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20. Januar 2011

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Avize Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Avize 2018 ist die pure Ausdruckskraft eines großen Terroirs. Nach über fünf Jahren Reife auf der Hefe und unter Naturkork entfaltet dieser Blanc de Blancs seine ganze Größe – schnörkellos, glockenklar und geradezu kristallin, eine Hommage an das Terroir von Avize.


Champagne / Avize

Franck Bonville ist in Avize an der Côte des Blancs beheimatet. Die Trauben für den Pur Avize stammen aus drei renommierten Lagen, die das Herzstück des Dorfes bilden: Les Avats, Les Maladries und Les Chapelles. Diese Parzellen umarmen das Dorf förmlich und tragen seine typische Charakteristik – eine kühle, kalkige Frische mit feiner Spannung – in sich.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe unter Naturkork in den kühlen Kellern der Maison Bonville, was ihm Tiefe, Präzision und kristalline Klarheit verleiht. In der Geschmacksrichtung extra brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Zitrusfrucht, ein Hauch weißer Blüten, frische Mandeln und etwas nasser Stein, die sich mit jedem Moment weiter öffnen. Am Gaumen schnörkellos, glockenklar und kristallin, mit Eleganz, Energie und Tiefe; die feine, zurückhaltende Frucht tritt hinter die Mineralität zurück, die das lange, salzig-frische Finale trägt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Avize (Parzellen Les Avats, Les Maladries, Les Chapelles), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay, extra brut
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife unter Naturkork
Jahrgang: 2018

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Schaumweine

Martin Waßmer Pinot Rosé Sekt brut

Wein · Sekt · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Pinot Rosé Sekt Brut ist ein feiner Rosé-Winzersekt aus Baden. Aus 100 % Spätburgunder in klassischer Flaschengärung entstanden, zeigt er eine schöne Roséfärbung, mittelfeine Perlage und subtile Erdbeerfrucht.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Die kalk- und lössgeprägten Böden bieten dem Spätburgunder ideale Bedingungen für frische, feine Grundweine.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus 100 % Spätburgunder, als Rosé gewonnen. Der Sekt entsteht in klassischer Flaschengärung (méthode traditionnelle). In der Geschmacksrichtung Brut ausgebaut.

Im Glas

Schöne Roséfärbung mit mittelfeiner Perlage. In der Nase faszinierend, mit kleinen Walderdbeeren und feinem Puderzucker. Am Gaumen sehr frisch, voller subtiler Erdbeerfrucht, mit langem, feinem Finish.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fingerfood, Krustentieren, Fisch, hellem Fleisch und frischen Beerendesserts.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Winzersekt Rosé – 100 % Spätburgunder, brut
Herstellung: klassische Flaschengärung (méthode traditionnelle)

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Weine

Poggiotondo Chianti Superiore BIO

Wein · Rotwein · Chianti · Italien

Poggiotondo Chianti Superiore ist ein eleganter und zugleich komplexer, biozertifizierter Chianti. Rubinrot in der Farbe, begeistert er mit vollen, dunklen Fruchtaromen im Duft; im Geschmack Veilchen und reife Kirschfrucht, saftig, frisch und ein wenig pikant, eingebettet in weiche Tannine.


Toskana / Chianti

Die Reben für diesen Chianti Superiore wachsen auf kalk- und muschelhaltigen Böden im klimatisch milderen Westen der Toskana. Erzeuger ist das Weingut Poggiotondo, das biologisch arbeitet (IT-BIO-004). Sangiovese ist die klassische Leitsorte des Chianti.

Rebsorte und Ausbau

Auf Basis von Sangiovese, traditionell ergänzt um lokale Sorten. Der Wein reift 12 Monate in Eichenholzfässern, was ihm Struktur und Komplexität verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase volle, dunkle Fruchtaromen. Am Gaumen Veilchen und reife Kirschfrucht, saftig und sehr frisch, dazu eine pikante Note. Weiche, gut eingebundene Tannine und ein harmonischer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein optimaler Begleiter der italienischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Chianti, westliche Toskana (Italien); Poggiotondo
Klassifikation: Chianti Superiore DOCG – Sangiovese-basiert, trocken
Ausbau: 12 Monate in Eichenholzfässern

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Bourgogne Aligoté 2024

Weißwein · Bourgogne Aligoté · Auxey-Duresses

Aligoté Bourgogne Aligoté AOC Auxey-Duresses · alte Reben Holz · Stahl · Amphore 2024

Der Bourgogne Aligoté 2024 von Pierre Vincent reift nicht nur im kleinen Holzfass und im Edelstahltank, sondern erhält ein paar zusätzliche Streicheleinheiten in der Tonamphore. So vereinen sich frische, warme und kühle Elemente wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge – ein wegweisender Aligoté von einem der gefragtesten Winzer des Burgund.


Auxey-Duresses – alte Reben, große Hand

Der Wein stammt aus zwei Parzellen in Auxey-Duresses: Sous le Châtelet (gepflanzt 1932–1962) und Les Fontaines de Moule (gepflanzt 1949). Sehr alte Reben auf Kalkstein-Ton, nach Norden ausgerichtet – die Grundlage für Frische, Spannung und Mineralität.

Hinter der Domaine steht Pierre Vincent, der seinen Ruf bei der Domaine de la Vougeraie und als Leiter der Domaine Leflaive begründet hat. 2023 übernahm er mit Partnern das frühere Gut Terres de Velle und keltert seither unter eigenem Namen – biologisch bewirtschaftet, in Umstellung auf Biodynamie.

Jahrgang 2024 – Burgund

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – genau die rassige Säurestruktur, die diesem Aligoté seine Spannkraft gibt.

Im Glas

Grüner Apfel, Limette, Orangenzeste, Frühlingsblumen und Rauchmandeln gehen ein geniales Zusammenspiel ein. Die Säure zeigt sich deutlich am Gaumen und spielt wie spritziges Gischtwasser um Aufmerksamkeit. Im Nachhall gesellt sich eine feine Cremigkeit hinzu – mit etwas Luft entwickelt der Wein eine beeindruckende Länge und zunehmend mehr Ausdruck.

Am Tisch

Austern, Moules marinière, Fisch und Meeresfrüchte, Ziegenkäse – oder solo als spritziger Aperitif. Bei 10–12 °C servieren.


Lage: Sous le Châtelet & Les Fontaines de Moule, Auxey-Duresses; Kalkstein-Ton, Nordausrichtung; alte Reben (ab 1932 bzw. 1949)
Klassifikation: Bourgogne Aligoté AOC
Ausbau: ~50% gebrauchtes Holz, 10% neues Holz, 40% Tonamphore; 12 Monate, dann 6 Monate Edelstahl; bio, in Umstellung auf Biodynamie

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Frankreich

Ponsot Gevrey Chambertin En Ergot Cuvée du Mélèze 2019

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru En Ergot (Cuvée du Mélèze) Côte de Nuits Maison Laurent Ponsot 2019

Der Laurent Ponsot Gevrey-Chambertin 1er Cru „En Ergot" Cuvée du Mélèze 2019 ist eine echte Rarität – ein kraftvoller, zugleich reiner Pinot Noir aus einer winzigen Premier-Cru-Enklave der Lage La Petite Chapelle, unterhalb des Grand Cru Chapelle-Chambertin.


En Ergot – eine wiederbelebte Premier-Cru-Rarität

Laurent Ponsot ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Burgunds. 2017 verließ er die berühmte Familien-Domaine Ponsot in Morey-Saint-Denis und gründete sein eigenes Haus, Maison Laurent Ponsot – weder reine Domaine noch klassisches Handelshaus, sondern beides zugleich, mit einem kompromisslosen Anspruch an Präzision und Reinheit. Seine Cuvées tragen poetische Namen; „Mélèze" ist das französische Wort für Lärche.

„En Ergot" ist ein als Premier Cru klassifizierter Climat, der wie eine Enklave aus der Lage La Petite Chapelle herausgeschnitten ist – am Hangfuß unterhalb des Grand Cru Chapelle-Chambertin. Eine Besonderheit für Kenner: Als eigenständiger Lagenname war „En Ergot" seit dem 19. Jahrhundert praktisch von den Etiketten verschwunden; Ponsot bewirtschaftet hier nur rund 0,42 Hektar – die abgefüllte Menge ist entsprechend winzig.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 gilt an der Côte de Nuits als hervorragender Jahrgang, der reife, konzentrierte und zugleich frische Pinots mit feiner Tanninstruktur hervorbrachte. Trockenheit und Sonne sorgten für sehr reife Frucht, während kühle Nächte Spannung und Balance bewahrten. In der strukturbetonten Lage En Ergot ergibt das einen Wein mit fokussierter Kraft und feiner, mineralischer Textur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, trocken, Gevrey-Chambertin 1er Cru.

Aus einer einzigen Parzelle von rund 0,42 Hektar, klassisch im Burgunderfass ausgebaut. Laurent Ponsot ist bekannt für einen behutsamen, auf Reinheit und Transparenz ausgerichteten Stil, der die Frucht und die Struktur der Lage in den Mittelpunkt stellt, ohne sie mit Holz zu überlagern.

Im Glas

Eher helles, stilvolles Rubinrot. In der Nase florale Anklänge über erdiger schwarzer Himbeere, mit einer Spitze von Kirsch (Kirschwasser) und feiner Würze. Am Gaumen mittelgewichtig, saftig und rund, mit einer betörenden Textur und mineralischen Anklängen; das Tannin ist hier etwas präsenter und straffer, der Abgang fokussiert, jugendlich-herb, aber nie rustikal.

Fokussierte Kraft und betörende Textur – eine wiederbelebte Premier-Cru-Rarität von großer Reinheit.

Schon jung zugänglich, aber vor allem ein Wein zum Reifen über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu rotem Fleisch in Sauce (klassisch zur Gevrey-Küche), zu Kalb und Ente sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin, Climat „En Ergot" (Enklave in La Petite Chapelle, unterhalb Chapelle-Chambertin), Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~0,42 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; Einzelparzelle, klassischer Ausbau im Burgunderfass; auf Reinheit und Transparenz ausgerichteter Stil

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Weine

Georges Laval Garennes 13-23 Extra Brut BIO

Champagner · Vallée de la Marne · Cuvée · Extra Brut · Bio

Georges Laval Garennes 13-23 Extra Brut ist ein Bio-Champagner des Hauses Georges Laval. Die Assemblage vereint Petit Meunier, Chardonnay und Pinot Noir aus den Parzellen Chambrecy, Cumières und Hautvillers. Der Grundwein ist eine mehrjährige Cuvée – eine fortlaufende Reserve, die dem Champagner Tiefe und Komplexität verleiht. Im Glas pur und mineralisch.


Vallée de la Marne

Die Trauben stammen aus den Parzellen Chambrecy, Cumières und Hautvillers in der Vallée de la Marne. Georges Laval bewirtschaftet die Reben naturnah und ökologisch; die kalkgeprägten Böden verleihen dem Champagner seine Tiefe und Mineralität. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Petit Meunier, Chardonnay und Pinot Noir. Der Grundwein ist eine Assemblage aus mehreren Jahrgängen (fortlaufende Reserve), die für Tiefe und Komplexität sorgt. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt als Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein puristischer, mineralischer Champagner mit der charakteristischen Tiefe der Laval-Weine, getragen von präziser Säure. Der Abgang ist lang und klar.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Chambrecy, Cumières, Hautvillers, Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Mehrjahrgangs-Assemblage (fortlaufende Reserve), naturnah

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Spirituosen

Etxeko Patxarana Pacharan Navarro

Likör · Pacharán · Navarra · Spanien

Etxeko Patxarana Pacharan Navarro ist ein traditioneller Schlehenlikör aus Navarra. „Pacharan" (baskisch Patxaran) bedeutet „wilde Pflaume". Handverlesene Schlehenfrüchte werden sorgsam in Alkohol eingelegt und ergeben nach Monaten der Mazeration ein tiefdunkles Getränk mit süßen Schlehen und ätherischem Anis.


Navarra / Baskenland

Pacharán ist die traditionelle Likörspezialität Navarras und des Baskenlands im Norden Spaniens. Destilerías la Navarra stellt den Etxeko Patxarana nach überlieferter Art aus Schlehenfrüchten her.

Herstellung und Reifung

Für den Pacharán werden handverlesene Schlehenfrüchte in Alkohol eingelegt und über Monate mazeriert, zusammen mit Anis. So entsteht das tiefdunkle, süßlich-würzige Getränk mit seiner charakteristischen Anisnote.

Im Glas

Tiefdunkles Rot bis Braun. In der Nase und am Gaumen süße Schlehen und ätherischer Anis. Weich und aromatisch, mit der typisch fruchtig-würzigen Pacharán-Stilistik. Der Abgang ist lang.

Zum Genuss

Im Baskenland gerne als Digestif pur oder auf Eis getrunken, gut gekühlt.

Klassische Begleitung: als Digestif, pur oder auf Eis, zu Desserts und Gebäck.


Herkunft: Navarra (Spanien)
Art: Pacharán (Schlehenlikör)
Herstellung: Mazeration von Schlehen und Anis in Alkohol

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Weine

Herbert Zillinger Horizont Grüner Veltliner 2022 BIO

Weißwein · Weinviertel · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Weinviertel · Ebenthal Horizont Zillinger kalkreiche Böden teils großes Fuderfass unfiltriert Biodynamie (AT-BIO-402) 2022

Der Herbert Zillinger Horizont Grüner Veltliner 2022 ist ein mineralischer, kraftvoller Bio-Veltliner aus dem Weinviertel – mit ausgeprägter Aromatik, faszinierender Mineralik und einem langanhaltenden Finish. Saftig-frisch und straff-elegant im Abgang.


Horizont – der große Bruder der Neuland-Weine

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Die Horizont-Linie ist der große Bruder der Neuland-Weine und beeindruckt mit Reben von etwa 15 bis 25 Jahren. Teilweise im großen Fuderfass ausgebaut, gewinnt der Grüne Veltliner durch die subtile Oxidation an bemerkenswerter Komplexität, wobei das wiederverwendete Holz nur zart wahrnehmbar bleibt. Aus einer sorgfältigen Selektion mehrerer Weinberge bevorzugen Carmen und Herbert Lagen mit kalkreichen Böden – das verleiht dem Wein seine ausgeprägte Aromatik, faszinierende Mineralik und ein kraftvolles, langanhaltendes Finish.

Jahrgang 2022 – Weinviertel

Der Jahrgang 2022 bringt im Horizont Grünen Veltliner einen präzisen, mineralisch geprägten Wein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Spannung. Die kalkreichen Böden und der schonende Ausbau betonen Saftigkeit, Struktur und straffe Länge.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2022, trocken; ohne DAC, unfiltriert, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses: Spontangärung und Ausbau teils im großen Fuderfass, in dem die subtile Oxidation für Komplexität sorgt; das gebrauchte Holz bleibt nur zart spürbar. Unfiltriert abgefüllt, biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Horizont Grüne Veltliner zeichnet sich durch seine feinen, harmonisch eingebundenen Gerbstoffe aus. Am Gaumen entfalten sich unerwartete Noten von getrockneten Kräutern und exotischen Früchten, begleitet von Aromen wie Mirabelle, Holunder und Apfel. Der Abgang begeistert mit einer saftigen Frische und straffen Eleganz.

Feine Gerbstoffe, getrocknete Kräuter und exotische Frucht – saftige Frische und straffe Eleganz im Abgang.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft und Reife; profitiert von einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel und Gemüsegerichten sowie zur würzigen asiatischen Küche.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Selektion mehrerer Weinberge mit kalkreichen Böden; Reben ~15–25 Jahre
Klassifikation: Grüner Veltliner (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Grüner Veltliner; Spontangärung, teils großes Fuderfass mit subtiler Oxidation (Holz nur zart spürbar), unfiltriert; biodynamisch

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