Ausbau deutscher Weine: mehr trockene Weine im Angebot

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Die deutschen Weinerzeuger folgen dem Trend zum trocken Wein. Im vergangenen Jahr wurden 44 Prozent aller heimischen Qualitäts- und Prädikatsweine in der trockenen Geschmacksrichtung abgefüllt. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte, entspricht dies einem Zuwachs von acht Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2004.

Der Anteil der halbtrockenen Weine nahm in diesem Zehnjahreszeitraum nur leicht von 21 auf 22 Prozent zu.

Die Auswertung basiert auf den Zahlen der Qualitätsweinprüfstellen, die 2014 bundesweit 131.000 verschiedene Weine mit einem Gesamtvolumen von 7,4 Mio. Hektolitern getestet haben. Sie unterteilen sich in 59 Prozent Weiß-, 30 Prozent Rot- und elf Prozent Roséwein.

Im Vergleich zum fünfjährigen Mittel wurden im vergangenen Jahr vier Prozent weniger Qualitäts- und Prädikatsweine auf den Markt gebracht, was auf die unterdurchschnittliche Erntemenge des Jahrgangs 2013 zurückzuführen ist. Im Durchschnitt der Jahre wird rund 90 Prozent der jährlichen Weinerzeugung qualitätsgeprüft. Der verbleibende Anteil wird beispielsweise als Landwein vermarktet oder für die Sektbereitung verwendet.

Wie das DWI betont, müssen in Deutschland alle Qualitäts- und Prädikatsweine eine sensorische, analytische und bezeichnungsrechtliche Prüfung durchlaufen, bevor sie als solche in Verkehr gebracht werden dürfen. Erst wenn alle erforderlichen Bedingungen erfüllt sind, erhalten sie eine amtliche Prüfnummer, die auf dem Etikett anzugeben ist. Die letzten beiden Ziffern der „AP-Nr.“ geben Auskunft über das Jahr, in dem ein Wein geprüft wurde. So ist es beispielsweise durchaus möglich, dass ein 2011er Rotwein, der lange im Fass gereift ist, eine ’14‘ am Ende der Prüfnummer aufweist.  Quelle: DWI

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USA

Saxum James Berry Vineyard 2018

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Beton & französische Eiche 2018

Der Saxum James Berry Vineyard 2018 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, rein und vielschichtig, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins – aus einem herausragenden Jahrgang mit großem Reifepotenzial.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Reinheit, Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des James Berry Vineyard ergibt das einen rotfruchtbetonten, vielschichtigen und langlebigen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großer Eleganz verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro (Mourvèdre), 14 % Syrah und 6 % Carignan, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mataro und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Frucht und Würze: rote und blaue Frucht wie Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, dazu florale Anklänge von Veilchen, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), Lakritz, frisches Leder und süße Gewürze, untermalt von einer rauchig-mineralischen Note. Am Gaumen vollgewichtig, rein und vielschichtig, mit einer geschliffenen, dichten Textur, feinem Tannin und einer lebendigen, mineralischen Frische, die in einen langen, präzisen Nachhall mündet.

Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, Veilchen, mediterrane Kräuter und Lakritz – reich und rein, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Noch jugendlich; vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro, 14 % Syrah, 6 % Carignan (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mataro/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Vieilles Vignes rouge 2021

Rotwein · Santenay · Pinot Noir

Pinot Noir Santenay (Village) Vieilles Vignes Côte de Beaune Jean-Marc Vincent alte Reben kalk-mergeliger Boden 2021

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Vieilles Vignes" rouge 2021 ist ein Pinot Noir von alten Reben aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – saftig, würzig und fein strukturiert, mit der erdig-mineralischen Prägung des Santenay-Terroirs.


Santenay Vieilles Vignes – Pinot Noir aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich erdig-mineralische Stilistik der Weine.

Der „Vieilles Vignes" von Jean-Marc Vincent stammt von alten Reben; deren tiefes Wurzelwerk und die niedrigen Erträge geben dem Wein Konzentration, Tiefe und feine Würze. Der kalk-mergelige Boden verleiht ihm seine mineralische Prägung und feste Struktur.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, klar gezeichnete Pinot Noirs mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Von alten Reben auf kalk-mergeligem Boden ergibt das einen saftigen, würzigen und fein strukturierten Wein mit frischer, transparenter Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays und den alten Reben lebt dieser Pinot Noir: helle und dunkle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine erdig-würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein, frisch und transparent, während die alten Reben Konzentration und Substanz geben, die der Ausbau im Holzfass in eine geschmeidige Textur einbindet. Am Gaumen saftig und fein strukturiert, mit weichem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Helle und dunkle rote Frucht, erdig-würzige Tiefe – saftig, fein und frisch, mit weichem Tannin und langem Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein in feiner Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Santenay, Village (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden; alte Reben
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Reifung im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2020

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 91–106 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.866 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2020 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 91 bis 106 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war hier ein Topjahr. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife, intensive Frucht und Spannung im perfekten Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2020, trocken; von 91 bis 106 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.866 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 91 bis 106 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.866 Flaschen

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Rebsorten

Jeff Carrel Un Jour je serai Une Icone Syrah

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Un Jour je serai Une Icône Syrah zeigt ein kräftiges Rubinrot. Im Syrahbukett Aromen von Veilchen, Waldbeeren und Cassis. Vollmundig und stoffig am Gaumen, mit intensiver Länge und sehr, sehr langem Nachhall.


Languedoc / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Languedoc-Roussillon, bekannt für charaktervolle, handwerklich geprägte Weine aus dem Süden Frankreichs. Das mediterrane Klima mit viel Sonne bringt reife, würzige Syrah-Trauben hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Syrah. Der Ausbau betont die dunkle Frucht und die typische Würze der Sorte, mit dezentem Holzeinsatz für Struktur und Fülle. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase Veilchen, Waldbeeren und Cassis, dazu die sortentypische Würze. Am Gaumen vollmundig und stoffig, mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur, intensiver Länge und sehr langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Wild und kräftigem Käse.


Lage: Languedoc-Roussillon (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Syrah, trocken
Ausbau: fruchtbetont mit dezentem Holzeinsatz

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Südafrika

Fish Wives Club Cabernet Sauvignon

Wein · Rotwein · Western Cape · Südafrika

The Fishwives Club Cabernet Sauvignon ist ein sortentypischer Cabernet vom Western Cape. Reife Fruchtaromen nach schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren, saftig und samtig mit Noten von Schokolade und Vanille. Sehr weiche Tannine, der Nachhall ist intensiv.


Western Cape / Südafrika

The Fishwives Club ist eine Boutique-Weinmarke aus Kapstadt, gegründet 2013 von Patrick James Robertson; die Weine entstehen mit Weinmacher Theunis Van Zyl (Imbuko Wines). Die Trauben stammen aus Lagen des Western Cape, deren Klima reife, kräftige Rotweine hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Cabernet Sauvignon. Die Reifung erfolgt unter Einsatz von Eichenholz, was dem Wein die Noten von Schokolade und Vanille sowie seine samtige Textur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife Frucht nach schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren, dazu Schokolade und Vanille. Am Gaumen saftig und samtig, mit sehr weichen Tanninen und intensivem, nachhallendem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kräftiger Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Steak, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); The Fishwives Club, Kapstadt
Klassifikation: Western Cape – 100 % Cabernet Sauvignon, trocken
Ausbau: Reifung mit Eichenholz

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Portugal

Niepoort TURRiS 2014

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort TURRiS 2014 ist die Verwirklichung eines Traums von Dirk Niepoort: ein Wein von einem über 130 Jahre alten, nach Süden gelegenen Weinberg ohne jede Reberziehung in der Subregion Cima Corgo im Douro. Vielschichtig, tiefgründig und von großer Eleganz – in nur 1.000 Flaschen.


Douro / Cima Corgo

Der TURRiS stammt aus einem einzigen, über 130 Jahre alten Weinberg in der Subregion Cima Corgo – südausgerichtet und ohne jede Reberziehung als historischer Mischsatz gepflanzt. Die Schieferböden verleihen dem Wein Graphitnoten, Mineralität und Finesse. Es ist einer der raresten und persönlichsten Weine von Niepoort.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus autochthonen Douro-Sorten. Nach rigoroser Selektion erfolgt die alkoholische Gärung im Edelstahl mit etwa 20 % Ganztraubenanteil; die Maischestandzeit dauert rund einen Monat, um das Potenzial der Lage behutsam zu extrahieren. Anschließend reift der Wein 12 Monate in über 60 Jahre alten Fudern von der Mosel und weitere 24 Monate auf der Flasche. Trocken ausgebaut. Der Jahrgang 2014 brachte etwas niedrigere Erträge; die frühe Lese Anfang September sicherte Säure, Ausgewogenheit und Frische.

Im Glas

Jugendliches, strahlendes Rubinrot. In der Nase vielschichtig und tiefgründig, mit Johannisbeere, Brombeere und Gewürzen, dazu Graphit und rosa Pfeffer aus dem Schieferboden. Am Gaumen samtig und fein, mit wunderbar ausgewogener Tannin- und Mineralitätsstruktur – mundfüllend ohne Schwere, von großer Eleganz und mit immens langem Nachhall.

Am Tisch

Vor dem Genuss großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Wein für besondere Anlässe.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro – Cima Corgo, Einzellage (>130 Jahre) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend autochthoner Douro-Sorten (ungestützte Altreben), trocken
Ausbau: ~20 % Ganztrauben, ~1 Monat Maischestandzeit; 12 Monate in über 60-jährigen Mosel-Fudern, 24 Monate Flaschenreife
Jahrgang/Produktion: 2014; 1.000 Flaschen

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Spirituosen

Faude feine Brände Bergamotte aus Kalabrien

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Bergamotte aus Kalabrien ist ein zitrus-fruchtiger Bergamottengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus echter kalabrischer Bergamotte – jener Zitrusfrucht, die auch Earl-Grey-Tee und manches Parfüm prägt – spritzig, würzig und frisch.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Bergamotte stammt aus Kalabrien, der südlichsten Spitze Italiens, wo sie ihr außergewöhnliches Aroma entwickelt – bezogen direkt über Florians italienische Erzeuger-Connection.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die aromatische Bergamotte wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv und komplex, mit dem unverkennbaren, parfümierten Zitrusduft der Bergamotte. Am Gaumen spritzig, würzig und frisch, mit klarer Zitrusfrucht und langem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als ausdrucksstarke, aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Bergamottengeist (Zitrus-Geist), Bergamotte aus Kalabrien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Spanien

Jade Gross Chiguita VIURA 2025

Weißwein · Rioja Alavesa · Viura

Viura Rioja Alavesa Labastida · Sierra de Toloño Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 200 Flaschen 2025

Der Jade Gross Chiguita Viura 2025 ist ein reinsortiger Weißwein aus 100 % Viura und der zweite Jahrgang dieses besonderen Tropfens – Zitronenzeste, knackiger Apfel und nasser Stein, getragen von einer Säure, die für Spannung, Biss und Länge sorgt. Rioja White at its best.


Chiguita Viura – vom Kalk unter der Sierra de Toloño

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Trauben stammen aus drei Weinbergen unterhalb der Sierra de Toloño in Labastida in der Rioja Alavesa, wo kalkhaltige Tonböden ideale Bedingungen für frische und strukturierte Weißweine bieten. Genau dieses kühle, kalkgeprägte Terroir gibt dem Viura seine Spannung und mineralische Klarheit.

Jahrgang 2025 – Rioja Alavesa

Gelesen wurde am 14. September von Hand. Der Jahrgang 2025 zeigt den Chiguita Viura kühl und präzise, mit knackiger Frucht und vibrierender Säure – ein strukturierter, spannungsreicher Weißwein mit großem Lagerpotenzial.

Ausbau

Reinsortige Viura aus dem Jahrgang 2025, trocken.

Handlese in kleinen 18-kg-Kisten zum möglichst schonenden Transport. Nach der Ankunft in der Kellerei werden die Trauben als ganze Trauben gepresst. Die Gärung erfolgt in einem 500-Liter-Fass aus französischer Eiche, anschließend reift der Wein sechs Monate auf der Feinhefe, wodurch er Tiefe und Struktur erhält. Gesamtproduktion: 200 Flaschen.

Im Glas

Zitronenzeste, knackiger Apfel, nasser Stein und unreifer Pfirsich sind seine Hauptattribute. Die Säure sorgt für Spannung, Biss und Länge und überstrahlt die kühle Fruchtigkeit. Das Finish ist lang und facettenreich, mit feinen cremigen Akzenten.

Rioja White at its best – mit Spannung, Biss und großem Lagerpotenzial.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit deutlichem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Austern und Muscheln, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu jungem Ziegen- und Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa, Labastida unterhalb der Sierra de Toloño (Spanien); drei Weinberge, kalkhaltige Tonböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Viura (trocken); nur 200 Flaschen
Ausbau: Viura; Ganztraubenpressung, Gärung im 500-l-Fass (franz. Eiche), 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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