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7. Dezember 2014

Italien

Cielo – Ostuni – Italien

In der wunderschönen Altstadt von Ostuni liegt am Ende einer leicht versteckten kleinen Gasse das Restaurant Cielo. In dem alten Gebäudekomplex ist zudem auch noch

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Spanien

Coto de Imaz Gran Reserva 2016

Rotwein · DOCa Rioja · Tempranillo

Tempranillo Cenicero · Rioja Alta 2016 Gran Reserva 24 Monate Barrique 36 Monate Flaschenreife amerikanische und französische Eiche

Coto de Imaz Gran Reserva 2016 ist die Spitze der Rotweinlinie von El Coto de Rioja – ein klassischer Rioja aus Tempranillo von eigenen Rebflächen um Cenicero in der Rioja Alta. 24 Monate im 225-Liter-Fass aus amerikanischer und französischer Eiche, danach mindestens 36 Monate auf der Flasche, bevor er das Haus verlässt. Der Jahrgang 2016 wurde vom Consejo Regulador als „muy buena" eingestuft.


Cenicero in der Rioja Alta

Die Trauben für Coto de Imaz stammen überwiegend aus eigenen Lagen um Cenicero, einem Weinbauort der Rioja Alta am linken Ebroufer, dort wo der Najerilla aus der Sierra de la Demanda kommend in den Ebro mündet. Die Weinberge liegen auf Terrassen zwischen rund 400 und 500 Metern Höhe – deutlich höher als der Osten der Region und damit kühler, mit längerer Vegetationszeit und größerer Tag-Nacht-Spanne.

Die Böden sind kalkhaltige Tone mit Sand- und Geröllanteilen, teils eisenhaltig und deshalb rötlich. Der Ton hält Wasser über den trockenen Sommer, der Kalk bremst den Wuchs und hält die Säure; auf Geröll reifen die Trauben früher und gleichmäßiger. Für Tempranillo, eine früh austreibende und früh reifende Sorte mit von Natur aus mäßiger Säure, ist diese Kombination aus Höhe und Kalk die Voraussetzung für Weine, die sechzig Monate Ausbau überstehen.

Klimatisch liegt die Rioja Alta an der Schnittstelle zweier Systeme: Die Sierra de Cantabria hält die atlantischen Tiefs ab, ohne die kühle Luft ganz auszusperren, während vom Ebrotal her mediterrane Wärme zieht. El Coto de Rioja, 1970 gegründet und seit 1976 mit eigener Kellerei in Oyón, ist heute der größte Rebflächenbesitzer der Denominación – rund 730 Hektar in eigener Bewirtschaftung. Der Name Coto de Imaz geht auf das Monasterio de Imaz zurück; der erste Jahrgang unter diesem Etikett war 1970.

Jahrgang 2016 – Rioja

Auf einen niederschlagsreichen Winter folgte in der Rioja ein Frühjahr mit gefüllten Wasserspeichern – die Grundlage dafür, dass die Reben den heißen, trockenen Sommer ohne Stress überstanden. Der Vegetationsverlauf blieb über das ganze Jahr regelmäßig, ohne die Brüche durch Frost oder Hagel, die andere Jahrgänge dieser Dekade prägten. Regenfälle im September unterbrachen die Reife und verlängerten sie, statt sie abzuwürgen.

Der Consejo Regulador stufte 2016 als „muy buena" ein und hob drei Punkte hervor: das Gleichgewicht zwischen Säure und Alkoholgrad, die aromatische Qualität und die phenolische Reife, die den Weinen Tiefe und Länge gibt. In den Kennzahlen lag 2016 über dem Vorjahr, bei zugleich zufriedenstellender Menge. Für lange ausgebaute Weine ist genau diese Kombination entscheidend: Reife Tannine tragen fünf Jahre Fass- und Flaschenreife, ohne auszutrocknen, und die erhaltene Säure hält den Wein nach dieser Zeit noch frisch.

Vinifikation und Fassreife

Vergoren wird im Edelstahltank, mit einer Maischestandzeit von rund drei bis vier Wochen und regelmäßigen Umzügen – lang genug für Farbe und Struktur, ohne harte Extraktion. Die Basis ist Tempranillo, ergänzt um einen kleinen Anteil Graciano, der Säure und dunkle Würze beisteuert.

Es folgen 24 Monate in 225-Liter-Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche. Die amerikanische Eiche liefert die Kokos- und Vanillenote, die den klassischen Rioja-Stil ausmacht, die französische engere Poren und feinere Gerbstoffe. Danach reift der Wein mindestens 36 Monate in der Flasche im Keller der Bodega – zusammen die fünf Jahre, die die DOCa Rioja für einen Gran Reserva vorschreibt. Diese Zeit übernimmt die Arbeit, die sonst der Käufer leisten müsste: Das Holz integriert sich, die Tannine runden sich, und die tertiäre Aromatik ist bei Auslieferung bereits angelegt.

Im Glas

Dunkles Kirschrot mit granatfarbenem Rand – die Farbe eines Weins, der Jahre hinter sich hat, aber noch nicht altert. In der Nase reife dunkle Frucht, Brombeere und Zwetschge, darüber Vanille, Kokos und süße Gewürze aus der amerikanischen Eiche, dahinter Leder, Tabak und Kakao. Am Gaumen fleischig und breit gebaut, mit festen, inzwischen gerundeten Tanninen und einer Säure, die den warmen Jahrgang in Form hält. Der Abgang ist lang, würzig und trocken.

Fünf Jahre Reife vor dem Verkauf: Was bei anderen Weinen der Keller des Käufers leistet, hat der Gran Reserva bereits hinter sich.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren – der Wein gewinnt dabei deutlich an Offenheit, und ein leichtes Depot ist nach dieser Reifezeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif und mit Reserve bis in die frühen 2030er-Jahre.

Am Tisch

Der klassische Partner ist gebratenes und geschmortes Fleisch: Lamm aus dem Ofen, Rinderbraten, Chuletillas vom Weinstock-Feuer, Oxtail. Ebenso Wild und Wildgeflügel, bei denen die Würze aus dem Fass mitspielt. Zu Käse eher gereifter Manchego oder Idiazábal als cremige Sorten. Vegetarisch funktionieren Gerichte mit Röstaromen – gegrillte Pilze, geschmorte Paprika mit Knoblauch.


Produzent El Coto de Rioja, Oyón, Rioja Alavesa
Rebsorte Tempranillo mit kleinem Anteil Graciano
Lage eigene Rebflächen um Cenicero, Rioja Alta · kalkhaltige Tonböden
Klassifikation DOCa Rioja · Gran Reserva
Jahrgang 2016, vom Consejo Regulador als „muy buena" eingestuft
Vinifikation Gärung im Edelstahltank · Maischestandzeit rund drei bis vier Wochen
Ausbau 24 Monate in 225-l-Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche · mindestens 36 Monate Flaschenreife
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Rebsorten

Metzger Melandor Pinot Noir 2019

Rotwein · Pinot Noir · trocken · Pfalz

Metzger Melandor Pinot Noir ist der Spitzen-Spätburgunder vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Auf Kalkböden gewachsen, präsentiert er sich kraftvoll, stolz und erhaben. Mit unbändiger Kraft kämpft er sich durch den Kalk und wird so zum herausragenden Pinot Noir des Guts. Ein dichter, tiefgründiger Wein mit Anmut und Struktur.


Pfalz – Kalkböden

Die Reben für den Melandor wachsen auf den Kalkböden der Pfalz. Hier zwingt der karge, steinige Untergrund die Wurzeln in die Tiefe – das verleiht dem Spätburgunder Kraft, Mineralität und Struktur.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Als Spitzencuvée des Guts reift der Wein im Barrique, das ihm Tiefe, feinkörnige Tannine und Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife rote und dunkle Beeren, dazu würzige Noten und feine Holznuancen. Am Gaumen kraftvoll und strukturiert, mit festem Tanningerüst und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren. Gut gelagert reift der Wein über Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Reh, Wildgeflügel, Lammrücken, Rinderbraten und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz – Kalkböden (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Pinot Noir), trocken
Ausbau: reinsortig Pinot Noir, Barrique

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Weine

Von Winning Riesling Kirchenstück GG 2020

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Forster Kirchenstück VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Sandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe 2020

Der von Winning Forster Kirchenstück Riesling GG 2020 stammt aus Deutschlands wertvollstem Weinberg, geschützt am Rand von Forst. Ein monumentaler Riesling mit großer Kraft und Würde.


Forster Kirchenstück – Deutschlands wertvollster Weinberg

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Das Kirchenstück ist das Flaggschiff des Guts.

Die Lage liegt geschützt am Rand von Forst und gilt als Deutschlands wertvollster Weinberg. Im Boden finden sich Sandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein seine große Kraft, Würde und Tiefe verleiht.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die geschützte Lage des Kirchenstücks und der lange Holzfassausbau bewahrten Kraft, Konzentration und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Kirchenstück, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Sandstein, Kalk und Basalt.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm Schmelz, Dichte und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Ein monumentaler Riesling mit großer Kraft und Würde: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Basaltanklang und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht, tief und kraftvoll, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Monumental, mit großer Kraft und Würde – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Kirchenstück (VDP.Große Lage), Forst, Pfalz; Sandstein, Kalk und Basalt; gilt als Deutschlands wertvollster Weinberg
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; Handarbeit im Weinberg

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Südafrika

Steenberg Merlot

Wein · Rotwein · Constantia · Südafrika

Steenberg Merlot ist ein klassischer Merlot aus dem kühlen Constantia-Tal in Südafrika. Er begeistert mit reifer, pflaumiger Frucht in der Nase und mundet weich, geschmeidig und sehr feinsaftig, mit Primäraromen von Kirsche und Eukalyptus.


Constantia / Südafrika

Das Weingut Steenberg liegt im Herzen des Constantia-Tals bei Kapstadt und ist das älteste Weingut der Region (1682 gegründet). Das kühle, maritim geprägte Klima – beeinflusst von zwei Ozeanen und den umliegenden Bergen – sorgt für langsame Reife und elegante, fruchtbetonte Weine.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Merlot. Der Wein reift in französischer Eiche (mit einem beträchtlichen Anteil neuer Barriques), was feine Vanille- und Würznoten beisteuert. Dank des kühlen Constantia-Klimas bleibt der Stil saftig und ausgewogen, ohne „hitzig" zu wirken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife, pflaumige Frucht, dazu Kirsche und ein Hauch Eukalyptus, untermalt von feiner Holzwürze. Am Gaumen weich, geschmeidig und sehr feinsaftig, mit weichen Tanninen. Harmonisch, kräftig und säurearm im langen Abgang.

Am Tisch

Bei rund 18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: Lamm, rotem Fleisch, Schmorgerichten, Geflügel und gereiftem Käse.


Lage: Constantia, Kapstadt (Südafrika)
Klassifikation: Wine of Origin Constantia – 100 % Merlot, trocken
Ausbau: Reifung in französischer Eiche (teils neue Barriques)

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Spanien

Envinate Palo Blanco VdM Tenerife 2024

Weißwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Blanco

100 % Listán Blanco Teneriffa · Valle de la Orotava Envínate Vulkanboden · ~600 m wurzelechte 100-J.-Reben (Cordón trenzado) große Ovalfuder 2024

Der Envínate Palo Blanco 2024 ist ein äußerst spannender Vulkan-Weißwein aus dem Norden Teneriffas – nicht von der Frucht, sondern von Erde und Mineralität geprägt. Spontan, wild und herzhaft, karg und meeresfrisch. Kein Gaumenschmeichler, sondern ein Wein, der seine Heimat intensiv und spektakulär zum Ausdruck bringt.


Palo Blanco – Vulkanweiß aus dem Valle de la Orotava

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Der Palo Blanco stammt aus dem gleichnamigen Quartier bei Los Realejos im Valle de la Orotava, am Nordhang des Teide. Auf rund 600 Metern fußen über 100 Jahre alte, wurzelechte Listán-Blanco-Reben (die Reblaus erreichte die Kanaren nie) auf reinem schwarzem Vulkangestein und Basalt, erzogen im traditionellen, geflochtenen „Cordón trenzado". Der Duft ist entsprechend nicht von der Frucht, sondern von der Erde und der Mineralität des Bodens geprägt.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2024 einen vertikalen, mineralisch-salzigen Weißwein von großer Frische und Spannung. Die alten Reben und der schonende Ausbau betonen die kargige, herkunftsgenaue Stilistik – ein Wein für Liebhaber kompromissloser Terroirweine.

Ausbau

Reinsortiger Listán Blanco (Palomino) aus dem Jahrgang 2024, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Handlese, Ganztraubenpressung ohne Schalenkontakt, Spontangärung mit Wildhefen im Betontank; anschließend Ausbau über rund zehn Monate in zwei großen 2.500-Liter-Ovalfudern aus Friaul. Unfiltriert, mit nur minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Der Duft des Palo Blanco ist nicht von der Frucht, sondern von Erde und Mineralität geprägt: spontan, wild und herzhaft. Am Gaumen nasses Gestein, leicht nussige und oxidative Aromatik, karg und staubig im Abgang. Säure und Meeresfrische fügen sich formidabel ins Gesamtbild. Kein Gaumenschmeichler, eher ein Essensbegleiter – ein Wein, der seine Heimat intensiv und spektakulär zum Ausdruck bringt.

Nasses Gestein, nussig-oxidative Aromatik, karg und staubig – Säure und Meeresfrische formidabel im Gesamtbild.

Sollte vorher dekantiert werden. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Tapas und Reisgerichten, zu Geflügel sowie zu gereiftem Hartkäse – ausgesprochen vielseitig am Tisch.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava (Quartier Palo Blanco, Los Realejos; Kanaren, Spanien); ~600 m, schwarzer Vulkanboden/Basalt; über 100 Jahre alte, wurzelechte Cordón-trenzado-Reben
Klassifikation: Weißwein, Teneriffa; 100 % Listán Blanco (trocken)
Ausbau: Ganztraubenpressung, Spontangärung im Beton, ~10 Monate in 2.500-l-Ovalfudern (Friaul), unfiltriert; organischer Anbau

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Weine

La Tire by Jeff Carrel Fitou rouge BIO

Wein · Rotwein · Fitou · Frankreich

Jeff Carrel La Tire Fitou Rouge ist ein biozertifizierter Rotwein aus dem Fitou. Die handselektionierte Cuvée aus Carignan und Syrah hat Biss und jede Menge Würze: dunkle Schokolade, Kräuter der Provence, Kirschen und ein wenig dunkler Pfeffer, abgerundet von gut eingebundenen Gerbstoffen.


Fitou / Languedoc

Das Fitou ist die älteste Rotwein-Appellation des Languedoc und stand einst – wie die „Ente" als Automobil – für französische Lebensart und bezahlbaren Genuss. Jeff Carrel lässt dieses Lebensgefühl mit La Tire wieder aufleben. Der Wein ist biozertifiziert (FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Carignan und 40 % Syrah, von Hand selektioniert und gelesen. Carignan bringt würzige Kraft und Biss, Syrah dunkle Frucht und Pfeffrigkeit. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte, würzige Stilistik mit gut eingebundenen Gerbstoffen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase Kirsche, dunkle Schokolade, Kräuter der Provence und ein wenig dunkler Pfeffer. Am Gaumen würzig und saftig, mit Biss, reifer Frucht und gut eingebundenen, samtigen Tanninen; runder Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, geselliger Begleiter.

Passt zu: Baguette und Charcuterie, gegrilltem Fleisch, mediterranen Schmorgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Fitou AOP, Languedoc (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Fitou AOP – Cuvée aus 60 % Carignan & 40 % Syrah, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit gut eingebundenen Gerbstoffen

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Länder/Regionen

The Schmidt McLaren Vale Shiraz

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2017

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2017

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2017 ist ein Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – im klassischen, kühleren Jahrgang 2017 von betörender floraler Aromatik, Frische und nahtloser Textur, die Jeb Dunnuck an einen Côte-Rôtie aus dem Lieu-dit Côte Blonde erinnert. 97 Punkte (Jeb Dunnuck).


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2017 – Walla Walla Valley

2017 gilt nach drei Hitzejahren als klassischer, eleganter Jahrgang im Walla Walla Valley: ein kühler Start mit später Knospe und verzögerter Blüte, ein heißer Sommer, der die Reife wieder einholte, und ideale Erntebedingungen mit warmen Tagen und kühlen Nächten.

Das Ergebnis sind Syrahs mit mehr Anmut, Frische und Finesse als die wärmeren Vorjahre – ein idealer Jahrgang für floral-elegante Weine mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2017.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Die Erzeugungsmengen sind winzig, der Wein ist streng allokiert.

Im Glas

Ein betont floraler, vielschichtiger Auftritt: rote und schwarze Himbeere, Tabak, Pflaumensauce und lehmige Erde, getragen von einer Fülle blumiger Noten. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, mit bemerkenswerter Frische und tragender Struktur sowie einer nahtlosen, seidigen Textur – ein noch jugendlich verschlossener, klassisch nordrhôneartiger Syrah, den Jeb Dunnuck mit einem Côte-Rôtie aus der Côte Blonde vergleicht.

Floral, frisch und nahtlos – ein Côte-Rôtie-naher Rocks-District-Syrah aus dem klassischen Jahrgang 2017.

Jung noch verschlossen: vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit zwei bis drei Jahren Flaschenreife gewinnt er deutlich und hat Potenzial bis etwa 2038. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Pferdezug, Erziehung sur échalas

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