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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2017 Magnum

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 31 % Ganztraube Magnum 1,5 l 2017

Der Saxum Paderewski Vineyard 2017 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Groß, reich und kraftvoll – einer der strukturiertesten und tanninbetontesten Weine des Guts, der die Rhône-Sorten mit den ursprünglichen Reben der Lage verbindet. Im Großformat besonders langlebig.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles ist ein wunderschönes Anwesen im Besitz von Bill und Liz Armstrong (Epoch Estate) – und der Ort des legendären Weinbergs von Ignacy Jan Paderewski, des weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmanns. Justin Smith hat den ursprünglichen Standort neu bestockt.

Für einen Wein aus dem Paderewski Vineyard war es Saxum wichtig, die ursprünglichen Sorten der Lage – Zinfandel und Petite Sirah – mit den geliebten Rhône-Reben des Guts zu vereinen. Die kargen, kalkhaltigen Böden, die in Paso Robles selten sind, geben dem Wein Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang, der vollmundige, dichte Weine mit kräftiger Struktur hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen besonders großen, kraftvollen und tanninbetonten Wein, der in der Jugend noch verschlossen wirkt und dessen Fülle von einer mineralischen Frische und lebendigen Säure im Zaum gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2017, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Petite Sirah – wie Zinfandel eine Hommage an die ursprüngliche Bestockung – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Vergoren mit rund 31 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in französischer Eiche, davon ungefähr die Hälfte neu, ein großer Teil in einem großen Holzfoudre, der die Mineralität der Lage betont. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt. Im großen Magnumformat reift er langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Kraft und Struktur: tiefes, dichtes Purpur im Glas, dazu dunkle und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Maulbeere, gemahlener Pfeffer, getrocknete Kräuter, Graphit und florale Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig, groß und kraftvoll, mit dichtem, festem Tannin und einer guten, lebendigen Säure – noch verschlossen und nach innen gekehrt, von mineralischer Frische getragen und mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, Brombeere, Blaubeere und Maulbeere über Pfeffer, Kräutern und Graphit – groß, dicht und tanninbetont, mit langem, würzigem Finale.

Noch jung und verschlossen; braucht Zeit und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard (Epoch Estate, Bill und Liz Armstrong), westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkhaltige Böden; einst Weinberg von Ignacy Jan Paderewski, von Saxum neu bestockt; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro, 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: ~31 % Ganztraube, ~19 Monate in französischer Eiche (ca. 55 % neu, großer Teil im Holzfoudre); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Länder/Regionen

The Schmidt McLaren Vale Shiraz

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

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Weine

Emmanuel Giboulot Lulunne AOP Beaune 2023 BIO

Rotwein · Beaune · Pinot Noir

Pinot Noir Beaune AOC · Lulunne Reben 100+ Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-01) 12 Monate gebrauchte Barrique

Der Beaune Lulunne 2023 von Emmanuel Giboulot ist ein biodynamischer Pinot Noir von über hundert Jahre alten Reben am oberen Rand der Beaune-Hänge. Kristallklare Kirschfrucht, Erd- und Tonaromen, feine Würze und Veilchen prägen diesen Wein, der ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt ist.


Beaune „Lulunne" – geschichtsträchtige Talsenke

Die Lage „Lulunne" liegt in einer kleinen Talsenke, nur wenige Meter von der gleichnamigen Quelle entfernt. Der Ort ist seit der Vorgeschichte besiedelt und diente einst als Lager einer römischen Legion; archäologische Spuren reichen bis ins 4. Jahrhundert. Der über hundertjährige Weinberg liegt am oberen Rand der Beaune-Hänge, an der Grenze zu Pommard, und reicht bis an den Waldrand.

Der Boden besteht aus ton-kalkhaltigen, lehmigen Schichten über kiesigem, gut drainiertem Untergrund; in der oberen Hälfte kommen Schluff und weißer Mergel hinzu. Emmanuel Giboulot arbeitet konsequent biologisch und biodynamisch (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, selektiert und teilweise entrappt, biodynamisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt in konischen Gärbehältern; Aromen, Tannine und Farbe werden traditionell über Remontage und Pigeage extrahiert, ohne Zusatz von Hefen oder Enzymen, bei rund drei Wochen Maischestandzeit. Vorlaufwein und erste Pressung werden vereint und 12 Monate in gebrauchten Barriques (drei und mehr Belegungen) ausgebaut – das erhält Fruchtreinheit und Mineralität besonders klar.

Im Glas

Kristallklare Kirschfrucht, unterlegt mit Erd- und Tonaromen, harmonisch eingebundenen Gewürzen und Veilchen. Am Gaumen ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt: Die Säure ist fein in die Frucht eingebunden, der Abgang überzeugt mit Klasse und Rasse.

Kristallklare Kirsche, Erd- und Tonnoten und Veilchen, fein eingebundene Säure – Pinot Noir von einem anderen Stern.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Beaune „Lulunne" (Lieu-dit), Côte de Beaune; Ton-Kalk/Lehm über Kies, oben Schluff/weißer Mergel; Oberhang an der Grenze zu Pommard, Reben 100+ Jahre
Klassifikation: Beaune AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir, teils entrappt, Spontangärung; 12 Monate gebrauchte Barrique (3+ Belegungen)

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Aurore Casanova Chardonnay Grand Cru Extra Brut

Champagner · Blanc de Blancs · Grand Cru

Chardonnay 100 % Blanc de Blancs Grand Cru · Montagne de Reims Extra Brut

Der Aurore Casanova Chardonnay Grand Cru Extra Brut ist ein Blanc de Blancs aus der Montagne de Reims, zu 100 % aus Grand-Cru-Chardonnay. Er spiegelt die Energie und Klarheit der kreidehaltigen Böden wider. Die ehemalige Tänzerin Aurore Casanova bewirtschaftet ihre Reben biologisch und vinifiziert naturnah; der Ausbau auf der Hefe gibt dem Champagner Präzision und Tiefe, ohne Überladung. 


Montagne de Reims

Die Montagne de Reims zählt zu den großen Chardonnay- und Pinot-Terroirs der Champagne. Aurore Casanova ist im Grand Cru Puisieulx beheimatet, einem der kleinsten Grands Crus der Region. Die Reben wurzeln in kreidehaltigen Böden über hartem Kalkstein, die dem Chardonnay seine ausgeprägte Mineralität und Spannung verleihen. Bewirtschaftet wird biologisch und nach biodynamischen Grundsätzen.

Assemblage und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Grand-Cru-Chardonnay (Blanc de Blancs) auf Basis des Jahrgangs 2022. Die Vinifikation erfolgt natürlich und ohne Zusätze; der Ausbau findet auf der Hefe statt, ohne Schönung und Filtration. Das gibt dem Wein Textur und Tiefe, ohne die Klarheit der Frucht zu überdecken. 

Im Glas

Helles, strahlendes Gelb mit feiner, präziser Perlage. In der Nase offen und klar: frische Zitrusfrüchte, grüner Apfel und feine weiße Blüten. Am Gaumen großzügig und zugleich elegant – eine seidige Textur trifft auf mineralische Spannung. Die feine Perlage trägt den Wein in ein langes, salzig-mineralisches Finale.

Am Tisch

Bei 8–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, helles Geflügel und milde Käse. Ebenso als Aperitif eine feine Wahl. Ein puristischer, harmonischer Chardonnay-Champagner mit klarer Herkunft.



Lage: Grand Cru, Montagne de Reims
Klassifikation: Champagne Grand Cru, Blanc de Blancs
Ausbau: natürliche Vinifikation, Ausbau auf der Hefe, ohne Schönung/Filtration

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Weine

Joseph Colin Saint Aubin 1er Cru Sous Roche Dumay blanc 2022

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Sous Roche Dumay Mont-Rachet-Hang · >400 m · SW-Lage Côte de Beaune 2022

Der Saint-Aubin Sous Roche Dumay 1er Cru Blanc 2022 von Joseph Colin ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der höchsten Lagen der Region, am Westhang des Mont-Rachet. Weiße Blüten, Limette, geröstete Haselnüsse und Salzmandeln prägen den Duft; am Gaumen mittelkräftig, salzig-mineralisch und klar, mit zupackendem, langem Abgang.


Sous Roche Dumay – Höhenlage am Mont-Rachet

Sous Roche Dumay ist eine Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin, ausschließlich mit Chardonnay bestockt. Sie liegt an den höheren Westhängen des Mont-Rachet auf über 400 Metern – damit zählt sie zu den höchsten Lagen der Region. Gut durchlässige Kalksteinböden prägen das Terroir.

Nur der Hügelkamm trennt die Lage von den Grand Crus von Puligny-Montrachet; die südwestliche Ausrichtung bringt jedoch die volle Nachmittagshitze statt der sanften Morgensonne. Das ergibt salzig-mineralische, präzise Weine. Joseph Colin stammt aus der renommierten Winzerfamilie Colin.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die salzig-mineralische, klare Art dieses Sous Roche Dumay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Salz, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase weiße Blüten, Limette, geröstete Haselnüsse, Salzmandeln und Steinfrüchte. Am Gaumen mittelkräftig und voll, salzig-mineralisch und klar, mit einem zupackenden, langen Abgang.

Weiße Blüten, Limette und Salzmandeln über salzig-mineralischem Gaumen – klar, voll und mit zupackendem Abgang.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Sous Roche Dumay (1er Cru), Saint-Aubin (Côte de Beaune); Westhang des Mont-Rachet, >400 m, SW-Lage, gut durchlässiger Kalkstein
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Rebsorten

Le Moine Gevrey Chambertin Cazetieres 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru Les Cazetiers Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten und höchstgelegenen Premiers Crus von Gevrey – ein reichhaltiger, gut strukturierter Pinot Noir mit Kraft und Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Cazetiers – Kraft aus Gevreys Höhen

Les Cazetiers ist eine 8,4 Hektar große Premier-Cru-Lage in Gevrey-Chambertin, ausschließlich mit Pinot Noir bestockt – einer der besten 1ers der Gemeinde, direkt neben dem berühmten Clos Saint-Jacques. Mit einer Oberkante auf rund 370 Metern zählt sie zu den höchstgelegenen Premier-Cru-Standorten Gevreys und des ganzen Burgunds.

Die Böden des steilen, gut dränierten Hangs sind voller kleiner Steine, die die Drainage fördern und Sonnenlicht sowie Wärme reflektieren. Das etwas wärmere Mesoklima begünstigt die Reife. Die Weine sind in der Regel reichhaltig, gut strukturiert und recht tanninbetont – robuste, kraftvolle Pinot Noirs, in der Jugend zugänglicher als die aus dem benachbarten Clos Saint-Jacques.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kraftvollen, gut besonnten Lage wie Les Cazetiers ergibt das einen reichhaltigen, strukturierten und zugleich fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und festem, feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom steinigen, gut besonnten Hang von Cazetiers lebt dieser Gevrey: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen reichhaltig und kraftvoll, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – robust und zugleich fein gezeichnet.

Dunkle Frucht und würzige Tiefe – reichhaltig und kraftvoll, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~8,4 ha, steiler steiniger Hang, Oberkante ~370 m (eine der höchsten 1er-Lagen); neben Clos Saint-Jacques
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Spanien

Tentenublo Los Corrillos blanco Rioja 2020

Orange-/Weißwein · Rioja Alavesa · Jaén Blanca (Calagraño)

Jaén Blanca · Viura · Malvasía Los Corrillos · Orange-Wein Maischevergärung DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltige Höhenböden · 70–100 J. Reben 9 Monate Vollhefe · unfiltriert nur 930 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Los Corrillos blanco 2020 ist quasi ein Orange-Wein – ein Weißwein, der auf den Schalen vergoren wird. Die Hauptrolle spielt die Rebsorte Jaén Blanca (Calagraño), ergänzt durch ein wenig Viura und Malvasía. Ein „Querdenker" unter den Rioja-Weißweinen: karg, mineralisch und kompromisslos eigenständig.


Los Corrillos – der Querdenker aus Viñaspre

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Der Los Corrillos ist sein Orange-Wein: eine schalenvergorene weiße Cuvée, geführt von der seltenen Jaén Blanca (Calagraño), ergänzt durch Viura und Malvasía.

Gewonnen werden die Trauben auf den Höhenlagen der Weinfelder Pieza Naya, El Pino, La Quemada und La Balsa aus 70 bis 100 Jahre alten Reben. So karg wie die kalkhaltigen Böden, auf denen diese Reben wachsen, schmeckt am Ende auch der Wein.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war in der Rioja ein Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, ausgewogene Weine hervorbrachte. Die Höhenlagen mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit und die mineralische Prägung des Kalkbodens – ideale Voraussetzungen für einen strukturierten, langlebigen Maischewein.

Herstellung und Ausbau

Schalenvergorene weiße Cuvée, geführt von Jaén Blanca (Calagraño) mit Viura und Malvasía, Jahrgang 2020, trocken; von 70 bis 100 Jahre alten Reben.

Nach der manuellen Ernte werden die Trauben komplett auf der Schale mit den weinbergseigenen Hefen offen vergoren. Nach der Fermentation ruht der Wein über weitere neun Monate auf der Vollhefe, bevor er unfiltriert abgefüllt wird. Diese kompromisslos natürliche Machart verleiht dem Wein seine kompakten Gerbstoffe, seine Tiefe und seine Langlebigkeit. Gesamtproduktion: nur 930 Flaschen.

Im Glas

So wie die kalkhaltigen Böden, auf denen die Reben wachsen, schmeckt auch der Wein: karg, leicht abweisend, weißer Tee, Kräuter der Provence, Felsenbirne, unreifer Apfel, nasser Stein, kompakte Gerbstoffe und eine stattliche, changierende Säure sind seine verbindenden Elemente. Lang, voll und dicht der Abgang. Viel Luftkontakt oder ein paar Jahre Kellerruhe tun diesem „Querdenker" unter den Rioja-Weißweinen noch sehr gut.

Karg und leicht abweisend: weißer Tee, Kräuter der Provence, Felsenbirne, unreifer Apfel und nasser Stein, kompakte Gerbstoffe, changierende Säure. Lang, voll und dicht.

Unbedingt viel Luft geben (dekantieren) – oder ein paar Jahre Kellerruhe gönnen. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu würzigen Gemüse- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hart- und Ziegenkäse; dank seiner Gerbstoffe auch zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Höhenlagen der Weinfelder Pieza Naya, El Pino, La Quemada und La Balsa, Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltige Böden; 70 bis 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; schalenvergorene weiße Cuvée aus Jaén Blanca (Calagraño), Viura und Malvasía (trocken)
Ausbau: manuelle Ernte, offene Maischevergärung mit weinbergseigenen Hefen, ~9 Monate auf der Vollhefe, unfiltriert; 930 Flaschen

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Feinkost

Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen ist eine klassisch französische Terrine aus dem Limousin. Zartes Kaninchenfleisch, verfeinert mit fruchtigen Backpflaumen – feine Charcuterie in bester Qualität.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten – ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Kaninchenfleisch, verfeinert mit Backpflaumen. Nach klassisch französischer Art zubereitet und in der Terrine gegart – traditionelle Charcuterie ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Zart und aromatisch, mit dem feinen Geschmack von Kaninchen und der fruchtig-süßen Note der Backpflaumen. Würzig abgerundet, mit feiner Textur.

Zum Genießen

Ideal auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot, dazu Cornichons und etwas Senf. Als Vorspeise, für die Brotzeit oder auf einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Senf und einem trockenen Weiß- oder Rotwein.


Hersteller: Maison Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne (Limousin, Frankreich)
Produkt: Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen (Charcuterie)
Herkunft: Limousin (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.09.2030

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