Badeschiff – Holy-Moly – Christian Petz – Wien

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Schweinsohren, lackierter Aal und Vogerlsalat (Feldsalat).

 

Gelee vom Ochsenschwanz mit roten Rüben, Sauerrahm und Saiblingskaviar.

 

Zanderbäckchen mit Ochsenherzkarotten und Yuzu (Ein sehr aromatisches Zitrusgewächs).

 

Zuzel-Artischocke mit dreierlei Saucen.

 

Pulpo mit schwarzen Bohnen und Chilisauce.

 

Beef Tatar mit Avocado.

 

Spanferkelstelze mit Zwiebel-Ingwerjus mit gebackenen Erdäpfelknödeln (Kartoffelknödel).

 

Schokodessert aus der Xocolat-Manufaktur von Christian Petz.

 

Lemontarte mit Fenchel-Orangensalat.

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Schaumweine

Domaine Vincey Champagne Auge Grand Cru 2018

Champagner · Auge Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Blanc de Blancs Auge Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger Brut Nature 2018 12,50 % vol

Der Domaine Vincey Champagne Auge Grand Cru 2018 ist ein weiteres Prachtstück des Guts: ein reinsortiger Blanc de Blancs aus einer winzigen Grand-Cru-Parzelle in Le Mesnil-sur-Oger – karg-frisch, von unheimlicher Länge und mit filigranem, elegantem Finish.


Auge – Grand-Cru-Einzellage in Le Mesnil-sur-Oger

Domaine Vincey aus Oger zählt zu den spannendsten jungen Erzeugern der Côte des Blancs. Quentin Vincey führt das Gut in achter Generation; seit 2014 wird selbst abgefüllt, bewirtschaftet wird konsequent biologisch und biodynamisch (Demeter). Gearbeitet wird ausschließlich mit Holz und nach alten, traditionellen Methoden.

Der reinsortige Chardonnay stammt aus der Grand-Cru-Lage „Auge" in Le Mesnil-sur-Oger. Die Einzellage wurde 1971 gepflanzt und ist gerade einmal 0,3 Hektar groß. Auf Ton- und Kalksteinböden über Kreide entsteht hier ein Champagner von sehr kargem, frischem Charakter mit großer Länge.

Jahrgang 2018 – Champagne

2018 gilt in der Champagne als herausragender Jahrgang: ein warmes, sonniges Jahr mit gesunder, großzügiger Ernte und hoher Reife. Gerade in den kreidegeprägten Grand-Cru-Lagen der Côte des Blancs entstanden Weine, die reife Frucht mit klarer Frische und mineralischer Tiefe verbinden – eine ideale Basis für einen kompromisslosen Blanc de Blancs.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay (Blanc de Blancs) aus dem Jahrgang 2018, Brut Nature, 12,50 % vol.

Gärung mit indigenen Hefen im Fass; der Grundwein ruht 12 Monate auf der Hefe in französischen Eichenfässern, ohne malolaktische Gärung. Nach der zweiten Gärung in der Flasche wird – ganz traditionell – von Hand gerüttelt und degorgiert (statt mit Gyropaletten, die den Rüttelvorgang von sechs auf zwei Wochen verkürzen). Dosage Brut Nature: 0 g/l. Gesamtschwefel: 48 mg/l. Biodynamie (Demeter). Gesamtproduktion: 1.375 Flaschen.

Im Glas

Blasses Strohgelb mit grünlichen Reflexen, eine feine, anhaltende Perlage. In der Nase karg und präzise: Zitrone und grüner Apfel, dazu Anklänge von Austernschale, Kreide und feuersteiniger Mineralität, im Hintergrund dezente, vom Holz getragene Noten von Brioche und Haselnuss. Am Gaumen straff, salzig und vibrierend, mit der schneidenden Frische, für die Le Mesnil berühmt ist – der Brut-Nature-Ausbau lässt die Lage völlig unverhüllt sprechen. Trotz der kargen Geradlinigkeit bleibt der Wein nie hart, sondern getragen von der feinen Cremigkeit der Hefereife.

Karg-frisch, filigran und von unheimlicher Länge – ein Prachtstück von der Domaine Vincey.

Das Finish ist filigran, elegant und enorm lang, mit nachhallender salziger Mineralität. Bei 9–11 °C servieren; ein großzügiges Glas bringt die Aromatik besser zur Geltung als eine schmale Flöte.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Austern und Meeresfrüchten, zu Sashimi, zu gebratenem Fisch sowie zu jungem Hartkäse.


Lage: Champagne, Auge Grand Cru, Le Mesnil-sur-Oger, Côte des Blancs (Frankreich); 0,3 ha, Pflanzung 1971, Ton- und Kalkstein über Kreide
Klassifikation: Champagne Grand Cru, Blanc de Blancs, Brut Nature (0 g/l)
Ausbau: Chardonnay; Fassgärung indigene Hefen, 12 Monate Feinhefe in französischer Eiche, keine Malo, Handrüttelung/-degorgierung; 1.375 Flaschen; Biodynamie (Demeter)

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Rebsorten

Tramin Sauvignon Blanc

Weißwein · Südtirol · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Kellerei Tramin Südtirol · Alto Adige DOC Hügellage 350–500 m kalkhaltiger, schottriger Lehm frisch · mineralisch trocken · Edelstahl

Der Tramin Sauvignon Blanc trocken ist ein sortenreiner Weißwein aus 100 % Sauvignon Blanc der Kellerei Tramin in Südtirol. Die Trauben stammen aus Hügellagen rund um Tramin und Montan. Der Wein zeigt das typische Sortenbukett, getragen von Frische und herzhafter Mineralität.


Sauvignon Blanc aus Südtirol – Tramin und Montan

Die Reben wachsen in Hügellagen zwischen 350 und 500 Metern Meereshöhe rund um Tramin und Montan. Kalkhaltige, schottrige Lehmböden geben dem Sauvignon seine mineralische Kontur.

Die Kellerei Tramin zählt zu den renommiertesten Erzeugern Südtirols und bündelt die Trauben zahlreicher Mitglieder aus den umliegenden Lagen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Sauvignon Blanc. Nach schonender Pressung vergärt der Wein temperaturkontrolliert im Edelstahltank – das bewahrt Frucht, Frische und das klare Sortenbukett.

Ausgebaut ist der Wein trocken. Der Verzicht auf Holz stellt die Rebsorte und die mineralische Prägung der Lage in den Vordergrund.

Im Glas

Grünlichgelbe Farbe. In der Nase blumig, dazu das sortentypische Bukett nach Brennnessel und Holunder, ergänzt um Noten von grüner Paprika und Stachelbeere. Am Gaumen frisch und klar, mit salzig anmutender Mineralität und trockenem Abgang.

Holunder und Brennnessel, verbunden mit einer salzigen, kalkgeprägten Mineralität.

Jung und gut gekühlt zu genießen; die Aromatik zeigt sich am klarsten in den ersten Jahren nach der Füllung.

Am Tisch

Zu leicht gewürztem weißem Fleisch, zu Meeresfrüchten und gegrilltem Fisch sowie zu Spargel und Antipasti. Gut gekühlt bei 10 bis 12 °C servieren.


Lage: Hügellagen um Tramin und Montan (350–500 m); kalkhaltiger, schottriger Lehm
Klassifikation: Südtirol/Alto Adige DOC, trocken
Ausbau: schonende Pressung, Gärung im Edelstahltank

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Weine

De Sousa Champagne Cuvée des Caudalies Grand Cru BIO

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru · Bio

De Sousa Cuvée des Caudalies Grand Cru ist ein außergewöhnlicher Bio-Blanc-de-Blancs aus 100 % Chardonnay. Die Trauben stammen von über 60 Jahre alten Reben auf reinem Kreideboden der Côte des Blancs. Ein Champagner von bemerkenswerter Tiefe und Finesse, der das Terroir von Avize, Oger und Cramant widerspiegelt. Im Glas elegant und reif.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, mit reinen Kreideböden. Die Grand-Cru-Dörfer Avize, Oger und Cramant verleihen dem Champagner seine mineralische Spannung und große Finesse. Die Reben sind über 60 Jahre alt. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay von Altreben. Die handgelesenen Trauben werden vollständig im Eichenfass ausgebaut. Auf Schönung und Filtration wird bewusst verzichtet; mit nur 3 g/l Dosage präsentiert er sich als feiner Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase reife gelbe Früchte wie Mirabelle, Ananas und Mango, dazu Honig, Vanille und kandierter Ingwer. Am Gaumen vollmundig, seidig und harmonisch, getragen von eleganter Säure und kreidiger Mineralität. Das lange, vielschichtige Finale zeigt Frucht, Würze und einen Hauch Brioche.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; bereits perfekt zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Ein großzügiges Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: edler Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Avize/Oger/Cramant (Grand Cru), Côte des Blancs (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: vollständig Eichenfass, ohne Filtration, 3 g/l Dosage

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Rebsorten

Von Winning Chardonnay Royale 2023

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Chardonnay Royale von Winning · Deidesheim Ruppertsberg · Pfalz trocken komplett im Holz vergoren & gereift Williamsbirne · Kräuter 2023

Der von Winning Chardonnay Royale 2023 wächst in der Ebene von Ruppertsberg und ist komplett im Holz vergoren und gereift. Ein konzentrierter, langer Wein bei großer Frische und viel Zug – elegant.


Chardonnay Royale – Burgundersorte aus Ruppertsberg

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Burgundersorten konsequent im Holz aus – der Chardonnay Royale ist dafür ein Paradebeispiel.

Die Trauben wachsen in der Ebene von Ruppertsberg. Zusammen mit dem kompromisslosen Holzausbau bildet diese Herkunft die Grundlage für einen konzentrierten, langen Chardonnay mit großer Frische und viel Zug.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der herkunftsbetonte Holzausbau bewahrte Konzentration, Frische und Zug – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay aus der Ebene von Ruppertsberg, Jahrgang 2023; 100 % Chardonnay.

Der Wein wird komplett im Holz vergoren und gereift. Dieser Ausbau verleiht ihm Konzentration, Länge und eine feine, elegante Textur, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Konzentriert und lang, bei großer Frische und viel Zug: Aromen von Williamsbirne, Kräutern und feinem Holz, dazu ein Hauch Zitrus und Haselnuss. Am Gaumen mit herzhafter Säure, feiner Struktur und elegantem, langem Nachhall.

Williamsbirne, Kräuter und feines Holz, konzentriert und lang – bei großer Frische, viel Zug und herzhafter Säure. Elegant!

Ein eleganter, holzgereifter Chardonnay mit gutem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Ebene von Ruppertsberg, Pfalz; Weingut von Winning, Deidesheim
Klassifikation: Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: komplett im Holz vergoren und gereift

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Weine

Bico do Cabo Albarino

Weißwein · D.O. Rías Baixas · Val do Salnés

Albariño Val do Salnés 2025 Verwitterter Granit 50–150 m 4 Monate Hefelager Ohne malolaktische Gärung

Der Fento Bico do Cabo Albariño 2025 kommt aus dem Val do Salnés, der atlantischsten Subzone der D.O. Rías Baixas. Der Name verweist auf einen Strand der Küste, an der die Parzellen liegen. Eulogio Pomares vinifiziert ihn ohne Holz, ohne biologischen Säureabbau und mit vier Monaten Hefelager – ein Albariño, der auf Salzigkeit und Zug setzt statt auf Fülle.


Val do Salnés – Granitzersatz auf Meereshöhe

Die Parzellen liegen zwischen 50 und 150 Metern über dem Meer, wenige Kilometer von der Ría de Arousa entfernt. Der Untergrund besteht aus verwittertem Granit, in Galicien xabre genannt: ein grobkörniger, sandiger Zersatz, der Wasser rasch abführt und die Wurzeln zwingt, in die Klüfte des anstehenden Gesteins zu gehen. Diese Kombination aus armem Sand über hartem Fels ist die Grundlage der salzig-mineralischen Ader, die Albariño aus dem Salnés von den weicheren Weinen des Condado do Tea unterscheidet. Die Reben sind 15 bis 25 Jahre alt.

Salnés ist die kühlste und feuchteste der fünf Subzonen. Über 1.200 Millimeter Jahresniederschlag und die ständige atlantische Brise halten die Nächte kühl und die Säure hoch, erzeugen aber zugleich hohen Pilzdruck. Die traditionelle Antwort darauf ist die Pergola-Erziehung auf Granitpfosten: Das Laub hängt in zwei bis drei Metern Höhe, die Trauben bleiben durchlüftet, und der Boden darunter trocknet ab.

Der Weinbau im Salnés ist kleinteilig. Historisches Erbrecht hat die Flächen über Generationen in Parzellen von wenigen Hundert Quadratmetern zerlegt, oft eingefasst von Trockenmauern aus Granit. Der Wein entsteht deshalb nicht aus einer Einzellage, sondern aus einer Vielzahl kleiner Lagen mit unterschiedlicher Exposition – die Handlese mit Vorselektion im Weinberg ist unter diesen Bedingungen keine Stilentscheidung, sondern Voraussetzung.

Jahrgang 2025 – Rías Baixas

Auf einen milden, niederschlagsreichen Winter folgte ein ebenso feuchtes Frühjahr, das einen frühen Austrieb auslöste. Die Fruchtbarkeit der Augen lag bei rund 90 Prozent bei 2,3 Trauben je Auge – die Anlage für einen mengenreichen Jahrgang stand damit früh fest. Blüte im Mai, Fruchtansatz im Juni, beides ohne nennenswerte Verrieselung. Der Sommer verlief stabil und thermisch ausgeglichen, ohne die Hitzespitzen der Vorjahre, was den Säureabbau in der Reifephase bremste. Der Pilzdruck des feuchten Frühjahrs ließ sich im trockeneren Sommer kontrollieren.

Die Lese in Rías Baixas begann am 20. August und lief bis zum 8. Oktober; die Hauptmenge im Val do Salnés wurde in der ersten Septemberhälfte geholt, zwischen den Niederschlägen, die den Monat zeitweise unterbrachen. Der Gesundheitszustand des Leseguts war durchgehend gut. Mit 47,5 Millionen Kilogramm (+12,7 Prozent) und einem Durchschnittsertrag von 9.881 kg/ha war 2025 einer der mengenreichsten Jahrgänge der Denominación; Val do Salnés stellte mit 65 Prozent den größten Anteil. Das Consejo Regulador stufte den Jahrgang als „muy buena" ein – hohe Menge bei erhaltener Säure, ein Jahr für präzise, straffe Weine statt für Opulenz.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Albariño aus dem Jahrgang 2025, von Hand gelesen und bereits im Weinberg selektiert. Die Gärung findet ausschließlich im Edelstahltank statt, temperaturkontrolliert und ohne Holzeinsatz – die Entscheidung zielt auf die primäre Sortenfrucht des Albariño: Apfel, Zitrus, Steinobst, Fenchel.

Der Wein bleibt anschließend vier Monate auf der Feinhefe und gewinnt daraus Textur und Bindung am Gaumen. Eine malolaktische Gärung findet nicht statt, die Apfelsäure des Jahrgangs bleibt vollständig erhalten. Vor der Füllung wird der Wein kaltstabilisiert und filtriert, um Frucht und Frische unverändert in die Flasche zu bringen.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Apfel, verhaltene Zitrusfrucht, Fenchel und ein exotischer Anklang, dazu grüne, kräuterige Noten. Am Gaumen zupackende Säure, die die Aromatik trägt statt sie zu überdecken; das Hefelager gibt der Mitte Griff, der Nachhall bleibt saftig und salzig.

Vier Monate Feinhefe geben die Textur, der ausgebliebene Säureabbau lässt den Granit ungebremst durch.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, kälter verschließt sich die Frucht. Kein Dekantieren nötig, ein großes Glas hilft dem Fenchelton. Trinkreif ab sofort; die Säurestruktur des Jahrgangs 2025 trägt den Wein ohne Mühe bis 2030, wobei sich die Primärfrucht ab dem dritten Jahr in Richtung Kräuter und Nuss verschiebt.

Am Tisch

Der klassische Weg ist der kurze: Austern, Miesmuscheln in Weißwein, gegrillte Sardinen, Pulpo á feira mit Pimentón und Olivenöl. Ebenso gut zu Empanada mit Bacalao, zu gebratenem Wolfsbarsch, zu Sushi und Sashimi oder zu jungem Ziegenkäse. Auch zu Spargel mit Zitronenbutter, wo die Säure die Bitternoten auffängt.


Produzent Fento Wines (Eulogio Pomares), Meaño, Val do Salnés
Rebsorte 100 % Albariño
Lage Val do Salnés, Parzellen auf 50–150 m
Klassifikation D.O. Rías Baixas
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese mit Selektion im Weinberg · Gärung im Edelstahltank · ohne malolaktische Gärung
Ausbau 4 Monate auf der Feinhefe · kaltstabilisiert · filtriert
Trinkreife 2026–2030
Boden Verwitterter Granit (xabre) über Granitfels
Rebenalter 15–25 Jahre

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Weine

Domaine Bousquet Gran Malbec BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Argentinien · Bio

Domaine Bousquet Gran Malbec ist der Bio-Spitzenrotwein des Hauses aus Mendoza in Argentinien. Mit violettem Farbspiel zeigt er sich sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte und erdiger Tiefe. Ein großer Malbec.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt im Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), einer der höchstgelegenen Weinregionen in Mendoza am Fuße der Anden. Die extreme Höhenlage verleiht dem Malbec Dichte, Frische und erdige Komplexität. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec aus den besten Höhenlagen. Als Spitzen-Cuvée reift er länger im Eichenfass, das ihm Struktur, Würze und Tiefe verleiht, ohne die reife Frucht zu überdecken.

Im Glas

Violettes Farbspiel. Sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte, Dörrobst und erdigen Attributen wie Trüffel und Unterholz. Der Abgang ist lang und rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Wild, Schmorgerichte und gereifter Hartkäse.


Lage: Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec (Spitzen-Cuvée)
Ausbau: Malbec, lange Eichenfassreife

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Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2023

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben trocken · 2023

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2023 stammt aus dem besten Stück der Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein herrlicher trockener Riesling mit großer geschmacklicher Tiefe und dem ausgeprägten, feinwürzigen Aroma des Höllenpfades.


Höllenpfad im Mühlenberg – das beste Stück des Weinbergs

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach.

Im mittleren Teil der Ersten Lage Höllenpfad liegt das beste Stück des Weinbergs mit den ältesten Reben. Aufgrund der außerordentlichen Qualität wurden diese Gewanne unter dem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg" gesetzlich eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Der Boden aus rotem Sandstein des Rotliegenden mit viel purem Fels ist ein hervorragendes Rieslingterroir. Erstmals mit dem Jahrgang 2017 wurden die hochreifen Rieslinge dieser Parzelle einzeln geerntet und als Großes Gewächs ausgebaut.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während die kargen Felspartien für Frische, feine Würze und Spannung sorgten.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2023; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach selektiver Handlese der hochreifen Trauben wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: reife gelbe Frucht und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Pfeffer und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen konzentriert und zugleich elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Aprikose über Zitrus, weißem Pfeffer und warmer, steiniger Mineralität – konzentriert und elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels; älteste Reben des Guts
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

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Frankreich

Chateau Margaux 2010

Rotwein · Margaux · Cabernet Sauvignon · Premier Grand Cru Classé

Château Margaux 2010 Grand Vin ist einer der berühmtesten Rotweine der Welt – ein Premier Grand Cru Classé aus der Appellation Margaux am linken Ufer der Gironde. 2010 zählt zu den legendären Jahrgängen des Hauses und vereint Reife mit großer Frische. Der Wein steht wie kein anderer für die Eleganz und das Parfüm des Médoc; die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert. Im Glas finessenreich, tief und von außergewöhnlicher Alterungsfähigkeit.


Margaux

Margaux ist eine der renommiertesten Gemeinde-Appellationen des Médoc, berühmt für besonders elegante, feingliedrige und parfümierte Rotweine. Die tiefgründigen Kiesböden mit hervorragender Drainage bieten ideale Bedingungen für Cabernet Sauvignon. Château Margaux ist ein Premier Grand Cru Classé (1855).

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon (meist um 90 %) dominiert, ergänzt um Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc. Der Wein reift im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Finesse und großes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase ein vielschichtiges Parfüm aus Cassis, Veilchen, Zedernholz, feinen Gewürzen und floralen Noten. Am Gaumen elegant und seidig, zugleich tief und konzentriert, mit feinkörnigem, reifem Tannin. Der Abgang ist sehr lang und von großer Finesse – die Klasse eines Spitzenjahrgangs.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Der Wein entfaltet sein volles Potenzial erst nach Jahren und trägt über Jahrzehnte.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Margaux, Médoc (Bordeaux); tiefe Kiesböden
Klassifikation: Margaux AOC – Premier Grand Cru Classé (1855)
Ausbau: Cabernet Sauvignon-dominiert, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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