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29. April 2010

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Rebsorten

I Muri Negroamaro Puglia Vigneti del Salento

Rotwein · Negroamaro · Salento · Italien

I Muri Negroamaro Puglia ist ein saftiger, vollmundiger Rotwein von Vigneti del Salento (Fantini Group) aus Apulien. Reinsortiger Negroamaro aus dem Salento – dunkles Violett im Glas, mit intensiven Aromen von schwarzer Johannisbeere und dunklen Früchten.


Salento

Die Trauben stammen aus dem Salento, dem sonnigen Süden Apuliens (Vigneti del Salento). Negroamaro ist eine autochthone Rotweinsorte der Region. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Negroamaro. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die intensive dunkle Frucht und sorgt für die samtige, vollmundige Art des Weins. Ein zugänglicher, unkomplizierter Rotwein.

Im Glas

Dunkles Violett. In der Nase sehr intensive Aromen von schwarzer Johannisbeere und dunklen Früchten. Am Gaumen saftig und vollmundig, samtig, mit reifer Frucht und langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, samtiger Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Lamm und Hartkäse.


Lage: Salento, Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Bourgogne Blanc Les Graviers 2023

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Blanc AOC Les Graviers · Gilly-lès-Cîteaux · 0,50 ha Holz & Amphore · >1 Jahr 2023

Der Bourgogne Blanc Les Graviers 2023 der Domaine Ghislaine Barthod zeigt, dass die für ihre Rotweine berühmte Winzerin auch einen vorzüglichen Weißwein keltert. Ein eleganter, tiefsinniger, mineralischer und komplexer Chardonnay – ausgebaut je zur Hälfte in gebrauchtem Eichenholz und in Terrakotta-Amphore.


Les Graviers – Chardonnay bei Chambolle

Der nur 0,50 Hektar große Weinberg Les Graviers liegt in Gilly-lès-Cîteaux bei Chambolle-Musigny in der Côte de Nuits und wurde Mitte der 2010er-Jahre mit Chardonnay bepflanzt. Die Rebanlage ist noch jung und muss sich durch den sehr steinigen Boden in tiefere Untergründe kämpfen – schon jetzt glänzt der Wein mit der Brillanz eines großen Weißweins.

Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny; dieser Bourgogne Blanc ist eine kleine, feine Rarität des Guts.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die mineralische, vibrierende Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, selektiv gelesen.

Der Ausbau dauert über ein Jahr, je zur Hälfte in gebrauchten 500-Liter-Eichenfässern und in Terrakotta-Amphoren; anschließend wird der Wein gefüllt. Das gibt cremige Textur und Tiefe, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Vielschichtiges Bukett nach unreifem Apfel- und Birnenobst, Brioche und gerösteten Mandeln. Am Gaumen cremige Textur, getragen von feiner Mineralität, die in ein sehr langes, vibrierendes Finish mit Biss und eleganter Säure mündet.

Apfel, Birne, Brioche und geröstete Mandeln über cremiger Textur – ein mineralischer Weißwein mit vibrierendem Finish.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Les Graviers, Gilly-lès-Cîteaux (Côte de Nuits); sehr steiniger Boden, 0,50 ha
Klassifikation: Bourgogne Blanc AOC
Ausbau: Chardonnay; je zur Hälfte gebrauchtes 500-l-Eichenfass und Terrakotta-Amphore, über ein Jahr

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Italien

Lambrusco Rose Di Bacco Bianco Amabile frizzante

Ein Lambrusco der besonderen Art ist der Chiarli Rose di Bacco Lambrusco Bianco Amabile: Die roten Trauben werden weiß gekeltert. So entsteht ein heller, perlender Frizzante aus Modena, im Drucktank vergoren, lieblich und fruchtig.

Im Glas

Helles Strohgelb, frische, feine Perlen. Im Duft helle Frucht, Apfel und Blüten. Im Mund leicht und perlend, saftig-fruchtig, die Süße bleibt sanft. Das Ende ist frisch.

Mach was draus

Als unkomplizierter Aperitif, zu Obstdesserts, Gebäck, mildem Käse oder leichten Vorspeisen. Serviere ihn leicht gekühlt bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Weißer Lambrusco? Unbedingt probieren! Rose di Bacco Bianco ist leicht und macht gute Laune.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wozu passt er besonders? Zu Erdbeeren, Obstsalat oder einem leichten Dessert. Auch einfach so auf der Terrasse macht er viel Freude.

Wie kann Lambrusco weiß sein? Lambrusco ist eine rote Traube. Werden die Trauben sofort gepresst, ohne dass der Saft lange mit den Schalen in Kontakt kommt, bleibt er hell.

Was heißt amabile? Lieblich. Der Wein hat eine sanfte Süße und bleibt durch die Perlage frisch.

Wer steht dahinter? Chiarli 1860 aus Modena, die älteste Kellerei der Emilia-Romagna.

Lambrusco, weiß gekeltert · Emilia-Romagna, Modena · Frizzante · Tankgärung (Charmat) · amabile (lieblich) · Chiarli 1860, Modena · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Inopia rouge Cotes du Rhone Villages 2021

Rotwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Cinsault · Mourvèdre · Counoise Inopia rouge Orange · südliche Rhône 2021 Ganztraube · 15 Tage Gärung Foudre · Zementei · 500-l-Fass 18 Monate ohne Abstich

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia rouge Côtes du Rhône Villages 2021 ist eine Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise von einer Parzelle bei Orange, knapp außerhalb der Grenze von Châteauneuf-du-Pape. Vergoren mit ganzen Trauben und ohne jede Eingriffe in die Maische, danach 18 Monate ohne Abstich in Foudre, Zementei und 500-Liter-Fass – ein Rhône-Wein, dem man die Kellerhandschrift eines Burgunder-Ausbauspezialisten anschmeckt.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltbekannt. 2011 erwarben sie eine brachliegende Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes gaben dem Wein seinen Namen: „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Der Boden erklärt, warum das Projekt aufging. Unter einer knapp einen Meter dünnen Schicht armen Tons liegt eine mehrere Meter mächtige Lage kleiner Flusskiesel, im Französischen grès genannt – das kleinere Gegenstück zu den großen galets roulés von Châteauneuf-du-Pape. Die Steine speichern Feuchtigkeit, die die Reben im trockenen Sommer erreicht, und halten den Wuchs zugleich knapp. Die Appellationsgrenze verläuft wenige hundert Meter entfernt; geologisch ist die Parzelle mit dem Nachbarn verwandt.

Gepflanzt wurden 2011 elf Rebsorten in hoher Dichte: 4.700 Stöcke je Hektar statt der in der Region üblichen 3.500. Enger Stand bedeutet mehr Wurzelkonkurrenz, weniger Ertrag je Stock und konzentrierteres Lesegut. Die gesamte Arbeit im Weinberg erfolgt von Hand. Der Inopia folgt damit derselben Logik wie die großen Weine des Hauses – nur eben auf dem Niveau der Appellation Côtes du Rhône Villages.

Jahrgang 2021 – südliche Rhône

Der Jahrgang 2021 war das Gegenteil der heißen Vorjahre. Ein früher Austrieb traf Anfang April auf eine harte Frostperiode, die in der gesamten Rhône Triebe vernichtete. Es folgte ein kühles, feuchtes Frühjahr mit hohem Pilzdruck und einer ungleichmäßigen Blüte, die den Ertrag weiter reduzierte. Der Sommer blieb moderat, ohne die Hitzespitzen, die die Reife sonst überrollen.

Die Reife zog sich entsprechend hin, gelesen wurde spät – bis in den späten September. Was in den Keller kam, war weniger, aber es hatte etwas, das die Südrhône selten liefert: erhaltene Säure bei moderaten Mostgewichten. 2021 brachte daher frische, fein gezeichnete Rotweine mit klarer Kontur statt Wucht – ein klassisches Profil, das genau zu einer Kellerarbeit passt, die Transparenz über Kraft stellt.

Ganztraubengärung ohne Eingriff, 18 Monate ohne Abstich

Cuvée aus Grenache Noir als Basis, dazu Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise, Jahrgang 2021, trocken. Der Counoise ist der seltene Baustein: eine spät reifende Sorte mit niedrigem Zucker und hoher Säure, die der Cuvée Würze und Frische gibt, statt Gewicht hinzuzufügen.

Nach der selektiven Lese stehen die ganzen Trauben zunächst rund eine Woche kalt auf der Maische, bevor die Gärung einsetzt und weitere etwa 15 Tage dauert. Dabei wird weder umgepumpt noch untergestoßen – der Most extrahiert allein, ohne mechanischen Druck. Das ist der Punkt, an dem sich diese Machart von der üblichen Südrhône-Vinifikation unterscheidet: keine Kraftextraktion, sondern Zurückhaltung.

Gepresst wird der Wein samt Feinhefe und wandert dann in Foudres, Zementeier und 500-Liter-Fässer, wo er 18 Monate ohne Abstich liegt. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und polstert über Mannoproteine die Textur; die unterschiedlichen Gebinde liefern unterschiedliche Sauerstoffmengen, was die Assemblage vielschichtiger macht. Gefüllt wird ohne Schönung und ohne Filtration.

Im Glas

Mittleres, transparentes Rubinrot. Die Nase braucht Zeit: Direkt nach dem Öffnen wirkt sie verschlossen und uneindeutig, mit Luft kommen dann rote Kirsche, Kräuter der Provence, Veilchen und eine feine pfeffrige Note dazu, dahinter ein Ton von weißem Tee.

Am Gaumen schlank gebaut und klar gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin und einer Säure, die den Wein vorwärts trägt – deutlich mehr Burgunder-Statik als Südrhône-Wucht. Die Textur aus achtzehn Monaten auf der Feinhefe ist seidig, ohne dass Holz hervortritt. Der Abgang ist lang und salzig, und das Bild im Glas verändert sich über die ganze Flasche hinweg.

Ganze Trauben, kein Umpumpen, kein Unterstoßen: Der Wein bekommt seine Struktur aus der Zeit, nicht aus der Extraktion.

Ruhig dekantieren und dem Wein Zeit im Glas geben – mit Luft entfaltet er sich zusehends. Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Gerichten sowie zu mittelkräftigem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs 2021 passt auch zu Gerichten, an denen ein wuchtiger Südrhône-Wein scheitert: Kaninchen mit Thymian, Pilzrisotto, gegrillter Thunfisch.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Grenache Noir als Basis, dazu Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise
Lage Parzelle bei Orange, knapp außerhalb von Châteauneuf-du-Pape · armer Ton über tiefen Flusskieseln (grès) · Pflanzung 2011 mit 4.700 Stöcken je Hektar
Klassifikation AOC Côtes du Rhône Villages · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation Handarbeit im Weinberg · selektive Lese · Ganztraubenmaischung kalt über eine Woche · Gärung rund 15 Tage ohne Umpumpen und Unterstoßen · ohne Schönung und Filtration
Ausbau 18 Monate ohne Abstich in Foudres, Zementeiern und 500-l-Fässern
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc Vieilles Vignes 2024

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Blanc AOC · Vieilles Vignes Pellands & Millerands · 0,93 ha · Reben 50–70 J. am Rand von Meursault 2024

Der Bourgogne Blanc Vieilles Vignes 2024 von Jean-Philippe Fichet stammt aus zwei Parzellen am Rand von Meursault – mit 50 bis 70 Jahre alten Reben. Komplex und druckvoll, mit Zitrus und Heckenkirsche: ein Bourgogne, der manchem Village Paroli bietet.


Alte Reben am Rand von Meursault

Die zwei Parzellen Les Pellands und Les Millerands umfassen zusammen rund 0,93 Hektar mit 50 bis 70 Jahre alten Reben, vollständig auf Lehm-Kalk-Böden und am Rand der Appellation Meursault gelegen. Pellands ist die einzige Bourgogne-Parzelle, die an den 1er Cru Charmes grenzt – das macht diesen „Bourgogne" besonders.

Jean-Philippe Fichet zählt zu den renommierten Adressen von Meursault; seine Handschrift hebt diesen regionalen Wein deutlich über seine Stufe.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, eher feuchtes Jahr mit höherem Krankheitsdruck und geringeren Mengen; sorgfältige Arbeit im Weinberg war entscheidend.

Die Weißweine 2024 fallen frischer und knackiger aus, mit einem Hauch mehr Säure und klarer, kühler Eleganz – ideal für die druckvolle, mineralische Art dieses Bourgogne.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, aus den Parzellen Les Pellands und Les Millerands.

Der Wein reift im Holzfass, im präzisen Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Mineralität, Druck und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Komplex und direkt: Der Wein kommt mit Druck und einer Mischung aus Zitrusfrüchten und Heckenkirsche. Am Gaumen mineralisch und straff, im kühlen 2024er mit besonders frischer Säure und langem Abgang.

Zitrus und Heckenkirsche mit Druck und Mineralität – ein „Bourgogne", der manchem Village Paroli bietet.

Jung schon zugänglich, kann aber einige Jahre zulegen. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, mineralischer Begleiter.


Lage: Bourgogne (Côte de Beaune); Parzellen Les Pellands & Les Millerands am Rand von Meursault (Pellands grenzt an 1er Cru Charmes), Lehm-Kalk, 0,93 ha, Reben 50–70 Jahre
Klassifikation: Bourgogne Blanc AOC (Vieilles Vignes)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Rebsorten

Markus Schneider Weissburgunder

Duft und Geschmack nach Birne bestimmen diesen sehr trinkfreudigen und knackigen Weißburgunder. Weich am Gaumen und spritzig im Abgang!

 

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Rebsorten

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein

Rotwein · Spätburgunder · Pinot Noir · Pfalz

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein ist ein eleganter Pinot Noir aus der Pfalz. Der kalkreiche Boden, die selektive Lese und die schonendste Verarbeitung bringen diesen besonderen Wein hervor und ebnen den Weg zu den Spitzengewächsen des Weinguts. Im Glas rote Frucht und feine Würze.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die kalkreichen Böden der Heimat verleihen dem Spätburgunder Eleganz, Frische und eine feine mineralische Prägung.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Spätburgunder (Pinot Noir). Selektive Lese und schonendste Verarbeitung bewahren die feine Frucht und sorgen für einen eleganten, klaren Stil.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Früchte wie Kirsche und Himbeere, dazu feine Würze. Am Gaumen elegant und saftig, mit feinen Tanninen und frischer Säure. Der Abgang ist klar.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Kalb, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Spätburgunder)
Ausbau: Spätburgunder, selektive Lese, schonende Verarbeitung

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Südafrika

Groot Constantia Grand Constance 2007

Süßwein · Muscat de Frontignan · Constantia · Südafrika

Groot Constantia Grand Constance ist ein legendärer Süßwein aus dem Constantia-Tal in Südafrika. Aus rotem und weißem Muscat de Frontignan, spät gelesen und teils rosiniert – bernsteinfarben, mit opulenter Süße, getragen von feiner Säure. Die moderne Wiederbelebung des historischen „Constantia-Weins".


Constantia

Groot Constantia im Constantia-Tal bei Kapstadt ist das älteste Weingut Südafrikas (gegründet 1685). Der historische „Constantia-Wein" war an Europas Höfen begehrt – Napoleon ließ ihn sich im Exil auf St. Helena kommen. Granitverwitterungsböden und das kühle, vom Atlantik geprägte Klima sorgen für die feine Säure.

Rebsorte und Ausbau

Aus rotem und weißem Muscat de Frontignan. Die Trauben werden spät und vollreif gelesen, teils am Stock rosiniert – ohne Botrytis. Nach Maischegärung und sanfter Pressung reift der Wein rund zwei Jahre im Eichenfass. So entsteht ein natürlich süßer, unverstärkter Wein mit bernsteinfarbenem Schimmer.

Im Glas

Leuchtendes Bernsteingold. In der Nase getrocknete Aprikose, kandierte Orangenschale, Honig und Rosenblüte, dazu Feige und Gewürze. Am Gaumen üppig und cremig-süß, mit Marmelade, kandiertem Ingwer und exotischer Frucht, ausbalanciert von lebendiger Säure. Sehr langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Dessertwein oder zu kräftigem Käse. Auch solo als edler Abschluss eines Essens.

Klassische Begleitung: Blauschimmelkäse, Foie gras, Obstdesserts und Crème brûlée.


Lage: Constantia, Westkap (Südafrika)
Klassifikation: Natural Sweet / Süßwein – Muscat de Frontignan
Ausbau: rund 2 Jahre im Eichenfass; spät gelesen, teils rosiniert, ohne Botrytis

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