Weinlese 2015 bei Dehesa de Luna

Weinlese 2015 bei Dehesa de Luna (Castilla y Leon):

Mit 50% der bereits geernteten Trauben und den qualitativen Parametern der restlichen Ernte  können wir voraussagen, dass die Qualität der Ernte gut sein wird. Nach dem wärmsten Sommer seit Beginn der Klimaaufzeichnungen, haben wir mit negativen Folgen für die Zusammensetzung der Trauben und der Erträge unserer Weinberge gerechnet. Bei Dehesa de Luna und in unserer Region, glauben wir, wird die Ernte viel besser sein als erwartet, angesichts der klimatischen Bedingungen dieses Sommers.
Die Monate Juni, Juli und August 2015 waren die wärmsten der letzten vier Jahre in Dehesa de Luna. Glücklicherweise war der September etwas kühler, und das trägt dazu bei, dass die Reifung der Schalen der roten Traubensorten sich zufriedenstellend auswirkt.

Als eine unvermeidbare Konsequenz bekommen wir die Moste mit höheren Konzentrationen von Zucker, eine niedrigere Acidität und einen höheren pH-Wert. Ebenso die Polyphenol-Konzentration ist im allgemeinen niedriger. Die Erträge sind bis jetzt normal mit Ausnahme von Cabernet Sauvignon und Petit Verdot.

Besonders in diesem Jahr haben wir durch Bewässerung und eine erfolgreiches Vegetationsmanagement das richtige Mikroklima von Blättern und Trauben erreicht. Das war der Schlüssel, um die negativen Auswirkungen der hohen Temperaturen auszugleichen.

Ebenso im Keller haben wir die Vinifikations- Protokolle angepasst, um das Beste aus jeder Charge der Trauben zu erhalten und in Abhängigkeit von der Charge haben wir die Zeit der Mazeration erhöht, um eine gute Farbextraktion und feine Tannine zu gewährleisten. Wir sind sehr zufrieden mit dem ersten ungefilterten Weinen.

 

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Weine

Ellermann Spiegel Auxerrois

Weißwein · Auxerrois · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Auxerrois ist ein bukettreicher, intensiv fruchtiger Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Auxerrois mit Aromen von Aprikose, Honig und Blüten – sehr saftig, weich und mit fruchtsüßem Eindruck.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Auxerrois ist eine seltene Spezialität im Sortiment.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Auxerrois, eine seltene, mit dem Weißburgunder verwandte Rebsorte. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die feine, aromatische Frucht. Die von Natur aus milde Säure gibt dem Wein seinen weichen, fast fruchtsüßen Charakter.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase ein reiches Bukett aus Aprikose, Honig und blumigen Noten. Am Gaumen sehr saftig und weich, fruchtbetont mit einem fast fruchtsüßen Eindruck und feinem Schmelz. Harmonischer, runder Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als unkomplizierter Genuss oder zu leicht würziger Küche.

Klassische Begleitung: Geflügel, pikanter Fisch, asiatische Küche und mittelkräftiger Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

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Weine

Schäfer-Fröhlich Felsenberg Riesling GG 2021

Weißwein · Schlossböckelheimer Felsenberg GG · Riesling

Riesling VDP.Großes Gewächs Schlossböckelheimer Felsenberg Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr & Quarz Spontangärung · reduktiv 2021

Der Schäfer-Fröhlich Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021 stammt aus einer der großen Steillagen der Nahe – einer südexponierten Vulkanporphyr-Lage mit Quarz, direkt neben der berühmten Kupfergrube. Ein vielschichtiger, würzig-mineralischer Riesling von Fülle, Finesse und Tiefe.


Schlossböckelheimer Felsenberg – Vulkanporphyr und Quarz

Der Felsenberg ist eine VDP.Große Lage in Schlossböckelheim an der Nahe – eine steile, südexponierte Felslage hoch über dem Fluss, unmittelbar neben der legendären Kupfergrube. Wie der Stromberg ist er von verwittertem vulkanischem Porphyr geprägt, hier jedoch zusätzlich von Quarz durchzogen. Dieser Boden verleiht dem Riesling Fülle, würzige Mineralität und eine vielschichtige, zugleich elegante Struktur.

Die steile Hanglage erfordert Handlese; die intensive Sonneneinstrahlung der Südausrichtung und das kühle Mikroklima sorgen für langsame, vollständige Reife bei erhaltener Säure. Das ist die Grundlage für ein langlebiges, terroirgenaues Großes Gewächs.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr und Quarz des Felsenberg ergibt das ein Großes Gewächs von feiner Spannung, würziger Mineralität und Vielschichtigkeit – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Schlossböckelheimer Felsenberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).

Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Felsenberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr und Quarz des Felsenberg lebt dieses Große Gewächs: reife Zitrus- und exotische Frucht, gelbes Steinobst, dazu eine feine Kräuterwürze und rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen zeigt er Fülle und Präzision zugleich, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer würzig-salzigen Tiefe. Vielschichtig und fein gezeichnet, mündet er in einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Zitrus, exotische Frucht, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – vielschichtig und präzise, mit würzig-salziger Tiefe und langem Nachhall.

Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schlossböckelheimer Felsenberg, Nahe (Deutschland); VDP.Große Lage, südexponierte Steillage über der Nahe neben der Kupfergrube; verwitterter vulkanischer Porphyr mit Quarz
Klassifikation: VDP.Großes Gewächs, Riesling (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, langes Vollhefelager, reduktiver Stil; Handlese

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Weine

Hermann Ludes Mosel Riesling

Weißwein · Mosel · Riesling (feinherb)

Riesling Mosel · Thörnich feinherb Schieferböden

Der Mosel Riesling feinherb von Hermann Ludes ist der süffige, saftige Basis-Riesling des Guts – steinig, intensiv und von makelloser Frische. Ein Paradebeispiel für einen authentischen Mosel-Riesling, wie er sein sollte.


Mosel-Riesling – Steillagen rund um Thörnich

Es wird Zeit, mehr Werbung für die herausragenden Mosel-Rieslinge zu machen, die quasi um die Ecke wachsen. Was hier in mühevoller Handarbeit und in respekteinflößenden Steillagen den Schieferböden abgerungen wird, ist spektakulär lecker, unfassbar lagerfähig – und sollte von mehr Menschen wahrgenommen werden.

Der Basis-Riesling stammt aus Weinbergen der Gemarkung Thörnich und der Steillage Ritsch – Riesling von den typischen Schieferböden der Mittelmosel.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling von der Mosel, feinherb ausgebaut, mit gerade einmal 10 % Alkohol – damit angenehm leicht.

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Wie alle Ludes-Weine profitiert auch dieser stark von Luft: am besten einige Stunden, besser noch ein paar Tage vor dem Genuss öffnen.

Im Glas

Süffig, saftig, weinig und intensiv, mit makelloser Frische. Die vorhandene Restsüße wirkt durch die tragende Säurestruktur frisch und transparent – fast knackig, immer steinig und deutlich nach den Schieferböden der Mosel schmeckend. Leicht und animierend, ein perfekt gemachter Alltags-Riesling von echter Herkunft.

Steinig, knackig und makellos frisch – ein authentischer Mosel-Riesling, wie er sein sollte.

Vor dem Genuss unbedingt einige Stunden, besser ein paar Tage belüften. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitig zu hellem Fleisch, Fisch, würziger asiatischer Küche oder mild-würzigem Käse. Ebenso ein süffiger Aperitif.


Lage: Mosel (Gemarkung Thörnich, Steillage Ritsch); Schieferböden
Klassifikation: Mosel Riesling, feinherb
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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Weine

Château La Nerthe Châteauneuf-du-Pape Rouge Organic 2022 BIO

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Rhône · Bio

Château La Nerthe Châteauneuf-du-Pape Rouge ist ein kraftvoller Bio-Rotwein aus dem südlichen Rhônetal vom renommierten Château La Nerthe, einem der ältesten Güter von Châteauneuf-du-Pape. Die Cuvée vereint die klassischen Rhône-Sorten. Im Glas majestätisch, vielschichtig und kraftvoll.


Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape liegt im südlichen Rhônetal und ist berühmt für seine von Rollkieseln („galets roulés"), Sand und Kalk geprägten Böden. Das warme, mediterrane Klima verleiht den Weinen Kraft, Würze und Tiefe. Château La Nerthe bewirtschaftet seine Reben ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée wird von Grenache dominiert, ergänzt um Syrah, Mourvèdre und Cinsault. Nach der Gärung reift der Wein im Holz (Fuder und Barrique), das ihm Struktur und feine Würze gibt, ohne die reife Frucht zu überdecken.

Im Glas

Dichtes Lila mit violetten Tönen. In der Nase starke Würznoten, Pfeffer und reife Kirsche. Am Gaumen gut eingebundene Gerbstoffe und ein herzhafter Charakter; majestätisch, vielschichtig und kraftvoll. Der Abgang ist sehr lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Fleisch und würzige mediterrane Gerichte.


Lage: Châteauneuf-du-Pape, südliches Rhônetal; Galets/Sand/Kalk
Klassifikation: Châteauneuf-du-Pape AOC – Rouge
Ausbau: Grenache-dominiert mit Syrah/Mourvèdre/Cinsault, Holzausbau (Fuder/Barrique)

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Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2022

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2022 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2022 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – ein lebendiger, saftiger und vielschichtiger Pinot Noir mit der reinen Frucht und Präzision, für die diese Vosne-Mikro-Domaine berühmt ist.


Hautes Côtes de Nuits – Höhenlage über der Côte

Die Cuvée stammt aus mehreren Parzellen in der Gemeinde Villars (Villers-la-Faye) oberhalb der Côte de Nuits. Diese Höhenlagen liegen rund 1 bis 1,5 °C kühler als die Côte, was den Weinen Frische und Spannung verleiht; Kalkstein prägt den Untergrund.

Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine erwarb ab 2019 mehrere Hektar vor allem in den Hautes Côtes; rund zwei Drittel ihrer Fläche entfallen heute auf Regional-Appellationen.

Jahrgang 2022 – Hautes Côtes de Nuits

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Sébastien Cathiard begann bereits am 2. September zu lesen – früher als üblich –, was klassisch proportionierte Weine mit moderatem Alkohol ergab; dieser Wein erreichte natürliche 13,6 %, für die Höhenlagen ein bemerkenswerter Wert.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Sorgfältige Selektion, vollständige Entrappung und eine lange Maischestandzeit von rund 20–30 Tagen. Der Ausbau erfolgt 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes von etwa 20–25 % auf Regional-Niveau. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Aromen von Kirsche und rauchigen Beeren, dazu eine etwas fülligere Himbeerfrucht. Am Gaumen mittelkräftig, lebendig und vielschichtig, mit fairer Länge und saftigem Kern; eine noch junge Holznote integriert sich mit etwas Reife. Ein klassisch proportionierter Hautes-Côtes mit Cathiard-Handschrift.

Lebendig, saftig und vielschichtig – reine Frucht aus den Höhenlagen über der Côte.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2025–2030. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen um Villers-la-Faye, Höhenlage über der Côte, Kalksteinböden
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, 20–30 Tage Maischestandzeit, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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Weine

Vinos de Encostas Xose Lois Sebio Superheroe MAGNUM

Wein · Rotwein · Spanien

Xosé Lois Sebio Superhéroe ist ein charaktervoller Rotwein von Vinos de Encostas – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum, die dem Wein eine besonders harmonische Reifung schenkt.


Herkunft / Nordwestspanien

Xosé Lois Sebio (Vinos de Encostas) zählt zu den engagierten Erzeugern im atlantisch geprägten Nordwesten Spaniens und arbeitet mit den heimischen, oft alten Rebsorten der Region. Seine Weine stehen für kühle Eleganz, Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Aus autochthonen Reben des Guts vinifiziert, in einem auf Frische und Terroir ausgerichteten Stil. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l), in der der Wein dank des größeren Volumens langsamer und besonders harmonisch reift. Trocken ausgebaut. (Genaue Rebsorte, Herkunft und Ausbau laut Etikett/Steckbrief.)

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Frucht, florale Noten und feine Würze mit mineralischem Anklang. Am Gaumen frisch und saftig, mit lebendiger Säure, fein gewobenen Tanninen und elegantem, langem Abgang.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren, gern leicht gekühlt – die Magnum ist ideal für besondere Anlässe und Tafelrunden.

Passt zu: Geflügel, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.


Erzeuger: Xosé Lois Sebio (Vinos de Encostas), Nordwestspanien
Klassifikation: Rotwein aus autochthonen Reben, trocken (Details laut Etikett)
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter

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Rebsorten

Domaine Francois Raveneau Chablis Montée de Tonnerre Premier Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Montée de Tonnerre rechtes Serein-Ufer · 2,5 ha Kimmeridgium · blauer Ton 2023

Der Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2023 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der größten Premier-Cru-Lagen von Chablis – auf Grand-Cru-Niveau. Energiegeladen und mineralisch, von einer der legendärsten und rarsten Adressen der Region.


Montée de Tonnerre – Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau

Montée de Tonnerre liegt am rechten Serein-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft der Chablis Grand Crus und gilt als einer der besten Premier Crus überhaupt. Raveneaus Parzelle umfasst 2,5 Hektar in Westausrichtung; die Reben stammen zu je einem Drittel aus den 1950er-, 1970er- und 1990er-Jahren. Der Boden besteht aus kimmeridgischem Mergelkalk und blauem Ton – Grundlage für energiegeladene, mineralreiche Weine.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet (die Familie ist mit den Dauvissat verbunden), zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2023 – Chablis

2023 brachte in Chablis einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein kühl-feuchtes Frühjahr verlangte Wachsamkeit, ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer; eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für Chablis steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die energiegeladene, mineralische Art des Montée de Tonnerre trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Montée de Tonnerre (1er Cru), Chablis; rechtes Serein-Ufer nahe den Grand Crus; kimmeridgischer Mergelkalk & blauer Ton, Westlage, 2,5 ha, Reben aus den 1950er/1970er/1990er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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