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8. Februar 2015

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Weine

Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Schloßböckelheimer Felsenberg · Felsentürmchen VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Porphyr und Melaphyr Reben 25–50 Jahre ca. 40 hl/ha

Der Dönnhoff Felsenberg „Felsentürmchen" Riesling GG 2025 stammt aus den steilsten Parzellen im Herzen des Schloßböckelheimer Felsenberg, VDP.Große Lage. Der Untergrund ist roter vulkanischer Hartstein – Porphyr und Melaphyr. Selektive Handlese in mehreren Durchgängen, rund 40 hl/ha, Ausbau in großen Eichenholzfässern und Edelstahl. Der rauchig-feuersteinige Charakter dieses Weins kommt direkt aus dem Gestein.


Felsenberg „Felsentürmchen" – Vulkangestein über der Nahe

Der Felsenberg fällt bei Schloßböckelheim als sehr steiler Südhang zur Nahe ab, mit 45 bis 55 Prozent Neigung und einem Hangfuß auf etwa 125 Metern. Der Fels darunter ist vulkanischen Ursprungs: Porphyr und Melaphyr, harte Ergussgesteine aus dem Perm, überlagert von einer dünnen Schicht steinigen, braungrauen Lehms. Das Gestein erwärmt sich schnell, hält die Wärme über die Nacht und lässt Wasser ungebremst abziehen. Bestockt ist die Lage ausschließlich mit Riesling.

Aus diesem Wärmehaushalt folgt der eigentliche Vorteil der Lage: ein früher Vegetationsbeginn und damit eine ungewöhnlich lange Reifephase. Die Trauben hängen länger am Stock, ohne dass die Zuckerreife davonläuft – die Grundlage für Weine, die Kraft und Säure gleichzeitig tragen. Das namensgebende Felsentürmchen, ein aus dem Hang ragender Felskopf, markiert den Kern der Lage; Dönnhoff nutzt für dieses Große Gewächs die besten steilen Parzellen ringsum mit Reben im Alter von 25 bis 50 Jahren.

Direkt benachbart liegt die Kupfergrube, angelegt auf dem Gelände eines aufgelassenen Kupferbergwerks – auch sie vulkanisch, aber kühler und später. Der Felsenberg ist im Vergleich der wärmere, frühere Hang; seine Weine zeigen mehr Substanz und weniger scharfe Kante. Innerhalb des Dönnhoff-Portfolios steht er für Rauch und Feuerstein, während der Kies des Kreuznacher Krötenpfuhls Fülle und der Rotliegend-Sandstein in Roxheim Kräuterwürze liefern.

Jahrgang 2025 – Nahe

Nach ausreichenden Niederschlägen im Frühjahr und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen stand an der Nahe ein dichter Traubenbehang; Spätfröste und lokaler Hagel kosteten einzelne Gemarkungen Menge. Der warme, trockene August gab dem Jahrgang seine Richtung: Die Zuckerreife legte so schnell zu, dass die Mostgewichte bereits Anfang September hohe Werte erreichten. Anders als in vergleichbar heißen Jahren blieb die Säure dabei erhalten – ein Verlauf, den Winzer der Region mit 2015 verglichen.

Die Lese zählte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets. Zum Wendepunkt wurde der Regen am 23. und 24. September: Davor kam makelloses Lesegut in den Keller, danach war Selektion Pflicht. Anfang Oktober war an der Nahe fast alles gelesen. Die Erntemenge blieb bei 246.000 Hektolitern, drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Für den früh startenden Felsenberg bedeutete das: reifes Material zu einem Zeitpunkt, an dem die Lese noch selbst über den Termin entscheiden konnte – hier wurde in mehreren Durchgängen selektiv gelesen statt in einem Zug abgeerntet.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, zu 100 Prozent selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen, bei einem Ertrag von rund 40 hl/ha. In dieser Hangneigung ist jeder Arbeitsgang Handarbeit. Nach schonender Pressung reift der Wein in klassischen großen Eichenholzfässern und Edelstahl – das gebrauchte Holz liefert Sauerstoffzutritt und Bindung, kein Holzaroma.

Der Ausbau folgt einem zweistufigen Hefeprogramm: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei weitere Monate auf der Feinhefe. Die lange Vollhefephase ist der Grund für die dichte, fast salzige Textur dieses Weins; sie bindet die Reife des Jahrgangs 2025 in Struktur, statt sie in Fülle laufen zu lassen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Schimmer. In der Nase Feuerstein und Rauch vor gelbem Steinobst, Zitrusschale und einer kühlen Kräuterwürze. Am Gaumen kraftvoll und dicht, getragen von reifer, feiner Säure und einer kristallinen, salzig-mineralischen Struktur, die den Wein bis weit in den Abgang hinein zusammenhält. Die Länge ist die eigentliche Auffälligkeit dieser Lage.

Porphyr und Melaphyr erwärmen sich schnell und speichern lange – daraus entsteht der frühe Austrieb und die lange Reifephase, die dem Felsenberg seine Substanz gibt.

In der Jugend verschlossen. Dieses Große Gewächs braucht Zeit und entwickelt sich zwischen 2029 und 2038; die Konzentration des kleinen Jahrgangs 2025 trägt es bis 2042. Junge Flaschen mindestens eine Stunde vorher dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren – der Rauchton öffnet sich erst mit Luft und Temperatur.

Am Tisch

Zu gebratenem Steinbutt und Loup de mer, zu Jakobsmuscheln mit Blumenkohl, zu Kalbsbries mit Morcheln. Ebenso zu Perlhuhn, zu Schweinebauch mit Röstaromen und zu gereiftem Comté. Der rauchige Zug dieses Weins verlangt nach Pfanne oder Grill, nicht nach Rahmsauce.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Schloßböckelheimer Felsenberg, Parzelle „Felsentürmchen" – Südhang, 45–55 % Neigung
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation 100 % selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung · ca. 40 hl/ha
Ausbau Große Eichenholzfässer und Edelstahl · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2029–2042
Boden Roter vulkanischer Hartstein – Porphyr und Melaphyr, steiniger Lehm
Rebenalter 25–50 Jahre

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Spanien

Lopez de Haro Reserva

Rotwein · Rioja · Spanien

Der Hacienda López de Haro Reserva ist ein klassischer Rioja-Rotwein der Bodega Classica aus San Vicente de la Sonsierra. Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Tempranillo mit etwas Graciano und reift zwanzig Monate in kleinen Eichenfässern aus amerikanischem und französischem Holz. Das Bukett ist erdig, mit zarten Noten von Kokosnuss und frischer Vanille. Am Gaumen frische Brotkruste und reife Beeren, in reifer, runder Art.


Rioja Alta – San Vicente de la Sonsierra

Die Bodega Classica liegt in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, oberhalb des Ebro. Das 2003 gegründete Gut arbeitet mit alten Reben aus verschiedenen Lagen der Rioja, viele auf kargen Böden der Ebro-Terrassen. Das Klima der Rioja Alta verbindet kontinentale, mediterrane und atlantische Einflüsse und sorgt für eine ausgewogene Reife der Trauben.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tempranillo mit etwas Graciano. Der Ausbau erfolgt über zwanzig Monate in kleinen Eichenfässern aus amerikanischem und französischem Holz, gefolgt von weiterer Flaschenreife. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit Reifetönen. In der Nase erdig, mit zarter Kokosnuss, frischer Vanille und frischer Brotkruste. Am Gaumen reife Beeren, rund und harmonisch, mit feinen Tanninen aus der langen Fassreife. Der Abgang bleibt lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: kräftige Speisen wie Lamm, Rind, Wild und Schmorgerichte, ebenso gereifter Käse. Durch seine runde Reife auch solo zu genießen. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra, Rioja Alta (Spanien), alte Reben auf Ebro-Terrassen
Klassifikation DOCa Rioja (Reserva)
Ausbau Cuvée Tempranillo/Graciano, 20 Monate in kleinen Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche, anschließend Flaschenreife

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Weine

Eric Rodez Champagne Les Beurys extra brut 2016 BIO

Der Eric Rodez Les Beurys 2016 ist Pinot Noir aus einer einzigen Parzelle in Ambonnay, weiß gekeltert und im Holz ausgebaut. Ein Blanc de Noirs mit Kraft und Salz – für ein Essen, das Substanz hat.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. Die Nase zeigt reife rote Frucht, ein paar Röstaromen und Brioche, darunter Kalk. Am Gaumen kraftvoll und dicht, aber präzise, mit zitrischer Spannung und salziger Frische, die lange nachklingt. Die Reben sind im Schnitt rund 35 Jahre alt, das gibt ihm Tiefe.

Mach was draus

Perlhuhn mit Pfifferlingen, Rehmedaillons oder ein gereifter Saint-Nectaire. Auch zu gebratenem Kabeljau mit Chorizo macht er Freude. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er gehört an den Tisch, nicht an die Bar. In einem großen Glas und zu Geflügel oder Wild zeigt er, was in dieser Parzelle steckt.“

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Kurz gefragt

Wie wird aus roten Trauben ein weißer Champagner? Die Pinot-Noir-Trauben werden sofort und schonend gepresst, sodass kaum Farbe aus den Schalen in den Most gelangt. Deshalb heißt er Blanc de Noirs.

Was unterscheidet ihn vom Blanc de Noirs Grand Cru? Der Blanc de Noirs Grand Cru ist eine Assemblage aus fünf bis sechs Jahrgängen. Les Beurys stammt aus einer Parzelle und einem einzigen Jahr, 2016.

100 % Pinot Noir · Einzelparzelle Les Beurys, Ambonnay Grand Cru · Reben ca. 35 Jahre · Jahrgang 2016 · Méthode Traditionnelle · Holzfass · langes Hefelager · Extra Brut · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Australien

Noon Reserve Shiraz 2013

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2013

Der Noon Reserve Shiraz 2013 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös fruchtbetonter Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, mit dunkler Beere, Mokka und einem erstaunlich unaufdringlichen, eleganten Tanningerüst.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2013 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2013er zeigt diese Handschrift mit großer Tiefe, getragen jedoch von einem überraschend feinen, eleganten Tanningerüst, das ihn zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lässt.

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2013, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Fast blickdichte kirschschwarze Farbe mit leichten Purpurreflexen und beeindruckenden „Kirchenfenstern" im Glas. In der Nase sehr kräftig nach dunklen Beeren, etwas Mokka und Kakao, recht jung wirkend – was sich mit etwas Geduld und dem richtigen Glas gibt. Am Gaumen eine Mischung aus reifer Schlehe, Brombeere und Zwetschge, dann Tabak, Kakao, Mokka, leichte Röstnoten, würzig und mit schön eingebundenem Barrique. Langer, komplexer Abgang mit dezenten rauchigen Noten und Süßholz. Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

(Verkostungsnotiz: Christina Mordhorst.) Mit großem Reifepotenzial; profitiert deutlich vom Dekantieren und dem richtigen Glas. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Schaumweine

Adrien Renoir Cuvée Le Cépage Grand Cru

Reiner Pinot Noir aus Verzy, weiß gekeltert: Das ist der Adrien Renoir Le Cépage Grand Cru. Die Hänge des Ortes sind nach Norden geneigt, die Trauben reifen langsam und behalten Säure. Unter dem Boden liegt Kreide mit Feuerstein. Nach etwa drei Jahren Hefelager wird er mit sehr wenig Dosage gefüllt.

Im Glas

Hellgold, sehr feine Perlage. Der Duft ist vielschichtig: gelber Pfirsich, Birne, kandierte Zitrone, Haselnuss und Brioche, dazu Blüten und Rauch. Am Gaumen dicht und trotzdem filigran – saftige Frucht, Salz und eine cremige Textur. Langer, frischer, leicht herber Abgang.

Mach was draus

Steinbutt, Bresse-Huhn in Rahm, Kalbsbries, Meeresfrüchte oder ein alter Comté. Als Aperitif möglich, aber am Tisch noch besser. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm eine Viertelstunde Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Cépage zeigt, was Pinot Noir in Verzy kann. Kraft mit Präzision – mein Tipp zu Geflügel.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommt die rauchige Note? Vom Feuerstein im Boden von Verzy. Die Kreide darunter sorgt für Säure und Salzigkeit.

Wie trocken ist er? Extra Brut, der Restzucker liegt bei 1,6 g/l.

100 % Pinot Noir (Blanc de Noirs) · Verzy Grand Cru, Nordhänge · Kreide mit Silex · Hefelager etwa 3 Jahre · Dosage Extra Brut, Restzucker 1,6 g/l · Champagne Adrien Renoir, Verzy · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Jörg Geiger Don´t call me Gin

Spirituose · Wacholderdestillat (New Western Style) · Schwäbische Alb · Deutschland

Jörg Geiger „Don't call me Gin" ist ein Wacholderdestillat im New Western Style – mit einer Besonderheit: Statt auf neutralem Alkohol basiert es auf vierfach destilliertem Apfelbrandy aus schwäbischem Wiesenobst, unterstützt von 78 Botanicals, darunter natürlich Wacholder von der Schwäbischen Alb.


Schwäbische Alb / Streuobstwiese

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat ist tief in der Landschaft ihrer Heimat verwurzelt: Streuobstwiesen mit knorrigen, alten Apfelbäumen prägen die Umgebung, und auf den kargen Heideflächen der Schwäbischen Alb gedeiht der Wacholder, dessen ätherische Öle den typisch süßlich-aromatischen Duft geben.

Botanicals und Destillation

Die Basis bildet ein vierfach destillierter Apfelbrandy aus handverlesenen, sortenrein verlesenen Wiesenobst-Äpfeln – eine aromatische Ausgangsbasis voller natürlicher Duftkomponenten. Dazu kommen 78 Botanicals: allen voran Wacholder, ergänzt um 77 weitere wie Mädesüß, Schafgarbe, Hagebutte, Weißdorn und zarte Douglasientriebe, die größtenteils in der Region gesammelt werden. Weil die Gin-Definition neutralen Alkohol aus Getreide, Kartoffeln oder Zuckerrohr verlangt, gilt für dieses Apfelbrand-Destillat bewusst: Don't call me Gin.

Im Glas

Klar. In der Nase süßlich-aromatischer Wacholder, getragen von feiner Apfelfrucht, floralen und kräuterigen Noten sowie einem harzigen Hauch Douglasie. Am Gaumen aromatisch und würzig, vielschichtig, mit charakteristischer Apfelnote und langem Nachhall.

Pur und im Drink

Pur oder auf Eis genießen – ebenso hervorragend mit Tonic (im Stil eines Gin & Tonic) oder im Cocktail.

Ideal: mit Tonic, auf Eis, im Cocktail – garniert mit Apfel oder Rosmarin.


Herkunft: Schlat / Schwäbische Alb (Deutschland); Manufaktur Jörg Geiger
Art: Wacholderdestillat im New Western Style auf Apfelbrand-Basis (kein Gin im rechtlichen Sinne)
Botanicals: 78 Botanicals, u. a. Wacholder (Schwäbische Alb), Mädesüß, Schafgarbe, Hagebutte, Weißdorn, Douglasientriebe
Destillation: Basis vierfach destillierter Apfelbrandy aus handverlesenen Wiesenobst-Äpfeln

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Deutschland

Baum-Barth Frühburgunder-R- 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Frühburgunder

Frühburgunder Frühburgunder „R" Baum-Barth Ingelheim · Selztal windoffenes Plateau sehr frühe Lese (20. August) 14 Tage Maische · franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Frühburgunder „R" 2022 ist ein herausragendes Beispiel für die lange Ingelheimer Rotweintradition. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft – dicht, warm und vollmundig, mit feiner Frische.


Frühburgunder – Ingelheimer Rotweintradition

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition dieser Region im Selztal. Der Frühburgunder ist ein herausragendes Beispiel dieser Tradition.

Die Rebstöcke dieser Parzelle gedeihen auf einem windoffenen Plateau, wo die Trauben langsam reifen und dabei ihre Gesundheit bewahren. Die Ernte erfolgte 2022 bereits sehr früh am 20. August, um die Frische und Finesse der Früchte zu bewahren.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Frühburgunder aus Ingelheim, Jahrgang 2022; von einem windoffenen Plateau, sehr früh gelesen.

Nach einer 14-tägigen Maischegärung wird der Wein in französischen Barriquefässern ausgebaut. Dieser Ausbau verleiht ihm Dichte, Struktur und eine feine Würze, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein reiches Bouquet von Kirsche und Cassis, begleitet von einem Hauch Kräuterwürze. Im Vergleich zum Spätburgunder zeigt sich dieser Frühburgunder deutlich wärmer und vollmundiger: am Gaumen von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weicheren, feiner strukturierten Tanninen. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft.

Kirsche und Cassis mit einem Hauch Kräuterwürze – warm und vollmundig, von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weichen, fein strukturierten Tanninen.

Ein dichter, eleganter Rotwein mit Ausdruckskraft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheim (Selztal), Rheinhessen; windoffenes Plateau; Weingut Baum-Barth
Klassifikation: Frühburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Frühburgunder
Ausbau: 14 Tage Maischegärung, Ausbau in französischen Barriquefässern

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Weine

Christian Ottenbreit Grauburgunder Unleashed

Orange-Wein · Franken · Naturwein

100 % Grauburgunder maischevergoren Deutscher Landwein Main Obernbreit · Franken trocken · 10 Monate Eichenfass ungeschönt & unfiltriert

Der Grauburgunder „Unleashed" 2025 ist der maischevergorene Orange-Wein von Christian Ottenbreit aus Obernbreit im fränkischen Maindreieck. Handgelesen, im Ertrag reduziert, maischevergoren und über zehn Monate im Eichenholzfass gereift. Die Maischegärung gibt dem trockenen Grauburgunder seine bernstein- bis lachsfarbene Tönung und ein feinkörniges Tannin. Gefüllt wird ohne Schönung und Filtration; der Jahrgang 2025 ist klar fränkisch und kräuterwürzig.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Weingut Ottenbreit bewirtschaftet rund sieben Hektar im Maindreieck um Obernbreit und Marktbreit und stellt den Betrieb auf Anbau ohne Herbizide um. Die Reben für den „Unleashed" wurzeln auf gelbem Muschelkalk, einem kalkgeprägten Boden, der dem Wein seine kreidig-salzige Mineralität mitgibt. Die Einstufung erfolgt als Deutscher Landwein Main, trocken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Grauburgunder aus handgelesenen, im Ertrag reduzierten Trauben. Die Trauben werden maischevergoren und reifen anschließend über zehn Monate im Eichenholzfass. Die Füllung erfolgt ohne Schönung und Filtration. Vor dem Servieren wird Dekantieren empfohlen, rund eine Stunde.

Im Glas

In der Nase rauchige und nussige Töne, dazu Zitrus, helle Blüten, Mandel sowie ein Hauch Hagebutte und roter Beeren. Am Gaumen trocken und straff, mit frischer Säure, griffigem, feinkörnigem Tannin und kreidig-salziger Mineralität. Im Hintergrund Pfirsich, Quitte und eine zurückhaltende Würze aus dem Holz. Der Abgang bleibt mineralisch und herb.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gereifter Hartkäse, Schweinebauch, Geflügel-Curry, Pilzrisotto und gegrilltes Gemüse. Das Tannin trägt auch würzige Küche aus Nordafrika und Asien. Trinkreif ab sofort, der Wein gewinnt mit Luft; bei kühler, dunkler Lagerung bis etwa 2030. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck), gelber Muschelkalk
Klassifikation Deutscher Landwein Main
Ausbau Maischevergoren, 10 Monate Eichenfass, ohne Schönung und Filtration

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