Cremant du Jura, Brut Ligier Pere et Fils
(Alk. 12%); Methode Traditionelle (Vigneros, 56 rue de Pupillin, Arbois); gekauft im Februar 2010.
Im Vergleich zu der Verkostung von 2010 gar nichts an der Frische verloren, die Perlage ist feiner, die starke Apfelaromatik ein wenig milder. Auf jeden Fall auch in 2-3 Jahren gut zu trinken.
Feine Perlage, frisch; zwar als Brut ausgezeichnet, aber kaum spürbare Dosage; Dörrobst, grüne Äpfel, Kräuter.
Domaine Vaysette, Brut, AOC Galliac
Alk. 11%, Methode Ancestrale
Bei der Methode ancestrale findet nur die Spontangärung statt. Die unvollständig vergorenen Weine werden in die Flaschen gefüllt (sprich: der Grundwein wird ohne Dosage und Hefe in die Flasche gefüllt, in der eine alkoholische Gärung stattfindet). Eine langsame Gärung findet meist bis zum Januar nach der Ernte statt. Der Most wird soweit vergoren, dass er noch genügend Restzucker für die Gewinnung der Perlage enthält. Die Gärung endet wegen Mangel an Sauerstoff von alleine. Es entstehen natürliche Weine, die eine natürliche Restsüße aufweisen.
Bernsteinfarbe, die Perlage grober als bei „Jura-Cremant“; in der Nase ein wenig Dörrobst überdeckt von weißen Blüten und dezenter Nussaromatik; auf dem Gaumen schmeckt der Wein wie ein guter natur-trüber Apfelsaft; ein wenig Honig; schöne erkennbare Säure, eine gute Balance zwischen Säure und Zucker; für mich zwar fast zu „süß“, aber bei den Freunden kommt er seht gut an).

