Blog

17. Dezember 2010

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide Bourse 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide-Bourse 1er Cru 2023 ist ein prachtvoller, kräftiger, fast barocker Chardonnay aus einer winzigen Parzelle unterhalb von Bâtard-Montrachet – dicht, druckvoll und mit großem Lagerpotenzial.


Vide-Bourse – unterhalb von Bâtard-Montrachet

Vide-Bourse ist ein herausragender Premier Cru am südöstlichen Rand von Chassagne-Montrachet, direkt unterhalb des berühmten Grand Cru Bâtard-Montrachet an der Grenze zu Puligny. Die Lage ist fast ausschließlich mit Chardonnay bestockt; die tonig-kalkigen, gut drainierten Böden bringen prachtvolle, kräftige, fast schon barocke Weine mit großem Lagerpotenzial hervor – eine Stilistik zwischen der Brillanz von Puligny und der Fülle von Chassagne.

Der Vide-Bourse von Thomas Morey stammt aus einer nur 0,20 Hektar kleinen Parzelle mit über siebzig Jahre altem Rebbestand. Das geringe Ertragsniveau der alten Reben liefert Konzentration und Tiefe.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Maskuline Kraft und Dichte treffen auf ein packendes Säurespiel, eine faszinierende Textur, Druck und einen delikaten Nachhall. Ein kräftiger, vielschichtiger Chassagne mit der Fülle, die ihm die Nähe zu Bâtard-Montrachet schenkt – getragen von präziser Mineralität.

Kraft, Dichte und Druck, ausbalanciert von packender Säure – Vide-Bourse zeigt die barocke Seite von Chassagne in Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel oder Kalbsbries in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse, Côte de Beaune (Frankreich); südöstlich unterhalb von Bâtard-Montrachet, tonig-kalkige, gut drainierte Böden; Parzelle 0,20 ha, Reben 70+ Jahre
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Conte di Campiano Primitivo Riserva

Rotwein · Primitivo · Puglia · Riserva · Italien

Conte di Campiano Primitivo Riserva ist ein kräftiger Primitivo Riserva aus der Region Puglia, der 12 Monate in Holzfässern reifte. Fast tintig in der Farbe, verströmt er komplexe Aromen von dunklen Früchten, Kaffee und Vanille. Im Glas reichhaltig, intensiv und vollmundig.


Puglia

Die Region Puglia (Apulien) im Süden Italiens ist für ihre kräftigen, vollmundigen Primitivo-Weine bekannt. Das warme, mediterrane Klima bringt vollreife Trauben mit viel Substanz hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Primitivo und reift als Riserva 12 Monate im Holzfass. Die Fassreife verleiht ihm seine intensiven, würzigen und geschmeidig-kraftvollen Aromen.

Im Glas

Fast tintiges, tiefes Rot. In der Nase komplexe Aromen von dunklen Früchten, Kaffee und Vanille. Am Gaumen sehr reichhaltig und intensiv, mit vollmundigen Nuancen, würzig und geschmeidig-kraftvoll zugleich. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: dunkles Fleisch, Schmorgerichte, Grillfleisch und gereifter Käse.


Lage: Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo – Riserva (Puglia)
Ausbau: Primitivo, 12 Monate Holzfass

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kühling- Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · VDP.Gutswein · Riesling trocken

Riesling Rheinterrasse · Rheinhessen VDP.Gutswein 2025 fünf Orte · fünf Böden Spontangärung · sur lie Bio · DE-ÖKO-006

Der Kühling-Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 ist der Gutswein von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier und der Einstieg in die Rheinterrasse. Der Name spielt auf fünf Erden an: Trauben aus Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim laufen in eine Cuvée, in der Rotschiefer, Kalkmergel und Löss nebeneinanderstehen. 2025 brachte kleine Beeren und einen sehr frühen Herbst – der Wein ist entsprechend dicht gebaut.


Rheinterrasse – fünf Orte, fünf Böden

Die Rheinterrasse zwischen Laubenheim und Oppenheim ist ein schmales Band steiler Hänge direkt am Strom, nach Osten und Südosten exponiert. Der Rhein wirkt als Wärmespeicher und Lichtreflektor, die Hangkante fällt teils steil zum Ufer ab. Kühling-Gillot bewirtschaftet hier rund 25 Hektar, biologisch zertifiziert (DE-ÖKO-006), mit Riesling als klar dominierender Sorte.

Die geologische Bandbreite auf wenigen Kilometern ist der eigentliche Punkt dieses Weins. Im Norden um Nackenheim und Nierstein steht Rotliegendes an – eisenhaltiger roter Schiefer und Tonstein aus dem Perm, der Wärme hält und dem Riesling eine salzig-würzige Kante gibt. Nach Süden hin, um Oppenheim, wechselt der Untergrund zu Kalkmergel und Kalkstein, der breitere, cremigere Textur liefert. Dazwischen und in den flacheren Lagen um Bodenheim und Laubenheim liegen Löss und Lösslehm mit besserer Wasserführung.

Genau diese Streuung macht den Quinterra in einem trockenen Jahr belastbar: Während die flachgründigen Schiefer- und Kalkparzellen früh an ihre Wassergrenze kommen, puffern die Löss-Anteile den Stress ab. Die Cuvée wird nicht nach Prestige zusammengestellt, sondern nach Ausgleich – der Oppenheimer Anteil steuert den Schmelz bei, das Rotliegende die Spannung.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen und Rheinterrasse

Bis Mai war die Wasserversorgung in Rheinhessen ausreichend, danach setzte eine ausgeprägte Trockenphase ein. Ende Juli unterbrachen heftige Regenfälle die Trockenheit, lokal mit Hagelschäden. Entscheidend für den Jahrgang war der trockene August: Er hielt den Krankheitsdruck niedrig und brachte einen Gesundheitszustand der Trauben, wie ihn die Region lange nicht gesehen hat. Erst ab Mitte September fiel wieder nennenswerter Regen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese vielerorts schon lief oder abgeschlossen war.

Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten überraschend weit fortgeschrittene Reife. Die Hauptlese begann Anfang September und damit sehr früh; weil frühe und späte Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden, geriet der Herbst zum Endspurt und war oft schon in der zweiten Septemberdekade beendet. Mengenmäßig ist 2025 der schmalste Jahrgang der Republik: Rheinhessen kam auf rund 1,93 Millionen Hektoliter, 26 % weniger als 2024 und 23 % unter dem Zehnjahresmittel – der stärkste Rückgang aller deutschen Anbaugebiete. Ursache waren kleine Beeren mit hohem Schalenanteil und lockere Trauben mit geringer Saftausbeute. Für den Riesling heißt das: konzentrierte Moste, reife Aromatik und eine Säure, die trotz des frühen Herbstes trägt.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut als VDP.Gutswein. Die Assemblage stammt aus fünf Orten der Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim – und damit aus Rotschiefer-, Kalkmergel- und Lössparzellen. Handlese mit strenger Selektion, danach Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen.

Der Ausbau läuft geteilt: ein Teil in großen, alten Doppelstückfässern, ein Teil im Edelstahltank. Das Holz ist neutral und dient der Sauerstoffdosierung, nicht der Würze. Der Wein bleibt bis ins Frühjahr sur lie auf der Vollhefe, was Textur und Extrakt aufbaut und die dichte Beerenstruktur des Jahrgangs auffängt. Die Weinberge sind biologisch bewirtschaftet und zertifiziert (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In der Nase gelber Pfirsich, Aprikose und Mandarinenschale, dahinter Kräuter und eine trockene Steinnote. Am Gaumen ist der 2025er straffer und schmaler gebaut als der Vorgänger, mit spürbarem Extrakt aus dem hohen Schalenanteil des Jahrgangs. Die Säure ist fein und gut eingebunden, der Kalkmergel-Anteil gibt Schmelz, das Rotliegende die salzige Kante im Nachhall. Mittellanger, trockener Abgang mit Zitrus und Kräutern.

Kleine Beeren, hoher Schalenanteil, Hefelager bis ins Frühjahr – 2025 ist beim Quinterra ein Jahrgang der Textur, nicht der Fülle.

Jetzt trinkbar, gewinnt aber im ersten Jahr auf der Flasche. Bei 10–12 °C servieren; im Glas öffnet sich der Wein spürbar, ein großes Glas lohnt. Trinkempfehlung bis etwa 2031.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Kräuterbutter, Saibling, Austern und Miesmuscheln. Passt ebenso zu Kalbsschnitzel, Geflügel mit Zitronensauce, Spargel mit Sauce hollandaise und zu asiatischer Küche mit Ingwer und Koriander. Bei Käse zu jungem Ziegenkäse und mildem Bergkäse. Der Extrakt des Jahrgangs trägt auch etwas kräftigere Saucen mit.


Produzent Weingut Kühling-Gillot, Bodenheim, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein, Oppenheim
Böden Rotliegendes/Rotschiefer, Kalkmergel und Kalkstein, Löss und Lösslehm
Klassifikation VDP.Gutswein, Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · strenge Selektion · Spontangärung
Ausbau großes altes Doppelstückfass und Edelstahl · sur lie bis ins Frühjahr
Trinkempfehlung 2026–2031
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Jade Gross Piano, piano 2022

Rotwein · Rioja · Tempranillo

Tempranillo DOCa Rioja San Vicente de la Sonsierra Einzellage (0,5 ha) alte Buschreben (43 J.) 12 Monate franz. Eiche nur 1.493 Flaschen 2022

Der Jade Gross Piano, piano 2022 ist ein großartiger, wilder Naturwein aus 100 % Tempranillo von einer 0,5 Hektar großen Einzellage in San Vicente de la Sonsierra – mit Kirsche, Waldbeeren und mediterranen Gewürzen, getragen von einer straffen Säure mit Druck und Länge.


Piano, piano – Einzellage in San Vicente

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. „Piano, piano" – italienisch für „langsam, langsam" – ist der erste Wein, den sie zu Beginn ihres Projekts erzeugte; der Name verweist zugleich auf ihr Klavierspiel und auf das geduldige Lernen Schritt für Schritt.

Eine 0,5 Hektar große Parzelle mit einem 43 Jahre alten Weinberg, der sich auf 480 Meter über dem Meeresspiegel in der kleinen Rioja-Ortschaft San Vicente de la Sonsierra erhebt, bietet das Grundgerüst für diesen 100-prozentigen Tempranillo.

Jahrgang 2022 – Rioja

Das Weinjahr 2022 brachte in der Rioja durchgängig warme Temperaturen und erforderte ein sensibles Gespür für die richtige Laubarbeit. Die Weine präsentieren sich daher schon in einer eher reiferen, genussreiferen Phase. Höhenlagen mit altem Rebbestand profitierten klar vor den Tallagen; Tempranillo schnitt besonders in höheren Lagen besser ab. Trotz der sengenden Sommerhitze und aller Besorgnis im Vorfeld übertreffen die Weine die Erwartungen bei Weitem.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2022, trocken.

70 % der selektiv geernteten Trauben wurden sorgfältig entrappt, um dann unter Beimischung der eigenen Stiele mit den restlichen 30 % des Rebmaterials vergoren zu werden – wodurch mehr natürliche Gerbstoffe extrahiert und dem Wein zusätzliche Substanz und Tiefe verliehen werden. Der Ausbau erfolgte über 12 Monate in gebrauchten 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, gefolgt von einer einjährigen Flaschenlagerung. Gesamtproduktion: 1.493 Flaschen.

Im Glas

Großartiger Tempranillo mit Aromen von Kirsche, Waldbeeren und Himbeeren. Mediterrane Gewürze gesellen sich hinzu, und eine straffe Säure sorgt für Druck und Länge am Gaumen. Ein wilder Naturwein, der erst ganz am Anfang seiner Entwicklung steht.

Ein wilder Naturwein, der erst ganz am Anfang seiner Entwicklung steht.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit großem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Manchego.


Lage: DOCa Rioja, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); Einzellage 0,5 ha, ~480 m, 43 J. alter Weinberg
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo (trocken); nur 1.493 Flaschen
Ausbau: Tempranillo; 70 % entrappt, 30 % mit eigenen Stielen vergoren; 12 Monate gebrauchte franz. Eiche (500 l) + 1 Jahr Flaschenreife; Naturwein, handwerklich

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Chardonnay Reserve trocken 2023

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Chardonnay Reserve 2023 ist der erste Jahrgang dieses Weins der Brüder Schwedhelm aus der Nordpfalz – einer der spannendsten Chardonnays Deutschlands, ganz im burgundischen Stil. Straff, klar und kantig, von knackiger Säure und intensiver Mineralität geprägt.


Pfalz / Schwarzer Herrgott

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Wein stammt aus einem noch jungen Weinberg im legendären Schwarzen Herrgott, einem Terroir, das von mächtigen Kalkmassiven geprägt ist. Hier wurden sorgfältig selektierte Burgunderklone (Sélection Massale) gepflanzt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Die Trauben wurden selektiv von Hand gelesen, der Most anschließend über zwölf Monate im Tonneau auf der Vollhefe ausgebaut. Vor der Füllung erfolgte nur eine sanfte Filtration. Das Holz ist dezent eingesetzt und untermalt die Struktur feinfühlig. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis sattes Gelb. In der Nase klar, mineralisch und dezent von feiner Holzwürze untermalt. Am Gaumen straff, klar und kantig, mit knackiger Säure und intensiver Mineralität; er zischt regelrecht entlang, mit großer Präzision, Ernsthaftigkeit und einem langen, tiefen Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Zellertal, Schwarzer Herrgott (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein (Reserve) – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: Sélection-Massale-Klone; 12 Monate Tonneau auf der Vollhefe, sanfte Filtration; Kalkböden
Jahrgang: 2023

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Lafarge Beaune Clos des Aigrots 2021

Rotwein · Beaune · Pinot Noir

Pinot Noir Clos des Aigrots Beaune (Frankreich) 2021

Der Michel Lafarge Beaune Clos des Aigrots 2021 aus dem französischen Burgund ist ein frischer, floraler Pinot Noir von der Top-Domaine in Volnay – von alten Reben, mit feiner Mineralität und der für das Haus typischen Klarheit.


Beaune Clos des Aigrots – die Lage

Der Clos des Aigrots liegt am Hang von Beaune in der Côte de Beaune. Lafarges Parzelle umfasst rund 0,66 Hektar mit alten Reben, gepflanzt unter anderem 1949 und 1964, auf rotem Kies-Lehmboden über Kalkstein. Dieser Untergrund prägt frische, helle und aromatisch florale Pinot Noirs mit feiner Struktur.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 von Hand, mit Kompost und Pflanzenpräparaten – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2021 – Burgund

2021 war im Burgund ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Weine mit feiner Säure – Lafarge beendete die Lese mit dieser Parzelle Anfang Oktober und arbeitete mit etwas festerer Extraktion als in sonnigen Jahren.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte über rund 18 Monate in Fässern mit nur geringem Neuholzanteil (0–15 %), ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Ein sehr frisches Bouquet aus roter Kirsche, Himbeere und Pflaume, umspielt von floralen Noten wie Veilchen und Pfingstrose. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, saftig und texturreich, mit ausgeprägter Mineralität, feiner Säure und salzigem, präzisem Abgang – jung noch straff und mit Reifepotenzial. (Eindruck nach Fachpresse-Notizen aus dem Fassstadium.)

Frisch, floral und mineralisch – die unaufgeregte Klarheit, für die Lafarge steht.

Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Kalb, Ente, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Clos des Aigrots, Beaune, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); roter Kies-Lehmboden über Kalkstein, alte Reben
Klassifikation: Beaune AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; ca. 18 Monate Fass (0–15 % neu); Handarbeit im Weinberg

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Bodega K5 Kilima Ancestral

Kilima heißt auf Baskisch „Kitzeln“ – und genau das tut dieser Wein. Die Bodega K5 hat damit ihren allerersten Schaumwein gefüllt: einen Pét-Nat, nur aus Hondarrabi Zuri, gewachsen auf einer einzigen Parzelle in Aia, rund 300 Meter über dem Meer. Spontan vergoren, unfiltriert, ohne Dosage. Die Auflage: gerade einmal 3.500 Flaschen, mehr gibt es nicht.

Im Glas

Gelb mit grünem Schimmer, leicht trüb, mit sehr feinen Bläschen. Im Duft grüner Apfel, frisches Heu, Limette und Zitrone, außerdem etwas Stein und nasse Erde. Im Mund breit, aber ebenso straff; die kräftige Säure wird von natürlicher Fülle abgefedert. Langer, salziger Nachhall.

Mach was draus

Ideal zu Austern, Anchoas, eingelegtem Gemüse, Frischkäse oder asiatischer Küche – und als Aperitif. Serviere ihn richtig kalt, also zwischen 6 und 8 °C, und lass die Flasche vorher ruhig stehen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Kilima ist Baskenland pur: Säure, Salz und Meerluft in jeder Perle.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Nach der Méthode ancestrale: Es gibt nur eine Gärung mit Hefen aus dem Weinberg. Sie beginnt im Tank und endet in der Flasche. Degorgiert wird von Hand, verschlossen mit Kronkorken.

Warum ist er trüb? Er wird weder gefiltert noch geschönt. Die leichte Trübung gehört zum Stil.

Wer steht dahinter? Karlos Arguiñanos Bodega K5 in Aia, mit Kellermeister Lauren Rosillo, für den Kilima ein lang gehegtes Ziel war.

100 % Hondarrabi Zuri · Einzelparzelle, Aia (Gipuzkoa) · ca. 300 m · Granit mit Schiefer · Drahtrahmen · 1,5–2 kg je Stock · Méthode ancestrale · Spontangärung · unfiltriert, ungeschönt · Handdegorgement · ohne Dosage · Kronkorken · 3.500 Flaschen · Espumoso ancestral, nicht D.O. Getariako Txakolina · Bodega K5, Aia (Gipuzkoa, Baskenland) · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020

Metzger St. Stephan Chardonnay Reserve 2020.

Mehr erfahren ...