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14. April 2012

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Schaumweine

Champagne Frederic Savart Ouverture 1er Cru

Mit dem Frédéric Savart L'Ouverture 1er Cru beginnt die Reise durch die Welt von Savart: ein Blanc de Noirs, ausschließlich aus Pinot Noir. Die Trauben stammen aus dem Premier-Cru-Ort Écueil. Ein Teil gärt in überwiegend neutralen Fässern, der andere im Edelstahl.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. In der Nase zurückhaltende Waldbeer- und Holunderfrucht, dazu eine kühle, steinige Note wie nach einem Sommerregen. Im Mund schlank, elegant und frisch, mit klarer Linie und einem mineralischen Ende.

Mach was draus

Ein eleganter Aperitif oder Begleiter zu Fisch, Garnelen, Hummer, Geflügel oder feinem Fingerfood. Wer Savart noch nicht kennt, sollte genau hier beginnen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L'Ouverture ist die perfekte Einladung zu Savart. Klar, frisch und mit Tiefgang.“

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Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Extra Brut. Die Dosage wird je nach Degorgement festgelegt, zuletzt lag sie bei 3,5 g/l.

Aus welcher Traube? Zu 100 % aus Pinot Noir, weiß gekeltert – ein Blanc de Noirs.

Wer steht dahinter? Frédéric Savart, der das Familiengut in Écueil seit 2005 führt. Seine Champagner gehören zu den gesuchtesten der Champagne.

Pinot Noir, weiß gekeltert · Premier Cru Écueil an der Petite Montagne · teils neutrales Holz, teils Edelstahl · Extra Brut, zuletzt 3,5 g/l · Champagne Frédéric Savart, Écueil · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Bodega K5 Kilima Ancestral

Kilima heißt auf Baskisch „Kitzeln“ – und genau das tut dieser Wein. Die Bodega K5 hat damit ihren allerersten Schaumwein gefüllt: einen Pét-Nat, nur aus Hondarrabi Zuri, gewachsen auf einer einzigen Parzelle in Aia, rund 300 Meter über dem Meer. Spontan vergoren, unfiltriert, ohne Dosage. Die Auflage: gerade einmal 3.500 Flaschen, mehr gibt es nicht.

Im Glas

Gelb mit grünem Schimmer, leicht trüb, mit sehr feinen Bläschen. Im Duft grüner Apfel, frisches Heu, Limette und Zitrone, außerdem etwas Stein und nasse Erde. Im Mund breit, aber ebenso straff; die kräftige Säure wird von natürlicher Fülle abgefedert. Langer, salziger Nachhall.

Mach was draus

Ideal zu Austern, Anchoas, eingelegtem Gemüse, Frischkäse oder asiatischer Küche – und als Aperitif. Serviere ihn richtig kalt, also zwischen 6 und 8 °C, und lass die Flasche vorher ruhig stehen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Kilima ist Baskenland pur: Säure, Salz und Meerluft in jeder Perle.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Nach der Méthode ancestrale: Es gibt nur eine Gärung mit Hefen aus dem Weinberg. Sie beginnt im Tank und endet in der Flasche. Degorgiert wird von Hand, verschlossen mit Kronkorken.

Warum ist er trüb? Er wird weder gefiltert noch geschönt. Die leichte Trübung gehört zum Stil.

Wer steht dahinter? Karlos Arguiñanos Bodega K5 in Aia, mit Kellermeister Lauren Rosillo, für den Kilima ein lang gehegtes Ziel war.

100 % Hondarrabi Zuri · Einzelparzelle, Aia (Gipuzkoa) · ca. 300 m · Granit mit Schiefer · Drahtrahmen · 1,5–2 kg je Stock · Méthode ancestrale · Spontangärung · unfiltriert, ungeschönt · Handdegorgement · ohne Dosage · Kronkorken · 3.500 Flaschen · Espumoso ancestral, nicht D.O. Getariako Txakolina · Bodega K5, Aia (Gipuzkoa, Baskenland) · Stand: Oktober 2026

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Feinkost

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Picual BIO

Feinkost · Olivenöl · Picual · Murcia · Bio

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Picual ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus 100 % Picual-Oliven aus Murcia in Spanien. Es duftet nach frisch geschnittenen Wiesenkräutern und ist kraftvoll in Geschmack und Abgang. Ein wahrhaft großes Olivenöl.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird zu 100 % aus der Olivensorte Picual gewonnen, die für kräftige, ausdrucksstarke Öle bekannt ist. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst.

Geschmack

Goldgelb-grünlich. In der Nase frisch geschnittene Wiesenkräuter. Im Geschmack kraftvoll und ausdrucksstark, mit der typischen Würze und einer markanten Note im Abgang.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die kräftige Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: zu kräftigen Salaten, Gegrilltem, Suppen und über Brot.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: 100 % Picual
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst, nativ extra
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.2027

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Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Chardonnay Alte Reben Spätlese trocken

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Chardonnay Alte Reben Spätlese trocken stammt aus einem über 30 Jahre alten Chardonnay-Weinberg. Er zeigt eine präzise Fruchtaromatik und florale Noten mit viel Frische und Klarheit am Gaumen.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss; die über 30 Jahre alten Reben liefern besonders präzise, ausdrucksstarke Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay von alten Reben, in der Prädikatsstufe Spätlese trocken. Der Ausbau bewahrt die präzise Fruchtaromatik, die floralen Noten und die klare, frische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase präzise Frucht und florale Noten. Am Gaumen frisch und klar, mit fein gezeichneter Frucht, animierender Säure und einem präzisen, saftigen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: edlem Fisch, Geflügel, Kalb, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Alte Reben, Spätlese trocken – 100 % Chardonnay
Ausbau: alte Reben (30+ Jahre); frische- und präzisionsbetont (Vulkangestein, Löss)

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Rebsorten

Christian Ottenbreit Long Live Müller-Thurgau

Weißwein · Franken · Naturwein

100 % Müller-Thurgau Deutscher Landwein Main Obernbreit · Franken 10 Monate Eichenfass ungeschönt & unfiltriert

Der Müller-Thurgau „Long Live" 2025 ist der im Eichenfass gereifte Naturwein von Christian Ottenbreit aus Obernbreit im fränkischen Maindreieck. Handgelesen, im Ertrag stark reduziert, über zehn Monate im Holzfass gereift und trocken, ohne Schönung und Filtration gefüllt. Die Reben wurzeln auf gelbem Muschelkalk, der dem Wein seine klare Mineralität gibt. Der Jahrgang 2025 zeigt sich kühl, kräuterwürzig und straff.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Weingut Ottenbreit bewirtschaftet rund sieben Hektar im Maindreieck um Obernbreit und Marktbreit und stellt den Betrieb auf Anbau ohne Herbizide um. Die Reben für den „Long Live" wurzeln auf gelbem Muschelkalk, einem kalkgeprägten Boden, der dem Wein seine deutliche Mineralität gibt. Die Einstufung erfolgt als Deutscher Landwein Main, trocken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Müller-Thurgau aus handgelesenen, im Ertrag stark reduzierten Trauben. Vergoren und über zehn Monate im Eichenholzfass gereift, anschließend ohne Schönung und Filtration gefüllt. Das Weingut empfiehlt das Dekantieren vor dem Servieren.

Im Glas

In der Nase kühl und herb, mit zarten pflanzlichen und hefigen Noten, hellen gelbfruchtigen Tönen, etwas Kräutern und floralen Spuren. Am Gaumen fest gewirkt, dicht und saftig, mit feiner, frischer Säure und etwas Griff. Deutliche Mineralität, kräuterig-pflanzliche Noten und eine gewisse Tiefe; der Wein wirkt derzeit noch jung. Der Abgang bleibt straff und saftig, mit Biss und Griff.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, gebratener Fisch, Geflügel, Frischkäse und Gemüseküche. Die Kräuterwürze trägt auch fränkische Bratwurst und helle Saucen. Trinkreif ab sofort, der Wein gewinnt mit Luft; bei kühler, dunkler Lagerung begleitet er bis etwa 2029. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck), gelber Muschelkalk
Klassifikation Deutscher Landwein Main
Ausbau 10 Monate Eichenfass, ohne Schönung und Filtration

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Feinkost

Pimentón Picante Ahumado

Feinkost · Gewürz · Spanien

El Avión Pimentón Picante Ahumado ist ein scharfes, geräuchertes Paprikapulver aus Spanien. Seine Besonderheit ist die leicht rauchige Note, die durch ein traditionelles Räucherverfahren über Eichenholz entsteht – ein Gewürz für alle, die es würzig und pikant mögen.


Herkunft

Hinter El Avión steht ein spanisches Familienunternehmen aus Aspe (Alicante), das seit 1918 Safran und Gewürze verarbeitet. Pimentón gehört zu den meistverwendeten Gewürzen der spanischen Küche.

Herstellung und Räucherung

Verarbeitet werden reife rote Paprikaschoten der scharfen Sorte. Nach dem Trocknen und Mahlen wird das Pulver leicht über Eichenholz angeräuchert. So entsteht die typische rauchige Note, die sich mit der Schärfe der Paprika verbindet.

Geschmack

Tiefrotes Pulver mit kräftigem Paprikageschmack, deutlicher Schärfe und einer fein rauchigen Komponente. Verleiht Gerichten zugleich Farbe, Würze und Pikanz.

In der Küche

Zum Würzen und Färben vieler Gerichte – sparsam einsetzen, Schärfe und Aroma sind intensiv. Klassisch in der Paella, ebenso zu Fleisch, Fisch und Eintöpfen.

Passt zu: Paella, Schmorgerichten, Fleisch, Fisch und Eintöpfen.


Hersteller: El Avión (seit 1918, Aspe/Alicante)
Produkt: Pimentón (Paprikapulver)
Sorte: Picante Ahumado (scharf, geräuchert)
Herkunft: Spanien
Verarbeitung: über Eichenholz geräuchert, gemahlen
Mindesthaltbarkeit (MHD): 27.05.2028

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Rebsorten

Pipoli Aglianico del Vulture Vigneti del Vulture

Rotwein · Aglianico · Basilikata · Italien

Pipoli Aglianico del Vulture ist ein reinsortiger Rotwein der Fantini Group aus der Basilikata. Der Aglianico aus der DOC Aglianico del Vulture zeigt sich dunkelrot mit violetten Reflexen – aromatisch, mit Sauerkirsche, dunklen Beeren und einem Hauch würziger Vanille.


Aglianico del Vulture

Der Wein stammt aus der Basilikata im Süden Italiens, aus der DOC Aglianico del Vulture rund um den erloschenen Vulkan Monte Vulture. Aglianico ist eine autochthone Rebsorte der Region; die Trauben stammen aus ausgesuchten Lagen und werden von Hand geerntet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Aglianico. Ein Teil des Weins reift im Stahltank, ein Teil 10 Monate im Barrique. Das gibt dem Wein würzige Vanille- und balsamische Noten bei erhaltener Frucht und Struktur.

Im Glas

Dunkelrot mit violetten Reflexen. In der Nase sehr aromatisch, mit Sauerkirsche und dunklen Beerenfrüchten, dazu würzige Vanille und balsamische Noten. Am Gaumen mit schöner Struktur, reifen Tanninen und schmeichelndem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Karaffe öffnet den Wein. Ein strukturierter, vielseitiger Rotwein zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Lamm, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Basilikata (Italien)
Klassifikation: Aglianico del Vulture DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: teils Stahltank, teils 10 Monate im Barrique

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Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021 stammt aus dem nördlichsten Premier Cru von Chambolle, direkt unter dem Grand Cru Bonnes-Mares – ein Pinot Noir, der die Finesse Chambolles mit der Kraft von Morey verbindet. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Sentiers – Chambolles kraftvoller Norden

Chambolle-Musigny gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse unter den Rotweinen der Côte de Nuits. Les Sentiers („die Pfade") ist der nördlichste Premier Cru der Appellation: Der 4,9 Hektar große Weinberg liegt nordöstlich des Dorfes, nahe Morey-Saint-Denis, direkt unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und grenzt nördlich an die Reben von Morey (Les Ruchots).

Stilistisch ist das Terroir hier eher mit Morey-Saint-Denis verwandt: Während Chambolle für leichte, steinige Böden bekannt ist, hat Les Sentiers einen höheren Tonanteil, gemischt mit Kalkstein und von brauner Färbung. Der Ton speichert Wasser etwas effektiver und erschließt mehr Mineralstoffe – das ergibt einen dichteren, kraftvolleren Stil, der die Finesse Chambolles mit Struktur und Tiefe verbindet.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kräftigeren, tonreicheren Lage wie Les Sentiers ergibt das einen Pinot Noir, der Struktur und Tiefe mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin verbindet – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom tonreicheren, kalkgemischten Boden im Norden Chambolles lebt dieser Sentiers: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen verbindet er Chambolle-Finesse mit morey-naher Kraft: strukturiert und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, florale und würzige Tiefe – Finesse und Kraft zugleich, mit feinem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); nördlichster 1er der Appellation, ~4,9 ha unterhalb Bonnes-Mares, an Morey grenzend; höherer Tonanteil mit Kalkstein
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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