Yunico – Bonn – Deutschland

Yunico – Bonn – Deutschland

Dort wo früher noch eine alte Zementfabrik stand, hat sich unter dem Arbeitsnamen Bonner Bogen seit ein paar Jahren ein komplett neues Viertel entwickelt. Am Rande des Stadtviertels Bonn Beuel sind Bürokomplexe, Gastronomie und Hotellerie entstanden und prunken mit modernem Design und bieten je nach Lage perfekte Sicht auf den angrenzenden Rhein, den Drachenfels und den Petersberg. Der Ausbau dieses Areals ist noch längst nicht abgeschlossen, und man fühlt sich ein wenig wie in Barcelona oder Düsseldorf.

In diesem Komplex liegt das Hotel Kameha; es sieht einem Ufo nicht ganz unähnlich und hat unter anderem das sehr modern designte Restaurant Yunico in der obersten Etage dieser futuristischen Herberge untergebracht. Das Ambiente ist modern und locker, auch wenn dem hilfsbereiten Personal anzumerken ist, dass in diesem Rahmen nach höheren Weihen gestrebt wird. Der junge Koch Christian Sturm-Willms ist hier für die Küche verantwortlich und hat noch Unterstützung von Japanischen Sushi Meistern im Gepäck. Das was dann auch prompt in Form von zwei folgenden Grüssen aus der Küche kommt, ist nicht nur nett anzusehen und schmackhaft, diese beiden Edelhäppchen erfüllen auch den tieferen Sinn der Amuse Bouches, indem sie mit ihrer feinen Säurestruktur einfach nur noch mehr Hunger machen.

Der folgende Carabinero mit Schwarzfederhuhn Miéral war dann auch der persönliche Favorit des ganzen Menüs. Das Yuzu Sorbet sorgte für die nötige Frische, die Avocado den schmackhaften Ballast, das Piment für die nötige Würze und die Misocreme für den salzigen Aspekt zur perfekt schmeckenden roten Riesengarnele. Auch das sehr frische Sashimi konnte vollends überzeugen. Schön, dass hier zu dem hervorragenden rohen Fisch auch noch frisch geriebener Wasabi gereicht wurde, der geschmacklich mit dem Industrie- Wasabi- Pasten überhaupt nichts gemein hat. Bei dem folgenden Gang “Steinbutt und Kobe“ schmeckte die Kobe-Ravioli wirklich großartig, wobei der Steinbutt leicht abfiel. Zusammen mit dem Shiso-Eisschaum, den Pinien-Pankocrunch und den Algen schmeckte alles allerdings paradiesisch harmonisch und endete in einem tollen, langen Abgang, der von der Kraft des Kobefleisches, der feinen Würze, Säure, nussigen Elementen und leichter Süße getragen wurde. Auch die folgenden Speisen Foie Gras und Iberico überzeugten und boten neue geschmackliche Gaumenfreuden. Die Nachspeise viel dann ein wenig ab oder war vielleicht einfach nicht so fein ausbalanciert. Eine tolle, aufregende Küche, die Neues und Bekanntes behutsam verbindet und auf den Punkt bringt und ein kulinarischer Glücksfall für Bonn und Umgebung.

Yunico_Bonn_Deutschland_2 Yunico_Bonn_Deutschland_3 Yunico_Bonn_Deutschland_4Japanisches Omelette mit Edame, Dashi, Limettengelee, Pflaumengelee und Bärlauch.

Yunico_Bonn_Deutschland_5Bärenkrebs mit zweierlei Kirschtomatensauce.

Yunico_Bonn_Deutschland_6Leicht flambierter Carabinero und Schwarzfederhuhn Miéral. Croquette, Avocado, Misocrème, Piment d´Espelette und Yuzu Sorbet.

Yunico_Bonn_Deutschland_7Sashimi Arai auf Eis …

Yunico_Bonn_Deutschland_8… mit frischem Wasabi.

Yunico_Bonn_Deutschland_9Gegrillter Steinbutt und Kobe-Ravioli, Shiso-Dashi-Eisschaum, Algen, Pinien-Pankocrunch.

Yunico_Bonn_Deutschland_10Gebratene Foie Gras, Teriyakijus, Fichtenhonig, Papaya, gerösteter Reis, Petersilienwurzel.

Yunico_Bonn_Deutschland_11Presa vom Iberico 72 Sous Vide gegart, Sesam-Butter-Fond, Quinoa, Pack Choi, Shimeji Pilze.

Yunico_Bonn_Deutschland_12 Yunico_Bonn_Deutschland_13Rhabarber-Erdbeer Vordessert.

Yunico_Bonn_Deutschland_14Hakata, Pomelo, Dattel, Erdnuss, Karamaelknusper und salziges Calpicoeis.

Yunico_Bonn_Deutschland_15Petit Fours.

 

Restaurant Yunico im
Kameha Grand Bonn
Am Bonner Bogen 1
53227 Bonn
Deutschland
Telefon: + 49 (0) 228 4334 5000
www.kamehagrand.com

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Weine

Monteabellon Crianza 14 meses en barrica

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Crianza 14 Meses 2022 stammt aus den höchstgelegenen Tempranillo-Lagen der Bodega in Nava de Roa. Mindestens 14 Monate im Barrique aus französischer und amerikanischer Eiche geben ihm Struktur und feine Würze – ein kraftvoller, fruchtbetonter Ribera del Duero mit reifen Tanninen.


Ribera del Duero

Bodegas Monteabellón wurde im Jahr 2000 von der Winzerfamilie García in Nava de Roa (Burgos) gegründet, mitten in der Ribera del Duero. Für diesen Wein kommen die Trauben aus den höchsten Lagen des Weinguts auf rund 830 bis 950 Metern. Die kalkhaltigen Lehmböden mit Kalkstein und die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bringen Trauben mit Konzentration und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo (Tinta del País). Der Wein reift mindestens 14 Monate im Barrique – zu 70 % aus französischer und zu 30 % aus amerikanischer Eiche. Das Holz ist fein eingebunden und lässt der Frucht ihren Raum. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Kirschrot mit granatfarbenem Rand. In der Nase kandierte Früchte und süße Gewürze, harmonisch verbunden mit hochwertigem Holz. Am Gaumen saftig, kraftvoll und fruchtig, mit reifen Tanninen und elegantem Nachhall.

Am Tisch

Bei 14–16 °C servieren.

Passt zu: Fleisch vom Grill, Braten, Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Nava de Roa (Burgos, Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: D.O. Ribera del Duero – Crianza, 100 % Tempranillo (Tinta del País), trocken
Jahrgang: 2022
Ausbau: mind. 14 Monate Barrique (70 % französische, 30 % amerikanische Eiche)

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Frankreich

Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

100 % Pinot Noir Cinq Climats · fünf Premiers Crus Volnay 1er Cru AOC vollständig entrappt rund 5 % neues Holz elf Fässer 2021

Der Michel Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021 ist ein Wein, den es nur gibt, weil der Frost ihn erzwungen hat: Im Jahrgang 2021 verlor die Domaine rund 80 Prozent ihrer Ernte, und zum ersten Mal in ihrer Geschichte assemblierte Frédéric Lafarge alle fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen des Hauses in einer einzigen Cuvée. Das Ergebnis füllte gerade elf Fässer.


Cinq Climats – fünf Premiers Crus in einem Wein

Volnay liegt in der Côte de Beaune zwischen Pommard und Meursault und hat eine der dichtesten Reihen an Premiers Crus der Côte. Die Lagen ziehen sich über die Hangmitte, auf Kalkstein mit wechselndem Tonanteil: Weiter oben ist der Boden dünn und steinig, die Weine werden straffer und duftiger; weiter unten nimmt der Ton zu, die Weine gewinnen an Fülle. Jede Premier-Cru-Lage hat dadurch ihr eigenes Profil – deshalb werden sie normalerweise getrennt abgefüllt.

2021 reichten die Mengen dafür nicht. Aus keiner der fünf Lagen wäre genug Wein für eine eigene Abfüllung gekommen. Frédéric Lafarge führte sie deshalb zusammen – ein Schritt, der in Burgund bei Premiers Crus dieses Rangs selten ist. Er selbst beschreibt den Wein als einen, der die Großzügigkeit, die Mineralität und die Noblesse seiner Premiers Crus zugleich zeigt. Der Name Cinq Climats – „fünf Lagen" – sagt genau das.

Die Domaine Michel Lafarge gehört zu den klassischen Adressen des Ortes. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften rund zwölf Hektar; der Stil des Hauses setzt auf Transparenz, entrappte Trauben und wenig neues Holz.

Jahrgang 2021 – Volnay

Der Jahrgang 2021 begann mit einer Falle. Ungewöhnlich warme Tage Ende März ließen die Reben früh austreiben; Anfang April folgten Schnee und mehrere Frostnächte, die die jungen Triebe erfrieren ließen. Kaum ein Gebiet Burgunds blieb verschont. Bei Lafarge fielen rund 80 Prozent der Ernte aus.

Der Sommer blieb kühl und feucht, der Pilzdruck hoch. Gelesen wurde spät, nach einem freundlicheren September. Was in den Keller kam, war wenig, aber gesund und ohne Fäulnis. Die Rotweine des Jahrgangs sind klassisch gebaut: mittelgewichtig, frisch, mit präziser Säure und feinem Tannin – ein Profil, das an die kühlen Burgunder-Jahre vor der Serie warmer Jahrgänge erinnert.

Gemeinsam vergoren, wenig neues Holz

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021. Die Trauben aller fünf Lagen wurden von Hand vollständig entrappt und gemeinsam in einem Tank vergoren – die Assemblage entstand also nicht am Ende, sondern von Anfang an. Ohne Stiele bleibt die Frucht im Vordergrund, die Gerbstoffe fallen weicher aus.

Ausgebaut wurde in überwiegend gebrauchten Fässern, mit nur rund 5 Prozent neuem Holz. Gefüllt wurde ohne Schönung und ohne Filtration. Insgesamt entstanden elf Fässer.

Im Glas

Mittleres, leuchtendes Rubin. In der Nase rote Beeren und Kirsche, dazu Brombeerranke, zerstoßener Stein und eine feine, pfeffrige Note. Am Gaumen mittelgewichtig, mit feinkörnigen Tanninen und frischer Säure; die fünf Lagen verbinden sich zu einem geschlossenen Bild. Der Abgang ist saftig und lang.

Ein Frostjahr mit 80 Prozent Ausfall – und daraus der einzige Wein, in dem alle fünf Volnay-Premiers-Crus von Lafarge zusammenkommen.

Bei 15–17 °C servieren. Eine halbe Stunde offen genügt; jung zugänglich, mit Potenzial für viele Jahre.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Die frische Säure des Jahrgangs passt besonders zu Geflügel mit Kirschen, Kalbsbries mit Morcheln und Époisses.


Produzent Domaine Michel Lafarge, Frédéric und Chantal Lafarge, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, Côte de Beaune · Kalkstein mit wechselndem Tonanteil
Klassifikation Volnay 1er Cru AOC · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation von Hand vollständig entrappt · gemeinsame Gärung aller fünf Lagen in einem Tank
Ausbau überwiegend gebrauchte Fässer, rund 5 % neues Holz · ohne Schönung und Filtration
Trinkempfehlung jetzt bis 2036
Auflage elf Fässer

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Veroilles 1er Cru 2022

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Véroilles · 1er Cru (Monopol) Chambolle-Musigny höchster 1er Cru · 0,6 ha · Bajocium-Kalk 2022

Der Chambolle-Musigny Les Véroilles 1er Cru 2022 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus dem höchstgelegenen Premier Cru von Chambolle – einer Monopol-Lage des Guts oberhalb von Bonnes-Mares. Ein straffer, präziser und aromatischer Pinot Noir mit feiner Mineralität und großer Eleganz.


Les Véroilles – Monopol-Premier-Cru oberhalb von Bonnes-Mares

Les Véroilles ist ein 5,7 Hektar großer Weinberg nördlich des Dorfes Chambolle, oberhalb des Grand Cru Bonnes-Mares. Nur ein kleiner Teil von 0,6 Hektar im südöstlichen Winkel – mit etwas tieferer Bodenschicht – genießt seit der Klassifikationsüberprüfung 1987 Premier-Cru-Status; diese Fläche ist eine Monopol-Lage der Domaine Ghislaine Barthod.

Als höchstgelegener Premier Cru von Chambolle herrscht hier ein kühleres Mikroklima mit starken Tag-Nacht-Schwankungen, was einen eleganten, schlanken Stil fördert. Die Osthänge erhalten reichlich Morgensonne; der Boden besteht fast ausschließlich aus Bajocium-Kalkstein unter lockerem, steinigem Geröll. Die gute Drainage führt zu Wasserstress und damit zu kleinen, konzentrierten Trauben. Der hohe Kalkanteil prägt die präzise Mineralität – eine Tiefe, die an den Nachbarn Bonnes-Mares erinnert.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die schlanke Eleganz von Les Véroilles mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und präzisen Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Elegant, fein geschliffen und beinahe feminin. Zarte Fruchtaromen und eine präzise, kalkgeprägte Mineralität führen über ein subtiles Spiel am Gaumen in einen sehr langen Nachhall.

Zarte Frucht und präzise, kalkgeprägte Mineralität über fein geschliffener Struktur – ein Pinot Noir von großer Klasse.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Véroilles (1er Cru, Monopol Ghislaine Barthod), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); höchster 1er Cru, Bajocium-Kalkstein mit steinigem Geröll, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru (Monopol)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Spirituosen

Cardenal Mendoza Angelus Likör

Spirituose · Likör · Jerez de la Frontera · Spanien

Cardenal Mendoza Angêlus ist ein origineller Likör auf Basis des bekannten Cardenal-Mendoza-Brandys. Ihm werden Orangenschalen, Bitterorangen und Kardamom beigemischt; in alten Sherryfässern reift er zu einem ausbalancierten, zitrus-würzigen Likör.


Herkunft

Die familiengeführte Bodega Sánchez Romate Hnos. (gegr. 1781) in Jerez de la Frontera ist vor allem für ihren Brandy Cardenal Mendoza und ihre Sherrys bekannt. Angêlus entstand als jüngste Kreation des Hauses, inspiriert vom Duft der Orangenblüte, der im Frühjahr den Bodega-Patio erfüllt.

Zutaten und Reifung

Auf Basis des klassischen Cardenal-Mendoza-Brandys werden natürliche Zutaten mazeriert – vor allem Bitterorangen und Orangenschalen (Sevilla-Orangen) sowie Kardamom, dazu Zitrone und Nelke. Anschließend reift die Cuvée in alten, mit Sherry belegten Fässern, bis sie ihre ausgewogene Balance erreicht.

Im Glas

Helles Mahagoni mit bernsteinfarbenen Reflexen. In der Nase frische, vielschichtige Zitrus- und Gewürznoten mit Anklängen von Dörrfrucht. Am Gaumen eine Explosion von Zitrustönen mit der Bitterkeit der Bitterorange, feiner Würze und einem leichten Röstton – getragen von dezenter Süße. Sehr langer Abgang.

Pur und im Drink

Pur auf Eis mit einer Orangenscheibe, als Long Drink mit Tonic oder Soda – oder pur mit etwas Honig als wärmender Digestif. Vielseitig in Cocktails wie Margarita, Cosmopolitan oder Sidecar.

Ideal: auf Eis, als Digestif oder in Zitrus-Cocktails.


Herkunft: Jerez de la Frontera (Spanien); Bodega Sánchez Romate Hnos.
Art: Likör auf Basis von Brandy de Jerez
Zutaten: Cardenal-Mendoza-Brandy, Bitterorange & Orangenschale, Kardamom, Zitrone, Nelke
Reifung: Mazeration der Zutaten, anschließend Reifung in alten Sherryfässern

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Spirituosen

Faude feine Brände Rote Bete Geist 100 ml.

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Rote-Bete-Geist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl – hier in der kleinen 100-ml-Flasche. Aus feldfrischer junger Roter Bete, „ländlich exotisch", mit kräftigem Auftritt, erdiger Note und leichter Süße im Abgang.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die feldfrische junge Rote Bete stammt von einem Landwirt aus Bötzingen – regional und tagesfrisch verarbeitet.

Mazeration und Destillation

Da die Rote Bete zu wenig Zucker für eine vergärbare Maische liefert, entsteht ein Geist: Das Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase erdig und würzig, mit dem typischen Charakter frischer Roter Bete. Am Gaumen kräftig und intensiv, mit einer fein süßlichen Note im Abgang – ein ausdrucksstarkes, ungewohnt erdiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als außergewöhnliche, erdig-würzige Basis für Longdrinks und Cocktails. Die 100-ml-Flasche ist ideal zum Probieren oder als Geschenk.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Rote-Bete-Geist (Gemüse-Geist), Rote Bete aus Bötzingen
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff
Gebinde: 100-ml-Flasche

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Weine

Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2022

Weißwein · Schloßböckelheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Schloßböckelheimer Felsenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe roter Vulkanhartstein · Porphyr/Melaphyr steiler Südhang trocken · 2022

Der Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2022 stammt von den besten steilen Parzellen rund um das berühmte Felsentürmchen. Ein ausdrucksstarker, kraftvoller und tiefmineralischer Riesling auf rotem Vulkangestein.


Schloßböckelheimer Felsenberg – Riesling auf rotem Vulkangestein

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Felsenberg gehört zu den Weltklasselagen des Guts – ein steiler Südhang mit dem markanten Felsentürmchen.

Das GG stammt aus den besten steilen Parzellen mitten im Felsenberg. Der Boden besteht aus rotem vulkanischem Hartstein, Porphyr und Melaphyr – ein hervorragendes Rieslingterroir, das ausdrucksstarke, kraftvolle und tiefmineralische Weine hervorbringt.

Jahrgang 2022 – Nahe

2022 war an der Nahe ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der vulkanische Boden und die Steillage bewahrten Kraft, Mineralität und Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Schloßböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem vulkanischem Hartstein (Porphyr/Melaphyr).

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf die vulkanisch geprägte Mineralität, Kraft und Präzision ausgerichtet.

Im Glas

Ein kraftvoller, ausdrucksstarker Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Vulkanmineralität. Am Gaumen dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und rauchig-salziger Vulkanmineralität – dicht und straff, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schloßböckelheimer Felsenberg (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang um das Felsentürmchen; roter vulkanischer Hartstein, Porphyr und Melaphyr
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts

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USA

Force Majeure Red Mountain Estate Viognier 2019

Weißwein · Red Mountain · Viognier

Viognier Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2019

Der Force Majeure Red Mountain Estate Viognier 2019 ist ein rarer, voller und ausdrucksstarker Weißwein von der berühmten Red Mountain AVA – reich, doch nie ölig, mit wunderbar balancierter Säure, strahlender Frische und Länge. Eine echte Rarität.


Force Majeure – Estate Viognier von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA.

Auf der Red-Mountain-Lage wächst nur eine sehr kleine Menge Viognier – direkt unterhalb einiger Syrah-Parzellen. Ein Teil davon dient der Co-Fermentation mit dem Syrah, der Rest wird zum Estate Viognier ausgebaut. Die Produktion ist so limitiert, dass der Wein eigentlich ausschließlich Mitgliedern der Mailing-List vorbehalten ist.

Jahrgang 2019 – Red Mountain

2019 war in Washington State ein gemäßigter, ausgewogener Jahrgang, der aromatische Weißweine mit klarer Frucht und lebendiger Säure hervorbrachte. Beim Viognier ergibt das einen vollen, ausdrucksstarken Wein, der seine Fülle stets mit Frische und Balance verbindet.

Ausbau

Reinsortiger Viognier aus dem Jahrgang 2019.

Gepresst und vergoren in Beton und neutralen (gebrauchten) französischen Eichenfässern. So entsteht ein voller, reicher und ausdrucksstarker Wein, der nie ölig oder breit wirkt, sondern eine wunderbar balancierte Säure mit strahlender Frische und Länge bewahrt.

Im Glas

Voll, reich und ausdrucksstark, dabei nie ölig oder breit. Typisch für diesen Wein sind Aromen von Zitrus, Litschi, weißen Blüten und Würze. Am Gaumen getragen von einer wunderbar balancierten Säure, die für strahlende Frische und Länge sorgt.

Voll, reich und ausdrucksstark – ohne je ölig zu wirken, mit strahlender Frische, Balance und Länge.

Bei 10–12 °C servieren. Hinweis: Der 2019er trägt ein gelbes Wachssiegel, keine Folie mehr über dem Korken. (Martín Apell)

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce, zu mild-würziger asiatischer Küche sowie zu jungem Weichkäse.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage unterhalb der Syrah-Parzellen (Washington State, USA)
Klassifikation: Red Mountain AVA, Viognier (trocken)
Ausbau: 100 % Viognier; gepresst und vergoren in Beton und neutraler französischer Eiche; sehr limitierte Produktion

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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