Neu im Sortiment: Schokoladenmanufaktur Gorrotxategi in Tolosa/Spanien

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Der kleine verschlafene baskische Ort Tolosa ist für seine hervorragenden Hülsenfrüchte bei Gourmets weltbekannt. Zudem werden hier in einer kleinen Schokoladenmanufaktur mit die besten Schokoladen der ganzen iberischen Halbinsel produziert. Die Famile Gorrotxategi betreibt seit dem Jahre 1680 ihr kleines Geschäft mit angeschlossener Cafeteria, welches direkt am alten Kirchplatz liegt. Die handwerkliche Produktionsstätte liegt etwas ausgelagert, kurz vor den Toren Tolosas. Hier arbeiten die beiden Brüder Gorrotxategi mit ihren 12 Mitarbeitern. Qualität ist hier das oberste Gebot. Es werden über 100 verschiedene Kakaobohnen von zwei Bohnenröstereien aus Frankreich importiert. Diese werden dann je nach Schokolade liebevoll „vermählt“ und je nach Typ veredelt. Dass hier alle Arbeitsschritte rein manuell ablaufen, versteht sich von selbst. Das Ziel der Familie Gorrotxategi war und ist es, ihre Tradition zu erhalten. Der Genuss eines ihrer Produkte unterstreicht diese Sichtweise und für uns als Genießer ist dies mehr als lohnenswert.

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne Montrachet 2023

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Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet (Village) Les Houillères Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet 2023 wird aus einer 0,48 Hektar großen Parzelle mit über dreißig Jahre alten Chardonnay-Reben gewonnen – ein facettenreicher, mineralischer Dorfwein von Präzision und Energie.


Chassagne-Montrachet – die Lage

Chassagne-Montrachet ist ein Dorf in der Unterregion Côte de Beaune in Burgund und eine Gemeinde-Appellation, die bereits 1937 gegründet wurde. In der Appellation werden Rotweine aus der Rebsorte Pinot Noir vinifiziert, als auch Weißweine aus der Chardonnay-Traube. Das Verhältnis der Produktion von Rot- zu Weißweinen liegt ungefähr bei 1/3 zu 2/3; historisch sind die Weißweine wesentlich renommierter als ihre roten Pendants.

Die Böden rund um die Gemeinde weisen einen besonders hohen Kalksteingehalt auf, insbesondere an den Hängen der Côte d'Or. Im Süden findet man eine höhere Konzentration von Kalkmergel und rotem Kies, besser geeignet für Pinot Noir; im Norden weichen die härteren Mergelsteine feineren Kalksteinstrukturen, in denen einige der weltweit angesehensten Chardonnays entstehen. Thomas Moreys Parzelle liegt am äußersten Nordende des Dorfes im Lieu-dit Les Houillères, direkt an der Grenze zu Puligny-Montrachet, auf rotem Ton-Kalk-Boden über Kalksteinbasis.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Die Gärung erfolgt über einen Monat mit Naturhefen bei 15 °C rein spontan. Eine längere Verweilzeit auf der Vollhefe, eine nach hinten gezogene malolaktische Gärung und der Ausbau in zu 4/5 gebrauchten Barriquefässern bei lediglich 1/5 Neufassanteil machen diesen Chassagne-Montrachet facettenreicher, spritziger, mineralischer und im Finish deutlich cremiger als viele vergleichbare Weine. Lange Ausbauzeiten, sensibles und zurückhaltendes Eingreifen sowie eine Weinbergspflege von Hand sind das Credo dieses langlebigen Tropfens.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase rauchige Mineralik, weißer Pfirsich, Apfel und Melone. Am Gaumen großzügig fruchtig mit feiner Feuersteinnote unter dem Fleisch, dazu eine cremige Textur, klare Struktur und gute Dichte für das Niveau – mit viel Energie und Länge.

Facettenreich, mineralisch und cremig zugleich – ein Dorfwein mit Spannung und Energie.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu Steinbutt oder Seeteufel in feiner Sauce, zu Hummer und Langustinen, zu Geflügel in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet (Village), Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Frankreich); roter Ton-Kalk über Kalkstein, 0,48 ha, Reben 30+ J.
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; 1/5 Neuholz, 4/5 gebrauchte Barriques, Vollhefe ohne Bâtonnage; Handarbeit im Weinberg

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Feinkost

Il Caruggiu Olive Snocciolate Taggiasca Oliven

Feinkost · Oliven · Taggiasca · Ligurien

Il Caruggiu Olive Snocciolate sind kleine, entkernte Taggiasca-Oliven vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Die Taggiasca ist die typische, sehr milde Olivensorte Liguriens. Eine leckere Vorspeise – oder man gibt Nudelsaucen mit ihnen eine ganz besondere Note.


Herkunft

Die Taggiasca-Olive stammt aus dem ligurischen Ort Taggia, dem sie ihren Namen verdankt, und wird nur in Ligurien angebaut. Das milde, sonnige Mikroklima der Region gibt ihr ihren feinen, milden und fruchtigen Geschmack. Abgefüllt werden die Oliven vom Familienbetrieb Il Caruggiu im Hinterland von Imperia.

Anbau und Verarbeitung

Die handverlesenen Taggiasca-Oliven werden über längere Zeit in eine mit Kräutern verfeinerte Salzlake eingelegt, anschließend entkernt und mit extra nativem Olivenöl abgefüllt.

Geschmack

Kleine, zarte Oliven mit mildem, fruchtigem und nur wenig bitterem Geschmack, fein abgerundet durch Kräuter und Olivenöl.

Am Tisch

Klassisch als Antipasto oder zum Aperitif, ebenso zum Verfeinern von Nudelsaucen, Fisch- und Fleischgerichten (etwa ligurisches Kaninchen), in Salaten oder auf der Pizza. Nach dem Öffnen kühl lagern und mit Öl bedeckt halten.


Hersteller: Il Caruggiu (Civezza, Imperia, Ligurien)
Produkt: Olive Snocciolate (entkernte Taggiasca-Oliven in Öl)
Zutaten: entkernte Taggiasca-Oliven in Salzlake (60 %), extra natives Olivenöl (39 %), Salz, aromatische Kräuter, natürliche Aromastoffe
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: in Kräuter-Salzlake eingelegt, entkernt, in Olivenöl
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11.09.2028

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Weine

Marguet Shaman 22 Grand Cru Brut Nature BIO

Der Marguet Shaman 22 Grand Cru Brut Nature ist der Champagner, mit dem ein Abend bei Freunden richtig losgeht. Pinot Noir gibt mit 84 % den Ton an, Chardonnay steuert 16 % bei, alles aus Ambonnay und Bouzy. Ohne Dosage, mit ordentlich Zug.

Im Glas

Hellgold, lebendige Perlage. Die Nase erinnert an karamellisierte Birne und Zitrus, dazu grüne Mirabelle. Am Gaumen zuerst ungestüm, dann Butterkeks, Kreide und Haselnuss. Die Säure hält alles zusammen und schiebt den Schluck weit nach hinten. Ein Champagner, der eher anpackt als schmeichelt.

Mach was draus

Brathähnchen, Pommes mit Trüffelmayo oder ein Teller Jamón – Shaman mag Herzhaftes. Zum Aperitivo reichen ein paar Stücke Parmesan oder eine Schale gesalzene Mandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Shaman ist mein Champagner für Geflügel. Ein knuspriges Hähnchen und ein Glas davon, das passt einfach. Zu gereiftem Käse funktioniert er genauso gut.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie viel Schwefel steckt drin? Sehr wenig: Marguet gibt 10 mg/l Gesamtschwefel an, ein Bruchteil dessen, was erlaubt wäre.

Gibt es Shaman auch als Rosé? Ja, den Shaman 22 Rosé Grand Cru Brut Nature findest du ebenfalls bei uns.

Pinot Noir 84 %, Chardonnay 16 % · Grand Cru Ambonnay und Bouzy, eigene Weinberge · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Contino blanco 2020

Weißwein · Rioja · Cuvée · Spanien

Contino Blanco ist eine Weißwein-Cuvée aus der Rioja, gewonnen aus Viura, Garnacha Blanca und Malvasía. Vom renommierten Einzellagen-Gut Contino, zeigt er sich saftig mit leicht exotischen Fruchtnoten. Der dezente Barriqueausbau gibt ihm Struktur und Reifepotenzial. Im Glas Limette, frische Vanille und unreifer Apfel.


Rioja

Contino ist ein renommiertes Einzellagen-Gut in der Rioja Alavesa im Norden Spaniens. Das ausgewogene Klima und die kalk- und tonhaltigen Böden bringen frische, ausdrucksstarke Weißweine hervor.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Viura, Garnacha Blanca und Malvasía – Letztere bringt leicht exotische Fruchtnoten. Der dezente, aber nachhaltige Ausbau in Barriques aus französischer Eiche verleiht dem Wein das Gerüst, um sich weiter positiv zu entwickeln.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Limette, frische Vanille und unreifer Apfel. Am Gaumen sehr saftig, mit leicht exotischen Fruchtnoten und feiner Struktur aus dem Holzausbau. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Gerichte.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Blanco
Ausbau: Viura/Garnacha Blanca/Malvasía, französisches Barrique

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2022

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2022 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit großer Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Puligny-Montrachet

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem feinen Schlicksand über Kalkstein und im präzisen Ausbau ergibt das einen dichten, salzig-mineralischen und zugleich frischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom feinen Schlicksand über Kalkstein und den alten Reben lebt dieser Puligny: helle, feste Traubenfrucht und Zitrus, dazu eine würzige, salzig-mineralische Präzision. Die Spontangärung und das Feinhefelager im Holzfass binden eine dichte, vielschichtige Textur ein, ohne die kühle Frische zu überdecken. Am Gaumen fein und zugleich kraftvoll, mit großer Dichte, salzigem Zug und einem langen, frischen Nachhall.

Würzig und salzig-mineralisch – helle, feste Frucht, große Dichte und ein langer, frischer Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Frankreich

Ponsot Griotte Chambertin Cuvée du Saule Grand Cru 2019

Rotwein · Griotte-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Griotte-Chambertin Grand Cru Cuvée du Saule Côte de Nuits Maison Laurent Ponsot 2019

Der Laurent Ponsot Griotte-Chambertin Grand Cru „Cuvée du Saule" 2019 stammt aus einem der kleinsten und parfümiertesten Grands Crus des Burgunds – ein seidiger, verführerischer Pinot Noir mit dem unverwechselbaren Wildkirsch-Charakter der Lage. Ponsot nennt ihn augenzwinkernd „die Lolita der Grands Crus".


Griotte-Chambertin – der parfümierte Zwerg unter den Grands Crus

Laurent Ponsot ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Burgunds. 2017 verließ er die berühmte Familien-Domaine Ponsot in Morey-Saint-Denis und gründete – gemeinsam mit seinem Sohn Clément – sein eigenes Haus, Maison Laurent Ponsot. Sein Stil ist unverkennbar: späte Lese, vollständige Entrappung und der konsequente Verzicht auf neues Holz, für Weine von großer Reinheit, Konzentration und Langlebigkeit. Seine Cuvées tragen poetische Namen; „Saule" ist das französische Wort für Weide.

Griotte-Chambertin ist mit nur rund 2,56 Hektar einer der kleinsten Grands Crus von Gevrey-Chambertin – berühmt für seinen parfümierten, an Wildkirsche („griotte") erinnernden Charakter und seine seidige Eleganz. Ponsot bewirtschaftet davon rund einen Hektar, einen bedeutenden Anteil der winzigen Appellation. Die Lage liegt am Hang in unmittelbarer Nachbarschaft zu Chambertin-Clos de Bèze und Chapelle-Chambertin.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 gilt an der Côte de Nuits als hervorragender Jahrgang, der reife, konzentrierte und zugleich frische Pinots mit feiner Tanninstruktur hervorbrachte. Im Griotte-Chambertin ergab das einen Wein von ausdrucksstarker roter und schwarzer Frucht mit einem Hauch Würze – am Gaumen frisch und seidig, mit genug festem Tannin, um über viele Jahre würdevoll zu reifen. Eine wunderbare Balance für den Jahrgang.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, trocken, Griotte-Chambertin Grand Cru.

Im typischen Ponsot-Stil: späte Lese, vollständige Entrappung und Ausbau ohne neues Holz, um die parfümierte Frucht und die seidige Textur der Lage unverfälscht zu bewahren. Der Verzicht auf Holzwürze stellt die Reinheit der Griotte ganz in den Mittelpunkt.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase ein betörendes, reifes und zugleich kühles Bukett von würziger, erdiger Wildkirsche (Kirschlikör), floralen Anklängen und einer Spur frisch gewendeter Erde. Am Gaumen von feiner Konzentration, seidig und doch muskulös, mit mundfüllendem Extrakt, einer fast salzigen Mineralität und einem überaus langen, fein strukturierten Abgang – kraftvoll und „schwebend" zugleich.

Die „Lolita der Grands Crus" – seidig, parfümiert und verführerisch, von schwebender Eleganz.

Schon jung verführerisch, aber für eine lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel (Reh, Taube), zu Ente und Kalb, zu Gerichten mit Pilzen und Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Griotte-Chambertin Grand Cru, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); einer der kleinsten Grands Crus (~2,56 ha), Ponsot-Anteil ~1 ha
Klassifikation: Griotte-Chambertin Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; späte Lese, vollständig entrappt, Ausbau ohne neues Holz; auf Reinheit und Transparenz ausgerichteter Stil

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Italien

I Muri Puglia bianco

Weißwein · Cuvée · Apulien · Italien

I Muri Puglia Bianco ist eine frische Weißwein-Cuvée der Fantini Group aus dem sonnenverwöhnten Apulien. Saftig, klar und trocken – herzhaft und fruchtig im Geschmack. Der Sommer kann kommen.


Apulien

Die Trauben stammen aus Apulien, dem sonnigen Süden Italiens. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, fruchtbetonte Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Frische Weißwein-Cuvée aus typischen Rebsorten Apuliens. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die saftige, klare Frucht. Ein unkomplizierter, zugänglicher Sommerwein.

Im Glas

Helles Gelb. In Nase und Gaumen klare, frische Frucht. Am Gaumen saftig, herzhaft und fruchtig, mit animierender Säure und trockenem, frischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif, zu leichter Küche oder einfach solo auf der Terrasse.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Antipasti, Salate und leichte Pasta.


Lage: Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Weißwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Spanien

Sierra de Tolono La Dula Garnachas de Altura 2024

Rotwein · DOCa Rioja · Rioja Alavesa

100 % Garnacha Rivas de Tereso · bis 700 m Kalkstein & Kalkmergel alte Höhenreben Jahrgang 2024 Foudre + 300-l-Amphore unfiltriert · ohne Herbizide

Der Sierra de Toloño La Dula „Garnachas de Altura" 2024 ist eine reinsortige Garnacha von alten Höhenreben in Rivas de Tereso, bis auf rund 700 Meter. Sandra Bravo vergärt spontan im großen alten Holzfass und lässt den Wein in 300-Liter-Tonamphoren reifen. Das Ergebnis ist eine Garnacha mit Himbeerfrucht, Kalkzug und Säure – Rioja ohne Holzton, näher an Burgund als an der klassischen Rioja-Schule.


Rivas de Tereso – Garnacha auf 700 Metern

Rivas de Tereso liegt am äußersten Nordwestrand der Rioja, direkt unterhalb des Kamms der Sierra de Toloño. Die Parzellen zählen mit Höhen bis rund 700 Metern zu den höchstgelegenen Weinbergen der Region, bestockt mit alten Garnacha-Reben, in Teilen aus Pflanzungen des Jahres 1944. Der Untergrund besteht aus Kalkstein und Kalkmergel, ein magerer, gut durchlüfteter Boden mit begrenzter Wasserführung.

Für Garnacha ist diese Kombination die eigentliche Voraussetzung. Die Sorte reift spät und neigt in warmen Tallagen zu hohen Alkoholgraden bei fallender Säure. Auf 700 Metern verschiebt sich der gesamte Reifeverlauf nach hinten, die Nächte kühlen stark ab, und die Traube behält Säure und Aromatik, während der Zucker langsamer ansteigt. Der Kalkmergel liefert den salzigen, straffen Zug, der die Frucht am Gaumen ordnet.

Sandra Bravo, in Haro geboren, kam nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat in die Rioja Alavesa zurück. Ihr Zugriff ist minimalistisch: Bewirtschaftung ohne Herbizide, zunehmend mit Kompost und Pflanzenpräparaten, Handlese in kleinen Kisten, Stahl, altes Holz und Amphoren im Keller. La Dula ist innerhalb ihres Sortiments der Wein, der die Höhenlage am deutlichsten zeigt.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

2024 war in der Rioja ein nasser und im Vergleich zu den Vorjahren kühler Zyklus. Kräftige Niederschläge im März und Mai störten Blüte und Fruchtansatz – und trafen Garnacha härter als alle anderen Sorten, weil sie besonders empfindlich auf feuchtes Wetter zur Blütezeit reagiert. Die Folge waren lockerbeerige Trauben und deutlich reduzierte Mengen. Zwischen dem 1. April und dem 30. Oktober fielen rund 407 mm Niederschlag, der feuchteste Vegetationsverlauf seit 2018, mehr als die Hälfte davon erst im September und Oktober. Die Temperaturen lagen unter dem Mittel der vorangegangenen sieben Jahre, nur eine Hitzeperiode Ende Juli und Anfang August überschritt 35 °C.

In den windexponierten Höhenlagen um Rivas de Tereso blieb der Pilzdruck durch die schnelle Abtrocknung des Laubs beherrschbar. Die Lese begann in der Alavesa ab dem 17. September, die spät reifende Garnacha kam als letzte Sorte in den Keller – mit dem Oktoberregen als eigentlicher Prüfung des Lesetermins. Die Menge fiel klein aus: 66,7 Millionen Kilo in der Rioja Alavesa, rund 264.000 Tonnen in der gesamten DOCa Rioja. Der Consejo Regulador stufte den Jahrgang im April 2025 als „Buena" ein. Stilistisch bringt 2024 hellere Farbe, moderatere Alkoholgrade und höhere Säurewerte als die heißen Vorjahrgänge – für eine Höhen-Garnacha die günstigere Ausgangslage.

Assemblage und Ausbau

100 % Garnacha von alten Höhenreben aus Rivas de Tereso, Jahrgang 2024, trocken. Handlese in kleinen Kisten mit Sortierung, anschließend Spontangärung mit weingutseigenen Hefen in großen alten Holzfoudres bei niedriger Temperatur. Die lange, kühle Gärung zieht Aroma und feines Tannin, ohne die Struktur hart zu machen.

Die Reifung erfolgt anschließend in Tonamphoren von 300 Litern. Ton gibt kontrollierten Sauerstoffzutritt wie Holz, aber keinerlei Röst- oder Vanilleton – die Kalkherkunft bleibt unverstellt. Abgefüllt wird ungeschönt, unfiltriert und mit minimalem Schwefeleinsatz; ein leichter Bodensatz ist möglich.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubin mit klarer Randzone. In der Nase Himbeere und Granatapfel, dazu Thymian, Wacholder und eine blutig-eisenhaltige Note, die aus dem Kalkmergel kommt. Am Gaumen saftig und straff zugleich: feinkörniges Tannin, salziger Zug, dahinter die kühle Säure des Jahrgangs 2024, die den Wein trotz der Fruchtfülle schlank hält. Der Abgang bleibt lang und trocken, ohne Wärme im Nachhall.

Spontangärung im alten Foudre, Reifung in der Tonamphore: Bei La Dula kommt die Struktur aus 700 Metern Höhe und Kalkmergel, nicht aus dem Fass.

Leicht gekühlt bei 15 bis 17 °C servieren, eine Karaffe ist nicht nötig, aber die erste halbe Stunde im Glas bringt die Kräuterwürze deutlicher hervor. Trinkreif ab sofort, der säurebetonte Jahrgang trägt ihn bis etwa 2032.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Pilzgerichten und Charcuterie, zu mittelkräftigem gereiftem Käse. Durch die kühle Säure und das feine Tannin funktioniert er auch zu Ente, Bohneneintopf und gegrilltem Thunfisch – leicht gekühlt.


Produzent Sierra de Toloño – Sandra Bravo, Villabuena de Álava
Rebsorte 100 % Garnacha
Lage Altreben-Parzellen in Rivas de Tereso, Rioja Alavesa, bis rund 700 m
Klassifikation DOCa Rioja
Jahrgang 2024
Vinifikation Handlese in kleinen Kisten · Spontangärung in großen alten Holzfoudres
Ausbau Reifung in 300-l-Tonamphoren · ungeschönt · unfiltriert · minimaler Schwefel
Boden Kalkstein und Kalkmergel
Rebanlage alte Höhenreben, Teile aus Pflanzung 1944
Bewirtschaftung ohne Herbizide, zunehmend mit Kompost und Pflanzenpräparaten
Trinkempfehlung 2026–2032

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