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10. März 2010

Amida / Gregor Marx – Haan

> Thai Lemonde „Mocktail“   Angebratener Thunfisch, Sake, Jasmin Braeburn Apfel Jacobsmuschel, Butternut mit Chardonnay Essig, Speckpuder Crème von Süßkartoffel, Garam Masala, glühender Zimtduft Geangelter

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USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2018

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2018 stammt aus einem großen Jahrgang und gilt vielen als nahezu perfekter Grenache: Rosenblätter, Walderdbeere und Blutorangenzeste, seidig wie flüssige Seide, mit lebendiger Säure und großer Spannung. Jetzt auf seinem Höhepunkt.


Armada, Walla Walla Valley

God Only Knows stammt aus der Lage Armada im Rocks District of Milton-Freewater, dem steinigen Teil des Walla Walla Valley. Die Reben wurden 2001 mit 1.815 Stöcken pro Acre gepflanzt – damals die dichteste Pflanzung der Region – und wurzeln in runden Basaltkieseln. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und hält die Erträge winzig klein.

Rebsorte und Ausbau

Fast ausschließlich Grenache mit einem kleinen Anteil Syrah; die genaue Zusammensetzung bleibt Christophe Barons Geheimnis – daher der Name „God Only Knows“. 2018 lag der Ertrag bei gut einer Tonne pro Acre. Der Wein reifte 22 Monate in gebrauchten Demi-Muids und Foudres aus französischer Eiche.

Im Glas

Leuchtendes Rubin. In der Nase Rosenblätter, Wildblumen, Walderdbeere und Himbeere, gewürzte Kirsche und geräucherte Pflaume, dazu Blutorangenzeste, roter Pfeffer, Nori und steinige Noten. Am Gaumen seidig und vielschichtig, mit belebender Säure, großer Spannung und feinkörnigen, saftigen Tanninen. Langes, rauchig-würziges Finale.

Am Tisch

Jetzt auf dem Höhepunkt und noch viele Jahre mit Genuss zu trinken. Etwas Luft im Dekanter lohnt sich. Bei 15–17 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Ente, Geflügel und Gerichte mit Pilzen.


Lage: Armada, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Jahrgang: 2018 (großer Jahrgang)
Ausbau: überwiegend Grenache, etwas Syrah; 22 Monate gebrauchte Demi-Muids und Foudres

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Weine

Wittmann Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofener Kirchspiel VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein eleganter, frischer Bio-Riesling vom Kalkstein – mit Aromen gelber Früchte und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Kirchspiel – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge der Region aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Das Kirchspiel mutet wie ein Amphitheater an, das sich zum Rhein hin öffnet; die Reben in Ost- bis Südostausrichtung sind vor kalten Westwinden geschützt – Grund für das hervorragende Kleinklima. Die Reben für dieses Große Gewächs fußen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein (Tonmergel mit Kalksteineinlagen, auch der tiefe Untergrund von Kalkstein dominiert). Genau dieser karge, kalkreiche Boden verleiht den Rieslingen des Kirchspiels ihre filigrane Eleganz und die klare, leicht salzige Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. Auf dem Kalkstein des Kirchspiels ergibt das einen besonders eleganten, geradlinigen Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Spannung und Finesse statt Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten und feine Kräuter. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure und der für das Kirchspiel typischen klaren, leicht salzigen Mineralität, die den Wein trägt und ihm einen langen, animierenden Abgang verleiht.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Kirchspiel (Deutschland); Ost-/Südostausrichtung, amphitheaterartig zum Rhein geöffnet, Tonmergel mit Kalksteineinlagen über kalksteindominiertem Untergrund; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Rebsorten

Henri Bourgeois Pouilly Fumé

Weißwein · Pouilly-Fumé · Sauvignon Blanc · Loire

Henri Bourgeois Pouilly-Fumé ist ein Sauvignon Blanc aus der Appellation Pouilly-Fumé an der Loire. Das Haus Henri Bourgeois steht seit über zehn Generationen für qualitätsorientierten Loire-Weinbau. Typisch für Pouilly-Fumé ist die leicht rauchige Note. Im Glas viel Fruchtfülle und mineralische Spannung.


Pouilly-Fumé

Pouilly-Fumé liegt am rechten Ufer der Loire, gegenüber von Sancerre. Die Feuerstein- (Silex) und kalkhaltigen Böden verleihen dem Sauvignon Blanc seine charakteristische rauchige Note („fumé") und mineralische Tiefe. Henri Bourgeois ist eines der renommiertesten Häuser der Region.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die Frucht und die mineralische, leicht rauchige Prägung des Silex-Terroirs in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase die typische, leicht rauchige Note, dazu Stachelbeeren, schwarze Johannisbeeren und reifer Pfirsich. Neben der enormen Fruchtfülle auch mineralische Noten. Am Gaumen ganz klar und saftig. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchte und Spargel.


Lage: Pouilly-Fumé, Loire (Frankreich); Silex/Kalk
Klassifikation: Pouilly-Fumé AOC
Ausbau: Sauvignon Blanc, fruchtbetonter, mineralischer Ausbau

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Weine

Coto de Hayas Garnacha Centenaria 5,00 Liter

Rotwein · Garnacha · Campo de Borja · Spanien · 5 l

Coto de Hayas Garnacha Centenaria ist ein komplexer Rotwein aus über 100 Jahre alten Garnacha-Rebstöcken von Bodegas Aragonesas – hier in der 5,0-Liter-Flasche. Nach der Gärung reift er in französischen Barriquefässern. Im Glas eine dichte Himbeerfrucht mit samtiger Holzwürze.


Campo de Borja

Coto de Hayas stammt aus Campo de Borja in Aragón im Nordosten Spaniens – einer der besten Garnacha-Regionen des Landes. Die alten Rebstöcke (über 100 Jahre) und das kontinentale Klima bringen konzentrierte, ausdrucksstarke Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Garnacha von über 100 Jahre alten Rebstöcken. Nach der Gärung reift er in französischen Barriquefässern, die ihm samtige Holzwürze und Vanillearomen verleihen.

Im Glas

Tiefes Rot. Sehr komplex, mit einer schönen, dichten Himbeerfrucht. Samtige Holzwürze und Vanillearomen runden den Geschmack ab. Der Nachhall ist harmonisch und lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; das 5-Liter-Format eignet sich besonders für größere Runden und Feste.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Lamm, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Campo de Borja, Aragón (Spanien); alte Reben
Klassifikation: Campo de Borja DO – Garnacha
Ausbau: 100 % Garnacha (Altreben), französisches Barrique; 5,0 l

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Weine

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % Magnum 1,5 l · 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 in der Magnum stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Dönnhoff Oberhäuser Brücke Monopol Riesling Spätlese 2023

Weißwein · Oberhausen (Nahe) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Oberhäuser Brücke Spätlese · fruchtsüß Dönnhoff Monopollage · Nahe Grau-/Tonschiefer unter Lösslehm Edelstahl (1.250 l) 2023

Die Dönnhoff Oberhäuser Brücke Riesling Spätlese 2023 ist eine Rarität aus der Monopollage des Guts. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, feiner Frucht und tiefer Mineralität.


Oberhäuser Brücke – die Monopollage von Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Die Oberhäuser Brücke ist eine rund 1,1 Hektar große VDP.Große Lage im alleinigen Besitz des Guts – eine echte Monopollage.

Die windgeschützte Tallage liegt direkt an der Nahe; der temperaturausgleichende Fluss schafft ein besonderes Mikroklima mit früher Blüte, langer Vegetationszeit und später Lese. Im Untergrund liegt Urgestein aus Grau- bzw. Tonschiefer, überlagert von einer Deckschicht aus Lösslehm, die auch in Trockenjahren eine gute Wasserversorgung sichert. Hier entstehen filigrane, tiefmineralische Weltklasseweine, überwiegend restsüß.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für eine filigrane, fruchtsüße Spätlese mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus der Monopollage Oberhäuser Brücke, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Grau-/Tonschiefer unter Lösslehm.

100 % selektive Handlese; Vergärung und Reife in Edelstahl (1.250-Liter-Behälter), wodurch die rasiermesserscharfe, pikante Säure erhalten bleibt. Erträge rund 40 hl/ha; Reben etwa 25–55 Jahre alt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Ader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger, klarer Säure und langem, mineralisch-frischem Nachhall.

Eine filigrane, sehr langlebige Nahe-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Oberhäuser Brücke (VDP.Große Lage, Monopol), Nahe; windgeschützte Tallage am Fluss; Urgestein/Grau- bzw. Tonschiefer, überlagert mit Lösslehm; ~1,1 ha, alleiniger Besitz Dönnhoff
Klassifikation: Riesling Spätlese, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % selektive Handlese, Vergärung und Reife in Edelstahl (1.250-l-Behälter); ~40 hl/ha

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Rebsorten

Seehof Westhofener Steingrube Chardonnay -R- trocken

Weißwein · Rheinhessen · Chardonnay

100 % Chardonnay Westhofener Steingrube Wonnegau, Rheinhessen kalk- und steinreiche Böden Barrique trocken

Seehof Westhofener Steingrube Chardonnay -R- ist ein trockener Lagen-Chardonnay aus dem Wonnegau im Süden Rheinhessens. Von kalk- und steinreichen Böden, im Barrique ausgebaut: feine Frucht, klare, schmelzige Nussaromen und eine mineralische Frische, die das Holz im Gleichgewicht hält.


Westhofen im Wonnegau – Chardonnay auf Kalk

Der Wonnegau ist der südlichste Teil Rheinhessens, das Hügelland nordwestlich von Worms. Westhofen hat sich hier in den letzten zwei Jahrzehnten einen Namen gemacht; Lagen wie Morstein, Brunnenhäuschen und Kirchspiel gehören heute zu den bekannten Adressen Rheinhessens. Das Klima ist warm und trocken, im Regenschatten des Donnersbergs; der Untergrund besteht vielerorts aus Kalkstein und Kalkmergel, abgelagert in einem tertiären Meer.

Die Steingrube trägt ihren Namen nach dem steinigen Boden: Kalk und Gestein reichen bis dicht unter die Oberfläche, die Auflage ist mager. Die Reben wurzeln tief und bringen kleine Erträge. Für Chardonnay ist das ein guter Standort – die Sorte braucht Kalk, um Frische und Spannung zu entwickeln, und die Wärme des Wonnegaus, um voll auszureifen.

Das Weingut Seehof der Familie Fauth liegt in Westhofen. Neben Riesling und Silvaner gehört Chardonnay zu den Sorten, die das Gut in Lagenqualität ausbaut.

Rebsorte und Ausbau im Barrique

Reinsortig aus Chardonnay, trocken ausgebaut. Das „-R-" auf dem Etikett kennzeichnet beim Weingut Seehof die Weine im Reserve-Stil mit längerem Ausbau. Der Chardonnay reift im Barrique, dem kleinen Holzfass mit 225 Litern.

Das kleine Fass bringt mehr Holzkontakt als große Gebinde: Es gibt Aromen von Nuss und feiner Röstung ab und lässt über die Poren langsam Sauerstoff an den Wein, der die Textur rundet und Schmelz aufbaut. Damit das Holz nicht dominiert, braucht der Wein Substanz und Säure – beides liefert der Kalkboden der Steingrube.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase feine Frucht, verwoben mit klaren, schmelzigen Nussaromen aus dem Holzausbau. Am Gaumen charaktervoll und vielschichtig, mit cremigem Schmelz, mineralischer Frische und langem, tiefem Abgang.

Kalk im Boden, Barrique im Keller: Nuss und Schmelz, gehalten von mineralischer Frische.

Bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren. Eine halbe Stunde Luft öffnet den Wein. Jung zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre.

Am Tisch

Als Speisenbegleiter zu Geflügel, Kalb, edlem Fisch, Pasta in cremigen Saucen und gereiftem Hartkäse. Besonders gut zu Zander in Beurre blanc, Kalbsrücken mit Pfifferlingen und Poularde in Rahmsauce.


Produzent Weingut Seehof, Familie Fauth, Westhofen
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Westhofener Steingrube, Wonnegau, Rheinhessen · kalk- und steinreiche Böden
Klassifikation Lagenwein · Reserve (-R-) · trocken
Ausbau Barrique
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Rebsorten

Chevillon Nuits St. Georges Les Roncieres 1er Cru 2021

Rotwein · Nuits-Saint-Georges Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Roncières · 1er Cru Nuits-Saint-Georges 1,06 ha · 250–300 m 2021

Der Nuits-Saint-Georges Les Roncières 1er Cru 2021 der Domaine Chevillon ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer 1,06 Hektar großen Premier-Cru-Parzelle. Mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit dunkler Frucht, Lakritz und einer klaren, frischen Struktur.


Les Roncières – Premier Cru in Nuits-Saint-Georges

Die Parzelle Les Roncières erstreckt sich über 1,06 Hektar in Nuits-Saint-Georges in der Côte de Nuits. Mit ost-südöstlicher Ausrichtung und einer Höhenlage von 250 bis 300 Metern bietet das Terroir gute Bedingungen für Pinot Noir und prägt den Wein deutlich.

Nuits-Saint-Georges steht für strukturierte, tiefe Rotweine. Die Domaine Robert Chevillon zählt zu den führenden Adressen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres Wetter im August und September sicherte die Reife. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Intensive Farbe und reiche Frucht. Feine Nuancen von Lakritz und vegetabilen Aromen geben elegante Komplexität. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit Brombeere, Maulbeere, dunkler Schokolade und erdigen Noten, getragen von sanften Tanninen und pikanter Säure.

Brombeere, Maulbeere und dunkle Schokolade über erdigen Noten – fleischig, facettenreich, mit pikanter Säure und Biss.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Les Roncières (1er Cru), Nuits-Saint-Georges (Côte de Nuits); Ost-Südost, 250–300 m, 1,06 ha
Klassifikation: Nuits-Saint-Georges Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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