La Candela – Madrid – Spanien

Eine sehr moderne Fusion-Küche wird im Restaurant La Candela in Madrid zelebriert. Die beiden Küchenchefs haben weltweit in besten Häusern gelernt und gearbeitet und reichen hier dem aufgeschlossenen Gast Gerichte mit spanischen, peruanischen, libanesischen, marokkanischen und anderen internationalen Elementen. Von der Darbietung der Speisen, dem Tellerarrangements und dem Aromenspiel der Saucen und Gewürze ist man hier schon auf allerhöchstem Niveau angelangt. Das Ambiente ist zudem locker und entspannt und bei den Weinen verlässt man sich wie bei den Produkten auf natürliche, Terroir bezogene Produkte, die zwar den Gaumen fordern, dann aber viel intensiver munden und nachhaltiger schmecken. Einzig und alleine die Tatsache, dass die Hauptprodukte von den diversen Saucen und Gewürzen überlagert werden, kann Anlass zu einer sehr dezenten Kritik bedeuten. Als Gesamtkunstwerke gehen allerdings alle Gänge ohne weiteres durch, und von der Wagyu Essenz ging geradezu etwas Magisches aus. Ein wahrer Glücksmoment des Genusses! Gerade einmal sechs Monate ist dieses Lokal geöffnet und es wird sicherlich in der nächsten Zeit vom absoluten Geheimtipp zum Kult-Lokal avancieren. Ach ja , und sehr nett ist zudem das gesamte Personal. Und die Tatsache, dass das ganze Team von allen Gästen wissen möchte was ihnen besonders geschmeckt hat und was nicht, spricht für keine hochnäsige Arroganz, sondern für echtes Interesse. iViva La Fusion!

La_Candela_Madrid_Spanien _1La_Candela_Madrid_Spanien _20

La_Candela_Madrid_Spanien _2Verschiedene Reiscracker und Krabbenbrot.

La_Candela_Madrid_Spanien _3Schweinefussbonbon, Hoisin-Sauce und Chili – Hörnchen gefüllt mit Gurke, Minze, Humus und libanesischem Käse – Ceviche Sphäre.

La_Candela_Madrid_Spanien _4

La_Candela_Madrid_Spanien _5Carbonara …

La_Candela_Madrid_Spanien _6… Dumpling, Kiefernrauch, Thymian, Speck-Espuma.

La_Candela_Madrid_Spanien _7Rote Krabben Carpaccio, schwarzer Knoblauch Schaum, süß-scharfe Sphäre.

La_Candela_Madrid_Spanien _8Landhuhn in Gänse-Ei, Boffard Käse, gegrillte Paprika und schwarze Oliven.

La_Candela_Madrid_Spanien _9Teigtaschen mit Blutwurst, Stockfisch, Apfel und Sake Sauce.

La_Candela_Madrid_Spanien _10Wagyu Gemüse Suppe, Pak Choi, frittierter Tofu mit Seeigelschaum (ein Traum!)

La_Candela_Madrid_Spanien _12Seeigel, Schweineohr, roter Curry, Hollandais aus 5J altem Schinken und gekochtem Klee.

La_Candela_Madrid_Spanien _13Steinbutt in Anis Kräutern, confierte Pancetta, Kokosnuss  und Banane.

La_Candela_Madrid_Spanien _14Rebhuhn Fleischbällchen mit Moscatel, Maisblättchen und Kimchi.

La_Candela_Madrid_Spanien _15Fladenbrot, Hefeeis, Rote Bete, Weizen, Inkakorn und Johannisbrot.

La_Candela_Madrid_Spanien _16Milch Reis in Kokosmilch und Zitronengrass.

La_Candela_Madrid_Spanien _17Chai Tee Eis gefüllt mit rauchiger Sahne, Limonen Baiser.

La_Candela_Madrid_Spanien _18Petit Four.

La_Candela_Madrid_Spanien _19Top Team!

 

 

Restaurante La Candela Restó
Calle Amnistia, 10
28013 Madrid
Spanien
Telefon: +34 918 99 02 21
www.lacandelaresto.com

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USA

Saxum The Hexe 2018

Rotwein · Paso Robles · Grenache-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée The Hexe Multi-Vineyard · James Berry & G2 Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden lange Reife · Amphore & Puncheon 2018

Der Saxum The Hexe 2018 ist eine rare, um Grenache gebaute Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus den Spitzenlagen James Berry und G2 in Paso Robles. Vollgewichtig, konzentriert und von großer Reinheit, mit dunkler Beerenfrucht, Lakritz, würzigen Kräutern und einer beeindruckenden Mineralität – im Stil eines großen Châteauneuf-du-Pape.


The Hexe – die „Hexe" unter den Grenaches

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Name „The Hexe" (deutsch für Hexe) ist Programm: Für diese Cuvée wählt Justin Smith die dunkelsten, kraftvollsten und „teuflischsten" Grenache-Lots aus – jene mit der meisten Struktur und Tiefe. Der 2018er entstammt zu 60 % dem James Berry Vineyard und zu 40 % dem G2 Vineyard.

Beide Lagen liegen im Willow Creek District westlich von Paso Robles auf kargen, kalkreichen Böden, die in der Region selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender Jahrgang, der einen besonders reinen, frischen und zugleich konzentrierten Stil hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir von James Berry und G2 ergibt das einen vollmundigen, tiefgründigen Grenache von großer Klarheit, dessen Fülle von einer markanten mineralischen Frische getragen wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 57 % Grenache, 15 % Mataro (Mourvèdre), 13 % Graciano, 10 % Syrah und 5 % Petite Sirah, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine schwerelose Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Graciano Farbe, florale Frische und lebendige Säure; Syrah dunkle Frucht und Pfeffer; Petite Sirah Farbe und festes Tannin. Der Hexe reift charakteristisch besonders lange in verschiedenen großen Gebinden – großen Puncheons und Beton-Amphoren –, die die Frucht und die kalkige Mineralität in den Vordergrund stellen, ohne sie mit Holznoten zu überlagern. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der um Grenache gebauten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: leuchtendes, nicht ganz undurchdringliches Purpur im Glas, dazu reichlich dunkle Beerenfrucht und schwarze Kirsche, kandierte Orange, Lakritz, pfeffrige Kräuter und florale Anklänge, untermalt von einer ausgeprägten kalkigen Mineralität. Am Gaumen vollgewichtig, konzentriert und von großer Reinheit, mit seidigem Tannin ohne harte Kanten und einer mineralischen Frische, die in einen langen, parfümierten Nachhall mündet.

Dunkle Beere und schwarze Kirsche, kandierte Orange, Lakritz und pfeffrige Kräuter über kalkiger Mineralität – konzentriert, rein und seidig, sehr lang.

Profitiert von kurzer Kellerreife; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus James Berry (60 %) und G2 (40 %), Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 57 % Grenache, 15 % Mataro, 13 % Graciano, 10 % Syrah, 5 % Petite Sirah (trocken)
Ausbau: besonders lange Reife in verschiedenen großen Gebinden (große Puncheons und Beton-Amphoren); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Spanien

Envinate Benje tinto 2021

Rotwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Prieto

Listán Prieto mit etwas Tintilla D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m Beton & gebrauchte Barriques 2021

Der Envínate Benje Tinto 2021 ist ein schlanker, eleganter Cool-Climate-Rotwein aus Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – hauptsächlich aus der autochthonen Listán Prieto, mit etwas Tintilla. Leicht und doch fest und lang, mit prägnanter, vulkanisch tanzender Säure.


Benje – Cool-Climate-Rot aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide.

Jahrgang 2021 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen 2021 einen schlanken, frischen Cool-Climate-Rotwein mit klarer, fast unreif-roter Frucht, feiner Würze und lebendiger, prägnanter Säure. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Listán Prieto, abgerundet durch eine kleine Coupage Tintilla, aus dem Jahrgang 2021, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Der Ausbau erfolgt zunächst in Zementtanks und danach über ein halbes Jahr in gebrauchten Barriquefässern – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Gewürze, Teer, laktische Noten und unreife rote Früchte begeistern im Geruchsbild. Leicht und doch fest und lang mundet dieser außergewöhnliche Rotwein. Die Säure ist prägnant und tanzt wie ein ausbrechender Vulkan im Mund auf und ab. Für alle Weintrinker, die einmal einen außergewöhnlichen „Cool Climate"-Wein erforschen möchten, ist dies genau der richtige Tropfen.

Leicht und doch fest und lang – Gewürz, Teer, rote Frucht und eine Säure, die wie ein Vulkan im Mund tanzt.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora; hauptsächlich Listán Prieto mit etwas Tintilla (trocken)
Ausbau: Gärung/Ausbau im Zementtank, anschließend ~6 Monate in gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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Rebsorten

Angiuli Donato Primitivo Adelphos Gioia del Colle

Rotwein · Gioia del Colle · Primitivo · Apulien

Adelphos Primitivo Gioia del Colle ist ein kraftvoller Rotwein der Cantina Angiuli Donato aus Apulien. „Adelphos" bedeutet im Altgriechischen „Bruderschaft" – ein Verweis auf die harmonisch eingebetteten Weinberge von Gioia del Colle. Der Wein entsteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen, von Hand gelesen und mit heimischen Hefen vergoren. Im Glas ein tiefdunkler, sortentypischer Primitivo.


Gioia del Colle

Die DOC Gioia del Colle liegt auf dem höher gelegenen Murge-Plateau in der Provinz Bari, im Herzen Apuliens. Die Lehmböden und die kühleren Nächte der Höhenlage geben dem Primitivo neben Konzentration auch eine überraschende Frische. Die Reben stammen aus alten Beständen rund um Adelfia.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen. Nach der selektiven Handlese erfolgt die Gärung mit heimischen Hefen und Maischestandzeit im Edelstahl. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, ohne Holz, und betont so die Typizität und Frucht der Sorte; vor der Freigabe reift er einige Monate in der Flasche.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase schwarze Kirsche und Amarena, Orangenzeste, dazu Kakao, Tabak und mediterrane Kräuter. Am Gaumen kraftvoll, dicht und samtig, mit reifem Tannin und feiner Fruchtsüße. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: kräftige Pastagerichte, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Hartkäse.


Lage: Gioia del Colle (Adelfia, Provinz Bari), Apulien
Klassifikation: Gioia del Colle DOC – Primitivo
Ausbau: Edelstahl, Spontangärung, ohne Holz

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Spanien

Conde Pinel Old Vines

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla · Tempranillo

100 % Tempranillo Vino de la Tierra de Castilla 600 bis 800 m Reben rund 30 Jahre 4 Monate französische Eiche trocken

Conde Pinel Old Vines ist ein Rotwein von Hammeken Cellars aus Zentralspanien. Der reinsortige Tempranillo von rund 30 Jahre alten Reben reifte vier Monate in französischer Eiche – rubinrot, mit reifer Beerenfrucht, dunkler Schokolade und Kaffeenoten.


Alte Reben auf der Hochebene von Kastilien-La Mancha

Der Conde Pinel Old Vines trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla, die die Weinbaugebiete von Kastilien-La Mancha südöstlich von Madrid umfasst – die größte zusammenhängende Rebfläche der Welt. Die Reben stehen auf der Meseta zwischen 600 und 800 Metern Höhe.

Das Klima ist ausgeprägt kontinental: heiße, trockene Sommer, kalte Winter, wenig Niederschlag. Was diese Bedingungen erträglich macht, ist die Höhe. Sie sorgt für kühle Nächte und damit für große Tag-Nacht-Unterschiede – die Trauben reifen tagsüber aus und behalten nachts ihre Säure. Die kalkhaltigen Ton- und Sandböden speichern die Winterfeuchte und geben sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab.

Tempranillo heißt in dieser Region traditionell Cencibel und ist hier seit Jahrhunderten die bestimmende rote Sorte. Entscheidend für diesen Wein ist das Rebalter: Mit rund 30 Jahren tragen die Stöcke weniger, ihre Wurzeln reichen tiefer, und die Trauben kommen konzentrierter und gleichmäßiger in den Keller als von Junganlagen. Hammeken Cellars, gegründet 1996 vom Dänen Nicholas Hammeken, arbeitet mit Partnerbetrieben in zahlreichen spanischen Anbaugebieten.

Rebsorte und Fassreife

Reinsortiger Tempranillo. Die Gärung läuft temperaturkontrolliert – kühl geführt, damit die Frucht im Wein bleibt und nicht in der Gärluft verloren geht.

Es folgen vier Monate in französischen Eichenfässern. Diese kurze Zeit ist bewusst gewählt: Sie rundet die Gerbstoffe und legt Röstnoten an, ohne die Frucht zu überdecken – das Gegenteil des klassischen spanischen Barriqueausbaus über ein oder zwei Jahre. Französische statt amerikanischer Eiche verstärkt den Effekt, weil sie weniger Vanille und Kokos abgibt und stattdessen feinkörnigere Gerbstoffe beisteuert. Daher die Schokoladen- und Kaffeenote im Glas, die nicht süßlich wirkt.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife Beerenfrucht, schwarze Kirsche und Pflaume, dazu dunkle Schokolade und geröstete Kaffeebohnen. Am Gaumen vollmundig und dicht, weich und rund, mit gutem Druck und anhaltendem Abgang.

Vier Monate Holz statt zwölf – gerade genug für Röstnoten, zu wenig, um die Frucht alter Reben zuzudecken.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde offen im Glas reicht. Über die nächsten Jahre zu trinken, solange die Frucht trägt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, Wild und Hartkäse. Ebenso zu Gegrilltem, Chorizo, geschmorter Lammschulter und allem mit Röstaromen – ein zugänglicher Tempranillo für herzhafte Küche.


Produzent Hammeken Cellars
Rebsorte 100 % Tempranillo
Lage Kastilien-La Mancha · Hochebene auf 600 bis 800 m · kalkhaltige Ton- und Sandböden
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla · trocken
Vinifikation temperaturkontrollierte Gärung
Ausbau vier Monate in französischer Eiche
Rebenalter rund 30 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Rebsorten

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot Daunia IGT

Rotwein · Daunia IGT · Cuvée

Sangiovese & Merlot Daunia IGT Nordapulien Fantini by Farnese Ausbau im Stahltank trocken

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot ist eine süffige Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Apulien. Die Komposition aus Sangiovese und Merlot (Daunia IGT) zeigt blitzsaubere, reife Kirschfrucht – weich und rund am Gaumen, getragen von frischer Primäraromatik. Ausgebaut im Stahltank, ohne Holz.


Daunia – der Norden Apuliens

Die Daunia ist der nördlichste Teil Apuliens, benannt nach den Daunern, einem der drei antiken Stämme der Region. Sie umfasst die Provinz Foggia mit dem Tavoliere delle Puglie, der nach der Po-Ebene zweitgrößten Ebene Italiens, und reicht im Westen bis an die Ausläufer des Apennin, im Osten bis an den Gargano.

Das Klima ist mediterran mit kontinentalem Einschlag: heiße, trockene Sommer, wenig Niederschlag, dazu der Wind, der von der Adria über die offene Ebene streicht und die Trauben nach Regen schnell abtrocknet. Die Böden sind überwiegend tonig-kalkhaltig und speichern Wasser für den Sommer. Reife Trauben sind hier die Regel; die Aufgabe im Keller besteht eher darin, Frische zu erhalten, als Reife zu erreichen.

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Das Haus stammt aus den Abruzzen und arbeitet mit Partnerbetrieben in mehreren süditalienischen Regionen – daher auch der Name Ortonese, der auf die abruzzische Küstenstadt Ortona verweist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Der Sangiovese bringt Säure, Kirschfrucht und Saftigkeit, der Merlot weiche Gerbstoffe und Fülle – eine Kombination, die die kantige Seite des Sangiovese abpuffert, ohne ihm die Frische zu nehmen.

Der Ausbau erfolgt im Stahltank, ohne Holz. Das ist bei diesem Weintyp die richtige Entscheidung: Fassaromen würden die klare Primäraromatik überdecken, auf der die Cuvée beruht. Gefüllt wird früh, damit die Frucht im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase blitzsaubere, reife Kirschfrucht, dazu rote Beeren und ein Hauch Pflaume. Am Gaumen weich und rund, saftig und süffig, von frischer Primäraromatik getragen, mit weichem Tannin und unkompliziertem Trinkfluss.

Sangiovese für die Säure, Merlot für die Rundung, Stahl statt Holz für die Frucht – mehr braucht dieser Wein nicht.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig. Jung zu trinken, solange die Frucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Antipasti und Gegrilltes. Ebenso zu Tomatensaucen aller Art, Salami, gefülltem Gemüse und mittelaltem Pecorino – der Wein ist für den Alltagstisch gemacht, nicht für das Menü.


Produzent Fantini by Farnese
Rebsorte Sangiovese und Merlot
Lage Daunia, Provinz Foggia, Nordapulien · tonig-kalkhaltige Böden
Klassifikation Daunia IGT · trocken
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

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Weine

Abel Mendoza Blanco Fermentado Con Pieles 2022

Orange-Wein · Rioja · Spanien

100 % Malvasía D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra Maischegärung (rund 25 Tage) ohne Schwefelzusatz unfiltriert 

Der Blanco Fermentado con Pieles 2022 ist der Orange-Wein von Abel Mendoza und Maite Fernández aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Erzeugt aus 100 % Malvasía, gärt der Wein über drei Wochen auf der Maische und erhält so seine bernsteinfarbene Tönung und ein feines Tannin. Gefüllt wird ohne Schwefelzusatz, in seiner natürlichsten Form. Florale Noten, Waldhonig und wilde Kräuter prägen diesen klaren, eleganten Orange-Wein.


San Vicente de la Sonsierra – Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Abel Mendoza und Maite Fernández bewirtschaften ihre Reben seit den späten 1980er-Jahren mit großer Sorgfalt, auch unter der Marke Jarrarte. Die Malvasía für diesen Wein wächst auf kalkhaltigen Lehmböden. Sauberkeit bei der Verarbeitung und voll ausgereiftes Lesegut stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Malvasía. Die handgelesenen Trauben gären rund 25 Tage auf der Maische im Edelstahltank, was dem Wein Farbe, Struktur und ein präsentes, aber nie adstringierendes Tannin gibt. Die malolaktische Gärung verläuft spontan, abgefüllt wird ohne Zusatz von Schwefel. Nur eine kleine Auflage gelangt in die Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Orange mit kupfrigen Reflexen. In der Nase reife weiße und Steinfrüchte – Aprikose, Nektarine, Pfirsich –, dazu getrocknete Blüten, Waldhonig und wilde Kräuter. Am Gaumen strukturiert und glyzerinreich, mit einer feinen Herbheit, einer Honignote und einem Tannin, das den Wein in die Länge zieht. Klar und elegant, das Tannin wirkt warm und schützend, nie adstringierend.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Tapas, Vorspeisen, gereifter Käse, Meeresfrüchte, Sushi und würzige Gerichte wie Lamm-Tajine oder asiatische Küche. Auch solo ein Aperitif mit Charakter. Gut gekühlt servieren bei 8–10 °C, vor dem Servieren etwas Luft geben. Trinkreif, mit Potenzial für die nächsten Jahre.


Lage San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau rund 25 Tage Maischegärung im Edelstahltank, ohne Schwefelzusatz

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 2022 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. Satte, saftige Frucht, samtige Textur und elegante Tannine münden in einen langen Ausklang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaux (Lavaut) Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits und zählt zu den besten Premier Crus der Gemeinde. Der 9,5 Hektar große Weinberg liegt am Eingang der Combe de Lavaux, eines kleinen Tals, das in die Côte d'Or einschneidet.

Die südexponierten Hänge bieten gute Sonne, während kalte Westwinde aus dem Tal die Reife verlangsamen und große Tag-Nacht-Schwankungen bewirken. Dieses kühlere Mesoklima bringt einen etwas schlankeren, frischeren Stil als der direkte Nachbar Clos Saint-Jacques. Die flachen, steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig und lenken die Energie in hochwertige Trauben.

Benannt ist die Lage nach einer nahen Saint-Jacques-Statue an der Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die kühle Linie des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022. Ein Teil wird als ganze Traube vergoren, was Intensität und Komplexität gibt; die Gärung erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.

Reife über 18 Monate im Eichenfass: 50% neue Fässer, 25% aus dem Vorjahr, 25% aus dem zweiten Vorjahr. Diese Staffelung hält die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten.

Im Glas

Ein Mund voll satter, saftiger Früchte, getragen von Tiefe und Komplexität. Die Textur ist samtig, die Tannine elegant; der Abgang ist lang.

Satte, saftige Frucht über samtiger Textur und eleganten Tanninen – ein Premier Cru mit langem Ausklang.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 25% 1 Jahr, 25% 2 Jahre)

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Feinkost

Frantoi Cutrera Primo Olio Extra Vergine Olivenöl

Feinkost · Natives Olivenöl extra · Sizilien

Frantoi Cutrera Primo ist ein natives Olivenöl extra aus Sizilien – ein Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea, DOP Monti Iblei. Sehr fruchtbetont, mit Anklängen von grüner Tomate und mediterranen Kräutern, lang und würzig am Gaumen. Eines der meistausgezeichneten Öle Italiens.


Herkunft

Frantoi Cutrera produziert seit 1906 in Chiaramonte Gulfi (Ragusa) auf den Monti Iblei im Südosten Siziliens. Die Oliven der autochthonen Sorte Tonda Iblea wachsen hier auf 350–450 Metern Höhe in jahrhundertealten, DOP-zertifizierten Hainen.

Gewinnung und Herstellung

Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea aus früher, grüner Ernte. Die Oliven werden von Hand gelesen und innerhalb von sechs Stunden kalt gepresst (mechanisch, unter 27 °C). Das bewahrt Aromen und Polyphenole. Herkunft: DOP Monti Iblei.

Geschmack

Leuchtend grün mit goldenen Reflexen. Intensiv fruchtig, mit ausgeprägten Noten von grüner Tomate, frisch gemähtem Gras und aromatischen Kräutern, dazu süße Mandel. Am Gaumen ausgewogen bitter und pikant, lang und würzig.

In der Küche

Am besten roh als Finish: über gegrilltes Fleisch und Fisch, Bruschetta, Suppen, Salate und Gemüse geträufelt. Die intensive Würze kommt unerhitzt am besten zur Geltung.

Passt zu: gegrilltem Fleisch und Fisch, Bruschetta, Suppen, Salaten und Gemüse.


Hersteller: Frantoi Cutrera (Chiaramonte Gulfi, Sizilien)
Produkt: Natives Olivenöl extra (Primo)
Sorte: Monocultivar 100 % Tonda Iblea
Herkunft: DOP Monti Iblei, Sizilien (Italien)
Verarbeitung: handgelesen, innerhalb von 6 Stunden kalt gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

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