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13. Oktober 2012

Allgemein

Weltpremiere.

Ex-Weinminister Klaus González präsentiert auf der IAA in Frankfurt erstmalig ein Automobil, welches ausschließlich mit Jahrgangs-Champagner betrieben wird. Der 500 PS starke Verbrennungsmotor hat nur

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Schaumweine

Francois Montand Brut rosé Methode Traditionelle

Schaumwein Rosé · Jura, Frankreich · Grenache & Cinsault

Methode Traditionelle Jura, Ostfrankreich Rosé 9 Monate Hefelager Brut Ton- und Kalkböden

Francois Montand Brut rosé Methode Traditionelle ist ein in der Flasche vergorener Rosé-Sekt von Maison du Vigneron im Jura. Die Cuvée aus Grenache und Cinsault ergibt ein lachsfarbenes Glas mit violettem Schimmer, die Aromatik zielt auf rote Frucht statt auf Süße. Trockener Aperitif-Sekt zum Preis eines guten Weißweins.


Jura – Kellermeisterei zwischen Kalk und Mergel

Maison du Vigneron arbeitet im Jura zwischen Lons-le-Saunier und dem ersten Juraplateau, auf Ton- und Kalkböden. Das kontinental geprägte Klima mit kühlen Nächten liefert die Säurewerte, von denen Schaumwein lebt – hier entstehen Assemblage, Tirage und Hefelager.

Die roten Rebsorten für den Rosé stammen aus dem wärmeren Süden Frankreichs, wo Grenache und Cinsault ihre helle Kirschfrucht ausbilden, ohne Gerbstoff aufzubauen. Diese Kombination – südliche Frucht, nördlicher Ausbau – erklärt den Zuschnitt des Weins.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Grenache Noir und Cinsault. Die Maische bleibt nur wenige Stunden auf den Schalen – gerade lang genug für Farbe und Frucht, zu kurz für Tannin. Die Grundweine gären kühl im Edelstahl, ohne Holz.

Die zweite Gärung findet in der traditionellen Flaschengärung statt, gefolgt von rund neun Monaten auf der Feinhefe. Das ergibt die feine, ausdauernde Perlage und einen leichten Gebäckton unter der Frucht. Die Dosage bleibt im Bereich Brut, der Wein schmeckt trocken.

Im Glas

Lachsrosa mit violettem Schimmer, feine Perlage. Die Nase ist intensiv und klar gezeichnet: Himbeere, reife Kirsche, ein Hauch getrocknete Erdbeere. Am Gaumen frisch und straff, rote Beeren mit Zitrusrand, klare Säure, kein Restsüße-Polster. Der Abgang bleibt trocken und mittellang.

Südfranzösische Frucht, im Jura versektet und neun Monate auf der Hefe gereift – Rosé mit Kante statt Beerenlimonade.

Bei 6 bis 8 °C servieren, im Weißweinglas. Trinkreif ab sofort, in der Flasche über zwei bis drei Jahre stabil.

Am Tisch

Als Aperitif solo, zu Trüffel- und Pilzrisotto, zu Vitello tonnato, gegrillten Garnelen und Lachstatar. Hält auch scharfen Currys und asiatischen Gerichten mit Chili stand, wo die Frucht die Schärfe abfedert. Zum Dessert mit roten Beeren funktioniert er ebenfalls – nicht aber zu Sahnetorten.


Herkunft Jura, Frankreich
Klassifikation Vin Mousseux · Qualitätsschaumwein
Ausbau Traditionelle Flaschengärung, rund 9 Monate Hefelager
Geschmacksrichtung Brut
Trinktemperatur 6–8 °C

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Whisky

Kilchoman Islay Vintage 2014 Oloroso Sherry Single Cask 57,30 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Kilchoman Islay Vintage 2014 Oloroso Sherry Single Cask ist ein getorfter Islay Single Malt der Kilchoman-Farmdestillerie. Gebrannt 2014 und vollständig im Oloroso-Sherryfass gereift – ein Einzelfass, in dem dunkle Trockenfrucht und Nuss auf maritimen Torfrauch treffen.


Herkunft

Kilchoman ist eine Farmdestillerie an der Westküste der Insel Islay (gegründet 2005, bei Machir Bay) – die erste neue Brennerei Islays seit 124 Jahren. Sie verfolgt das Prinzip „barley to bottle" und brennt getorfte, küstenwürzige Malts; die Standard-Range ist mit rund 50 ppm kräftig getorft.

Destillation und Reifung

Getorfter Islay Single Malt (rund 50 ppm), gebrannt 2014. Als Single Cask reifte er vollständig in einem Oloroso-Sherryfass, das Trockenfrucht, Nuss und würzige Fülle beisteuert. Naturbelassen: ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert.

Im Glas

Tiefes Gold bis Bernstein. In der Nase Dörrobst, Rosine, Walnuss und süße Sherrynoten, unterlegt von kräftigem Torfrauch. Am Gaumen vollmundig und würzig, mit dunkler Frucht, Schokolade, Nuss und maritimem Rauch. Langer, warm-rauchiger Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltenes, sherryfassgereiftes Einzelfass in Fassstärke für Liebhaber getorfter Islay-Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Kilchoman
Art: Islay Single Malt Whisky (getorft ~50 ppm), Single Cask
Reifung: vollständig im Oloroso-Sherryfass; ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert
Edition: Destillation 2014

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Weine

Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2022 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lage)

Riesling Mölsheim VDP.Erste Lage Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen reiner Kalk mit Schotterauflage kühles Terroir · ~200 m BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling 2022 stammt aus einer der höchsten, kühlsten Lagen des Guts im Zellertal. Ein solitärer Riesling von kristallin-kühlem Charakter, mineralischem Rückgrat und salinem Tiefgang.


Mölsheim – kühles Kalkterroir im Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Mölsheim ist eine VDP.Erste Lage auf rund 200 Metern, mit etwa 40 % Neigung und einem Boden aus Kalk mit Schotterauflage.

Die Weingärten in Mölsheim liegen höher und sind damit kühler als die Hohen-Sülzener Lagen des Guts. Die Reben wurzeln tief in steinig-kargen Böden aus reinem Kalk mit geringer Humusauflage. Im Zusammenspiel mit den kühlen Winden aus dem Donnersbergmassiv entstehen hier solitäre Weine mit kristallin-kühlem Charakter, mineralischem Rückgrat und salinem Tiefgang.

Jahrgang 2022 – Zellertal (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die kühle Höhenlage, der reine Kalk und die Winde aus dem Donnersbergmassiv bewahrten kristalline Frische, salzige Mineralität und Tiefgang – Reife und kühle Klarheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Erste Lage aus Mölsheim, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von reinem Kalk mit Schotterauflage.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf kristalline Kühle, salzige Mineralität und Tiefgang ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kristallin-kühler, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen straff und klar, mit kühlem, mineralischem Rückgrat, lebendiger Säure und einem langen, salin-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, feiner Kräuterwürze und salzig-mineralischer Kalksteinnote – kristallin und kühl, mit mineralischem Rückgrat, lebendiger Säure und langem, salinem Nachhall.

Ein kristallin-kühler, langlebiger Kalk-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Mölsheim (VDP.Erste Lage), Zellertal, Rheinhessen; ~200 m, ~40 % Neigung; reiner Kalk mit Schotterauflage, geringe Humusauflage
Klassifikation: Riesling, VDP.Erste Lage, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Eimermann Riesling Roter Hang

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Eimermann Riesling Roter Hang zeigt deutlich, was den Roten Hang besonders macht: aromatisch sehr dicht und druckvoll. Zitronentarte, Limetten, Minze und Mirabellen – bei jedem Schluck entdeckt man eine neue Nuance.


Rheinhessen / Roter Hang

Das Weingut Eimermann (Familie Werner und Thore Eimermann) liegt in Nierstein-Schwabsburg am berühmten Roten Hang in Rheinhessen, direkt am Rhein. Der charakteristische rote Tonschiefer (Rotliegendes) dieser steilen Rheinfront-Lagen prägt Rieslinge von besonderer Mineralität, Dichte und Ausdruckskraft. Alle Weine des Guts sind vegan.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von Lagen des Roten Hangs. Der Ausbau betont die dichte, druckvolle und vielschichtige Stilistik mit klarer Frucht und mineralischem Zug. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase Zitronentarte, Limette, Minze und Mirabelle. Am Gaumen dicht und druckvoll, aromatisch vielschichtig, mit klarer Frucht, animierender Säure und mineralischem, langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Nierstein / Roter Hang (Deutschland); Weingut Eimermann
Klassifikation: Gutswein – 100 % Riesling, trocken (vegan)
Ausbau: dicht und druckvoll, mineralitätsbetont (roter Tonschiefer)

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Spanien

Zarate Balado Albarino 2021

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage Balado („Clos") Zárate wurzelechte Reben (seit 1950) 9 Monate Feinhefe · ohne Malo nur 0,5 ha 2021

Der Zárate Balado Albariño 2021 stammt aus einer ummauerten Einzellage – „Balado" bedeutet Mauer, entspricht also dem französischen „Clos". 1950 mit wurzelechten Albariño-Reben bestockt, fängt der Wein die ganze Frische und Mineralität des Albariño ein: kraftvoll, klar, lang und pulsierend.


Balado – der „Clos" von Zárate

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der organisch und weitgehend biodynamisch arbeitet. Seine Einzellagenweine zählen zu den größten Weißweinen Spaniens.

Balado ist gleichbedeutend mit Mauer und entspricht damit der Bedeutung des französischen „Clos" – eine Einzellage, die hinter einer Mauer liegt. Sie wurde 1950 auf 0,5 Hektar mit wurzelechten Albariño-Reben bestockt; die granitene Einfriedung und die südexponierte Lage prägen ihren kristallin-reinen, mineralischen Charakter.

Jahrgang 2021 – Rías Baixas

2021 war im Val do Salnés ein klassischer, frischer Albariño-Jahrgang mit lebendiger Säure und klarer Frucht. In der ummauerten Granitlage Balado ergibt das einen besonders kraftvollen, klaren und mineralisch geprägten Wein mit großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2021, Rías Baixas, trocken.

Die Ernte erfolgt manuell und selektiv. Der Wein verbrachte über 9 Monate auf der Feinhefe, durchlief jedoch keine malolaktische Gärung – so fängt er die ganze Frische und Mineralität des Albariño bei der Abfüllung ein.

Im Glas

Ein Albariño, der nur so vor Kraft und Klarheit strotzt: lang und pulsierend am Gaumen, getragen von der ganzen Frische und Mineralität der Sorte. Die ummauerte Granitlage und der Verzicht auf die malolaktische Gärung bewahren maximale Spannung und Präzision – ein Weißwein, der noch locker 5 bis 10 Jahre reifen kann.

Strotzt vor Kraft und Klarheit – lang und pulsierend, mit der ganzen Frische und Mineralität des Albariño.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über 5 bis 10 Jahre; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Austern, Muscheln, Krustentiere), zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel und Kalb in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage Balado (Galicien, Spanien); ummauerter „Clos", granitgeprägt, ~0,5 ha; wurzelechte Reben seit 1950
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, über 9 Monate auf der Feinhefe, ohne malolaktische Gärung; organischer/biodynamischer Anbau

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Weine

Legrand Latour Lutetien Brut Nature BIO

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Legrand-Latour Lutétien Brut Nature steht für Kalk, Kreide und Klarheit: eine biozertifizierte Cuvée aus Pinot Noir und Chardonnay, gewachsen auf fossilreichen Kalkböden. Die maritime Prägung ist vom Duft bis zum Nachhall deutlich spürbar – geradlinig, salzig und präzise.


Champagne

Das Haus Legrand-Latour erzeugt terroirgeprägte Winzer-Champagner in der Champagne und arbeitet biozertifiziert (FR-BIO-01). Die Trauben für den Lutétien wachsen auf fossilreichen Kalkböden, die dem Champagner seine maritime, kreidige Prägung und salzige Klarheit verleihen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 55 % Pinot Noir und 45 % Chardonnay. Der Champagner wird ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt, was seine geradlinige, präzise und trockene Stilistik unterstreicht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase weiße Blüten, Zitrusfrüchte und eine frische Meeresbrise. Am Gaumen geradlinig, salzig und präzise, mit einem trockenen, eleganten Finish und langem, mineralischem Nachhall.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als präziser Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: rohem Fisch und Sashimi, Austern, Krustentieren und feinem Fisch – oder einfach pur.


Lage: Champagne (Frankreich); Legrand-Latour
Klassifikation: Champagne – Cuvée aus 55 % Pinot Noir & 45 % Chardonnay, Brut Nature (naturherb)
Ausbau: ohne Dosage; fossilreiche Kalkböden

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Schaumweine

Francois Montand Sekt Blanc de Blancs brut

Schaumwein · Jura, Frankreich · Chardonnay & Chasselas

Jura, Ostfrankreich Blanc de Blancs Traditionelle Flaschengärung 9 Monate Hefelager Brut Kalk- und Mergelböden

Francois Montand Blanc de Blancs brut ist ein in der Flasche vergorener Sekt aus dem Jura, erzeugt von Maison du Vigneron im Kalkgürtel zwischen Lons-le-Saunier und dem ersten Juraplateau. Die Cuvée aus 90 % Chardonnay und 10 % Chasselas zielt auf Zug und Klarheit statt auf Fülle. Unsere Hausmarke – und die Antwort auf die Frage, was man trinkt, wenn Champagner zu teuer und Prosecco zu weich ist.


Jura – Kalk, Mergel und kühle Nächte

Das Jura liegt zwischen Burgund und dem Schweizer Grenzgebiet, auf halber Höhe zwischen Ebene und Plateau. Die Böden sind von Kalk und grauem Mergel geprägt, die Hänge liegen west- bis südwestexponiert auf 250 bis 400 Metern. Kühle Nächte halten die Säure hoch – die Grundvoraussetzung für Schaumwein mit Rückgrat.

Chasselas ist hier keine Verlegenheitssorte, sondern historischer Bestand: Die Rebe hat im Jura und im benachbarten Bugey lange Tradition und liefert die runde, leicht mehlige Mitte, die den strengen Chardonnay auffängt.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 90 % Chardonnay und 10 % Chasselas. Maison du Vigneron presst nur die erste, feine Fraktion des Mostes; gröbere Pressanteile gehen gar nicht erst in diese Cuvée. Die Grundweine werden kühl und reduktiv im Edelstahl vergoren, ohne Holz, ohne biologischen Säureabbau.

Die zweite Gärung erfolgt in der traditionellen Flaschengärung – Méthode traditionnelle, nicht Tankgärung. Danach reift der Sekt mindestens neun Monate auf der Feinhefe, was die feine, dauerhafte Perlage und den leichten Brotton erklärt. Die Dosage bleibt im Bereich Brut und ordnet sich der Frucht unter.

Im Glas

Blasses Strohgelb mit grünlichem Rand, feine und ausdauernde Perlage. In der Nase weiße Blüten, Zitrusschale und reifer Apfel, dahinter ein Hauch frisches Hefegebäck. Am Gaumen zugleich straff und saftig: gelber Apfel, Weintraube, Zitrone, getragen von klarer Säure. Der Abgang bleibt trocken, mittellang, mit salzigem Nachhall.

Neun Monate Hefelager und 90 % Chardonnay – dieser Sekt argumentiert mit Struktur, nicht mit Süße.

Gut gekühlt bei 6 bis 8 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte: Dort öffnet sich die Frucht innerhalb weniger Minuten deutlich. Trinkreif ab sofort, in der Flasche über zwei bis drei Jahre stabil.

Am Tisch

Als Aperitif solo, zu Austern, Ceviche und Sushi, zu gebratenem Zander mit heller Sauce, zu Ziegenfrischkäse und jungem Comté. Auch zu frittiertem Gemüse und Tempura, wo die Kohlensäure das Fett aufbricht. Für Empfänge und größere Runden die Magnum nehmen.


Herkunft Jura, Frankreich
Klassifikation Vin Mousseux · Qualitätsschaumwein
Ausbau Traditionelle Flaschengärung, mind. 9 Monate Hefelager
Geschmacksrichtung Brut
Trinktemperatur 6–8 °C

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Spanien

Jade Gross Piano, piano 2024

Rotwein · Rioja · Tempranillo

Tempranillo DOCa Rioja Laliende · San Vicente de la Sonsierra alte Buschreben (~40 J.) Jade Gross 12 Monate franz. Eiche nur 2.330 Flaschen 2024

Der Jade Gross Piano, piano 2024 ist der erste Wein, den Jade zu Beginn ihres Projekts erzeugte – „piano, piano", italienisch für „langsam, langsam". Der Jahrgang 2024 markiert bereits die sechste Cuvée aus dieser Parzelle: ein kräftiger Roter, der nie speckig wirkt, mit schönem Entwicklungsspiel und großem Lagerpotenzial.


Piano, piano – langsam gewachsene Handarbeit

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ein zentraler Gedanke des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Traubenlieferanten: Dieser Wein ist das Ergebnis einer langfristigen Kooperation, in der durch gemeinsames Lernen, Experimentieren und verbesserte Weinbergsarbeit Schritt für Schritt ein authentischer Ausdruck des jeweiligen Ortes entsteht.

Die Trauben stammen aus einem einzigen, gemischt bepflanzten Weinberg in Laliende bei San Vicente de la Sonsierra. Die rund 40 Jahre alten Buschreben wachsen auf alluvialen Böden in etwa 450 Metern Höhe. Da der Weinberg nicht durch umliegende Berge geschützt ist, prägen Sommerhitze und steinige Böden das Mikroklima. Dadurch verläuft die Vegetationsperiode relativ kurz, weshalb diese Parzelle in der Regel zu den ersten gehört, die gelesen werden.

Jahrgang 2024 – Rioja

Die Trauben wurden am 19. September 2024 von Hand gelesen – früh, wie für diese sonnenexponierte Parzelle typisch. Der Jahrgang zeigt einen kräftigen, zugleich frischen Roten mit südländischen Gewürznoten und einem schönen Säurebogen, der für Druck und Länge am Gaumen sorgt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Rund 30 % der Trauben wurden als ganze Trauben vergoren, bevor die Gärung in offenen Gärbehältern stattfand. Anschließend reifte der Wein 12 Monate in französischen Eichenfässern, überwiegend in 500-Liter-Fässern. Handwerklich, mit autochthonen Hefen. Gesamtproduktion: 2.330 Flaschen.

Im Glas

Saftige rote und dunkle Frucht, dazu südländische Gewürznoten, während ein schöner Säurebogen für Druck und Länge am Gaumen sorgt. Ein kräftiger Roter, der dennoch nie speckig wirkt, mit einem schönen Entwicklungsspiel im Glas und großem Lagerpotenzial.

Ein kräftiger Roter, der dennoch nie speckig wirkt – mit schönem Entwicklungsspiel und großem Lagerpotenzial.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit deutlichem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Manchego.


Lage: DOCa Rioja, Laliende bei San Vicente de la Sonsierra (Spanien); einzelner gemischt bepflanzter Weinberg, ~40 J. alte Buschreben, alluviale Böden, ~450 m
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo (trocken); nur 2.330 Flaschen
Ausbau: ~30 % Ganztrauben, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate französische Eiche (überwiegend 500 l); handwerklich, autochthone Hefen

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