Netts Restaurant und Landhaus – Neustadt-Gimmeldingen – Deutschland

Das gerade einmal 2500 Einwohner zählende schmucke Winzerdorf Gimmeldingen an der Weinstraße gehört qualitätstechnisch zu den besten Weinorten der Pfalz. Und nicht nur hervorragende Winzer wie Mugler oder Christmann haben hier ihr Zuhause, es gibt auch noch ein kleines, nettes Lokal, welches doch tatsächlich auch noch „Nett“ heißt. Gefüllt finden hier im Innenraum gut und gerne 50 hungrige und durstige Personen Platz, welche souverän vom namensgebenden Patron Daniel Nett und einer sehr „netten“ Servicekraft bedient werden. Die Stimmung ist hier prächtig, überall auf den Tischen stehen viele Flaschen herum, es wird diskutiert, laut gelacht und wahre Freude durchströmt den Raum. Die Bude ist an diesem Abend, trotz tristem Januarwetter, rappelvoll, die Speisekarte zieren insgesamt 15 Gerichte, die Lokales und Saisonales geschmacklich verbinden. Die Weinkarte mit vielen Pfälzer Winzern und deren Weinen bietet auch noch andere feine Tropfen aus deutschen Landen plus ein paar europäischen Weinen.

Und nicht nur die Stimmung ist hier auf hohem Niveau, auch die gereichten Speisen überzeugen voll und ganz. Die als kleiner Gruß aus der Küche gereichte Rehwildpraline zeigte sich zart und sehr schmackhaft, das Blumenkohlpüree und der zart gekochte Wildreis passten obendrein auch sehr gut dazu. Das Zweierlei von der Forelle hatte Pfiff und war raffiniert aromatisiert. Der gebratene Waller mit Flusskrebskartoffeln präsentierte sich fein und auf den Punkt gegart und auch an dem Lammkarree gab es wirklich nichts auszusetzen. Inmitten der Pfalz findet man hier einen musterhaften, kulinarischen Zufluchtsort der Extraklasse. Hier gibt es nicht viel, sondern „nur lecker“ und das ganz ohne Schnickschnack und zudem noch zu äußerst fairen Preisen und den sowieso schon sehr guten Weinen aus dieser Region.

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Netts_Restaurant_und_Landhaus_Neustadt-Gimmeldingen_Deutschland_3Rehwildpraline mit Blumenkohlpüree.

Netts_Restaurant_und_Landhaus_Neustadt-Gimmeldingen_Deutschland_4Geräuchertes Mousse und in Lauchvinaigrette confierte Forelle auf Pfälzer Grumbeersalat, Apfel-Gurkenrelish und Pumpernickel.

Netts_Restaurant_und_Landhaus_Neustadt-Gimmeldingen_Deutschland_5Feldsalat, Rote Bete, Ziegenfrischkäse, Himbeervinaigrette und Kürbiskerne.

Netts_Restaurant_und_Landhaus_Neustadt-Gimmeldingen_Deutschland_7Lammkarree unter Cashew-Nusskruste, Yazukibohnen, Auberginenpüree, cremige Polenta unter gebackener Tomatenhaube.

Netts_Restaurant_und_Landhaus_Neustadt-Gimmeldingen_Deutschland_8Gebratener Waller mit Flusskrebskartoffeln, Morcheln, Thaispargel und gebackene Tomaten.

Netts_Restaurant_und_Landhaus_Neustadt-Gimmeldingen_Deutschland_9NeTT s Schokoladenkuchen. (auch richtig, richtig gut …)

NETTS
Restaurant und Landhaus
Susanne und Daniel Nett GbR
Meerspinnstraße 46
D-67435 Gimmeldingen
Telefon: +49 0 63 21 – 6 01 75
www.nettsrestaurant.de

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Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm rot 2024 BIO

Rotwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Spätburgunder

Spätburgunder 0 Ohm rot Kissinger-Bähr Uelversheim & Dienheim · Rheinhessen Löss & Lehm spontan · kurze Maische ~1 Jahr Hefe · großes & kleines Holzfass BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" rot 2024 ist ein Spätburgunder von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim. Kühl, saftig und energiegeladen – ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.


0 Ohm rot – Spätburgunder mit klarer Kante

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Spätburgunder stammt von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim, deren Böden von Löss und Lehm geprägt sind. In den letzten Jahren wurden diese zunehmend mit französischem Spätburgunder-Klonmaterial bepflanzt – die Grundlage für einen frischen, trinkanimierenden Pinot mit feiner Struktur.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die frühe Lese und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten die kühle, rotbeerige Frische und die feine Struktur – Frische und Trinkfluss im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder von jungen Reben um Uelversheim und Dienheim, Jahrgang 2024; von Löss- und Lehmböden.

Die Lese erfolgt früh, der Ausbau mit minimalem Eingriff – der Fokus liegt ganz auf Frische und Trinkfluss. Der Wein wird spontan vergoren, ohne Schönung und unfiltriert gefüllt. Nach kurzer Maischestandzeit reifte er fast ein Jahr auf der Hefe, teils im großen, teils im kleinen Holzfass. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Im Glas zeigt er sich mit rotbeeriger Frische, frischer Säure und feinster Struktur. Kühl, saftig und energiegeladen im Mundgefühl. Ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit – 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Rotbeerige Frische, frische Säure und feinste Struktur – kühl, saftig und energiegeladen, mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Gekühlt genießen! Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Geflügel, zu gegrilltem hellem Fleisch und Lachs, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse – leicht gekühlt ein Gewinn.


Herkunft: junge Weinberge um Uelversheim und Dienheim, Rheinhessen; Löss- und Lehmböden
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung, kurze Maischestandzeit, fast ein Jahr auf der Hefe in großem und kleinem Holzfass, ungeschönt und unfiltriert; biologisch, DE-ÖKO-039

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Rebsorten

Clos Henri Stones Sauvignon Blanc 2020

Weißwein · Sauvignon Blanc · Marlborough · Neuseeland

Clos Henri Stones Sauvignon Blanc ist ein charaktervoller Sauvignon Blanc aus Marlborough in Neuseeland, der zeigt, dass Überseeweine echtes Terroir besitzen. Er wächst auf Grauwacke-Flusssteinböden in einem trocken-maritimen Klima. Über 20 Jahre alte Reben und ein langer Holzausbau geben ihm Tiefe. Im Glas mineralisch, texturreich und komplex.


Marlborough

Marlborough an der Nordspitze der Südinsel Neuseelands ist die berühmteste Sauvignon-Blanc-Region des Landes. Clos Henri – gegründet von der Sancerre-Familie Bourgeois – setzt auf Grauwacke-Flusssteinböden, einen für die Region spezifischen Bodentyp, der dem Wein eine ausgeprägte Mineralität und Tiefe verleiht. Das trocken-maritime Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten erhält die Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Sauvignon Blanc von über 20 Jahre alten Reben. Er wird spontan vergoren und über 20 Monate in einem 600-Liter-Barrique aus österreichischer Eiche ausgebaut, was ihm Textur, Tiefe und feine, sehr zurückhaltende Holznoten verleiht.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase herbstliche Aromen von Quitte, reifen Steinfrüchten und kandierten Feigen. Am Gaumen kräftig und geschmacksintensiv, mit sehr leichten Eichennoten, Ingwer und Nüssen. Die kiesige Mineralität sorgt für ein texturreiches Finish mit langem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas und etwas Luft betonen die Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und kräftige vegetarische Gerichte.


Lage: Marlborough (Neuseeland); Grauwacke-Flussstein
Klassifikation: Marlborough – Sauvignon Blanc
Ausbau: 100 % Sauvignon Blanc, Spontangärung, 20 Monate 600-l-Barrique (österreichische Eiche)

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Italien

Fratelli Revello Barolo Giachini 2020 DOCG

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Cru Giachini (La Morra) Revello Fratelli kalkhaltig-toniger Boden 24 Monate franz. Barrique 40 % neu / 60 % gebraucht 2020

Der Revello Fratelli Barolo Giachini 2020 DOCG ist ein Single-Vineyard-Barolo aus der Frazione Annunziata in La Morra – komplex und tiefgründig, mit reifer Frucht, feiner Würze und einer klaren, eleganten Struktur. Ein authentischer Ausdruck des Barolo di La Morra.


Cru Giachini – Eleganz aus der Annunziata

Der Weinberg Giachini liegt in der Fraktion Annunziata in La Morra, zwischen dem renommierten Cru Bricco Rocca und dem Ortskern von Annunziata. Die Lage profitiert von kalkhaltig-tonigen Böden und einer südöstlichen Exposition auf rund 270 Metern über dem Meeresspiegel.

Mit einer Rebfläche von etwa einem halben Hektar und vergleichbaren geologischen Voraussetzungen wie die benachbarte Rocche dell'Annunziata entstehen hier Barolo-Weine mit klassischer Struktur und ausgeprägter Eleganz, die als authentischer Ausdruck des Barolo di La Morra gelten.

Jahrgang 2020 – Barolo

2020 brachte im Barolo einen ausgewogenen, eher zugänglichen Jahrgang mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur und guter Balance. In einer eleganten La-Morra-Lage wie Giachini ergibt das einen komplexen, tiefgründigen Nebbiolo, der schon vergleichsweise früh Charme zeigt und zugleich über viele Jahre reift.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2020, Barolo DOCG, trocken.

Der Ausbau beginnt mit einer Maischegärung von sechs bis acht Tagen in horizontalen Rotomazeratoren. Die alkoholische Gärung wird anschließend in Edelstahltanks über zehn bis fünfzehn Tage vollendet, bevor der biologische Säureabbau in Barriques erfolgt. Es folgt eine 24-monatige Reife in französischen Barriques, davon 40 Prozent neu und 60 Prozent gebraucht. Nach der Abfüllung im Juli des Jahres vor der Vermarktung reift der Wein weiter in der Flasche und kommt im März des vierten Jahres nach der Lese in den Verkauf.

Im Glas

Im Geschmacksprofil zeigt sich der Barolo Giachini komplex und tiefgründig, mit reifer Frucht, feiner Würze und einer klaren, eleganten Struktur. Kraft und Körper verbinden sich harmonisch mit einer präzisen Tanninstruktur und einer bemerkenswerten Finesse, die dem Wein Länge, Spannung und großes Reifepotenzial verleiht.

Komplex und tiefgründig, mit reifer Frucht und feiner Würze – Kraft und Finesse mit präzisem Tannin und großer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Cru Giachini, Frazione Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 0,5 ha, südöstliche Exposition auf ~270 m; kalkhaltig-toniger Boden
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung 6–8 Tage in Rotomazeratoren, Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Barrique; 24 Monate französische Barriques (40 % neu, 60 % gebraucht)

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Spirituosen

Muscat Beaumes de Venise

Wein · Likörwein · Rhône · Frankreich

Muscat de Beaumes-de-Venise ist ein bekannter französischer Likörwein. Die Trauben werden bei niedriger Temperatur vergoren, um den vollen, blumigen Geschmack zu konzentrieren; die Gärung wird durch Zugabe von reinem Alkohol gestoppt, sodass eine natürliche Restsüße verbleibt. Duft nach Mango und reifen Äpfeln, sehr blumig und aromatisch.


Beaumes-de-Venise / Rhône

Beaumes-de-Venise liegt im südlichen Rhônetal, nahe den Dentelles de Montmirail. Die eigene Appellation AOC Muscat de Beaumes-de-Venise ist einem der renommiertesten Süßweine Frankreichs vorbehalten. Erzeuger ist die Genossenschaft Vignerons de Beaumes de Venise.

Rebsorte und Ausbau

Aus Muscat (Muscat à Petits Grains). Als Vin Doux Naturel wird die Gärung durch Zugabe von reinem Alkohol gestoppt (mutage), wodurch die natürliche Restsüße und die intensive Muskataromatik erhalten bleiben. Die kühle Vergärung konzentriert die blumige Frucht.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase intensiv blumig und aromatisch, mit Mango, reifem Apfel, Orangenblüte und der typischen Muskatnote. Am Gaumen süß und vollmundig, zugleich aromatisch frisch, mit klarer Muskatfrucht und langem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder Dessertwein.

Passt zu: Obstdesserts, Tarte, Foie gras, Blauschimmelkäse – oder solo als aromatischer Aperitif.


Lage: AOC Muscat de Beaumes-de-Venise, südliche Rhône (Frankreich); Vignerons de Beaumes de Venise
Klassifikation: Vin Doux Naturel – Muscat (à Petits Grains), süß
Ausbau: kühle Vergärung, Gärstopp durch Alkoholzugabe (mutage)

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Rebsorten

Martin Waßmer Spätburgunder QbA

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Spätburgunder QbA zeigt sich von seiner besten Seite: Erdbeer- und Veilchenduft, eine sehr runde, feinfruchtige Art am Gaumen und ein langer, sanfter Nachhall.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Das milde Klima und die kalk- und lössgeprägten Böden bringen elegante, fruchtbetonte Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Der Ausbau stellt die runde, feinfruchtige Art und den sanften Charakter in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Erdbeere und Veilchen. Am Gaumen sehr rund und feinfruchtig, mit weichem Tannin und einem langen, sanften Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, gern auch leicht gekühlt – ein eleganter, unkomplizierter Speisebegleiter.

Passt zu: Geflügel, hellem Fleisch, Braten, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein (QbA) – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: rund und fruchtbetont

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USA

Margerum M5 White 2019

Wein · Weißwein · Santa Barbara · USA

Margerum M5 White ist eine weiße Rhône-Cuvée im Stil eines Châteauneuf-du-Pape Blanc. Eine wunderbare Nase nach weißem Pfirsich, Mirabelle, Birne, Geißblatt und etwas Orangenschale, verwoben mit feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert – mit feinem Schmelz statt Öligkeit.


Santa Barbara County / Kalifornien

Die Margerum Wine Company (gegründet von Doug Margerum) arbeitet im Santa Barbara County (Los Olivos District) an Kaliforniens Central Coast. Kühle Pazifik-Einflüsse sowie die Kalk- und Schotterböden des Estate-Weinbergs, der ausschließlich mit Rhône-Sorten bepflanzt ist, sorgen für Frische und Spannung.

Assemblage und Ausbau

„M" für Margerum, „5" für fünf weiße Rhône-Sorten: Grenache Blanc (Basis), Marsanne, Roussanne, Viognier und Picpoul Blanc. Der Ausbau erfolgt überwiegend in neutralem französischem Holz (Barriques und Puncheons), das dem Wein Schmelz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne und Nashibirne, dazu Geißblatt, Zitrus und etwas Orangenschale über feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert, nicht breit, mit einem Hauch Honigschmelz und einem leicht walnussigen Griff. Einer der schönsten Weißweinabgänge – lang und nachhallend, eigenständig zwischen Rhône und Kalifornien.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, cremigen Gerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Santa Barbara County (Los Olivos District, Kalifornien, USA); Margerum Wine Company
Klassifikation: weiße Rhône-Cuvée – Grenache Blanc, Marsanne, Roussanne, Viognier, Picpoul Blanc, trocken
Ausbau: überwiegend neutrales französisches Holz (Barriques/Puncheons)

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Länder/Regionen

Domaine Francois Raveneau Chablis Premier Cru Butteaux 2018

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Butteaux linkes Serein-Ufer (Montmains) Kimmeridgium · 1,5 ha · SO-Lage 2018

Der Chablis 1er Cru Butteaux 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay am linken Serein-Ufer. Butteaux gilt als besonders tiefe, mineralreiche und langlebige Lage – Raveneau zählt zu den legendärsten und rarsten Adressen von Chablis.


Butteaux – Premier Cru am linken Serein-Ufer

Butteaux ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains. Raveneaus Parzelle umfasst 1,5 Hektar in südöstlicher Ausrichtung; die Reben stammen zu einem Drittel aus den 1950er- und zu zwei Dritteln aus den 1980er-Jahren. Der kimmeridgische Kalksteinboden bringt tiefe, mineralreiche und straffe Weine hervor.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet, zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2018 – Chablis

2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.

Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Tiefe und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen tief und straff, mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang – in der Jugend noch fest und zurückhaltend.

Tief und mineralreich, mit Austernschale und Feuerstein über salziger Mineralität – ein straffer Chablis mit großem Reifepotenzial.

In der Jugend noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Butteaux (1er Cru), Chablis; linkes Serein-Ufer (Montmains), Kimmeridgium-Kalk, SO-Lage, 1,5 ha, Reben aus den 1950er/1980er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Feinkost

Il Caruggiu Pesto Rosso

Feinkost · Pesto Rosso · Sauce · Ligurien

Il Caruggiu Pesto Rosso ist ein rotes Pesto des kleinen ligurischen Familienbetriebs Il Caruggiu. Im Gegensatz zum grünen Pesto Genovese steht hier die getrocknete Tomate im Mittelpunkt, abgerundet mit ligurischem Olivenöl. Ein vielseitiges Pesto für Pasta, als Aufstrich oder zum Aperitif.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Oliven anbaut und verarbeitet. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges Klima. Das hauseigene ligurische Olivenöl bildet die Grundlage der Pesto-Spezialitäten.

Anbau und Verarbeitung

Für das Pesto Rosso werden vor allem getrocknete Tomaten mit ligurischem Olivenöl verarbeitet. Die Zutaten werden zu einer streichfähigen, aromatischen Sauce verarbeitet, die sich vom klassischen grünen Pesto durch ihre rote Farbe und den intensiven Tomatengeschmack unterscheidet.

Geschmack

Kräftiges Rot. Im Geschmack intensiv und würzig, geprägt von der Süße und Säure getrockneter Tomaten, mediterran und vollmundig.

Am Tisch

Klassisch zu Pasta, ebenso als Aufstrich zu Weißbrot oder als Dip zum Aperitif. Auch zum Verfeinern von Saucen, Risotto oder gegrilltem Gemüse geeignet.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Pesto Rosso (rotes Pesto)
Art: Pesto auf Tomatenbasis
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: getrocknete Tomaten mit Olivenöl, streichfähig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 06.05.2028

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