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Georgien

Samtavisi Marani Goruli Mtsvane 2021

Wein · Orange Wine · Kartli · Georgien

Samtavisi Marani Goruli Mtsvane ist ein georgischer Orange Wine aus der autochthonen Rebsorte Goruli Mtsvane. Die edel auf der Flasche prangende Feige gibt die Richtung vor: weiche, einladende Aromatik mit feinherben Fruchtnoten von Mandarine und Litschi, frisch gemahlenen Mandeln und einer milden Teenote – die Tannine sind dabei kaum spürbar.


Kartli / Georgien

Das Naturweingut Samtavisi Marani wird vom Künstler Mamuka Kikvadze im Dorf Samtavisi in der Region Kartli geführt, zwischen dem Trialeti-Gebirge und dem Hohen Kaukasus. Die Rebsorte Goruli Mtsvane stammt aus Kartli, aus der Region um Gori („Goruli"), und unterscheidet sich deutlich von der bekannteren Variante aus Kachetien („Kachuri Mtsvane"): klarer, ruhiger und weniger wild in ihrer Art. Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Goruli Mtsvane. Vinifiziert nach georgischer Tradition im Qvevri (in den Boden eingelassene Tonamphore) mit mehrmonatiger Maischestandzeit, die dem Wein seine bernsteinfarbene Tönung und sanfte Struktur verleiht; anschließend kurze Reife im Edelstahl. Unfiltriert und mit minimalem Eingriff abgefüllt.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase weich und einladend, mit feinherben Noten von Mandarine und Litschi, getrockneter Aprikose und reifem Apfel. Am Gaumen frisch gemahlene Mandeln und eine milde Teenote, getragen von einer exzellent austarierten Säure. Die Tannine sind kaum spürbar; langer, sauberer Abgang.

Am Tisch

Nicht zu kalt servieren (14–16 °C) und atmen lassen – so öffnet sich der Wein am besten. Ein vielseitiger Begleiter kräftiger Küche.

Passt zu: Geflügel, gegrilltem Gemüse, würzigen Gerichten, Hartkäse und georgischer Küche.


Lage: Region Kartli (Shida Kartli), Samtavisi (Georgien); Naturweingut Samtavisi Marani (Mamuka Kikvadze)
Klassifikation: Orange/Amber Wine – 100 % Goruli Mtsvane, trocken
Ausbau: Maischegärung und -reifung im Qvevri (mehrere Monate), kurze Edelstahlreife; unfiltriert, naturnah

Bilder: © LEPL

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #05 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#05) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Weine

Domaine de Bichery Les Fontaines 2021 Rosé Brut Nature BIO

Champagner · Rosé · Côte des Bar · Brut Nature · Bio

Domaine de Bichery Les Fontaines Rosé Brut Nature ist ein Bio-Rosé-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus der Côte des Bar. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er eine intensive rotfruchtige Aromatik. Im Glas vibrierende Struktur und Klarheit – ein aufregendes Mundgefühl.


Côte des Bar

Die Domaine de Bichery liegt in der Côte des Bar (Aube), dem südlichen Teil der Champagne und klassischem Pinot-Noir-Land. Die kalk- und mergelgeprägten Böden verleihen dem Champagner Frische und Tiefe. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Rosé besteht zu 100 % aus Pinot Noir. Er wird ohne Dosage als Brut Nature (0 g/l) abgefüllt – naturherb, klar und puristisch.

Im Glas

Zartes Rosa mit feiner Perlage. Intensive rotfruchtige Aromatik, dominiert von saftigem rotem Apfel und feinen würzigen Noten. Am Gaumen vibrierende Struktur und Klarheit, mit aufregendem Mundgefühl. Der Abgang ist lang, leicht herb und würzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und würzige Gerichte.


Lage: Côte des Bar / Aube (Champagne); Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Rosé Brut Nature
Ausbau: 100 % Pinot Noir, ohne Dosage (0 g/l)

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Weine

Eric Rodez Champagne Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru BIO

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Chardonnay · Bio

Eric Rodez Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru ist ein herrlicher Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. Ein Blanc de Blancs, der mit Tiefe und Cremigkeit überzeugt. Im Glas lang, mit feiner Perlage und zarten Noten von Brioche, Birne und Gestein.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims. Die kalk- und kreidegeprägten Böden verleihen dem Chardonnay seine mineralischen Gesteinsnoten und Tiefe. Eric Rodez bewirtschaftet seine Reben ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Der Ausbau folgt der Handschrift des Hauses im Holzfass, gefolgt von langem Hefelager. Die Dosage liegt bei rund 5 g/l und bringt eine feine Weichheit an den Gaumen.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Brioche, Birne und mineralische Gesteinsnoten, dazu eine feine Schalennote. Am Gaumen cremig und tief, mit Länge und Balance. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Holzfass, langes Hefelager, ~5 g/l Dosage

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Rebsorten

Reis Moselherz Rotwein fruchtig süss

Wein · Rotwein · Mosel · Deutschland

Reis Moselherz Rotwein ist eine milde, fruchtige Alternative zu oft schweren, gerbstofflastigen Rotweinen. Aromen von Brombeere, Johannisbeere und Kirsche werden von sanften Tanninen geerdet – ein leicht-fruchtiger Dornfelder von der Mosel.


Mosel

Das Weingut Achim Reis liegt an der Mosel, die vor allem für Weißweine bekannt ist. Dornfelder ist eine deutsche Rotweinsorte, die für tiefe Farbe und üppige, zugängliche Beerenfrucht steht – hier in einer milden, fruchtbetonten Interpretation.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Dornfelder. Der Ausbau stellt die fruchtsüße, weiche Stilistik in den Vordergrund, mit sanften Tanninen und einer fruchtigen Restsüße – eine unkomplizierte, milde Alternative zu kräftigen Rotweinen.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase Brombeere, Johannisbeere und Kirsche. Am Gaumen weich und fruchtsüß, mit reifer Beerenfrucht, sanften Tanninen und mildem, harmonischem Abgang.

Am Tisch

Bei 14–16 °C servieren – ein unkomplizierter Wein zum Genießen, auch solo.

Passt zu: mildem Käse, Geflügel, leichten Fleischgerichten, herzhaftem Gebäck oder als geselliger Wein für sich.


Lage: Mosel (Deutschland); Weingut Achim Reis
Klassifikation: Mosel – 100 % Dornfelder
Ausbau: fruchtbetonter, milder Ausbau

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Weine

Egon Müller Riesling Scharzhofberger Eiswein 2016

Weißwein edelsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Eiswein Saar · Wiltingen edelsüß nur 420 Liter 2016 7,00 % vol

Der Egon Müller Scharzhofberger Eiswein 2016 ist eine ultraseltene Rarität aus der berühmtesten Lage der Saar – der erste Scharzhofberger Eiswein seit 2012, aus nur 420 Litern. Edelsüß, von elektrisierender Spannung und für die Ewigkeit geschaffen: eine moderne Legende.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller bewirtschaftet im Kernstück über drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben auf steilem, stark verwittertem blauem Devonschiefer. Die Goldkapsel-, Beeren- und Trockenbeerenauslesen sowie die Eisweine von hier sind wahre Monumente der Weinkunst – mit praktisch keinem Verfallsdatum.

Jahrgang 2016 – ein Eiswein gegen alle Widerstände

2016 war an der Saar alles andere als einfach: Das feuchtwarme Wetter im Juni führte zu starkem Befall mit Falschem Mehltau und Mengeneinbußen von rund 40 %. Ein phantastischer, trockenwarmer Herbst ließ die verbliebenen Beeren jedoch perfekt ausreifen – kerngesund, ohne Botrytis. Egon Müller verzichtete daher komplett auf Auslesen und stellte die Lese am 4. November ein.

Doch er ließ eine Parzelle in der Hoffnung auf Eiswein hängen – ein Risiko, gerade angesichts zuletzt warmer Winter. Es wurde belohnt: Am 30. November wurde bei −9,5 °C die erste Charge gefroren von der Rebe gelesen, am 5. Dezember die letzte. So entstand nach Jahren wieder diese köstliche Rarität – ganze 420 Liter, der erste Scharzhofberger Eiswein seit 2012, ausnahmsweise ohne Versteigerung vermarktet.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2016, Prädikat Eiswein, edelsüß, 7,00 % vol.

Die Trauben wurden ausschließlich in gefrorenem Zustand direkt von der Rebe geerntet, sodass nur hochkonzentrierter, zuckerreicher Most gewonnen wird. Klassische, behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder, mit natürlicher Restsüße. Produktion: nur 420 Liter.

Im Glas

Eine opulente, betörende Eiskonfekt-Nase, generös und einladend, mit klarer, präziser Frucht – exotische Früchte, Limette und Grapefruit, untermalt von der typischen Schiefer-Mineralität. Am Gaumen von enormer Fülle und delikater Fruchtsüße, die nie überladen wirkt, getragen von einer vibrierenden Säure und einer ausgeprägten, salzigen Mineralität. Aus der Verbindung von Süße, Säure und Salzigkeit entsteht eine fast elektrisierende Spannung.

In seiner subtilen Perfektion sprachlos machend – ein Wein für die Ewigkeit, eine moderne Legende.

Das komplexe Finale hält minutenlang an, mit wiederkehrenden pikanten Fruchtnoten. Schon jetzt zugänglich, aber mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Obstdesserts und Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Eiswein (Prädikatswein), edelsüß; nur 420 Liter erzeugt
Ausbau: Riesling; gefrorene Handlese (erste Charge 30.11. bei −9,5 °C), Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Spanien

Jade Gross Jabalina 2023

Roséwein · Rioja · Tempranillo

Tempranillo Rosé DOCa Rioja Jade Gross 7 Monate Feinhefe nur 898 Flaschen 2023

Der Jade Gross Jabalina 2023 ist ein reinsortiger Tempranillo-Rosé, dessen Stilistik ein wenig an einen würzigen Provence-Rosé erinnert – fein, ein wenig wild und vielschichtig, mit permanenten Veränderungen in Duft und Geschmack. Eine neue Roséwein-Dimension im Glas.


Jabalina – „die Wildsau"

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Namensgebung „Jabalina" (die Wildsau) ist eine Anspielung auf die gefräßigen Wildsauen, die ab und an die Weinberge von Jade Gross in der Nacht heimsuchen, um die reifen Trauben vor der Ernte zu verputzen. Den Rosé keltert sie reinsortig aus der Tempranillo-Traube.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo-Rosé aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Über sieben Monate Reife auf der Feinhefe – ungewöhnlich lang für einen Rosé –, was dem Wein seine Vielschichtigkeit, Tiefe und Struktur verleiht. Handwerklich und mit minimaler Intervention vinifiziert. Gesamtproduktion: 898 Flaschen.

Im Glas

Hagebutte, unreife Kirschen, mediterrane Gewürze, weißer Tee und eine gute Säure mit Zug und Druck malen hier eine neue Roséwein-Dimension ins Glas. Fein, ein wenig wild, vielschichtig und mit permanenten Veränderungen in Duft und Geschmack zeigt er, was ein über sieben Monate auf der Feinhefe gelegener Rosé alles kann.

Fein, ein wenig wild und vielschichtig – eine neue Roséwein-Dimension im Glas.

Ein ausdrucksstarker Gastronomie-Rosé, kein simpler Terrassenwein. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu mediterranen Gemüsegerichten und Tapas sowie zu mild-würziger Küche.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Höhenlagen vor der Sierra Cantabria
Klassifikation: DOCa Rioja rosado, Tempranillo (trocken); nur 898 Flaschen
Ausbau: Tempranillo-Rosé; über 7 Monate auf der Feinhefe; handwerklich, minimale Intervention

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Frankreich

Ponsot Griotte Chambertin Cuvée du Saule Grand Cru 2019

Rotwein · Griotte-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Griotte-Chambertin Grand Cru Cuvée du Saule Côte de Nuits Maison Laurent Ponsot 2019

Der Laurent Ponsot Griotte-Chambertin Grand Cru „Cuvée du Saule" 2019 stammt aus einem der kleinsten und parfümiertesten Grands Crus des Burgunds – ein seidiger, verführerischer Pinot Noir mit dem unverwechselbaren Wildkirsch-Charakter der Lage. Ponsot nennt ihn augenzwinkernd „die Lolita der Grands Crus".


Griotte-Chambertin – der parfümierte Zwerg unter den Grands Crus

Laurent Ponsot ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Burgunds. 2017 verließ er die berühmte Familien-Domaine Ponsot in Morey-Saint-Denis und gründete – gemeinsam mit seinem Sohn Clément – sein eigenes Haus, Maison Laurent Ponsot. Sein Stil ist unverkennbar: späte Lese, vollständige Entrappung und der konsequente Verzicht auf neues Holz, für Weine von großer Reinheit, Konzentration und Langlebigkeit. Seine Cuvées tragen poetische Namen; „Saule" ist das französische Wort für Weide.

Griotte-Chambertin ist mit nur rund 2,56 Hektar einer der kleinsten Grands Crus von Gevrey-Chambertin – berühmt für seinen parfümierten, an Wildkirsche („griotte") erinnernden Charakter und seine seidige Eleganz. Ponsot bewirtschaftet davon rund einen Hektar, einen bedeutenden Anteil der winzigen Appellation. Die Lage liegt am Hang in unmittelbarer Nachbarschaft zu Chambertin-Clos de Bèze und Chapelle-Chambertin.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 gilt an der Côte de Nuits als hervorragender Jahrgang, der reife, konzentrierte und zugleich frische Pinots mit feiner Tanninstruktur hervorbrachte. Im Griotte-Chambertin ergab das einen Wein von ausdrucksstarker roter und schwarzer Frucht mit einem Hauch Würze – am Gaumen frisch und seidig, mit genug festem Tannin, um über viele Jahre würdevoll zu reifen. Eine wunderbare Balance für den Jahrgang.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, trocken, Griotte-Chambertin Grand Cru.

Im typischen Ponsot-Stil: späte Lese, vollständige Entrappung und Ausbau ohne neues Holz, um die parfümierte Frucht und die seidige Textur der Lage unverfälscht zu bewahren. Der Verzicht auf Holzwürze stellt die Reinheit der Griotte ganz in den Mittelpunkt.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase ein betörendes, reifes und zugleich kühles Bukett von würziger, erdiger Wildkirsche (Kirschlikör), floralen Anklängen und einer Spur frisch gewendeter Erde. Am Gaumen von feiner Konzentration, seidig und doch muskulös, mit mundfüllendem Extrakt, einer fast salzigen Mineralität und einem überaus langen, fein strukturierten Abgang – kraftvoll und „schwebend" zugleich.

Die „Lolita der Grands Crus" – seidig, parfümiert und verführerisch, von schwebender Eleganz.

Schon jung verführerisch, aber für eine lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel (Reh, Taube), zu Ente und Kalb, zu Gerichten mit Pilzen und Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Griotte-Chambertin Grand Cru, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); einer der kleinsten Grands Crus (~2,56 ha), Ponsot-Anteil ~1 ha
Klassifikation: Griotte-Chambertin Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; späte Lese, vollständig entrappt, Ausbau ohne neues Holz; auf Reinheit und Transparenz ausgerichteter Stil

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