Lafleur – Frankfurt – Deutschland

Lafleur – Frankfurt – Deutschland

Das was der botanische Palmengarten in Frankfurt an pflanzlicher Vielfalt für das Auge bietet, bringt der im Restaurant Lafleur wirkende Koch Andreas Krolik und sein Team kulinarisch vortrefflich auf die Teller. Das Restaurant ist modern eingerichtet, das Serviceteam souverän bestimmend, sehr professionell und dabei locker natürlich. Hier werden vom Kleinkind bis hin zum Rentner alle sehr nett und normal begrüßt und einem furiosen Abend Menü steht somit nichts mehr im Wege.

Die wirklich einzige Schwäche wurde gottlob direkt zu Anfang in Form eines kleinen Amuse Bouches serviert. Das so genannte „Pizzakissen mit Mozzarellacreme, Tomate und Oliven“ wirkte doch ein wenig trocken und fad und spiegelt nicht das wieder, was von solchen Appetitanregern eigentlich ausgehen sollte. Auch der gekühlte Stangensellerie Shot mit Paprika Apfelweinschaum liest sich sehr gut, war aber zu kalt und geschmacklich eher belanglos.

Furios dann der zweite Gruß aus der Küche. Das Curryeis mundet herrlich exotisch, der süß-saure Kürbis harmonierte mit diesem dann auch hervorragend; der Spitzkohl bringt Erdigkeit, Würze und Kraft in diese Komposition und die Gelbflossenmakrele rundet diesen Gang harmonisch ab.

Der dann schlicht und einfach genannte Gang „Simmentaler Rind“ eröffnete daraufhin ganz neue Geschmackshorizonte. Als Carpaccio und Tartar gereicht und mit ein wenig Ossietra Kaviar veredelt, kommen hier intensivste Geschmacksaromen zur Geltung. Das auf der einen Seite kraftvoll fettig schmeckende Fleisch wird dann durch ein leicht wirkendes Bio Gänseleber Eis begleitet und einer kleiner Anchovis geschmacklich flankiert. Einer der ganz großen Klassiker, Rinderfilet mit Gänseleber, wird hier als geniale Vorspeise umgebaut, die trotz der mächtigen Zutaten beschwingend leicht anmutet. Einfach Top!

Dass nicht nur dieser erste Gang ganz großes Gaumenkino bietet, war dann spätestens mit dem zweiten Gang klar. Aal mit Eichelschwein in einer asiatisch inspirierten Dashisud Ponzu Sauce plus Sesam? Was Zutaten-technisch eigentlich nicht gehen kann, geht famos. Kraftvoll fettige Hauptelemente im Asiafond wirken genial und Appetit stimulierend.

Dass dann folgende Gericht, Canelloni mit Steinpilztartar gefüllt und einer getrüffelten Artischokcensauce und Paprika auf Quinoa, ist sehr gut und es kommt direkt der Gedanke auf, wenn alle veganen Gerichte so gut schmecken würden, dann könnte man direkt zum Veganer werden. Beim nächsten Mal wird an dieser Stelle in jedem Fall das komplett vegane Menü gekostet.

Spannend dann der geangelte Kabeljau mit Fenchelkruste im Krustentier-Gemüsesud mit Fenchel, Paprikachutney und Parmesang

Gnocci. Alles schmeckt intensivst mediterran, vor allen Dingen die traumhafte Tunke. Wäre der Kabeljau nicht auf dem Teller gewesen, wäre der Gang dennoch großartig gewesen.

Perfekt dann auch das Dry Aged Kalb, wobei auch hier die Sauce in Form der Rotweinbutter derartig gut geraten ist, dass die letzten Reste mit nachbestelltem Brot fröhlich weggetunkt werden.

Ein würdiger Abschluss dann das Beeren Dessert, mit Büffelricotta, Sauerampfereis und falschen (süßen) und echten Beeren. In diesem Umfeld und mit diesen Speisen und den besten Kollegen der Welt wird man demnächst sicher zum Wiederholungstäter.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_1

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_2Lafleur_Frankfurt_Deutschland_16

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_3Pizzakissen mit Mozzarellacreme, Tomate und Oliven und Stangensellerie Shot mit Paprika Apfelweinschaum.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_4Brot und Butter.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_5Marinierter Hamachi mit süß-saurem Kürbis, Spitzkohl und fruchtigem Curreis.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_6

Simmentaler Rind: Zweierlei vom Simmentaler Rinderfilet, roh mariniert als Carpaccio und Tatar, Bohnen, Ossietra Kaviar, Eis von Anchovis und Bio-Gänseleber.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_7

Aal und Eichelschwein: Carpier Aal und konfierter Bauch vom Eichelschwein mit Umeboshi Sesam, Dashisud mit Ponzu, Pak Choi, Reiscreme und Sojazwiebel.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_8

Cannelloni: Bio Cannelloni von Felicetti mit Steinpilztapenade gefüllt, getrüffelte Artischockensauce mit Paprika, Vogelmiere und gerösteter Quinoa.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_9

Kabeljau: Filet vom Angelkabeljau mit Fenchelkruste, mediterraner Krustentier-Gemüsesud, Fenchel, Paprikachutney und Parmesangnocchi.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_10Kleiner Zwischengruss: die Pilzbouillon.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_11

Kalb: Gegrillte Tranche vom Kalbsrücken „Dry Aged“ mit Rotweinbutter und gebackene Kalbspraline, getrüffelte Kalbskopfjus, Sellerie, Vogelmiere, Pfifferlinge mit Rapssamen und Lardo.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_13

Beeren Dessert mit Büffelricotta, Sauerampfereis.

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_14Noch ein wenig Naschwerk und …

Lafleur_Frankfurt_Deutschland_15Pralinen.

Lafleur
Palmengartenstraße 11
60325 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 69 90029100
www.palmengarten-gastronomie.de

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Les Vignes Denses blanc 2021

Weißwein · Santenay · Chardonnay

Chardonnay Santenay (Village) Les Vignes Denses Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2021

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Les Vignes Denses" blanc 2021 ist ein eindrucksvoller Chardonnay mit mittlerem bis vollem Körper, der Tiefe, Mineralität und eine immense Konzentration vereint – aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune.


Santenay Les Vignes Denses – Chardonnay aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste und zugleich mineralisch geprägte Stilistik.

„Les Vignes Denses" ist eine Village-Lage von Santenay. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders klar gezeichnete, frische Weißweine mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Santenay ergibt das einen tiefen, konzentrierten und zugleich frischen Chardonnay mit ausgeprägtem Säurebogen und großer Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Ein eindrucksvoller Chardonnay mit mittlerem bis vollem Körper, der Tiefe, Mineralität und eine immense Konzentration vereint – geprägt von Aromen wie knackigem grünem Apfel und Birne, echter Vanille, Zitrusfrüchten, Haselnuss und nassem Stein. Geradlinige, frische Frucht findet sich auch im Geschmacksprofil wieder. Ein innerer Nerv, beeindruckende Länge und ein durch den kühlen Jahrgang geprägter Säurebogen bestimmen den Nachhall am Gaumen.

Grüner Apfel, Vanille, Haselnuss und nasser Stein – tief, mineralisch und konzentriert, mit innerem Nerv und langem Säurebogen.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay, Village-Lage Les Vignes Denses (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Bret Brothers Mâcon Blanc 2024 BIO

Weißwein · Mâconnais · Chardonnay · Bio

Bret Brothers Mâcon Blanc ist ein Bio-Weißwein aus 100 % Chardonnay aus dem südlichen Burgund. Die Reben wachsen auf einem ein Hektar großen Flurstück auf 220 Metern Höhe, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon, auf Ton- und Kalksteinböden. Die Ost- und Südostausrichtung sorgt für gleichmäßige Reife. Im Glas ein tiefer, mineralischer Chardonnay mit samtiger Textur.


Mâconnais

Das Flurstück liegt auf 220 Metern Höhe im Mâconnais, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon. Ton- und Kalksteinformationen bilden den Untergrund, durch den sich die Wurzeln arbeiten müssen, und prägen Tiefe und Komplexität des Weins. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Handlese kommt ein schonendes Ganzbeer-Pressverfahren zum Einsatz. Vinifikation und Reifung erfolgen zu 100 % in 228-Liter-Eichenfässern über elf Monate, was dem Wein eine subtile Holznote und eine samtige Textur gibt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Salz, frische Zitrus und ein Hauch Brioche, getragen von einer feinen Holznote. Am Gaumen frisch und straff, mit knackiger Säure und einer klaren, kargen Mineralität. Der Abgang ist lang und salzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; jung zugänglich, mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Hartkäse.


Lage: Mâconnais, 220 m, Ton-/Kalksteinböden, Ost-/Südostlage
Klassifikation: Mâcon AOC
Ausbau: Ganzbeerpressung, 100 % Barrique (228 l), 11 Monate

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Farnese Edizione Vino Rosso Limited Release

Rotwein · Cuvée · Appassimento · Italien

Farnese Edizione Vino Rosso Limited Release ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Süditalien. Eine Selektion aus fünf autochthonen Rebsorten – Montepulciano, Sangiovese, Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera – aus angetrockneten Trauben, 18 Monate im Barrique gereift. Tiefes Granatrot, vollmundig und füllig.


Süditalien

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Die „Edizione"-Cuvée vereint fünf typische Rebsorten aus Apulien und den Abruzzen zu einem kraftvollen Stil – hier als limitierte Abfüllung.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Montepulciano, Sangiovese, Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera. Nach der Ernte werden die Trauben angetrocknet (Appassimento), was Zucker und Aromen konzentriert. Die malolaktische Gärung und die 18-monatige Reife finden im Barrique statt – für Tiefe, Struktur und Röstnoten.

Im Glas

Tiefes Granatrot. In der Nase eine verschwenderische Fülle aus reifen Backpflaumen, Amarenakirschen, schwarzer Johannisbeere und geröstetem Brot. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit guter Struktur und schmeichelnden Tanninen. Langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Karaffe öffnet den Wein. So gehaltvoll, dass er auch solo überzeugt – fast eine Weinmahlzeit für zwischendurch.

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, Wild, reifer Käse und dunkle Schokolade.


Lage: Süditalien (Italien)
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (Vino d'Italia, trocken)
Ausbau: angetrocknete Trauben (Appassimento), 18 Monate im Barrique

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

San Donaci Duca del Salento Salice Salentino Riserva

Wein · Rotwein · Salice Salentino · Italien

San Donaci Duca del Salento Salice Salentino Riserva wird nach sorgfältiger, selektiver Lese der Negroamaro-Trauben über zwei Jahre in kleinen Barriquefässern gelagert. Weich, rund und trinkreif präsentiert sich dieser Gaumenschmeichler im Glas.


Salice Salentino / Apulien

Die Winzergenossenschaft Cantina San Donaci (gegründet 1933) liegt in San Donaci bei Brindisi im Salento, der Südspitze Apuliens. Die DOC Salice Salentino auf tonig-kalkhaltigen Böden ist die klassische Heimat des Negroamaro, der hier in warmem, mediterranem Klima vollreif gedeiht.

Assemblage und Ausbau

Überwiegend aus Negroamaro, der Leitsorte der DOC Salice Salentino. Nach selektiver Handlese reift der Wein als Riserva rund zwei Jahre in kleinen Barriquefässern, was ihm Struktur, Schmelz und weiche, gut eingebundene Tannine verleiht.

Im Glas

Tiefes Granatrot. In der Nase dunkle Beeren, Pflaume und Dörrobst, untermalt von Würze und feinen Vanille- und Kakaonoten aus dem Holz. Am Gaumen vollmundig, weich und rund, mit samtigen Tanninen und langem, harmonischem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss etwas atmen lassen – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: geschmortem und gegrilltem Fleisch, Lamm, Wild und gereiftem Hartkäse.


Lage: DOC Salice Salentino, San Donaci (Brindisi, Apulien, Italien); Cantina San Donaci
Klassifikation: Salice Salentino DOC Riserva – überwiegend Negroamaro
Ausbau: ~2 Jahre in kleinen Barriquefässern

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Jade Gross Chiguita 2024

Weißwein · Rioja · Viura / Tempranillo Blanco / Garnacha Blanca / Malvasía

Viura / Tempranillo Blanco / Garnacha Blanca / Malvasía DOCa Rioja Jade Gross 6 Monate Feinhefe nur 3.800 Flaschen 2024

Der Jade Gross Chiguita Blanco 2024 ist eine fein abgestimmte Cuvée aus vier weißen Rebsorten – strukturiert und kraftvoll, mit elegantem Holzeinsatz, klarer Frucht, cremiger Textur und langem Nachhall. Ganz, ganz feiner Stoff.


Chiguita Blanco – vier Sorten, mehrere Lagen

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Diese fein abgestimmte Cuvée vereint vier weiße Rebsorten aus unterschiedlichen Parzellen der Rioja: Während Viura auf kalkhaltigem Lehmboden unterhalb der Sierra de Toloño in Labastida gedeiht, stammen Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca aus dem kühleren Alto-Najerilla-Tal. Die Malvasía bringt aromatische Tiefe aus alten Reben rund um Laguardia.

Jahrgang 2024 – Rioja

Der Jahrgang 2024 in der Rioja war von großen Herausforderungen geprägt: Mit nur 275,6 Millionen Kilogramm geernteten Trauben markiert die Lese die kleinste des letzten Jahrhunderts. Ein kühler Spätsommer und sehr wechselhafte Wetterbedingungen im September verlangten höchste Flexibilität und Präzision; die Lese glich einer Achterbahnfahrt. Doch der Aufwand zahlte sich aus – die Trauben zeigen sich vielschichtig und individuell, beste Voraussetzungen für charaktervolle Weine mit Persönlichkeit.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Viura, Tempranillo Blanco, Garnacha Blanca und Malvasía, Jahrgang 2024, trocken.

Die Trauben wurden über eine Woche hinweg sorgfältig von Hand gelesen, direkt gepresst und jede Sorte separat in Eichenfässern ausgebaut. Nach sechs Monaten auf der Feinhefe wurde der finale Verschnitt behutsam zusammengestellt. Gesamtproduktion: 3.800 Flaschen.

Im Glas

Ein strukturierter, kraftvoller Weißwein mit elegantem Holzeinsatz: vielschichtig, mit klarer Frucht, einer cremigen Textur und langem Nachhall. Ein Blend, der Frische und Tiefe verbindet und die moderne, elegante Seite der weißen Rioja zeigt.

Vielschichtig, mit klarer Frucht, cremiger Textur und langem Nachhall – ganz, ganz feiner Stoff.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Viura aus Labastida (kalkhaltiger Lehm, Sierra de Toloño), Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca aus dem Alto-Najerilla-Tal, Malvasía von alten Reben um Laguardia
Klassifikation: DOCa Rioja blanco (trocken); nur 3.800 Flaschen
Ausbau: separate Lese und Pressung, sortenweiser Ausbau in Eichenfässern, 6 Monate auf der Feinhefe, behutsame finale Assemblage; handwerklich

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Raguso Linguine al Tartufo

Feinkost · Pasta · Italien

Raguso Linguine al Tartufo sind Linguine, verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Linguine ähneln Spaghetti, sind jedoch flacher und breiter – ihre flache Oberfläche lässt Saucen besonders gut haften.


Herkunft / Italien

Linguine – italienisch für „kleine Zungen" – stammen ursprünglich aus Ligurien. Sie eignen sich besonders für Saucen auf Öl- oder Fischbasis wie Pesto, Linguine alle vongole (mit Venusmuscheln) oder Meeresfrüchtesaucen. Hier von der Pasta-Manufaktur Raguso.

Zutaten und Herstellung

Gefertigt aus Hartweizengrieß und verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Die flache Linguine-Form sorgt für gute Sauce-Haftung; der Trüffel gibt der Pasta ihr charakteristisch erdig-aromatisches Profil.

Geschmack

Angenehm bissfest, mit dem nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens und der intensiven, erdigen Würze des schwarzen Trüffels.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann kurz schwenken.

Einfach und exquisit: mit feinem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Parmesan abschmecken – so kommt der Trüffel am besten zur Geltung.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Linguine al Tartufo – Linguine mit schwarzem Trüffel
Zutaten: Hartweizengrieß, schwarzer Trüffel (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 08.05.2027

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Aulerde VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Tonsand 2023

Das Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 stammt aus der wärmsten Lage des Guts – ein voller, aromatisch ausladender Bio-Riesling mit reifer gelber Frucht, feiner Würze und kalksteingeprägter Mineralität.


Aulerde – die wärmste Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon die Vorfahren erkannt: Bereits 1380 wurde die Aulerde zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist die wärmste Lage des Guts mit früher Traubenreife.

Im rund vier Hektar großen Kernstück der Lage, geschützt zu Füßen des Kirchspiels, dominiert im Oberboden schwerer Tonmergel mit kleinen Kalksteinen; der Untergrund ist von gelbem und kiesigem Tonsand geprägt. Genau diese Kombination verleiht dem Aulerde-Riesling seine unverwechselbare, vollere und exotisch-breite Aromatik bei zugleich klarer Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der warmen, früh reifenden Aulerde entsteht so ein besonders vollmundiger, fruchtintensiver Wein, dessen exotische Aromatik von einer feinen, kalksteingeprägten Mineralität und lebendiger Säure in Balance gehalten wird.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Strenge Handselektion vollreifer Trauben von alten Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und behutsamer Ausbau im traditionellen großen Holzfass auf der Vollhefe. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Eine ausladende, facettenreiche Nase von reifen Zitrusfrüchten (Orange, Mandarine, Grapefruit), Aprikose, Pfirsich und einem Hauch Ananas und Mango, dazu florale und kräuterwürzige Anklänge sowie etwas Feuerstein. Am Gaumen voll und dicht gewirkt, mit zartcremigem Schmelz und einer tiefen, kalksteingeprägten Mineralität, die auf eine geschliffene, rassige Säure trifft – Fülle und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Ein voller Riesling mit exotisch-breiter Aromatik – Rasse und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Schon in der Jugend zugänglich, mit großem Reifepotenzial; unbedingt dekantieren und nicht zu kalt genießen. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Aulerde (Deutschland); Südhang, ~10 % Steigung, wärmste Wittmann-Lage; Oberboden schwerer Tonmergel mit Kalkstein, Untergrund gelber/kiesiger Tonsand; VDP.Grosse Lage; erstmals 1380 erwähnt
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Handselektion alter Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass auf der Vollhefe; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Saxum Paderewski Vineyard 2017

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 31 % Ganztraube ~19 Monate · ~55 % neue Eiche 2017

Der Saxum Paderewski Vineyard 2017 ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Groß, reich und kraftvoll – einer der strukturiertesten und tanninbetontesten Weine des Guts, der die Rhône-Sorten mit den ursprünglichen Reben der Lage verbindet.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles ist ein wunderschönes Anwesen im Besitz von Bill und Liz Armstrong (Epoch Estate) – und der Ort des legendären Weinbergs von Ignacy Jan Paderewski, des weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmanns. Justin Smith hat den ursprünglichen Standort neu bestockt.

Für einen Wein aus dem Paderewski Vineyard war es Saxum wichtig, die ursprünglichen Sorten der Lage – Zinfandel und Petite Sirah – mit den geliebten Rhône-Reben des Guts zu vereinen. Die kargen, kalkhaltigen Böden, die in Paso Robles selten sind, geben dem Wein Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang, der vollmundige, dichte Weine mit kräftiger Struktur hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen besonders großen, kraftvollen und tanninbetonten Wein, der in der Jugend noch verschlossen wirkt und dessen Fülle von einer mineralischen Frische und lebendigen Säure im Zaum gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2017, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Petite Sirah – wie Zinfandel eine Hommage an die ursprüngliche Bestockung – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Vergoren mit rund 31 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in französischer Eiche, davon ungefähr die Hälfte neu, ein großer Teil in einem großen Holzfoudre, der die Mineralität der Lage betont. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Kraft und Struktur: tiefes, dichtes Purpur im Glas, dazu dunkle und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Maulbeere, gemahlener Pfeffer, getrocknete Kräuter, Graphit und florale Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig, groß und kraftvoll, mit dichtem, festem Tannin und einer guten, lebendigen Säure – noch verschlossen und nach innen gekehrt, von mineralischer Frische getragen und mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, Brombeere, Blaubeere und Maulbeere über Pfeffer, Kräutern und Graphit – groß, dicht und tanninbetont, mit langem, würzigem Finale.

Noch jung und verschlossen; braucht Zeit und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard (Epoch Estate, Bill und Liz Armstrong), westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkhaltige Böden; einst Weinberg von Ignacy Jan Paderewski, von Saxum neu bestockt; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro, 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken)
Ausbau: ~31 % Ganztraube, ~19 Monate in französischer Eiche (ca. 55 % neu, großer Teil im Holzfoudre); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

Mehr erfahren ...