Blog

22. Oktober 2010

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Radio Boka Verdejo Bag in Box 3 Liter

Weißwein · Verdejo · Bag-in-Box · Spanien

Radio Boka Verdejo Bag-in-Box (3 Liter) ist ein frischer, trockener Weißwein von Hammeken Cellars aus Spanien – reinsortiger Verdejo in der praktischen 3-Liter-Box. Goldgelb mit grünlichen Reflexen und sommerlich-fruchtiger Aromatik.


Castilla

Radio Boka ist die unkomplizierte Linie von Hammeken Cellars, dessen Heimat an der sonnigen Mittelmeerküste bei Valencia liegt. Der Verdejo trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla. Verdejo gilt als eine der prägenden Weißweinsorten Spaniens.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Verdejo. Die Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren, um die frische, fruchtbetonte Aromatik zu bewahren. Jung gefüllt, bleibt der Wein knackig und unkompliziert.

Im Glas

Goldgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sommerliche Aromen von Zitronenschale, reifem grünem Apfel und Lindenblüten, dazu ein Hauch heller tropischer Frucht. Am Gaumen voll und saftig, mit einem schönen mineralischen Touch und frischer Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche. Die Bag-in-Box bleibt nach dem Öffnen über den Zapfhahn mehrere Wochen frisch, ideal für den glasweisen Genuss.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und helles Fleisch.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, jung gefüllt
Inhalt: 3-Liter-Bag-in-Box (entspricht 4 Flaschen)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Whisky

Gordon & MacPhail Mosstowie Distilled 1979 Connoisseurs Choice

Whisky · Speyside Single Malt · Connoisseurs Choice · Schottland

Mosstowie Distilled 1979 Connoisseurs Choice ist ein rarer Speyside Single Malt Scotch Whisky, abgefüllt von Gordon & MacPhail. „Mosstowie" stammt von den heute entfernten Lomond-Stills der Miltonduff-Destillerie – eine gesuchte Rarität mit Noten von Vanille, Butterscotch und gekochten Äpfeln.


Herkunft

Mosstowie ist keine eigene Brennerei, sondern der Name des Single Malt, der zwischen 1964 und 1981 auf Lomond-Stills in der Miltonduff-Destillerie (Speyside) gebrannt wurde. Die Stills wurden 1981 entfernt; eine Originalabfüllung gab es nie. Gordon & MacPhail aus Elgin ist einer der renommiertesten unabhängigen Abfüller der Welt.

Destillation und Reifung

Destilliert 1979 auf den charakteristischen Lomond-Stills, deren verstellbare Rektifizierböden ein eigenständiges, weiches Brennprofil ergaben. Gereift in Eichenfässern und abgefüllt in der Connoisseurs-Choice-Reihe von Gordon & MacPhail.

Im Glas

Dunkles Gold. In der Nase Vanille, Butterscotch und gekochte Äpfel, dazu reife Pfirsiche, Pflaume und ein Hauch Limette. Am Gaumen öliger Körper mit roten Beeren, Pfirsich und Vanille, untermalt von dunkler Schokolade und schwarzem Pfeffer. Trocken ausklingend, mit Anis und schwarzem Tee im Abgang.

Pur genießen

Als rare Sammler- und Genießerabfüllung am besten pur bei Zimmertemperatur in einem Nosing-Glas verkosten; einige Tropfen Wasser öffnen die Aromen. Ohne Eis, um die feinen Nuancen zu bewahren.

Klassisch solo: pur oder mit wenigen Tropfen Wasser.


Herkunft: Speyside, Schottland
Art: Speyside Single Malt Scotch Whisky (Mosstowie, Miltonduff-Destillerie)
Destillation: 1979, auf Lomond-Stills
Abfüller: Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Michel Sarrazin Bourgogne Aligoté Charnailles 2024

Weißwein · Bourgogne · Aligoté

Aligoté Bourgogne Aligoté AOC Lieu-dit Charnailles Côte Chalonnaise alte Reben 2024

Der Michel Sarrazin Bourgogne Aligoté „Charnailles" 2024 ist ein saftiger, spritziger und vibrierender Aligoté von südexponierten Hängen der Côte Chalonnaise – mit klarer Zitrusfrische, feiner Mineralität und einem finalen Hurra-Finish.


Charnailles – Aligoté von den Hängen der Côte Chalonnaise

Das Domaine Michel Sarrazin et Fils liegt im Weiler Charnailles bei Jambles, einem kleinen Ort der Côte Chalonnaise knapp außerhalb von Givry, rund 30 km südlich von Beaune. Die Wurzeln des Familienguts reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück; heute führen die Brüder Guy und Jean-Yves Sarrazin den Betrieb mit rund 35 Hektar und einer naturnahen, kontrollierten Bewirtschaftung (Lutte raisonnée).

Die Trauben des Bourgogne Aligoté „Charnailles" stammen von den Hängen der gleichnamigen Lage, wo klassische Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires) ideale Bedingungen für die Rebsorte Aligoté bieten. Die Kombination aus kalkhaltigem Untergrund, guter Drainage und der frischen Höhenlage verleiht dem Wein seine charakteristische Spannung und Mineralität. Im Keller wird bewusst zurückhaltend gearbeitet, um die natürliche Frische und Aromatik der Rebsorte zu bewahren.

Jahrgang 2024 – Burgund

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter und ein früher Austrieb, gefolgt von einem feucht-kühlen Frühjahr mit vereinzelten Frostnächten und regionalem Hagel. Der hohe Krankheitsdruck verlangte intensive Weinbergsarbeit, die Erträge sanken Schritt für Schritt – teils um bis zu 60 %. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel später aus als in den warmen Vorjahren und erforderte strenge Selektion.

Die Mostgewichte blieben im gemäßigten Bereich, sodass balancierte, eher leichtere Weine entstanden. Die Weißweine zeigen sich klar, fein strukturiert und von pikanter Frische, mit präziser Linienführung und kühler, herkunftstypischer Eleganz – 2024 ist ein Jahr des Winzers, in dem sorgfältige Arbeit den Unterschied machte.

Ausbau

Reinsortiger Aligoté aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Schonende Vinifikation und sorgfältiger Ausbau, bewusst zurückhaltend geführt, um die natürliche Frische, die Zitrusaromatik und die mineralische Spannung der Rebsorte unverfälscht zu bewahren.

Im Glas

Klare Farbe mit brillanten Reflexen. In der Nase entfalten sich feine florale Noten, begleitet von zarten Zitrus- und weißen Fruchtaromen. Am Gaumen präsentiert sich der Bourgogne Aligoté saftig, spritzig und vibrierend – eine tolle Struktur und markante Zitrusfrische sorgen für ein finales Hurra-Finish.

Saftig, spritzig und vibrierend – mit markanter Zitrusfrische und einem finalen Hurra-Finish.

Ein idealer Aperitif und vielseitiger Speisenbegleiter. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Meeresfrüchten und Austern, zu gebratenem Fisch, zu Ziegenkäse sowie klassisch im Kir mit Crème de Cassis.


Lage: Bourgogne, Lieu-dit Charnailles, Jambles, Côte Chalonnaise (Frankreich); südexponierte Hänge, Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires), ~300 m
Klassifikation: Bourgogne Aligoté AOC (trocken)
Ausbau: Aligoté; schonende Vinifikation, zurückhaltender Ausbau; Lutte raisonnée

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2021

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2021

Der Montevertine Le Pergole Torte 2021 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2021 – Toscana

2021 gilt in der Toskana als klassischer, ausgewogener Jahrgang: ein gemäßigter, nicht zu heißer Vegetationsverlauf brachte Sangiovese von feiner Frische, klarer Frucht und präziser Tanninstruktur. Im Le Pergole Torte ergibt das einen besonders eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2021, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Baum-Barth Großwinternheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Großwinternheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Großwinternheimer Ortswein Baum-Barth Großwinternheim · Selztal kalkreiche Lagen häufige Pigeage vollmundig & körperreich 2022

Der Baum-Barth Großwinternheimer Spätburgunder 2022 ist ein charaktervoller Ortswein zu 100 % aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims. Vollmundig und körperreich, mit beeindruckendem Tanningefüge und faszinierender Komplexität.


Großwinternheimer Spätburgunder – kalkreicher Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Großwinternheimer Spätburgunder ist ein Ortswein zu 100 % aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims.

Diese Lagen gedeihen im einzigartigen, besonders geschützten Mikroklima des Selztals. Das Terroir schenkt den Trauben eine längere Reifezeit, was zu besonders ausgereiften Tanninen und einer unverwechselbaren Aromenvielfalt führt.

Jahrgang 2022 – Großwinternheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims, Jahrgang 2022.

Im Vergleich zum Ingelheimer Spätburgunder wurde hier während der Maischegärung der Tresterhut häufiger nach unten gedrückt (Pigeage), was dem Wein mehr Extrakt, Struktur und Körper verleiht.

Im Glas

In der Nase ein Bouquet von dunklen Beeren, begleitet von subtilen Noten von Rauch und delikaten Röstaromen; eine dezente Reduktion verleiht zusätzliche Tiefe und Komplexität. Am Gaumen präsentiert sich der Wein vollmundig und körperreich, mit einem beeindruckenden Tanningefüge, das ihm Struktur verleiht. Trotz seiner Kraft bietet er eine faszinierende Komplexität.

Dunkle Beeren mit Rauch und delikaten Röstaromen über dezenter Reduktion – vollmundig und körperreich, mit beeindruckendem Tanningefüge, Struktur und faszinierender Komplexität.

Ein kraftvoller, strukturierter Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: kalkreiche Lagen Großwinternheims (Selztal), Rheinhessen; geschütztes Mikroklima
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Maischegärung mit häufiger Pigeage; Barriqueausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Egon Müller Riesling Scharzhofberger Kabinett 2023

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2023 8,00 % vol

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2023 stammt aus der berühmtesten Lage der Saar – ein Musterbeispiel für filigranen Saar-Kabinett: fruchtsüß, rassig und von enormer Langlebigkeit. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller ist mit über acht Hektar im Kernstück größter Eigentümer und bewirtschaftet hier mehr als drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben. Die steilen, stark verwitterten blauen Devonschieferböden speichern die Wärme des Tages und geben sie langsam wieder ab – in Verbindung mit dem kühlen Saar-Klima entstehen Weine von außergewöhnlicher Spannung, filigraner Struktur und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2023 – Saar

2023 brachte an der Saar aromatische, präzise Rieslinge mit klarer Frucht und lebendiger Säure. Gerade im Kabinett-Bereich – dem filigransten Prädikat – zeigt der Scharzhofberger die typische Spannung zwischen reifer Frucht, dezenter Süße und rassiger Mineralität, getragen vom kühlen Klima und dem späten Reifeverlauf auf Schiefer.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, Prädikat Kabinett, fruchtsüß, 8,00 % vol.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dicht, cremig und saftig: Weinbergspfirsich und Passionsfrucht treffen auf weiße Blüten, Zitrus und feinste Kräuter- und Mineralnoten. Am Gaumen filigran und vielschichtig, mit einer dezenten Süße, die von enorm lebhafter, rassiger Säure balanciert wird – er wirkt nie leicht und schon gar nicht schwer, sondern tanzt mit müheloser Eleganz über die Zunge.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das verspielte, sehr lange Finale verweist auf die große Langlebigkeit; schon jung ein Genuss, doch wahre Größe entfaltet der Wein erst nach vielen Jahren Kellerreife. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2017 Late Release

Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Spätlese · fruchtsüß Late Release · gereift

Der Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2017 Late Release von Hermann Ludes ist ein bereits gereifter, mineralischer Mosel-Riesling von alten Reben – spät freigegeben und damit trinkreif, mit der kühlen Frucht und der rassigen Säure, für die die Ritsch berühmt ist.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel, an denen die Reben seit Jahrhunderten individuell kultiviert werden.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2017 – Mosel

2017 brachte an der Mosel nach Aprilfrösten und Ertragsverlusten einen warmen, früh verlaufenden Vegetationszyklus mit frühem Lesebeginn. Unterm Strich ein guter bis sehr guter Jahrgang mit reifen, zugleich frischen Rieslingen und tragender Säure.

Als „Late Release" wurde dieser Wein erst nach mehrjähriger Reife freigegeben – er zeigt heute bereits die ersten Reifenoten, ohne die Spannung der Ritsch zu verlieren.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Vor der Freigabe reifte der Wein mehrere Jahre – Ludes füllt und veröffentlicht seine Weine bewusst dann, wenn sie ihm am besten gefallen.

Im Glas

Über der kühlen Mosel-Frucht aus Apfel und Weinbergspfirsich zeigen sich beginnende Reifenoten von Honig und getrocknetem Obst, dazu feine Schieferwürze. Am Gaumen balanciert die rassige, gaumenreinigende Säure die fruchtige Süße; salzig-mineralisch und lang im Abgang, mit der Reife eines bereits trinkreifen Rieslings.

Kühle Frucht und beginnende Reife, getragen von rassiger Säure und salziger Mineralität.

Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, Geflügelcurry, kräftigem Fisch oder reifem Käse. Auch ein eleganter Solist mit etwas Flaschenreife.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, mehrjährige Reife vor Freigabe, Schraubverschluss

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Fratelli Revello Barbera d Alba Ciabot du Re 2022

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Cru Ciabot du Re (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1975 18 Monate Barrique (80 % neu) 2022

Der Revello Fratelli Barbera d'Alba Ciabot du Re 2022 stammt von alten Barbera-Reben aus dem Jahr 1975 in der Lage Annunziata bei La Morra. Eine druckvolle, stoffige Barbera mit dichtem Fruchtansatz von Sauerkirsche, dunkler Schokolade und feiner Würze.


Ciabot du Re – Barbera von alten Reben in La Morra

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata, einer Frazione von La Morra im Herzen des Barolo-Gebiets. Die 0,7 Hektar große Parzelle ist nach Süden (240 m) und Südosten (250 m) ausgerichtet; die Barbera-Reben wurden bereits 1975 gepflanzt. Der Boden aus Kalk und Ton verleiht dem Wein Struktur, Tiefe und Frische.

Barbera ist neben Nebbiolo und Dolcetto die wichtigste Rotweinsorte des Piemont – bekannt für saftige, dunkle Frucht und eine lebendige, erfrischende Säure bei moderatem Tannin. Von alten Reben und auf kalk-tonigem Boden gewinnt sie zusätzliche Konzentration und Substanz.

Jahrgang 2022 – Langhe

2022 war im Piemont ein warmes, trockenes Jahr, das reife, konzentrierte und farbintensive Rotweine mit dichter Frucht und weichem Säuregerüst hervorbrachte. Bei einer Barbera von alten Reben ergibt das einen besonders druckvollen, stoffigen Wein mit reifer dunkler Frucht und guter Balance. Die Lese erfolgte Anfang bis Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortige Barbera aus dem Jahrgang 2022, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa acht bis zehn Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; die malolaktische Gärung findet in Barriques statt. Anschließend reift der Wein 18 Monate in zu 80 % neuen Barriques aus französischer Eiche – ein kräftiger Holzausbau, der der dichten Frucht Schokoladen- und Vanillenoten sowie eine stoffige Textur verleiht. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Violette Farbe. Sehr dichter Fruchtansatz von der Sauerkirsche, dazu gesellen sich Aromen von dunkler Schokolade, frische Vanilletöne und ein leicht erdiger Touch. Druckvoll und stoffig im Mund.

Violette Farbe, dichte Sauerkirsche, dunkle Schokolade und frische Vanille – druckvoll und stoffig im Mund.

Schon jung zugänglich, gewinnt aber mit etwas Reife. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftiger Pasta und Risotto, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu Salami und Hartwurst sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Cru Ciabot du Re, Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 0,7 ha, Süd- (240 m) und Südost-Ausrichtung (250 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1975
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (8–10 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Barrique; 18 Monate französische Barriques (80 % neu)

Mehr erfahren ...