Knaller des Monats: Odisseia Jean-Hugues Gros Little Odisseia Douro red 2007

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Das Weingut:

Der Name Odisseia rührt von einer langen Odyssee von Jean-Hugues Gros her. Er absolvierte sein Önologie-Studium in Bordeaux, verbrachte seine Lehrjahre im Burgund unter anderem bei Jacques Prieur und Antonin Rodet. Es folgten Arbeitsstätten in Marokko, den USA, der Champagne und auch bei Sandeman im Douro-Tal. Dieses Tal mit seinen Schluchten, spektakulären Weinbergslagen und autochthonen Reben in einer atemberaubenden Vielfalt faszinierte ihn derart, dass er dort eine kleine Kellerei gründete. Auf seinen am schönen Douro-Fluss gelegenen Rebflächen baut er insbesondere die Rebsorten Tinta Barroca, Touriga Franca, Touriga Nacional und Tinta Roriz an. Exponierte Weinbergslagen in 500 bis 600 Metern über dem Meeresspiegel, Handlese und ein sorgfältiger Ausbau der Weine im Barrique garantieren beste Qualitäten. Senor Gros ist aber auch Mitglied in der Organisation „ One percent for the planet“, einem internationalen Zusammenschluss, der sich verpflichtet, 1% des jährlichen Umsatzes dem Umweltschutz zukommen zu lassen.

Der Wein:
Das Wissen ist alt, die Erfahrung sehr groß und kommt aus Frankreich. Auch die Weinberge sind schon alt, und die Qualität, die in diesen steckt, wird erst nach und nach erkannt und ausgeschöpft. Jean-Hugues Gros hat es exemplarisch geschafft, einen „kleinen“ großen Wein in die Flasche zu füllen. Aus den Rebsorten Touriga Franca, Tinta Roriz und Tinta Barroca ist es ihm gelungen, die elegante Frucht der Trauben im Wein zu fokussieren und gleichzeitig eine Säurestruktur aus den Trauben zu kitzeln, die perfekt in den Wein integriert ist. Eleganz, mit Tiefgang und Nachhaltigkeit ist bei diesem Wein die Devise und ist in dem sehr guten Douro-Jahrgang 2007 auch bestens umgesetzt. Solche Weinqualitäten zu so einem guten Preis findet man wahrscheinlich zur Zeit nur in Portugal. 

Zum Webshop -> Little Odisseia 2007

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Rebsorten

Groffier Gevrey Chambertin Les Seuvrees 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin · Les Seuvrées Côte de Nuits 2021 13,50 % vol

Der Robert Groffier Gevrey-Chambertin Les Seuvrées 2021 stammt von rund 60 Jahre alten Reben am Fuß der großen Lagen – ein dichter, würziger Pinot Noir, der im kühlen Jahrgang 2021 die Klasse eines Premier Cru zeigt.


Les Seuvrées – die Lage

Les Seuvrées liegt am südlichen Ende von Gevrey-Chambertin, unmittelbar unterhalb des Grand Cru Mazoyères-Chambertin und an der Grenze zu Morey-Saint-Denis. Die leicht geneigte, nach Osten ausgerichtete Parzelle nimmt stilistisch eher den Charakter von Morey an als den des Dorfes Gevrey.

Die braunroten Böden sind kalkig-tonig, flachgründig und steinig – ein Terroir, das dem als Village klassifizierten Climat eine Tiefe und ein Gerüst verleiht, das viele Premiers Crus übertrifft. Groffier bewirtschaftet hier zwei Parzellen alter Reben (zusammen rund 0,82 ha), deren Rebalter bei etwa 60 Jahren liegt; der Climat-Name wird seit 2010 ausgewiesen.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen und strenger Selektion.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure, transparenter Frucht und parfümierter Aromatik – eleganter und tendenziell leichter als in warmen Jahren.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,50 % vol.

Kaltmazeration vor der Gärung, vergoren mit rund einem Drittel Ganztrauben, ausgebaut in etwa 20 % neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil variieren bei Groffier von Jahrgang zu Jahrgang; die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Reineres, purpurnes Karminrot mit direkter, einladender Frucht. Eine regelrechte Beerenexplosion – Himbeere und Heidelbeere – getragen von fein eingebundener Würze und einem Hauch Veilchen. Weicher, fruchtiger Auftakt, balanciert und geschliffen, mündend in ein kräftiges, klar definiertes Finale.

Dichte, würzige Village-Frucht mit der Statur eines Premier Cru – ein klassischer Gevrey aus kühlem Jahrgang.

Jung noch verschlossen: vor dem Servieren rund zwei Stunden dekantieren oder im Keller reifen lassen. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Klassisch zu Lammkeule mit Bratkartoffeln, zu Reh, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin Les Seuvrées, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); kalkig-tonige braunrote Böden, alte Reben (~60 J.), 2 Parzellen, ca. 0,82 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC (Lieu-dit Les Seuvrées), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ca. 1/3 Ganztrauben; ca. 20 % Neuholz

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Spanien

Vega Sicilia Unico 2015

Rotwein · Ribera del Duero · Tinto Fino & Cabernet Sauvignon

96% Tinto Fino · 4% Cabernet Sauvignon Ribera del Duero 2015 5 Jahre Holzausbau 84.184 Flaschen

Der Vega Sicilia Único 2015 ist der Spitzenwein des gleichnamigen Guts in der Ribera del Duero. Eine Cuvée aus 96% Tinto Fino (Tempranillo) und 4% Cabernet Sauvignon, gereift über fünf Jahre in Holz und weitere Jahre auf der Flasche vor der Freigabe. Der Jahrgang 2015 zeigt sich von Beginn an offen, mit Substanz und Eleganz zugleich.


Finca Vega Sicilia – Ribera del Duero

Das Gut Vega Sicilia erstreckt sich über fast 1.000 Hektar, von denen 210 Hektar dem Weinbau gewidmet sind. Die Reben stehen auf 700 bis 900 Metern Höhe, in einem Mosaik aus 19 Bodenarten und 64 kleinteiligen Parzellen, geformt vom Fluss Duero. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei rund 40 Jahren, bei einer Pflanzdichte von 2.222 Stöcken pro Hektar.

Der Ertrag ist mit etwa 25 Hektoliter pro Hektar streng begrenzt, was Konzentration und Tiefe der Trauben sichert. Die Parzellenvielfalt erlaubt es, für den Único genau die Lagen zu wählen, die Kraft und zugleich Finesse liefern.

Jahrgang 2015 – Ribera del Duero

Auf einen etwas trockeneren Herbst folgte ein regenreicher Winter, der die Wasserreserven füllte. Die geringen Niederschläge im frühen Frühjahr verzögerten den Austrieb; nennenswerte Spätfröste blieben aus, und ein feuchteres Saisonende ließ die Reben rascher wachsen. Warmes Wetter im Juli sicherte gesunde Trauben.

Die günstigen Sommerbedingungen brachten eine sehr gute, leicht vorgezogene Ernte mit ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis. Gelesen wurde von 15. September bis 3. Oktober, von Hand in 12-kg-Kisten – bewusst „al dente", um Überreife zu vermeiden und Frische zu erhalten.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 96% Tinto Fino und 4% Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015, mit 14,5 % vol.

Der Ausbau folgt dem Vega-Sicilia-Prinzip: rund fünf Jahre in Holz – zunächst etwa anderthalb Jahre im Barrique, das den Wein formt, dann etwa dreieinhalb Jahre in großen Holztanks. Es folgt eine lange Flaschenreife; insgesamt liegt der Wein über zehn Jahre in Holz und Flasche, bevor er freigegeben wird. Abgefüllt im Mai 2021. Die Auflage umfasst 84.184 Bordeaux-Flaschen, dazu 3.645 Magnum, 360 Doppelmagnum, 57 Imperial und 5 Salmanazar. Der Jahrgang 2015 ist der erste von Kellermeister Gonzalo Iturriaga.

Im Glas

Von Beginn an offen und ausdrucksstark. Am Gaumen großzügig, opulent und saftig, dabei mit der seidigen Eleganz, die für das Gut steht. Kraft und Feinheit halten sich die Waage, der Abgang ist lang.

Großzügig, opulent und saftig – und doch von der seidigen Eleganz, die den Stil von Vega Sicilia ausmacht.

Schon jetzt zugänglich, bei optimaler Lagerung (12–14 °C) aber über Jahrzehnte haltbar. Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei rund 18 °C ausschenken.

Am Tisch

Lamm, Rind und Wild, Schmorgerichte und Edelstücke vom Grill, dazu gereifter Hartkäse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Finca Vega Sicilia, Ribera del Duero (Spanien); 700–900 m, 19 Bodenarten / 64 Parzellen
Klassifikation: Ribera del Duero DO
Ausbau: 96% Tinto Fino, 4% Cabernet Sauvignon; ~5 Jahre Holz (~1,5 J. Barrique, ~3,5 J. Holztank), abgefüllt Mai 2021

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Georgien

Baia's Wine Tsolikouri 2023

Weißwein · Qvevri · Georgien

Der Baia's Wine Tsolikouri ist ein im Qvevri ausgebauter Weißwein aus der westgeorgischen Region Imereti, erzeugt von Baia, Gvantsa und Giorgi Abuladze im Dorf Obcha. Tsolikouri ist die meistangebaute autochthone Rebsorte Imeretis. Die Trauben werden von Hand gelesen, abgebeert, gepresst und mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri spontan vergoren. Der naturtrübe, unfiltrierte Ausbau gibt dem Wein Tiefe und eine markante Mineralität. Im Glas frisch und knackig, mit Aromen von Limette, Birne und Waldhonig.


Obcha – Imereti, Georgien

Die Familie Abuladze bewirtschaftet ihr Weingut im Dorf Obcha in der Region Imereti, im feuchteren Westen Georgiens. Das Klima sorgt dafür, dass die autochthonen Rebsorten der Region – darunter Tsolikouri – von Natur aus über eine ausgeprägte Säure verfügen. Gearbeitet wird im Sinne des Naturweins, mit weinbergseigenen Hefen und minimalem Eingriff. Prägend ist das Qvevri: ein in die Erde eingegrabenes Tongefäß, das in Georgien seit Jahrtausenden für Gärung und Reifung genutzt wird und 2013 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tsolikouri. Nach Handlese und Handsortierung werden die Trauben abgebeert und gepresst, anschließend mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri spontan vergoren und gereift. Der Wein bleibt unfiltriert. Enthält Sulfite.

Im Glas

Im Glas ein helles Bernstein. In der Nase Heu, Limette und Waldhonig, dazu Rosine, Apfelkuchen und Birne. Am Gaumen frisch und knackig, getragen von einer ausgeprägten Mineralität, klarer Säurestruktur und einem feinen, leicht herben Gerbstoffgriff, der für Länge und Charakter sorgt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Gemüsegerichte und Käse. Auch zu kräftig gewürzten Speisen eine gute Wahl. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Obcha, Imereti (Westgeorgien)
Klassifikation Naturwein, Region Imereti
Ausbau Reinsortiger Tsolikouri, Handlese, Spontangärung mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri, unfiltriert

Bildnachweis: © LEPL

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Portugal

Feuerheerds Colheita 2011

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2011

Der Feuerheerd's Colheita 2011 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2011 – Douro

Herbst- und Winterregen des Vorjahres hatten die Bodenwasserspeicher gut auf den heißen, trockenen Sommer vorbereitet; die Wachstumsperiode verlief weitgehend problemlos. Der Hochsommer brachte jedoch sehr hohe Temperaturen bis nahe an einen Dürrezustand; einige Trauben gingen durch Sonnenbrand oder Rosinenbildung verloren. Erleichternde Regenfälle kamen Ende August bis Anfang September.

Ein fantastischer Altweibersommer brachte die Trauben zur vollen phenolischen Reife. Trotz reduzierter Erntemenge war die Qualität herausragend: hohe Fruchtkonzentration, ausgefeilte Tannine und eine grandiose Struktur prägen den 2011er.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2011.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

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Feinkost

Deortegas Olivenöl Extra Virgen Arbequina 3,00 Liter BIO

Duft nach Artischocken und reifen Strauchtomaten. Viel Frucht im Geschmack, dabei immer klar und saftig im Ausdruck. Ein feiner Hochgenuss zum Veredeln von Salat- und Fischgerichten. In der 3,0 Liter Verpackung. UPS versandfähig. MHD: 09.2027 ES-ECO-024-MU

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Charmes Chambertin Grand Cru VV 2022

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Vieilles Vignes Gevrey-Chambertin 2022

Der Charmes-Chambertin Grand Cru Vieilles Vignes 2022 von Denis Bachelet stammt aus den besten Parzellen dieser Lage in Gevrey-Chambertin. Ein reinsortiger Pinot Noir, konzentriert und hocharomatisch, mit betörendem Duft roter Früchte, Tiefe und großer Länge – elegant und ausdrucksstark.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin ist einer der Grand Crus von Gevrey-Chambertin und mit rund 30 Hektar einer der größeren der Chambertin-Familie. Er liegt am Mittelhang unterhalb von Chambertin auf Kalk- und Mergelböden mit Tonanteil und gilt als der zugängliche, duftige und besonders charmante unter den Chambertin-Lagen.

Denis Bachelet bezieht seine Frucht aus alten Reben in den besten Parzellen. Seine kleine, traditionell arbeitende Domaine in Gevrey-Chambertin steht für Finesse, Tiefe und lange Lagerfähigkeit.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Charmes-Chambertin Substanz und Länge gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von alten Reben.

Akribische Handarbeit im Weinberg und eine präzise Vinifikation prägen den Wein; nach der Gärung reift er im Holzfass. Die Handschrift des Guts zielt auf Finesse und Langlebigkeit.

Im Glas

Betörender Duft roter Früchte, konzentriert und hocharomatisch. Am Gaumen tiefgründig und sinnlich, getragen von feinem Tannin und frischer Säure, mit großer Länge im Abgang.

Konzentriert und hocharomatisch, mit betörender roter Frucht und großer Länge – Charmes-Chambertin in eleganter Form.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Charmes-Chambertin, Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalk/Mergel mit Ton, Mittelhang
Klassifikation: Charmes-Chambertin Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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USA

Paradigm Cabernet Sauvignon 2014

Rotwein · Oakville · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Oakville AVA Napa Valley Estate · Bio Heidi Barrett 20 Monate franz. Eiche 2014

Der Paradigm Cabernet Sauvignon 2014 aus dem Herzen von Oakville zeigt ein verführerisches Potpourri aus roten Beeren, reifen süßlichen Kirschen und Zartbitterschokolade. Ein kleines Meisterwerk mit großem Reifepotenzial – man schmeckt förmlich die kalifornische Sonne.


Paradigm – Estate-Cabernet aus Oakville

Paradigm Winery ist ein Familiengut von Ren und Marilyn Harris, beide mit tiefen Wurzeln im Napa Valley. 1976 erwarben sie die Lage im Oakville AVA – dem Herzen von Napas Cabernet-Country, mit Nachbarn wie Harlan, Dominus und Opus One. Seit dem ersten Jahrgang 1991 werden die Weine von der legendären Napa-Winzerin Heidi Barrett (u. a. Screaming Eagle) vinifiziert; die estate-eigene Lage ist biozertifiziert und wird mit minimalem Eingriff bewirtschaftet.

Der Name „Paradigm" bedeutet „Muster der Perfektion" – das Gut erzeugt seine Weine ausschließlich aus den eigenen, rund 50 Hektar großen Rebflächen rund um die Kellerei. Jede Flasche wird auf dem Anwesen angebaut, vergoren, ausgebaut und gelagert.

Jahrgang 2014 – Oakville, Napa Valley

2014 war im Napa Valley ein warmer, trockener Jahrgang, der vollreife, konzentrierte und zugleich balancierte Cabernets hervorbrachte. In der estate-eigenen Oakville-Lage ergibt das einen dichten, reifen Wein mit satter Frucht – sonnengereift, aber in keiner Trinkphase breit oder plump.

Ausbau

Überwiegend Cabernet Sauvignon, ergänzt um kleine Anteile Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc, Jahrgang 2014.

Reife über 20 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche (nur etwa ein Drittel neu), anschließend weitere rund 20 Monate Flaschenreife, bevor der Wein in den Verkauf kommt. Der Holzeinsatz ist meisterhaft in die Frucht der Trauben eingearbeitet.

Im Glas

In der Nase ein verführerisches Potpourri aus roten Beeren, reifen süßlichen Kirschen und Zartbitterschokolade. Im Mund finden sich auch Aromen von Gewürzen und Pflaumen wieder. Der Einsatz über 20 Monate in kleinen Eichenfässern ist meisterhaft in die Frucht eingearbeitet. Man schmeckt förmlich die kalifornische Sonne, wobei der Wein jedoch in keiner Trinkphase breit oder plump wirkt.

Ein kleines Meisterwerk mit großem Reifepotenzial!

Schon jetzt ein Genuss, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Oakville AVA, Napa Valley (Kalifornien, USA); estate-eigene Lage, biozertifiziert; Nachbarn u. a. Harlan, Dominus, Opus One
Klassifikation: Oakville AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon mit Merlot/Petit Verdot/Cabernet Franc; 20 Monate franz. Eiche (~⅓ neu) + ~20 Monate Flaschenreife; Winzerin Heidi Barrett

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Deutschland

Baum-Barth Frühburgunder-R- 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Frühburgunder

Frühburgunder Frühburgunder „R" Baum-Barth Ingelheim · Selztal windoffenes Plateau sehr frühe Lese (20. August) 14 Tage Maische · franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Frühburgunder „R" 2022 ist ein herausragendes Beispiel für die lange Ingelheimer Rotweintradition. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft – dicht, warm und vollmundig, mit feiner Frische.


Frühburgunder – Ingelheimer Rotweintradition

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition dieser Region im Selztal. Der Frühburgunder ist ein herausragendes Beispiel dieser Tradition.

Die Rebstöcke dieser Parzelle gedeihen auf einem windoffenen Plateau, wo die Trauben langsam reifen und dabei ihre Gesundheit bewahren. Die Ernte erfolgte 2022 bereits sehr früh am 20. August, um die Frische und Finesse der Früchte zu bewahren.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Frühburgunder aus Ingelheim, Jahrgang 2022; von einem windoffenen Plateau, sehr früh gelesen.

Nach einer 14-tägigen Maischegärung wird der Wein in französischen Barriquefässern ausgebaut. Dieser Ausbau verleiht ihm Dichte, Struktur und eine feine Würze, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein reiches Bouquet von Kirsche und Cassis, begleitet von einem Hauch Kräuterwürze. Im Vergleich zum Spätburgunder zeigt sich dieser Frühburgunder deutlich wärmer und vollmundiger: am Gaumen von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weicheren, feiner strukturierten Tanninen. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft.

Kirsche und Cassis mit einem Hauch Kräuterwürze – warm und vollmundig, von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weichen, fein strukturierten Tanninen.

Ein dichter, eleganter Rotwein mit Ausdruckskraft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheim (Selztal), Rheinhessen; windoffenes Plateau; Weingut Baum-Barth
Klassifikation: Frühburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Frühburgunder
Ausbau: 14 Tage Maischegärung, Ausbau in französischen Barriquefässern

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