Jasmin Restaurant Vitale – Klausen – Südtirol – Italien

Jasmin Restaurant Vitale – Klausen – Südtirol – Italien

Sitzten Sie in einem netten Restaurant in Südtirol in einem kleinen, süßen Dorf? Dann befinden Sie sich ganz bestimmt im Jasmin. Das Jasmin ist ein Sterne Restaurant, das sich in einem Hotel befindet. Wir sind eine Stunde zu früh dort erschienen. Trotzdem haben sie sich super um uns gekümmert und super leckere Aperitifs gebracht. Ein super Anfang. Als wir nach einer etwas längeren Zeit dann ins Restaurant kommen, fangen wir an zu grübeln: der Tisch ist nicht gedeckt, die Menükarte wurde gerade frisch ausgedruckt, wir mussten eine Stunde auf unseren Tisch warten. Wenn man das jetzt liest, denkt man  wahrscheinlich: boah, wie verwöhnt sind die denn bitte, das ist doch normal, dass der Tisch nicht sofort on fleek ist. Da gebe ich Ihnen recht. Aber ich war schon oft genug in einem Sterne Restaurant, um sagen zu können, dass dies kein normales Verhalten ist. Man wird von den Kellnern so betüdelt, dass es schon fast nervig ist. Da dies nicht der Fall ist und wir die einzigen Gäste an diesem Abend sind, kamen wir zu dem Entschluss: sie haben unsere Reservierung vergessen und hätten an diesem Abend eigentlich die Küche geschlossen. Doch dafür war das Essen sehr lecker. Zur Vorspeise esse ich Taube und selbstgemachte Tortellini. Sehr lecker, nur das ich gemerkt habe, das Taube so gar nicht mein Ding ist. Als Hauptgang gibt es für mich irgendein Fleisch mit Kartoffeln. Die Kartoffeln sind super gut, doch das Fleisch ist mir ein bisschen zu viel. Die Portionen sind sehr groß und kaum zu schaffen. Aber ich würde meinem Nachnamen nicht alle Ehre machen, wenn ich keinen Nachtisch essen würde. Deswegen freue ich mich um so mehr auf einen süßen Teller mit 4 verschiedenen Nachtischen. Mein Favorit ist auf jeden Fall der Keks, der wie ein Macaron schmeckt. Im Großen und Ganzen ein sehr, sehr leckeres Essen, aber leider nicht auf Sterne Niveau. Aber ich denke, würde die Organisation dort besser funktionieren, dann könnte das Essen doppelt so gut sein. Eure Vega

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_1

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_2Misosuppe plus ein paar Cracker und Schinken.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_3Apfel- Ingwer Tee mit Kokosnussbällchen.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_4Brotauswahl.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_5Trüffel- Kartoffelschaum mit Kaviar.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_6Thunfisch mit Entenleber und kleinem Kressesalat.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_7Tortelli von der Royal Taube auf Süßkartoffel Creme.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_8Bacalao und rote Krabbe auf jungem Spinat.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_9Kagoshima Beef gedünstet.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_10Kagoshima Beef als Sushi Happen.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_11Kagoshima Beef kurz angebraten mit Zwiebelringen auf Gemüsebeet.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_13Rinderflanksteak mit Thymiansauce.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_14Passionsfrucht mit Vanille und Mangosorbet auf Radicchio.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_15Schokoladenvariationen.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_16Kekse und Pralinen.

Jasmin_Restaurant_Vitale_Klausen_Suedtirol_Italien_17Trüffelpralinen.

Hotel Bischofhof
Jasmin Restaurant Vitale
Griesbruck 4
39043 Klausen
Italien
Telefon: +39 0472 847448
www.bischofhof.it

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Feinkost

Il Caruggiu Olio al Tartufo - Olivenöl mit scharzem Trüffel

Feinkost · Olivenöl · Trüffel · Ligurien

Il Caruggiu Olio al Tartufo ist ein ligurisches Olivenöl mit schwarzem Trüffel. Es stammt vom kleinen Familienbetrieb Il Caruggiu im Hinterland von Imperia, der seit über 100 Jahren Oliven anbaut. Bewusst wird kein natives Öl extra verwendet, damit der Trüffel im Vordergrund bleibt. Ein dezentes, elegantes Trüffelöl für die feine Küche.


Herkunft

Il Caruggiu liegt in Ligurien, im Hinterland der Provinz Imperia. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges und regenarmes Mikroklima – ideal für den Olivenbaum. Charakteristisch für die Region ist die Olivensorte Taggiasca, die nur in Ligurien angebaut wird. Der schwarze Trüffel (Tuber aestivum) stammt aus Alba im Piemont.

Anbau und Verarbeitung

Die Oliven werden in Ligurien geerntet und schonend gepresst. Für dieses Trüffelöl wird bewusst kein natives Olivenöl extra verwendet, damit der Eigengeschmack des Öls den Trüffel nicht überdeckt. Das Öl wird mit schwarzem Trüffel (Tuber aestivum) aromatisiert; jeder Flasche wird ein kleines Stück Trüffel beigegeben.

Geschmack

Goldgelbes Olivenöl mit feinem, elegantem Trüffelaroma. Der Geschmack ist dezent und ausgewogen – die erdig-würzige Trüffelnote bleibt im Vordergrund, ohne aufdringlich zu wirken.

Am Tisch

Ideal zum Verfeinern von Pasta, Risotto, Pilzgerichten, Spargel und Eierspeisen. Am besten erst nach dem Garen über die fertigen Speisen träufeln, damit das Trüffelaroma erhalten bleibt.


Hersteller: Il Caruggiu (Civezza, Imperia)
Produkt: Olivenöl mit schwarzem Trüffel
Sorte: Olive Taggiasca; schwarzer Trüffel (Tuber aestivum)
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: schonend gepresst, mit Trüffel aromatisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.07.2027

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Rebsorten

Metzger Melandor Pinot Noir 2019

Rotwein · Pinot Noir · trocken · Pfalz

Metzger Melandor Pinot Noir ist der Spitzen-Spätburgunder vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Auf Kalkböden gewachsen, präsentiert er sich kraftvoll, stolz und erhaben. Mit unbändiger Kraft kämpft er sich durch den Kalk und wird so zum herausragenden Pinot Noir des Guts. Ein dichter, tiefgründiger Wein mit Anmut und Struktur.


Pfalz – Kalkböden

Die Reben für den Melandor wachsen auf den Kalkböden der Pfalz. Hier zwingt der karge, steinige Untergrund die Wurzeln in die Tiefe – das verleiht dem Spätburgunder Kraft, Mineralität und Struktur.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Als Spitzencuvée des Guts reift der Wein im Barrique, das ihm Tiefe, feinkörnige Tannine und Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife rote und dunkle Beeren, dazu würzige Noten und feine Holznuancen. Am Gaumen kraftvoll und strukturiert, mit festem Tanningerüst und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren. Gut gelagert reift der Wein über Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Reh, Wildgeflügel, Lammrücken, Rinderbraten und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz – Kalkböden (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Pinot Noir), trocken
Ausbau: reinsortig Pinot Noir, Barrique

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Rebsorten

Quattro Conti Primitivo Manduria Gold

Rotwein · Primitivo di Manduria · Puglia · Italien

Conti Zecca Quattro Conti Primitivo di Manduria Gold ist ein vollmundiger Rotwein aus dem sonnenverwöhnten Apulien im Süden Italiens. Die Gold-Selektion besteht zu 85 % aus Primitivo und zu 15 % aus autochthonen Rebsorten Apuliens. Intensiv rot in der Farbe, mit reifer Frucht und Kräuternoten. Samtig und voll im Mund, mit guter Struktur und wärmenden Tanninen.


Primitivo di Manduria

Manduria liegt im Salento im Süden Apuliens und gilt als Heimat des Primitivo. Das warme, sonnenreiche Klima und die kalkhaltig-roten Böden bringen reife, konzentrierte Trauben hervor – Basis für vollmundige, kraftvolle Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht zu 85 % aus Primitivo und zu 15 % aus autochthonen Rebsorten Apuliens. Der Ausbau verleiht dem Wein Fülle, Struktur und seine wärmenden Tannine.

Im Glas

Intensives Rot. In der Nase reife Früchte und Kräuter. Am Gaumen samtig und voll, mit guter Struktur, wärmenden Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte, gegrilltes Fleisch und gereifter Hartkäse.


Lage: Manduria, Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOC
Ausbau: 85 % Primitivo, 15 % autochthone Sorten

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021

Weißwein · Schloßböckelheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Schloßböckelheimer Felsenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe Vulkangestein · Porphyr/Melaphyr steiler Südhang trocken · 2021

Der Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021 stammt von einem steilen Südhang auf vulkanischem Verwitterungsboden. Ein ausdrucksstarker, kraftvoller und tiefmineralischer Riesling.


Schloßböckelheimer Felsenberg – Riesling auf Vulkangestein

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Felsenberg gehört zu den Weltklasselagen des Guts – ein steiler Südhang mit dem markanten Felsentürmchen.

Der Boden ist reiner vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr. Diese Gesteinsmassen sind im Wein förmlich schmeckbar und bringen ausdrucksstarke, kraftvolle und tiefmineralische Rieslinge hervor.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der vulkanische Boden und die Steillage bewahrten Kraft, Mineralität und Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Schloßböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von vulkanischem Verwitterungsboden (Porphyr/Melaphyr).

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf die vulkanisch geprägte Mineralität, Kraft und Präzision ausgerichtet.

Im Glas

Ein kraftvoller, ausdrucksstarker Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Vulkanmineralität. Am Gaumen dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und rauchig-salziger Vulkanmineralität – dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schloßböckelheimer Felsenberg (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang; vulkanischer Verwitterungsboden aus Porphyr und Melaphyr
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts

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USA

Epoch White 2019

Wein · Weißwein · Paso Robles · USA

Epoch White 2019 ist eine elegante weiße Rhône-Cuvée aus Paso Robles. Honigsüße Aromen treffen auf Noten von Heu, Haselnuss, Holunderblüte und weißem Steinobst; mittelgewichtig am Gaumen, mit runder, feinhefiger Textur und einem langen, zart honigbetonten Finish. Von Erin Brooks (Wine Advocate) mit 92 Punkten bewertet.


Paso Robles / Willow Creek District

Epoch Estate Wines (Bill & Liz Armstrong, Winemaker Jordan Fiorentini) ist eine der renommiertesten Rhône-Adressen von Paso Robles, im Willow Creek District. Die Trauben stammen aus eigenen, von Hand bewirtschafteten Lagen ohne Herbizideinsatz (u. a. Catapult und Paderewski) auf kalkstein- und schiefergeprägten Böden.

Assemblage und Ausbau

Weiße Rhône-Cuvée, Grenache-Blanc-dominiert, ergänzt um Viognier und etwas Roussanne. Kühl vergoren und ausgebaut in verschiedenen Gebinden – Betoneiern, einem französischen Eichen-Foudre und Barriques – mit Reifung auf der Feinhefe. Das verleiht dem Wein Mineralität, Textur und Komplexität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase honigsüße Anklänge mit Heu, Haselnuss, Holunderblüte und weißem Steinobst, dazu mineralische Noten. Am Gaumen mittelgewichtig, mit runder, feinhefiger Textur und klaren Frischeakzenten auf dem langen, zart honigbetonten Finish. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Trinkempfehlung 2021 bis 2027 – gewinnt mit etwas Flaschenreife.

Passt zu: Geflügel, gebratenem Fisch, cremigen Gerichten, Artischocken sowie thailändischer und mexikanischer Küche.


Lage: Paso Robles AVA, Willow Creek District (Kalifornien, USA); Epoch Estate Wines
Klassifikation: Paso Robles – weiße Rhône-Cuvée aus Grenache Blanc, Viognier & Roussanne, trocken
Ausbau: Betoneier, französischer Foudre und Barriques; Reifung auf der Feinhefe
Bewertung: Wine Advocate 92/100 (Erin Brooks); Jahrgang 2019

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Italien

Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024

Rotwein · Langhe DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Neive · 180–200 m Ton-Sand-Boden große Eichenfässer 2024

Der Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024 stammt von jüngeren Reben auf tiefgründigen Ton-Sand-Böden in Neive. Die Familie Busso bestimmt diese Trauben schon bei der Lese für den Langhe Nebbiolo – er ist eine eigene Kategorie im Sortiment, kein herabgestufter Barbaresco. Im Glas ein harmonischer, fruchtbetonter Nebbiolo mit feinem Tannin und der Frische des kühleren Jahrgangs 2024.


Neive – jüngere Reben auf den tiefgründigen Böden am Hangfuß

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet. Heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut in Neive, seit 2019 und traditionell gearbeitet.

Die Trauben für den Langhe Nebbiolo wachsen in der Gemeinde Neive auf 180 bis 200 Metern Höhe, nach Südwesten ausgerichtet, im Guyot-System erzogen. Die Böden sind tonig-sandig und damit tiefgründiger und nährstoffreicher als in den Barbaresco-Lagen des Hauses. Zum Vergleich: Die Busso-Crus Albesani und Gallina liegen auf 210 bis 240 Metern und stehen auf Kalk mit Ton und Schluff, San Stunet in Treiso erreicht rund 400 Meter.

Genau dieser Unterschied prägt den Wein. Die fetteren Böden und die jüngeren Stöcke bringen fruchtigere, weichere Nebbiolo-Trauben mit zugänglicherem Tannin hervor. Statt sie in einen Barbaresco einfließen zu lassen, keltert die Familie sie seit Jahren gezielt als eigenständigen Langhe Nebbiolo.

Jahrgang 2024 – Langhe

Auf einen Winter mit wenig Regen und kaum Schnee folgte in den Langhe ein sehr regenreiches Frühjahr. Die Niederschläge beendeten die Sorge vor Trockenheit, erschwerten aber die Arbeit im Weinberg: Der Druck durch Falschen und Echten Mehltau lag deutlich über dem Vorjahr, besonders in ohne Herbizide bewirtschafteten Lagen. Im Sommer folgten Hitzewellen.

Die Nebbiolo-Lese begann um den 10. Oktober. Drohender Herbstregen zwang viele Betriebe, in kurzen Zeitfenstern zu lesen – die Ernte zog sich über Wochen, die tatsächlichen Lesetage waren aber knapp. 2024 ergibt im Piemont Weine mit etwas niedrigerem Alkohol als in den Vorjahren und sehr guter Säure – frisch und ausgewogen, eine gute Voraussetzung für einen früh zugänglichen Langhe Nebbiolo.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Gärung und Maischestandzeit erfolgen im Stahltank bei kontrollierten 28 bis 30 °C. Die vergleichsweise warme Gärung zieht Farbe und Frucht aus den Schalen. Anschließend reift der Wein in großen Eichenfässern, die Struktur geben, ohne Holzaromen aufzuprägen, und schließlich in der Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase rote Kirsche, Himbeere und ein Hauch Rose. Am Gaumen harmonisch und ausgewogen, mit saftiger Frucht, frischer Säure und einem feinen, gut eingebundenen Tannin, das dem Wein Länge gibt.

Junge Reben auf Ton und Sand, großes Holz und ein frischer Jahrgang 2024: Nebbiolo mit roter Frucht und feinem Tannin, früh zugänglich.

Schon jetzt zugänglich, profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Geflügel und Vitello tonnato, gegrilltes und geschmortes Fleisch sowie mittelreifer Käse.


Produzent Piero Busso, Neive
Rebsorte Nebbiolo
Lage Neive, Piemont · 180–200 m · Südwest · tonig-sandiger Boden · jüngere Reben · Guyot
Klassifikation Langhe DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Gärung und Maischestandzeit im Stahltank bei 28–30 °C
Ausbau große Eichenfässer · Flaschenreife
Zertifizierung

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Rebsorten

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet blanc 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet AOC · Chardonnay

100 % Chardonnay Puligny-Montrachet Village Parzellen aus dem ganzen Ort Kalkstein und Mergel Fass · geringer Neuholzanteil 2024

Der Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet 2024 kommt von einer Familie, die seit drei Generationen in Puligny Reben bewirtschaftet. Ein Village-Chardonnay aus zahlreichen Parzellen, verteilt über die Gemeinde, langsam vergoren und mit wenig neuem Holz ausgebaut – straff und klar, aus einem kühlen Jahrgang, der die typische Spannung von Puligny betont.


Puligny-Montrachet – Village aus vielen Parzellen

Puligny-Montrachet liegt im Süden der Côte de Beaune zwischen Meursault und Chassagne und gilt als Maßstab für weißen Burgunder. Die Hänge bestehen aus Kalkstein und Mergel des mittleren Jura; der Kalk gibt dem Chardonnay Spannung und eine salzige Kontur, der Mergel Körper. Eine Eigenheit des Ortes liegt unter der Erde: Das Grundwasser steht in Puligny so hoch, dass kaum tiefe Keller gebaut werden können – die Weine reifen in flachen Kellern, oft knapp unter Bodenniveau.

Die Village-Lagen erstrecken sich unterhalb der Premiers Crus, teils bis in Nachbarschaft von Lagen wie Perrières und Referts nahe der Grenze zu Meursault. Sylvain Bzikot stellt seinen Puligny aus zahlreichen Parzellen zusammen, die über die gesamte Gemeinde verteilt sind. Jede Parzelle bringt etwas anderes ein – die höher gelegenen Spannung, die tieferen Fülle –, und erst zusammen ergeben sie ein Bild des ganzen Ortes statt einer einzelnen Lage.

Die Geschichte der Familie beginnt kurz vor dem Zweiten Weltkrieg: Sylvains Großvater kam aus Polen nach Puligny und baute nach dem Krieg Schritt für Schritt einen Weinbaubetrieb auf. Über Stanislas Bzikot ging das Gut an Sylvain Bzikot. Heute umfasst die Domaine Bzikot Père & Fils rund 15 Hektar in Puligny-Montrachet, Auxey-Duresses, Volnay und Santenay.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

Für Burgunds Winzer war 2024 ein Jahr ohne Pause. Auf einen milden und sehr nassen Winter folgte ein früher Austrieb, dann ein kühles, feuchtes Frühjahr mit Frostnächten, Hagelgefahr und anhaltendem Pilzdruck. Die Blüte verlief ungleichmäßig. Erst ab dem Sommer wurde es trockener, und die Trauben reiften langsam.

Die Lese kam spät und verlangte strenge Auswahl; vielerorts fielen die Mengen stark aus. Die Mostgewichte blieben moderat. Die Weißweine sind klar und fein gezeichnet, mit straffer Säure und kühler Frische – ein Jahrgang, der die schlanke, präzise Seite von Puligny zeigt statt der vollen.

Langsame Gärung, zurückhaltendes Holz

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024. Vergoren wird langsam, ausgebaut im Eichenfass mit nur einem geringen Anteil neuen Holzes. Das langsame Gären hält die Aromen im Wein; die überwiegend gebrauchten Fässer liefern Textur und einen sanften Sauerstoffkontakt, ohne die Frucht mit Vanille oder Röstaromen zu überdecken. Ziel ist Frische und Klarheit – gerade bei einem kühlen Jahrgang der richtige Weg.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone und grüner Apfel, weiße Blüten und ein kreidiger, leicht nussiger Ton. Am Gaumen straff und geradlinig, mit klarer Säure und feiner Textur aus dem Fass; die Frucht bleibt hell, der Abgang salzig und frisch.

Viele Parzellen, ein Ort, ein kühles Jahr: Puligny von seiner klaren, gespannten Seite.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Weißweinglas. Jung zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch, Meeresfrüchten und Geflügel in heller Sauce. Die straffe Säure des Jahrgangs passt besonders zu Austern, Jakobsmuscheln, Seezunge in brauner Butter und jungem Comté.


Produzent Domaine Bzikot Père & Fils, Sylvain Bzikot, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage zahlreiche Parzellen in der Gemeinde Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · Kalkstein und Mergel
Klassifikation Puligny-Montrachet AOC · trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation langsame Gärung
Ausbau Eichenfass mit geringem Neuholzanteil
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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