Der Weinjahrgang 2015 in Deutschland kompakt

Der Weinjahrgang 2015 in  Deutschland kompakt

Weinjahrgang 2015 lässt Winzer schwärmen

Selten hat ein Weinjahrgang zum Abschluss der Lese so viel Lob erhalten, wie der 2015er. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilt, wird aus allen Anbaugebieten von eingebrachten Spitzenqualitäten berichtet.

Dank kerngesunder, voll aus­gereifter und sehr aromatischer Trauben können sich die Weinfreunde auf ausgesprochen fruchtbetonte, harmonische Weißweine und intensive, gehaltvolle Rotweine freuen. Der Weinjahrgang hat zudem außergewöhnlich viele hochwertige edelsüße Spezialitäten, von der Auslese bis zur Trocken­beerenauslese, hervorgebracht.

Auch die bundesweit erwarteten Erntemengen bewegen sich nach der letzten Ernteschätzung mit rund neun Millionen Hektolitern auf dem Niveau des zehnjährigen Mittels und nur zwei Prozent unter dem Vorjahresertrag. Aufgrund des sehr trockenen Sommers schwanken die Erträge bei den Winzern je Wasserspeicherkraft des Bodens und dem Alter der Reben allerdings recht stark. Auch unter den einzelnen Anbaugebieten zeichnen sich unterschiedliche Ertragssituationen ab, wie der nachfolgende Blick in die 13 deutschen Weinbaugebiete zeigt.
Weinjahrgang 2015 – ein Blick in die Anbaugebiete

Ahr: Unkompliziertes Jahr mit großen Weinen

Manche Jahre lassen den Blutdruck der Winzer kaum ansteigen. An der Ahr verlief die Vegetationsperiode zumeist unkompliziert. Erst im August und September hatte es nennenswerte Regenfälle gegeben, die zum Glück den Trauben wenig zusetzten. So konnten ab September die früh reifenden Sorten wie Müller-Thurgau und Frühburgunder in gesundem Zustand eingebracht werden. Mitte September begann die Hauptlese. Die spät reifenden Sorten wie der Spätburgunder profitierten von dem schönen Wetter. Die Winzer berichten von guten bis sehr guten Qualtäten der Jungweine, die sich fruchtbetont, harmonisch und, was die Rotweine angeht, mit intensiver Farbe präsentieren. Die Erntemenge liegt mit 42.000 hl knapp unter dem Vorjahresergebnis. Durch die Trockenheit im Sommer hatten die Trauben kleinere Beeren ausgebildet, was zu etwas geringeren Mostmengen führte.

Baden: Bilderbuchherbst, doch weniger Menge

Im Anbaugebiet mit der größten Nord-Südausdehnung wirkte sich das Klima naturgemäß unterschiedlich aus. Doch überall war die acht Wochen währende Hitze- und Trockenperiode im Sommer kennzeichnend für den Jahrgang; an vielen Tagen wurden 40° Celsius erreicht. Mancher Vergleich mit dem berühmten Hitzejahrgang 2003 drängte sich zeitweise auf. Doch hatte es etwa am Kaiserstuhl und am Tuniberg am 13. Mai ein schweres Gewitter mit Hagelschäden gegeben. Der Jahrgang lag von Anfang an zeitlich vor den Durchschnittswerten; der Vegetationsvorsprung betrug teilweise bis 10 Tage. Die Blüte begann Ende Mai und war am 10. Juni schon abgeschlossen. Obwohl die älteren Rebanlagen die Trockenheit gut überstanden – auch hier kam es letztlich auf den Standort und den Boden an –, erbrachten die kleiner als sonst ausgefallenen Beeren eben auch weniger Most. Das Erntevolumen in Baden liegt deshalb mit 1,16 Millionen hl um mehr als 10 Prozent unter dem Vorjahresergebnis; ein deutlicher Rückgang auch im Vergleich zum langjährigen Mittel (- 6 %). Die Hauptlese zwischen dem 14. September und der ersten Oktoberwoche verlief bei bestem Lesewetter zügig, aber entspannt. Das sehr gesunde und hervorragend ausgereifte Lesegut wird sehr gute, fruchtbetonte und gut strukturierte Weißweine und kraftvolle Rotweine mit dunkler Farbe hervorbringen. Die Säurewerte liegen in einem verträglichen Bereich, wie ihn der Konsument schätzt.

Franken: Trockenes Jahr mit hohem Prädikatsweinanteil

Auch in Franken stellt der Klimawandel die Winzer vor neue Herausforderungen. Das Jahr war eines der trockensten der vergangenen 40 Jahre. Zukünftig wird man sich mehr um die Bewässerung der Steillagen kümmern müssen, um nach wie vor auch in extrem trockenen Jahren so ausgezeichnete Qualitäten wie in diesem Jahr ernten zu können. Die Burgundersorten sowie Riesling und Silvaner sind ganz besonders gut mit den Wettergegebenheiten in diesem Jahr zurechtgekommen. Zwischen Februar und August hat es nur sehr schwache Regenfälle gegeben. Die älteren Anlagen konnten durch ihre bereits sehr tiefen Wurzeln an ausreichend Wasser kommen. Junge Anlagen hingegen mussten zwei bis drei Mal gewässert werden. Sehr positiv war es, dass es weder Hagel noch sonstige Unwetter gegeben hat. Mitte August setzte ein ergiebiger Landregen ein, der der gesamten Natur sehr gut getan hat. Pünktlich erfolgte dann eine Abkühlung, sodass die Trauben bis zur Lese gesund blieben. Die fränkischen Winzer konnten rund 440.000 Hektoliter Traubenmost ernten. Das durchschnittliche Mostgewicht lag bei 89 Grad Oechsle. Fast drei Viertel der Ernte konnte als Prädikatsweine ausgebaut werden, was einen deutlich höheren Anteil als 2014 bedeutet. Die Erntemenge lag wegen der Trockenheit um zwei Prozent unter dem langjährigen Mittel und gar sechs Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die ausgezeichnete Qualität der diesjährigen Weine entschädigt dafür ein wenig. Es werden lagerfähige, elegante und finessenreiche Weine mit sortentypischen, intensiven Aromen und mineralischer Säure erwartet.

Hessische Bergstraße: Konzentrierte Aromen und hohe Mostgewichte

Die Erntemenge der diesjährigen Lese lag an der Hessischen Bergstraße mit 30.000 hl zwar rund zwei Prozent über dem langjährigen Durchschnitt, doch gab es bei einem der größten Betriebe des Anbaugebietes einen Ertragsrückgang von 10 Prozent gegenüber der normalen Menge. Dafür ist die Qualität der perfekt gereiften Trauben ganz außerordentlich. Das durchschnittliche Mostgewicht lag bei 91 Grad Oechsle und damit höher als in den Spitzenjahrgängen 2009, 2003, 1976 und sogar 1959. Zuerst hatten die Winzer befürchtet, dass sich die Trockenheit während des Sommers nach früher Blüte negativ auf die Qualität auswirken würde. Doch gut verteilte Niederschläge in den Monaten August und September wirkten ausgleichend. Schon die frühen Sorten zeigten gute Mostgewichte, und das steigerte sich. Den höchsten Wert zeigte am 12. Oktober eine Weißburgunder Trockenbeerenauslese mit 198 Grad Oechsle. Die Winzer erwarten insgesamt aromenreiche, füllige und komplexe Weißweine und intensive, gut strukturierte Rotweine. Mit etwas Glück können noch Eisweine eingefahren werden.

Mittelrhein: Extreme Trockenheit, gute Reife

Bis auf ein Gewitter im Mai gab es am Mittelrhein fast während der gesamten Vegetationsperiode kaum nennenswerte Niederschläge – eines der trockensten Jahre seit Menschengedenken! Während die älteren Rebanlagen dank der sehr tief reichenden Wurzeln eine ausreichende Wasserversorgung hatten, mussten Jungpflanzungen bewässert werden, um ein Vertrocknen zu verhindern. Die Folge der extremen Trockenheit war, dass es zwar keinen nennenswerten Krankheitsdruck gab, aber die Beeren kleiner als gewöhnlich ausfielen. Die Trauben waren jedoch bestens ausgereift und der Fruchtansatz nach einer optimalen Blüte sehr gut. So lag die Gesamterntemenge nach einer entspannten Lese mit 35.000 hl dann doch 19 Prozent über dem langjährigen Mittel und 22 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Dies dürfte sich auch auf die Preise entspannend auswirken. Harmonische Mittelrhein-Weine mit gut eingebundener Säure und nicht zu hohem Alkoholgehalt werden die Liebhaber erfreuen.

Mosel: Bange Erwartungen erfüllten sich nicht – ein prachtvoller Jahrgang

Im September begannen die Winzer an Mosel, Saar und Ruwer zu zittern. Würde es wie im Vorjahr zu einem feuchten Finish der Traubenreife kommen, das erneut eine Blitzlese erforderlich machen würde? Der diesjährige goldene Oktober zerstreute alle Bedenken. Kühle Nächte und der die Trauben immer wieder vom Regen abtrocknende Ostwind ließen das Lesegut so kerngesund bleiben, wie es war. Bereits Mitte September wurden einige frühreifende Sorten geerntet. Die Hauptlese begann mit Müller-Thurgau zur letzten September-Dekade, darauf folgten die Burgundersorten sowie Elbling. In den ersten beiden Oktoberwochen wurde bei idealem Herbstwetter der Riesling geerntet, bis Anfang November in den Steillagen. Alles in allem: Eine entspannte Lese, deren Stichproben Anlass zu hohen Erwartungen geben. Beim Riesling lagen die Mostgewichte zum Beispiel durchschnittlich bei 85 Grad Oechsle, also im Spätlesebereich. In der Hoffnung, den sehr guten Jahrgang mit einem Eiswein krönen zu können, hängen bei vielen Weingütern noch Trauben an den Stöcken. Einziger Wermutstropfen: Die Erntemenge fiel in vielen Unterregionen im Vergleich zu den Vorjahren geringer aus. Insgesamt waren es 795.000 Hektoliter, das waren drei Prozent weniger als im langjährigen Mittel und sogar acht Prozent weniger als im Vorjahr. Der 2015er Jahrgang wird fruchtige, sehr harmonische Weißweine mit schönem Süße-Säure-Spiel hervorbringen. Rotweine, die zehn Prozent der Produktion ausmachen, werden eine gute Farbtiefe haben. Weinliebhaber und die Besucher der Moselregion werden sich über viele hochwertige Qualitäten freuen können.

Nahe: Schnelle Entwicklung

Mit rund 340.000 hl liegt die Erntemenge an der Nahe etwa gleichauf mit der des Vorjahres und etwas über dem langjährigen Durchschnitt. Wenn etwas den Winzern Sorgen machte, dann die sehr heiße und trockene Witterung. Sie beschleunigte den Reifeverlauf der Trauben, sodass insbesondere bei den früh reifenden Sorten die Gefahr bestand, dass die Säurewerte zu niedrig wurden. Durch eine frühe Lese ließ aber sich beispielsweise beim Riesling das Lesegut mit guter Reife und angemessenen Säurewerten einbringen. Die Mostgewichte waren gut bis überdurchschnittlich. Beim Riesling waren Werte von 90 und mehr keine Seltenheit, beim Spätburgunder wurden Werte von 115 Grad Oechsle erreicht. Fruchtige und elegante Weißweine sowie intensive, kraftvolle Rotweine werden den 2015er Jahrgang von der Nahe kennzeichnen. „Die Weinfreunde bekommen auch bei den einfachen Weinen schon hervorragende Qualität für ihr Geld“, heißt es in der Nahewein-Region.

Pfalz: Große Hitze, große Weine

Schon als die Reben im April austrieben, war es in der Pfalz überdurchschnittlich trocken. Es fielen in diesem Monat 46 Prozent weniger Regen als im langjährigen Mittel, im Mai gar 60 Prozent. Den ganzen Sommer über blieb es trocken, und im Juli und August wurde es extrem heiß. Doch der einsetzende Regen und die damit verbundene Abkühlung Ende August kamen gerade recht, um ausufernden Trockenstress und überhöhte Mostgewichte zu verhindern. Die Trauben hingen reif und gesund an den Stöcken und erlaubten eine frühe, nicht hektische, aber doch zügige Lese. Alles in allem hervorragende Bedingungen, die zu schönen Erwartungen Anlass geben. Den roten Sorten gefiel die trockene Hitze besonders gut, was sie mit Fülle und Raffinesse zeigen. Die Süßweine gerieten sehr üppig, und Rieslinge, Burgunder und Co. warten mit einer tollen Säurebalance und eleganter, schmelziger Frucht auf. Die aromatischen Sorten wie Gewürztraminer, Scheurebe und Sauvignon Blanc haben bei diesen Witterungsbedingungen ihr ganzes Entwicklungspotenzial entfaltet. Die Erntemenge lag in der Pfalz mit rund 2,2 Millionen Hektolitern etwa ein Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Auf sandigen Böden fiel sie geringer aus als auf anderen Untergründen, in denen die Reben besonders tief wurzeln und so noch an Wasserreserven kamen.

Rheingau: Sehr trocken, hohe Qualitäten

Im Rheingau erschreckten die Winzer frostige Nächte im April, die aber zum Glück folgenlos blieben, doch die lang anhaltende Trockenheit im Sommer forderte ihren Tribut. Mit erwarteten 205.000 Hektolitern lag die Erntemenge rund acht Prozent unter dem langjährigen Mittel. Tief wurzelnde, ältere Anlagen kamen mit dem fehlenden Regen gut zurecht, aber Junganlagen litten teilweise unter Trockenschäden. Ab Mitte September setzten größere Regenfälle ein, die zu starkem Beerenwachstum und so mitunter zu Haarrissen in der Beerenhaut führten: ideale Voraussetzungen für die Botrytis, also die Edelfäule. Bei dem diesjährigen, insgesamt sehr gesunden Lesegut ist daher eine hochklassige Süßweinausbeute erwarten. Auch die trockenen und halbtrockenen Weine des Jahrgangs erreichen hohes Qualitätsniveau. Bei der Lese, die an manchen Stellen – wie beim Riesling üblich – erst Anfang Oktober einsetze, zeigten sich teils herausragende Mostgewichte. Aufgrund des sehr guten Gesundheitszustandes der Trauben setzen manche Erzeuger auch auf Eisweine. Die Rheingauer Weine des Jahrgangs 2015 werden mit ihrer rassigen, gut eingebundenen Säure und aromenreichen Fruchtigkeit die Liebhaber begeistern.

Rheinhessen: Bilderbuchjahrgang, doch differenziert

Im größten deutschen Anbaugebiet herrschten bis zur Ernte teils sehr unterschiedliche Bedingungen. Nicht an allen Standorten wirkte sich die sommerliche Trockenheit gleichermaßen aus. Weinberge auf schweren, wasserspeichernden Böden hatten weniger Probleme mit dem fehlenden Nass. Im südlichen Teil des Anbaugebietes konnte die Lese etwas früher beginnen; auch die Erträge lagen meist über denen der nördlichen Bereiche. Fast überall gab es erstklassig ausgereifte Trauben mit hohen Mostgewichten. Der September entpuppte sich als fast perfekter Erntemonat: tagesüber herrschte meist angenehme Wärme, nachts kühlte es ab, sodass die Trauben weitgehend gesund blieben und intensive Aromen ausbilden konnten. Erst Mitte des Monats gab es teils ergiebigen Regen mit bis zu 30 Liter pro Quadratmeter, doch trocknete der kühle Nordwind die Trauben rasch wieder ab, sodass sich der Fäulnisdruck in Grenzen hielt. Es wurden teils sehr hohe Mostgewichte erreicht und auch einige edelsüße Weine wird es geben. Die Erntemenge des 2015ers liegt nur leicht unter dem langjährigen Mittel; die letzten Schätzungen gehen von 2,5 Millionen hl aus. Durch den perfekten Reifezustand wird es farbintensive, kraftvolle Rotweine und fruchtige, typische Weißweine mit moderaten Säurewerten geben. Liebhaber können sich auf klassische, ausgereifte Rheinhessenweine mit reichem Aromenspiel freuen.

Saale-Unstrut: Im kühlen Norden hohes Niveau

Von einer Sommerhitze mit „nur“ 30 Grad Celsius konnten die Winzer im Südwesten der Republik nur träumen, wo das Thermometer nicht selten 40 Grad erreichte. In Deutschlands nördlichstem Anbaugebiet Saale-Unstrut blieben diese Extremtemperaturen weitgehend aus. Dafür gab es mehrmals kalte Nächte mit Frostgefahr, etwa Ende April bis Mitte Mai. Auch die Schafskälte Ende Juni machte ihrem Namen Ehre, sodass sich die Rebenentwicklung verlangsamte. Die allgemeine Trockenheit dieses Sommers wurde für die Reben in einigen Lagen bedrohlich. Daran änderten auch einige Gewitter mit Starkregen und Hagelschäden etwa im Juni um Freyburg herum wenig. Erst Niederschläge im September sorgten für Entspannung. Eine ruhige Hauptlese von gesunden und prächtig entwickelten Trauben begann Ende September. Am 11.und 12.Oktober beschleunigten Starkregen, nächtliche Fröste und sogar etwas Schnee den Ernteverlauf, so dass Mitte Oktober schon die meisten Trauben eingebracht waren. Der Sonnenschein am Monatsende setzte einen versöhnlichen Akzent. So konnten noch Trauben mit hohen Oechslegraden geerntet werden. Die Erntemenge mit einem hohen Prädikatsweinanteil liegt bei erfreulichen 55.000 hl (2014: 43.000 hl). Die ersten Jungweine präsentieren sich fruchtbetont mit einem harmonischen Säurespiel.

Sachsen: Trotz Hagel gute Erträge

Schon 2014 war für die sächsischen Winzer ein Jahr der Wetterextreme gewesen und auch 2015 stellte sie vor manche Herausforderung. So gab es Unwetter mit Starkregen und Hagel wie Anfang September um Meißen und Weinböhla, der die Beeren beschädigte und bei früh reifenden Sorten eine Notlese erforderte. Zuvor hatten Junganlagen unter Trockenstress gelitten, denn wie in anderen Anbaugebieten waren das Frühjahr extrem trocken und der Sommer heiß; am 7. August wurde mit 38,6°C die höchste Temperatur des Jahres gemessen. Die Trauben haben sich insgesamt dennoch prächtig entwickelt und waren sehr gesund. Einen Wehrmutstropfen stellte ein ungewöhnlich früher Frost Mitte Oktober dar, der in vielen Anlagen das Laub schädigte und die Ernte frühzeitig beendete. Dennoch lässt ein hoher Prädikatsweinanteil im östlichsten deutschen Weinbaugebiet einen sehr guten Jahrgang 2015 erwarten. Auch mit der Erntemenge ist man zufrieden. Der erwartete durchschnittliche Ertrag lag in Sachsen mit 24.000 hl deutlich über dem Vorjahresergebnis.

Württemberg: Ideale Bedingungen, tolle Ergebnisse

Nach einer ungewöhnlich frühen Rebblüte ließ in Württemberg unproblematisches Wetter während der gesamten Vegetationsperiode die Trauben gesund heranreifen. Allein die große Trockenheit – es fiel nur etwa die Hälfte des sonst üblichen Niederschlags – sorgte für Diskussionen. Junganlagen sowie Reben, die auf leichten Böden stehen, mussten zwar bewässert werden, insgesamt jedoch weisen die eingebrachten Moste ein sehr großes Qualitätspotenzial auf. Besonders die wärmeliebenden Rotweinsorten dankten die üppige Hitzezufuhr des Sommers mit hohen Mostgewichten. So wies zum Beispiel der Schwarzriesling ein Plus von zehn Grad Oechsle im Vergleich zum zehnjährigen Mittel auf. Füllige Frucht ist bei allen Rebsorten zu erwarten. Die Erntemenge liegt mit 1,2 Millionen Hektoliter um elf Prozent über dem langjährigen Mittel und gar 16 Prozent über der Erntemenge des Vorjahres. Die Lese begann Mitte September, also recht früh, und endete in vielen Fällen schon Mitte Oktober. Es konnte vollreifes, sehr gesundes Lesegut eingebracht werden. Selbst beim Trollinger wurden spätlesereife Mostgewichte von bis zu 90 Grad Oechsle erreicht. So sind vor allem die Rotweine Gewinner des Jahrgangs, doch auch beim Riesling sorgten gute Reifegrade für tolle Weinqualitäten.

Quelle: www.deutscheweine.de

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Weine

Weinreich Perlen vor die Säue BIO

Wein · Pét Nat · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Perlen vor die Säue ist ein Pét Nat – ein naturtrüber, prickelnder Naturwein aus maischevergorenem Riesling und Silvaner. Noch gärend in die Flasche gefüllt, entwickelt er dort seine ganz natürliche Kohlensäure: kräutrig, süffig und mit viel Trinkfluss.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen. Bekannt für seinen naturnahen, ökologischen Stil, hat Marc Weinreich mit diesem Pét Nat einen natürlich prickelnden Naturwein geschaffen. Der Wein stammt aus ökologischem Anbau (DE-ÖKO-022).

Rebsorten und Herstellung

Cuvée aus maischevergorenem Riesling und Silvaner. Pét Nat (Pétillant Naturel) bedeutet, dass der noch gärende Most direkt in die Flasche gefüllt wird, wo er weitergärt – ohne Schwefelung, ohne Zucker-Dosage und ohne zugesetzte Hefen. So entsteht die Kohlensäure auf ganz natürliche Weise. Das Ergebnis ist ein naturtrüber, herber Schaumwein in seiner ursprünglichsten Form.

Im Glas

Naturtrüb, mit feiner, lebhafter Perlage. In der Nase helle Frucht und kräutrige Noten. Am Gaumen prickelnd, kräutrig und süffig, mit klarer Frucht, herber Struktur und animierendem Trinkfluss.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – ein unkomplizierter Begleiter für jeden Anlass, vom Grillabend bis zum Aperitif.

Passt zu: Antipasti, Gegrilltem, Fingerfood, Salaten und leichten Vorspeisen – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Pét Nat (Pétillant Naturel) – Cuvée aus Riesling & Silvaner, naturherb
Herstellung: maischevergoren, noch gärend in die Flasche gefüllt; ohne Schwefelung, Dosage oder zugesetzte Hefen; naturtrüb

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Weine

Kaufmann Rheingau Pinot Noir ++ 2022 BIO

Rotwein · Rheingau · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Rheingau Weingut Kaufmann „++" Selektion Bio (Demeter) trocken 2022

Der Kaufmann Rheingau Pinot Noir „++" 2022 ist ein feiner, biologischer Spätburgunder mit geschliffenem, präsentem Tannin – elegant und zugänglich, mit einem zarten Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Weingut Kaufmann – Pinot Noir mit Handschrift

Das VDP.Weingut Kaufmann in Eltville-Hattenheim zählt zu den Top-Adressen des Rheingaus. Die Quereinsteiger Urban Kaufmann (Schweizer Käsemeister) und Eva Raps (frühere VDP-Geschäftsführerin) übernahmen das traditionsreiche Bio-Gut Hans Lang und arbeiten konsequent biodynamisch – seit 2017 Demeter-zertifiziert. Dem Pinot Noir gilt dabei besondere Aufmerksamkeit; er gehört zu den Aushängeschildern des Guts.

Der Pinot Noir „++" ist eine gehobene Selektion aus Rheingauer Lagen – eine Stufe über dem Basis-Spätburgunder. Er bündelt die klare, präzise Stilistik des Hauses in einem zugänglichen, eleganten Wein, der die Handschrift des Guts schon unterhalb der Großen Gewächse zeigt.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, fruchtbetonte und zugleich balancierte Spätburgunder hervorbrachte. Der Pinot Noir „++" zeigt sich entsprechend mit klarer roter und dunkler Frucht, geschliffenem Tannin und feiner Würze.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Handlese und schonende Vinifikation im Stil des Hauses, mit behutsamem Holzeinsatz, der dem Wein Struktur und feine Würze gibt, ohne die Frucht zu überlagern. Biologischer Anbau (Demeter), DE-ÖKO-003.

Im Glas

Geschliffenes und feines, präsentes Tannin. Feiner Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer. Ein eleganter, klar gezeichneter Spätburgunder mit guter Struktur und Trinkfluss.

Geschliffenes, feines Tannin – mit zartem Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu Wild und Wildgeflügel, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Rheingau (Deutschland); Rheingauer Lagen des Weinguts Kaufmann, „++"-Selektion
Klassifikation: Rheingau, Pinot Noir (Spätburgunder), trocken
Ausbau: Pinot Noir; Handlese, schonende Vinifikation mit behutsamem Holzeinsatz; biologisch (Demeter), DE-ÖKO-003

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Spanien

Jade Gross Chiguita TEMPRANILLO BLANCO 2024

Weißwein · Rioja · Tempranillo Blanco

Tempranillo Blanco DOCa Rioja Alto de Najerilla Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 120 Flaschen 2024

Der Jade Gross Chiguita Tempranillo Blanco 2024 ist eine echte Rarität – der erste reinsortige Jahrgang Tempranillo Blanco von Chiguita. Ein komplexer, kraftvoller Weißwein mit Struktur und Substanz, der zeigt, wie viel Charakter und Tiefe diese seltene Rebsorte bieten kann.


Chiguita Tempranillo Blanco – aus dem Alto de Najerilla

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Trauben stammen aus dem Alto-Najerilla-Tal, wo sie auf eisenhaltigen Lehmböden ideale Reifebedingungen finden. Tempranillo Blanco, eine erst in jüngerer Zeit entdeckte weiße Mutation des Tempranillo, gehört zu den jüngsten Rebsorten der Rioja – die eisenhaltigen Böden geben dem Wein hier seine ausgeprägte Struktur und Substanz.

Jahrgang 2024 – Rioja

Der Jahrgang 2024 in der Rioja war von großen Herausforderungen geprägt: Mit nur 275,6 Millionen Kilogramm geernteten Trauben markiert die Lese die kleinste des letzten Jahrhunderts. Ein kühler Spätsommer und sehr wechselhafte Wetterbedingungen im September verlangten höchste Flexibilität und Präzision; die Lese glich einer Achterbahnfahrt. Doch der Aufwand zahlte sich aus – die Trauben zeigen sich vielschichtig und individuell, beste Voraussetzungen für charaktervolle Weine mit Persönlichkeit.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo Blanco aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese am 17. September 2024, anschließend schonende Direktpressung und Gärung in einem einzigen 500-Liter-Fass aus französischer Eiche. Danach durfte der Wein sechs Monate auf der Feinhefe ruhen. Nur rund 120 Flaschen wurden gefüllt.

Im Glas

Ein komplexer, kraftvoller Weißwein mit Struktur und Substanz, geprägt von reifer Frucht, zarter Würze und einem Hauch Holz. Ein Wein mit Tiefe und Eigenständigkeit – ein Unikat für Entdecker und Liebhaber seltener Gewächse, die das besondere Geschmackserlebnis suchen.

Eine echte Rarität – wie viel Charakter und Tiefe diese seltene Rebsorte bieten kann.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja, Alto-Najerilla-Tal (Spanien); eisenhaltige Lehmböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Tempranillo Blanco (trocken); nur 120 Flaschen
Ausbau: Tempranillo Blanco; Direktpressung, Gärung in einem einzigen 500-l-Fass (franz. Eiche), 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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Weine

1928 Martinez Gutierrez Gran Reserva

Generoso · sherryartig · trocken · Spanien

1928 Martínez Gutiérrez Gran Reserva ist ein sherryartig ausgebauter, trockener Altwein aus Spanien von Bodegas del Señorío. Bernsteinfarben und mit 17 % vol., eignet er sich als perfekter, trockener Apéritif. Er ist trinkfertig und entwickelt sich nicht mehr durch weitere Flaschenlagerung.


Spanien

Bodegas del Señorío erzeugt diesen Wein in Spanien im sherryartigen, oxidativen Stil. Die lange Reife prägt seinen Charakter als trockener, gereifter Generoso-Wein.

Herstellung und Reifung

Der Wein ist sherryartig (oxidativ) ausgebaut und über lange Zeit gereift, woraus seine bernsteinfarbene Tönung und der trockene, gereifte Charakter resultieren. Der Alkoholgehalt liegt bei 17 % vol. Er ist trinkfertig.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase und am Gaumen trocken und gereift, mit nussigen, oxidativen Noten im sherryartigen Stil. Vollmundig und ausdrucksstark, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt servieren – ein perfekter, trockener Apéritif. Trinkfertig.

Klassische Begleitung: Tapas, Oliven, Mandeln, Schinken und gereifter Käse.


Herkunft: Spanien
Art: sherryartiger Generoso (trocken), 17 % vol.
Reifung: oxidativ, lange gereift (Gran Reserva)

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Portugal

Kompassus White Collection Verdelho

Die ursprünglich aus Madeira stammende Rebsorte Verdelho setzt in der White Collection von Kompassus neue Maßstäbe. Die oft anfällige Rebsorte mit niedrigen Erträgen zeigt sich im Duft mit zarten Zitrusnoten und knackigen Anklängen von tropischen Früchten. Die Reife von sieben Monaten im 400 Liter Barriquefass geben dem Verdelho eine elegante Cremigkeit und fast schon burgundische Finesse. Frisch, gradlinig und klar am Gaumen... das perfekte Finish.

 

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Whisky

The Alrik the Woodsmoked Hercynlan Single Malt Whisky Edition 1912 Samhain

Spirituose · Single Malt Whisky · Harz · Deutschland

The Alrik Edition 1912 Samhain ist ein kräftiger, holzrauchiger Single Malt Whisky der Hercynian Distilling Co. (Hammerschmiede) aus dem Harz. Aus 100 % holzgeräuchertem Gerstenmalz gebrannt und in PX-Sherryfässern gereift – wuchtig, aromatisch und auf 666 Flaschen limitiert.


Herkunft

Die Hercynian Distilling Co. / Hammerschmiede in Zorge im Harz brennt seit 2002 Single Malt Whisky – im klassischen Pot-Still-Verfahren, stets in kleinen Stückzahlen, ohne Kühlfiltrierung und ohne Farbstoff. The Alrik ist die holzrauchig-kräftige Reihe des Hauses, die 2007 als private Spielerei des Brennmeisters begann.

Destillation und Reifung

Gebrannt aus 100 % holzgeräuchertem Gerstenmalz, geräuchert über Buchen- und Erlenholz – kein Torf wie in Schottland, sondern echter Holzrauch. Die Edition 1912 Samhain reifte in ausgewählten PX-Sherry-Hogsheads und wurde zum Abschluss in einem PX-Sherry-Butt vermählt. Abgefüllt am 13.11.2020.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase kräftiger, teils aschiger Holzrauch, dazu honigglasierter Räucherspeck, Keksteig und süße Sherrynoten. Am Gaumen wuchtig und ölig, mit Toffee, Karamell, dunkler Frucht aus dem PX-Fass und langem, rauchig-würzigem Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Tumbler oder Nosing-Glas, bei Bedarf mit ein paar Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein intensiver Whisky für Liebhaber rauchiger, sherryfassgereifter Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Zorge, Harz (Deutschland)
Art: Hercynian Single Malt Whisky – The Alrik (woodsmoked, Buchen- & Erlenrauch)
Reifung: PX-Sherry-Hogsheads, Final Touch im PX-Sherry-Butt
Edition: Edition 1912 Samhain, abgefüllt 13.11.2020, 666 Flaschen

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Länder/Regionen

Ziereisen Jaspis 10 hoch 4 Gutedel 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis 10⁴ Gutedel 2023 ist ein Gutedel aus alten Reben des Weinguts Hanspeter Ziereisen in Efringen-Kirchen – einer der prägenden Adressen im Markgräflerland. Die Bezeichnung 10⁴ steht für mindestens 10.000 Rebstöcke pro Hektar: eine Pflanzdichte alter Anlagen, die den Ertrag von Natur aus begrenzt und die Wurzeln tief in den Boden zwingt. Zu 100 % handgelesen und unfiltriert abgefüllt.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland, dem klassischen Gutedel-Kerngebiet Deutschlands. Das Dreiländereck D/F/CH prägt das Mikroklima: kontinentale Wärme, Vogesen-Schutz im Westen, Kalk- und Lößböden mit eingelagerten Verwitterungsschichten. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gutedel von alten Reben mit mindestens 10.000 Stöcken/ha (10⁴). Die hohe Pflanzdichte und die alten Reben sorgen für geringe Erträge und konzentrierte Trauben. Zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut, was dem Wein Textur und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit leicht grünlichen Reflexen. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle und eine feine Kräuterwürze, getragen von klarer mineralischer Spannung. Am Gaumen fest strukturiert für einen Gutedel: straffe Säure, mittlerer Körper, kein Fett. Der Abgang ist lang, salzig-mineralisch, mit einem Hauch Zitrusschale.

Am Tisch

Aktuell trinkbereit; mit Dekantierung zeigt er mehr Entfaltung. Durch alte Rebenstruktur und unfiltrierten Ausbau ist Lagerung bis 2028–2030 realistisch. Kühl bei 10–12 °C, liegend lagern.

Passt zu: Flammkuchen, Fischfilet vom Oberrhein, Ziegenkäse und Spargel mit Butter – hält auch leicht cremigen Pasta-Gerichten stand.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Gutedel (alte Reben, 10⁴ = ≥10.000 Stöcke/ha), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Weine

Le Petit Victor rose Bag in Box Merlot Grenache

Wein · Roséwein · Pays d'Oc · Frankreich

Le Petit Victor Rosé ist eine frische, fruchtige Rosé-Cuvée aus Grenache und Merlot aus dem Süden Frankreichs – praktisch abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box.


Pays d'Oc / Languedoc

Der Wein stammt aus dem Languedoc im Süden Frankreichs, wo das mediterrane Klima mit viel Sonne und kühlenden Brisen ideale Voraussetzungen für fruchtige, frische Rosés bietet. Erzeuger ist die renommierte Vereinigung Vignobles Foncalieu.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache und Merlot. Nach kurzem Schalenkontakt zur Gewinnung der zarten Farbe wird der Most schonend und kühl vergoren, was die frische, fruchtbetonte Stilistik bewahrt. Abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box: Der Beutel schützt den Wein vor Sauerstoff, sodass er nach dem Anbruch mehrere Wochen frisch bleibt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase frische rote Frucht wie Erdbeere und Himbeere. Am Gaumen saftig, frisch und unkompliziert, mit feiner roter Frucht und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Sommer- und Terrassenwein, ideal glasweise dank Bag-in-Box.

Passt zu: Salaten, Gegrilltem, Antipasti, Fisch und mediterraner Küche.


Lage: Pays d'Oc / Languedoc (Frankreich); Vignobles Foncalieu
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Rosé-Cuvée aus Grenache & Merlot, trocken
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, kühle Gärung (fruchtbewahrend)
Gebinde: Bag-in-Box, 5,0 Liter

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