Doros WeinSinn: 2010 Meersburger Lerchenberg, Müller-Thurgau trocken, Staatsweingut Meersburg

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2010 Meersburger Lerchenberg, Müller-Thurgau trocken, Staatsweingut Meersburg

(Alk. 11,5%) Baden Bodensee
Das Birnenaroma kommt am stärksten zum Ausdruck, dann folgen Melone, Pfirsich und ein bißchen Litschi; schöne Restsüße wird durch sehr gut eingebundene Säure unterstützt.
Zu Kürbissuppe bekommt der Wein eine salzige Note, daher lieber Salate…
(getrunken im November 2011)

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Weine

Marguet Shaman 22 Grand Cru Brut Nature BIO

Der Marguet Shaman 22 Grand Cru Brut Nature ist der Champagner, mit dem ein Abend bei Freunden richtig losgeht. Pinot Noir gibt mit 84 % den Ton an, Chardonnay steuert 16 % bei, alles aus Ambonnay und Bouzy. Ohne Dosage, mit ordentlich Zug.

Im Glas

Hellgold, lebendige Perlage. Die Nase erinnert an karamellisierte Birne und Zitrus, dazu grüne Mirabelle. Am Gaumen zuerst ungestüm, dann Butterkeks, Kreide und Haselnuss. Die Säure hält alles zusammen und schiebt den Schluck weit nach hinten. Ein Champagner, der eher anpackt als schmeichelt.

Mach was draus

Brathähnchen, Pommes mit Trüffelmayo oder ein Teller Jamón – Shaman mag Herzhaftes. Zum Aperitivo reichen ein paar Stücke Parmesan oder eine Schale gesalzene Mandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Shaman ist mein Champagner für Geflügel. Ein knuspriges Hähnchen und ein Glas davon, das passt einfach. Zu gereiftem Käse funktioniert er genauso gut.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie viel Schwefel steckt drin? Sehr wenig: Marguet gibt 10 mg/l Gesamtschwefel an, ein Bruchteil dessen, was erlaubt wäre.

Gibt es Shaman auch als Rosé? Ja, den Shaman 22 Rosé Grand Cru Brut Nature findest du ebenfalls bei uns.

Pinot Noir 84 %, Chardonnay 16 % · Grand Cru Ambonnay und Bouzy, eigene Weinberge · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Deutschland

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett -t- Im Schneidersberg 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Schneidersberg Mosel Kabinett · fruchtsüß Südwest-Exposition

Der Thörnicher Ritsch „Im Schneidersberg -t-" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein druckvoller, gefühlt trockener Mosel-Riesling von einer Parzelle der Ritsch – ungeschminkt, groß und langlebig, eine perfekte Interpretation des Terroirs.


Im Schneidersberg – Südwest-Parzelle der Ritsch

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Im Schneidersberg" ist eine windexponierte Parzelle im Schneidersberg-Teil des Thörnicher Bergs – in einem Seitental hinter der Haupt-Ritsch und im Gegensatz zu den meist nach Süden ausgerichteten Lagen nach Südwesten exponiert.

Jahrgang 2024 – Mosel

Der Jahrgang 2024 präsentiert sich an der Mosel klassisch und präzise: mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Ein Jahrgang, der der geradlinigen, säurebetonten Ludes-Stilistik entgegenkommt – ideal für einen spannungsreichen, druckvollen Kabinett.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Wie alle Ludes-Weine braucht auch dieser Luft: am besten einige Stunden, besser noch ein paar Tage vor dem Genuss öffnen.

Im Glas

Ein gefühlt trockener Riesling, der einen solchen Druck, eine Finesse und einen subtilen, unreifen Fruchtansatz entwickelt, dass sich Körper und Seele über jeden Schluck aufs Neue freuen. Steinig und schiefrig, ungeschminkt, groß und langlebig – eine perfekte Interpretation des Terroirs.

Ungeschminkt, groß und langlebig – eine perfekte Interpretation des Terroirs.

Vor dem Genuss unbedingt einige Stunden, besser ein paar Tage belüften. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch, hellem Fleisch, würziger asiatischer Küche oder mild-würzigem Käse. Ein vielseitiger, geradliniger Speisenbegleiter.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Schneidersberg" (Mittelmosel); südwest-exponierte Steillage, devonischer Schiefer, alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Spanien

Torre Oria Bobal Rosado

Roséwein · Utiel-Requena · Bobal · trocken

Torre Oria Bobal Rosado ist ein trockener Roséwein aus der D.O.P. Utiel-Requena im spanischen Valencia. Er entsteht aus Bobal, der heimischen Rotweintraube der Region. Das traditionsreiche, 1897 gegründete Weingut Torre Oria keltert daraus einen klaren, fruchtbetonten Rosé. Im Glas ein zartes Pink, in der Nase saftige reife Sommerbeeren – frisch und frühlingshaft.


Utiel-Requena

Die D.O.P. Utiel-Requena liegt auf einem Hochplateau im Hinterland von Valencia, in Höhen um 600 bis 900 Meter. Das kontinentale Klima mit heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern bringt aromatische, frische Trauben hervor. Bobal ist die prägende, autochthone Rebsorte der Region und stellt hier den Großteil der roten Reben.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Bobal. Für den Rosé bleibt der Most nur kurz auf der Schale, bevor er abgepresst und bei niedriger Temperatur im Edelstahltank vergoren wird. So bleiben die frische Frucht und die helle, pinkfarbene Tönung erhalten. Der Wein bleibt unverholzt und wird jung gefüllt.

Im Glas

Zartes Pink. In der Nase reife rote Sommerbeeren wie Erdbeere und Himbeere. Am Gaumen saftig, klar und trocken, mit frischer Säure und unkompliziertem Trinkfluss. Der Abgang ist sauber und fruchtig.

Am Tisch

Jung und gut gekühlt bei 8–10 °C genießen, am besten innerhalb der ersten ein bis zwei Jahre. Ein klassischer Sommerwein für Terrasse und Aperitif.

Klassische Begleitung: Sommersalate, gegrillter Fisch, Tapas und mediterrane Vorspeisen.


Lage: D.O.P. Utiel-Requena (Valencia), Hochplateau
Klassifikation: Utiel-Requena DOP – Rosado
Ausbau: Kaltvergärung im Edelstahl, ohne Holz

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Feinkost

Casato Bertoni Aceto Balsamico di Modena 500 ml

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Casato Aceto Balsamico di Modena ist ein Aceto Balsamico di Modena IGP der Acetaia del Casato Bertoni – ein gebrauchsfertiger Alleskönner für die Küche. Ausgewogen, mit klarer Geschmacksintensität. Die Balance aus Säure und Süße gibt Salaten Frische, bereichert Saucen und rundet Marinaden ab. Ein Grundelement der italienischen Küche.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Der Aceto Balsamico di Modena IGP entsteht aus Weinessig und gekochtem Traubenmost und reift in Holzfässern.

Anbau und Verarbeitung

Aus Weinessig und gekochtem Traubenmost gefertigt und in Holzfässern gereift. Das Ergebnis ist ein gebrauchsfertiger, ausgewogener Aceto Balsamico di Modena IGP mit 6 % Säure. Zutaten: Weinessig, gekochter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Dunkelbraun und glänzend. Im Geschmack klar und ausgewogen, mit harmonischer Balance aus Säure und Süße. Die Geschmacksintensität ist deutlich, der Abgang sauber und mittellang.

Am Tisch

Vielseitig für Salate, Saucen und Marinaden. Gibt Dressings Frische, rundet Schmorgerichte ab und passt zu gegrilltem Gemüse und Tomaten. Ein Allrounder für den täglichen Einsatz. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Aceto Balsamico di Modena IGP (gebrauchsfertig)
Zutaten Weinessig, gekochter Traubenmost (enthält Sulfite)
Säure 6 %
Herkunft Modena / Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung in Holzfässern gereift
Mindesthaltbarkeit (MHD): Ende 2036

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Schaumweine

De Sousas Champagne Blanc de Noirs Grand Cru Edition Limitée

Der De Sousa Blanc de Noirs Grand Cru Édition Limitée ist der Pinot-Noir-Ausflug eines Chardonnay-Hauses: reiner Pinot Noir aus Ambonnay, zehn Monate im Eichenfass, ganz ohne Dosage.

Im Glas

Gold mit kupferfarbenem Schimmer, feine Perlen. Rote Beeren, Trockenaprikose, gerösteter Nusskern und Hefegebäck. Im Mund kraftvoll, aber seidig, mit Frische und leiser Würze. Der Nachklang ist lang und mineralisch. Die kupferne Farbe verrät den Pinot Noir, der Geschmack bleibt trotzdem klar und frisch.

Mach was draus

Perlhuhn mit Trüffel, Lachs vom Grill oder ein reifer Saint-Nectaire. Auch zu Pilzgerichten im Herbst macht er eine gute Figur. Ein Blanc de Noirs, der zeigt, dass De Sousa nicht nur Chardonnay kann. Stell ihn auf den Tisch, wenn es kräftig wird: Ente, Wildgeflügel oder ein Risotto mit Steinpilzen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Großes Glas, und dann zu Geflügel. Da merkst du, wie viel Kraft der Pinot Noir aus Ambonnay mitbringt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Brut Nature laut Steckbrief: 0 g/l Restzucker, also keine Dosage.

Was bringt das Eichenfass? Zehn Monate im Holz geben dem Grundwein Textur und eine sanfte Würze, ohne die Frucht zu überdecken.

100 % Pinot Noir · Ambonnay Grand Cru · langes Hefelager · 10 Monate Eichenfass · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne De Sousa, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Etienne Sauzet Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Folatières · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet: en la Richarde 0,27 ha (1969) 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet ist ein mineralisches, kraftvolles und zugleich elegantes Kraftpaket aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny. Sauzet bewirtschaftet hier eine kleine Enklave nahe Chevalier-Montrachet; der kühle Jahrgang 2024 gibt dem Wein zusätzliche Frische.


Les Folatières – Premier Cru am Oberhang

Les Folatières zählt zu den größeren und angesehensten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Die Lage liegt am oberen, teils steilen Hang in Richtung Blagny, auf steinigem Kalk- und Mergelboden; der Name leitet sich von „Folles terres" ab. Sauzets Parzelle ist eine kleine Enklave „en la Richarde" am südlichen Ende, die praktisch an den Grand Cru Chevalier-Montrachet grenzt – 0,27 Hektar, gepflanzt 1969.

Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903, ansässig in Puligny-Montrachet) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz – das verleiht der kraftvollen Folatières zusätzliche Spannung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Kraftvoll und mineralisch, dabei elegant: Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss treffen auf steinige Mineralität und feinen Schmelz. Am Gaumen dicht, im kühlen 2024er mit besonders frischer, präziser Säure und langem, salzigem Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und steinige Mineralität – ein kraftvoll-eleganter Folatières mit frischer Spannung.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Folatières (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); Oberhang, steiniger Kalk/Mergel; Sauzet-Enklave „en la Richarde" 0,27 ha (1969), nahe Chevalier-Montrachet
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Chassagne Montrachet La Platière 2024

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet AOC La Platière · 0,34 ha Reben von 1990 2024

Der Chassagne-Montrachet La Platière 2024 von Pierre Vincent stammt aus einer kleinen, alten Parzelle direkt unterhalb des Dorfes. Ein beeindruckender Chardonnay: puristisch, präzise und von ausgeprägter Mineralität getragen – verarbeitet von einem der gefragtesten Winzer des Burgund.


La Platière – alte Parzelle bei Morgeot

Die 0,34 Hektar große Lage wurde 1990 bepflanzt und liegt auf Kalkstein-Ton, nach Südosten ausgerichtet, mit Blick auf die Abtei von Morgeot. Es handelt sich um eine lange Parzelle, parallel zu Champs de Morjot – einst Ackerland. Böden werden gepflügt, dann begrünt, mit minimalen Behandlungen; Handlese mit systematischer Sortierung und präziser Wahl des Lesezeitpunkts nach Reifekontrolle.

Hinter der Domaine steht Pierre Vincent, der seinen Ruf bei der Domaine de la Vougeraie und als Leiter der Domaine Leflaive begründet hat. 2023 übernahm er mit Partnern das frühere Gut Terres de Velle in Auxey-Duresses – von Hand bewirtschaftet, ohne Herbizide.

Jahrgang 2024 – Burgund

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – ein Jahrgang, der dieser mineralischen, präzisen Stilistik besonders entgegenkommt.

Im Glas

In der Nase betören reife Aromen von Honigbirne, weißem Pfirsich, Zitrusfrüchten und feinen Blütennoten. Am Gaumen wunderbar ausgewogen: mittel bis vollmundig, mit sattem Schmelz, dabei stets klar konturiert und mineralisch getragen. Trotz der feinen Rundungen bleibt der Eindruck puristisch und präzise, untermalt von einer frischen Säure, die für Spannung und Ausdruck sorgt. Das Finale ist lang, salzig und von einem tiefen, mineralischen Nachhall geprägt – ein echter Charakterwein mit Energie und Finesse.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Käse – oder solo als Aperitif. Bei 12–13 °C servieren.


Lage: La Platière, Chassagne-Montrachet (unterhalb des Dorfes, bei Morgeot); Kalkstein-Ton, Südost; gepflanzt 1990, 0,34 ha
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village)
Ausbau: Gärung teils im Edelstahl, dann Fassausbau (~15% neues Holz) mit malolaktischer Gärung, 12 Monate; danach 6 Monate Edelstahl; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Weingut Andres Deidesheimer Kieselberg Riesling 2021

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Kieselberg (Einzellage) Deidesheim · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres kalkreicher Löss · Buntsandstein trocken · 30 hl/ha 100 % großes Holzfass BIO · 2021

Der Weingut Andres Deidesheimer Kieselberg Riesling trocken 2021 stammt vom Plateau des Kieselbergs über Deidesheim. Der kalkige, poröse Boden und die kühlen Luftströme des Pfälzerwaldes bringen einen sehr eleganten, feinen und salzigen Riesling hervor.


Deidesheimer Kieselberg – Riesling vom Plateau

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Deidesheimer Kieselberg separat ab.

Über Deidesheim liegt das Plateau des Kieselbergs – eine Ebene, die durch eiszeitliche, kalkreiche Lössablagerungen geschaffen wurde. Die Kombination mit dem zusätzlich vorliegenden Buntsandstein prägt die Lage. Dieser kalkige, poröse Boden und die kühlen Luftströme des Pfälzerwaldes bringen sehr elegante, feine und salzige Weine hervor.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der kalkreiche, poröse Boden des Kieselbergs und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Eleganz – Feinheit und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Deidesheimer Kieselberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von kalkreichem Löss und Buntsandstein, Ertrag 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und zu 100 % im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die elegante, salzige Herkunftsprägung und verleiht dem Riesling Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von feiner Eleganz: kühle Aromen von Steinobst und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine salzig-mineralische Note aus kalkreichem Löss und Buntsandstein. Am Gaumen fein, klar und präzise, mit lebendiger, gut eingebundener Säure und einer salzigen Frische, die in einen langen, mineralischen Nachhall mündet.

Kühles Steinobst und Zitrus über floralen Anklängen und salziger Kalkmineralität – fein, klar und präzise, mit lebendiger Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein eleganter, salzig-mineralischer Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Deidesheimer Kieselberg, Deidesheim, Pfalz (Mittelhaardt); Plateaulage, kalkreicher Löss über Buntsandstein; kühle Luftströme des Pfälzerwaldes
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, Ausbau zu 100 % im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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