Weinernte 2015 beim Kaiserberghof in der Pfalz

Weinernte 2015 beim Kaiserberghof in der Pfalz

Die Vorstellung der Trauben-Ernte 2015 auf der Kaiserberghof-Bühne war wieder turbulent und erlebnisreich. Erst in den vergangenen Tagen gab es die letzte Aufführung. Schön war es und eines kann man mit Sicherheit schon verraten, die Ka(s)tegorien Parkett, Empore und Loge kamen alle zum Zuge. Sind wir also gespannt, wenn wir im Frühjahr mit der neuen Abfüllung das Résumé veröffentlichen.

Der ungewöhnlich heiße Sommer endete auch in der Pfalz ganz plötzlich Anfang September. Unsere Reben hielten der Hitze gut stand, denn sie stehen auf tiefgründigen Böden, welche lange Wasser bevorraten können. Am 13. September war es auch auf dem Kaiserberghof soweit: Die Weinlese begann. Zu Anfang mussten wir genau planen, denn es regnete. Nach einigen Tagen zogen die Wolken weg und bei herrlichem Wetter konnten wir gesunde, vollmundige und sehr aromatische Trauben ernten. Während der intensiven Erntezeit standen Michael und seine fleißigen Helfer Tag und Nacht im Weinkeller, um aus den guten Beeren einen wunderbaren Jahrgang 2015 zu kreieren.

Etwas ungewöhnlich war es für uns, dass durch den Witterungsverlauf der Sommermonate die verschiedenen Traubensorten sehr zeitgleich erntereif wurden. Durch die während der Ernte vorherrschende Witterungslage entwickelte sich dies jedoch nicht zu einem Problem für uns. 2015 wird sich nach bisherigen Einschätzungen bei uns zu einem Jahrgang entwickeln, der sich sehr variantenreich präsentiert. Leichte, frische Weine wird es geben sowie auch intensive Weiß- und Rotweine. Merlot, Cabernet Sauvignon, Weißburgunder, Chardonnay, Spätburgunder konnten wir in einigen Lagen mit über 100° Oechsle ernten, um nur einige zu nennen.

Doch gönnen wir den Weinen noch etwas Ruhe, um sich auf ihren Auftritt vorzubereiten. Viele Fässer sind momentan noch mit der alkoholischen Gärung beschäftigt. Im Frühjahr wird es dann für manche Weine so weit sein. Text: Michael Kast

 

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USA

Saxum Broken Stones 2013

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden überwiegend neue Barriques 2013

Der Saxum Broken Stones 2013 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2013 zeigt er heute zusätzliche Tiefe.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2013 – Paso Robles

2013 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, ausgewogener Jahrgang mit reifer Frucht und besonders feiner, polierter Tanninqualität. Im Broken Stones 2013 stieg ausnahmsweise der Anteil an Petite Sirah – erstmals lag Syrah unter 50 % –, was dem Wein zusätzliche Farbe, Dichte und Struktur gab. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend würzig-erdigen Sekundäraromen, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 48 % Syrah, 22 % Petite Sirah, 17 % Grenache, 6 % Mourvèdre, 4 % Tempranillo und 3 % Roussanne, Jahrgang 2013, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Petite Sirah – in diesem Jahrgang ungewöhnlich stark vertreten – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur und herzhafte Erdigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Mineralität: tiefes, tintiges Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und rote Frucht wie Cassis, schwarze Kirsche, Brombeere und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen, Lakritz, geräucherte Erde, Graphit und eine zartbittere Schokoladennote. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, dicht und vielschichtig, mit reifem, poliertem Tannin und einer kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Tintiges Purpur, Cassis, schwarze Kirsche und Veilchen über Lakritz, geräucherter Erde und Graphit – dicht und mineralisch, mit poliertem Tannin.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 48 % Syrah, 22 % Petite Sirah, 17 % Grenache, 6 % Mourvèdre, 4 % Tempranillo, 3 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023 ist ein sortentypischer Einzellagen-Chardonnay des Weinguts Ziereisen aus Efringen-Kirchen im Dreiländereck. Der Wein stammt aus der Nägelin-Parzelle, wird zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut – eine klare, trockene Linie mit mineralischem Zug.


Markgräflerland / Nägelin-Lage

Efringen-Kirchen liegt am südlichsten Punkt Badens, im Markgräflerland, direkt am Dreiländereck D/F/CH. Das Klima ist warm und sonnenstark, geprägt durch Föhneinfluss und die Wärmespeicherung der Rheinebene. Die Böden der Nägelin-Lage bestehen aus Keuper mit Muschelkalk-Anteilen, ein Untergrund, der dem Chardonnay Mineralität und Zug gibt. Klassifiziert als Landwein Oberrhein, was Ziereisen bewusst für weingesetzliche Freiheit im Keller wählt. Die „Jaspis"-Linie umfasst die besonderen Einzellagenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut. Der unfiltrierte Ausbau hinterlässt feine Trubstoffe, die den Charakter mitprägen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrusschale, weißer Pfirsich und ein Hauch gebrannter Feuerstein – ein mineralischer Zug, der auf den Kalkstein-Untergrund verweist. Am Gaumen eine cremige, leicht griffige Textur bei straffer Säure. Der Abgang ist mittellang, salzig-mineralisch, mit nachhallender Zitrusfrucht.

Am Tisch

Jetzt trinkreif, entwickelt sich bei kühler, dunkler Lagerung bis 2028–2030 weiter. Vor dem Servieren 30–45 Minuten dekantieren; bei 11–13 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Steinbutt, Kalbsbries, gereiftem Ziegenkäse und Kräuterrisotto.


Lage: Markgräflerland, Nägelin-Lage, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay (Einzellage), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert (feine Trubstoffe)
Jahrgang: 2023

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Schaumweine

Gvantsa´s Wine Tsitska Pet-Nat 2023

Schaumwein · Naturwein · Georgien

Der Gvantsa's Wine Tsitska Pet-Nat ist ein naturtrüber Schaumwein aus der georgischen Region Imereti, erzeugt von den Schwestern Baia und Gvantsa Abuladze im Dorf Obcha. Tsitska ist eine autochthone Weißweinrebe Imeretis. Der Wein entsteht nach der Méthode ancestrale: spontan vergoren, noch während der Gärung in die Flasche gefüllt und dort fertig vergoren, ungefiltert und ohne Degorgieren. Im Glas naturtrüb mit feiner Perlage und Aromen von reifer Birne, grünem Apfel und einem zarten Nussanklang.


Obcha – Imereti, Georgien

Die Familie Abuladze bewirtschaftet ihr Weingut in vierter Generation im Dorf Obcha im Bezirk Bagdati, im Westen Georgiens. Die Region Imereti steht für eine über Jahrtausende gewachsene Weinkultur und für autochthone Rebsorten wie Tsitska, Tsolikouri und Krakhuna. Gearbeitet wird nach den Prinzipien des Naturweins: spontane Gärung mit weinbergseigenen Hefen, ohne Zusätze und mit minimalem Eingriff im Keller. Baia und Gvantsa zählen zu den prägenden Stimmen einer jungen georgischen Winzerinnengeneration.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tsitska, ausgebaut als Pet-Nat (Pétillant Naturel). Die Trauben vergären spontan; noch während der Gärung wird der Wein in die Flasche gefüllt, wo die Kohlensäure auf natürlichem Weg entsteht. Der Pet-Nat bleibt ungefiltert und wird weder degorgiert noch dosiert. Enthält Sulfite.

Im Glas

Im Glas naturtrüb und ungestüm, mit feiner Perlage. In der Nase reife Birne, knackiger grüner Apfel und ein zarter Nusston. Am Gaumen frisch, saftig und zupackend, getragen von markanter Säure, salziger Mineralität und einem feinen Gerbstoffgriff, der für Länge und Charakter sorgt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: leichte Vorspeisen, Meeresfrüchte und frische Salate. Gut auch als Aperitif oder pur, um die georgische Naturweinkultur unverfälscht zu erleben. Gut gekühlt servieren.


Lage Obcha, Bagdati, Imereti (Westgeorgien)
Klassifikation Naturwein (Pet-Nat), Region Imereti
Ausbau Reinsortiger Tsitska, Spontangärung, Flaschengärung (Méthode ancestrale), ungefiltert

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Veroilles 1er Cru 2022

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Véroilles · 1er Cru (Monopol) Chambolle-Musigny höchster 1er Cru · 0,6 ha · Bajocium-Kalk 2022

Der Chambolle-Musigny Les Véroilles 1er Cru 2022 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus dem höchstgelegenen Premier Cru von Chambolle – einer Monopol-Lage des Guts oberhalb von Bonnes-Mares. Ein straffer, präziser und aromatischer Pinot Noir mit feiner Mineralität und großer Eleganz.


Les Véroilles – Monopol-Premier-Cru oberhalb von Bonnes-Mares

Les Véroilles ist ein 5,7 Hektar großer Weinberg nördlich des Dorfes Chambolle, oberhalb des Grand Cru Bonnes-Mares. Nur ein kleiner Teil von 0,6 Hektar im südöstlichen Winkel – mit etwas tieferer Bodenschicht – genießt seit der Klassifikationsüberprüfung 1987 Premier-Cru-Status; diese Fläche ist eine Monopol-Lage der Domaine Ghislaine Barthod.

Als höchstgelegener Premier Cru von Chambolle herrscht hier ein kühleres Mikroklima mit starken Tag-Nacht-Schwankungen, was einen eleganten, schlanken Stil fördert. Die Osthänge erhalten reichlich Morgensonne; der Boden besteht fast ausschließlich aus Bajocium-Kalkstein unter lockerem, steinigem Geröll. Die gute Drainage führt zu Wasserstress und damit zu kleinen, konzentrierten Trauben. Der hohe Kalkanteil prägt die präzise Mineralität – eine Tiefe, die an den Nachbarn Bonnes-Mares erinnert.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die schlanke Eleganz von Les Véroilles mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und präzisen Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Elegant, fein geschliffen und beinahe feminin. Zarte Fruchtaromen und eine präzise, kalkgeprägte Mineralität führen über ein subtiles Spiel am Gaumen in einen sehr langen Nachhall.

Zarte Frucht und präzise, kalkgeprägte Mineralität über fein geschliffener Struktur – ein Pinot Noir von großer Klasse.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Véroilles (1er Cru, Monopol Ghislaine Barthod), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); höchster 1er Cru, Bajocium-Kalkstein mit steinigem Geröll, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru (Monopol)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Feinkost

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl kaltgepresst 0,25 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,25 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Beaurepaire blanc 1er Cru 2022

Weißwein · Santenay 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Santenay 1er Cru Le Beaurepaire Côte de Beaune Jean-Marc Vincent Bajocium-Kalkmergel 2022

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Le Beaurepaire" 1er Cru blanc 2022 ist einer seiner vollsten und dichtesten Chardonnays – mit viel Druck, explosiver Reife und einem feinen, sehr mineralischen Finish. Aus einer der großen Premier-Cru-Lagen Santenays.


Santenay Le Beaurepaire – steiler Premier Cru über dem Dorf

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, geprägt von einem hohen Anteil an Mergelstein. Beaurepaire ist eine der beiden großen, zentralen Premier-Cru-Lagen des Orts – eine recht steile, südlich ausgerichtete Hanglage direkt über dem Dorf. Auf 15,50 Hektar, fast den ganzen Tag besonnt und mit warmem Mikroklima, bietet sie dem Chardonnay beste Voraussetzungen.

Die Böden bestehen aus einem Bajocium-Kalkmergel-Gemisch: arm, sehr steinig und kalkhaltig – bestens für großartige, kraftvolle Weine. Jean-Marc Vincent keltert seinen Beaurepaire aus verschiedenen Kleinstparzellen dieses Weinbergs.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem warmen, steinigen Kalkmergel von Beaurepaire ergibt das einen besonders vollen, dichten und zugleich mineralischen Chardonnay mit Druck, Reife und Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Santenay Le Beaurepaire 1er Cru, trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Es ist einer der vollsten und dichtesten Chardonnays von Jean-Marc Vincent, der mit viel Druck, explosiver Reife und einem feinen, sehr mineralischen Finish endet. Dieser Beaurepaire wirkt gar ein wenig wollüstig, sinnlich, wie eine von Rubens auf die Leinwand geworfene Primaballerina. Ein Wein für die zu berauschenden Sinne!

Voll und dicht, mit viel Druck und explosiver Reife – wollüstig und sinnlich, mit feinem, sehr mineralischem Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay Le Beaurepaire 1er Cru (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); steile, südlich ausgerichtete Hanglage über dem Dorf, 15,50 ha; armer, steiniger Bajocium-Kalkmergel
Klassifikation: AOC Santenay 1er Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Hauts Doix Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2021 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2021 stammt von rund 70 Jahre alten Reben aus einer der kleinsten und begehrtesten Lagen der Domaine – im kühlen Jahrgang 2021 ein parfümierter, feinkörniger und präziser Pinot Noir.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt eingebettet zwischen den Premiers Crus Les Amoureuses und Les Charmes am Südende von Chambolle-Musigny. Der sandige, kalk- und tonhaltige Boden entwässert frei und erhält nur am Morgen direkte Sonne – kühl, aber trocken. Das ergibt rassige, tief gefärbte Chambolles von Eleganz und Präzision.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Neuholzeinsatz je nach Jahrgang feinjustiert und nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen. Les Hauts Doix gehört wegen der winzigen Menge zu den gesuchtesten Cuvées des Hauses.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und parfümierter Aromatik.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,50 % vol.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in 40 % neuem Holz (Tronçais), auf der Hefe gereift, unfiltriert. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Eine parfümierte, breit angelegte Aromatik mit fast kreidigem Zug über roter Frucht, getragen von der würzigen Note der Ganztrauben. Am Gaumen sehr feinkörnige Tannine, die den Geschmack rahmen, ohne je trocken zu wirken – ein ernsthafter, präziser Wein, dessen Holz vollständig eingebunden ist.

Parfümiert, kreidig und feinkörnig – ein ernsthafter Wein ohne sichtbare Tannine.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Reh, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Hauts Doix, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); sandig-kalkhaltiger Boden, ca. 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; 40 % Neuholz (Tronçais); Ausbau auf der Hefe; ein Abstich; 13,50 % vol

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Weine

Coste Petrai Prosecco Frizzante Colli Trevigiani

Ein ganz leichter und ehrlicher Perlwein für alle Tage. Feine Perlage, gute Frucht. Unser Hausprosecco!

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