Blog

12. Dezember 2014

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Battenfeld Spanier Zellerweg am schwarzen Herrgott Riesling GG 2024 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Zellerweg am Schwarzen Herrgott VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen reiner Kalkfels steile Bruchkante BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Battenfeld-Spanier Zellerweg am Schwarzen Herrgott Riesling GG 2024 wächst auf reinem Kalkfels an der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz. Ein den Schatten abgetrotzter Lichtwein – tiefgründig und tänzelnd zugleich, von einzigartiger Präzision.


Schwarzer Herrgott – Kalkfels an einer steilen Bruchkante

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Schwarze Herrgott liegt am Beginn des Zellertaler Beckens, das mit dem Frauenberg seinen Abschluss findet; hier wie dort herrscht reine Kalkfelsunterlage vor.

Den Unterschied macht das Mikroklima: Während der Frauenberg offen und windexponiert liegt, befindet sich der Schwarze Herrgott an einer steilen, engen Bruchkante, die die Lage zusätzlich vor Regen und der vollen Härte des Lichteinfalls schützt. Es ist eine der ältesten und berühmtesten Weinlagen Deutschlands – bereits im 8. Jahrhundert urkundlich als Weinberg erwähnt. Mitten hindurch verläuft die Grenze zwischen Rheinhessen und der nördlichen Pfalz; mit dem Jahrgang 2010 hat das Gut die Lage wiederbelebt.

Jahrgang 2024 – Zellertal (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Der reine Kalkfels und die geschützte Bruchkantenlage sicherten reifes, gesundes Lesegut, während das kühle Jahr Frische, salzige Spannung und lichthafte Eleganz betonte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von reinem Kalkfels.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Präzision, würzige Steinaromen und lichthafte Eleganz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein präziser, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, würzige Steinaromen und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, würzigen Steinaromen und salzig-mineralischer Kalksteinnote – tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Zellerweg am Schwarzen Herrgott (VDP.Große Lage), Zellertal, Rheinhessen; steile, geschützte Bruchkante an der Grenze zur Pfalz; reiner Kalkfels
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2009

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2009 ist einer der gefeierten Grenaches Nordamerikas – ein vielschichtiger Wein aus der Lage Armada, der sich über die Jahre wunderbar entwickelt hat. Erdbeere und Holunder, Schwarztee und Basilikum, dazu die typische rauchig-fleischige Würze des Rocks District.


Armada, Walla Walla Valley

God Only Knows stammt aus der Lage Armada im Rocks District of Milton-Freewater, dem steinigen Teil des Walla Walla Valley. Die Reben wurden 2001 mit 1.815 Stöcken pro Acre gepflanzt – damals die dichteste Pflanzung der Region – und wurzeln in runden Basaltkieseln. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und hält die Erträge winzig klein.

Rebsorte und Ausbau

Rund 90 % Grenache; die übrigen rund zehn Prozent verrät Christophe Baron nicht – daher der Name „God Only Knows“. Im Jahrgang 2009 lag der Ertrag bei nur rund anderthalb Tonnen pro Acre. Der Wein wird überwiegend mit ganzen Trauben vergoren und reift in großen, gebrauchten Fässern, die der Frucht ihren Raum lassen.

Im Glas

Leuchtendes Rubin mit gereiften Reflexen. In der Nase frische Erdbeere und Holunderbeere, Birkenrinde, Schwarztee und Basilikum. Am Gaumen saftig und würzig, mit reicher roter Frucht, einem Hauch Knochenmark und Rauchfleisch und einer Salzigkeit, die das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Am Tisch

Ein gereifter Grenache, der jetzt mit Genuss getrunken werden sollte. Vorsichtig dekantieren und bei 15–17 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Ente, Wildgeflügel und Gerichte mit Pilzen.


Lage: Armada, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Jahrgang: 2009
Ausbau: ca. 90 % Grenache; überwiegend Ganztraube, große gebrauchte Fässer

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Auslese (edelsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Auslese · edelsüß Traumjahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010 von Hermann Ludes ist ein edelsüßer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Jahrgänge – eine in Wein gemeißelte Schönheit mit allen Facetten, die große Weine begehrenswert machen.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

2010 zählt zu den ganz großen Mosel-Jahrgängen – was viele erst in den letzten Jahren bemerkt haben. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit; wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, entstanden Weine von außergewöhnlicher Balance.

Gerade edelsüße Prädikate profitieren hier: Die hohe natürliche Säure trägt die Süße und sorgt für ein jahrzehntelanges Entwicklungspotenzial.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Auslese, edelsüß).

Selektive Handlese vollreifer, teils edelfauler Beeren in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Wein, der bereits gereift ist und über weitere Jahrzehnte zulegen wird.

Im Glas

Hier spielen Frucht – stählerner Pfirsich, saftiger Apfel –, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen, ergänzt um Anklänge von Honig, Aprikose und exotischer Frucht. Zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow – kann denn so ein Riesling Sünde sein?

„Freude, schöner Götterfunken, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum." (Friedrich Schiller)

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Foie gras, kräftigem Blauschimmelkäse oder fruchtigen Desserts wie Tarte und Crème brûlée – ebenso ein großer Solist und Meditationswein.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Auslese (Prädikatswein, edelsüß)
Ausbau: Riesling; selektive Handlese, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Pitthan Miss Sauvignon

Weißwein · Rheinhessen · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Zotzenheim, Rheinhessen 2025 Kalkmergel · Pararendzina Nordwest-Exposition 120–190 m Höhe Ausbau ohne Holz

Die Pitthan Miss Sauvignon 2025 ist ein Sauvignon Blanc vom Weingut Pitthan in Zotzenheim, Rheinhessen, aus den kühleren Parzellen des Betriebs. Exotische Frucht trifft hier auf Druck und Länge – Stachelbeere, reife Johannisbeere, Kiwi. Ein Sauvignon, der die Säure nicht als Effekt einsetzt, sondern als Gerüst.


Zotzenheim – kühle Nordwesthänge auf Kalkmergel

Zotzenheim liegt im Landkreis Mainz-Bingen, am nordwestlichen Rand Rheinhessens, mit den Gemarkungslagen Klostergarten (49 bis 51 Hektar) und Johannisberg (36 Hektar). Die Rebflächen liegen zwischen 120 und 190 Metern über dem Meer auf tiefgründigem, kalkreichem Mergel vom Typ Pararendzina, überlagert von sandigem Lehm. Das Weingut Pitthan bewirtschaftet in dieser Gemarkung 23 Hektar mit 13 Rebsorten.

Für Sauvignon Blanc zählt hier vor allem eine Eigenheit des Klostergartens: seine nordwestliche Exposition. Diese Hänge bekommen weniger direkte Nachmittagssonne als die südwestlichen Parzellen der Nachbargemarkung, die Trauben reifen langsamer, die Säure bleibt länger auf dem Stock erhalten. Genau das braucht eine Sorte, die bei zu viel Wärme ihre Stachelbeer- und Cassisnoten gegen breite Tropenfrucht eintauscht.

Der Kalkmergel hält vergleichsweise wenig pflanzenverfügbares Wasser, ist aber nährstoffreich – die Reben wurzeln tief, die Beeren bleiben klein. In Kombination mit den kühleren Nächten der Höhenzüge um Zotzenheim, wo die Napoleonshöhe den Blick bis in Taunus und Hunsrück freigibt, entsteht der Spannungsbogen zwischen Fülle und Frische, der diesen Wein trägt. Zotzenheim gehört weinrechtlich zur Großlage St. Rochuskapelle; die Familie Pitthan arbeitet hier seit über 150 Jahren.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Bis in den Mai waren die rheinhessischen Böden gut mit Wasser versorgt, danach folgte eine lange Trockenphase, die erst Ende Juli mit kräftigen Niederschlägen endete. Der trockene August hielt den Krankheitsdruck niedrig – Rheinhessen meldete den gesündesten Traubenzustand seit Jahren. Ab Mitte September setzte wieder Regen ein, zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese großteils abgeschlossen war.

Der Jahrgang war extrem früh: Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten weit fortgeschrittene Reife, die Hauptlese begann Anfang September und war zu Beginn der zweiten Septemberdekade vielerorts beendet – frühe und späte Sorten reiften nahezu gleichzeitig. Für aromatische Sorten wie Sauvignon Blanc entschied damit der Lesetermin über den Stil: zu spät gelesen kippt das Fruchtbild ins Überreife. Mengenmäßig war 2025 der stärkste Rückgang aller deutschen Anbaugebiete – rund 1,93 Millionen Hektoliter, 26 Prozent unter 2024 und 23 Prozent unter dem Zehnjahresmittel. Kleine, lockerbeerige Trauben mit geringer Saftausbeute ergaben konzentrierte Moste; das erklärt den Druck am Gaumen, den dieser Wein zeigt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc aus dem Jahrgang 2025, gelesen in den kühleren Parzellen des Betriebs. Der frühe Lesetermin des Jahrgangs kam der Sorte entgegen: Die Trauben kamen mit reifem, aber noch nicht überreifem Aromaprofil in den Keller – Stachelbeere und Johannisbeere statt reiner Tropenfrucht.

Der Ausbau erfolgt ohne Holz, kühl geführt und auf die Sortenaromatik ausgerichtet. Bei Sauvignon Blanc ist das eine Stilentscheidung: Fassausbau würde die flüchtigen Thiole überdecken, die Stachelbeere, Cassisknospe und Kiwi tragen. Die Konzentration der 2025er Moste liefert die Fülle, ohne dass Holz oder Hefeausbau nachhelfen müssten.

Im Glas

In der Nase Stachelbeere und reife schwarze Johannisbeere, dahinter Kiwi und ein exotischer Anflug. Am Gaumen viel Druck und Substanz, deutlich mehr Fülle als beim durchschnittlichen deutschen Sauvignon, dazu eine straffe Säure, die die Frucht in Form hält. Der Abgang zieht lang, mit erneuter Johannisbeernote und einer leicht grasigen Spitze.

Die Fülle kommt aus den konzentrierten Mosten des kleinen Jahrgangs 2025, die Frische aus der Nordwestlage – beides zusammen macht diesen Sauvignon aus.

Trinktemperatur 9 bis 11 Grad, kein Dekantieren. Der Wein steht jetzt in seiner aromatisch offensten Phase und sollte bis etwa 2028 getrunken werden – Sauvignon Blanc dieses Stils gewinnt mit den Jahren nichts hinzu, sondern verliert die Primärfrucht.

Am Tisch

Passt zu Ziegenfrischkäse, Spargel mit Kräutern, gegrilltem Fisch mit Zitrone, Sushi und Sashimi, grünem Salat mit Vinaigrette und Meeresfrüchten. Auch zu Gerichten mit Kräuternote – Pesto, Petersilie, Kerbel –, wo Weine ohne diese Säure abfallen.


Produzent Weingut Pitthan, Zotzenheim (Rheinhessen)
Rebsorte Sauvignon Blanc
Lage Zotzenheimer Klostergarten und Johannisberg
Klassifikation Qualitätswein Rheinhessen
Jahrgang 2025
Vinifikation kühle Gärung · reduktiv geführt
Ausbau ohne Holz · sortenbetont
Trinkempfehlung 2026–2028
Boden Kalkmergel · Pararendzina · sandiger Lehm
Exposition Nordwest
Höhenlage 120–190 m ü. NN
Betrieb 23 Hektar · 13 Rebsorten · Familienbetrieb seit über 150 Jahren

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Anne Gros Chambolle Musigny Cuvee La Combe D´ Orveau 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny · Lieu-dit Combe d'Orveau 1,1 ha 2023 30% neues Holz

Der Chambolle-Musigny Cuvée La Combe d'Orveau 2023 der Domaine Anne Gros stammt aus dem Lieu-dit Combe d'Orveau, einer 1,1 Hektar großen Parzelle. Ein Pinot Noir von feiner Eleganz, mit Noten von Johannisbeere und Himbeere und einem zarttanninigen Finale. Chambolle-Musigny steht für die spitzenmäßig feinen, duftigen Pinots der Côte de Nuits.


Combe d'Orveau – im „Val d'Or" von Chambolle

Die Combe d'Orveau liegt im Grenzbereich zwischen Chambolle-Musigny und Vosne-Romanée, in einem kleinen, goldenen Tal – dem Val d'Or. Die Parzelle ist tief in der Geschichte der Familie verwurzelt: 1951 schenkte Louis Gros sie seinem Sohn François. Bis heute prägt eine ausgeprägte Biodiversität die Lage.

Chambolle-Musigny gilt als die Gemeinde der feinsten, parfümiertesten Pinots der Côte de Nuits. Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische und Balance zurück.

Für die roten Burgunder steht 2023 für reife, saftige Frucht bei tragender Säure – feingliedrige, zugängliche Weine, wie sie der duftige Stil von Chambolle besonders schön zeigt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus Bewirtschaftung von Hand.

Gereift in ausgewählten Fässern, davon 30% neu. Der zurückhaltende Holzeinsatz lässt die Finesse und das feine Tannin der Lage im Vordergrund.

Im Glas

Schon beim ersten Antrunk feine Eleganz, getragen von Noten aus Johannisbeere und Himbeere. Ein Hauch weißer Pfeffer rundet das zarttanninige Finale ab.

Feine Eleganz aus Johannisbeere und Himbeere, ein Hauch weißer Pfeffer – Chambolle-Musigny in seiner duftigen Form.

Schon jung zugänglich, sein volles Potenzial entfaltet er über rund ein Jahrzehnt. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Feine, mittelschwere Speisen: Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Combe d'Orveau (Lieu-dit), Chambolle-Musigny; „Val d'Or", 1,1 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Fassausbau, 30% neues Holz; Handarbeit im Weinberg

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Domaine Bachelet Gevrey Chambertin Les Corbeaux 1er Cru VV 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Corbeaux · 1er Cru Vieilles Vignes · 0,42 ha Reben ~80 Jahre 2023

Der Gevrey-Chambertin Les Corbeaux 1er Cru VV 2023 von Denis Bachelet ist ein Pinot Noir von feiner Eleganz und Finesse. Die rund 80 Jahre alten Reben auf 0,42 Hektar geben ihm Struktur und Tiefe. Statt mit Opulenz überzeugt er mit Raffinesse, seidiger Textur und präziser Definition.


Les Corbeaux – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Les Corbeaux ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin, direkt benachbart zum Grand Cru Mazis-Chambertin. Die Lage liegt am Hang auf Kalk- und Mergelböden und bringt feingliedrige, präzise Weine hervor.

Denis Bachelet bewirtschaftet hier eine nur 0,42 Hektar große Parzelle mit rund 80 Jahre alten Reben. Seine kleine, traditionell arbeitende Domaine in Gevrey-Chambertin steht für Finesse, Tiefe und lange Lagerfähigkeit.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 80 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der auf Finesse und Präzision ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Feine Eleganz und Finesse prägen den Wein. Die aromatische Intensität des benachbarten Mazis-Chambertin erreicht er nicht ganz, brilliert aber mit feingliedriger Balance, seidiger Textur und präziser Definition. Er entfaltet sich mit jedem Schluck weiter.

Statt mit Opulenz verführt dieser Gevrey-Chambertin mit Raffinesse: seidige Textur und präzise Definition.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein eleganter Begleiter für gehaltvollere Gerichte.


Lage: Les Corbeaux (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); neben Grand Cru Mazis-Chambertin, 0,42 ha, Reben ~80 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Angerville Volnay Champans 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

100 % Pinot Noir · Pinot d'Angerville Volnay 1er Cru Champans 3,98 ha · Südosthang oben Kalkfels, unten Lehm und Stein entrappt · Remontage statt Pigeage rund 20 % neues Holz 2020

Der Volnay Champans 1er Cru 2020 der Domaine Marquis d'Angerville stammt aus der größten Premier-Cru-Parzelle des Guts, knapp vier Hektar in einer Lage, die schon im 19. Jahrhundert zu den besten von Volnay gezählt wurde. Ein reicher, vollmundiger Pinot Noir mit Fülle und Länge, gelesen früh in einem sehr warmen Jahr.


Champans – eine der historischen Spitzenlagen von Volnay

Champans liegt im Zentrum der Premiers Crus von Volnay, direkt nördlich von Caillerets. In den Einteilungen des 19. Jahrhunderts stand die Lage als Tête de Cuvée an der Spitze – der Begriff bezeichnete damals die besten Lagen eines Ortes, lange bevor die heutigen Appellationen festgelegt wurden.

Mit 3,98 Hektar ist Champans die größte Cru-Parzelle von Angerville: zwei parallele Stücke mit rund 300 Meter langen Rebzeilen, die nach Südosten den ganzen Hang hinablaufen. Oben stehen die Reben auf kargem Kalkfels, weiter unten auf tieferem, lehmig-steinigem Boden. Die oberen Partien liefern Spannung und Feinheit, die unteren Körper und Fülle – in einer einzigen Parzelle liegt so die Bandbreite, die andere Weine erst durch Assemblage erreichen.

Gepflanzt ist der Pinot d'Angerville, die hauseigene Selektion alter Reben des Guts mit kleinen, lockerbeerigen Trauben.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 gehört zu den wärmsten und trockensten Jahrgängen, die Burgund erlebt hat. Der Austrieb kam früh, der Sommer blieb heiß und nahezu regenlos, die Beeren klein. Die Lese begann in der Côte de Beaune bereits im August – für viele Güter so früh wie nie zuvor.

Die entscheidende Frage des Jahres war der Lesezeitpunkt. Guillaume d'Angerville las sehr früh und gab dem Gleichgewicht von Zucker und Säure den Vorzug vor maximaler Reife der Schalen und Kerne. Das Ergebnis sind trotz der Hitze fein gezeichnete, präzise Weine, deren Konzentration aus dem Jahr kommt und deren Frische aus der frühen Lese.

Remontage statt Pigeage

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020. Die Trauben werden vollständig entrappt und klassisch auf der Maische vergoren. Zweimal täglich wird der Most über den Tresterhut gepumpt (Remontage); auf das Unterstoßen des Huts (Pigeage) verzichtet das Gut bewusst. Das Überpumpen löst Farbe und Aroma schonender und nimmt weniger harte Gerbstoffe mit – bei einem Jahrgang mit dicken Schalen ein wichtiger Unterschied.

Ausgebaut wird im Fass mit rund 20 % neuem Holz – genug für Struktur, zu wenig, um die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Klares, helles Rubinrot. In der Nase schwarze Kirsche und Himbeere, dazu ein Hauch Feige, Orangenschale und Kakao, darunter Gewürz, Waldboden und eine erdige Note. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, reich und strukturiert, mit feinem, kreidigem Tannin und einer salzigen Frische, die die Fülle trägt. Der Abgang ist lang.

Kalkfels oben, Lehm unten, eine frühe Lese im heißen Jahr: Champans vereint Fülle und Spannung in einer Parzelle.

Vorab dekantieren und bei 16 °C servieren. Der Wein braucht fünf bis zehn Jahre, um sich ganz zu entfalten.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Rind, Geflügel in feiner Sauce oder reifem Weichkäse. Besonders gut zu Bresse-Poularde mit Morcheln, Rehrücken und Rinderfilet mit Trüffeljus.


Produzent Domaine Marquis d'Angerville, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir (Selektion Pinot d'Angerville)
Lage Champans, Volnay, Côte de Beaune · Südosthang · oben Kalkfels, unten lehmig-steinig · 3,98 ha
Klassifikation Volnay Premier Cru AOC · trocken
Jahrgang 2020
Vinifikation vollständig entrappt · Maischegärung mit zweimal täglicher Remontage · ohne Pigeage
Ausbau Fass mit rund 20 % neuem Holz
Trinkempfehlung 2026 bis 2040

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Abel Mendoza Jarrarte Maceracion Carbonica tinto

Rotwein · Rioja · Spanien

Tempranillo D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra Kohlensäuremaischegärung leichte Perlage

Der Abel Mendoza Jarrarte Maceración Carbónica ist ein junger, fruchtbetonter Tempranillo aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Die handgelesenen Trauben vergären per Kohlensäuremaischegärung – jene traditionelle Methode, die auch junge Beaujolais prägt und die klare Frucht der Traube unverfälscht herausstellt. Expressive Himbeerfrucht, eine ganz leichte, gewollte Perlage und eine gut eingebundene Säure machen den Wein aus. Leicht gekühlt zu trinken


San Vicente de la Sonsierra – Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Abel Mendoza und Maite Fernández bewirtschaften ihre Reben von Hand und mit großer Sorgfalt. Solche jungen, per Kohlensäuremaischegärung erzeugten Rotweine haben in der Rioja eine lange Tradition – die „cosecheros", die die Winzer bevorzugt selbst in den Bars der Region trinken. Jarrarte ist die ursprüngliche Marke des Guts, den jungen Weinen vorbehalten.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Die von Hand selektierten und gelesenen Trauben vergären in der Kohlensäuremaischegärung (Maceración Carbónica), bei der ganze Beeren unter CO₂-Atmosphäre vergoren werden – das betont die klare, sensible Fruchtaromatik. Eine ganz leichte, kaum wahrnehmbare Perlage ist gewollt. Ausgebaut ohne Holz.

Im Glas

Helles, leuchtendes Rot. In der Nase expressive Himbeerfrucht, klar und frisch. Am Gaumen saftig und unkompliziert, mit einer ganz feinen, kaum spürbaren Perlage und einer gut eingebundenen Säure. Ein sensibler, fruchtbetonter Rotwein mit viel Trinkfluss.

Am Tisch

Leicht gekühlt servieren, bei rund 12–14 °C. Klassische Begleitung: Tapas, Charcuterie, gegrilltes Gemüse, helles Fleisch und herzhafte Snacks – ein geselliger Wein für die Bar wie für den Tisch. Jung trinken, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Salud!


Lage San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Kohlensäuremaischegärung (Maceración Carbónica), ohne Holz

Mehr erfahren ...