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Weine

Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021

Weißwein · Schloßböckelheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Schloßböckelheimer Felsenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe Vulkangestein · Porphyr/Melaphyr steiler Südhang trocken · 2021

Der Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021 stammt von einem steilen Südhang auf vulkanischem Verwitterungsboden. Ein ausdrucksstarker, kraftvoller und tiefmineralischer Riesling.


Schloßböckelheimer Felsenberg – Riesling auf Vulkangestein

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Felsenberg gehört zu den Weltklasselagen des Guts – ein steiler Südhang mit dem markanten Felsentürmchen.

Der Boden ist reiner vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr. Diese Gesteinsmassen sind im Wein förmlich schmeckbar und bringen ausdrucksstarke, kraftvolle und tiefmineralische Rieslinge hervor.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der vulkanische Boden und die Steillage bewahrten Kraft, Mineralität und Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Schloßböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von vulkanischem Verwitterungsboden (Porphyr/Melaphyr).

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf die vulkanisch geprägte Mineralität, Kraft und Präzision ausgerichtet.

Im Glas

Ein kraftvoller, ausdrucksstarker Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Vulkanmineralität. Am Gaumen dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und rauchig-salziger Vulkanmineralität – dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schloßböckelheimer Felsenberg (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang; vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts

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Spanien

Fulcro Nas Dunas Albariño 2018

Weißwein · Rías Baixas · Albariño · Val do Salnés

Fulcro Nas Dunas ist ein sortenreiner Albariño aus dem Val do Salnés in der D.O. Rías Baixas. Die kleine Parzelle Nas Dunas – „in den Dünen" – entdeckten die befreundeten Winzer Chicho (Manuel Moldes), Rodri und Raúl gemeinsam; ihr Feinsand wurde über Jahrmillionen vom Strand an den Hang geweht. Der Ertrag ist winzig, der Wein wird vollständig im großen Barrique ausgebaut. Trotz der Sandböden ist er eher mineralisch und ausgewogen als stoffig – ein eleganter, feiner Albariño.


Nas Dunas

Die Parzelle Nas Dunas liegt im Val do Salnés nahe der Atlantikküste, auf reinem, vom Wind angewehtem Feinsand. Sie fällt nach Südwesten ab und erhält die Nachmittagssonne; oberhalb liegt Wald, weit genug entfernt, um Wildschäden zu vermeiden. Die Albariño-Reben werden von Hand bewirtschaftet, die Erntemenge bleibt sehr gering.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Albariño. Er wird vollständig in einem einzigen großen Barrique vergoren und ausgebaut, wo er ein Jahr auf der Hefe reift. Anschließend folgt ein weiteres Jahr Flaschenreife vor der Freigabe. Das Holz bleibt im Hintergrund und stützt die mineralische, präzise Stilistik.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrucht, etwas grüner Apfel und Fenchel, dazu salzige, an Meeresluft erinnernde Noten. Am Gaumen präzise und mineralisch, mit straffer Säure und feiner Textur statt breiter Fülle. Der Abgang ist lang, klar und salzig.

Am Tisch

Bereits zugänglich, mit dem Potenzial, sich über viele Jahre zu entwickeln – getrunken werden sollte er in den ersten zwei Jahrzehnten. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Klassische Begleitung: Austern, Muscheln, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch.


Lage: Nas Dunas, Val do Salnés (Rías Baixas), Sandböden
Klassifikation: Rías Baixas DO
Ausbau: 1 Jahr im 700-l-Barrique, anschließend 1 Jahr Flaschenreife

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Rebsorten

Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2022

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Beaune Bourgogne (Frankreich) 2022 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2022 ist ein echter Charmeur von der Top-Domaine in Volnay – ein „Baby-Volnay" von alten Reben am Fuß des Volnay-Hügels, voller Finesse, Klarheit und seidiger Eleganz.


Volnay-Hang – die Herkunft

Der Bourgogne Pinot Noir stammt von über 40 Jahre alten Reben am unteren Volnay-Hang, an der Grenze zwischen der Village-Appellation Volnay und der regionalen Bourgogne-Appellation – darunter die Parzelle Petit Pré, die früher als Volnay klassifiziert war. Kalkstein- und Tonböden prägen den Wein und geben ihm seinen Volnay-typischen Charakter, weshalb er gern als „Baby-Volnay" bezeichnet wird.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter) – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2022 – Burgund

2022 zählt im Burgund zu den heißesten und trockensten Jahrgängen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – und ist dennoch ein bemerkenswerter, großer Jahrgang. Trotz extremer Bedingungen gelangen elegante, frische und tiefgründige Weine, die an große warme Jahrgänge des 20. Jahrhunderts erinnern.

Die Lese begann ungewöhnlich früh; bei Lafarge fiel der Startschuss am 26. August. Die Trauben kamen gesund, aromatisch und mit ausgewogener Balance zwischen Zucker und Säure in den Keller.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, 13,00 % vol.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt, teils von Hand. Der Ausbau erfolgt in überwiegend gebrauchten Fässern mit nur geringem Neuholzanteil, mit dem domänentypischen Abstich unter Luft, ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Betörende Aromen reifer Kirschen, saftiger Pflaumen und feinster Beerenfrucht – wie aus dem Bilderbuch eines klassischen Burgunders. Am Gaumen virulente Frische, seidige Textur und eine feingliedrige Struktur, ganz die Handschrift dieser Domaine. Ein Pinot Noir voller Finesse, Klarheit und Eleganz.

Ein kleiner (großer) Bourgogne mit großer Klasse – Finesse, Klarheit und Eleganz.

Bereitet schon jetzt viel Freude und hat zugleich Potenzial für einige Jahre Reife. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Kalb, Schweinebraten, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein vielseitiger, feiner Begleiter.


Lage: Alte Reben am unteren Volnay-Hang (u. a. Petit Pré), Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkstein und Ton
Klassifikation: Bourgogne AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; überwiegend gebrauchte Fässer; biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2019

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage 600-l-Fass · 60 % neu 2019

Der Saxum James Berry Vineyard White 2019 zählt zu den besten Weißweinen von Paso Robles – eine rare Rhône-Cuvée aus der Heimatlage des Kult-Erzeugers Saxum. Aus Grenache Blanc, Roussanne und Chenin Blanc entsteht ein mittel- bis vollgewichtiger, reich texturierter und zugleich frischer Weißwein von großer Tiefe.


James Berry Vineyard – Kalkstein im Willow Creek District

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Kult-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine steile, karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit nur dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf eben diesen kalkreichen Untergrund.

Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren die Frische. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Den Weißwein erzeugt Saxum erst seit 2017 – mit einem bewusst „burgundischen" Ansatz, der Frische und Textur in den Mittelpunkt stellt.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht und guter Frische. Auf dem kühlen Kalksteinterroir des James Berry Vineyard ergibt das einen Weißwein, der Reife und Fülle mit lebendiger Säure und mineralischer Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 46 % Grenache Blanc, 31 % Roussanne und 23 % Chenin Blanc, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und eine lebendige Säure. Der Ausbau erfolgt zu 60 % in neuen französischen 600-Liter-Fässern – das größere Fassformat bindet eine cremige, toastige Textur ein, ohne die Frucht mit Holznoten zu überdecken. Die Reife auf der Hefe verleiht dem Wein zusätzliche Vielschichtigkeit und Länge.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Tiefe und Spannung: weiße Blüten und reife Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Quitte, Zitrus und ein feiner Honigton, untermalt von einer steinig-kalkigen Mineralität und dezenter, toastiger Würze aus dem Holz. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, mit reicher, vielschichtiger Textur, die von einer lebendigen Säure und salzigem Zug getragen wird. Trotz seiner Fülle wirkt er frisch und präzise und mündet in ein langes, mineralisches Finale.

Weiße Blüten, Pfirsich, Quitte und Honig über kalkiger Mineralität – reich und vielschichtig, doch frisch und präzise, mit langem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge der Monterey-Formation, dünner Oberboden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 46 % Grenache Blanc, 31 % Roussanne, 23 % Chenin Blanc (trocken)
Ausbau: Ausbau zu 60 % in neuen französischen 600-l-Fässern, Reife auf der Hefe; minimalistische, naturnahe Kellerarbeit

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Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021 stammt aus dem nördlichsten Premier Cru von Chambolle, direkt unter dem Grand Cru Bonnes-Mares – ein Pinot Noir, der die Finesse Chambolles mit der Kraft von Morey verbindet. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Sentiers – Chambolles kraftvoller Norden

Chambolle-Musigny gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse unter den Rotweinen der Côte de Nuits. Les Sentiers („die Pfade") ist der nördlichste Premier Cru der Appellation: Der 4,9 Hektar große Weinberg liegt nordöstlich des Dorfes, nahe Morey-Saint-Denis, direkt unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und grenzt nördlich an die Reben von Morey (Les Ruchots).

Stilistisch ist das Terroir hier eher mit Morey-Saint-Denis verwandt: Während Chambolle für leichte, steinige Böden bekannt ist, hat Les Sentiers einen höheren Tonanteil, gemischt mit Kalkstein und von brauner Färbung. Der Ton speichert Wasser etwas effektiver und erschließt mehr Mineralstoffe – das ergibt einen dichteren, kraftvolleren Stil, der die Finesse Chambolles mit Struktur und Tiefe verbindet.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kräftigeren, tonreicheren Lage wie Les Sentiers ergibt das einen Pinot Noir, der Struktur und Tiefe mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin verbindet – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom tonreicheren, kalkgemischten Boden im Norden Chambolles lebt dieser Sentiers: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen verbindet er Chambolle-Finesse mit morey-naher Kraft: strukturiert und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, florale und würzige Tiefe – Finesse und Kraft zugleich, mit feinem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); nördlichster 1er der Appellation, ~4,9 ha unterhalb Bonnes-Mares, an Morey grenzend; höherer Tonanteil mit Kalkstein
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2020

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2020

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm rot 2024 BIO

Rotwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Spätburgunder

Spätburgunder 0 Ohm rot Kissinger-Bähr Uelversheim & Dienheim · Rheinhessen Löss & Lehm spontan · kurze Maische ~1 Jahr Hefe · großes & kleines Holzfass BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" rot 2024 ist ein Spätburgunder von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim. Kühl, saftig und energiegeladen – ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.


0 Ohm rot – Spätburgunder mit klarer Kante

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Spätburgunder stammt von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim, deren Böden von Löss und Lehm geprägt sind. In den letzten Jahren wurden diese zunehmend mit französischem Spätburgunder-Klonmaterial bepflanzt – die Grundlage für einen frischen, trinkanimierenden Pinot mit feiner Struktur.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die frühe Lese und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten die kühle, rotbeerige Frische und die feine Struktur – Frische und Trinkfluss im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder von jungen Reben um Uelversheim und Dienheim, Jahrgang 2024; von Löss- und Lehmböden.

Die Lese erfolgt früh, der Ausbau mit minimalem Eingriff – der Fokus liegt ganz auf Frische und Trinkfluss. Der Wein wird spontan vergoren, ohne Schönung und unfiltriert gefüllt. Nach kurzer Maischestandzeit reifte er fast ein Jahr auf der Hefe, teils im großen, teils im kleinen Holzfass. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Im Glas zeigt er sich mit rotbeeriger Frische, frischer Säure und feinster Struktur. Kühl, saftig und energiegeladen im Mundgefühl. Ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit – 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Rotbeerige Frische, frische Säure und feinste Struktur – kühl, saftig und energiegeladen, mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Gekühlt genießen! Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Geflügel, zu gegrilltem hellem Fleisch und Lachs, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse – leicht gekühlt ein Gewinn.


Herkunft: junge Weinberge um Uelversheim und Dienheim, Rheinhessen; Löss- und Lehmböden
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung, kurze Maischestandzeit, fast ein Jahr auf der Hefe in großem und kleinem Holzfass, ungeschönt und unfiltriert; biologisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2023 BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Brunnenhäuschen VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Kalkstein 2023

Das Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein präziser, dichter Bio-Riesling von einer der hochwertigsten Lagen Rheinhessens – geprägt von Kalkstein und einer cremigen Mineralität, mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.


Brunnenhäuschen – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge Rheinhessens aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Wenngleich die Lage Brunnenhäuschen, östlich vom Morstein gelegen, rein nach Süden ausgerichtet ist, bringt sie doch sehr späte Reife. Das liegt an der hohen Lage bis 240 Meter über NN und der Exposition zum Westwind, der trotz intensivem Sonnenlicht die Temperatur immer kühl hält. Tonmergel mit Kalkstein sowie Kalksteinfelsen definieren den präzisen, dichten Charakter des Weines. Dazu kommen partielle Teile von Terra Rossa – rote Böden mit hohem Eisenoxidanteil –, die den Rieslingen eine cremige Mineralität verleihen.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der hohen, kühl belüfteten Lage Brunnenhäuschen mit ihrer späten Reife entsteht so ein besonders klarer, dichter und mineralischer Wein – Spannung und Tiefe statt bloßer Opulenz.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖK-022.

Im Glas

Ein feines, klares Bukett von Zitrus (Grapefruit, Limette), weißem Pfirsich und Quitte, dazu weiße Blüten, Kräuter und ein deutlicher, kalkig-mineralischer Zug. Am Gaumen präzise und dicht, mit straffer, animierender Säure und der für die Terra Rossa typischen cremigen Mineralität – fokussiert, salzig und sehr lang im Abgang.

Präziser, dichter Charakter vom Kalkstein – mit cremiger Mineralität und besonderem Reifepotenzial.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Brunnenhäuschen (Deutschland); Südlage bis 240 m, westwindgekühlt, Tonmergel mit Kalkstein und Kalksteinfelsen, partiell Terra Rossa; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖK-022

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