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Frankreich

Jean-Philippe Fichet Meursault Le Tesson 2021

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault Lieu-dit · Le Tesson Côte de Beaune 2021 Premier-Cru-Niveau

Der Meursault Le Tesson 2021 der Domaine Jean-Philippe Fichet ist ein laserpräziser, mineralischer Chardonnay aus einem der besten Village-Lieux-dits Meursaults – fern jedes butterig-holzigen Klischees, fokussiert und auf Premier-Cru-Niveau.


Le Tesson – Lieu-dit auf Premier-Cru-Niveau

Der prestigeträchtige Lieu-dit Le Tesson verdankt seinen Namen den „tessons" – Kalksteinsplittern, die den Boden prägen. Die ost-exponierte Parzelle liegt auf einem ausgewogenen Boden zwischen Ton und Kalk über einem Untergrund aus Kalkmergel, auf denselben Höhenlinien wie die besten Crus von Meursault, in direkter Fortsetzung der Premiers Crus.

Le Tesson wird daher qualitativ oft mit einem Premier Cru verglichen; Fichets Version übertrifft regelmäßig die Premier-Cru-Abfüllungen anderer Erzeuger – fokussiert wie ein Laserstrahl, mit Gewicht und Länge am Mittelgaumen.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein klassischer, kühler Jahrgang. Ein verheerender Aprilfrost und feuchte Witterung reduzierten die Mengen drastisch und verlangten höchste Sorgfalt im Weinberg; gelesen wurde spät.

Das Ergebnis sind präzise, spannungsreiche Weißweine mit moderaten Alkoholen, lebendiger Säure und klarer Herkunft – eine Rückkehr zum „klassischen" Burgunder-Stil nach den warmen Vorjahren.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Fichet arbeitet kompromisslos auf Transparenz: niedrige Erträge durch strengen Winterschnitt, lange sanfte Pressung, eine kühl gestartete Gärung. Der Ausbau dauert insgesamt rund 18 Monate – etwa 12 Monate im Fass (überwiegend gebraucht, mit geringem Neuholzanteil) bzw. in österreichischen Foudres, gefolgt von sechs Monaten im Tank. Auf aggressives Bâtonnage wird bewusst verzichtet.

Im Glas

Im lagen- und haustypischen Profil: Zitronenöl und Zitruszeste, Birne, geröstete Haselnuss und weiße Blüten über einem Grund aus zerstoßener Kreide. Am Gaumen konzentriert und satiniert, mit klarem Schnitt und viel Energie; eine salzig-mineralische Spannung trägt den Wein zu einem langen, präzisen Abgang.

Fokussiert wie ein Laserstrahl – salzige Mineralität, klarer Schnitt und große Länge.

Profitiert von Reife; Trinkfenster etwa 2025–2032. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Hummer, Steinbutt, Cèpes-Risotto oder Edelfisch in Buttersauce. Nach einigen Jahren Reife auch ein großer Begleiter zu gereiftem Käse.


Lage: Meursault „Le Tesson" (Côte de Beaune); ost-exponierter Lieu-dit, ton-kalkiger Boden über Kalkmergel, auf Premier-Cru-Höhenlinien
Klassifikation: Meursault (Village-Lieu-dit)
Ausbau: Chardonnay; lange Pressung, ~18 Monate (12 Monate Fass/Foudre, wenig neues Holz, +6 Monate Tank), wenig Bâtonnage

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Weine

Jörg Geiger Winterbirnentraum Alkoholfrei Prickelnd

Alkoholfrei · Prickelnd · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger Winterbirnentraum ist ein alkoholfreies, prickelndes Getränk – eine liebevolle Hommage an die schwäbischen Streuobstwiesen, aus handverlesenen Birnen der Sorten Gelbmöstler, Nägeles und Schweizer Wasserbirne.


Schwäbische Streuobstwiesen

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre kunstvollen alkoholfreien Cuvées von der Streuobstwiese. Mit Produkten wie dem Winterbirnentraum trägt sie zum Erhalt alter, fast vergessener Birnensorten und der artenreichen schwäbischen Streuobstwiesen bei.

Zutaten und Herstellung

Entsteht aus handverlesenen Winterbirnen der Sorten Gelbmöstler, Nägeles und Schweizer Wasserbirne, die schonend verarbeitet werden. Verfeinert mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Anis und Ingwer. Das Getränk ist alkoholfrei und fein prickelnd.

Im Glas

Der Duft reifer, saftiger Birnen erfüllt das Glas, begleitet von zarten Noten winterlicher Gewürze wie Zimt, Anis und Ingwer. Am Gaumen entfalten sich die süßen, vollmundigen Aromen der reifen Birnen mit feiner, samtiger Fruchtigkeit. Dezente Gerbstoffe verleihen Struktur und Tiefe, während die Gewürze die natürliche Süße harmonisch unterstreichen.

Zum Genießen

Gut gekühlt als alkoholfreie Alternative zum Aperitif – festlich am Abend oder gemütlich mit Freunden. Er passt wunderbar zu winterlichen Desserts wie einem Lebkuchenparfait mit Gewürzbirne, ebenso zu kräftigem Blauschimmelkäse. In der kalten Jahreszeit lässt er sich auch warm servieren: die geschlossene Flasche etwa 30 Minuten in ein 55 °C warmes Wasserbad stellen, vorsichtig öffnen und im Sektglas genießen.

Passt zu: winterlichen Desserts, Blauschimmelkäse – warm oder gekühlt als Aperitif.


Hersteller: Manufaktur Jörg Geiger GmbH (Schlat, Deutschland)
Produkt: alkoholfreies, prickelndes Birnengetränk
Zutaten: handverlesene Birnen (Gelbmöstler, Nägeles, Schweizer Wasserbirne), winterliche Gewürze (Zimt, Anis, Ingwer)
Herkunft: Schwäbische Streuobstwiesen (Deutschland)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 05.10.2027

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Spanien

Vega Sicilia Unico Reserva Especial Edition 2022

Rotwein · Ribera del Duero · Reserva Especial · Multi-Vintage

95% Tinto Fino · 5% Cabernet Sauvignon Ribera del Duero Cuvée 2008 · 2010 · 2011 jahrgangslos Reserva Especial

Der Vega Sicilia Único Reserva Especial (Edition 2022) ist ein jahrgangsloser Wein und eine Hommage an den Stil des Guts. Er vereint drei Único-Jahrgänge – 2008, 2010 und 2011 – zu einer Cuvée aus 95% Tinto Fino (Tempranillo) und 5% Cabernet Sauvignon. Für die Reserva Especial werden ausschließlich die besten Único-Jahrgänge verschnitten.


Finca Vega Sicilia – Ribera del Duero

Das Gut Vega Sicilia erstreckt sich über fast 1.000 Hektar, von denen 210 Hektar dem Weinbau gewidmet sind. Die Reben stehen auf 700 bis 900 Metern Höhe, in einem Mosaik aus 19 Bodenarten und 64 kleinteiligen Parzellen, geformt vom Fluss Duero. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei rund 36 Jahren, bei einer Pflanzdichte von 2.222 Stöcken pro Hektar.

Die Parzellenvielfalt erlaubt es, über mehrere Jahrgänge hinweg genau die Lagen auszuwählen, die für den Único Kraft und zugleich Finesse liefern – die Grundlage für den verschnittenen Stil der Reserva Especial.

Die Jahrgänge 2008, 2010 und 2011

Die Reserva Especial ist bewusst kein Jahrgangswein, sondern ein Verschnitt aus drei gereiften Único-Jahrgängen, der den Hausstil über die Schwankungen einzelner Erntejahre stellt. Diese Edition baut auf 2008, 2010 und 2011 auf.

2008 gilt in der Ribera del Duero als kühlerer, klassisch gezeichneter Jahrgang mit Frische, 2010 als einer der strukturiertesten und langlebigsten der jüngeren Geschichte, 2011 als warmes, reifes Jahr mit Kraft. Im Verschnitt ergänzen sich Frische, Struktur und Fülle dieser drei Jahre.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95% Tinto Fino und 5% Cabernet Sauvignon, mit 14,5 % vol.

Die Reserva Especial entsteht aus bereits nach dem Vega-Sicilia-Prinzip langgereiften Único-Jahrgängen – mehrjähriger Ausbau in Holz (Barrique und große Holztanks) und ausgedehnte Flaschenreife – die anschließend verschnitten werden. Das Ergebnis ist ein Wein, der die Tiefe mehrerer Erntejahre in sich trägt.

Im Glas

Tiefes, gereiftes Rot. Komplex und vielschichtig, mit reifer dunkler Frucht, Leder, Tabak, Edelholz und feiner Würze. Am Gaumen seidig und tief, mit feinem Tannin und langem Abgang – die Reife der Einzeljahrgänge zeigt sich in der Geschlossenheit des Verschnitts.

Kein Jahrgangswein, sondern ein Verschnitt der Zeit: drei gereifte Único-Jahrgänge, vereint zum Hausstil von Vega Sicilia.

Schon jetzt zugänglich, bei optimaler Lagerung aber über viele Jahre haltbar. Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei rund 18 °C ausschenken.

Am Tisch

Lamm, Rind und Wild, Schmorgerichte und Edelstücke vom Grill, dazu gereifter Hartkäse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Finca Vega Sicilia, Ribera del Duero (Spanien); 700–900 m, 19 Bodenarten / 64 Parzellen
Klassifikation: Ribera del Duero DO
Ausbau: 95% Tinto Fino, 5% Cabernet Sauvignon; Verschnitt der Jahrgänge 2008, 2010, 2011; mehrjähriger Holz- und Flaschenausbau

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Weine

Hubert Lignier Clos de la Roche Grand Cru 2020 Magnum BIO

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche · Grand Cru Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits) Magnum (1,5 l) 2020 · Bio (FR-BIO-01)

Der Clos de la Roche Grand Cru 2020 von Hubert Lignier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen von Morey-Saint-Denis – hier in der Magnum (1,5 l). Kraftvoll, strukturiert und langlebig, mit der mineralischen Tiefe dieses steinigen Terroirs; aus biologischem Anbau.


Clos de la Roche – Grand Cru in Morey-Saint-Denis

Der Clos de la Roche ist ein Grand Cru in Morey-Saint-Denis mit eigener Appellation, erstreckt sich über 16,9 Hektar und ist ausschließlich für Rotwein vorgesehen. Die Lage liegt an einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern; die braune, kalkhaltige Bodenauflage ist stellenweise nur 30 cm dünn und von Felsbrocken durchzogen. Große Felsstücke („roches") über dem Bajocium-Untergrund geben der Lage ihren Namen.

Aufgeteilt in 110 Parzellen unter über 40 Eigentümern, zählt der Clos de la Roche zu den angesehensten Grands Crus der Côte de Nuits. Die Domaine Hubert Lignier ist eine der gesuchten Adressen von Morey-Saint-Denis und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Clos de la Roche mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01).

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und langes Reifepotenzial ausgerichtet. Das Magnum-Format begünstigt eine langsamere, gleichmäßige Reife und eignet sich besonders für die Lagerung.

Im Glas

Tiefe rote und dunkle Frucht, ergänzt um feine Würze, Waldboden und eine steinige Mineralität. Am Gaumen strukturiert und tief, getragen von festem, feinem Tannin und frischer Säure, mit langem Abgang.

Dunkle Frucht, Würze und steinige Mineralität über festem, feinem Tannin – ein Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre – im Magnum besonders lange. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Roche, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Osthang 270–300 m, dünne braune Kalkauflage über Bajocium-Untergrund, Felsen („roches"), 16,9 ha
Klassifikation: Clos de la Roche Grand Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Australien

Gaelic Cemetery Vineyard Shiraz 2006

Rotwein · Clare Valley · Shiraz

Shiraz Clare Valley Gaelic Cemetery Vineyard Single Vineyard South Australia 24 Monate Barrique 2006

Der Gaelic Cemetery Vineyard Shiraz 2006 ist ein gereifter Single-Vineyard-Shiraz aus dem Clare Valley – aus einem ertragsarmen Weinberg neben dem historischen Friedhof der schottischen Pioniere der Region. Tief, würzig und überraschend elegant, ein Wein mit großer Reifetiefe.


Gaelic Cemetery – Single Vineyard im Clare Valley

Gaelic Cemetery Wines ist ein Joint Venture von Winzer Neil Pike und Vigneron Andrew Pike (Pikes Wines) mit dem Weinbauer Grant Arnold. Das erklärte Ziel: kleine Mengen kompromissloser Clare-Valley-Weine zu erzeugen, die Rebsorte, Jahrgang und die Einzigartigkeit des Ortes widerspiegeln. Der Ansatz ist bewusst minimalistisch – das Distel-Motiv auf dem Etikett stammt von einem alten Grabstein des Friedhofs.

Der Weinberg wurde 1996 von Grant Arnold angelegt – unmittelbar neben dem historischen Gaelic Cemetery, der Begräbnisstätte der schottischen Pioniere, rund fünf Kilometer nördlich des Ortes Clare (daher der Name). Das Pflanzgut stammt von Pikes' Shiraz-Blöcken aus Polish Hill River. In einem versteckten Tal der Clare-Hügel gelegen, ostexponiert beim White Hut, gehört der ertragsarme Weinberg stets zu den am frühesten reifenden Shiraz-Lagen der Region und liefert Trauben mit bemerkenswert harmonischen pH- und Säurewerten.

Jahrgang 2006 – Clare Valley

2006 gilt im Clare Valley als sehr guter Shiraz-Jahrgang, der tief gefärbte, konzentrierte und gut strukturierte Rotweine mit reifer Frucht hervorbrachte. Mit inzwischen rund zwei Jahrzehnten Flaschenreife zeigt der Gaelic Cemetery seine ganze Tiefe – die jugendliche Frucht ist gereifter, vielschichtiger Tertiäraromatik gewichen.

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2006, trocken.

Bewusst zurückhaltende „hands-off"-Vinifikation, die dem Weinberg den Vortritt lässt. Reife über 24 Monate in neuen und gebrauchten burgundischen Barriques – ein Holzregime, das auf Finesse statt Wucht zielt und die Eleganz der Lage betont.

Im Glas

Tiefes, reifes Granatrot. In der Nase ein vielschichtiges Bukett aus dunkler Frucht – Brombeere und reife Pflaume –, ergänzt um würzige Noten von schwarzem Pfeffer, Lakritz, Leder und Tabak sowie feine, mit der Flaschenreife gewachsene erdige und balsamische Anklänge. Am Gaumen vollmundig und doch elegant gebaut, mit reifen, geschliffenen Tanninen, guter Frische und langem, würzigem Nachhall.

Ein gereifter Single-Vineyard-Shiraz von Finesse – Clare-Valley-Tiefe mit burgundischer Eleganz.

Auf der Höhe seiner Reife; ein gereifter Wein dieses Alters sollte vorsichtig geöffnet und behutsam dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Clare Valley, Gaelic Cemetery Vineyard, White Hut/Stanley Flat nördlich von Clare (South Australia); ostexponiert, ertragsarm, gepflanzt 1996
Klassifikation: Clare Valley, Shiraz (trocken); Single Vineyard
Ausbau: 100 % Shiraz; 24 Monate neue und gebrauchte burgundische Barriques; minimalistische „hands-off"-Vinifikation

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Italien

Sant Antonio Amarone Riserva Lilium Est 2010

Wein · Rotwein · Amarone Riserva · Italien

Tenuta Sant'Antonio Amarone Riserva „Lilium Est" zeigt ein tiefes Rubingranat und einen intensiven Duft nach feinstem Balsamico. Es folgen charakteristische Aromen von Kirsche, Pflaume und Beeren mit Anklängen winterlicher Gewürze wie Zimt, Kardamom, Vanille und Ingwer. Ein voluminöser Amarone – weich, warm und mit nachhaltigem Abgang.


Valpolicella / Veneto

Die Tenuta Sant'Antonio der Brüder Castagnedi liegt auf den Höhen von Monti Garbi im östlichen Valpolicella (Veneto). „Lilium Est" ist die Riserva und die Spitze der Amarone-Linie des Guts – ein Wein für besondere Anlässe und lange Lagerung.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Rondinella, Croatina und Oseleta. Die Trauben werden traditionell auf Strohmatten getrocknet (Appassimento); anschließend wird ohne Druck gepresst – es wird nur der natürlich ablaufende Saft gewonnen. Nach der Reifung in Barriques reift dieser Amarone als Riserva noch weitere vier Jahre auf der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubingranat. In der Nase feinster Balsamico, Kirsche, Pflaume und Beeren mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Vanille und Ingwer. Am Gaumen voluminös, weich und warm, mit einem langen, kaum enden wollenden Abgang, der an Schokoladenkuchen, Kakao und geröstete Mandeln erinnert. Großes Lagerpotenzial.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein eindrucksvoller Begleiter zu kräftigen Gerichten oder als Meditationswein.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Lage: Amarone della Valpolicella DOCG Riserva, Monti Garbi (Veneto, Italien); Tenuta Sant'Antonio
Klassifikation: Amarone della Valpolicella DOCG Riserva – Corvina, Rondinella, Croatina, Oseleta, trocken
Ausbau: Appassimento auf Strohmatten, nur frei ablaufender Saft; Reifung im Barrique, zusätzlich 4 Jahre Flaschenreife

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Les Vignes Denses blanc 2022

Weißwein · Santenay · Chardonnay

Chardonnay Santenay (Village) Les Vignes Denses Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2022

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Les Vignes Denses" blanc 2022 ist ein eindrucksvoller Chardonnay mit mittlerem bis vollem Körper, der Tiefe, Mineralität und eine immense Konzentration vereint – aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune.


Santenay Les Vignes Denses – Chardonnay aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste und zugleich mineralisch geprägte Stilistik.

„Les Vignes Denses" ist eine Village-Lage von Santenay. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Santenay ergibt das einen tiefen, konzentrierten und zugleich frischen Chardonnay mit lebendigem Säurebogen und großer Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Ein eindrucksvoller Chardonnay mit mittlerem bis vollem Körper, der Tiefe, Mineralität und eine immense Konzentration vereint – geprägt von Aromen wie knackigem grünem Apfel und Birne, echter Vanille, Zitrusfrüchten, Haselnuss und nassem Stein. Geradlinige, frische Frucht findet sich auch im Geschmacksprofil wieder. Ein innerer Nerv, beeindruckende Länge und ein durch den kühlen Jahrgang geprägter Säurebogen bestimmen den Nachhall am Gaumen.

Grüner Apfel, Vanille, Haselnuss und nasser Stein – tief, mineralisch und konzentriert, mit innerem Nerv und langem Säurebogen.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay, Village-Lage Les Vignes Denses (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2022

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2022 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit großer Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Puligny-Montrachet

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem feinen Schlicksand über Kalkstein und im präzisen Ausbau ergibt das einen dichten, salzig-mineralischen und zugleich frischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom feinen Schlicksand über Kalkstein und den alten Reben lebt dieser Puligny: helle, feste Traubenfrucht und Zitrus, dazu eine würzige, salzig-mineralische Präzision. Die Spontangärung und das Feinhefelager im Holzfass binden eine dichte, vielschichtige Textur ein, ohne die kühle Frische zu überdecken. Am Gaumen fein und zugleich kraftvoll, mit großer Dichte, salzigem Zug und einem langen, frischen Nachhall.

Würzig und salzig-mineralisch – helle, feste Frucht, große Dichte und ein langer, frischer Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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