Château Calon Segur 1996 Saint Estephe – Bordeaux – Frankreich

Paprika, Paprika und noch einmal Paprika in allen Aggregatzuständen dominieren den Cabernet geprägten Bordeaux in der Regel sehr häufig und diesen Calon-Segur aus dem Jahre 1996 insbesondere. Eindimensional, langweilig und unspektakulär. Also ein Wein den man probiert, trinkt, sich freut, dass er noch nicht kaputt ist und welcher ein wenig von seinem intimsten Paprikafacetten freigibt. Solo getrunken würde das den Wein so ähnlich beschreiben. Mit der dazu gereichten Speise „Rinderfilet im Lardo- Mantel mit Steinpilzen“ änderte sich dann aber das ganze Geschmacksmuster zum Positiven hin. Die Gerbstoffe wurden weicher und bildeten in Verbindung mit der Steinpilzsauce eine harmonische Süße und gute Säure. Dadurch wurde der Trinkfluss angeregt, der Wein wurde schlanker und bildete einen sehr guten geschmacklichen Contra Punkt zum Rindfleisch. Auch im Nachall waren die Paprikaaromen nun perfekt eingebunden. Eingelegte Waldfrüchte, Maronen und getrocknetes Laub prägen auf einmal den Nachhall. Der flüssige Beweis, dass guter Wein zum passenden Essen genossen werde sollte und natürlich auch umgekehrt.

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Spirituosen

Faude feine Brände Blutorangen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Blutorange aus Sizilien ist ein vollaromatischer Blutorangengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der ohne Herbizide angebauten Sorte Tarocco di Catania – die Blutorange im Glas, umspielt von floralen Noten und einer Ahnung von Vanille.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Blutorangen der Sorte Tarocco di Catania stammen aus Anbau ohne Herbizide in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo – vollreif und intensiv im Aroma.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Blutorangen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase vollfruchtig nach reifer Blutorange, mit feinen floralen Noten und einer Ahnung von Vanille. Am Gaumen saftig-fruchtig und duftig-fein, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Blutorangengeist (Zitrus-Geist), -Blutorange Sorte Tarocco di Catania aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Rebsorten

Fratelli Revello Barbera d Alba

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Lage Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1995 reiner Stahlausbau

Der Revello Fratelli Barbera d'Alba wurde nur im Stahltank ausgebaut und bewahrt so seinen ureigenen Traubengeschmack: eigenständige balsamische Noten und vollreife Kirschfrucht, vollmundig, aber nicht überladen. Ein vornehmer Essensbegleiter.


Barbera aus La Morra – Frucht pur aus dem Stahl

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata in La Morra. Die 1,8 Hektar große Parzelle ist nach Osten (270 m) und Westen (240 m) ausgerichtet; die Barbera-Reben wurden 1995 gepflanzt. Der Boden aus Kalk und Ton gibt dem Wein Struktur und Frische.

Barbera ist neben Nebbiolo und Dolcetto die wichtigste Rotweinsorte des Piemont – bekannt für saftige, dunkle Frucht und eine lebendige, erfrischende Säure bei moderatem Tannin. Im reinen Stahlausbau, ganz ohne Holz, zeigt sie ihren ureigenen, fruchtbetonten Charakter besonders klar.

Charakter und Lese – Langhe

Als fruchtbetonte, im Stahl ausgebaute Barbera zeigt dieser Wein klare, frische Frucht ohne Holzeinfluss. Die Lese erfolgt Anfang Oktober bei voller Reife – das bewahrt die vollreife Kirschfrucht, die balsamische Würze und die saftige, lebendige Art des Weins.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortige Barbera, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa acht bis zehn Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 10 Monate im Edelstahl – ganz ohne Holz, um die reine, ureigene Frucht in den Vordergrund zu stellen. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Dieser Barbera wurde nur im Stahltank ausgebaut und hat somit seinen ureigenen Traubengeschmack bewahrt. Er besticht zudem durch eigenständige balsamische Noten und eine vollreife Kirschfrucht. Vollmundig, aber nicht überladen am Gaumen und im Abgang. Ein vornehmer Essensbegleiter, bei dem Kraft und Frucht in wunderbarer Harmonie übereinstimmen.

Balsamische Noten und vollreife Kirschfrucht – vollmundig, aber nicht überladen, mit Kraft und Frucht in wunderbarer Harmonie.

Schon jung zugänglich; bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftiger Pasta und Risotto, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Salami und Hartwurst sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 1,8 ha, Ost- (270 m) und West-Ausrichtung (240 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1995
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (8–10 Tage), Gärung in Edelstahl (~10 Tage), Malo in Stahl; 10 Monate Edelstahl (ohne Holz)

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Weine

Avan OAK Ribera del Duero

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero O(A)K Juan Manuel Burgos 4 Monate neue Barrique 2022

Der Avan OAK 2022 von Juan Manuel Burgos schlägt einen etwas neuen Geschmacksweg in der Ribera del Duero ein – rund, sehr frisch und klar, mit saftig-roter Beerenfrucht und nur dezentem Holzeinsatz. Ein O(A)K für jede Lebenslage.


Juan Manuel Burgos – moderner Ribera del Duero

Bodegas y Viñedos Juan Manuel Burgos liegt in Fuentelcésped in der Ribera del Duero. „Juanma" verkörpert den typischen Geist der Region und verbindet ihn mit moderner Innovation – im Weinberg konsequent traditionell und, im Stil offen für neue Wege.

Der OAK ist der moderne, fruchtbetonte Einstieg dieser Philosophie: ein reinsortiger Tempranillo (Tinta del País), der die saftige rote Frucht der Rebsorte in den Mittelpunkt stellt. Sein Name O(A)K steht für das moderne Lebensgefühl, das diesen Wein prägt.

Jahrgang 2022 – Ribera del Duero

Der Jahrgang 2022 bringt im OAK einen runden, sehr frischen und klaren Tempranillo mit lebendiger, saftig-roter Beerenfrucht. Ein zugänglicher, unkomplizierter Wein, der den modernen, fruchtbetonten Stil des Hauses ideal abbildet.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Ausbau über vier Monate in neuen Barriques. Das Holz wird nur ganz reduziert eingesetzt – allein zur Unterstützung der saftig-roten Beerenfrucht, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

Klare, saftig-rote Beerenfrucht steht im Mittelpunkt – frisch und unmittelbar. Der Wein ist rund, sehr frisch, klar und mittellang, mit nur dezenter Holzunterstützung. Ein moderner Tempranillo, der Trinkfreude pur vermittelt.

Ein O(A)K für jede Lebenslage – mit Freunden genossen oder zum Essen zelebriert.

Lässt sich gut zu vielen Speisen kombinieren oder einfach wunderbar solo trinken. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitiger Begleiter: zu Tapas und Wurst, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel, zu Pasta und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse – oder einfach solo.


Lage: Ribera del Duero, Fuentelcésped (Spanien)
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: 4 Monate neue Barriques (reduzierter Holzeinsatz); Anbau ohne Herbizide

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Bourgogne Blanc Les Graviers 2023

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Blanc AOC Les Graviers · Gilly-lès-Cîteaux · 0,50 ha Holz & Amphore · >1 Jahr 2023

Der Bourgogne Blanc Les Graviers 2023 der Domaine Ghislaine Barthod zeigt, dass die für ihre Rotweine berühmte Winzerin auch einen vorzüglichen Weißwein keltert. Ein eleganter, tiefsinniger, mineralischer und komplexer Chardonnay – ausgebaut je zur Hälfte in gebrauchtem Eichenholz und in Terrakotta-Amphore.


Les Graviers – Chardonnay bei Chambolle

Der nur 0,50 Hektar große Weinberg Les Graviers liegt in Gilly-lès-Cîteaux bei Chambolle-Musigny in der Côte de Nuits und wurde Mitte der 2010er-Jahre mit Chardonnay bepflanzt. Die Rebanlage ist noch jung und muss sich durch den sehr steinigen Boden in tiefere Untergründe kämpfen – schon jetzt glänzt der Wein mit der Brillanz eines großen Weißweins.

Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny; dieser Bourgogne Blanc ist eine kleine, feine Rarität des Guts.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die mineralische, vibrierende Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, selektiv gelesen.

Der Ausbau dauert über ein Jahr, je zur Hälfte in gebrauchten 500-Liter-Eichenfässern und in Terrakotta-Amphoren; anschließend wird der Wein gefüllt. Das gibt cremige Textur und Tiefe, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Vielschichtiges Bukett nach unreifem Apfel- und Birnenobst, Brioche und gerösteten Mandeln. Am Gaumen cremige Textur, getragen von feiner Mineralität, die in ein sehr langes, vibrierendes Finish mit Biss und eleganter Säure mündet.

Apfel, Birne, Brioche und geröstete Mandeln über cremiger Textur – ein mineralischer Weißwein mit vibrierendem Finish.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Les Graviers, Gilly-lès-Cîteaux (Côte de Nuits); sehr steiniger Boden, 0,50 ha
Klassifikation: Bourgogne Blanc AOC
Ausbau: Chardonnay; je zur Hälfte gebrauchtes 500-l-Eichenfass und Terrakotta-Amphore, über ein Jahr

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Les Cognaux Pinot Noir Brut Nature BIO

Der Ruppert-Leroy Les Cognaux Brut Nature ist Pinot Noir aus einer Lage weit oben am Hang über Essoyes: tiefer Ton und grauer Mergel, nach Süden und Südosten. Weiß gekeltert, ohne Dosage und ohne Schwefelzusatz – ein dunkler, tiefer Blanc de Noirs.

Im Glas

Helles Gold, lebendige Perlen. Ein tiefer, kühler Duft: Quitte, Walderdbeere, reife Zitrone, Nektarine, dazu Rauch und Stein. Trotz der dunklen Aromen seidig und weich. Im Mund gerade und straff, die Frucht hält sich zurück. Lang, kühl und steinig im Abgang.

Mach was draus

Pilzrisotto, Wildgeflügel, Kalbsfilet mit Morcheln oder ein gereifter Comté. Ein Champagner für den Hauptgang und für Abende im Herbst und Winter. Wer Pinot Noir aus Burgund liebt, findet hier einen sprudelnden Verwandten. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Cognaux braucht ein großes Glas. Je länger er Luft bekommt, desto mehr Rauch und Stein kommen heraus.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie alt sind die Reben? Zwischen 15 und 30 Jahren. Sie stehen im oberen Teil des Hangs auf Ton und grauem Mergel.

Was heißt ohne Schwefelzusatz? Seit dem Jahrgang 2013 setzt das Haus keinen Schwefel mehr zu, auch nicht bei der Abfüllung. Das macht ihn besonders pur.

100 % Pinot Noir · Lage Les Cognaux, Essoyes · tiefer Ton und grauer Mergel, oberer Hang, Süd-Südost · Reben 15–30 Jahre · Spontangärung, 9 Monate auf der Hefe in Fässern und Halbstückfässern · biologischer Säureabbau · 18–20 Monate Flaschenreife · ungeschönt, unfiltriert, ohne Schwefelzusatz · Jahrgang 2022 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne Ruppert-Leroy, Essoyes · Bio, FR-BIO-10 · Stand: Oktober 2026

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Spanien

TX Txomin Etxaniz

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, Gipuzkoa Reben über 80 Jahre 6 Monate Akazienfass eigene Hefen · Feinhefe

TX Txomin Etxaniz ist die Spitzenabfüllung der ältesten Kellerei der D.O. Getariako Txakolina. Die Familie Txueka-Etxaniz keltert ihn ausschließlich aus Hondarrabi Zuri von den über 80 Jahre alten Rebstöcken, die der Großvater Pedro Txueka über der Kantabrischen Küste gepflanzt hat. Vergoren mit eigenen Hefen und sechs Monate im Akazienfass gereift, verbindet TX die salzige Frische Getarias mit Rundung und Tiefe.


Getaria – die Altreben der Familie Txueka über dem Kantabrischen Meer

Die Geschichte des Hauses reicht bis zu Domingo de Echaniz im Jahr 1649 zurück. Heute führt die Familie Txueka-Etxaniz die Kellerei, die als älteste der D.O. Getariako Txakolina gilt und die Gründung der Herkunftsbezeichnung 1989 mitgetragen hat. Die Familie hat sich stets für den Erhalt der alten Hondarrabi-Reben eingesetzt und bewirtschaftet heute rund 70 Hektar an den Hängen um Getaria.

Das Anbaugebiet ist so eng mit dem Meer verbunden wie kaum ein anderes in Spanien: Der Großteil der Weinberge der D.O. liegt weniger als einen Kilometer von der Küste entfernt. Die Reben stehen an steilen, zum Kantabrischen Meer geneigten Hängen, erzogen am Drahtrahmen, und werden von Hand in kleinen Kisten gelesen. Die ständige Meeresbrise hält die Trauben gesund und hinterlässt im Wein eine feine salzige Note.

Für TX verwendet die Familie ausschließlich die ältesten Parzellen des Betriebs: Weinberge mit über 80 Jahre alten Stöcken, gepflanzt von Pedro Txueka und bis heute vollständig in Handarbeit gepflegt. Die alten Reben reifen ausgewogener und bringen etwas mehr Zuckergehalt als die jüngeren Anlagen. Aus ihnen schneidet die Familie auch das Pflanzmaterial für neue Weinberge – sie sind das genetische Archiv des Hauses.

Eigene Hefen und Akazienfass

TX ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, die autochthone Weißweintraube der baskischen Küste. Vergoren wird mit den eigenen Hefen und auf der eigenen Feinhefe – eine Arbeitsweise, die an historische Txakoli-Bereitung anknüpft.

Anschließend reift der Wein sechs Monate in Fässern aus französischer Akazie. Die Holzwahl ist das Ergebnis mehrjähriger Versuche: Die Familie testete Limousin-Eiche, amerikanische Eiche und Kastanie, bevor sie sich für Akazie entschied. Anders als Eiche gibt Akazie kaum Röst- oder Vanillenoten ab. Sie erhält die Feinheit, Frische und Frucht der Hondarrabi Zuri und verleiht dem Wein dennoch Rundung, Körper und bessere Haltbarkeit. Die feine, natürliche Kohlensäure bleibt erhalten.

Im Glas

Strohgelb mit feinem Perlen. In der Nase Weißdorn und Zitronenblüte, dazu Ananas, Passionsfrucht und eine steinige, salzige Ader. Am Gaumen rund und saftig, mit mehr Schmelz als klassischer Txakoli, getragen von der straffen Säure der Hondarrabi Zuri bis in den langen, leicht salzigen Abgang.

Über 80 Jahre alte Hondarrabi Zuri, eigene Hefen und sechs Monate Akazie: Txakoli mit Rundung und Tiefe, ohne die salzige Frische Getarias zu verlieren.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Anders als leichter Basis-Txakoli entwickelt sich TX über einige Jahre in der Flasche weiter.

Am Tisch

Klassisch zu Meeresfrüchten, Pintxos, Kokotxas und gebratenem Fisch wie Seehecht oder Steinbutt. Die Fasstextur trägt auch weißes Fleisch, Federwild, Pilzrisotto und würzige Küche.


Produzent Txomin Etxaniz, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Altreben-Parzellen der Familie Txueka, Getaria, Baskenland · Hanglagen über dem Kantabrischen Meer · Handarbeit
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Gärung mit eigenen Hefen auf der Feinhefe
Ausbau 6 Monate im Fass aus französischer Akazie · natürliche Kohlensäure
Rebenalter über 80 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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Weine

François Montand Blanc de Blancs Brut Magnum

Die Magnum des François Montand Blanc de Blancs bringt 1,5 Liter Flaschengärung auf den Tisch – genug für rund zwölf Gläser. Colombard, Ugni Blanc und Chardonnay, frisch, klar und trocken. Die Flasche für den großen Auftritt.

Im Glas

Blasses Strohgelb, feine Perlen. Weiße Blüten, Zitrus und reifer Apfel, dazu ein Hauch Gebäck. Im Mund straff und saftig, mit Apfel, Traube, Zitrone und klarer Säure. Trocken, mit salziger Note im Abgang. In der großen Flasche entwickelt er sich über den Abend hinweg langsam weiter.

Mach was draus

Austern, Sushi, Fingerfood, Zander mit Beurre blanc oder eine Käseplatte mit jungem Comté. Die Magnum gehört auf Hochzeiten, Firmenfeiern, Silvester und jeden Empfang, bei dem viele Gläser gefüllt werden. Kühl sie mindestens vier Stunden vorher, am schnellsten geht es im Eiswasser. Ins Glas kommt er mit 6 bis 8 Grad.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Eine Magnum macht jede Feier festlicher. Und sie reicht für viele Gläser, ohne dass man ständig nachöffnen muss.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Magnum? In der großen Flasche hält sich der Schaumwein länger frisch, die Perlage bleibt fein. Außerdem sieht sie einfach großartig aus.

Wie lange braucht sie im Kühlschrank? Rechne mit mehreren Stunden. Im Eiskübel mit Wasser und Eis geht es schneller.

Colombard, Ugni Blanc, Chardonnay · Trauben aus Jura und Gascogne, versektet im Jura · zweite Gärung in der Flasche, 9 Monate und mehr auf der Hefe · Brut · Magnum 1,5 l · Maison du Vigneron, Hauteroche (Jura) · Stand: Oktober 2026

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Weine

Schäfer-Fröhlich Stromberg Riesling GG 2021

Weißwein · Bockenauer Stromberg GG · Riesling

Riesling VDP.Großes Gewächs Bockenauer Stromberg Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr-Steillage Spontangärung · reduktiv 2021

Der Schäfer-Fröhlich Bockenauer Stromberg Riesling GG 2021 stammt aus Tim Fröhlichs steilster Lage – einer südexponierten Vulkanporphyr-Steillage mit alten Reben. Ein würzig-rauchiger, kraftvoller und salzig-mineralischer Riesling von großer Präzision und Tiefe.


Bockenauer Stromberg – Vulkanporphyr in Steillage

Der Bockenauer Stromberg ist eine VDP.Große Lage an der Nahe und die steilste Lage des Weinguts – mit bis zu 70 % Hangneigung, südlich ausgerichtet, sodass die Handlese hier zwingend ist. Anders als die Schiefer- und Quarzitlagen des Guts (Felseneck, Halenberg) ist der Stromberg von verwittertem vulkanischem Porphyr (Vulkangestein) geprägt. Dieser Boden verleiht dem Riesling seine charakteristische Würze, rauchige Mineralität und kraftvolle Struktur.

Die alten Reben – ein Teil deutlich über sechzig Jahre alt – wurzeln tief im kargen Fels und liefern kleine, intensive Beeren mit niedrigem Ertrag. Das ist die Grundlage für einen vielschichtigen, langlebigen Großen-Gewächs-Riesling.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr des Stromberg ergibt das ein Großes Gewächs von straffer Spannung, salziger Mineralität und feiner Würze – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Bockenauer Stromberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).

Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Stromberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr der Steillage lebt dieses Große Gewächs: Zitrus wie Limette und Grapefruit, gelbe Steinobstnoten, dazu Kräuterwürze und eine markant rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen ist der Wein konzentriert, straff und präzise, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer ausgeprägt salzigen Mineralität. Jung zeigt er sich steinig und verschlossen, mit Belüftung gewinnt er Tiefe und Länge – und mündet in einen sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Limette, gelbes Steinobst, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – straff, salzig und präzise, mit sehr langem mineralischem Nachhall.

Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bockenauer Stromberg, Nahe (Deutschland); VDP.Große Lage, südexponierte Steillage (bis ~70 % Neigung) auf verwittertem vulkanischem Porphyr; alte Reben
Klassifikation: VDP.Großes Gewächs, Riesling (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, langes Vollhefelager, reduktiver Stil; Handlese

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