Intermezzo:

>Ein kleiner Reigen Burgunder:

Dominique Laurent Echezeaux 1999
Duft nach frisch gemahlenem Kaffee und leicht modrigen, feuchten Moos. Im Geschmack wieder starke Röstaromen, gepaart mir Blutorange und leicht eisenhaltigen Noten. Die Säure ist noch knackig frisch und der Wein wirkt zwar gut gereift aber hat noch den nötigen Biss, großes in die Kehle rinnen zu lassen.

Domaine de la Romanee Conti Echezeaux 1995
Ein betörender Duft nach reifen Waldbeeren, Veilchen und ein ganzer Aromen-Strauß von mediterranen Gewürzen machen sich in der Abendkühle breit. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger dichter in seiner Farbe und Konsistenz. Die ganze Trinkstruktur wirkt harmonischer und „süffiger“. Delikater, leicht süßer Fruchtschmelz am Gaumen, der Abgang ist abgerundet, klar und in jedem Moment erhaben. Mit zunehmender Belüftung baut der Wein allerdings ein wenig ab, ohne dabei wirklich gravierend an Duft und Geschmack und zu verlieren.

Domaine Leroy Nuits St. Georges Aux Boudots 1995
Wie die meisten Weine von Leroy ein wahres Burgunder Kraftpaket. Opulent, kraftvoll und wahrhaft „königlich“ erhaben schwingt sich die starke Kirsch/Zartbitterschokoladen Duft-Kombination aus dem Weinglas. Im Geschmack gesellen sich leichte Gewürz- und Pfeffernoten hinzu. Der Wein wirkt straff, sehr vollmundig und ist wohl auf den Punkt gereift!

Denis Mortet Chambertin 1998
Zunächst noch sehr verschlossen, zeigt dieser Chambertin nach ein wenig Belüftung seine ganze Klasse. Ein Teer, Mokka und Sauerkirschkonzentrat ziert das Bukett. Am Gaumen voller Würze und Veilchenaromen. Die nicht zu unterschätzende Säurestruktur gibt dem Wein den notwendigen Biss und die Kraft den Fruchtschmelz in einen harmonischen Gesamtzustand zu versetzen. Mit jeder Minute Luft gewinnt der Wein an Struktur und Klasse. Geradezu majestätisch und atemberaubend tief in seiner ganzen Art, mit einer unheimlichen Länge im Abgang. Denis Mortet hinterlässt mit Weinen wie diesem ein wahrhaft perfektes flüssiges Erbe.

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Spanien

Binigrau Nounat Vino Blanco 2024

Weißwein · Mallorca · Spanien

Der Binigrau Nounat Blanco ist ein Weißwein der Bodega Binigrau aus Biniali im Inland Mallorcas – eine Cuvée aus Chardonnay und der autochthonen mallorquinischen Rebsorte Prensal Blanc. Er zählt zu den bekanntesten Weißweinen der Insel. Durch den Fasseinsatz gewinnt er eine feingliedrige Struktur mit ausgeglichener Süße und Säure. Im Glas leichte Röstaromen, Mandeln und Nüsse, dazu eine leicht exotische Frucht. Ein kräftiger, vielschichtiger Weißwein.


Mallorca – Biniali

Die Bodega Binigrau liegt bei Biniali im Inland Mallorcas und wurde 2002 von den Brüdern Matías und Miquel Batle gegründet. Auf rund 20 Hektar entstehen eigenständige Weine aus lokalen und internationalen Sorten. Die Reben wachsen auf braunroten, kalkhaltigen Böden unter mediterranem Klima. Im Weinberg wird naturnah und biologisch gearbeitet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Prensal Blanc und Chardonnay. Ein Teil des Weins reift im Barrique – behutsam und mit überwiegend gebrauchten Fässern, sodass das Holz die Frucht stützt, ohne sie zu überdecken. So entsteht eine feingliedrige Struktur. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gelb mit goldenen Reflexen und grünlichen Tönen. In der Nase leichte Röstaromen, Mandeln, Walnüsse und Trockenfrüchte, dazu weiße Blüten und exotische Frucht wie Ananas und Banane. Am Gaumen kräftig und gut strukturiert, mit ausgeglichener Süße und Säure. Vollmundig und lang im Abgang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, helles Fleisch und Geflügel. Auch als Aperitif oder zu cremigem Käse. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Biniali, Mallorca (Spanien), braunrote kalkhaltige Böden
Klassifikation Vi de la Terra Mallorca
Ausbau Cuvée Prensal Blanc/Chardonnay, teilweise im Barrique gereift

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Weine

Claus Preisinger Fruitloops rot 2022 BIO

Rotwein · Cuvée · Burgenland · Naturwein · Bio

Claus Preisinger Fruitloops Rot ist ein Bio-Naturwein und eine Cuvée aus Blaufränkisch, Cabernet Franc und Syrah. Ein Teil wurde auf der Maische vergoren, ein Teil reifte in der Amphore mit etwas Flor. Ein saftiger, fruchtbetonter und eigenständiger Wein. Im Glas leicht, frisch und trinkfreudig.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich) und zählt zu den profiliertesten Naturwein-Erzeugern des Landes. Die Reben profitieren vom pannonischen Klima und den vielfältigen Böden der Region. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Blaufränkisch, Cabernet Franc und Syrah. Ein Teil wird auf der Maische vergoren, ein Teil reift in der Amphore mit etwas Flor – ein naturnaher Ausbau, der dem Wein Frische, Frucht und eine eigenständige Textur verleiht.

Im Glas

Helles Rot. In der Nase saftige rote Frucht, Beeren und ein feiner würziger Ton. Am Gaumen leicht, frisch und fruchtbetont, mit feinen Tanninen und einer dezenten, vom Flor geprägten Note. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei rund 14–16 °C, leicht gekühlt servieren. Ein vielseitiger, geselliger Rotwein.

Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Fleischgerichte und Gemüse.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Naturwein (Österreich) – Rotwein
Ausbau: Blaufränkisch/Cabernet Franc/Syrah, teils Maischegärung, teils Amphore mit Flor

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Frankreich

Florent Garaudet Monthelie Sous le Cellier blanc 2023

Weißwein · Monthelie · Chardonnay

Chardonnay Monthelie AOC Côte de Beaune 2023 kalkhaltiger Untergrund

Der Monthelie Sous le Cellier Blanc 2023 von Florent Garaudet ist eine echte Rarität: ein wilder, würziger Chardonnay aus einer winzigen Steillage oberhalb des Dorfes – getragen von fabelhafter Frische und salzig-mineralischer Tiefe.


Monthelie – Weiß als Rarität

Das Weindorf Monthelie liegt etwas oberhalb an einem Berghang, gegenüber der bekannteren Weingemeinde Meursault. In der geschützten Herkunftsbezeichnung Monthelie werden rund 90 % Rotweine und lediglich 10 % Weißweine erzeugt. Damit ist Florent Garaudets Weißwein Sous le Cellier fast schon eine Rarität.

Die Parzelle umfasst kaum 0,30 Hektar steiler Rebfläche, bestockt mit fast vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Sie liegt perfekt nach Süden ausgerichtet und fußt auf sehr kalkhaltigem Untergrund mit einer weichen, lehmigen Krume. Eine wenig bekannte Lage, die sich hinter den großen Namen der Region keineswegs verstecken muss.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für klaren Fruchtkern bei tragender Frische – beides spiegelt sich in der pikanten, mineralischen Art dieses Sous le Cellier wider.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Ausbau erfolgte zwölf Monate lang in französischen Barriques, davon 50 % neues Holz, gefolgt von weiteren sechs Monaten Ruhezeit im Edelstahltank bis zur finalen Flaschenfüllung.

Im Glas

Im Duft und Geschmack zeigt sich der Wein wilder und würziger als viele andere Chardonnays, getragen von fabelhafter Frische, mit langem, sehnigem und zugleich vollmundigem Finish. Zitrusfrüchte, eine dezente Reduktionsnote, wilde Bergkräuter, viel nasser Stein, Sandelholz und Limette prägen sein Profil.

Wild, würzig und salzig-mineralisch – ein Chardonnay mit kühler Eleganz und sehnigem, langem Finale.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über die kommenden Jahre. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel in heller Sauce, gebratener Fisch, Kalbsbäckchen oder mild gereifter Hartkäse. Auch solo ein animierender, mineralischer Aperitif.


Lage: Monthelie „Sous le Cellier" (Côte de Beaune); kalkhaltiger Untergrund, lehmige Krume
Klassifikation: Monthelie AOC (Village)
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate französische Barriques (50 % neu), 6 Monate Edelstahl · Nachhaltige Bewirtschaftung

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Italien

Montevertine 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2022

Der Montevertine 2022 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo und Colorino, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in der Toskana ein intensiv warmes, sonnenreiches Jahr mit später Lese (Anfang Oktober). Das ergibt im Montevertine einen Wein mit reifer, dunkler Frucht und mehr Volumen, der dank der kühlen Höhenlage und der traditionellen Vinifikation zugleich seine Frische und Balance bewahrt – vielschichtig und ausgewogen.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

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Schaumweine

Gosset Champagner Grand Rosé brut

Champagner · Rosé · Brut · Aÿ

Gosset Grand Rosé Brut ist ein Rosé-Champagner des ältesten Weinhauses der Champagne, gegründet 1584 in Aÿ. Eine Chardonnay-betonte Assemblage mit Aromen von Zitrusfrüchten und Erdbeere – lachsfarben, mit feiner Mineralität und einem schönen Gleichgewicht aus Spannung und Frucht.


Aÿ & Champagne

Champagne Gosset, gegründet 1584 in Aÿ, ist das älteste Weinhaus der Champagne. Die Trauben stammen überwiegend aus Premier- und Grand-Cru-Lagen. Charakteristisch für den Hausstil ist der Verzicht auf die malolaktische Gärung, der Frische und Spannung bewahrt.

Assemblage und Ausbau

Eine Chardonnay-betonte Assemblage mit Pinot Noir, ergänzt um einen Anteil stillen Rotwein (u. a. aus Bouzy und Ambonnay), der Farbe und fruchtige Tiefe gibt. Nach langem Hefelager und dem Degorgieren reift der Champagner weitere sechs Monate im Keller, um seine ausgewogenen Nuancen zu entwickeln. Brut dosiert.

Im Glas

Lachsfarben mit kirschroten Reflexen und feiner Perlage. In der Nase Zitrusfrüchte und Erdbeere. Am Gaumen dezente Noten reifer Beeren und Limette, ein schönes Gleichgewicht zwischen Spannung und vollmundiger Frucht, abgerundet von herrlicher Mineralität. Feiner, animierender Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu Tisch. Die Verbindung aus Frische und Frucht macht ihn zu einem vielseitigen Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Aperitif, Krustentiere, Lachs, Geflügel und Beerendesserts.


Lage: Aÿ, Champagne (Frankreich)
Klassifikation: Champagne AOC – Rosé (Brut)
Ausbau: ohne malolaktische Gärung, langes Hefelager; Chardonnay-betonte Assemblage mit Rotweinanteil

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Weine

Peter Jakob Kühn Hallgarten Riesling Alte Reben 2022 BIO

Weißwein · Hallgarten (Rheingau) · Riesling

Riesling Hallgarten · Alte Reben Peter Jakob Kühn Oestrich · Rheingau trocken alte Reben spontane Fassgärung BIO (DE-ÖKO-003) · 2022

Der Peter Jakob Kühn Hallgarten Riesling Alte Reben 2022 ist ein Ortsriesling von alten Reben aus Hallgarten. Ein feingliedriger, tiefer Rheingau-Riesling, der die Handschrift des Guts und die schmeckbare Herkunft seiner Lage vereint.


Hallgarten Alte Reben – Ortsriesling mit Tiefe

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus. Im Weinberg und Keller arbeitet die Familie mit Respekt vor dem Wissen ihrer Vorfahren und mit biologischer Bewirtschaftung (DE-ÖKO-003); die Lebendigkeit der Reben eröffnet die schmeckbare Herkunft der Weine.

Dieser Riesling stammt von alten Reben aus der höher gelegenen Gemarkung Hallgarten. Das Alter der Reben mit ihrem tiefen Wurzelsystem und ihrem geringen Ertrag bildet die Grundlage für einen besonders konzentrierten, feingliedrigen und mineralischen Wein.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau von Sonne geprägt, mit spärlichem Regen in Juli und August. Begrünung zur Beschattung und Kühlung der Böden sowie eine bewusst schützende Laubwand halfen, Trockenstress und Sonnenbrand zu vermeiden; die älteren Anlagen mit ausgewachsenem Wurzelsystem meisterten das Jahr souverän. Ein nachhaltiger Wetterumschwung zur Rieslinglese und eine strenge Selektion in mehreren Durchgängen reduzierten die Menge deutlich. Das Ergebnis überrascht: nichts deutet auf einen warmen Jahrgang hin – die Weine sind feingliedrig, unbeschwert, schwebend und zart.

Ausbau

Trockener Ortsriesling von alten Reben aus Hallgarten, Jahrgang 2022; 100 % Riesling, biologischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts vinifiziert; die Fässer vergären leise und spontan, ganz auf Feinheit, Tiefe und die schmeckbare Herkunft der alten Reben ausgerichtet.

Im Glas

Ein feingliedriger, tiefer Riesling: helle und gelbe Frucht nach Apfel, Pfirsich und Zitrus, dazu florale Anklänge, feine Kräuterwürze und eine klare, mineralische Prägung. Am Gaumen saftig und schwebend leicht, zugleich konzentriert und tief, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Pfirsich und Zitrus über floralen Anklängen und feiner Würze – saftig und schwebend leicht, zugleich konzentriert und tief, mit lebendiger Säure und klarer Mineralität.

Ein feingliedriger, langlebiger Rheingau-Riesling. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Hallgarten (alte Reben), Rheingau; Weingut Peter Jakob Kühn, Oestrich
Klassifikation: Ortsriesling „Alte Reben", Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: spontane Fassgärung im Stil des Guts; biologischer Anbau, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

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Frankreich

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Cras 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Cras · 1er Cru Chambolle-Musigny über dem Dorf · Combe Ambin · 3,45 ha 2023

Der Chambolle-Musigny Les Cras 1er Cru 2023 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus einer Top-Lage direkt über dem Dorf. Elegant, feingliedrig und fest strukturiert, floral und sehr fruchtig – Barthods Les Cras zählt zu den intensivsten und langlebigsten Weinen dieser noch unterschätzten Lage.


Les Cras – Top-Premier-Cru über Chambolle

Les Cras liegt direkt über dem Dorf Chambolle-Musigny und umfasst 3,45 Hektar – südlich des Premier Cru Les Fuées, jenseits dessen der Grand Cru Bonnes-Mares beginnt; im Westen grenzt das Lieu-dit Le Village. Der Hang neigt sich leicht nach Westen in die Combe Ambin, ein kleines Tal in der Steilwand der Côte d'Or.

Die Combe prägt ein besonderes Terroir: Die Reben sind nach Südosten ausgerichtet und erhalten viel Sonne, die durch kühlende Westwinde aus dem Tal gemildert wird – so gewinnen die Beeren an Geschmack und behalten ihre Säure (ein Effekt wie in der Combe de Lavaux in Gevrey). Die Kalk-Mergel-Böden ähneln Bonnes-Mares, mit höherem Tonanteil als Musigny, was den Weinen etwas mehr Kraft gibt. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Floral und sehr fruchtig, mit kleinen Waldbeeren und einem Hauch Veilchen. Am Gaumen elegant, feingliedrig und fest strukturiert, mit großer Länge – der Wein tanzt und vibriert auf der Zunge.

Kleine Waldbeeren und Veilchen über feingliedriger, fester Struktur – intensiv, langlebig und voller Spannung.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Cras (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); über dem Dorf, Kalk-Mergel mit höherem Tonanteil, SO-Lage an der Combe Ambin, 3,45 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Odinstal Riesling 120 N.N. 2021 BIO

Unsere Interpretation der Pfalz! In unserer Monopollage Odinstal auf 350m ü. NN. sind die Weine alles andere als typisch für die Pfalz. Unser einziger Weinberg im „Rebenmeer“ der Pfalz wurde in den 1980er Jahren gepflanzt. Frucht, Leichtigkeit, Saftigkeit und großer Trinkfluss zeichnen den Wein aus. Text: Odinstal  Pfälzer Landwein. DE-ÖKO-022

 

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