Der Jahrgang 2014 in Riax Baixas:
Die Temperaturen im Frühling 2014 waren mild und etwas höher als der Mittelwert der letzten Jahre. Bemerkenswert war, dass es im Vorfeld keinen Frost gab, was mit sich brachte, dass die Knospenbildung 2 Wochen früher als in anderen Jahren stattfand.
Nach einem Winter mit sehr viel Niederschlag sowie vielen Regentagen war der Frühling sehr trocken; die Niederschläge erreichten gerade einmal 20% des Durchschnittwertes. Diese Bedingungen erlaubten eine gleichmäßige Knospenbildung sowie eine sehr gute Füllung der Blüten.
Der Sommer fing mit normalen Temperaturen im Juni an und war sogar etwas wärmer als erwartet, aber den anfangs hohen Temperaturen folgten dann eine starke Kälteperiode. Der Sommer war sehr feucht, nicht so sehr wegen der Regentagen, sondern wegen der hohen Aktivität der Wetterfronten im Juli und August.
Diese Bedingungen verursachten viele Probleme, und hautsächlich wegen des Mehltaus brachte die Ernte 2014 einen ca. 20%igen Verlust im Vergleich zum Jahrgang 2013 ein.
Im August, nach dem Farbenwechsel der Weinblätter, fielen die Temperaturen stark, wodurch sich die Reife verlangsamte. Das Wetter im September war sehr unregelmäßig. Die ersten zwei Wochen waren mild, aber die darauf folgenden zwei Wochen dann wiederum sehr kalt. Es gab zahlreiche Niederschläge mit vielen Gewitterfronten. Zwischen 150-200 l/pro m² wurden in der Region Sanés gemessen. Der Regen verspätete und behinderte die Reifung der Trauben und so hat diese Ernte niedrige bis mittlere Alkohol Werte und im allgemeinen eine eher hohe Säurestruktur. Eine sehr gute Weinbergsarbeit im Verlaufe des ganzen Jahres war darum sehr wichtig, um gute Qualitäten ernten zu können.





