Arzak – Donostia- San Sebastian – Spanien

Das Arzak in der Stadt San Sebastian hat derzeit 3 Sterne und ist für seine sensationelle Küche bekannt. Ich habe mir eine Suppe bestellt, Gambas, Fisch mit Kartoffeln und ein Schokoladen Soufflé.

Ich habe noch nie eine so leckere Suppe wie dort gegessen. Man wünscht sich, dass man so eine Suppe von seiner Mutter bekommt, wenn man krank ist. Auch die Gambas waren nicht zu übertreffen. Sie waren sehr nett serviert und ziemlich, ziemlich lecker. Aber der Fisch () ist mit Abstand das Leckerste gewesen. Der Sud, der aus dem Fisch strömte, wenn man drauf biss, war traumhaft und eben dieser auch in den Kartoffeln vorhanden. Wenn ich könnte, würde ich den Fisch heiraten. Das Schokoladen Soufflé war sehr lecker, aber für meinen Geschmack zu viel des Guten. Es war sehr mächtig und deswegen war es auch schwer, eine ganze Portion alleine zu verdrücken.

Die Kellner waren sehr freundlich und das Restaurant sehr gepflegt und edel. Am Ende hat man noch süße Pralinen bekommen, die aussahen wie Schlüssel, Muttern und Schrauben. Ich fand es im Arzak toll und würde es jedem weiterempfehlen. Alle Daummen oben. vf (14 Jahre)

 

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Arzak
Av. del Alcalde José Elosegi, 273
20017 Donostia-San Sebastián
Spanien
Telefon: 0034 943278465
www.arzak.es

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Weine

Quinta de la Quietud Reserva 2020 BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Reserva · Bio

Quinta de la Quietud Reserva 2020 ist der Grand Vin des Hauses: 100 % Tinta de Toro von alten Buschreben, spontan vergoren und zwei Jahre im französischen Barrique gereift. Kraftvoll und tief, zugleich überraschend ausgewogen und elegant – mit dunkler Frucht, Lakritz und einer feinen mineralischen Note.


Toro

Quinta de la Quietud liegt rund zwei Kilometer südlich des Duero bei Toro (Castilla y León), auf 665 bis 700 Metern Höhe. Önologe Jean-François Hébrard, ein Franzose mit Bordeaux-Erfahrung, bewirtschaftet die Reben als Buschreben ohne Bewässerung, teils mit dem Pferd. Die Weinberge sind seit 2002 ökologisch zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-016-CL).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro von Reben, die zwischen 1960 und 1988 gepflanzt wurden. Handlese in 15-kg-Kisten, Spontangärung ohne zugesetzten Schwefel im offenen Edelstahltank und zwei Wochen Maischestandzeit. Anschließend ruht der Wein sechs Monate im Tank auf der Feinhefe, bevor er 24 Monate in 225-Liter-Fässern aus französischer Eiche reift – höchstens ein Drittel davon neu.

Im Glas

Tiefes Kirschrot. In der Nase konfierte schwarze Früchte, Lakritz, feine Röstnoten von dunklem Kakao und ein Hauch Graphit. Am Gaumen dicht und saftig, mit weichen, gut eingebundenen Tanninen und belebender Säure – kraftvoll, aber nie schwer, mit großer Länge. Ein wenig Luft tut ihm gut.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit großem Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Lamm, geschmorte Ochsenbacke, Wild und gereifter Manchego.


Lage: Toro, Castilla y León (Spanien); 665–700 m, Reben gepflanzt 1960–1988
Klassifikation: D.O. Toro – Reserva
Jahrgang: 2020
Ausbau: 6 Monate auf der Feinhefe, 24 Monate französische Eiche (max. 33 % neu)
Bio-Kontrollstelle: ES-ECO-016-CL

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Weine

Eimermann Chenin Blanc

Weißwein · Rheinhessen · Chenin Blanc

100 % Chenin Blanc Lage Schloss Schwabsburg Nierstein-Schwabsburg, Rheinhessen Weingut Eimermann trocken vegan

Eimermann Chenin Blanc ist ein frischer, saftiger Weißwein aus einer Rebsorte, die in Deutschland kaum angebaut wird. Ursprünglich von der Loire, heute vor allem in Südafrika verbreitet, wächst sie hier in der Lage Schloss Schwabsburg bei Nierstein – mit Mirabelle, Nektarine und Maracuja und einer herben, straffen Frische.


Schloss Schwabsburg – Chenin Blanc unter der Burgruine

Chenin Blanc ist an der mittleren Loire zu Hause, in Anjou und der Touraine, wo er in Vouvray und Savennières einige der langlebigsten Weißweine Frankreichs hervorbringt. Die größte Anbaufläche liegt heute aber in Südafrika, wo die Sorte lange unter dem Namen Steen lief. Sie reift spät, behält auch in warmen Lagen eine hohe Säure und ist entsprechend vielseitig – von knochentrocken bis edelsüß. In Deutschland ist sie eine Rarität.

Die Reben stehen in der Lage Schloss Schwabsburg bei Nierstein, benannt nach der mittelalterlichen Burg, deren Ruine über dem Ort steht. Die Lage gilt als sonnig, trocken und windig. Genau das braucht Chenin Blanc: Sonne für die späte Reife, Wind, der die Trauben nach Regen schnell abtrocknet und die dünnhäutige Sorte vor Fäulnis schützt, und Trockenheit, die die Beeren klein und konzentriert hält.

Das Weingut Eimermann in Nierstein-Schwabsburg wird in fünfter Generation von Werner und Thore Eimermann geführt und hat neben Riesling und Burgundersorten auch Rebsorten im Programm, die in Rheinhessen selten sind. Alle Weine des Guts sind vegan.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chenin Blanc, trocken ausgebaut. Der Ausbau zielt auf Frucht und Frische: Die natürliche Säure der Sorte bleibt erhalten und gibt dem Wein eine herbe, straffe Kontur. In der Frische erinnert er an Sauvignon Blanc, zeigt aber mehr gelbe Frucht und eine leicht wachsige Textur, wie sie für Chenin Blanc typisch ist.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Mirabelle, saftige Nektarine und exotische Maracuja. Am Gaumen saftig und ausdrucksstark, mit viel Frucht und einer herben, zupackenden Frische. Der Abgang ist klar und frisch.

Eine Loire-Sorte in einer windigen Lage am Rhein: gelbe Frucht, Maracuja und eine Säure, die nicht nachgibt.

Bei 10–12 °C servieren. Jung sehr frisch; Chenin Blanc gewinnt aber mit einigen Jahren Flaschenreife oft an Tiefe.

Am Tisch

Ein Begleiter für aromatische Küche. Passt zu Fusion-Küche, gegrilltem Geflügel, asiatisch inspirierten Gerichten, glasiertem Schweinebauch und vegetarischen Gerichten mit exotischen Gewürzen. Die Säure trägt auch Fettes: Ente, Schweinebraten mit Kruste, gereifter Ziegenkäse.


Produzent Weingut Eimermann, Werner und Thore Eimermann, Nierstein-Schwabsburg
Rebsorte 100 % Chenin Blanc
Lage Schloss Schwabsburg, Nierstein, Rheinhessen · sonnig, trocken, windig
Klassifikation Rheinhessen · trocken
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Weine

Christian Ottenbreit Weißburgunder Marktbreit O wie schön ist Franken 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Weißburgunder Qualitätswein Marktbreit · Franken trocken · Barrique + Edelstahl

Der Weißburgunder „O wie schön ist Franken" ist der Pinot Blanc von Christian Ottenbreit aus Marktbreit in Franken. Der Jahrgang 2024 orientiert sich stilistisch am französischen Burgund: selektive Lese, spontane Gärung und der Ausbau im gebrauchten Barrique prägen den Wein. Im Glas nussige und kräuterige Aromen, Kernobst und Zitrus, dazu feine Säure und straffe Mineralität. Trocken ausgebaut, mit klarer Struktur.


Marktbreit – Maindreieck, Franken

Die Reben für diesen Weißburgunder stehen in Marktbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden; der Hof des Weinguts Ottenbreit liegt im benachbarten Obernbreit. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett.

Assemblage und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Weißburgunder (Pinot Blanc). Nach selektiver Lese und spontaner Gärung reift er in mehrfach belegten Barriquefässern, anschließend wird er verschnitten und ruht im Edelstahltank.

Im Glas

Nussiger Duft mit vegetabilen und angedeutet floralen Noten, dazu Kernobst und Zitrusnuancen. Am Gaumen herbe Frucht mit nussigen, leicht kräuterigen und gelb-würzigen Aromen, ein Hauch Tabak und eine ganz leicht reduktive Note, die das Bild ergänzt. Feine Säure, deutlicher Zug und straffe Mineralität sorgen für Frische, der Abgang bleibt herb und klar.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Wild und Käse. Der Barrique-Ausbau und die straffe Struktur tragen auch kräftigere Gerichte. Trinkreif ab sofort, mit Reifepotenzial bis etwa 2027. Ein kurzes Dekantieren öffnet den Wein. Serviertemperatur rund 10–12 °C.


Lage Marktbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Qualitätswein
Ausbau Gebrauchtes Barrique, Reife im Edelstahltank

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Spanien

Jade Gross Jabalina 2023

Roséwein · Rioja · Tempranillo

Tempranillo Rosé DOCa Rioja Jade Gross 7 Monate Feinhefe nur 898 Flaschen 2023

Der Jade Gross Jabalina 2023 ist ein reinsortiger Tempranillo-Rosé, dessen Stilistik ein wenig an einen würzigen Provence-Rosé erinnert – fein, ein wenig wild und vielschichtig, mit permanenten Veränderungen in Duft und Geschmack. Eine neue Roséwein-Dimension im Glas.


Jabalina – „die Wildsau"

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Namensgebung „Jabalina" (die Wildsau) ist eine Anspielung auf die gefräßigen Wildsauen, die ab und an die Weinberge von Jade Gross in der Nacht heimsuchen, um die reifen Trauben vor der Ernte zu verputzen. Den Rosé keltert sie reinsortig aus der Tempranillo-Traube.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo-Rosé aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Über sieben Monate Reife auf der Feinhefe – ungewöhnlich lang für einen Rosé –, was dem Wein seine Vielschichtigkeit, Tiefe und Struktur verleiht. Handwerklich und mit minimaler Intervention vinifiziert. Gesamtproduktion: 898 Flaschen.

Im Glas

Hagebutte, unreife Kirschen, mediterrane Gewürze, weißer Tee und eine gute Säure mit Zug und Druck malen hier eine neue Roséwein-Dimension ins Glas. Fein, ein wenig wild, vielschichtig und mit permanenten Veränderungen in Duft und Geschmack zeigt er, was ein über sieben Monate auf der Feinhefe gelegener Rosé alles kann.

Fein, ein wenig wild und vielschichtig – eine neue Roséwein-Dimension im Glas.

Ein ausdrucksstarker Gastronomie-Rosé, kein simpler Terrassenwein. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu mediterranen Gemüsegerichten und Tapas sowie zu mild-würziger Küche.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Höhenlagen vor der Sierra Cantabria
Klassifikation: DOCa Rioja rosado, Tempranillo (trocken); nur 898 Flaschen
Ausbau: Tempranillo-Rosé; über 7 Monate auf der Feinhefe; handwerklich, minimale Intervention

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Rebsorten

Schittler Becker Niersteiner Pettenthal Riesling trocken 2020

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Schittler & Becker Niersteiner Pettenthal Riesling trocken 2020 stammt aus einer der großen Rieslinglagen der Welt. Für das Familienweingut ist dieser Wein aus dem berühmten Pettenthal am Roten Hang ein historischer Meilenstein – Herausforderung und Ansporn, hier einen absoluten Spitzenwein zu erzeugen.


Rheinhessen / Niersteiner Pettenthal

Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Majestätisch und steil erhebt sich der berühmte Rote Hang bei Nierstein an der Rheinfront. Das Rotliegende, das dem Boden seine charakteristische Farbe verleiht, ist eine einzigartige Bodenformation, die im steilen Hang mit dem Rhein zu Füßen ganz besondere Bedingungen schafft. Aus der Einzellage Niersteiner Pettenthal stammen einige der besten Rieslinge der Welt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Handlese, Spontangärung und Ausbau sowohl im Edelstahl als auch im traditionellen großen Holzfass prägen diesen Wein. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klare Steinobst- und Zitrusfrucht, verbunden mit der würzig-mineralischen Prägung des Rotliegenden. Am Gaumen dicht und mineralisch, mit feiner Struktur, animierender Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Nierstein / Roter Hang – Einzellage Pettenthal (Deutschland); Vereinigte Weingüter Schittler & Becker
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Handlese, Spontangärung, Edelstahl und großes Holzfass; Rotliegend (roter Tonschiefer)
Jahrgang: 2020

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Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc Vieilles Vignes 2024

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Blanc AOC · Vieilles Vignes Pellands & Millerands · 0,93 ha · Reben 50–70 J. am Rand von Meursault 2024

Der Bourgogne Blanc Vieilles Vignes 2024 von Jean-Philippe Fichet stammt aus zwei Parzellen am Rand von Meursault – mit 50 bis 70 Jahre alten Reben. Komplex und druckvoll, mit Zitrus und Heckenkirsche: ein Bourgogne, der manchem Village Paroli bietet.


Alte Reben am Rand von Meursault

Die zwei Parzellen Les Pellands und Les Millerands umfassen zusammen rund 0,93 Hektar mit 50 bis 70 Jahre alten Reben, vollständig auf Lehm-Kalk-Böden und am Rand der Appellation Meursault gelegen. Pellands ist die einzige Bourgogne-Parzelle, die an den 1er Cru Charmes grenzt – das macht diesen „Bourgogne" besonders.

Jean-Philippe Fichet zählt zu den renommierten Adressen von Meursault; seine Handschrift hebt diesen regionalen Wein deutlich über seine Stufe.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, eher feuchtes Jahr mit höherem Krankheitsdruck und geringeren Mengen; sorgfältige Arbeit im Weinberg war entscheidend.

Die Weißweine 2024 fallen frischer und knackiger aus, mit einem Hauch mehr Säure und klarer, kühler Eleganz – ideal für die druckvolle, mineralische Art dieses Bourgogne.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, aus den Parzellen Les Pellands und Les Millerands.

Der Wein reift im Holzfass, im präzisen Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Mineralität, Druck und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Komplex und direkt: Der Wein kommt mit Druck und einer Mischung aus Zitrusfrüchten und Heckenkirsche. Am Gaumen mineralisch und straff, im kühlen 2024er mit besonders frischer Säure und langem Abgang.

Zitrus und Heckenkirsche mit Druck und Mineralität – ein „Bourgogne", der manchem Village Paroli bietet.

Jung schon zugänglich, kann aber einige Jahre zulegen. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, mineralischer Begleiter.


Lage: Bourgogne (Côte de Beaune); Parzellen Les Pellands & Les Millerands am Rand von Meursault (Pellands grenzt an 1er Cru Charmes), Lehm-Kalk, 0,93 ha, Reben 50–70 Jahre
Klassifikation: Bourgogne Blanc AOC (Vieilles Vignes)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Marguet Oger Grand Cru 2020 Brut Nature BIO

Der Marguet Oger 2020 Grand Cru Brut Nature ist Chardonnay aus Oger, einem der Grand-Cru-Dörfer der Côte des Blancs, ganz ohne Dosage. Jung, kreidig und trotzdem schon erstaunlich rund.

Im Glas

Hellgold, feine Bläschen. Die Nase ist noch zurückhaltend: Zitronenschale, nasser Stein, ein Hauch Kreidestaub. Am Gaumen wirkt er reifer, als sein Alter vermuten lässt, mit Zitrusfrucht und klarer Mineralität. Zum Schluss eine feine Toastnote, die lange bleibt.

Mach was draus

Sushi-Abend, Austern mit einem Spritzer Limette oder ein Teller Ziegenkäse mit Honig und Thymian. Auch zu weißem Spargel mit Sauce Hollandaise ist er eine gute Wahl. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Trink ihn jetzt zu Sushi und vergiss eine zweite Flasche für ein paar Jahre im Keller. Er hat das Zeug dazu, mit der Zeit noch tiefer zu werden.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie passt Oger zu einem Haus aus Ambonnay? Benoît Marguet keltert neben seinen eigenen Lagen in Ambonnay und Bouzy auch Dorf-Champagner aus anderen Grand Crus, darunter Oger und Chouilly in der Côte des Blancs.

Wie viele Flaschen gibt es? Laut Händlerangabe wurden vom Oger 2020 nur 2.330 Flaschen abgefüllt.

100 % Chardonnay · Oger Grand Cru, Côte des Blancs · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Embrazées 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Embrazées Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Embrazées 1er Cru 2023 ist ein facettenreicher, sehr mineralischer Chardonnay aus einer exponierten Lage am Südwestrand von Chassagne – dicht, frisch und lange lagerfähig.


Les Embrazées – exponierte Lage an der Grenze zu Santenay

Les Embrazées ist ein Premier-Cru-Weinberg am südwestlichen Ende von Chassagne-Montrachet an der Grenze zu Santenay. Die Lage ist überwiegend mit Chardonnay bepflanzt, nur ein kleiner Anteil entfällt auf Pinot Noir. Die Böden dieser exponierten Lage sind eine Mischung aus weißem Ton-Mergel und Kalkstein.

Thomas Morey bewirtschaftet hier eine 1961 angepflanzte Chardonnay-Parzelle. Knackige Mineralität, Vielschichtigkeit, große Dichte und langes Lagerpotenzial sind die herausragenden Eigenschaften dieser Weine.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Facettenreich, frisch und sehr mineralisch – mit knackiger Mineralik und großer Dichte. Ein klar konturierter, präziser Chassagne von beeindruckender Tiefe, der seine Stärke aus der Höhenlage und den alten Reben zieht.

Knackige Mineralik, Vielschichtigkeit und Dichte – Les Embrazées ist ein langlebiger Chassagne mit Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu gebratenem Fisch (Steinbutt, Seezunge), zu Geflügel oder Poularde in Rahmsauce sowie zu jungem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Embrazées, Côte de Beaune (Frankreich); südwestlich an der Grenze zu Santenay, weißer Ton-Mergel und Kalkstein; Parzelle von 1961
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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