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Spanien

San Roman Cartago Paraje del Pozo 2012

Rotwein · DO Toro · Einzellage

überwiegend Tinta de Toro Paraje El Pozo · rund 5 ha ca. 700 m · Sand über Lehm wurzelechte Reben bis 50 Jahre 36 Monate französische Eiche Mariano García

San Román Cartago Paraje del Pozo ist der Spitzenwein des Toro-Projekts von Mariano García, dem langjährigen Kellermeister von Vega Sicilia und Gründer von Mauro. Er stammt aus der Einzellage El Pozo mit bis zu 50 Jahre alten, wurzelechten Reben und reift 36 Monate in französischer Eiche. Dicht und tief, mit dunkler Frucht, Würze, Tabak und Leder.


Paraje El Pozo – wurzelechte Reben auf Sand

Die Parzelle El Pozo umfasst rund fünf Hektar im Nordosten der DO Toro, auf etwa 700 Metern Höhe nahe dem Duero. Die Böden sind sehr sandig, in der Tiefe liegt Lehm. Der Sand ist nährstoffarm und entwässert schnell; die Reben müssen tief wurzeln, um den Lehm und das darin gespeicherte Wasser zu erreichen. Das hält die Erträge klein und die Frucht konzentriert.

Der Sand hat noch eine zweite Folge: Die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts fast alle Weinberge Europas zerstörte, konnte sich darin kaum ausbreiten. In El Pozo stehen die Reben deshalb bis heute auf eigenen Wurzeln, ohne amerikanische Unterlage – in Europa eine Seltenheit. Die ältesten sind rund 50 Jahre alt.

Das Klima der kastilischen Hochebene ist extrem: heiße, trockene Sommer, kalte Winter, große Unterschiede zwischen Tag und Nacht. Tinta de Toro, der lokale Klon des Tempranillo mit kleinen, dickschaligen Beeren, reift darunter voll aus und bringt Farbtiefe und dichte Gerbstoffe. Mariano García prägte über Jahrzehnte den Stil von Vega Sicilia in der benachbarten Ribera del Duero; in Toro verfolgt er denselben Ansatz – Kraft, die durch lange Reife Eleganz gewinnt.

Rebsorte und langer Fassausbau

Der Wein basiert überwiegend auf Tinta de Toro, ergänzt um einen kleinen Anteil weiterer autochthoner Sorten. Die Trauben werden von Hand gelesen, am Tisch selektiert, entrappt und mit den eigenen Hefen vergoren.

Danach reift der Wein 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend in neuen Fässern, und anschließend auf der Flasche, bevor er freigegeben wird. Drei Jahre Fass sind selbst für Toro lang – nötig bei einer Frucht dieser Dichte, damit sich die festen Gerbstoffe der Tinta de Toro einbinden und das neue Holz aufgenommen wird.

Im Glas

Tiefdunkles, fast undurchsichtiges Rot. In der Nase intensive dunkle Frucht, Gewürze, Tabak und Leder, dazu rauchige Röstnoten und ein Hauch Graphit. Am Gaumen kraftvoll und zugleich fein, mit reifem Tannin und großer Tiefe. Der Abgang ist sehr lang.

Wurzelechte Reben auf Sand, drei Jahre im Fass: Toro in seiner konzentriertesten Form.

Mehrere Stunden vorher dekantieren. Bei 16–18 °C servieren. Noch jung; der Wein gewinnt über viele Jahre.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Rinderfilet, gegrilltes Fleisch, Wild und gereifter Hartkäse. Besonders gut zu Lechazo, dem Milchlamm aus dem Holzofen, zu geschmorter Ochsenbacke und gereiftem Manchego.


Produzent San Román, Mariano García, DO Toro
Rebsorte überwiegend Tinta de Toro, kleiner Anteil weiterer autochthoner Sorten
Lage Paraje El Pozo, Nordosten der DO Toro · rund 5 ha · ca. 700 m · Sand über Lehm
Klassifikation DO Toro · Einzellage · trocken
Vinifikation Handlese · Selektion am Tisch · entrappt · Spontangärung mit eigenen Hefen
Ausbau 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend neu · anschließend Flaschenreife
Trinkempfehlung abhängig vom Jahrgang, über viele Jahre lagerfähig
Rebenalter wurzelecht, bis zu 50 Jahre

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Spanien

Bodega K5 Kilima Ancestral

Kilima heißt auf Baskisch „Kitzeln“ – und genau das tut dieser Wein. Die Bodega K5 hat damit ihren allerersten Schaumwein gefüllt: einen Pét-Nat, nur aus Hondarrabi Zuri, gewachsen auf einer einzigen Parzelle in Aia, rund 300 Meter über dem Meer. Spontan vergoren, unfiltriert, ohne Dosage. Die Auflage: gerade einmal 3.500 Flaschen, mehr gibt es nicht.

Im Glas

Gelb mit grünem Schimmer, leicht trüb, mit sehr feinen Bläschen. Im Duft grüner Apfel, frisches Heu, Limette und Zitrone, außerdem etwas Stein und nasse Erde. Im Mund breit, aber ebenso straff; die kräftige Säure wird von natürlicher Fülle abgefedert. Langer, salziger Nachhall.

Mach was draus

Ideal zu Austern, Anchoas, eingelegtem Gemüse, Frischkäse oder asiatischer Küche – und als Aperitif. Serviere ihn richtig kalt, also zwischen 6 und 8 °C, und lass die Flasche vorher ruhig stehen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Kilima ist Baskenland pur: Säure, Salz und Meerluft in jeder Perle.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Nach der Méthode ancestrale: Es gibt nur eine Gärung mit Hefen aus dem Weinberg. Sie beginnt im Tank und endet in der Flasche. Degorgiert wird von Hand, verschlossen mit Kronkorken.

Warum ist er trüb? Er wird weder gefiltert noch geschönt. Die leichte Trübung gehört zum Stil.

Wer steht dahinter? Karlos Arguiñanos Bodega K5 in Aia, mit Kellermeister Lauren Rosillo, für den Kilima ein lang gehegtes Ziel war.

100 % Hondarrabi Zuri · Einzelparzelle, Aia (Gipuzkoa) · ca. 300 m · Granit mit Schiefer · Drahtrahmen · 1,5–2 kg je Stock · Méthode ancestrale · Spontangärung · unfiltriert, ungeschönt · Handdegorgement · ohne Dosage · Kronkorken · 3.500 Flaschen · Espumoso ancestral, nicht D.O. Getariako Txakolina · Bodega K5, Aia (Gipuzkoa, Baskenland) · Stand: Oktober 2026

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Weine

François Bertheau Chambolle Musigny Les Charmes 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Charmes · 1er Cru Chambolle-Musigny zwischen Bonnes-Mares & Le Musigny · 9,5 ha 2021

Der Chambolle-Musigny Les Charmes 1er Cru 2021 der Domaine François Bertheau stammt aus der größten und wohl bekanntesten Premier-Cru-Lage von Chambolle-Musigny. Ein reinsortiger Pinot Noir im klassischen Chambolle-Stil: floral und zart, mit seidigen Tanninen.


Les Charmes – Premier Cru im Zentrum von Chambolle

Les Charmes erstreckt sich über 9,5 Hektar im Zentrum der Appellation, etwa auf halbem Weg zwischen den Grand Crus Bonnes-Mares und Le Musigny. Die obere Hälfte nahe dem Dorf ist recht flach, der östliche Teil neigt sich Richtung Vougeot. Die Morgensonne im kühlen Klima lässt die Trauben Sortencharakter, Komplexität und Säure entwickeln – das sorgt für eine schöne Balance, besonders in der unteren Hälfte.

Der Boden besteht aus einer dünnen Schicht Kiesel und Steinen über gebrochenem Kalkstein mit geringer Fruchtbarkeit; der niedrige Tonanteil führt zu einem leichteren, feineren Wein. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die floral-zarte Art von Les Charmes.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Floral und zart, mit feiner roter Frucht. Am Gaumen leichtfüßig und elegant, mit seidigen Tanninen, frischer Säure und einem klaren, duftigen Abgang.

Floral und zart mit seidigen Tanninen – Chambolle-Musigny in seiner klassischen, feinen Form.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Charmes (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Kiesel/Steine über gebrochenem Kalkstein, zwischen Bonnes-Mares & Le Musigny, 9,5 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Rebsorten

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch

Rotwein · Blaufränkisch · Carnuntum · gereift

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch ist ein trockener Rotwein vom Weingut Johannes Trapl aus dem Carnuntum in Österreich. Der reinsortige Blaufränkisch von der Ried Spitzerberg zeigt sich mit deutlicher Flaschenreife – ein eleganter, mineralischer Wein auf dem Höhepunkt seiner Trinkreife.


Spitzerberg

Der Spitzerberg in Prellenkirchen zählt zu den großen Blaufränkisch-Lagen Österreichs. Die kargen Kalk- und Schieferböden in den Ausläufern der Karpaten, kühle Winde und das kontinental-pannonische Klima bringen finessenreiche, mineralische Weine hervor. Johannes Trapl prägt diesen Stil im Carnuntum wie kaum ein anderer.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Blaufränkisch. Trapl arbeitet konsequent terroirbetont und mit minimalem Eingriff: spontane Gärung, Ausbau ohne Schönung und Filtration. Blaufränkisch baut langsam aus und gewinnt über Jahre an Komplexität – dieser Wein zeigt nun, wie viel Reifepotenzial in der Lage steckt.

Im Glas

Dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und zartem Wasserrand – die Farbe zeigt die einsetzende Reife. In der Nase reife Brombeere und Kirsche, dazu blättrige Würze, getrocknete Kräuter und mineralische Nuancen. Am Gaumen elegant und frisch, mit saftiger Kirsch- und Zwetschkenfrucht und feinem, gut eingebundenem Tannin. Voll harmonisch und auf dem Punkt, mit rotbeerig-zitrischem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Als gereifter Wein trinkfertig und jetzt auf dem Höhepunkt – Dekantieren ist nicht nötig, schadet aber nicht.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Geflügel und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Ried Spitzerberg, Carnuntum (Österreich)
Klassifikation: Carnuntum – Blaufränkisch (trocken)
Ausbau: spontane Gärung, ohne Schönung und Filtration

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Rebsorten

Domaine Latour-Giraud Coteaux Bourguignons Chardonnay 2023

Weißwein · Coteaux Bourguignons · Chardonnay

Chardonnay Coteaux Bourguignons AOC nahe Meursault · Côte de Beaune teils neues Eichenholz 2023

Der Coteaux Bourguignons Chardonnay 2023 der Domaine Latour-Giraud stammt aus Weinbergen, die unmittelbar an die Appellation Meursault angrenzen. Ein trockener, geschmeidiger Weißwein mit feiner, eleganter Textur – weiße Blüten, Mandeln und geröstete Haselnüsse, mit nussigem Nachhall, der an Meursault denken lässt.


Coteaux Bourguignons – an Meursault angrenzend

Coteaux Bourguignons ist die regionale Appellation des Burgunds. Die Reben der Domaine Latour-Giraud liegen unmittelbar an der berühmten Appellation Meursault – das prägt den meursault-typischen, nussigen Charakter dieses Chardonnays.

Die Domaine Latour-Giraud zählt zu den renommierten Adressen von Meursault; ihre Handschrift zeigt sich hier auf regionaler Stufe mit eigenständigem Profil.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die geschmeidige, zugleich frische Art dieses Weißweins.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Ein Teil des Weins reift in neuen Eichenfässern, was ihm zusätzliche Tiefe und eine feine Würze verleiht. Die sorgfältige Vinifikation macht ihn zu einem lagerfähigen Wein mit eigenständigem Profil.

Im Glas

In der Nase zarte Aromen von weißen Blüten, Mandeln und gerösteten Haselnüssen. Am Gaumen trocken und geschmeidig, mit harmonischer Struktur, feiner Frucht und einem leicht nussigen Nachhall, der an Meursault erinnert.

Weiße Blüten, Mandeln und geröstete Haselnüsse über geschmeidiger Textur – mit nussigem, meursault-typischem Nachhall.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Coteaux Bourguignons; Weinberge angrenzend an Meursault (Côte de Beaune)
Klassifikation: Coteaux Bourguignons AOC
Ausbau: Chardonnay; teils neues Eichenholz

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Weine

Domaine Bousquet Gran Malbec BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Argentinien · Bio

Domaine Bousquet Gran Malbec ist der Bio-Spitzenrotwein des Hauses aus Mendoza in Argentinien. Mit violettem Farbspiel zeigt er sich sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte und erdiger Tiefe. Ein großer Malbec.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt im Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), einer der höchstgelegenen Weinregionen in Mendoza am Fuße der Anden. Die extreme Höhenlage verleiht dem Malbec Dichte, Frische und erdige Komplexität. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec aus den besten Höhenlagen. Als Spitzen-Cuvée reift er länger im Eichenfass, das ihm Struktur, Würze und Tiefe verleiht, ohne die reife Frucht zu überdecken.

Im Glas

Violettes Farbspiel. Sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte, Dörrobst und erdigen Attributen wie Trüffel und Unterholz. Der Abgang ist lang und rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Wild, Schmorgerichte und gereifter Hartkäse.


Lage: Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec (Spitzen-Cuvée)
Ausbau: Malbec, lange Eichenfassreife

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USA

Cayuse Camaspelo 2018

Rotwein · Bordeaux-Cuvée · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Camaspelo 2018 ist die seltene Bordeaux-Cuvée des Kultweinguts Cayuse aus dem Walla Walla Valley – im Jahrgang 2018 nur gut 4.700 Flaschen. Warm und großzügig im Duft, mit Cassis, Pflaume und Kirschkompott, vollmundig und seidig am Gaumen: ein Wein, der Luft und etwas Geduld belohnt.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im „Rocks District of Milton-Freewater“ im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, erkannte in diesen Steinböden ein Terroir wie in den großen französischen Appellationen. Er bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und keltert daraus charaktervolle, eigenständige Weine.

Assemblage und Ausbau

Im Jahrgang 2018 eine Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc mit einem Hauch Tempranillo. Der Wein reifte rund 19 Monate im Barrique aus französischer Eiche, etwa 35 % davon neu.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Crème de Cassis, Pflaumenhaut, Kirschkompott und gewürzte Brombeere, dazu violette Blüten, Backgewürze, Tabak und erdige Töne. Am Gaumen vollmundig und rund, mit seidigen, noch aufbauenden Tanninen, saftiger dunkler Frucht und langem Abgang. Anfangs etwas zurückhaltend – mit viel Luft öffnet er sich am besten.

Am Tisch

Gewinnt mit einigen Jahren Flaschenreife und trinkt sich bis etwa 2035 hervorragend. Eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Tomahawk-Steak, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Bordeaux-Cuvée
Jahrgang: 2018 (ca. 4.700 Flaschen)
Ausbau: Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, etwas Tempranillo; ca. 19 Monate Barrique, ca. 35 % neu

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Rebsorten

La Belle Angele Sauvignon Blanc

Die typischen Aromen der Sauvignon Traube wie Johannisbeere, Zitrusfrüchte und Holunderblüte sind schmeckbar. Leicht, mit einer frischen Mineralität versehen und einer saftigen Frucht. Der Frühling kann kommen.

Der La Belle Angèle Rosé präsentiert sich mit einer etwas dunkleren, intensiven Roséfarbe – ein erster Hinweis auf seine ausdrucksstarke Persönlichkeit. In der Nase duften frische Erdbeeren, Himbeeren und ein Hauch weißer Blüten – ein Bouquet, das an einen sonnigen Nachmittag an der Côte d’Azur erinnert. Ein unkomplizierter Begleiter für den Sommer – ob als Aperitif, zum leichten Salat oder einfach so auf der Terrasse.

 

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