Schuld.

Nach seiner Flucht aus einem Bielefelder Hospiz ist das einzige lebende Weinweltkulturerbe wieder auf öffentlichem Grund gesichtet worden. Er soll in Odessa einen religiösen Sühne Verein gegründet haben und bittet dabei insbesondere um Absolution für sein eigenes, der Natur und Mitmenschen betreffendes, schäbiges Verhalten. Ein wöchentlich erscheinendes Sühneheft wird nun an vielen Ecken von Vereinsmitgliedern feilgeboten und auch eine Enzyklopädie von den Schandtaten des Weinweltkulturerbes, sowie von der Vernichtung vieler Lebensressourcen durch ungehemmtes Ernährungsverhalten soll demnächst auf den Markt gebracht werden.

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Australien

Noon Eclipse 2015

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

90 % Grenache · 3 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2015

Der Noon Eclipse 2015 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – vollmundig und konzentriert, dabei von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance, mit festen Tanninen und einem autoritativen Finale.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben des 2015ers stammen von den estate-eigenen Blocks Winery Block, Almond Block und BJ's Block in McLaren Vale, von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943), ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2015 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2015er: „Der diesjährige Eclipse stammt aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, allesamt in McLaren Vale auf dem Winery Block, Almond Block und BJ's Block gewachsen. Er hat ein wunderbares Aroma, das parfümierte Frucht und erdige Noten auf geradezu fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen schmeckt der Wein sehr vollmundig und konzentriert – und besitzt dennoch bemerkenswerte Zurückhaltung und Balance. Feste Tannine sorgen für ein autoritatives Finale. Wir finden, der Geschmackseindruck ähnelt dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!" (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2015, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein wunderbares Aroma, das parfümierte rote Frucht und erdige Noten auf fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen sehr vollmundig und konzentriert, zugleich von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance; feste, reife Tannine sorgen für ein autoritatives, langes Finale.

Ähnlich dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!

Schon jetzt mit kräftigem Essen ein Genuss, lässt sich aber gut bis zu zehn Jahre lagern; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); Winery Block, Almond Block, BJ's Block; wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 90 % Grenache, 3 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2014

Ein eisenhaltiger Lehmkalkboden ist das Geheimnis der kleinen 0,37 Hektar grossen Rebparzelle Las Paredes in der Rioja Alavesa. Diese ist mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo bestockt, welche inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht hat. Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Châtau Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent und wollüstig, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe, die pfiffige Mineralität und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. So ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja Winzer noch nicht verlassen. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd. Das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen. Im Jahrgang 2014 ist Roberto Olivan noch einmal ein Qualitätssprung gelungen. Noch feiner und finessenreicher und damit vielschichtiger präsentiert sich dieses Unikat im Duft, Geschmack und Abgang. Outstanding! Gesamtproduktion: 302 Flaschen.

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2020

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2020

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2020 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung; 2.586 Flaschen

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USA

Paradigm Cabernet Sauvignon 2014

Rotwein · Oakville · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Oakville AVA Napa Valley Estate · Bio Heidi Barrett 20 Monate franz. Eiche 2014

Der Paradigm Cabernet Sauvignon 2014 aus dem Herzen von Oakville zeigt ein verführerisches Potpourri aus roten Beeren, reifen süßlichen Kirschen und Zartbitterschokolade. Ein kleines Meisterwerk mit großem Reifepotenzial – man schmeckt förmlich die kalifornische Sonne.


Paradigm – Estate-Cabernet aus Oakville

Paradigm Winery ist ein Familiengut von Ren und Marilyn Harris, beide mit tiefen Wurzeln im Napa Valley. 1976 erwarben sie die Lage im Oakville AVA – dem Herzen von Napas Cabernet-Country, mit Nachbarn wie Harlan, Dominus und Opus One. Seit dem ersten Jahrgang 1991 werden die Weine von der legendären Napa-Winzerin Heidi Barrett (u. a. Screaming Eagle) vinifiziert; die estate-eigene Lage ist biozertifiziert und wird mit minimalem Eingriff bewirtschaftet.

Der Name „Paradigm" bedeutet „Muster der Perfektion" – das Gut erzeugt seine Weine ausschließlich aus den eigenen, rund 50 Hektar großen Rebflächen rund um die Kellerei. Jede Flasche wird auf dem Anwesen angebaut, vergoren, ausgebaut und gelagert.

Jahrgang 2014 – Oakville, Napa Valley

2014 war im Napa Valley ein warmer, trockener Jahrgang, der vollreife, konzentrierte und zugleich balancierte Cabernets hervorbrachte. In der estate-eigenen Oakville-Lage ergibt das einen dichten, reifen Wein mit satter Frucht – sonnengereift, aber in keiner Trinkphase breit oder plump.

Ausbau

Überwiegend Cabernet Sauvignon, ergänzt um kleine Anteile Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc, Jahrgang 2014.

Reife über 20 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche (nur etwa ein Drittel neu), anschließend weitere rund 20 Monate Flaschenreife, bevor der Wein in den Verkauf kommt. Der Holzeinsatz ist meisterhaft in die Frucht der Trauben eingearbeitet.

Im Glas

In der Nase ein verführerisches Potpourri aus roten Beeren, reifen süßlichen Kirschen und Zartbitterschokolade. Im Mund finden sich auch Aromen von Gewürzen und Pflaumen wieder. Der Einsatz über 20 Monate in kleinen Eichenfässern ist meisterhaft in die Frucht eingearbeitet. Man schmeckt förmlich die kalifornische Sonne, wobei der Wein jedoch in keiner Trinkphase breit oder plump wirkt.

Ein kleines Meisterwerk mit großem Reifepotenzial!

Schon jetzt ein Genuss, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Oakville AVA, Napa Valley (Kalifornien, USA); estate-eigene Lage, biozertifiziert; Nachbarn u. a. Harlan, Dominus, Opus One
Klassifikation: Oakville AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon mit Merlot/Petit Verdot/Cabernet Franc; 20 Monate franz. Eiche (~⅓ neu) + ~20 Monate Flaschenreife; Winzerin Heidi Barrett

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Weine

Fulcro Nas Dunas Albariño 2020

Weißwein · Rías Baixas · Albariño · Val do Salnés

Fulcro Nas Dunas ist ein sortenreiner Albariño aus dem Val do Salnés in der D.O. Rías Baixas. Die kleine Parzelle Nas Dunas – „in den Dünen" – entdeckten die befreundeten Winzer Chicho (Manuel Moldes), Rodri und Raúl gemeinsam; ihr Feinsand wurde über Jahrmillionen vom Strand an den Hang geweht. Der Ertrag ist winzig, der Wein wird vollständig im großen Barrique ausgebaut. Trotz der Sandböden ist er eher mineralisch und ausgewogen als stoffig – ein eleganter, feiner Albariño.


Nas Dunas

Die Parzelle Nas Dunas liegt im Val do Salnés nahe der Atlantikküste, auf reinem, vom Wind angewehtem Feinsand. Sie fällt nach Südwesten ab und erhält die Nachmittagssonne; oberhalb liegt Wald, weit genug entfernt, um Wildschäden zu vermeiden. Die Albariño-Reben werden von Hand bewirtschaftet, die Erntemenge bleibt sehr gering.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Albariño. Er wird vollständig in einem einzigen großen Barrique vergoren und ausgebaut, wo er ein Jahr auf der Hefe reift. Anschließend folgt ein weiteres Jahr Flaschenreife vor der Freigabe. Das Holz bleibt im Hintergrund und stützt die mineralische, präzise Stilistik.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrucht, etwas grüner Apfel und Fenchel, dazu salzige, an Meeresluft erinnernde Noten. Am Gaumen präzise und mineralisch, mit straffer Säure und feiner Textur statt breiter Fülle. Der Abgang ist lang, klar und salzig.

Am Tisch

Bereits zugänglich, mit dem Potenzial, sich über viele Jahre zu entwickeln – getrunken werden sollte er in den ersten zwei Jahrzehnten. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Klassische Begleitung: Austern, Muscheln, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch.


Lage: Nas Dunas, Val do Salnés (Rías Baixas), Sandböden
Klassifikation: Rías Baixas DO
Ausbau: 1 Jahr im 700-l-Barrique, anschließend 1 Jahr Flaschenreife

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Rebsorten

Le Moine Pommard Les Epenots 1er Cru 2021

Rotwein · Pommard 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Pommard 1er Cru Les Epenots Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Pommard Les Epenots 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten Crus von Pommard und einem Grand-Cru-Kandidaten – ein strukturierter, zugleich eleganter Pinot Noir mit würziger Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Pommard Les Epenots – Eleganz aus dem Norden Pommards

Epenots ist eine renommierte Premier-Cru-Lage am nördlichen Ende von Pommard, nahe Beaune – ausschließlich mit Pinot Noir bestockt und gegliedert in Les Grands Epenots, Les Petits Epenots und den Clos des Epeneaux. Ihre Weine zeichnen sich durch subtile Kraft, gute Struktur sowie würzige und erdige Noten aus und zählen zu den Spitzenrotweinen der Côte de Beaune. Neben Les Rugiens steht Epenots zur Diskussion für eine Hochstufung zum Grand Cru.

Ein besonderes Merkmal ist der flachere Oberboden über eisenreichem, kiesig-mergeligem Untergrund, der sehr gut entwässert: Das fördert tief verwurzelte Reben und konzentrierte Beeren. Die sanfte, südöstliche Neigung bringt milde Morgensonne und schützt vor der Mittagshitze; kühle Nächte und langsame Reife begünstigen einen ausgewogenen, elegant strukturierten und lagerfähigen Pinot Noir – feiner als der oft wuchtige Pommard-Stil.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer strukturierten, zugleich eleganten Lage wie Les Epenots ergibt das einen fein gezeichneten, würzigen Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Pommard Les Epenots 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom eisenreichen, kiesig-mergeligen Boden von Epenots lebt dieser Pommard: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzig-erdige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen strukturiert und vielschichtig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – kraftvoll und zugleich elegant.

Dunkle Frucht und würzig-erdige Tiefe – strukturiert und seidig, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Pommard Les Epenots 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); nördliches Pommard nahe Beaune, sanfte südöstliche Neigung; flacher Oberboden über eisenreichem, kiesig-mergeligem Untergrund
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken); Grand-Cru-Kandidat
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Jörg Geiger !Wehmut Apfelwermutwein

Wermut · Aperitif · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger !Wehmut ist ein Apfelwermutwein – eine Aromenentführung in die alte Wiesenobst-Landschaft am Nordrand der Schwäbischen Alb, wo noch heute Wermut angebaut wird. Bewusst herb und trocken, mit Kräuternoten, duftenden Gewürzen und Blüten – einfach außergewöhnlich.


Schwäbische Alb

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre Streuobst-Spezialitäten. Der !Wehmut führt in die alte Wiesenobst-Landschaft am Nordrand der Schwäbischen Alb – eine Region, in der noch heute Wermut angebaut wird.

Zutaten und Reifung

Im Gegensatz zum klassischen Wermut auf Traubenweinbasis bildet hier Apfelwein von der Streuobstwiese die Grundlage. Er wird mit Wermutkraut, Gewürzen und Blüten aromatisiert und bewusst herb und trocken abgestimmt.

Im Glas

Goldgelb mit bernsteinfarbenen Reflexen. In der Nase duftende Kräuter, Gewürze und Blüten über feiner Apfelfrucht. Am Gaumen trocken und herb-würzig, mit der typischen Wermut-Bitternote und langem, kräuterwürzigem Nachhall.

Im Glas und in der Küche

Gut gekühlt pur oder auf Eis als Aperitif, ebenso mit Tonic oder Soda und im Cocktail. Auch zum Würzen und Ablöschen in der Küche geeignet.

Ideal: pur, auf Eis, mit Tonic/Soda, im Cocktail.


Herkunft: Nordrand der Schwäbischen Alb (Deutschland); Manufaktur Jörg Geiger
Art: Apfelwermutwein (aromatisierter Wermut auf Apfelbasis), herb/trocken
Zutaten: Apfelwein, Wermutkraut, Gewürze, Blüten
Charakter: bewusst herb und trocken abgestimmt

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Rebsorten

Weiss Simod Cabernet Sauvignon Zweigelt

Wein · Rotwein · Neusiedlersee · Österreich

Weiss Simod ist eine Barrique-Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt vom Weingut Manfred Weiss am Neusiedlersee. In der Nase Noten von Kirschen und Vanille, am Gaumen leicht rauchig, komplex und harmonisch, mit feiner Holzwürze im Abgang.


Neusiedlersee / Burgenland

Das Weingut Manfred Weiss bewirtschaftet rund 15 Hektar in Apetlon am Neusiedlersee im österreichischen Burgenland. Das warme pannonische Klima und Böden aus Schwarzerde, Schotter und Sand prägen die Weine. Der Name „Simod" ist die Mundartbezeichnung für die Riede Siebenmath, eine der besten Lagen des Guts.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt. Der Wein reift rund 12 Monate im Barriquefass, was ihm seine feine Holzwürze und Struktur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot mit reifen Reflexen. In der Nase Kirschen und Vanille, dazu gereifte Tertiäraromen von getrockneten Früchten, Leder, Tabak und dunkler Schokolade. Am Gaumen leicht rauchig, komplex und harmonisch, mit reifen, weichen Tanninen und feiner Holzwürze im langen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss etwas atmen lassen – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und gereiftem Käse.


Lage: Neusiedlersee, Apetlon (Burgenland, Österreich); Weingut Manfred Weiss
Klassifikation: Qualitätswein, trocken – Cuvée aus Cabernet Sauvignon & Zweigelt
Ausbau: ~12 Monate im Barriquefass

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