Pan

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2024

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2024 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit unendlicher Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2024 – Puligny-Montrachet

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgte ein früher Austrieb; das feucht-kühle Frühjahr brachte Frost, Hagel und hohen Krankheitsdruck sowie eine uneinheitliche Blüte. Der trockenere Sommer ließ die Trauben langsam und spät reifen – die Lese erfolgte unter strenger Selektion, die Erträge fielen teils dramatisch aus. Die Weißweine zeigen sich entsprechend klar und fein gezeichnet, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und merklich mehr Säurespannung als in den warmen Vorjahren.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Würzig, präzise salzig-mineralisch, fest in der Traubenfrucht und lang und frisch im Nachhall: Dieser Puligny besitzt eine unendliche Dichte und ist am Gaumen unwiderstehlich – fein, zugleich kraftvoll und lang anhaltend. Ein kleines Meisterwerk.

Unendliche Dichte, salzige Präzision, unwiderstehlich am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Fratelli Revello Langhe Nebbiolo

Rotwein · Langhe Nebbiolo DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Lage Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1996 gebrauchte Barriques 2024

Der Revello Fratelli Langhe Nebbiolo 2024 stammt aus einer über zwanzig Jahre alten Rebanlage auf sehr kalkhaltigem Untergrund in der Lage Annunziata bei La Morra. Ein Nebbiolo voller eigener Stilistik – mit zartem Veilchenduft, klaren Ledernoten und reifer Pflaume, wie sie nur diese Rebsorte wiedergeben kann.


Annunziata – Nebbiolo aus dem Herzen von La Morra

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata, einer Frazione von La Morra im Herzen des Barolo-Gebiets. Die 0,9 Hektar große Parzelle ist nach Südosten (230 m) und Südwesten (250 m) ausgerichtet und wurde 1996 mit Nebbiolo bestockt. Der Boden aus Kalk und Ton bietet ideale Voraussetzungen für einen klassischen, eleganten Nebbiolo.

Die Lage Annunziata ist für La-Morra-typisch parfümierte, feingliedrige Nebbioli bekannt. Der sehr kalkhaltige Untergrund verleiht dem Wein seine florale Aromatik, feine Struktur und mineralische Spannung.

Jahrgang 2024 – Langhe

Der Wein wurde Anfang Oktober gelesen, bei einem Ertrag von 8,0 t Trauben pro Hektar. Als jüngerer, früh zugänglicher Nebbiolo zeigt er klare, frische Frucht und die sortentypische florale Würze – ein eleganter Wein für den früheren Genuss, der zugleich über einige Jahre gewinnt.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein in Barriques aus französischer Eiche, die bereits 12 bis 14 Monate verwendet wurden – ein Ausbau im gebrauchten Holz, der die Frucht und florale Klarheit bewahrt, ohne sie mit Holznoten zu überdecken. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Dieser Nebbiolo verströmt einen zarten Veilchenduft, der mit klaren Ledernoten unterlegt ist. Nach ausgiebiger Belüftung des Weines öffnet sich das Bukett, aber auch der Geschmack zu reifem Pflaumenmus. Langer und anhaltender Nachhall. Ein Nebbiolo zum guten Mahl und voller eigener Stilistik, wie sie eben nur diese Rebsorte wiedergeben kann.

Zarter Veilchenduft mit klaren Ledernoten, nach Luft reifes Pflaumenmus – langer, anhaltender Nachhall.

Profitiert von ausgiebiger Belüftung; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigen Pasta- und Risottogerichten, zu geschmortem Rind und Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Hartkäse.


Lage: Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 0,9 ha, Süd­ost- (230 m) und Südwest-Ausrichtung (250 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1996
Klassifikation: Langhe Nebbiolo DOC, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (~6 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; Reifung in

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Christmann & Kauffmann Gimmeldinger Biengarten 2020 Riesling Brut Nature

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Christmann & Kauffmann Gimmeldinger Biengarten Riesling Brut Nature 2020 ist ein ausdrucksstarker, gereifter Lagen-Winzersekt aus der Reihe „Les Grands Terroirs". Aus der Ersten Lage Gimmeldinger Biengarten, zeigt er Charakter, Tiefe und großen gastronomischen Reiz.


Pfalz / Gimmeldinger Biengarten

Das Sektgut Christmann & Kauffmann ist in der Pfalz beheimatet. Dieser Sekt stammt aus der Ersten Lage Gimmeldinger Biengarten, einer geschützten, etwas wärmeren Terrassenlage zwischen Gimmeldingen und Königsbach. Die Reben wurzeln auf tertiärem Kalkmergel mit sichtbarem Kalksteinaufbruch, was dem Sekt seine markante Tiefe, feine Spannung und salzige Mineralität verleiht.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Riesling. Der Grundwein wurde spontan vergoren und bis Juni 2021 im Holz ausgebaut. Nach der Flaschengärung reifte der Sekt 46 Monate auf der Hefe und wurde im April 2025 ohne Dosage als Brut Nature degorgiert.

Im Glas

Reife, vielschichtige Rieslingfrucht mit feinster Perlage. In der Nase Zitrus, Apfelkompott, Brioche und Haselnuss, verbunden mit Kreide, Salz und einem Hauch Salzkaramell. Am Gaumen druckvoll und elegant zugleich, mit saftiger Frische und einem sehr langen, komplexen Finale.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder als vielseitiger Speisenbegleiter.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Geflügel, Kalb und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Erste Lage Gimmeldinger Biengarten (Deutschland); Sektgut Christmann & Kauffmann
Klassifikation: Lagen-Winzersekt (Les Grands Terroirs) – 100 % Riesling, Brut Nature
Herstellung: Spontangärung, Holzausbau, 46 Monate Hefelager, ohne Dosage; tertiärer Kalkmergel
Jahrgang: 2020

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Castelgreve Vin Santo 0,375 Liter

Der Vin Santo ist ein intensiv duftender Dessertwein aus der Toskana, der im Eichenholzfass reifte. In der Farbe goldgelb. Das Bukett ist voll und komplex mit Aromen von Rosinen, Aprikosen, Feigen, Trockenfrüchten und Vanille. Der Geschmack ist warm, leicht süßlich und seidig mit einem aromatischen Nachklang.

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Christian Ottenbreit Pinot Noir Sieben Hügel

Rotwein · Spätburgunder · Franken

100 % Spätburgunder Deutscher Qualitätswein Marktbreiter Sonnenberg · Obernbreiter Kanzel trocken · 0,5 g/l Maischegärung · Barrique

Der Sieben Hügel Pinot Noir 2024 ist der trockene Spätburgunder von Christian Ottenbreit aus Obernbreit im fränkischen Maindreieck. Ottenbreit hat den elterlichen Betrieb 2017 in ein eigenes Weingut überführt und arbeitet naturnah: Handlese, reduzierte Erträge, Spontanvergärung und Holzausbau. Der Spätburgunder wird auf der Maische vergoren und im Barrique ausgebaut, bleibt dabei aber hell und transparent in der Farbe. Stilistisch zielt der Wein auf rotfruchtige Klarheit und Finesse statt auf Kraft und Farbe. Die Trauben stammen aus den Hügellagen rund um Obernbreit und Marktbreit.


Marktbreiter Sonnenberg & Obernbreiter Kanzel – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, dem südlichen Teil des Anbaugebiets Franken. Christian Ottenbreit absolvierte seine Ausbildung bei fränkischen Winzern und den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, bevor er 2017 sein eigenes Weingut begründete; rund sieben Hektar werden auf ökologischen Anbau umgestellt. Die Reben für den Spätburgunder wachsen in den südexponierten Hanglagen Marktbreiter Sonnenberg und Obernbreiter Kanzel auf tiefgründigen Böden aus Lößlehm, Keuper und Muschelkalk. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein, trocken, eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Spätburgunder (Pinot Noir) aus handgelesenen, im Ertrag reduzierten Trauben. Die Maische wird spontan vergoren, anschließend reift der Wein im Barrique. Eine schonende Extraktion hält Farbe und Tannin zurück und stellt die rote Frucht in den Vordergrund. Der Wein ist vegan; Restzucker 0,5 g/l, Gesamtsäure 6,5 g/l, 13,0 % vol., 0,75 l.

Im Glas

Helle, transparente Rubinfarbe. In der Nase rote Kirsche, Himbeere und Granatapfel, dazu eine florale Note und etwas Würze aus dem Holzausbau. Am Gaumen schlank und klar, mit feinkörnigem Tannin, frischer Säurestruktur und einem Kern aus roten Beeren. Mehr Finesse als Kraft; der Abgang bleibt mittellang und trocken, mit dezenter Würze.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Ente, Reh, geschmorte Pilze, Wildgeflügel und reifer Hartkäse. Ein Pinot Noir für den Esstisch, der zu hellem wie dunklem Fleisch passt. Der 2024er ist jung trinkbar und zeigt sich bereits offen; vor dem Servieren rund 30 Minuten dekantieren. Trinktemperatur 12–14 °C, bei kühler, dunkler Lagerung haltbar bis etwa 2030.


Lage Marktbreiter Sonnenberg, Obernbreiter Kanzel · Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein, trocken
Ausbau Maischegärung, Spontanvergärung, Barrique

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Frank John Pinot Noir Kalkstein 2020 BIO

Rotwein · Pinot Noir · Pfalz · Deutschland

Frank John Pinot Noir Kalkstein ist ein biodynamischer Spätburgunder aus der Pfalz. Das Traubenmaterial stammt ausschließlich von Lagen mit hohem Kalkanteil; Maischegärung, bis zu zwei Jahre Fassreife und unfiltrierte Füllung ergeben einen klaren, würzigen und facettenreichen Pinot mit Tiefe.


Kalkstein

Frank John – Das Hirschhorner Weinkontor in Neustadt-Königsbach (Pfalz) arbeitet biodynamisch (Demeter, Kontrollstelle DE-ÖKO-003). Das Traubenmaterial für den Pinot Noir wächst ausschließlich auf Pfälzer Lagen mit hohem Kalkanteil – der Kalkboden gibt dem Wein Finesse, Würze und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Die Trauben werden in traditioneller Art auf der Maische vergoren, anschließend folgt der biologische Säureabbau. Der Wein reift bis zu zwei Jahre in 225- und 500-l-Fässern und wird erst dann unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Frucht – Kirsche, Himbeere –, dazu feine Würze und erdig-mineralische Noten vom Kalkboden. Am Gaumen klar und facettenreich, mit seidiger Textur, feinkörnigen Tanninen und Tiefe. Langer, würziger Abgang mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 14–16 °C servieren; etwas Luft tut ihm gut. Ein eleganter Speisenbegleiter mit Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Wild, Ente, Lamm, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein-Lagen
Klassifikation: Pinot Noir / Spätburgunder – Rotwein (trocken), biodynamisch (Demeter)
Ausbau: Maischegärung, biologischer Säureabbau; bis zu zwei Jahre in 225- und 500-l-Fässern, unfiltriert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Battenfeld Spanier Riesling Kirchenstück GG 2024 BIO

Weißwein · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Kirchenstück VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen Kalk und Lehm Reben Ø ~35 Jahre BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Battenfeld-Spanier Kirchenstück Riesling GG 2024 stammt aus H. O. Spaniers Heimatlage in Hohen-Sülzen. Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling von kräftigen Kalk- und Lehmböden.


Kirchenstück – Heimatlage in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Das Kirchenstück ist eine VDP.Große Lage auf rund 150 Metern, mit etwa 15 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Lehm; die klassifizierte Fläche misst 6,71 Hektar.

Das Kirchenstück liegt auf einer Ebene zwischen zwei Kirchen und überblickt H. O. Spaniers Heimatort Hohen-Sülzen. Hier liegt sein ältester, in den 1960er Jahren gepflanzter Weingarten. Ausgehend von diesem Herzstück stammen die Weine heute aus den besten Parzellen des gesamten Kirchenstücks mit seinen kräftigen Böden; die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 35 Jahren.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die kräftigen Kalk- und Lehmböden und die alten Reben sicherten reifes, fruchtbetontes Lesegut, während das kühle Jahr für Frische und Säurespannung sorgte – Tiefe und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Kirchenstück, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Kalk und Lehm.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Frucht, Tiefe und die kräftige Kalk-Lehm-Prägung ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling: reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine kalkig-mineralische Ader. Am Gaumen saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich über Zitrus, feiner Kräuterwürze und kalkig-mineralischer Ader – saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein fruchtbetonter, langlebiger Kalk-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Kirchenstück (VDP.Große Lage), Hohen-Sülzen, Rheinhessen; ~150 m, ~15 % Neigung; Kalk und Lehm; Reben Ø ~35 Jahre; klassifizierte Fläche 6,71 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kühling- Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · VDP.Gutswein · Riesling trocken

Riesling Rheinterrasse · Rheinhessen VDP.Gutswein 2025 fünf Orte · fünf Böden Spontangärung · sur lie Bio · DE-ÖKO-006

Der Kühling-Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 ist der Gutswein von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier und der Einstieg in die Rheinterrasse. Der Name spielt auf fünf Erden an: Trauben aus Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim laufen in eine Cuvée, in der Rotschiefer, Kalkmergel und Löss nebeneinanderstehen. 2025 brachte kleine Beeren und einen sehr frühen Herbst – der Wein ist entsprechend dicht gebaut.


Rheinterrasse – fünf Orte, fünf Böden

Die Rheinterrasse zwischen Laubenheim und Oppenheim ist ein schmales Band steiler Hänge direkt am Strom, nach Osten und Südosten exponiert. Der Rhein wirkt als Wärmespeicher und Lichtreflektor, die Hangkante fällt teils steil zum Ufer ab. Kühling-Gillot bewirtschaftet hier rund 25 Hektar, biologisch zertifiziert (DE-ÖKO-006), mit Riesling als klar dominierender Sorte.

Die geologische Bandbreite auf wenigen Kilometern ist der eigentliche Punkt dieses Weins. Im Norden um Nackenheim und Nierstein steht Rotliegendes an – eisenhaltiger roter Schiefer und Tonstein aus dem Perm, der Wärme hält und dem Riesling eine salzig-würzige Kante gibt. Nach Süden hin, um Oppenheim, wechselt der Untergrund zu Kalkmergel und Kalkstein, der breitere, cremigere Textur liefert. Dazwischen und in den flacheren Lagen um Bodenheim und Laubenheim liegen Löss und Lösslehm mit besserer Wasserführung.

Genau diese Streuung macht den Quinterra in einem trockenen Jahr belastbar: Während die flachgründigen Schiefer- und Kalkparzellen früh an ihre Wassergrenze kommen, puffern die Löss-Anteile den Stress ab. Die Cuvée wird nicht nach Prestige zusammengestellt, sondern nach Ausgleich – der Oppenheimer Anteil steuert den Schmelz bei, das Rotliegende die Spannung.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen und Rheinterrasse

Bis Mai war die Wasserversorgung in Rheinhessen ausreichend, danach setzte eine ausgeprägte Trockenphase ein. Ende Juli unterbrachen heftige Regenfälle die Trockenheit, lokal mit Hagelschäden. Entscheidend für den Jahrgang war der trockene August: Er hielt den Krankheitsdruck niedrig und brachte einen Gesundheitszustand der Trauben, wie ihn die Region lange nicht gesehen hat. Erst ab Mitte September fiel wieder nennenswerter Regen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese vielerorts schon lief oder abgeschlossen war.

Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten überraschend weit fortgeschrittene Reife. Die Hauptlese begann Anfang September und damit sehr früh; weil frühe und späte Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden, geriet der Herbst zum Endspurt und war oft schon in der zweiten Septemberdekade beendet. Mengenmäßig ist 2025 der schmalste Jahrgang der Republik: Rheinhessen kam auf rund 1,93 Millionen Hektoliter, 26 % weniger als 2024 und 23 % unter dem Zehnjahresmittel – der stärkste Rückgang aller deutschen Anbaugebiete. Ursache waren kleine Beeren mit hohem Schalenanteil und lockere Trauben mit geringer Saftausbeute. Für den Riesling heißt das: konzentrierte Moste, reife Aromatik und eine Säure, die trotz des frühen Herbstes trägt.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut als VDP.Gutswein. Die Assemblage stammt aus fünf Orten der Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim – und damit aus Rotschiefer-, Kalkmergel- und Lössparzellen. Handlese mit strenger Selektion, danach Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen.

Der Ausbau läuft geteilt: ein Teil in großen, alten Doppelstückfässern, ein Teil im Edelstahltank. Das Holz ist neutral und dient der Sauerstoffdosierung, nicht der Würze. Der Wein bleibt bis ins Frühjahr sur lie auf der Vollhefe, was Textur und Extrakt aufbaut und die dichte Beerenstruktur des Jahrgangs auffängt. Die Weinberge sind biologisch bewirtschaftet und zertifiziert (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In der Nase gelber Pfirsich, Aprikose und Mandarinenschale, dahinter Kräuter und eine trockene Steinnote. Am Gaumen ist der 2025er straffer und schmaler gebaut als der Vorgänger, mit spürbarem Extrakt aus dem hohen Schalenanteil des Jahrgangs. Die Säure ist fein und gut eingebunden, der Kalkmergel-Anteil gibt Schmelz, das Rotliegende die salzige Kante im Nachhall. Mittellanger, trockener Abgang mit Zitrus und Kräutern.

Kleine Beeren, hoher Schalenanteil, Hefelager bis ins Frühjahr – 2025 ist beim Quinterra ein Jahrgang der Textur, nicht der Fülle.

Jetzt trinkbar, gewinnt aber im ersten Jahr auf der Flasche. Bei 10–12 °C servieren; im Glas öffnet sich der Wein spürbar, ein großes Glas lohnt. Trinkreife bis etwa 2031.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Kräuterbutter, Saibling, Austern und Miesmuscheln. Passt ebenso zu Kalbsschnitzel, Geflügel mit Zitronensauce, Spargel mit Sauce hollandaise und zu asiatischer Küche mit Ingwer und Koriander. Bei Käse zu jungem Ziegenkäse und mildem Bergkäse. Der Extrakt des Jahrgangs trägt auch etwas kräftigere Saucen mit.


Produzent Weingut Kühling-Gillot, Bodenheim, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein, Oppenheim
Böden Rotliegendes/Rotschiefer, Kalkmergel und Kalkstein, Löss und Lösslehm
Klassifikation VDP.Gutswein, Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · strenge Selektion · Spontangärung
Ausbau großes altes Doppelstückfass und Edelstahl · sur lie bis ins Frühjahr
Trinkreife 2026–2031
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...