Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2021 stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.
Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden
Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.
Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.
Jahrgang 2021 – Pfalz
2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen tiefen, rassigen Riesling. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Kraft und Frische im Gleichgewicht.
Ausbau
Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt.
Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.
Im Glas
Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.
Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.
Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.
Chevillon Nuits St. Georges Les Roncieres 1er Cru 2021
Rotwein · Nuits-Saint-Georges Premier Cru · Pinot Noir
Pinot NoirLes Roncières · 1er CruNuits-Saint-Georges1,06 ha · 250–300 m2021
Der Nuits-Saint-Georges Les Roncières 1er Cru 2021 der Domaine Chevillon ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer 1,06 Hektar großen Premier-Cru-Parzelle. Mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit dunkler Frucht, Lakritz und einer klaren, frischen Struktur.
Les Roncières – Premier Cru in Nuits-Saint-Georges
Die Parzelle Les Roncières erstreckt sich über 1,06 Hektar in Nuits-Saint-Georges in der Côte de Nuits. Mit ost-südöstlicher Ausrichtung und einer Höhenlage von 250 bis 300 Metern bietet das Terroir gute Bedingungen für Pinot Noir und prägt den Wein deutlich.
Nuits-Saint-Georges steht für strukturierte, tiefe Rotweine. Die Domaine Robert Chevillon zählt zu den führenden Adressen der Gemeinde.
Jahrgang 2021 – Côte de Nuits
2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.
Stabileres Wetter im August und September sicherte die Reife. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.
Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.
Im Glas
Intensive Farbe und reiche Frucht. Feine Nuancen von Lakritz und vegetabilen Aromen geben elegante Komplexität. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit Brombeere, Maulbeere, dunkler Schokolade und erdigen Noten, getragen von sanften Tanninen und pikanter Säure.
Brombeere, Maulbeere und dunkle Schokolade über erdigen Noten – fleischig, facettenreich, mit pikanter Säure und Biss.
In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.
Am Tisch
Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.
Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich
Le Patron Terrine vom Fasan mit Armagnac ist eine klassisch französische Terrine aus dem Limousin. Feines Fasanenfleisch, veredelt mit einem Hauch Armagnac – edle Charcuterie in bester Qualität.
Herkunft
Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten – ohne künstliche Zusätze.
Zutaten und Herstellung
Auf Basis von Fasanenfleisch, verfeinert mit Armagnac. Nach klassisch französischer Art zubereitet und in der Terrine gegart – traditionelle Charcuterie ohne künstliche Zusätze.
Geschmack
Fein und würzig, mit dem zart-wildigen Charakter des Fasans und der edlen, leicht süßlichen Note des Armagnac. Aromatisch abgerundet, mit feiner Textur.
Zum Genießen
Ideal auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot, dazu Cornichons und etwas Senf. Als Vorspeise, für die Brotzeit oder auf einer Charcuterie-Platte.
Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Senf und einem kräftigen Rotwein.
Franck Bonville Pur Oger Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2019
Wein · Champagner · Champagne · Frankreich
Franck Bonville Pur Oger 2019 ist ein Blanc de Blancs, der die ganze Seele des Grand Cru-Terroirs von Oger in sich trägt. Nach über fünf Jahren Reife auf der Hefe zeigt er sich in vollendeter Balance und mit tiefer Ausdruckskraft – präzise, fein ziseliert und mineralisch.
Champagne / Oger
Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs. Dieser Champagner kommt aus dem Grand Cru Oger. Die Trauben stammen aus zwei Parzellen, die gemeinsam ein umfassendes Bild des Terroirs zeichnen: Les Noyerots im Herzen von Oger und Les Rumigny am unteren Hang. Zusammen erzählen sie von der Spannung zwischen Kraft und Finesse, zwischen Frische und Tiefe.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe, was ihm Tiefe, Cremigkeit und seine vollendete Balance verleiht.
Im Glas
Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Noten von Zitrus, weißen Blüten und etwas gerösteter Haselnuss, mit dezenter Cremigkeit und der für Oger typischen mineralischen Linie. Am Gaumen präzise, geradlinig und fein ziseliert, mit seidiger, zugleich straffer Textur, klarer Frische und einer eleganten Salzigkeit, die bis ins lange, saubere Finale trägt.
Zum Genießen
Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.
Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.
Domaine des Sénons Fracta Corda Pinot Noir 2022 BIO
Rotwein · Yonne · Pinot Noir
Pinot NoirIGP YonneLage Fracta CordaKalk & Feuerstein2022 · Bio (FR-BIO-01)
Der Fracta Corda Pinot Noir 2022 der Domaine des Sénons stammt aus einer Einzellage im Sénonais bei Sens (IGP Yonne). Rote Beeren, Gewürze und ein Hauch Lakritz treffen auf eine salzig-kalkige Mineralität; am Gaumen verbindet er Cremigkeit und Frische – ein wahrer Charmeur aus biologischem Anbau.
Fracta Corda – Kalk und Feuerstein im Sénonais
Die Domaine des Sénons liegt im Sénonais rund um Sens im äußersten Norden Burgunds (Yonne) und belebt das historische Weinland der Region neu. Die Einzellage Fracta Corda besteht aus Kalkstein, durchzogen von Feuerstein-Formationen; ein sandig-lehmiger Obergrund sorgt für eine ausgewogene Balance dieses besonderen Bodens.
Diese Bodenmischung prägt die salzig-kalkige, leicht rauchige Mineralität des Weins. Gearbeitet wird biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).
Jahrgang 2022 – Yonne
2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.
Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – passend zum charmanten, zugleich frischen Stil dieses Pinot Noir.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01), mit minimalem Kellereingriff.
Ein Teil reift im Holzfass, der Rest im Tank; anschließend werden beide harmonisch miteinander verschnitten. Das verbindet Cremigkeit und Frische.
Im Glas
In der Nase rote Beeren, Gewürze, ein Hauch Lakritz, unreife Erdbeeren und Veilchenpastillen. Am Gaumen Kalk, Salz und Frische, eine leichte Rauchigkeit, dezente Himbeerfrucht und etwas Speck. Subtil und fein der lange Nachhall.
Rote Beeren, Lakritz und Veilchenpastillen über salzig-kalkiger Mineralität – cremig, frisch und ein wahrer Charmeur.
Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.
Am Tisch
Geflügel und Ente, Charcuterie und Gerichte mit Speck, Pilze, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.
Brandy · Brandy de Jerez · Solera Gran Reserva · Spanien
Gran Duque de Alba Brandy Solera Gran Reserva ist ein Brandy de Jerez vom traditionsreichen Haus Williams & Humbert. Nach langjähriger Reife in ehemaligen Oloroso-Fässern schmeckt er wunderbar weich und vollmundig. Im Glas Noten von Karamell, Zedernholz, Früchten, Nüssen und Vanille.
Jerez
Brandy de Jerez stammt aus dem Süden Spaniens, rund um Jerez de la Frontera. Williams & Humbert zählt zu den renommiertesten Bodegas der Region und reift seinen Brandy nach dem traditionellen Solera-System in alten Sherryfässern.
Herstellung und Reifung
Der Brandy reift langjährig in ehemaligen Oloroso-Sherryfässern nach dem traditionellen Solera-System (Gran Reserva). Die Fässer verleihen ihm seine weiche Fülle und die Noten von Karamell, Zedernholz, Nüssen und Vanille.
Im Glas
Bernsteinfarben bis Mahagoni. In der Nase und am Gaumen weich und vollmundig, mit Noten von Karamell, Zedernholz, Früchten, Nüssen und Vanille. Der Abgang ist lang und warm.
Zum Genuss
Pur bei Zimmertemperatur in einem Schwenkglas als Digestif genießen.
Klassische Begleitung: dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Nüsse und Zigarren.
Eimermann Spätburgunder zeigt die feinste rote Rebsorte von ihrer eleganten Seite. Schattenmorellen, Thymian und Lorbeer duften aus dem Glas, begleitet von Bitterschokolade und Tannennadeln – ein Rotwein, der agil, leichtfüßig und fein ist.
Rheinhessen / Roter Hang
Das Weingut Eimermann (Familie Werner und Thore Eimermann) liegt in Nierstein-Schwabsburg am berühmten Roten Hang in Rheinhessen, direkt am Rhein. Der Familienbetrieb bewirtschaftet Lagen auf löss-, kalk- und rotschieferhaltigen Böden. Alle Weine des Guts sind vegan.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir). Der Ausbau betont die elegante, leichtfüßige und agile Stilistik mit feiner Frucht und dezenter Würze. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Schattenmorelle, Thymian und Lorbeer, begleitet von Bitterschokolade und einer feinen Tannennadel-Note. Am Gaumen elegant, agil und leichtfüßig, mit klarer Frucht, feinem Tannin und einem frischen Abgang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren, gern auch leicht gekühlt – ein eleganter, vielseitiger Speisebegleiter.
Der Weingut Andres Haardt Herzog Chardonnay 2024 ist ein präziser Lagen-Chardonnay von der Einzellage Haardter Herzog in der Pfalz. Die Lage verbindet Kühle durch das Klima mit Kalkmergel im Boden – die Grundlage für viel Frische, eine leichte Reduktion und Salzigkeit im Glas.
Haardter Herzog – Chardonnay vom Kalkmergel
Das Weingut Andres in Deidesheim wird seit 2015 von den Brüdern Michael und Thomas Andres in dritter Generation geführt. An der Mittelhaardt bewirtschaften sie ihre Lagen ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze (Umstellung 2016). Für ihren reduktiven, präzisen Stil – geprägt von Noten nach Feuerstein und Zündholz – werden die beiden in der Szene auch die „Flintstone-Brothers" genannt. Während die von Buntsandstein geprägten Lagen dem Riesling gehören, eignen sich die stärker kalkgeprägten Lagen rund um Neustadt-Haardt ideal für Chardonnay.
Der Haardter Herzog verbindet Kalkmergel im Boden mit der kühlenden Luft des nahen Waldes – ein Terroir, das dem Chardonnay lebendige Frische und Präzision schenkt. Strengste Selektion und sehr geringe Erträge (rund 25 hl/ha) sorgen für Konzentration und Tiefe.
Jahrgang 2024 – Pfalz
2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle Prägung des Haardter Herzog und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.
Ausbau
Trockener Chardonnay von der Einzellage Haardter Herzog, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay vom Kalkmergel, ~25 hl/ha.
Nach schonender, selektiver Lese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und teils in neuen, teils in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese Ausbauweise unterstützt die präzise Stilistik und verleiht dem Wein Tiefe und Struktur, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.
Im Glas
Viel Frische, dazu eine leichte Reduktion und Salzigkeit prägen das Bild: feine Noten von Feuerstein und Zündholz, gelber Apfel, Zitruszesten und ein Hauch Quitte, untermalt von einer kalkig-salzigen, fast maritimen Mineralität. Am Gaumen straff, kühl und sehr präzise, mit spürbarem Grip und feiner Struktur; das Barrique bringt Tiefe und dezente Textur, ohne zu dominieren, und mündet in einen langen, würzig-mineralischen Nachhall.
Feuerstein und Zündholz, gelber Apfel, Zitruszeste und Quitte über kalkig-salziger Mineralität – straff, kühl und präzise, mit feiner Barrique-Struktur und langem Nachhall.
Ein tiefer, strukturierter Chardonnay mit gutem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu gehaltvollen Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotto- und Pastagerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.
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