Tahini – Puerto Portals – Mallorca – Spanien

>Es ist dunkel und die chillige Musik beschallt das reduzierte, kühle aber mit Liebe eingerichtete Interieur. Die Speisen werden à la minute, so wie es auch sein sollte, serviert. Hier gibt es keine langen Wartezeiten, sondern der anspruchsvolle Gaumen wird sofort befriedigt. Asiatische Küche vom feinsten, begleitet von einem schmackhaften Verdejo 2011 von José Pariente aus Rueda.

 Edamame (Grüne Sojabohnen).
 Vegetarische Sushis.
 Sushi mit Avokado und scharfer Sauce.
 Wakame Salat.
 Teppan-Yake Thunfisch karamellisiert. Zitronenringe.

 

 Süße Tahini Rolle.

 

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Rebsorten

Maxim Crotet Bourgogne Blanc Matilda 2025

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC 2025 Pernand-Vergelesses Mergelboden 10 Monate gebrauchtes Eichenfass SO₂ nur bei der Füllung

Der Bourgogne Blanc Matilda 2025 von Maxime Crotet ist ein Chardonnay aus dem Umfeld von Pernand-Vergelesses, der Gemeinde am Fuß des Corton-Hügels in der nördlichen Côte de Beaune. Gegenstück zur Cuvée Olivia, die aus dem Süden der Côte stammt: gleiche Kellerhandschrift, anderer Boden. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain.


Pernand-Vergelesses – Mergel am Corton-Hügel

Pernand-Vergelesses liegt dort, wo zwei Täler aufeinandertreffen, unmittelbar neben Aloxe-Corton und Ladoix-Serrigny am Fuß des Corton-Hügels. Als Appellation besteht die Gemeinde seit dem 8. Dezember 1936. Die Rebflächen liegen zwischen 250 und 300 Metern und schauen überwiegend nach Osten und Süden – eine Ausrichtung, die Morgensonne bringt und die Nachmittagshitze begrenzt.

Entscheidend ist hier die vertikale Staffelung der Böden. Am Hangfuß liegt toniger Kalk mit Feuersteinanteilen, in der Hangmitte kiesiger Kalkstein – das klassische Pinot-Noir-Terrain –, und erst in den oberen Partien setzt Mergel ein, der für Chardonnay die bessere Grundlage bildet. Mergel hält Wasser länger als reiner Kalkschotter und liefert in trockenen Jahren die Reserve, die Weißwein braucht, ohne dass die Frucht fett wird.

Genau in dieser Höhe, oberhalb und am Rand der Villages-Abgrenzung, liegen die Parzellen, die als Bourgogne AOC klassifiziert sind. Von den Villages-Flächen trennen sie oft nur wenige Meter Hangkante – die Klassifikationsgrenze folgt hier historischen Abgrenzungen, nicht einem Bruch im Untergrund. Für Weißwein hat Pernand-Vergelesses mit rund 70 Hektar ohnehin fast so viel Fläche wie für Rotwein.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

Der Vegetationszyklus lief 2025 durchgehend vor dem Kalender: milder Winter, warmer Frühling, ein trockener und sonniger Sommer ohne nennenswerten Krankheitsdruck. Eine Hitzewelle Mitte August zog die Reife noch einmal an, ohne die Säure abzubauen – ein Verhalten, das diesen Jahrgang von vergleichbar heißen Jahren unterscheidet. Die Trauben kamen gesund in den Keller, das Zucker-Säure-Verhältnis blieb intakt.

Die weißen Sorten der Côte de Beaune wurden ab dem 23. bis 25. August gelesen, rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und damit auf dem Niveau von 2022. Die anhaltende Sommertrockenheit hielt die Beeren klein und drückte die Erträge deutlich; die Mengen fielen von Parzelle zu Parzelle sehr unterschiedlich aus, teils bis zur halben Ernte. Auf mergeligen Böden mit besserer Wasserhaltekraft fiel dieser Effekt schwächer aus als auf flachgründigem Kalkschotter – ein Standortvorteil, der sich im Jahrgang 2025 unmittelbar niedergeschlagen hat.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025. Maxime Crotet besitzt keine eigenen Weinberge: Er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und vinifiziert sie in Beaune selbst. Das Modell hat er 2021 aufgesetzt, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – erst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand.

Vergoren wird spontan mit den traubeneigenen Hefen, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme. Der Ausbau läuft zehn Monate in gebrauchten Eichenfässern; neues Holz kommt nicht zum Einsatz, das Fass steuert allein den Sauerstoffkontakt. Schwefel wird ausschließlich bei der Abfüllung in minimaler Menge zugegeben – während des gesamten Ausbaus bleibt der Wein ungeschwefelt. Crotets Formel dafür ist knapp: Terroir vor Technik.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünem Schimmer. In der Nase weiße Blüten und Wiesenkräuter – die Aromatik, die für Pernand-Chardonnay typisch ist –, dazu Kernobst, Zitrusschale und ein toastiger Hefeton aus dem Fassausbau. Am Gaumen etwas breiter angelegt als die Süd-Cuvée, mit cremigerer Textur vom Mergel, aber klarer Säureführung. Im Abgang Apfel, ein kreidiger Zug und eine feine Holznuance, die nie in den Vordergrund tritt.

In Pernand-Vergelesses liegt der Mergel oben am Hang – deshalb steht dort Chardonnay, wo weiter unten Pinot Noir wächst.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter. Der Wein ist jung zugänglich, gewinnt aber über einige Jahre an Breite; gereifte Pernand-Weißweine entwickeln Honig- und Gewürznoten. Bei minimaler Schwefelung gehört er konstant kühl gelagert; angebrochen hält er verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu Geflügel in heller Sauce, zu Kalbsfrikassee, zu Fisch aus Fluss und See – Zander, Forelle, Saibling. Auch zu Sushi und Sashimi, zu mildem Weichkäse und zu Pilzrisotto. Durch die etwas rundere Textur trägt er wärmere Gerichte besser als ein schlanker, rein zitrischer Bourgogne Blanc.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Pernand-Vergelesses, nördliche Côte de Beaune
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung mit traubeneigenen Hefen · keine Reinzuchthefe · keine Enzyme
Ausbau 10 Monate in gebrauchten Eichenfässern · kein neues Holz
Schwefelung Ausschließlich bei der Abfüllung, minimal
Trinkempfehlung 2026–2032
Boden Mergel über Kalkstein
Höhenlage 250–300 m, ost- bis südexponiert

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Schaumweine

Sadi Malot Champagne Bulles de Rosé

Frisch und verspielt: Mit dem Bulles de Rosé zeigt Sadi Malot seine rosa Seite, direkt von der Montagne de Reims. Die Basis ist eleganter Chardonnay aus Villers-Marmery, die Farbe kommt von etwas stillem Pinot-Noir-Rotwein. Gedacht ist er für schöne Augenblicke, nicht für lange Reden.

Im Glas

Zartes Rosa, feine Perlen. Im Duft rote Beeren, ein Hauch Blüten und etwas Nelke. Im Mund saftig, ausgewogen und zugänglich, lebendig und dabei immer elegant.

Mach was draus

Als Aperitif, zu Vorspeisen, Fisch oder Geflügel. Besonders schön zu Gerichten mit roten Früchten, etwa Lachs mit Beerensauce oder einem Erdbeerdessert. Serviere ihn gut gekühlt bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Bulles de Rosé ist mein Sommer-Champagner. Leicht, fröhlich und trotzdem mit Stil.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Die Chardonnay-Basis reift im Edelstahl. Der rote Coteaux Champenois aus Pinot Noir liegt im Holzfass und durchläuft die Malo. Nach der Assemblage wird ungeschönt abgefüllt, dann ruht der Champagner mehr als 19 Monate auf seiner Hefe.

Wie trocken ist er? Sehr trocken: Er hat nur rund 3,6 Gramm Restzucker pro Liter.

Wer steht dahinter? Die Familie Malot aus Villers-Marmery, die den Betrieb in fünfter Generation führt und vor allem Chardonnay anbaut.

Chardonnay, Pinot Noir (als Rotwein) · Villers-Marmery (Montagne) · Rosé d’Assemblage · Chardonnay im Edelstahl, Rotwein im Holz mit Malo · ungeschönt · über 19 Monate Hefelager · Restzucker 3,6 g/l · Champagne Sadi Malot, Villers-Marmery · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Sous Le Puits 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay Sous le Puits · Premier Cru Puligny-Montrachet rund 400 m · Steillage Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2023

Der Puligny-Montrachet Sous le Puits 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet stammt aus einer der steilsten und höchstgelegenen Premier-Cru-Lagen von Puligny, auf rund 400 Metern. Mineralisch, dicht und lagerfähig – ein Chardonnay, in dem die Höhe den großzügigen Jahrgang 2023 in Form hält.


Sous le Puits – ganz oben am Hang

Sous le Puits – „unter dem Brunnen" – umfasst 6,80 Hektar und liegt auf rund 400 Metern am oberen Ende des Hangs von Puligny-Montrachet, oberhalb von Blagny und nahe der Grenze zu Saint-Aubin. Die Lage ist eine der steilsten der Gemeinde. Hier beginnt bereits der Übergang zur Hochfläche: Die Bodenauflage ist dünn, darunter steht harter Kalkstein an, und die Reben wurzeln tief im Fels.

Die Höhe verändert das Klima spürbar. Oben am Hang ist es kühler und windiger als in den Lagen der Hangmitte, die Nächte sind frischer, die Reife setzt später ein. Das Ergebnis sind Weine mit mehr Spannung als Fülle, mit festem Kern und langem Atem – in warmen Jahrgängen ein Vorteil, weil die Säure nicht wegbricht.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune zählt vier Grands Crus und 17 Premier Crus und gilt als Maßstab für weißen Burgunder. Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet und im Ort ansässig, gehört zu seinen Referenzbetrieben.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Das Jahr 2023 begann in der Côte de Beaune mild und feucht; nach dem Austrieb Mitte April sorgte ein kühles Frühjahr für einen ruhigen Start, ab Mitte Mai wurde es trockener. Die Blüte Anfang Juni verlief nahezu ohne Verluste, und die Reben setzten so viele Trauben an wie seit Jahren nicht. Die eigentliche Aufgabe des Jahres lag deshalb im Weinberg: Ertragsregulierung, damit die Reife mit der Menge Schritt hielt.

Ende August brachte eine Hitzewelle einen Reifeschub, Regen Mitte September entspannte die Lage kurz vor der Lese. Wer die Menge im Griff hatte, erntete gesunde Trauben mit reifer, aromatischer Frucht – Birne, Pfirsich – und klarer Säure. In den hohen, kühlen Lagen wie Sous le Puits blieben die Weine besonders straff.

Spontangärung und langer Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Vergoren wird im Stil des Guts spontan in Eichenfässern, temperaturreguliert, damit die Gärung langsam und gleichmäßig verläuft.

Der Ausbau dauert einschließlich der Phase auf der Feinhefe bis zu 18 Monate. Die Hefe liefert Schmelz und Textur, das Holz einen langsamen Sauerstoffkontakt. Bei einem Wein aus dieser Höhe ist die lange Reife kein Luxus, sondern nötig: Sie rundet die feste Säure, ohne die mineralische Linie zu verwischen.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und reife Birne, dazu ein steiniger Ton und ein Hauch Haselnuss aus dem Hefelager. Am Gaumen dicht und straff, mit fester Struktur und klarer Säure; der Schmelz aus der Feinhefe steht neben der Mineralität, ohne sie zuzudecken. Der Abgang ist lang und salzig.

Vierhundert Meter, Kalkstein unter dünner Auflage, ein Jahrgang mit reicher Frucht: Die Höhe bringt die Spannung zurück.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial – in den kommenden Jahren gewinnt der Wein deutlich an Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Besonders gut zu Hummer mit Beurre blanc, Steinbutt und Bresse-Huhn mit Morcheln – Gerichte, deren Fülle die feste Säure dieses Weins braucht.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Sous le Puits, Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · rund 400 m · Steillage · dünne Auflage über Kalkstein · 6,80 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2023
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturreguliert
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2035

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Whisky

Caol Ila 25 Jahre Islay Single Malt Scotch Whisky

Whisky · Single Malt · Islay · 25 Jahre

Caol Ila 25 Jahre ist ein lange gereifter Islay Single Malt der Caol-Ila-Brennerei. Caol Ila liegt am Sound of Islay bei Port Askaig und steht für einen rauchigen, zugleich eleganten Stil. In dieser Kernabfüllung mildert die 25-jährige Reifung den Torfrauch und legt feine Frucht- und Holznoten frei. Im Glas ein goldener, geschliffener Islay-Malt.


Islay

Die Caol-Ila-Brennerei wurde 1846 gegründet und liegt am Sound of Islay nahe Port Askaig, mit Blick auf die Nachbarinsel Jura. Der Name bedeutet auf Gälisch „Sund von Islay". Küstennähe und Torf prägen den maritimen, rauchigen Charakter – bei Caol Ila eher mittel als wuchtig.

Herstellung und Reifung

Der mittel getorfte Single Malt reifte 25 Jahre in American-Oak-Fässern (überwiegend ehemalige Bourbonfässer). Die lange Reife glättet den Rauch und betont Frucht, Vanille und Holzwürze. Abgefüllt mit

Im Glas

Mittelgoldener Bernsteinton. In der Nase Seeluft, reife Frucht wie Ananas und Melone, dazu Vanille, Kokos und ein zarter Rauch. Am Gaumen weich und ölig, mit Pfeffer-Würze, Vanillecreme und feiner Torfnote. Der Abgang ist lang, ölig und sanft rauchig.

Zum Genuss

Pur in einem Nosing-Glas genießen; bei diesem Malt ist mit Wasser sparsam umzugehen. Ein eleganter, gereifter Islay-Dram für besondere Momente.

Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, Meeresfrüchten und mildem Hartkäse.


Herkunft: Islay, Schottland (Caol Ila Distillery)
Art: Mittel getorfter Islay Single Malt, 25 Jahre
Reifung: 25 Jahre in American Oak (Bourbonfässer)

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Rebsorten

Henri Prudhon St. Aubin Cuvee Frisson D´Avril 1er Cru 2021

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Cuvée Frisson d'Avril Côte de Beaune · Kalk/Mergel 2021

Der Saint-Aubin Frisson d'Avril 1er Cru 2021 von Henri Prudhon ist ein Weißwein aus 100 % Chardonnay aus einer Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin (Côte de Beaune). Zwischen Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet gelegen, zeigt er sich fein, mineralisch und elegant.


Saint-Aubin – Côte de Beaune

Saint-Aubin liegt in einem Seitental der Côte de Beaune, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Fast drei Viertel der Lagen besitzen Premier-Cru-Status. Die kalk- und mergelgeprägten Hänge bringen mineralische, elegante Chardonnay-Weine hervor.

Die Domaine Henri Prudhon ist eine etablierte Familienadresse in Saint-Aubin und steht für präzise, terroirtreue Weißweine.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die mineralische Eleganz dieses Saint-Aubin.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Nach burgundischer Tradition reift der Wein im Holzfass, das ihm Struktur, feine Würze und cremige Textur verleiht, ohne die mineralische Frische zu überdecken.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Zitrus, weiße Blüten, Steinobst und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen fein und elegant, mit cremiger Textur und einer klaren, mineralischen Spannung. Der Abgang ist lang und frisch.

Zitrus, weiße Blüten und Steinobst über cremiger Textur und mineralischer Spannung – fein, elegant und lang.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren; ein Burgunderglas betont die Aromatik.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel und Gerichte mit heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die mineralische Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Saint-Aubin (1er Cru), Côte de Beaune (Burgund); Kalk/Mergel
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru – Blanc
Ausbau: 100% Chardonnay, Holzfassreife

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Südafrika

Bon Courage Sauvignon Blanc

Weißwein · Robertson · Sauvignon Blanc · Südafrika

Bon Courage Sauvignon Blanc ist ein trockener Weißwein aus dem Robertson Valley in Südafrika. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Der Wein bleibt unverholzt, um die klare Frucht zu betonen. Im Glas ein feiner, spritziger Sauvignon Blanc mit Stachelbeere, Gras und tropischer Frucht.


Robertson

Das Robertson Valley liegt rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit langen Sonnenstunden und kühlen Nächten geben den Weißweinen Frische und klare Aromatik. Durch das Tal fließen drei Flüsse, die über die Jahre unterschiedliche Bodentypen abgelagert haben.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Sauvignon Blanc. Er vergärt kühl im Edelstahltank und bleibt ohne Holzausbau, damit die Frucht klar im Vordergrund steht. Für mehr Struktur verbringt er vor der Füllung längere Zeit auf der Feinhefe.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase klare Stachelbeere und frisches Gras, dazu Nuancen tropischer Frucht wie Passionsfrucht und Litschi. Am Gaumen fein, spritzig und elegant, mit knackiger Säure und saftiger Frucht. Der Abgang ist frisch und klar.

Am Tisch

Jung und gut gekühlt bei 8–10 °C genießen, solange die Frucht ihre volle Saftigkeit zeigt.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Meeresfrüchte, Geflügel und Sommersalate.


Lage: Robertson Valley, Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: Kaltvergärung im Edelstahl, ohne Holz, Feinhefelager

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Weine

Saxum James Berry Vineyard 2012 MAGNUM

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Magnum 1,5 l 2012

Der Saxum James Berry Vineyard 2012 in der Magnum (1,5 l) ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, vielschichtig und seidig texturiert, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2012 zeigt er heute zusätzliche Tiefe – im Großformat besonders langlebig.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2012 – Paso Robles

2012 gilt an der kalifornischen Central Coast als großzügiger, klassischer Jahrgang mit reifer, vollmundiger Frucht bei guter Balance. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der James Berry 2012 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend vielschichtigen, würzig-erdigen Sekundäraromen, während die feine Säure und die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgen. Im Magnumformat verläuft diese Reife langsamer und behutsamer.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah und 10 % Counoise, Jahrgang 2012, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Counoise floralen Lift und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: rote und dunkle Frucht wie Himbeere, Brombeere und Cassis, dazu mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), weißer Pfeffer, florale Anklänge und eine herzhaft-würzige Note von geräuchertem Fleisch. Mit der Reife treten erdige, leicht wildwürzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und vielschichtig, mit einer nahtlosen, seidigen Textur, dichtem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Himbeere, Brombeere und Cassis, mediterrane Kräuter, weißer Pfeffer und Würze – reich und seidig, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Im Magnumformat mit besonders langem Atem. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah, 10 % Counoise (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Länder/Regionen

Le Moine Vosne Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2021

Rotwein · Vosne-Romanée 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Vosne-Romanée 1er Cru Les Beaux Monts Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2021 stammt aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Vosne-Romanée, direkt an Echézeaux grenzend – ein parfümierter, eleganter Pinot Noir voller Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Vosne-Romanée Les Beaux Monts – Eleganz neben Echézeaux

Vosne-Romanée gilt vielen als Inbegriff perfekter Balance im Burgund: Fülle, Struktur, Eleganz und exzellente Lagerfähigkeit vereinen sich hier in idealer Weise, mit Aromen von roter Kirsche und Himbeere, Veilchen, Waldboden und feiner Würze. Die besten Lagen liegen am mittleren Hang der Côte de Nuits, fast ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt.

Les Beaux Monts ist ein rund 11,4 Hektar großer Premier-Cru-Weinberg, der sich als kleiner Flickenteppich über die Grenze von Vosne-Romanée und Flagey-Échézeaux zieht. Der untere, östliche Teil (Les Beaux Monts Bas) liegt auf gleicher Höhe wie Echézeaux und bringt durchweg hervorragende Qualität; der höhere Teil ist kühler und feiner. Diese Nähe zum großen Grand Cru prägt den parfümierten, eleganten Stil der Lage.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer feinen Lage wie Beaux Monts ergibt das einen besonders eleganten, parfümierten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Aus einer Lage, die unmittelbar an Echézeaux grenzt, lebt dieser Vosne von Finesse und Parfüm: rote Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und die für Vosne-Romanée typische Würze von Waldboden und feinem Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – rote Kirsche, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~11,4 ha über die Grenze von Vosne-Romanée und Flagey-Échézeaux, am mittleren Hang direkt an Echézeaux grenzend
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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