Yunico – Bonn – Deutschland

Yunico – Bonn – Deutschland

Dort wo früher noch eine alte Zementfabrik stand, hat sich unter dem Arbeitsnamen Bonner Bogen seit ein paar Jahren ein komplett neues Viertel entwickelt. Am Rande des Stadtviertels Bonn Beuel sind Bürokomplexe, Gastronomie und Hotellerie entstanden und prunken mit modernem Design und bieten je nach Lage perfekte Sicht auf den angrenzenden Rhein, den Drachenfels und den Petersberg. Der Ausbau dieses Areals ist noch längst nicht abgeschlossen, und man fühlt sich ein wenig wie in Barcelona oder Düsseldorf.

In diesem Komplex liegt das Hotel Kameha; es sieht einem Ufo nicht ganz unähnlich und hat unter anderem das sehr modern designte Restaurant Yunico in der obersten Etage dieser futuristischen Herberge untergebracht. Das Ambiente ist modern und locker, auch wenn dem hilfsbereiten Personal anzumerken ist, dass in diesem Rahmen nach höheren Weihen gestrebt wird. Der junge Koch Christian Sturm-Willms ist hier für die Küche verantwortlich und hat noch Unterstützung von Japanischen Sushi Meistern im Gepäck. Das was dann auch prompt in Form von zwei folgenden Grüssen aus der Küche kommt, ist nicht nur nett anzusehen und schmackhaft, diese beiden Edelhäppchen erfüllen auch den tieferen Sinn der Amuse Bouches, indem sie mit ihrer feinen Säurestruktur einfach nur noch mehr Hunger machen.

Der folgende Carabinero mit Schwarzfederhuhn Miéral war dann auch der persönliche Favorit des ganzen Menüs. Das Yuzu Sorbet sorgte für die nötige Frische, die Avocado den schmackhaften Ballast, das Piment für die nötige Würze und die Misocreme für den salzigen Aspekt zur perfekt schmeckenden roten Riesengarnele. Auch das sehr frische Sashimi konnte vollends überzeugen. Schön, dass hier zu dem hervorragenden rohen Fisch auch noch frisch geriebener Wasabi gereicht wurde, der geschmacklich mit dem Industrie- Wasabi- Pasten überhaupt nichts gemein hat. Bei dem folgenden Gang “Steinbutt und Kobe“ schmeckte die Kobe-Ravioli wirklich großartig, wobei der Steinbutt leicht abfiel. Zusammen mit dem Shiso-Eisschaum, den Pinien-Pankocrunch und den Algen schmeckte alles allerdings paradiesisch harmonisch und endete in einem tollen, langen Abgang, der von der Kraft des Kobefleisches, der feinen Würze, Säure, nussigen Elementen und leichter Süße getragen wurde. Auch die folgenden Speisen Foie Gras und Iberico überzeugten und boten neue geschmackliche Gaumenfreuden. Die Nachspeise viel dann ein wenig ab oder war vielleicht einfach nicht so fein ausbalanciert. Eine tolle, aufregende Küche, die Neues und Bekanntes behutsam verbindet und auf den Punkt bringt und ein kulinarischer Glücksfall für Bonn und Umgebung.

Yunico_Bonn_Deutschland_2 Yunico_Bonn_Deutschland_3 Yunico_Bonn_Deutschland_4Japanisches Omelette mit Edame, Dashi, Limettengelee, Pflaumengelee und Bärlauch.

Yunico_Bonn_Deutschland_5Bärenkrebs mit zweierlei Kirschtomatensauce.

Yunico_Bonn_Deutschland_6Leicht flambierter Carabinero und Schwarzfederhuhn Miéral. Croquette, Avocado, Misocrème, Piment d´Espelette und Yuzu Sorbet.

Yunico_Bonn_Deutschland_7Sashimi Arai auf Eis …

Yunico_Bonn_Deutschland_8… mit frischem Wasabi.

Yunico_Bonn_Deutschland_9Gegrillter Steinbutt und Kobe-Ravioli, Shiso-Dashi-Eisschaum, Algen, Pinien-Pankocrunch.

Yunico_Bonn_Deutschland_10Gebratene Foie Gras, Teriyakijus, Fichtenhonig, Papaya, gerösteter Reis, Petersilienwurzel.

Yunico_Bonn_Deutschland_11Presa vom Iberico 72 Sous Vide gegart, Sesam-Butter-Fond, Quinoa, Pack Choi, Shimeji Pilze.

Yunico_Bonn_Deutschland_12 Yunico_Bonn_Deutschland_13Rhabarber-Erdbeer Vordessert.

Yunico_Bonn_Deutschland_14Hakata, Pomelo, Dattel, Erdnuss, Karamaelknusper und salziges Calpicoeis.

Yunico_Bonn_Deutschland_15Petit Fours.

 

Restaurant Yunico im
Kameha Grand Bonn
Am Bonner Bogen 1
53227 Bonn
Deutschland
Telefon: + 49 (0) 228 4334 5000
www.kamehagrand.com

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Rebsorten

Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2022

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2022

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2022 stammt aus der berühmtesten Lage der Saar – ein Musterbeispiel für filigranen Saar-Kabinett: fruchtsüß, rassig und von enormer Langlebigkeit. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller ist mit über acht Hektar im Kernstück größter Eigentümer und bewirtschaftet hier mehr als drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben. Die steilen, stark verwitterten blauen Devonschieferböden speichern die Wärme des Tages und geben sie langsam wieder ab – in Verbindung mit dem kühlen Saar-Klima entstehen Weine von außergewöhnlicher Spannung, filigraner Struktur und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2022 – Saar

2022 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der durch ausreichende Niederschläge zur richtigen Zeit balanciert wurde. Es entstanden reife, dennoch klar konturierte Rieslinge. Gerade im Kabinett-Bereich – dem filigransten Prädikat – zeigt der Scharzhofberger die typische Spannung zwischen reifer Frucht, dezenter Süße und rassiger Mineralität, getragen vom kühlen Klima und dem Schiefer der Lage.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2022, Prädikat Kabinett, fruchtsüß.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dicht, cremig und saftig: Weinbergspfirsich und Passionsfrucht treffen auf weiße Blüten, Zitrus und feinste Kräuter- und Mineralnoten. Am Gaumen filigran und vielschichtig, mit einer dezenten Süße, die von enorm lebhafter, rassiger Säure balanciert wird – er wirkt nie leicht und schon gar nicht schwer, sondern tanzt mit müheloser Eleganz über die Zunge.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das verspielte, sehr lange Finale verweist auf die große Langlebigkeit; schon jung ein Genuss, doch wahre Größe entfaltet der Wein erst nach vielen Jahren Kellerreife. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin Les Jeunes Rois 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Lieu-dit Les Jeunes Rois Reben aus 1953 2022

Der Gevrey-Chambertin Les Jeunes Rois 2022 von Pierre Duroché stammt aus einer winzigen Parzelle mit alten Reben aus dem Jahr 1953. Ein reinsortiger Pinot Noir in besonders dichter, kompakter Form – Extrakt und Frucht öffnen sich erst mit viel Luft.


Les Jeunes Rois – alte Reben in Gevrey-Chambertin

Die Lage Les Jeunes Rois liegt in Gevrey-Chambertin, der größten Gemeinde der Côte de Nuits. Aus einer winzigen Parzelle mit Reben aus dem Jahr 1953 entsteht dieser Wein; die tief im sandigen Mergel wurzelnden Stöcke verleihen ihm eine feine und zugleich komplexe Struktur.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der zur dichten, extraktreichen Art dieses Weins passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von Reben aus dem Jahr 1953.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Extrakt, Dichte und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Pinot Noir in kompakter, dichter Form – Extrakt und Frucht öffnen sich erst mit viel Luft. Unreife Himbeeren, Veilchen und Frühlingswiese treffen auf Graphit, nasse Steine und ätherische Anklänge. Ein Wein, der noch Zeit braucht.

Unreife Himbeere, Veilchen und Graphit über nassen Steinen – dicht, extraktreich und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre Flaschenreife. Vor dem Genuss großzügig dekantieren; bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Les Jeunes Rois (Lieu-dit), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); sandiger Mergel, Reben aus 1953
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Domaine Bousquet Malbec Reserva BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Reserva · Bio

Domaine Bousquet Malbec Reserva ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien. Im Glas zeigt er eine dunkelviolette bis fast schwarze Farbe und eine intensive, würzige Frucht. Als Reserva mit Fassreife gewinnt er an Struktur und Tiefe.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage verleiht den Malbec-Weinen Farbe, Frische und Tiefe. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec. Als Reserva reift er im Eichenfass, das ihm zusätzliche Struktur, Würze und eine feine Schokoladennote verleiht.

Im Glas

Dunkelviolette bis fast schwarze Farbe. In der Nase Cassis und schwarze Johannisbeeren mit Noten von schwarzem Pfeffer. Am Gaumen runden ein Hauch Schokolade und eine intensive Frucht das Bild ab; kraftvoll und vollmundig. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec, Reserva
Ausbau: Malbec, Eichenfassreife

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Spirituosen

Brigadier Brandy 1,00 Liter

Spirituose · Brandy · Montilla-Moriles · Spanien

Pérez Barquero Brigadier ist ein weicher, vollmundiger Brandy aus Südspanien. Das traditionsreiche Haus Pérez Barquero aus Montilla-Moriles reift ihn nach dem klassischen Solera-System in Eichenfässern – mit feiner Vanillewürze und der für Andalusien typischen Tiefe.


Herkunft / Montilla-Moriles

Die Bodega Pérez Barquero wurde 1905 in Montilla (Provinz Córdoba) gegründet und zählt zu den führenden Häusern des andalusischen Anbaugebiets Montilla-Moriles. Bekannt für die ganze Bandbreite der Region – von trockenen Finos bis zum edelsüßen Pedro Ximénez – erzeugt das Haus auch Brandy nach den traditionellen Solera-Methoden der Region.

Herstellung und Reifung

Andalusischer Brandy, gereift nach dem Solera-System in Eichenfässern. Dabei werden jüngere und ältere Brände stufenweise von Fass zu Fass verschnitten, was dem Brigadier seine gleichbleibende Qualität, seine Weichheit und das lang anhaltende Vanillefinale verleiht.

Im Glas

Bernstein bis Mahagoni. In der Nase Eiche, Vanille, helle Kräuter und ein Hauch getrocknete Früchte. Am Gaumen weich und vollmundig, mit dezenter Süße, runder Fasswürze und einem langen, von Vanille getragenen Abgang.

Pur und im Drink

Pur bei Zimmertemperatur im Schwenker genießen – oder als Basis für Cocktails und Longdrinks.

Ideal: pur als Digestif, zu Schokolade und Dörrobst oder in Cocktails.


Herkunft: Montilla-Moriles, Córdoba (Andalusien, Spanien); Bodega Pérez Barquero
Art: Brandy (Brigadier)
Reifung: Solera-System in Eichenfässern
Füllmenge: 1,0 Liter

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Weine

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Weißer Burgunder SW

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Weißer Burgunder SW ist ein weicher, fruchtbetonter Lagen-Weißburgunder aus Baden. Reife Frucht verbindet sich mit den feinen Aromen des Barriqueausbaus und einer mineralischen Note.


Baden / Schlatter Maltesergarten

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Der Wein stammt aus der Lage Schlatter Maltesergarten, die für ausdrucksstarke, mineralisch geprägte Burgunderweine steht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Barriqueausbau verleiht dem Wein feine Aromen von getoastetem Brot, Vanille und milden Gewürzen, die sich harmonisch mit der reifen Frucht verbinden. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes, mittleres Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase reife Birne, saftiger Apfel, Anklänge von Ananas, dezente Haselnuss und leichte Mineralität, dazu Zitrusnoten und Zitronenzeste sowie feine Barriquearomen von getoastetem Brot, Vanille und milden Gewürzen. Am Gaumen fruchtbetont, mit dem Eindruck einer dezenten Süße, gelbfleischigen Früchten und einer feinen mineralischen Note im weichen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und cremigen Käsen.


Lage: Baden, Markgräflerland – Schlatter Maltesergarten (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: Barriqueausbau; fruchtbetont und weich

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Weine

Baum-Barth Max Grau

Weißwein · Rheinhessen · Grauburgunder

Grauburgunder Max Grau Baum-Barth Rheinhessen trocken fruchtig & cremig Apfel · Birne 2025

Der Baum-Barth Max Grau 2025 aus Rheinhessen ist die pure Definition eines Grauburgunders, der in geselliger Runde brilliert. Hier verschmelzen Frucht, Cremigkeit und Frische zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk.


Max Grau – Grauburgunder aus Rheinhessen

Das Weingut Baum-Barth in Rheinhessen wird von den Brüdern Thomas und Christoph Baum-Barth geführt. Mit dem Max Grau heben sie den Grauburgunder auf ein neues Niveau – ein Wein, der Anspruch und Trinkfreude perfekt vereint.

Der Grauburgunder wächst in den rheinhessischen Lagen des Guts und wird trocken ausgebaut, ganz auf die Balance aus Frucht, Cremigkeit und Frische ausgerichtet.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Der Jahrgang 2025 zeigt den Grauburgunder mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Frucht und Frische stehen im Gleichgewicht – ein ausgewogener, cremig-weicher Wein mit Trinkfluss.

Ausbau

Trockener Grauburgunder aus Rheinhessen, Jahrgang 2025; 100 % Grauburgunder.

Der Wein wird herkunftsbetont und schonend ausgebaut, ganz auf die Bewahrung von saftiger Frucht, cremiger Textur und frischer Säure ausgerichtet.

Im Glas

Der Wein duftet verführerisch nach saftigem Apfel, begleitet von einem dezenten Hauch von Birne. Am Gaumen zeigt er sich wunderbar ausgewogen mit einem cremig-weichen Mundgefühl. Ein Grauburgunder, der Anspruch und Trinkfreude perfekt vereint.

Saftiger Apfel mit einem dezenten Hauch Birne, am Gaumen wunderbar ausgewogen mit cremig-weichem Mundgefühl – Anspruch und Trinkfreude perfekt vereint.

Ideal für gesellige Abende, zur leichten Küche oder solo. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zur leichten Küche, zu Fisch und Geflügel, zu Gemüse- und Pastagerichten sowie als geselliger Begleiter solo.


Herkunft: Rheinhessen; Weingut Baum-Barth
Klassifikation: Grauburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Grauburgunder
Ausbau: herkunftsbetonter, schonender Ausbau

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Portugal

Kompassus White Collection Verdelho

Die ursprünglich aus Madeira stammende Rebsorte Verdelho setzt in der White Collection von Kompassus neue Maßstäbe. Die oft anfällige Rebsorte mit niedrigen Erträgen zeigt sich im Duft mit zarten Zitrusnoten und knackigen Anklängen von tropischen Früchten. Die Reife von sieben Monaten im 400 Liter Barriquefass geben dem Verdelho eine elegante Cremigkeit und fast schon burgundische Finesse. Frisch, gradlinig und klar am Gaumen... das perfekte Finish.

 

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Weine

Schenk-Siebert Grauer Burgunder BIO

Weißwein · Deutscher Qualitätswein trocken · Bio

Grauer Burgunder Grünstadt-Sausenheim, Pfalz 2025 Sand und Muschelkalk Bio · DE-ÖKO-022 trocken

Grauer Burgunder aus dem Norden der Pfalz: Der 2025er von Schenk-Siebert wächst in Grünstadt-Sausenheim auf Sand über Muschelkalk, im Regenschatten der Haardt. Der Jahrgang brachte kleine, gesunde Beeren und eine Lese, die Ende August begann und schon am 23. September abgeschlossen war. Im Glas reife Birne, saftiger Apfel und eine feine Kalkwürze – Frucht vor Wucht, trocken ausgebaut.


Grünstadt-Sausenheim – Sand über Muschelkalk im Leiningerland

Sausenheim gehört zu Grünstadt und liegt am nördlichen Ende der Deutschen Weinstraße, dort wo die Rheinebene in die Hügel des Leiningerlands übergeht. Die Familien Schenk und Siebert bewirtschaften hier 37 Hektar auf Sand- und Muschelkalkböden – zwei Untergründe, die im selben Wein zwei verschiedene Dinge tun.

Der Sand erwärmt sich früh, treibt Austrieb und Reife voran und liefert die weiche, fruchtige Seite. Der Muschelkalk darunter hält Wasser in den Mergelbändern und gibt dem Wein den salzig-trockenen Zug im Abgang. Dazu kommt das Klima: Der Pfälzerwald hält die Regenfronten aus Westen ab, die nördliche Pfalz zählt zu den trockensten und wärmsten Weinbauregionen Deutschlands. Das Ergebnis sind kleine Beeren mit dicker Schale und klarer Aromatik statt breiter Fülle.

Die Sieberts zählen zu den ältesten Winzerfamilien in Grünstadt, die Schenks bauen seit dem 18. Jahrhundert Wein an. Betriebsleiter ist Gerhard Siebert, im Keller arbeitet Christoph Siebert. Die Flächen für diesen Wein werden ökologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-022).

Jahrgang 2025 – Pfalz

Das Jahr verlief in der Pfalz warm und über weite Strecken trocken. Entscheidend war die Trockenphase während der Zellteilung nach der Blüte: Die Beeren blieben klein, das Verhältnis von Schale zu Saft verschob sich, die Aromen konzentrierten sich. In der Reifephase reichte die Wasserversorgung aus, hohe Temperaturen trieben die Reife dann rasch voran. Erst Mitte September setzte Regen ein – zu einem Zeitpunkt, an dem ein Großteil der Weißweintrauben bereits im Keller war. Der Gesundheitszustand der Trauben war entsprechend gut, der Krankheitsdruck gering.

Frühe Sorten erreichten schon Mitte August Mostgewichte auf Qualitätsweinniveau, viele Betriebe begannen Ende August mit der Lese. Weil praktisch alle Rebsorten gleichzeitig reif wurden, presste sich die gesamte Ernte in einen Sprint von rund drei Wochen; am 23. September war die Lese beendet – so früh wie selten. Die Menge blieb klein: Die Pfalz erntete rund 1,85 Millionen Hektoliter, etwa 17 Prozent unter 2024 und 18 Prozent unter dem Zehnjahresmittel. Wenig Wein, aber mit reifer Frucht bei erhaltener Säurestruktur – ein Jahrgang, der bei Burgundersorten Klarheit statt Opulenz bringt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Grauer Burgunder aus ökologischem Anbau, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Das früh und schnell gelesene Traubenmaterial kam gesund in den Keller, entsprechend sauber und fruchtbetont fällt der Wein aus.

Der Ausbau verzichtet auf Holz – keine Röst- oder Vanillenote überlagert die Frucht. Bei bleibt der Wein schlank genug, um die Birnen- und Apfelaromatik im Vordergrund zu halten, statt sie mit Alkohol zu unterlegen. Die Verarbeitung erfolgt vegan, ohne tierische Klärhilfsmittel.

Im Glas

In der Nase reife Birne, dazu saftiger, frisch aufgeschnittener Apfel und ein Hauch Mandel. Am Gaumen zeigt der Wein Kraft und zugleich feine Textur: fruchtbetont, zart, mit klarer Kontur statt Breite. Der Muschelkalk meldet sich als salzige Würze im Mittelteil, das Finish läuft weich und ohne Kanten aus.

Ein Grauer Burgunder, der seine Kraft aus kleinen Beeren zieht, nicht aus Alkohol – Birne und Apfel vorn, Kalkwürze hinten.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, nicht kälter, sonst verschwindet die Birne. Aus dem großen Glas gewinnt der Wein nach zehn Minuten an Fülle. Der Jahrgang 2025 ist jung schon zugänglich und hält dank seiner Säurestruktur bis etwa 2029.

Am Tisch

Der klassische Allrounder für mittelschwere Küche: Pouletbrust mit Rahmsauce, Kalbsschnitzel, Schweinerücken mit Pilzen, Kürbisrisotto, gebratener Zander, Flammkuchen mit Ziegenkäse. Auch zu leicht gewürzten asiatischen Gerichten trägt die Frucht. Solo funktioniert er ebenso – ein Wein für den Abend, an dem nichts Bestimmtes auf dem Tisch steht.


Produzent Weingut Schenk-Siebert, Grünstadt-Sausenheim, Pfalz
Rebsorte Grauer Burgunder
Lage Rebflächen um Grünstadt-Sausenheim, Leiningerland
Klassifikation Deutscher Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Boden Sand über Muschelkalk
Bewirtschaftung ökologisch · DE-ÖKO-022
Ausbau ohne Holz · vegan
Trinkempfehlung 2026–2029

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