Die Hosteria de Arnuero wirkt wie der alternative Versuch alles besser machen zu wollen. Vor einem wunderschönen alten Landgasthaus erstreckt sich ein welliger Garten mit altem Baumbestand und individueller Bestuhlung. Im schräg gegenüber liegenden Pavillon ist alles in weiß gehalten und hier kann aus verschiedenen Tapa Gerichten und Raciones ausgewählt werden. Alle Speisen werden dann zum Teilen in die Mitte des Tisches gestellt und man bedient sich nach Lust, Geschmack, Hunger und Laune. Das kulinarisch alles bereits perfekt ist, bemerkt man schon nach den ersten Bissen. Die Zutaten sind aus bäuerlicher Herkunft, tagesfrisch, sehr schmackhaft und so wie sie sein sollen. Hier hat der Käse noch nicht die Mühlen der Geschmacksverirrungen der EU-Funktionäre durchlaufen müssen, das Gemüse schmeckt noch so wie es aussieht, und die Spiegeleier sind in jedem Fall von freilaufenden Hühnern, die korrekt gefüttert wurden. Die Nachspeisen waren zwar mächtig, aber die angenehmen Salznoten in der Schokolade und im Mürbeteig machten Hunger auf mehr. In der La Hosteria de Arnuero scheint das Leben noch in Ordnung zu sein!






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