Mas Renart – Mollet de Peralada – Spanien

Wie so häufig im Leben endet die verzweifelte Suche nach einem Weingut zur rechten Zeit an dem richtigen Ort. Passender Weise pünktlich zur Mittagszeit erschien, wie eine reale Fata Morgana, das Restaurant Mas Renard in Mollet de Perelada direkt nach einer Kurve im Blickfeld. Ein kurzer Tritt auf die Bremsen des, sowieso schon extrem leistungsschwachen, Autos genügte, um von den liebenswerten Gastgebern mit einem Glas Cava begrüßt zu werden und in wunderschönen Gemäuern Platz zu nehmen. Die sodann gereichten Gerichte überzeugten durch ihre hervorragende Produktqualität. Insbesondere der Ziegenkäse und das Huhn stachen hervor. Nett, ehrlich, entspannend und lecker, so muss es sein!

Anchoas aus L ´ Escala und Pimientos del Piquillo und Pan de Tomate.
Hausgemachte Cannelloni.
Ziegenkäsesalat.

Das Freilandhuhn.
Crema Catalana mit Zimtbrötchen.

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Rebsorten

Tramin Sauvignon Blanc

Weißwein · Südtirol · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Kellerei Tramin Südtirol · Alto Adige DOC Hügellage 350–500 m kalkhaltiger, schottriger Lehm frisch · mineralisch trocken · Edelstahl

Der Tramin Sauvignon Blanc trocken ist ein sortenreiner Weißwein aus 100 % Sauvignon Blanc der Kellerei Tramin in Südtirol. Die Trauben stammen aus Hügellagen rund um Tramin und Montan. Der Wein zeigt das typische Sortenbukett, getragen von Frische und herzhafter Mineralität.


Sauvignon Blanc aus Südtirol – Tramin und Montan

Die Reben wachsen in Hügellagen zwischen 350 und 500 Metern Meereshöhe rund um Tramin und Montan. Kalkhaltige, schottrige Lehmböden geben dem Sauvignon seine mineralische Kontur.

Die Kellerei Tramin zählt zu den renommiertesten Erzeugern Südtirols und bündelt die Trauben zahlreicher Mitglieder aus den umliegenden Lagen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Sauvignon Blanc. Nach schonender Pressung vergärt der Wein temperaturkontrolliert im Edelstahltank – das bewahrt Frucht, Frische und das klare Sortenbukett.

Ausgebaut ist der Wein trocken. Der Verzicht auf Holz stellt die Rebsorte und die mineralische Prägung der Lage in den Vordergrund.

Im Glas

Grünlichgelbe Farbe. In der Nase blumig, dazu das sortentypische Bukett nach Brennnessel und Holunder, ergänzt um Noten von grüner Paprika und Stachelbeere. Am Gaumen frisch und klar, mit salzig anmutender Mineralität und trockenem Abgang.

Holunder und Brennnessel, verbunden mit einer salzigen, kalkgeprägten Mineralität.

Jung und gut gekühlt zu genießen; die Aromatik zeigt sich am klarsten in den ersten Jahren nach der Füllung.

Am Tisch

Zu leicht gewürztem weißem Fleisch, zu Meeresfrüchten und gegrilltem Fisch sowie zu Spargel und Antipasti. Gut gekühlt bei 10 bis 12 °C servieren.


Lage: Hügellagen um Tramin und Montan (350–500 m); kalkhaltiger, schottriger Lehm
Klassifikation: Südtirol/Alto Adige DOC, trocken
Ausbau: schonende Pressung, Gärung im Edelstahltank

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Rebsorten

Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2023

Rotwein · Bourgogne AOC · Pinot Noir

100 % Pinot Noir Bourgogne AOC Reben an der Grenze zu Volnay Rebalter rund 50 Jahre überwiegend entrappt sehr wenig neues Holz 2023

Der Bourgogne Pinot Noir 2023 der Domaine Michel Lafarge ist ein Charmeur – ein „Baby-Volnay" von einer der klassischen Adressen des Ortes. Die rund 50 Jahre alten Reben stehen unmittelbar an der Grenze zur Village-Lage von Volnay. Reife Kirschen, saftige Pflaumen und feine Beerenfrucht treffen auf frische Säure, seidige Textur und eine feingliedrige Struktur.


Der „Baby-Volnay" – Reben an der Village-Grenze

Volnay liegt in der Côte de Beaune zwischen Pommard und Meursault und steht für die feinste, duftigste Ausprägung des Pinot Noir in diesem Abschnitt der Côte – weniger kräftig als Pommard, mehr Blüte als Muskel. Der Hang besteht aus Kalkstein und Mergel des mittleren Jura, am Fuß mischen sich Schwemmlehm und Kies dazu.

Die Reben für diesen Bourgogne stehen genau an der Stelle, wo die Village-Klassifikation endet: dort, wo der Hang flacher wird und die Böden tiefer. Der Kalk ist noch spürbar, aber der höhere Lehmanteil gibt mehr Fülle und eine rundere, zugänglichere Frucht. Das ist der Grund für den Spitznamen „Baby-Volnay" – derselbe Charakter, nur früher offen. Mit rund 50 Jahren sind die Reben zudem älter als in vielen Village-Lagen.

Die Domaine Michel Lafarge gilt als Archetyp des klassischen Volnay. Heute führen Frédéric und Chantal Lafarge das Gut; der Stil setzt auf Transparenz statt Extraktion, und diese Handschrift ist schon auf der Stufe des Bourgogne erkennbar.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni ein und verlief weitgehend störungsfrei, entsprechend groß war der Fruchtansatz. Der Sommer blieb überwiegend ausgeglichen.

Eine Hitzewelle im August trieb die Reife voran und konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Farbe, klare Frucht und feine Gerbstoffe bei großzügiger Erntemenge – ein Jahr, das eher Charme als Wucht liefert und genau deshalb zu einem Bourgogne dieser Machart passt.

Traditionelle Vinifikation mit wenig neuem Holz

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 50 Jahre alten Reben. Die Trauben werden überwiegend entrappt: Ohne Stiele bleibt die Frucht im Vordergrund, und die Gerbstoffe fallen weicher aus als bei einer Ganztraubengärung.

Ausgebaut wird im alten Keller des Guts mit sehr maßvollem Einsatz neuen Holzes. Neues Holz würde Vanille und Röstaromen einbringen, die den feinen Duft des Volnay-nahen Pinot Noir überdecken; gebrauchte Fässer liefern stattdessen nur den langsamen Sauerstoffkontakt, der die Textur rundet.

Im Glas

Helles, leuchtendes Rubinrot. In der Nase reife Kirschen, Pflaumen und feine Beerenfrucht, dazu florale Noten und ein Hauch Kalkstein. Am Gaumen frisch und saftig, mit seidiger Textur und feinen, reifen Tanninen, getragen von einer feingliedrigen Struktur.

Reben an der Village-Grenze, wenig neues Holz, ein Jahr mit Charme: Volnay im Kleinformat, früher offen als das Original.

Bei 15–16 °C servieren. Schon jung zugänglich, mit Potenzial für einige Jahre Reife. Eine halbe Stunde offen im Glas genügt; dekantieren ist nicht nötig.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ebenso zu Kalbsbraten, Lachs vom Grill, Coq au vin und Époisses – ein eleganter, vielseitiger Begleiter für den Alltagstisch.


Produzent Domaine Michel Lafarge, Frédéric und Chantal Lafarge, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Côte de Beaune, unmittelbar an der Grenze zur Village-Lage von Volnay · Kalkstein und Mergel mit Lehmanteil
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2023
Vinifikation überwiegend entrappt · traditionelle Vinifikation
Ausbau im alten Keller des Guts · sehr wenig neues Holz
Rebenalter rund 50 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2030

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Spanien

Dehesa de Luna Gran Luna tinto

Rotwein · Castilla · Spanien

Der Dehesa de Luna Gran Luna ist ein kraftvoller Rotwein der Bodega Dehesa de Luna aus Kastilien – eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot und Syrah. Das Bukett duftet intensiv nach Beerenfrüchten wie Brombeere und Cassis. Am Gaumen saftig und dicht, voller Kraft, mit Schokolade, Mokka und Vanille. Die 15-monatige Reife im französischen Barrique steuert feinwürzige Zedernholznoten bei.


Castilla – Dehesa de Luna

Die Bodega Dehesa de Luna liegt auf einer weitläufigen Finca in Kastilien (Provinz Albacete), wo Weinbau und ursprüngliche Dehesa-Landschaft nebeneinander bestehen. Das kontinentale Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten fördert Frucht, Reife und Struktur der Trauben. Die Lagen sind auf Konzentration und Würze angelegt, wie sie der Gran Luna zeigt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot und Syrah. Nach der Gärung reift der Wein 15 Monate in französischen Barriques, die ihm feinwürzige Zedernholznoten verleihen, ohne die reife Frucht zu überdecken. Die Gesamtproduktion umfasst 7.174 Flaschen. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot. In der Nase intensive Beerenfrucht – Brombeere und Cassis –, dazu Schokolade, Mokka und Vanille. Am Gaumen saftig, dicht und kraftvoll, mit feinwürzigem Zedernholz über der reifen Frucht. Warme, gut integrierte Tannine, zugleich bissig und kernig im Abgang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Lamm, Wild und Schmorgerichte, ebenso gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren dekantieren. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage Finca Dehesa de Luna, Albacete (Kastilien, Spanien)
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla
Ausbau Cuvée Cabernet Sauvignon/Petit Verdot/Syrah, 15 Monate in französischen Barriques

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Weine

Weinreich Basis Weiss BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Basis Weiss ist eine ungemein saftige, frische und klare, biozertifizierte Weißwein-Cuvée mit hohem Riesling-Anteil. Schon beim Hineinschnuppern breiten sich Weinbergspfirsich- und Aprikosenaromen aus; im Mund packt einen die spannungsgeladene Frische des Weines – alles dabei sehr reif und fein.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Die Basis-Linie steht für unkomplizierte, alltagstaugliche Weine, die in jeder Situation passen.

Assemblage und Ausbau

Weißwein-Cuvée mit einem hohen Anteil Riesling. Der Riesling bringt klare Frucht, Frische und Säurespiel; ergänzende Sorten runden die Cuvée saftig ab. Der Ausbau bewahrt die frische, klare und reife Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Weinbergspfirsich und Aprikose. Am Gaumen saftig, klar und spannungsgeladen frisch, mit reifer Frucht, feinem Säurespiel und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Fisch, Geflügel, Salaten, Spargel und leichten Sommergerichten – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Weißwein – Cuvée mit hohem Riesling-Anteil, trocken
Ausbau: frische- und fruchtbewahrend

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Spanien

Ameztoi Txakoli 2025

Weißwein · Getariako Txakolina · Baskenland

Hondarrabi Zuri 100 % D.O. Getariako Txakolina Getaria · Baskenland trocken

Der Ameztoi Txakoli 2025 kommt aus Getaria an der baskischen Atlantikküste und besteht zu 100 % aus der autochthonen Rebsorte Hondarrabi Zuri. Das Weingut Ameztoi keltert seit 1820 an den steilen Hängen über der Biskaya. Der Wein gärt im Edelstahl und wird mit einer feinen, natürlichen Perlage gefüllt, die ihm seine Frische gibt. Trocken, salzig-mineralisch und mit moderatem Alkohol – ein klassischer Küstenweißwein.


Getaria

Getaria liegt in der Provinz Gipuzkoa im Baskenland, rund zwanzig Minuten von San Sebastián entfernt. Die Reben stehen auf steilen, sandigen Hängen direkt über dem Kantabrischen Meer mit Blick auf die Biskaya. Das maritime Klima mit kühlen Winden und kräftiger Sonneneinstrahlung erhält die ausgeprägte Säure der Trauben. Der Wein trägt die Klassifikation D.O. Getariako Txakolina, die älteste Txakoli-Herkunft des Baskenlands.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2025 besteht aus 100 % Hondarrabi Zuri. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahltank. Anschließend wird der Wein bei niedriger Temperatur abgefüllt, sodass die bei der Gärung entstandene Kohlensäure als feine, natürliche Perlage erhalten bleibt – ohne zugesetztes CO₂. Der Ausbau ohne Holz betont die klare Frucht und den salzigen Charakter.

Im Glas

Blasses Weiß mit grünlichen Reflexen und zarter Perlage. In der Nase grüner Apfel, frische Trauben und ein dezenter Hauch Minze. Am Gaumen trocken im Auftakt, ausgewogen und mit klarer, prickelnder Säure, die in ein präzises, aromatisches Finale übergeht. Salzig-mineralischer Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Austern, Sardellen, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und Tempura. Am besten jung trinken, solange Perlage und Frische am ausgeprägtesten sind.



Lage: Getaria, Baskenland
Klassifikation: D.O. Getariako Txakolina
Ausbau: Edelstahl, natürliche Perlage

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Weine

Jörg Geiger Winterbirnentraum Alkoholfrei Prickelnd

Alkoholfrei · Prickelnd · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger Winterbirnentraum ist ein alkoholfreies, prickelndes Getränk – eine liebevolle Hommage an die schwäbischen Streuobstwiesen, aus handverlesenen Birnen der Sorten Gelbmöstler, Nägeles und Schweizer Wasserbirne.


Schwäbische Streuobstwiesen

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre kunstvollen alkoholfreien Cuvées von der Streuobstwiese. Mit Produkten wie dem Winterbirnentraum trägt sie zum Erhalt alter, fast vergessener Birnensorten und der artenreichen schwäbischen Streuobstwiesen bei.

Zutaten und Herstellung

Entsteht aus handverlesenen Winterbirnen der Sorten Gelbmöstler, Nägeles und Schweizer Wasserbirne, die schonend verarbeitet werden. Verfeinert mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Anis und Ingwer. Das Getränk ist alkoholfrei und fein prickelnd.

Im Glas

Der Duft reifer, saftiger Birnen erfüllt das Glas, begleitet von zarten Noten winterlicher Gewürze wie Zimt, Anis und Ingwer. Am Gaumen entfalten sich die süßen, vollmundigen Aromen der reifen Birnen mit feiner, samtiger Fruchtigkeit. Dezente Gerbstoffe verleihen Struktur und Tiefe, während die Gewürze die natürliche Süße harmonisch unterstreichen.

Zum Genießen

Gut gekühlt als alkoholfreie Alternative zum Aperitif – festlich am Abend oder gemütlich mit Freunden. Er passt wunderbar zu winterlichen Desserts wie einem Lebkuchenparfait mit Gewürzbirne, ebenso zu kräftigem Blauschimmelkäse. In der kalten Jahreszeit lässt er sich auch warm servieren: die geschlossene Flasche etwa 30 Minuten in ein 55 °C warmes Wasserbad stellen, vorsichtig öffnen und im Sektglas genießen.

Passt zu: winterlichen Desserts, Blauschimmelkäse – warm oder gekühlt als Aperitif.


Hersteller: Manufaktur Jörg Geiger GmbH (Schlat, Deutschland)
Produkt: alkoholfreies, prickelndes Birnengetränk
Zutaten: handverlesene Birnen (Gelbmöstler, Nägeles, Schweizer Wasserbirne), winterliche Gewürze (Zimt, Anis, Ingwer)
Herkunft: Schwäbische Streuobstwiesen (Deutschland)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 05.10.2027

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Embrazées 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Embrazées Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Embrazées 1er Cru 2023 ist ein facettenreicher, sehr mineralischer Chardonnay aus einer exponierten Lage am Südwestrand von Chassagne – dicht, frisch und lange lagerfähig.


Les Embrazées – exponierte Lage an der Grenze zu Santenay

Les Embrazées ist ein Premier-Cru-Weinberg am südwestlichen Ende von Chassagne-Montrachet an der Grenze zu Santenay. Die Lage ist überwiegend mit Chardonnay bepflanzt, nur ein kleiner Anteil entfällt auf Pinot Noir. Die Böden dieser exponierten Lage sind eine Mischung aus weißem Ton-Mergel und Kalkstein.

Thomas Morey bewirtschaftet hier eine 1961 angepflanzte Chardonnay-Parzelle. Knackige Mineralität, Vielschichtigkeit, große Dichte und langes Lagerpotenzial sind die herausragenden Eigenschaften dieser Weine.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Facettenreich, frisch und sehr mineralisch – mit knackiger Mineralik und großer Dichte. Ein klar konturierter, präziser Chassagne von beeindruckender Tiefe, der seine Stärke aus der Höhenlage und den alten Reben zieht.

Knackige Mineralik, Vielschichtigkeit und Dichte – Les Embrazées ist ein langlebiger Chassagne mit Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu gebratenem Fisch (Steinbutt, Seezunge), zu Geflügel oder Poularde in Rahmsauce sowie zu jungem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Embrazées, Côte de Beaune (Frankreich); südwestlich an der Grenze zu Santenay, weißer Ton-Mergel und Kalkstein; Parzelle von 1961
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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Spanien

Aalto 2023

Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

100 % Tempranillo (Tinto Fino) D.O. Ribera del Duero 9 Dörfer · Burgos & Valladolid alte Reben (40–80 J.) 17 Monate franz. & amerik. Eiche

Der Aalto 2023 ist der klassische Rotwein der Bodegas Aalto aus der Ribera del Duero, gekeltert zu 100 % aus Tempranillo (Tinto Fino). Die Trauben stammen von 40 bis 80 Jahre alten Reben aus neun Dörfern in Burgos und Valladolid. Nach der Gärung reift der Wein rund 17 Monate in Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche. Auch im schwierigen Jahrgang 2023 zeigt sich ein eleganter, ausgewogener Wein 


Ribera del Duero – Burgos & Valladolid

Die Bodegas Aalto liegen in Quintanilla de Arriba in der Ribera del Duero, gegründet vom renommierten Önologen Mariano García und Javier Zaccagnini. Die Trauben für den Aalto stammen aus neun Dörfern in den Provinzen Burgos und Valladolid, von 40 bis 80 Jahre alten Tinto-Fino-Reben. Das kontinentale Klima der Hochebene mit großen Tag-Nacht-Unterschieden gibt dem Tempranillo Reife und Frische zugleich.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) von alten Reben. Die Handlese erfolgt in kleinen 15-kg-Kisten mit Selektion Traube für Traube am Sortiertisch. Nach der Gärung reift der Wein durchschnittlich 17 Monate in Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, abgefüllt im Juli 2025. 

Im Glas

Tiefes, sattes Kirschrot. In der Nase ein intensives, harmonisches Bouquet aus reifen roten Früchten, feinen Gewürznoten, etwas Lakritz, Vanille und einem Hauch Zedernholz. Am Gaumen kraftvoll, rund und ausgewogen, mit saftiger Frucht, geschliffenen Tanninen und feiner Frische. Das Mundgefühl ist seidig, der Abgang lang und elegant.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild, Schmorgerichte und gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren rund eine Stunde dekantieren. Schon heute zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre – bei kühler, dunkler Lagerung etwa bis 2035. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage Ribera del Duero (Burgos & Valladolid, Spanien)
Klassifikation D.O. Ribera del Duero
Ausbau 17 Monate in Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche

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