Blog

14. Januar 2011

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Rotfruchtig

Jörg Geiger Rotfruchtig ist die dunkelste der alkoholfreien Cuvées aus Schlat: Sauerkirsche, schwarze Johannisbeere und Holunderbeere, dazu Quitte und Limette. Kräftig, fruchtig und mit feiner Kohlensäure – eine echte Alternative, wenn es mal ohne Alkohol sein soll.

Im Glas

Feines Prickeln. In der Nase dichte dunkle Beeren und Kirsche, dazu eine frische Spur Limette. Im Mund voll und saftig, die Quitte bringt eine leicht herbe Note, die Limette hält alles lebendig. Ein Getränk mit Kraft, das nicht süßlich wirkt.

Mach was draus

Rote Grütze mit Vanilleeis, Schwarzwälder Kirschtorte, ein Beerenkuchen oder ein Teller mit dunkler Schokolade. Auch solo als alkoholfreier Aperitif macht er Freude. Ideal für Familienfeste, den Brunch oder alle, die abends noch fahren müssen. Gut gekühlt servieren, am besten im Weinglas. So kommt der Duft der Beeren viel besser zur Geltung als im Becher oder in der Flöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zur roten Grütze ist er für mich unschlagbar. Die Säure der Sauerkirsche passt perfekt zur Sahne.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist er wirklich alkoholfrei? Ja. Rotfruchtig ist ein alkoholfreies, prickelndes Fruchtgetränk aus Streuobst und Beeren.

Was gibt ihm die herbe Note? Die Quitte. Sie schmeckt leicht herb und bremst die Süße der Beeren.

Johannisbeere (schwarz), Sauerkirsche, Holunder, Limette, Quitte · alkoholfrei, mit Kohlensäure · Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb · Manufaktur Jörg Geiger, Schlat · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Penfolds Grange Bin 95 2010

Rotwein · South Australia · Shiraz

Shiraz (96 %) Cabernet Sauvignon (4 %) South Australia Grange Bin 95 100 % neue amerik. Eiche 2010

Der Penfolds Grange Bin 95 2010 ist der Shiraz aus Down Under – Australiens berühmtester Wein. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich hier die Klinke in die Hand. Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.


Penfolds Grange – Australiens Ikone

Penfolds erzeugt seit 1844 Weine in South Australia und prägte die Entwicklung des australischen Spitzenweins wie kein zweites Haus. Kellermeister Max Schubert schuf ab 1951 mit dem Grange den ersten australischen Wein von wahrhaft internationalem Format – inspiriert von Bordeaux, aber kompromisslos australisch, geprägt von Shiraz und der charakteristischen Würze amerikanischer Eiche. Heute zählt Grange zu den begehrtesten Sammlerweinen der Welt.

Grange ist ein Multi-Region-Blend aus South Australia: Der 2010er vereint Trauben aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und dem historischen Magill Estate. Aus diesen über die Weinregionen verteilten Spitzenlagen – viele mit sehr alten Reben – komponiert Penfolds Jahr für Jahr einen Wein von konstanter, monumentaler Größe.

Jahrgang 2010 – South Australia

2010 war in South Australia ein gemäßigter, relativ trockener Jahrgang, der einen der gefeiertsten Granges überhaupt hervorbrachte – von Kritikern in einer Reihe mit den legendären Jahrgängen 1952, 1955, 1971, 1996 und 2006 genannt. Tiefe Konzentration und Intensität treffen auf eine schlanke, klassische Eleganz: zugänglicher als mancher junge Grange, aber mit dem Stoff für Jahrzehnte.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 96 % Shiraz und 4 % Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2010.

Ganz in der Tradition von Max Schubert beendet der Wein seine Gärung in der Fasslagerung und reift anschließend 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads. Die amerikanische Eiche setzt einen würzigen Akzent, wird aber von der enormen Fruchtkonzentration getragen, die ihre eigene kräuterige Würze mitbringt.

Im Glas

Sehr tiefes, purpurschwarzes Farbbild. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich die Klinke in die Hand – frische, jugendliche schwarze Frucht mit Anklängen von Blaubeere, dazu Kampfer, Anis, eine zedrige Würze und der typische Hauch amerikanischer Eiche. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, straff und fein gebaut, mit festen, gleichmäßigen Tanninen, großer Konzentration und wunderbarer Länge.

Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.

Ein Wein für die Ewigkeit: noch sehr jung, mit Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte; profitiert von langem Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Wild (Rind, Reh), zu Schmorgerichten und Grillfleisch mit dunkler Würze sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: South Australia; Multi-Region-Blend aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und Magill Estate
Klassifikation: South Australia, Shiraz-Cuvée (Grange Bin 95), trocken
Ausbau: 96 % Shiraz, 4 % Cabernet Sauvignon; 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Derrière Le Mont Aigu Chouilly Grand Cru

Der Pertois-Lebrun Derrière le Mont Aigu 2017 kommt aus einer winzigen Parzelle in Chouilly: 0,59 Hektar, 1955 vom Großvater Paul Pertois gepflanzt. Ohne Dosage und ohne Schwefelzusatz abgefüllt – ein Lagen-Champagner, der zeigt, was alter Chardonnay auf reiner Kreide kann.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. In der Nase Honig, Bratapfel, gelbes Steinobst und feines Gebäck, dazu ein Hauch Rauch. Im Mund klar und frisch, mit dichter, kalkig-cremiger Textur. Ein langes, intensives Finale, das mit jedem Schluck tiefer wird.

Mach was draus

Austern, Steinbutt, Langustinen oder Bresse-Huhn in heller Soße. Er gehört an einen schön gedeckten Tisch und braucht ein großes Glas. Ein Champagner für Weinfreunde, die Lagen vergleichen und ihm Zeit geben wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ohne Dosage und ohne Schwefel – und trotzdem so cremig. Für mich einer der spannendsten Chouilly-Champagner.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist das Besondere an der Parzelle? Sie ist nur einen halben Kilometer von Le Fond du Bateau entfernt. Als erste Lage des Guts kam sie 2013 komplett ohne Herbizide aus.

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein liegt zehn Monate auf der feinen Hefe – 60 % im Eichenfass, 40 % in Steinzeug. Danach mindestens fünf Jahre auf der Hefe.

100 % Chardonnay · Lage Derrière le Mont Aigu, Chouilly Grand Cru · 0,59 ha, gepflanzt 1955 · reine Kreide · erste Pressung · 10 Monate Feinhefe, 60 % Eichenfass, 40 % Steinzeug · ungeschönt, unfiltriert · mind. 5 Jahre Hefelager · Jahrgang 2017 · Brut Nature ohne Dosage und ohne Schwefelzusatz · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Weingut Metzger Kallstadt Saumagen Riesling Lagenwein 2023

Weißwein · Riesling · Lagenwein · Kallstadt · Pfalz

Weingut Metzger Kallstadt Saumagen Riesling Lagenwein stammt aus der berühmten Lage Saumagen in Kallstadt in der Pfalz. In der Nase elegante Aromen von frischen Kräutern und nassem Waldboden mit feiner Erdigkeit, ergänzt um Mandarine. Ein mineralischer, komplexer Riesling mit Herkunft.


Kallstadt Saumagen

Der Saumagen in Kallstadt zählt zu den bekanntesten Lagen der Pfalz, geprägt von kalkreichen Böden (Muschelkalk). Diese verleihen dem Riesling seine ausgeprägte Mineralität und seinen unverwechselbaren Charakter. Die Lese erfolgt mit größter Sorgfalt und selektiver Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Riesling. Der Ausbau stellt die kalkgeprägte Mineralität und die Komplexität der Lage in den Vordergrund und bewahrt die feine Frucht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase elegante Aromen von frischen Kräutern und nassem Waldboden mit feiner Erdigkeit, dazu Mandarine. Am Gaumen ausgeprägte Mineralität, komplex und harmonisch ausgewogen. Der Abgang ist lang und fokussiert.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Spargel und kräftigere Vorspeisen.


Lage: Kallstadt Saumagen, Pfalz (Deutschland); Muschelkalk
Klassifikation: Pfalz – Lagenwein (Riesling)
Ausbau: 100 % Riesling, mineralisch-komplexer Ausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Saouma Amph Crau Pignan Serres 3er Set

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache · Amphoren-Trio

100 % Grenache 3er-Set · Crau · Pignan · Serres AOC Châteauneuf-du-Pape unbeschichtete Tonamphoren ohne Zusätze · Schwerkraftfüllung 400 Boxen 2013

Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei Grenache aus drei Lagen von Châteauneuf-du-Pape, jede Parzelle für sich in der Tonamphore vinifiziert, ohne Assemblage. Mounir Saouma lässt die Trauben in unbeschichteten Amphoren ruhen und verzichtet auf jeden Zusatz. Drei Böden, drei Charaktere, nur 400 Boxen.


Crau, Pignan, Serres – drei Böden von Châteauneuf-du-Pape

Rotem und Mounir Saouma sind mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune bekannt geworden. 2009 kauften sie zwei Hektar in der Lage Pignan in Châteauneuf-du-Pape, heute bewirtschaften sie dort rund zwölf Hektar in Châteauneuf-du-Pape, Courthézon, Orange und Bédarrides. Die Idee zur Amphore stammt aus Mounirs Kindheit in den Bergen des Libanon, wo die Dorfbewohner Wasser in Tonkrügen holten.

Für die Amph-Serie vinifiziert Saouma jede Parzelle einzeln, um die unterschiedlichen Böden der Appellation unverfälscht zu zeigen. La Crau ist das Hochplateau im Osten, mit großen gerundeten Kieseln (Galets roulés) über rotem Ton – der Ton gibt dem Grenache Kraft und Würze. Pignan liegt auf nach Norden geneigtem Sand mit Kieseln in der Nachbarschaft von Château Rayas; der Sand bringt Feinheit und reine Frucht.

Les Grandes Serres im Süden der Appellation liegen auf eisenreichen roten Böden, die dem Grenache wärmende, dunkle Frucht und Tiefe geben. Zusammen zeigen die drei Weine, wie stark der Boden Grenache aus derselben Appellation prägt.

Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape

Ein kühles, feuchtes Frühjahr verzögerte 2013 den Austrieb und führte beim Grenache, der rund 75 % der Rebfläche der Appellation ausmacht, zu starker Verrieselung: Die Blüten setzten schlecht an. Der Farbumschlag begann erst Anfang August, rund drei Wochen später als üblich. Ein heißer Juli mit einem Gewitter zum Monatsende brachte zwar gute Sommerbedingungen, der Rückstand ließ sich aber nicht aufholen.

2013 zählt zu den spätesten und mengenmäßig kleinsten Jahrgängen in Châteauneuf-du-Pape: Der Durchschnittsertrag erreichte nur rund 26 Hektoliter je Hektar, zulässig sind 35. Gelesen wurde ab der zweiten Septemberhälfte bei sehr guten Bedingungen. Die Rotweine zeigen gute Säure, moderaten Alkohol und fruchtbetonten Grenache – günstige Voraussetzungen für Saoumas Stil, der Feinheit über Kraft stellt.

Tonamphore ohne jeden Zusatz

Drei Lagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken. Je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Serres, limitiert auf 400 Dreier-Boxen.

Die von Hand gelesenen Trauben kommen in innen unbeschichtete Tonamphoren, damit der Wein direkt mit dem Ton in Kontakt steht. Nach der Ruhezeit in der Amphore werden sie leicht gepresst. Mounir verzichtet auf jeden Zusatz – keine Reinzuchthefe, keine Säure, kein Schwefel. Gefüllt wird allein über die Schwerkraft.

Im Glas

Die drei Weine zeigen die Unterschiede ihrer Böden. Crau: vom Ton geprägt, kräftig und würzig, mit Energie und Zug. Pignan: vom Sand geprägt, zart fruchtig und fein, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: vom eisenhaltigen roten Boden geprägt, wärmend und intensiv, mit dunkler Frucht und Gewürzen.

Dreimal Grenache aus einer Appellation, dreimal ein anderer Boden – Ton, Sand, Eisen – und keine Zutat außer der Traube.

Vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren, idealerweise nebeneinander verkosten.

Am Tisch

Lamm und Wild, geschmortes und gegrilltes Rind, kräuterwürzige mediterrane Schmorgerichte und gereifter Käse. Am besten als Vergleichsprobe der drei Terroirs.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Châteauneuf-du-Pape
Rebsorte 100 % Grenache
Lage La Crau (Galets über rotem Ton) · Pignan (Sand mit Kieseln, Nordlage) · Les Grandes Serres (eisenreicher roter Boden)
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape
Jahrgang 2013
Vinifikation Handlese · Einzelparzellen ohne Assemblage · unbeschichtete Tonamphoren · ohne Hefe, Säure und Schwefel
Ausbau Ruhe in der Amphore · leichte Pressung · Füllung über Schwerkraft
Auflage 400 Boxen à 3 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Chateau Rozier Saint Emilion Grand Cru 2022 0,375 Liter

Rotwein · Saint-Émilion Grand Cru · Merlot · 0,375 l

Château Rozier Saint-Émilion Grand Cru ist ein aromatischer Bordeaux-Rotwein vom rechten Ufer der Gironde – hier in der praktischen 0,375-Liter-Flasche (halbe Flasche). Das Weingut liegt in der renommierten Appellation Saint-Émilion. Die Merlot-betonte Cuvée besticht mit dichter, purpurroter Farbe und viel Frucht. Im Glas vollmundig, fruchtbetont und mit seidigen Tanninen.


Saint-Émilion

Saint-Émilion ist eine der berühmtesten Appellationen am rechten Ufer der Gironde, bekannt für Merlot-dominierte Weine. Die kalk-, ton- und sandgeprägten Böden verleihen den Weinen Frucht, Fülle und Charme. Der Wein trägt die Klassifikation Saint-Émilion Grand Cru.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée ist Merlot-dominiert, ergänzt um Cabernet Franc (und einen Anteil Cabernet Sauvignon). Nach der Gärung reift der Wein im Barrique, das ihm Struktur, feine Würze und seidige Tannine verleiht.

Im Glas

Dichtes Purpurrot. Im Bukett Pflaumen, reife Beeren, süßes Fruchtkompott und feines Lakritz. Am Gaumen sehr aromatisch, mit viel Frucht und Volumen, vollmundig und mit seidigen Tanninen im Nachhall. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut. Die 0,375-Liter-Flasche ist ideal für den Genuss zu zweit oder für ein einzelnes Glas.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, geschmortes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: Saint-Émilion (Bordeaux); Kalk/Ton/Sand
Klassifikation: Saint-Émilion Grand Cru AOC
Ausbau: Merlot-dominiert mit Cabernet Franc, Barriqueausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schittler Becker Merlot Blanc de Noir 2025

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Schittler & Becker Merlot Blanc de Noir ist ein idealer Sommerwein – ein frischer Blanc de Noir, aus Merlot-Trauben gekeltert. Die klare Beerenfrucht von Johannisbeeren und Erdbeeren harmoniert mit einer dezenten Kräuterwürze.


Rheinhessen

Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Die löss- und kalkgeprägten Böden des größten deutschen Anbaugebiets bringen fruchtbetonte, zugängliche Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Ein Blanc de Noir aus Merlot – die rote Rebsorte wird weiß gekeltert, sodass ein heller, frischer Weißwein entsteht. Der Ausbau bewahrt die klare Beerenfrucht und die dezente Kräuterwürze. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit zartem Schimmer. In der Nase klare Beerenfrucht von Johannisbeere und Erdbeere. Am Gaumen frisch und saftig, mit fruchtbetonter Art, dezenter Kräuterwürze und einem klaren, animierenden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Sommerwein, solo oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, gegrilltem Gemüse, hellem Fleisch, Fisch und mediterranen Vorspeisen.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Vereinigte Weingüter Schittler & Becker
Klassifikation: Blanc de Noir – 100 % Merlot, trocken
Ausbau: fruchtbetont, frisch (Weißkelterung)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Conde Pinel Old Vines

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla · Tempranillo

100 % Tempranillo Vino de la Tierra de Castilla 600 bis 800 m Reben rund 30 Jahre 4 Monate französische Eiche trocken

Conde Pinel Old Vines ist ein Rotwein von Hammeken Cellars aus Zentralspanien. Der reinsortige Tempranillo von rund 30 Jahre alten Reben reifte vier Monate in französischer Eiche – rubinrot, mit reifer Beerenfrucht, dunkler Schokolade und Kaffeenoten.


Alte Reben auf der Hochebene von Kastilien-La Mancha

Der Conde Pinel Old Vines trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla, die die Weinbaugebiete von Kastilien-La Mancha südöstlich von Madrid umfasst – die größte zusammenhängende Rebfläche der Welt. Die Reben stehen auf der Meseta zwischen 600 und 800 Metern Höhe.

Das Klima ist ausgeprägt kontinental: heiße, trockene Sommer, kalte Winter, wenig Niederschlag. Was diese Bedingungen erträglich macht, ist die Höhe. Sie sorgt für kühle Nächte und damit für große Tag-Nacht-Unterschiede – die Trauben reifen tagsüber aus und behalten nachts ihre Säure. Die kalkhaltigen Ton- und Sandböden speichern die Winterfeuchte und geben sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab.

Tempranillo heißt in dieser Region traditionell Cencibel und ist hier seit Jahrhunderten die bestimmende rote Sorte. Entscheidend für diesen Wein ist das Rebalter: Mit rund 30 Jahren tragen die Stöcke weniger, ihre Wurzeln reichen tiefer, und die Trauben kommen konzentrierter und gleichmäßiger in den Keller als von Junganlagen. Hammeken Cellars, gegründet 1996 vom Dänen Nicholas Hammeken, arbeitet mit Partnerbetrieben in zahlreichen spanischen Anbaugebieten.

Rebsorte und Fassreife

Reinsortiger Tempranillo. Die Gärung läuft temperaturkontrolliert – kühl geführt, damit die Frucht im Wein bleibt und nicht in der Gärluft verloren geht.

Es folgen vier Monate in französischen Eichenfässern. Diese kurze Zeit ist bewusst gewählt: Sie rundet die Gerbstoffe und legt Röstnoten an, ohne die Frucht zu überdecken – das Gegenteil des klassischen spanischen Barriqueausbaus über ein oder zwei Jahre. Französische statt amerikanischer Eiche verstärkt den Effekt, weil sie weniger Vanille und Kokos abgibt und stattdessen feinkörnigere Gerbstoffe beisteuert. Daher die Schokoladen- und Kaffeenote im Glas, die nicht süßlich wirkt.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife Beerenfrucht, schwarze Kirsche und Pflaume, dazu dunkle Schokolade und geröstete Kaffeebohnen. Am Gaumen vollmundig und dicht, weich und rund, mit gutem Druck und anhaltendem Abgang.

Vier Monate Holz statt zwölf – gerade genug für Röstnoten, zu wenig, um die Frucht alter Reben zuzudecken.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde offen im Glas reicht. Über die nächsten Jahre zu trinken, solange die Frucht trägt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, Wild und Hartkäse. Ebenso zu Gegrilltem, Chorizo, geschmorter Lammschulter und allem mit Röstaromen – ein zugänglicher Tempranillo für herzhafte Küche.


Produzent Hammeken Cellars
Rebsorte 100 % Tempranillo
Lage Kastilien-La Mancha · Hochebene auf 600 bis 800 m · kalkhaltige Ton- und Sandböden
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla · trocken
Vinifikation temperaturkontrollierte Gärung
Ausbau vier Monate in französischer Eiche
Rebenalter rund 30 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

Mehr erfahren ...