Blog

10. Mai 2015

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Jade Gross Chiguita 2023

Weißwein · Rioja · Tempranillo Blanco / Garnacha Blanca / Viura

Tempranillo Blanco / Garnacha Blanca / Viura DOCa Rioja Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 3.900 Flaschen 2023

Der Jade Gross Chiguita Blanco 2023 ist eine vielschichtige Weiß-Cuvée, die an eine Mischung aus einem erstklassigen weißen Hermitage und einem Grand-Cru-Burgunder erinnert – voller Körper, reife Frucht und ein leicht rauchiger Abgang. Einzigartig, köstlich, großartig.


Chiguita Blanco – drei Sorten, mehrere Lagen

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Cuvée vereint Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca, die auf eisenhaltigem Lehmboden im Alto-de-Najerilla-Tal wachsen, sowie Viura von kalkhaltigem Lehmboden in Labastida und San Vicente de la Sonsierra. Aus dem Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Terroirs entsteht die besondere Tiefe und Vielschichtigkeit des Weins.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo Blanco, Garnacha Blanca und Viura, Jahrgang 2023, trocken.

Die Lese fand zwischen dem 12. und dem 14. September 2023 statt. Die ganzen Trauben wurden direkt gepresst, fermentierten und reiften dann weitere sechs Monate in französischen 500-Liter-Eichenfässern auf der eigenen Hefe. Gesamtproduktion: 3.900 Flaschen.

Im Glas

Der Wein erinnert an eine Mischung aus einem erstklassigen weißen Hermitage und einem Grand-Cru-Burgunder. Aromen von reifem Apfel, saftigem Pfirsich, Felsenbirne und Brioche, ergänzt durch frischen Kräutergarten, prägen den vollen Körper und den leicht rauchigen Abgang. Die klare Säure verleiht dem Wein Frische und Klarheit.

Wie weißer Hermitage trifft Grand-Cru-Burgunder – einzigartig, köstlich, großartig.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca aus dem Alto-de-Najerilla-Tal (eisenhaltiger Lehm), Viura aus Labastida und San Vicente de la Sonsierra (kalkhaltiger Lehm)
Klassifikation: DOCa Rioja blanco (trocken); nur 3.900 Flaschen
Ausbau: Ganztraubenpressung, Gärung und 6 Monate Reife auf der eigenen Hefe in französischen 500-l-Fässern; handwerklich

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Dietrich Riesling Laumersheimer Steinbuckel

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Riesling Laumersheimer Steinbuckel ist ein glänzender, hellgelber Riesling mit mineralischer Struktur. Finessenreich, im Duft Weinbergspfirsich, Mango, Apfel und feine Kräuterwürze – ein typischer Kalksteinriesling vom Laumersheimer Steinbuckel.


Pfalz / Laumersheimer Steinbuckel

Die Trauben stammen aus der Pfälzer Lage Laumersheimer Steinbuckel, die für ihre Kalksteinböden bekannt ist. Diese verleihen dem Riesling seine ausgeprägte Mineralität und Finesse. Erzeuger ist das Weingut Familie Dietrich, das 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaftet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die mineralische Struktur des Kalksteinbodens und die finessenreiche, klare Frucht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Glänzendes Hellgelb. In der Nase Weinbergspfirsich, Mango, Apfel und feine Kräuterwürze. Am Gaumen finessenreich und mineralisch, mit klarer Frucht, lebendiger Säure und einem animierenden, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Laumersheimer Steinbuckel (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Riesling (Lagenwein), trocken
Ausbau: mineralitäts- und finessebetont (Kalksteinboden)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Les Vignes Denses blanc 2023

Weißwein · Santenay · Chardonnay

Chardonnay Santenay (Village) Les Vignes Denses Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2023

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Les Vignes Denses" blanc 2023 ist ein aus Chardonnay vinifizierter Weißwein aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – geradlinig, salzig-mineralisch und frisch, mit fester Struktur und feiner Würze.


Santenay Les Vignes Denses – Chardonnay aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich mineralisch geprägte Stilistik.

„Les Vignes Denses" ist eine Village-Lage von Santenay. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Santenay ergibt das einen geradlinigen, salzig-mineralischen und frischen Chardonnay mit Länge und gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays lebt dieser Chardonnay: helle, feste Frucht und Zitrus, dazu frische Blütennoten und eine salzig-mineralische Würze. Die Spontangärung und das Feinhefelager im Holzfass binden eine feine, vielschichtige Textur ein, ohne die kühle Frische zu überdecken. Am Gaumen geradlinig und fest im Kern, mit lebendiger Säure, salzigem Zug und einem langen, frischen Nachhall.

Helle, feste Frucht und salzig-mineralische Würze – geradlinig und fest, mit lebendiger Säure und langem, frischem Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay, Village-Lage Les Vignes Denses (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Morgon 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Morgon · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Morgon Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Morgon 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Morgon zählt mit seinem Herzstück, dem Hügel Côte du Py, zu den struktur- und lagerstärksten Crus; sein verwitterter Schiefer und Vulkangestein („roche pourrie") verleihen dem Gamay Tiefe, dunkle Frucht und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Morgon, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom verwitterten Schiefer und Vulkangestein des Morgon und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Morgon (Frankreich); Herzstück Côte du Py, verwitterter Schiefer und Vulkangestein („roche pourrie"); einer der struktur- und lagerstärksten Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Chateau Margaux 2010

Rotwein · Margaux · Cabernet Sauvignon · Premier Grand Cru Classé

Château Margaux 2010 Grand Vin ist einer der berühmtesten Rotweine der Welt – ein Premier Grand Cru Classé aus der Appellation Margaux am linken Ufer der Gironde. 2010 zählt zu den legendären Jahrgängen des Hauses und vereint Reife mit großer Frische. Der Wein steht wie kein anderer für die Eleganz und das Parfüm des Médoc; die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert. Im Glas finessenreich, tief und von außergewöhnlicher Alterungsfähigkeit.


Margaux

Margaux ist eine der renommiertesten Gemeinde-Appellationen des Médoc, berühmt für besonders elegante, feingliedrige und parfümierte Rotweine. Die tiefgründigen Kiesböden mit hervorragender Drainage bieten ideale Bedingungen für Cabernet Sauvignon. Château Margaux ist ein Premier Grand Cru Classé (1855).

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon (meist um 90 %) dominiert, ergänzt um Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc. Der Wein reift im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Finesse und großes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase ein vielschichtiges Parfüm aus Cassis, Veilchen, Zedernholz, feinen Gewürzen und floralen Noten. Am Gaumen elegant und seidig, zugleich tief und konzentriert, mit feinkörnigem, reifem Tannin. Der Abgang ist sehr lang und von großer Finesse – die Klasse eines Spitzenjahrgangs.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Der Wein entfaltet sein volles Potenzial erst nach Jahren und trägt über Jahrzehnte.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Margaux, Médoc (Bordeaux); tiefe Kiesböden
Klassifikation: Margaux AOC – Premier Grand Cru Classé (1855)
Ausbau: Cabernet Sauvignon-dominiert, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Beaurepaire blanc 1er Cru 2022

Weißwein · Santenay 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Santenay 1er Cru Le Beaurepaire Côte de Beaune Jean-Marc Vincent Bajocium-Kalkmergel 2022

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Le Beaurepaire" 1er Cru blanc 2022 ist einer seiner vollsten und dichtesten Chardonnays – mit viel Druck, explosiver Reife und einem feinen, sehr mineralischen Finish. Aus einer der großen Premier-Cru-Lagen Santenays.


Santenay Le Beaurepaire – steiler Premier Cru über dem Dorf

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, geprägt von einem hohen Anteil an Mergelstein. Beaurepaire ist eine der beiden großen, zentralen Premier-Cru-Lagen des Orts – eine recht steile, südlich ausgerichtete Hanglage direkt über dem Dorf. Auf 15,50 Hektar, fast den ganzen Tag besonnt und mit warmem Mikroklima, bietet sie dem Chardonnay beste Voraussetzungen.

Die Böden bestehen aus einem Bajocium-Kalkmergel-Gemisch: arm, sehr steinig und kalkhaltig – bestens für großartige, kraftvolle Weine. Jean-Marc Vincent keltert seinen Beaurepaire aus verschiedenen Kleinstparzellen dieses Weinbergs.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem warmen, steinigen Kalkmergel von Beaurepaire ergibt das einen besonders vollen, dichten und zugleich mineralischen Chardonnay mit Druck, Reife und Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Santenay Le Beaurepaire 1er Cru, trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Es ist einer der vollsten und dichtesten Chardonnays von Jean-Marc Vincent, der mit viel Druck, explosiver Reife und einem feinen, sehr mineralischen Finish endet. Dieser Beaurepaire wirkt gar ein wenig wollüstig, sinnlich, wie eine von Rubens auf die Leinwand geworfene Primaballerina. Ein Wein für die zu berauschenden Sinne!

Voll und dicht, mit viel Druck und explosiver Reife – wollüstig und sinnlich, mit feinem, sehr mineralischem Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay Le Beaurepaire 1er Cru (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); steile, südlich ausgerichtete Hanglage über dem Dorf, 15,50 ha; armer, steiniger Bajocium-Kalkmergel
Klassifikation: AOC Santenay 1er Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine du Triptyque Bourgogne Chardonnay 2025 BIO

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

100 % Chardonnay Nördliches Yonne Ton-Kalk-Böden Handlese Spontangärung Bio-zertifiziert seit 2022

Bourgogne Chardonnay 2025 ist der zugänglichste Wein der Domaine du Triptyque – und der erste, der in einem frühen, heißen Jahr gewachsen ist. Nach dem Frost-Hagel-Mehltau-Jahr 2024 brachte 2025 die umgekehrte Belastungsprobe: Rekordfrüher Austrieb, zwei Hitzewellen um 40 °C, Lesebeginn im Chablisien bereits ab dem 18. August. Tommy Chevallier arbeitet hier mit denselben Mitteln wie bei seinen Chablis: Handlese, weinbergseigene Hefen, kaum Eingriffe.


Chardonnay im nördlichen Yonne

Die regionale Appellation Bourgogne ist im Yonne kein Restposten, sondern die historische Basis: Vor der Reblaus lieferte das Departement zwei Drittel aller burgundischen Weine, verschifft über Yonne und Seine nach Paris. Erst im 20. Jahrhundert schrumpfte die Fläche auf einen Bruchteil. Venoy, wo die Domaine du Triptyque ihren Sitz im Weiler Montallery hat, bekam das Recht auf die AOC Bourgogne 1988 zurück – der Ort liegt im Auxerrois, westlich der abgegrenzten Chablis-Parzellen, auf 120 bis knapp 290 Metern Höhe.

Geologisch ist es dieselbe Welt wie in Chablis: Sedimente des Oberjura, Mergel und Kalk, entstanden in einem flachen warmen Meer. Wo der tonreiche Kimmeridge ansteht, bleibt Wasser länger verfügbar; wo der härtere Portland-Kalk die Plateaus deckelt, sind die Böden flach und steinig. Beides hält die Wurzelzone kühl – der entscheidende Faktor auf knapp 48 Grad nördlicher Breite, wo Chardonnay spät reift und Säure behält.

Chevallier bewirtschaftet rund acht Hektar; zehn sind seine selbstgesetzte Obergrenze. Geschnitten wird nach Guyot Poussard, um die Saftbahnen zu schonen, ausgebrochen bewusst spät als Schutz gegen Spätfrost. Der Boden wird mechanisch bearbeitet, Herbizide kommen nicht zum Einsatz, der Pflanzenschutz beschränkt sich auf Schwefel und Kupfer, der Kompost stammt aus dem eigenen Betrieb. Entlaubt wird zurückhaltend, damit die Laubwand in Hitzephasen Schatten wirft – 2025 war genau das entscheidend. Gelesen wird von Hand, während im Chablisien rund neun von zehn Hektar maschinell geerntet werden.

Jahrgang 2025 – Chablisien und Auxerrois

Anders als es die Erzählung vom „schon wieder kleinen Jahrgang" nahelegt, gab es 2025 im nördlichen Burgund keinen nennenswerten Frühjahrsfrost. Der Austrieb setzte in den wärmsten Lagen schon Anfang April ein, ein kühlerer Mai bremste kurz, die Blüte lief dann um den 26. Mai in wenigen Tagen durch.

Der Ertragsverlust entstand danach. Ende Juni traf eine erste Hitzewelle mit Temperaturen nahe 40 °C in die Blütephase: Verrieselung und Millerandage, ungleichmäßiger Beerenansatz, lockere Trauben, teils winzige Beeren ohne Reifepotenzial. Die zweite Hitzewelle folgte vom 8. bis 18. August, ebenfalls um 40 °C. Die Beeren blieben klein, die Schalen dick, der Reifeverlauf beschleunigte sich stark. Véraison war bereits in der ersten Juliwoche zu sehen, die Lese begann ab dem 18. August – eine Frühreife, die im Chablisien kaum jemand aus der eigenen Laufbahn kannte. Hagelzellen Ende Juli trafen Teile des Grand Auxerrois; das Chablisien blieb weitgehend verschont.

Der letzte Einschnitt kam zum Monatswechsel: 120 bis 130 Millimeter Regen in 36 Stunden auf bereits reife Beeren. Schalen platzten, auf exponierten Parzellen setzte sich Botrytis fest. Wer früh gelesen hatte, brachte gesundes Material herein; wer auf mehr Substanz wartete, zahlte dafür. Die offizielle Bilanz nennt für Chablis rund 300.000 Hektoliter und Erträge um 50 bis 55 hl/ha, einzelne Güter meldeten unter 40 hl/ha – nach 2021 und 2024 die dritte kleine Ernte in fünf Jahren.

Das Ergebnis teilt sich nach Lesezeitpunkt: früh geerntete Partien mit frischer Frucht und tragender Säure, späte runder und mit exotischerem Ton. Der Gesundheitszustand des eingebrachten Leseguts wird überwiegend als gut beschrieben.

Handlese, weinbergseigene Hefen, Ausbau ohne Holzprägung

Die Trauben gehen in den 2023 fertiggestellten Keller in Venoy, einen Holzbau mit Miscanthus-Dämmung und Photovoltaik auf dem Dach. Die alkoholische Gärung startet mit den Hefen, die von den Trauben mitkommen; Schwefel setzt Chevallier sehr sparsam ein, weitere Zusätze verwendet er nicht.

Im Keller stehen Edelstahltank, Holzfass, Betontank, Betonei und Terrakotta-Amphore nebeneinander – Beton bevorzugt er wegen der thermischen Trägheit und der langsamen Sauerstoffzufuhr, ohne dass Aroma ins Spiel kommt. Der Bourgogne blanc ist im Sortiment der Wein für den frühen Zugriff: keine erkennbare Holzprägung, kürzere Reife als bei den Chablis-Cuvées, Fokus auf Frucht und Säurestruktur.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone und weißer Pfirsich, dahinter eine knappe kreidige Note – die Frucht ist deutlicher ausgeprägt als bei den Chablis des Guts, was dem warmen Jahr entspricht.

Am Gaumen schlank gebaut, mit klarer Kontur und einer Säure, die den Wein trotz der Reife des Jahrgangs zusammenhält. Die dickeren Beerenschalen von 2025 geben dem Mundgefühl eine leichte Griffigkeit, ohne dass Phenolik hervortritt. Der Abgang bleibt trocken und salzig, mit moderater Länge.

Ein Chardonnay aus einem heißen Jahr, dem die frühe Lese die Säure gerettet hat – nicht breit, sondern gerade.

Am Tisch

Der Wein für den Alltag, nicht für den Anlass: Gougères, Quiche, Flammkuchen, Räucherforelle, Geflügelsalat. Zu Fisch passt alles Gebratene mit Zitrone, weniger die schweren Sahnesaucen. Auch Spargel mit Butter funktioniert, weil die Säure gegen die Süße der Stangen arbeitet.

Beim Käse Richtung Ziegenkäse aus dem Yonne oder junger Comté. Serviert bei 10 bis 12 °C, geöffnet ohne Dekanter – der Wein zeigt sich sofort.


Produzent Domaine du Triptyque, Tommy Chevallier, Venoy

Rebsorte 100 % Chardonnay

Lage Chardonnay-Parzellen im nördlichen Yonne, Ton-Kalk-Böden des Oberjura

Klassifikation AOC Bourgogne

Jahrgang 2025

Vinifikation Handlese, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, sehr niedrige Schwefelgaben

Ausbau ohne prägenden Holzeinsatz, frühe Füllung

Flaschengröße 0,75 l

Trinkempfehlung 2026 bis 2029

Zertifizierung biologischer Anbau, zertifiziert seit 2022, FR-BIO-10

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Abel Mendoza Risueño rosado 2022

Rosé · Rioja · Spanien

45 % Graciano · 25 % Garnacha · 30 % Garnacha Blanca D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra & Labastida ohne Holz trocken 

Der Abel Mendoza Risueño Rosado 2022 ist der Rosé von Abel Mendoza und Maite Fernández aus der Rioja, geprägt von alten Weinbergen nahe San Vicente de la Sonsierra. Die Cuvée vereint Graciano, Garnacha und Garnacha Blanca von tonig-kalkhaltigen Parzellen in San Vicente de la Sonsierra und Labastida. Vergoren wird im Edelstahltank mit nur kurzer Maischestandzeit für die Farbe, ganz ohne Holz. Frisch und würzig, mit reicher Frucht und feiner Struktur – ein Rosado, der auch ein paar Jahre reifen darf. 


San Vicente de la Sonsierra & Labastida – Rioja Alta

Die Reben für den Risueño stehen in den Gemeinden San Vicente de la Sonsierra und Labastida, am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Die Trauben stammen von alten Parzellen mit stark tonig-kalkhaltigen Böden. Abel Mendoza und Maite Fernández lesen von Hand und bringen mit ihrem Wissen den Charakter dieser Lagen zum Ausdruck.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée 2022 besteht aus 45 % Graciano, 25 % Garnacha und 30 % Garnacha Blanca – rote und weiße Trauben gemeinsam verarbeitet. Der Most vergärt im Edelstahltank, mit nur kurzer Schalenstandzeit zur Extraktion der Farbe. Bis zum folgenden Frühjahr ruht der Wein auf der Feinhefe im Stahltank, bevor er gefüllt wird. Ohne Eichenholzausbau, was die klare, fruchtige Note unterstreicht. 

Im Glas

Frisch und würzig im Auftritt. In Nase und Mund reiche Frucht – Himbeere, Walderdbeere und Pfirsich –, ergänzt durch florale Noten und getrocknete Kräuter, die von der Garnacha Blanca stammen. Eine zarte süße Note leitet über in eine feine Struktur mit eleganten Tanninen. Die Säure ist straff und verbindend, der Abgang lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: mediterrane Vorspeisen, gegrillter Fisch, Geflügel, Tapas und sommerliche Salate. Auch zu leicht würziger Küche ein guter Partner. Gut gekühlt servieren bei 10–12 °C. Schon trinkreif, mit der Substanz, um einige Jahre zu reifen.


Lage San Vicente de la Sonsierra & Labastida · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Edelstahltank, kurze Maischestandzeit, ohne Holz

Mehr erfahren ...