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25. November 2010

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Weine

Domaine Bretaudeau Granite Clos des Perrières Muscadet 2022 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Perrières Granitböden 2022 · Bio (FR-BIO-01) 24 Monate Feinhefe (Beton)

Der Granite Clos des Perrières Muscadet 2022 der Domaine Bretaudeau ist ein charakterstarker Muscadet aus biodynamischem Anbau. Die rund 30 Jahre alten Reben (Melon de Bourgogne) wachsen auf mineralreichen Granitböden; der Wein reift 24 Monate auf der Feinhefe. Ausdrucksstark, expressiv mineralisch und elegant.


Clos des Perrières – Granit im Pays Nantais

Der Clos des Perrières liegt im Pays Nantais an der Loire, der Heimat des Muscadet aus der Sorte Melon de Bourgogne. Die rund 30 Jahre alten Reben stehen auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind.

Dieser Granituntergrund liefert die salzig-mineralische Linie des Weins. Die Domaine de Bellevue von Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2022 – Pays Nantais

2022 brachte im Pays Nantais ideale Bedingungen. Ein feuchtes Frühjahr sorgte für gesunde Reben, ein trockener, sonniger Sommer für eine optimale Reife der Trauben.

Für den Muscadet steht 2022 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2022, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Vinifiziert ohne zugesetzte Hefen, Enzyme oder önologische Zusätze. Anschließend reift der Wein 24 Monate auf der Feinhefe im Betongebinde – das gibt ihm Textur, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

In der Nase ausgesprochen mineralisch, mit feinen floralen und rauchigen Noten. Am Gaumen eine sanfte, fast cremige Textur, fein ausbalanciert von Frische und präziser Säure. Salzige und mineralische Nuancen geben Tiefe und langen Nachhall – ausdrucksstark, etwas wild und zupackend.

Expressiv mineralisch, salzig und ein bisschen wild – hier wird Muscadet auf ein neues Niveau gehoben.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Perrières, Pays Nantais (Loire); mineralreicher Granitboden mit Quarzadern, Reben ~30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; 24 Monate Feinhefe im Beton; ohne önologische Zusätze

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Rebsorten

Schittler Becker Weißer Burgunder

Weißwein · Rheinhessen · Weißburgunder

100 % Weißburgunder Rheinhessen Löss und Kalk Gutswein trocken

Schittler & Becker Weißer Burgunder ist ein trockener, frisch-fruchtiger Weißburgunder aus Rheinhessen – sehr saftig, mit Birne, Aprikose, Honigmelone und Zitrusfrüchten und einer klaren, zugänglichen Art.


Weißburgunder auf Kalk und Löss

Weißburgunder – international Pinot Blanc – ist eine Spielart aus der Pinot-Familie: eine Mutation des Grauburgunders, der seinerseits vom Pinot Noir abstammt. Deutschland besitzt eine der größten Weißburgunder-Flächen der Welt. Die Sorte ist aromatisch zurückhaltender als etwa Sauvignon Blanc; ihre Stärken sind feine Frucht, eine milde, aber klare Säure und ein weicher Schmelz. Am wohlsten fühlt sie sich auf kalkhaltigen Böden, die ihr Frische und Kontur geben.

Rheinhessen bietet genau das. Das Hügelland im Rheinknie zwischen Worms, Mainz und Bingen ist trocken und warm, geschützt durch die umliegenden Mittelgebirge. Löss speichert Wasser und gibt Saftigkeit, Kalk sorgt für Frische und Spannung. Hinter dem Wein stehen die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder, trocken ausgebaut. Bei einer Sorte mit so feiner Frucht liegt die Aufgabe im Keller darin, sie nicht zu überdecken: Ein frischer, sauberer Ausbau hält die Frucht klar und den Wein zugänglich. Ein Gutswein, der auf Trinkfluss angelegt ist.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Birne, Aprikose, Honigmelone und Zitrusfrüchte. Am Gaumen frisch und sehr saftig, mit klarer Frucht, lebendig gehaltener Säure und einem sauberen, fruchtigen Abgang.

Löss für die Saftigkeit, Kalk für die Frische: Weißburgunder, der nach Birne und Aprikose schmeckt.

Bei 10–12 °C servieren. Jung trinken.

Am Tisch

Als Aperitif oder zum Essen. Passt zu Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse – ebenso zu Flammkuchen, Kalbsschnitzel, Pasta mit Gemüse und Quiche.


Produzent Vereinigte Weingüter Schittler & Becker, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Weißburgunder
Lage Rheinhessen, Deutschland · Löss und Kalk
Klassifikation Gutswein · trocken
Trinkempfehlung jung trinken

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Rebsorten

Baum-Barth Ingelheimer Sonnenhang Spätburgunder 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Ingelheimer Sonnenhang (Lagenwein) Baum-Barth Ingelheim · Selztal Kalkstein 20–30 % Ganztrauben hoher Anteil neues franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Ingelheimer Sonnenhang Spätburgunder 2022 ist der erste Lagenwein des Guts – aus dem kalksteingeprägten Ingelheimer Sonnenhang. Ein Spätburgunder von bemerkenswerter Feinheit, Eleganz und Vielschichtigkeit, mit hohem Lagerpotenzial.


Ingelheimer Sonnenhang – erster Lagenwein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Im besonderen Burgunderjahr 2022 füllte das Gut erstmals eigenständige Lagenweine ab – der Sonnenhang ist einer davon.

Der Ingelheimer Sonnenhang ist von Kalkstein geprägt. Minimale Erträge und die schonende Traubenverarbeitung bilden die Grundlage für einen Wein von außergewöhnlicher Qualität und Finesse.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Lagenwein) aus dem Ingelheimer Sonnenhang, Jahrgang 2022; vom Kalksteinboden, minimale Erträge.

Der Wein wird mit einem Ganztraubenanteil von 20–30 % und schonender Verarbeitung vinifiziert und reift in einem hohen Anteil neuer französischer Barriquefässer, die ihm eine unvergleichliche Finesse verleihen.

Im Glas

In der Nase öffnet sich eine Aromenpalette, die von roten Beerennoten bis hin zu einer subtilen, fast animalischen Nuance reicht. Am Gaumen entfaltet sich der Spätburgunder mit bemerkenswerter Feinheit und Eleganz; seine Vielschichtigkeit wird von einer harmonischen Säurestruktur begleitet. Ein Wein mit hohem Lagerpotenzial, der bereits jetzt ein absolutes Highlight ist.

Rote Beeren und eine subtile, fast animalische Nuance – am Gaumen von bemerkenswerter Feinheit und Eleganz, vielschichtig und getragen von einer harmonischen Säurestruktur.

Ein feiner, vielschichtiger Spätburgunder mit hohem Lagerpotenzial; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: Ingelheimer Sonnenhang, Ingelheim (Selztal), Rheinhessen; kalksteingeprägter Boden, minimale Erträge
Klassifikation: Spätburgunder, Lagenwein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: 20–30 % Ganztrauben, schonende Verarbeitung, Reifung in hohem Anteil neuer französischer Barriquefässer

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Weine

Dönnhoff Kreuznacher Krötenpfuhl Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Kreuznacher Krötenpfuhl VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Lehmiger Kies mit Schwemmlöss Spontangärung Holzfass und Edelstahl

Der Dönnhoff Krötenpfuhl Riesling GG 2025 stammt aus einer der wärmsten Lagen des Weinguts: dem Kreuznacher Krötenpfuhl bei Bad Kreuznach, VDP.Große Lage. Kies statt Fels, Südhang statt Steilhang – ein Großes Gewächs, das seine Kraft aus der Wärmespeicherung des Bodens zieht und nicht aus der Steillage. Handlese, Spontangärung, Ausbau in Holzfass und Edelstahl.


Kreuznacher Krötenpfuhl – lehmiger Kies am Südhang

Der Krötenpfuhl liegt am Stadtrand von Bad Kreuznach auf 140 bis 153 Metern über dem Meer, nach Süden ausgerichtet, mit einer Neigung zwischen 5 und 40 Prozent. Der Boden ist lehmiger Kies mit Schwemmlössanteilen – Ablagerungen der Nahe, durchsetzt mit feinem Löss. Der Kiesanteil speichert tagsüber die Sonnenwärme und gibt sie nachts an die Reben ab; der Lehm hält so viel Wasser zurück, dass die Stöcke auch in trockenen Sommern nicht in Stress geraten.

Der Name kommt vom Hangfuß: Nach Winterregen und starken Niederschlägen sammelt sich dort Wasser in flachen Tümpeln, die Kröten anziehen. Was als Kuriosität klingt, beschreibt die Hydrologie der Lage genau – ein durchlässiger Oberboden über einem Untergrund, der Wasser bis in den Hangfuß führt. Genau diese Kombination erklärt, warum der Krötenpfuhl reife, breitschultrige Rieslinge liefert, ohne dass sie phenolisch hart werden.

Dönnhoff bewirtschaftet hier Reben im Alter von 20 bis 30 Jahren und hält den Ertrag bei rund 40 Hektolitern je Hektar. Gelesen wird zu 100 Prozent von Hand. Im Vergleich zu den Schiefer- und Vulkanlagen des Weinguts weiter flussaufwärts ist der Krötenpfuhl der wärmere, frühere Standort – innerhalb des Betriebs die Lage für Fülle und Würze, nicht für kühle Zuspitzung.

Jahrgang 2025 – Nahe

2025 verlief an der Nahe zunächst regelrecht: ausreichende Niederschläge im Frühjahr, leicht überdurchschnittliche Temperaturen, guter Traubenbehang, gesundes Lesegut. Lokal kosteten Spätfröste und Hagel Menge. Ein warmer und trockener August beschleunigte die Reife dann massiv – die Mostgewichte stiegen bereits Anfang September steil an. Die Säure blieb dabei erhalten, was die Winzer der Region in die Nähe von 2015 rückte.

Die Lese gehörte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets und begann Anfang September. Entscheidend wurde der Regen am 23. und 24. September: Wer davor erntete, holte makelloses Material, danach war Selektion nötig. Anfang Oktober war praktisch alles gelesen. Die Erntemenge an der Nahe wurde zweimal nach unten korrigiert und landete bei 246.000 Hektolitern – drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Ein Jahrgang mit hohen Mostgewichten, eingebundener Säure und kleiner Menge, in dem der Lesezeitpunkt mehr entschied als der Standort.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, ausschließlich von Hand gelesen bei rund 40 hl/ha. Der Most vergärt spontan mit den weinbergseigenen Hefen – der langsamere, unebenere Gärverlauf ist gewollt, weil er dem Wein Textur gibt, die eine Reinzuchthefe so nicht liefert.

Gärung und Reife verteilen sich auf Holzfass und Edelstahl. Das gebrauchte Stückfass steuert Sauerstoffzutritt und damit Bindung bei, ohne Holzaroma abzugeben; der Edelstahlanteil hält die Frucht klar. Der Wein bleibt bis zur Füllung auf der Feinhefe. In einem Jahr wie 2025 mit hohen Mostgewichten ist diese Kombination die Bremse gegen Breite – sie hält den Wein trotz der Reife des Jahrgangs auf Linie.

Im Glas

Helles Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase gelber Pfirsich, Aprikose und Mandarine, dazu Kräuterwürze und ein feuersteiniger Ton. Am Gaumen kraftvoll und breit angelegt, mit salziger Struktur unter der Frucht; die Säure des Jahrgangs trägt, ohne vorzustehen, der Abgang bleibt lang und würzig.

Der Kies gibt die Wärme, der Lehm hält das Wasser – deshalb wird der Krötenpfuhl in heißen Jahren reif, aber nicht hart.

Jetzt schon zugänglich, aber noch nicht am Punkt. Ein Großes Gewächs aus diesem Jahrgang gewinnt zwischen 2028 und 2035 deutlich an Tiefe; die kleine Erntemenge 2025 spricht für Konzentration und entsprechendes Potenzial bis 2040. Junge Flaschen profitieren vom Dekantieren, spätestens aber von einem großen Glas und 10–12 °C – kalt serviert verschließt sich die Würze.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander oder Steinbutt mit Beurre blanc, zu Kalbsbries, zu Poularde mit Morcheln. Ebenso zu Schweinebauch mit Apfel, zu Räucherfisch und zu Currygerichten mit mittlerer Schärfe. Ein GG mit dieser Fülle verträgt auch Sauce – es ist kein Wein für den Aperitif.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Kreuznacher Krötenpfuhl, Bad Kreuznach, 140–153 m, Südausrichtung
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation 100 % Handlese · Spontangärung · rund 40 hl/ha
Ausbau Gärung und Reife in Holzfass und Edelstahl · Reife auf der Feinhefe
Trinkempfehlung 2028–2040
Boden Lehmiger Kies mit Schwemmlössanteilen
Rebenalter 20–30 Jahre

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Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2022

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2022 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2022 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – ein lebendiger, saftiger und vielschichtiger Pinot Noir mit der reinen Frucht und Präzision, für die diese Vosne-Mikro-Domaine berühmt ist.


Hautes Côtes de Nuits – Höhenlage über der Côte

Die Cuvée stammt aus mehreren Parzellen in der Gemeinde Villars (Villers-la-Faye) oberhalb der Côte de Nuits. Diese Höhenlagen liegen rund 1 bis 1,5 °C kühler als die Côte, was den Weinen Frische und Spannung verleiht; Kalkstein prägt den Untergrund.

Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine erwarb ab 2019 mehrere Hektar vor allem in den Hautes Côtes; rund zwei Drittel ihrer Fläche entfallen heute auf Regional-Appellationen.

Jahrgang 2022 – Hautes Côtes de Nuits

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Sébastien Cathiard begann bereits am 2. September zu lesen – früher als üblich –, was klassisch proportionierte Weine mit moderatem Alkohol ergab; dieser Wein erreichte natürliche 13,6 %, für die Höhenlagen ein bemerkenswerter Wert.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Sorgfältige Selektion, vollständige Entrappung und eine lange Maischestandzeit von rund 20–30 Tagen. Der Ausbau erfolgt 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes von etwa 20–25 % auf Regional-Niveau. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Aromen von Kirsche und rauchigen Beeren, dazu eine etwas fülligere Himbeerfrucht. Am Gaumen mittelkräftig, lebendig und vielschichtig, mit fairer Länge und saftigem Kern; eine noch junge Holznote integriert sich mit etwas Reife. Ein klassisch proportionierter Hautes-Côtes mit Cathiard-Handschrift.

Lebendig, saftig und vielschichtig – reine Frucht aus den Höhenlagen über der Côte.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2025–2030. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen um Villers-la-Faye, Höhenlage über der Côte, Kalksteinböden
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, 20–30 Tage Maischestandzeit, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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Feinkost

Casato Bertoni Balsamico Bianco Dolce 500ml

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Casato Balsamico Bianco dolce ist ein helles, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weißweinessig und bleibt dabei hell-golden statt dunkel. Die Konsistenz zeigt eine feine Viskosität, der Geschmack ist süß-säuerlich mit dem passenden Essiggehalt. Ein vielseitiger Begleiter für Salate, Marinaden und helle Gerichte.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Bianco wird konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig vermählt; durch die schonende Verarbeitung behält das Condimento seine helle Farbe.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weißweinessig kombiniert. Anders als der dunkle Nero wird der Most hier schonend verarbeitet, sodass die helle, goldene Farbe erhalten bleibt. Zutaten: Weißweinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Hell-goldene Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont und mild, mit dem passend abgestimmten Essiggehalt. Der Abgang bleibt fein und sauber.

Am Tisch

Klassisch für Salate und Marinaden. In Marinaden hebt er den Geschmack von Wild und Geflügel hervor und harmoniert mit süßen, aromatischen Gewürzen. Ebenso gut zu hellem Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Casato Balsamico Bianco dolce (helles, liebliches Balsamico-Condimento)
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weißweinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 07.2030

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Rebsorten

Caldora Sangiovese Terre di Chieti

Rotwein · Terre di Chieti IGP · Sangiovese

100 % Sangiovese Terre di Chieti IGP Ortona · San Salvo Ton und Kalk 10 Tage Maischegärung trocken

Caldora Sangiovese ist ein trockener, süffiger Rotwein der Kellerei Caldora aus Ortona an der Adriaküste der Abruzzen, die zur Fantini-Farnese-Gruppe gehört. Reinsortiger Sangiovese aus den Terre di Chieti – mit klarer, süßer Kirschfrucht, rund, weich und harmonisch.


Ortona und San Salvo – Adriahänge vor der Majella

Caldora gehört zur Fantini-Farnese-Gruppe, einem der großen Weinproduzenten Süditaliens mit Sitz in den Abruzzen. Die Trauben für den Caldora Sangiovese stammen aus Weinbergen um Ortona und San Salvo in der Provinz Chieti, nahe der Adriaküste.

Die Reben stehen auf Ton- und Kalkböden in rund 100 bis 200 Metern Höhe, nach Südosten ausgerichtet, erzogen am Drahtrahmen und in Pergola. Im Hinterland schirmt das Apennin-Massiv die Lagen gegen Niederschläge ab, die Nähe zum Meer mildert die Sommerhitze.

Starke Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen während der Reife geben dem Sangiovese hier tiefe Farbe und reife Frucht. Der Wein ist bewusst auf Zugänglichkeit angelegt: fruchtig, weich und jung zu trinken.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sangiovese. Die Trauben werden schonend entrappt und gequetscht. Maischestandzeit und Gärung dauern rund zehn Tage.

Die kurze Mazeration hält das Tannin weich und die Kirschfrucht klar. Das Ergebnis ist ein unkomplizierter, süffiger Alltagswein mit mittlerem Körper.

Im Glas

Rubin- bis Granatrot. In der Nase klare, süße Kirschfrucht, dazu Erdbeere und Sauerkirsche. Am Gaumen rund, weich und harmonisch, mit mittlerem Körper, ausgewogenem Tannin und saftigem, warmem Abgang.

Sangiovese von Ton und Kalk an der Adriaküste, kurz auf der Maische: Kirschfrucht, weiches Tannin und viel Trinkfluss.

Jung zu trinken. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Pizza, Pasta mit Tomatensauce oder kräftigem Ragù, Salumi und Antipasti, gegrilltes Fleisch und Hartkäse.


Produzent Caldora (Fantini-Farnese-Gruppe), Ortona
Rebsorte 100 % Sangiovese
Lage Ortona und San Salvo, Provinz Chieti, Abruzzen · Ton und Kalk · 100–200 m · Südost
Klassifikation Terre di Chieti IGP · trocken
Vinifikation schonendes Entrappen und Quetschen · ca. 10 Tage Maischegärung

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2019

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.398 Flaschen · 2019

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2019 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2019 – Rioja

2019 war an der Rioja ein trockener, hochwertiger Jahrgang, der konzentrierte, zugleich frische und fein strukturierte Weine hervorbrachte. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2019, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.398 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.398 Flaschen

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