Ziegenkäsesalat

Ziegenfrischkäse in einem tiefen Teller etwas erwärmen.
Frische, grüne Salatblätter zupfen und darauf geben.
Tomaten und Zwiebeln klein schneiden und auf den Salat geben.
Mit Olivenöl und Balsamico Essig, sowie Salz und Pfeffer gut würzen.

 

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Deutschland

Weingut Andres Ruppertsberg Achtmorgen Chardonnay

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Ruppertsberg Achtmorgen (Mikroparzelle) Ruppertsberger Reiterpfad · Pfalz Weingut Andres Buntsandstein · Kalksandstein trocken · Burgunder-Stil Mittelhaardt 2024

Deutschland kann Chardonnay in Perfektion – und der flüssige Beweis ist der Weingut Andres Ruppertsberg Achtmorgen Chardonnay 2024. Aus einer Mikroparzelle in der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad füllen die Gebrüder Andres einen genialen Weißwein im klassischen Burgunder-Stil.


Ruppertsberg Achtmorgen – Chardonnay im Reiterpfad

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Chardonnay füllen sie eine Mikroparzelle in der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad separat ab – kompromisslose, handwerkliche Kulturarbeit an einer nicht reproduzierbaren Parzelle.

Der Reiterpfad zählt zu den besten Weinbergen der Mittelhaardt: Er steigt zum Pfälzerwald hin an, der ihn in seinem Windschatten vor Niederschlägen schützt. Das Gewann „An den acht Morgen" ist eines der exponiertesten und steinigsten des Reiterpfads – sandiger Lehm, Sand und Buntsandsteingeröll mit einem charakteristisch hohen Kalksandstein-Anteil, was für die Mittelhaardt eher ungewöhnlich ist. Genau diese Verbindung schafft die Grundlage für einen präzisen, mineralischen Chardonnay.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle, vom Pfälzerwald geprägte Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay von einer Mikroparzelle im Gewann „An den acht Morgen", Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay im klassischen Burgunder-Stil.

Der Wein entsteht handwerklich und herkunftsbetont – biologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze. Die Machart stellt Herkunft und Präzision in den Vordergrund und verleiht dem Chardonnay Tiefe und Struktur, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken.

Im Glas

Anfangs ein kleiner Hauch von Reduktion, Buttercroissant, Nussmix, Buttermilch mit Zitrusspritzer-Anklängen, reife Birne und Apfel. Vollmundig, kraftvoll mit mineralischem, sattem Kern und ordentlich Dampf und Zug im Mund. Wild, mit Kräutervielfalt und salzigem Finish.

Buttercroissant, Nussmix und Buttermilch mit Zitrusspritzer, reife Birne und Apfel – vollmundig und kraftvoll, mit mineralischem, sattem Kern, viel Zug und salzigem Finish.

Sollte in der jetzigen Phase unbedingt dekantiert werden – oder noch ein paar Jahre im Keller reifen, um ihn dann blind gegen einen top Chassagne-Montrachet zu vergleichen. Es wird sich lohnen! Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gehaltvollen Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotto- und Pastagerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Gewann „An den acht Morgen", Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Pfalz (Mittelhaardt); sandiger Lehm, Sand und Buntsandsteingeröll mit hohem Kalksandstein-Anteil; Regenschatten des Pfälzerwalds
Klassifikation: Lagen-Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Raúl Moreno El Proposito 2023

Weißwein · Vino de Pasto · Palomino

100 % Palomino (Clon 84) Pago Miraflores Alto, Sanlúcar Albariza · Nordlage Reben über 100 Jahre 7 Tage Maischegärung mit ganzen Trauben 8 Monate unter Flor 2023

Der Raúl Moreno El Propósito 2023 ist ein Vino de Pasto aus Palomino von über hundertjährigen Reben im Pago Miraflores Alto in Sanlúcar de Barrameda. Mit den Füßen getreten, sieben Tage mit ganzen Trauben auf der Maische vergoren und acht Monate unter dem Flor gereift: ein unaufgespriteter Weißwein aus dem Sherry-Land, frisch und geradlinig, mit salziger Mineralität und knackiger Säure.


Pago Miraflores Alto – alte Reben auf Albariza

Der Pago Miraflores gehört zu den bekanntesten Lagen von Sanlúcar de Barrameda, nur wenige Kilometer von der Atlantikküste und der Mündung des Guadalquivir entfernt. Die Reben stehen auf Albariza, dem weißen Kalkmergel des Marco de Jerez mit rund 30 bis 40 Prozent Kalkanteil. Der Boden speichert die Winterfeuchte unter einer verkrusteten Oberfläche und gibt sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab; die helle Farbe reflektiert die Sonne und hält die Rebzone kühler.

Die Parzelle für El Propósito liegt im höheren Teil der Lage, Miraflores Alto, und ist nach Norden ausgerichtet – im heißen Andalusien die kühlste denkbare Exposition. Dazu kommt der feuchte Westwind Poniente vom Atlantik, der die Nächte abkühlt. Die Reben sind über hundert Jahre alt, tragen wenig und wurzeln tief genug, um auch in Trockenjahren an Wasser zu kommen.

Vino de Pasto bezeichnet die historische Form des Weins aus dieser Region: Palomino, der nicht aufgespritet wird, sondern als Tischwein getrunken – bevor sich im 19. Jahrhundert der Sherry als Exportprodukt durchsetzte. Raúl Moreno gehört zu der kleinen Gruppe von Winzern, die diese Tradition wiederbeleben und zeigen, was die Albariza jenseits der Solera kann.

Jahrgang 2023 – Sanlúcar de Barrameda

Das Weinjahr 2023 war im Marco de Jerez erneut von Trockenheit geprägt. In den Lagen fielen zwischen 425 und 480 Litern je Quadratmeter, deutlich unter den rund 600 Litern eines normalen Jahres. Der Regen kam vor allem im Dezember und Januar; im Juni fielen noch einmal 40 bis 50 Liter, die die Wasserreserven im Boden auffrischten. Hier zeigte die Albariza ihren Wert: Sie hält Niederschlag über Monate fest. Hagel traf im Juni einzelne Lagen im Norden der Denominación, bei Trebujena und Lebrija, nicht aber Sanlúcar.

Die Lese lief vom 3. August bis zum 15. September. Insgesamt wurden im Marco de Jerez 49,9 Millionen Kilo Trauben verarbeitet, rund zwölf Prozent mehr als im besonders kleinen Vorjahr, aber weiter unter dem langjährigen Mittel. Das Lesegut war gesund. Für einen Wein aus Nordlage und alten Reben bedeutet das: moderate Mengen, erhaltene Säure – genau die Voraussetzung für einen Palomino, der ohne Aufspritung auskommen soll.

Fußtreten, ganze Trauben und acht Monate unter Flor

Reinsortiger Palomino (Clon 84) aus dem Jahrgang 2023, trocken. Die Trauben werden zwei bis drei Stunden mit den Füßen getreten – schonender als jede Presse, weil Kerne und Stiele dabei nicht zerbrechen. Es folgt eine siebentägige Maischegärung mit ganzen Trauben, ohne Entrappen und mit sehr sanfter Extraktion. Die Gärung startet spontan in offenen Behältern; gepresst wird noch vor ihrem Ende, damit der Schalenkontakt nicht zu viel Gerbstoff einbringt.

Danach reift der Wein acht Monate unter dem Flor, der Hefedecke, die auch Manzanilla und Fino prägt – in einer gebrauchten Manzanilla-Bota aus Eiche und in einem alten Bocoy aus Kastanienholz zu 600 Litern, in dem früher Amontillado lag. Die Hefe schirmt den Wein vom Sauerstoff ab und gibt ihm die salzig-hefige Note; die alten Fässer bringen eine leichte oxidative Tiefe mit, ohne die Frische zu überdecken. Aufgespritet wird nicht – das unterscheidet El Propósito von jedem Sherry.

Im Glas

Helles Gold mit leichtem Schimmer aus dem Schalenkontakt. In der Nase Kamille, Mandel und ein hefig-salziger Ton aus der Florzeit, dahinter gelber Apfel und Zitrusschale.

Am Gaumen geradlinig und schlank gebaut, mit knackiger Säure und einer salzigen Ader, die bis in den Abgang trägt. Die Maischegärung gibt eine feine Griffigkeit, die alten Fässer einen Hauch Würze und Tiefe. Frische und Herkunft stehen im Vordergrund, nicht die Kraft.

Palomino unter Flor, aber ohne Aufspritung: So schmeckte Sanlúcar, bevor es Sherry gab.

Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter, in einem Weißweinglas. Nach einer Viertelstunde öffnet sich der Wein deutlich. Trinkreif, mit Reserve für einige Jahre.

Am Tisch

Zu Meeresfrüchten und gebratenem Fisch, zu Jamón und Mandeln, zu Tortilla und Tapas sowie zu eingelegtem Gemüse und Oliven. Die salzige Ader und die Griffigkeit aus der Maischegärung tragen auch Schwierigeres: Artischocken, Spargel, Eintöpfe mit Kichererbsen – Gerichte, an denen die meisten Weißweine scheitern.


Produzent Raúl Moreno, Sanlúcar de Barrameda
Rebsorte 100 % Palomino (Clon 84)
Lage Pago Miraflores Alto, Sanlúcar de Barrameda · Albariza · Nordausrichtung
Klassifikation Vino de Pasto (Stilbezeichnung) · trocken, nicht aufgespritet
Jahrgang 2023
Vinifikation Fußtreten · 7 Tage Maischegärung mit ganzen Trauben, ohne Entrappen · Spontangärung in offenen Behältern · Pressung vor Gärende
Ausbau 8 Monate unter Flor in gebrauchter Manzanilla-Bota (Eiche) und Bocoy aus Kastanienholz (600 l)
Rebenalter über 100 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2029

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Guy Charbaut Écho des Enracinés 1er Cru Brut

Der Guy Charbaut Écho des Enracinés 1er Cru Brut – das „Echo der Verwurzelten“ – ist eine Cuvée aus 60 % Pinot Noir und 40 % Chardonnay. Die Trauben wachsen in drei Premier-Cru-Dörfern im Marnetal: Mareuil-sur-Aÿ, Avenay Val d'Or und Bisseuil. Ihr Kennzeichen: mindestens sieben Jahre Hefelager.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft zeigt die lange Reife: geröstete Früchte, getrocknete Feige und ein Hauch alter Rosen. Im Mund voll und seidig, weich und doch präsent, mit Apfel und eingekochten roten Beeren. Ein langer, runder, warmer Abgang.

Mach was draus

Geflügel, Kalb, edler Fisch, Krustentiere oder reifer Hartkäse. Ein Champagner für ein gutes Abendessen – oder für den ruhigen Ausklang. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Écho des Enracinés zeigt, was Zeit aus Champagner macht. Ich liebe ihn zu gebratenem Geflügel.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Die Grundweine reifen im Edelstahl, dazu kommen 30 % Reserveweine. Danach liegt der Champagner mindestens sieben Jahre auf der Hefe.

Wie trocken ist er? Brut mit 5,6 g/l Dosage – sie stützt die Frucht, ohne süß zu wirken.

60 % Pinot Noir, 40 % Chardonnay · Mareuil-sur-Aÿ, Bisseuil, Avenay Val d'Or (Premier Cru) · Edelstahl · Reserveanteil 30 % · Hefelager mind. 7 Jahre · Brut, 5,6 g/l · Champagne Guy Charbaut, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm weiß 2024 BIO

Weißwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Chardonnay & Weißburgunder

Chardonnay & Weißburgunder 0 Ohm weiß Kissinger-Bähr Uelversheim & Rheinfront · Rheinhessen Löss/Lehm & Kalkstein spontan · biodynamisch 225- & 500-l-Holzfass · ~10 Mon. Hefe BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" weiß 2024 ist eine Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder – zwei Rebsorten, die sich perfekt ergänzen. Ein feingliedriger, präziser Wein mit Druck und Zug: geradlinig, kompromisslos, kein Schnickschnack. 0 Ohm.


0 Ohm – Cuvée aus zwei Herkünften

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet, entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit und Präzision statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Weißburgunder stammt aus Uelversheim, geprägt von Löss und Lehm, und bringt Kraft, Dichte und Struktur ins Glas. Der Chardonnay wächst auf Kalksteinböden entlang der Rheinfront und sorgt für Frische, Salzigkeit und Eleganz. Zusammen ergeben sie ein harmonisches Spannungsfeld aus Herkunft, Charakter und Balance.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die kühl geprägten Kalk- und Lössböden und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Präzision – Kraft und Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Trockene Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder, Jahrgang 2024; Weißburgunder aus Uelversheim (Löss/Lehm), Chardonnay von der Rheinfront (Kalkstein).

Der Wein wird spontan vergoren, biodynamisch bewirtschaftet und ohne Zusätze ausgebaut. Die Reife erfolgt über rund zehn Monate auf der Hefe in 225- und 500-Liter-Holzfässern. Abgefüllt wird unfiltriert und nur minimal geschwefelt – ein bewusst puristischer Ausbau, der Herkunft und Struktur in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Eine Cuvée von klarer Herkunft und feiner Spannung: Chardonnay bringt Zitrus, weißen Pfirsich und eine kalkig-salzige Frische, der Weißburgunder Kraft, gelbe Frucht und cremige Dichte. Am Gaumen feingliedrig und präzise, mit spürbarem Druck und Zug, einer dezenten Textur aus dem Holzfassausbau und einem langen, geradlinigen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und gelbe Frucht über kalkig-salziger Frische – feingliedrig und präzise, mit Druck und Zug, feiner Holztextur und langem, geradlinigem Nachhall.

Ein präziser, herkunftsbetonter Weißwein mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Uelversheim (Löss/Lehm) und Rheinfront (Kalkstein), Rheinhessen
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder
Ausbau: Spontangärung, biodynamisch, ohne Zusätze; ~10 Monate auf der Hefe in 225- und 500-l-Holzfässern; unfiltriert, minimal geschwefelt; DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

La Esquirla del Bardallo 2016

Rotwein · Rioja · Spanien

Tempranillo & Viura D.O.Ca. Rioja El Bardallo · San Vicente de la Sonsierra Handarbeit im Weinberg unfiltriert

Der La Esquirla del Bardallo 2016 ist ein Lagenwein des Projekts 3 Viñerones aus der D.O.Ca. Rioja. Die Trauben stammen aus einer einzigen Parzelle im Paraje El Bardallo bei San Vicente de la Sonsierra, die in einem guten Jahr nur rund 3.000 Kilo liefert. Vergoren wird spontan im offenen Bottich, anschließend reift der Wein in großen Barricas. Abgefüllt wird er etwa zwei Jahre nach der Lese, unfiltriert und ohne Kälteschock – ein frischer, eleganter Rioja 


El Bardallo – San Vicente de la Sonsierra, Rioja

Die Parzelle El Bardallo liegt bei San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, am Fuße der Sierra de Cantabria nahe Labastida. Der Lagenname geht auf einen lokalen Bach zurück; eine „Esquirla" ist ein neolithisches Steinwerkzeug, wie man es in diesem Barranco findet. Das frische Mikroklima und die Böden aus Lehm und Kalk geben dem Wein Säurespannung, feine Tannine und eine mineralische Textur. Hinter 3 Viñerones stehen drei befreundete Winzer der spanischen Szene; die Lage wird seit Jahren von Hand bewirtschaftet – in dieser Region eine gewisse Herausforderung.

Assemblage und Ausbau

Im Glas Tempranillo und Viura, gemeinsam vergoren – die Vielfalt der Rebsorten im Weinberg gibt dem Wein zusätzliche Komplexität. Das Lesegut wird zweimal verlesen, im Weinberg und in der Bodega; die Trauben werden nicht entrappt und im offenen Bottich spontan vergoren. Anschließend reift der Wein in großen Barricas, in denen er auch die malolaktische Gärung durchläuft. Abgefüllt wird etwa zwei Jahre nach der Lese, weder filtriert noch kältegeschockt.

Im Glas

Ein frischer, eleganter Rioja, der nicht grün wirkt. In der Nase reife dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen seidige Textur, geschliffene Tannine und die typische Rioja-Säure, getragen von der Mineralität aus Lehm und Kalk. Ein Wein, bei dem alles an seinem Platz ist – mit Spannung und Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte, gegrilltes rotes Fleisch und Hülsenfrüchte-Eintöpfe. Vor dem Servieren rund eine Stunde dekantieren. Schon trinkreif, bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2030. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Spontangärung im offenen Bottich, Reife in großen Barricas, MLF im Fass

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Ma Cuvée 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Ma Cuvée · alte Reben Assemblage mehrerer Parzellen 2021

Der Gevrey-Chambertin Ma Cuvée 2021 von Arnaud Mortet ist eine sorgfältige Assemblage von Pinot Noir aus mehreren ausgewählten Parzellen innerhalb von Gevrey-Chambertin. Die alten Reben liefern Frucht von hoher Qualität; im Wein zeigt sich Mortets Handschrift aus Finesse und Terroir-Ausdruck. Der klassische Jahrgang 2021 unterstreicht die feine, frische Linie.


Gevrey-Chambertin – Assemblage aus alten Reben

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. „Ma Cuvée" entsteht als Verschnitt mehrerer mit Bedacht gewählter Parzellen innerhalb der Appellation – alle mit alten Rebstöcken.

Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes. Seine Handschrift zielt auf Finesse und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage mehrerer Parzellen mit alten Reben.

Der Wein reift in Eichenfässern unterschiedlicher Reife, abgestimmt auf die Charakteristik des Jahrgangs. So bleibt die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten gewahrt.

Im Glas

In der Nase intensive rote Frucht und eine deutliche florale Note, dazu sanfte Gewürznoten aus dem Eichenfass. Am Gaumen tiefgründige Textur mit präsenten Tanninen und knackiger Struktur – im frischen, klassischen Stil des Jahrgangs.

Rote Frucht und florale Noten über sanfter Holzwürze – ein klassisch-frischer Gevrey-Chambertin mit Mortets Finesse.

Schon heute zugänglich, mit Potenzial, sich über die kommenden rund fünf Jahre weiterzuentwickeln. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Ente und Geflügel, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Gevrey-Chambertin; Assemblage mehrerer Parzellen, alte Reben
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Eichenfässer unterschiedlicher Reife (je nach Jahrgang)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Tentenublo blanco BIO

Weißwein · Rioja Alavesa · Cayetana · Malvasía · Viura

Cayetana Blanca · Malvasía · Viura Blanco DOCa Rioja (Alavesa) Viñaspre · alte Buschreben Tentenublo (Roberto Oliván) ungarische Eiche · Feinhefe 40 bis 100+ J. alte Reben BIO · 2025

Der Tentenublo Blanco 2025 gehört nicht zu den Weißweinen, wie man sie aus der Rioja erwartet. Die Cuvée aus Cayetana Blanca, Malvasía und Viura stammt von 40 bis über 100 Jahre alten Reben rund um Viñaspre – ein facettenreiches, äußerst spannendes Getränk und ein Genussfeuerwerk für Weißweinliebhaber.


Tentenublo Blanco – weißer Rioja der anderen Art

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Dorf Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Sein Blanco ist eine eigenwillige Interpretation der weißen Rioja-Tradition: Die Trauben stammen aus alten, 40 bis über 100 Jahre alten Weinbergen, die auf fünf Parzellen rund um Viñaspre verstreut liegen.

Erzogen werden diese alten Reben in der klassischen Buschform (Gobelet). Ausgebaut wird der Wein in aller Form natürlich und klassisch – handwerklich, minimalistisch und mit tiefem Respekt vor dem Terroir.

Jahrgang 2025 – Rioja

Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahren Frische, Salzigkeit und Filigranität – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht. Als junger Jahrgang zeigt sich der Blanco besonders lebendig und zugänglich, mit dem für Tentenublo typischen mineralischen Zug.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cayetana Blanca, Malvasía und Viura, Jahrgang 2025, trocken; von 40 bis über 100 Jahre alten Buschreben auf fünf Parzellen.

Die Trauben werden mittels einer kleinen vertikalen Handpresse manuell zerdrückt. Anschließend gelangt der Wein in 500 Liter große Fässer aus ungarischer Eiche, um dort von wilden Hefen spontan vergoren zu werden. Danach bleibt der Blanco über fünf Monate in 300-Liter-Barriquefässern auf der Feinhefe. Diese natürliche, klassische Machart verleiht dem Wein seine Tiefe und filigrane Textur.

Im Glas

Das Resultat ist ein facettenreiches, äußerst spannendes Getränk. Duft nach Flieder, Honig, vielen Blüten und ein wenig Vanille. Im Geschmack reife Aprikosen, viel Salz und Zitrusfrüchte. Elegant, anhaltend und für einen weißen Rioja immens filigran mit zartem Nachhall. Ein Genussfeuerwerk für Weißweinliebhaber, das sich mit Luftkontakt immer besser entwickelt.

Flieder, Honig, Blüten und ein wenig Vanille, dazu reife Aprikose, viel Salz und Zitrus – elegant, anhaltend und für einen weißen Rioja immens filigran.

Entwickelt sich mit Luftkontakt immer besser – ruhig Zeit im Glas geben oder dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Reis- und Gemüsegerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: fünf Parzellen rund um Viñaspre, Rioja Alavesa (Spanien); 40 bis über 100 Jahre alte Reben in klassischer Buscherziehung
Klassifikation: DOCa Rioja; Cuvée aus Cayetana Blanca, Malvasía und Viura (trocken)
Ausbau: manuelle vertikale Handpresse, Spontangärung in 500-l-Fässern aus ungarischer Eiche, danach ~5 Monate auf der Feinhefe im 300-l-Barrique; biologisch (ES-ECO-026-VAS)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine Guffens-Heynen Saint-Véran Premier Jus 2022

Weißwein · Saint-Véran · Chardonnay

Chardonnay Saint-Véran AOC Mâconnais 2022 Nur erste Pressung

Der Saint-Véran Premiers Jus 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kräftiger, exotischer Chardonnay aus ausschließlich erster Pressung – geradlinig, kreidig und salzig. Nach Aussage von Jean-Marie Guffens erinnert er an den großen 2015er.


Saint-Véran aus drei Davayé-Parzellen

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stehen seit den 1980ern für Chardonnays, die das Mâconnais auf das Niveau der großen weißen Burgunder gehoben haben. Seit 2008 bewirtschaften sie knapp einen Hektar in der Appellation Saint-Véran, verteilt auf drei Parzellen in Davayé.

Le Clos de Poncetys liegt auf Kalkstein mit dünner Humusauflage in südöstlicher Lage, Les Combes auf tiefem, lehmigem Boden nach Norden, Les Carettes auf steinigem Lehm-Kalk nach Nordosten. Diese Bandbreite verleiht dem Wein zugleich Frische, Mineralität und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt die Säure; das warme Vorlese-Wetter brachte zudem ein leichtes Antrocknen (Passerillage) und damit zusätzliche Konzentration.

Der Saint-Véran Premiers Jus fällt entsprechend kräftiger und exotischer aus – ein Wein, der den Erzeuger an den Jahrgang 2015 erinnert.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus den drei Saint-Véran-Parzellen.

Verwendet wird ausschließlich die erste, pH-niedrige Pressung (Premier Jus), schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Der Ausbau erfolgte im Fass (rund 25 % neues Holz); im Februar wurde der Wein unfiltriert gefüllt.

Im Glas

Ein feines, leicht reduktives Bouquet mit viel Kalkstein, weißem Pfirsich, grüner Birne, Orangeat, Zitronenschale, Mandelpaste und weißen Blüten. Am Gaumen fleischig und texturreich im Antrunk, dann straff und elektrisch – geradlinig, kreidig ausgekleidet, mit langem, salzigem Finale.

Ein Laserstrahl von Saint-Véran: geradlinig, kreidig und salzig – kräftiger und exotischer als üblich.

Schon jetzt zugänglich, über viele Jahre lagerfähig (etwa 2025–2036). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein präziser, salziger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Saint-Véran, drei Parzellen in Davayé (Mâconnais); Kalk, Lehm und steiniger Lehm-Kalk
Klassifikation: Saint-Véran AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Pressung, ~25 % neues Holz, unfiltriert · Organische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert)

Mehr erfahren ...