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26. Februar 2016

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Länder/Regionen

Florent Garaudet Bourgogne Blanc Cuvée Méline 2023

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC Côte de Beaune 2023 Auslese bester Fässer

Der Bourgogne Blanc Cuvée Méline 2023 von Florent Garaudet ist ein eleganter, raffinierter und vollmundiger Chardonnay – ein wahrer Genuss aus einer der faszinierendsten Weinregionen Frankreichs. Méline ist der Name von Garaudets Tochter, der dieser Wein gewidmet ist.


Cuvée Méline – Auslese aus Meursault-Reben

Die Trauben stammen von einer rund 0,28 Hektar kleinen Parzelle südlich des Dorfes Meursault, bestockt mit Reben aus dem Jahr 1966. Der kalkhaltige Tonboden in südlicher Ausrichtung verleiht dem Wein Frische, Fülle und eine feine mineralische Linie.

Für die Cuvée Méline wählt Florent Garaudet aus dem Holzfassausbau die besten Fässer aus und fügt sie zu diesem prachtvollen Ganzen zusammen – das Herzstück seines Bourgogne Blanc.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für klaren Fruchtkern bei tragender Frische – beides spiegelt sich in der perfekt ausbalancierten Art dieses Méline wider.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Ausbau erfolgte zwölf Monate in französischer Eiche (40 % neue 400-l-Fässer, der Rest in 228-l-Barriques). Anschließend wählt Garaudet die besten Fässer aus und assembliert daraus die Cuvée Méline.

Im Glas

Das Bouquet besticht durch ein frisches Zusammenspiel von Zitrusfrüchten, grünem Apfel und reifem Pfirsich, begleitet von Walnuss und einer zarten Honignote. Am Gaumen entfaltet sich der Wein zu einem prachtvollen Ganzen, umspielt von perfekt ausbalancierter Säure, ergänzt um sanfte Vanille und geröstetes Brot – und mündet in einem langen, intensiven Abgang.

Ein eleganter, raffinierter und vollmundiger Weißwein mit langem, intensivem Abgang.

Schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Bestens zu feinen Speisen: Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder mild gereifter Käse.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); kalkhaltiger Tonboden, Reben 1966
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate französische Eiche (40 % neu), Auslese der besten Fässer · reduzierter Pflanzenschutz

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Les Houillères 2023 BIO

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet Les Houillères Côte de Beaune Morey-Coffinet Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2023

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet „Les Houillères" 2023 stammt aus einer winzigen, biodynamisch bewirtschafteten Parzelle mit alten Reben – ein komplexer, gehaltvoller Chardonnay mit großer Finesse und langem Nachhall. Großes Gaumenkino mit viel Potenzial.


Les Houillères – kleine Parzelle, großes Potenzial

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (FR-BIO-01). Seine Weißweine treffen die Essenz von Chassagne: duftige Aromatik, getragen von kraftvoller Mineralität.

Die Parzelle „Les Houillères" ist eine kleine, rund 0,50 Hektar große Weinparzelle, die biodynamisch bewirtschaftet wird. Sie wurde in den 1950er Jahren mit Chardonnay-Reben angelegt und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Premiers Crus Encégnières und Vide-Bourse. Es handelt sich zwar nicht um einen offiziellen Premier Cru, doch die Qualität dieser Parzelle steht dem in nichts nach. Die kalkreichen Böden im Norden von Chassagne bringen einige der angesehensten Chardonnays der Welt hervor.

Jahrgang 2023 – Chassagne-Montrachet

2023 brachte an der Côte de Beaune eine gesunde, großzügige Weißwein-Ernte mit reifer, klar definierter Frucht und animierender Frische. Im Les Houillères ergibt das einen Chardonnay mit Gehalt, Balance und feiner mineralischer Spannung – schon zugänglich, aber mit Potenzial zur Reife.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Nach händischer, selektiver Lese reift der Wein über ein Jahr in 228- und 350-Liter-Fässern aus bester französischer Eiche, wobei sowohl neue als auch ältere Barriques zum Einsatz kommen. Biodynamischer Anbau, FR-BIO-01.

Im Glas

Komplexität, gehaltvoller Charakter, große Finesse und ein langer Nachhall mit viel Potenzial sind beim „Les Houillères" die Garanten für ein großes Gaumenkino. Ein Chardonnay, der die duftige Aromatik und kraftvolle Mineralität von Chassagne-Montrachet auf Villages-Ebene mustergültig verkörpert – mit Tiefe, Spannung und Länge.

Komplexität, große Finesse und ein langer Nachhall – großes Gaumenkino mit viel Potenzial.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert vom Dekantieren oder einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotti sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet, Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); ~0,50 ha, kalkreiche Böden, nahe den 1ers Encégnières und Vide-Bourse; Reben aus den 1950ern
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Villages), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Handlese, über 1 Jahr in 228- und 350-l-Fässern (franz. Eiche, neu und gebraucht); biodynamisch, FR-BIO-01

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Weine

Monteabellon Crianza 14 meses en barrica

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Crianza 14 Meses 2022 stammt aus den höchstgelegenen Tempranillo-Lagen der Bodega in Nava de Roa. Mindestens 14 Monate im Barrique aus französischer und amerikanischer Eiche geben ihm Struktur und feine Würze – ein kraftvoller, fruchtbetonter Ribera del Duero mit reifen Tanninen.


Ribera del Duero

Bodegas Monteabellón wurde im Jahr 2000 von der Winzerfamilie García in Nava de Roa (Burgos) gegründet, mitten in der Ribera del Duero. Für diesen Wein kommen die Trauben aus den höchsten Lagen des Weinguts auf rund 830 bis 950 Metern. Die kalkhaltigen Lehmböden mit Kalkstein und die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bringen Trauben mit Konzentration und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo (Tinta del País). Der Wein reift mindestens 14 Monate im Barrique – zu 70 % aus französischer und zu 30 % aus amerikanischer Eiche. Das Holz ist fein eingebunden und lässt der Frucht ihren Raum. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Kirschrot mit granatfarbenem Rand. In der Nase kandierte Früchte und süße Gewürze, harmonisch verbunden mit hochwertigem Holz. Am Gaumen saftig, kraftvoll und fruchtig, mit reifen Tanninen und elegantem Nachhall.

Am Tisch

Bei 14–16 °C servieren.

Passt zu: Fleisch vom Grill, Braten, Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Nava de Roa (Burgos, Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: D.O. Ribera del Duero – Crianza, 100 % Tempranillo (Tinta del País), trocken
Jahrgang: 2022
Ausbau: mind. 14 Monate Barrique (70 % französische, 30 % amerikanische Eiche)

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USA

Vineyards High Contrast Vineyard Syrah 2017

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2017

Der Horsepower Vineyards High Contrast Vineyard Syrah 2017 ist ein Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – rauchig, elegant und kraftvoll, mit samtiger Festigkeit und einem langen, an Komplexität gewinnenden Finale aus einer Lage, in der Basaltkies und Lehmböden aufeinandertreffen.


High Contrast Vineyard – Kies trifft Lehm

Der 2013 gepflanzte Weinberg liegt am Rand des Rocks District of Milton-Freewater, dort wo das Basalt-Kiesbett ausläuft und in siltige Lehm- und Lössböden übergeht. Aus diesem Kontrast – große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape neben fruchtbareren Feinböden – leitet sich der Name „High Contrast" ab, und er prägt den zugleich würzig-mineralischen und geschmeidigen Charakter des Weins.

Gepflanzt ist die Lage ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2017 – Walla Walla Valley

2017 gilt nach drei Hitzejahren als klassischer, eleganter Jahrgang im Walla Walla Valley: ein kühler Start mit später Knospe und verzögerter Blüte, ein heißer Sommer, der die Reife wieder einholte, und ideale Erntebedingungen mit warmen Tagen und kühlen Nächten.

Das Ergebnis sind Syrahs mit mehr Anmut, Frische und Finesse als die wärmeren Vorjahre – ein idealer Jahrgang für vielschichtige, balancierte Weine mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2017. Ausbau über 15 Monate in ausschließlich neutralen französischen Eichenfässern. Nur 386 Kisten wurden erzeugt.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts.

Im Glas

Tiefes Rubin mit purpurnem Rand. Ein ausgeprägt rauchiges Bouquet mit feinen Noten von dunkler Schokolade über Brombeere, dazu gerösteter Kaffee, Petrichor, gebackene Erde und getrocknete Kräuter. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, elegant und zugleich kraftvoll, mit einem balancierten Gerüst noch jugendlicher Tannine und einer samtigen Festigkeit am Mittelgaumen. Das lange Finale gewinnt mit Luft an Komplexität und Druck.

Rauchig, elegant und kraftvoll – ein Syrah von der Bruchstelle zwischen Basaltkies und Lehm.

Jung noch verschlossen: vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit ein paar Jahren Flaschenreife gewinnt er deutlich und hat Potenzial bis etwa 2032. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: High Contrast Vineyard, Rand des Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle und siltiger Lehm, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Pferdezug, Erziehung sur échalas; 15 Monate neutrale französische Eiche

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne Montrachet 2023

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Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet (Village) Les Houillères Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet 2023 wird aus einer 0,48 Hektar großen Parzelle mit über dreißig Jahre alten Chardonnay-Reben gewonnen – ein facettenreicher, mineralischer Dorfwein von Präzision und Energie.


Chassagne-Montrachet – die Lage

Chassagne-Montrachet ist ein Dorf in der Unterregion Côte de Beaune in Burgund und eine Gemeinde-Appellation, die bereits 1937 gegründet wurde. In der Appellation werden Rotweine aus der Rebsorte Pinot Noir vinifiziert, als auch Weißweine aus der Chardonnay-Traube. Das Verhältnis der Produktion von Rot- zu Weißweinen liegt ungefähr bei 1/3 zu 2/3; historisch sind die Weißweine wesentlich renommierter als ihre roten Pendants.

Die Böden rund um die Gemeinde weisen einen besonders hohen Kalksteingehalt auf, insbesondere an den Hängen der Côte d'Or. Im Süden findet man eine höhere Konzentration von Kalkmergel und rotem Kies, besser geeignet für Pinot Noir; im Norden weichen die härteren Mergelsteine feineren Kalksteinstrukturen, in denen einige der weltweit angesehensten Chardonnays entstehen. Thomas Moreys Parzelle liegt am äußersten Nordende des Dorfes im Lieu-dit Les Houillères, direkt an der Grenze zu Puligny-Montrachet, auf rotem Ton-Kalk-Boden über Kalksteinbasis.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Die Gärung erfolgt über einen Monat mit Naturhefen bei 15 °C rein spontan. Eine längere Verweilzeit auf der Vollhefe, eine nach hinten gezogene malolaktische Gärung und der Ausbau in zu 4/5 gebrauchten Barriquefässern bei lediglich 1/5 Neufassanteil machen diesen Chassagne-Montrachet facettenreicher, spritziger, mineralischer und im Finish deutlich cremiger als viele vergleichbare Weine. Lange Ausbauzeiten, sensibles und zurückhaltendes Eingreifen sowie eine Weinbergspflege von Hand sind das Credo dieses langlebigen Tropfens.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase rauchige Mineralik, weißer Pfirsich, Apfel und Melone. Am Gaumen großzügig fruchtig mit feiner Feuersteinnote unter dem Fleisch, dazu eine cremige Textur, klare Struktur und gute Dichte für das Niveau – mit viel Energie und Länge.

Facettenreich, mineralisch und cremig zugleich – ein Dorfwein mit Spannung und Energie.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu Steinbutt oder Seeteufel in feiner Sauce, zu Hummer und Langustinen, zu Geflügel in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet (Village), Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Frankreich); roter Ton-Kalk über Kalkstein, 0,48 ha, Reben 30+ J.
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; 1/5 Neuholz, 4/5 gebrauchte Barriques, Vollhefe ohne Bâtonnage; Handarbeit im Weinberg

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Weine

David Léclapart L'Aphrodisiaque 2019 BIO

Der David Léclapart L'Aphrodisiaque 2019 verbindet Chardonnay (80 %) und Pinot Noir (20 %) aus dem Premier-Cru-Dorf Trépail. Ein Jahrgangschampagner aus biodynamischem Anbau, vollständig im Holzfass ausgebaut und wie alle Léclapart-Champagner ohne Dosage gefüllt.

Im Glas

Hellgold mit goldenen Lichtern, sehr feine Perlen. Im Duft reife Zitrusfrüchte und Orangenschale, dazu Biskuit und Gewürze. Am Gaumen elegant, würzig und saftig, voller Finesse und lebendiger Spannung. Ein sehr langer, mineralischer Abgang.

Mach was draus

Austern, Meeresfrüchte, edler Fisch oder feine Vorspeisen. Auch als besonderer Aperitif für Kenner. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas und gib ihm Zeit. Er kann noch einige Jahre reifen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der 2019er ist feiner und würziger als der 2018er. Beide nebeneinander – das ist ein Erlebnis.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie unterscheidet er sich vom 2018er? 2019 zeigt sich eleganter und würziger, mit mehr Zitrus. 2018 ist üppiger und fruchtiger.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit eigenen Hefen, vollständig im Holzfass ausgebaut, ungeschönt und unfiltriert, ohne Dosage.

Wer steht dahinter? David Léclapart, der das Gut seiner Familie in Trépail heute leitet – als dritte Generation. Er arbeitet seit 1998 biodynamisch auf rund drei Hektar und füllt nur Jahrgangschampagner ohne Dosage.

Chardonnay 80 %, Pinot Noir 20 % · Trépail Premier Cru, Montagne de Reims · Kreide · Jahrgang 2019 · Spontangärung · Holzfass · ungeschönt, unfiltriert · Brut Nature · bio, Demeter · David Léclapart, Trépail · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Barbadillo Cream Sherry

Der fertige Oloroso wird mit dem Süßwein Moscatel oder Pedro Ximénez verschnitten. Der Cream von Barbadillo gehört zu den Feinsten und überzeugt durch seine elegante und lang anhaltende Art.

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Rebsorten

Lafarge Volnay Village 2023

Rotwein · Volnay · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay AOC (Village) mehrere Parzellen · 2,62 ha · Reben Ø 50 J. Handarbeit im Weinberg · überwiegend entrappt · max. 25% neu 2023

Der Volnay Village 2023 der Domaine Michel Lafarge ist ein echter Charmeur von einer der Top-Adressen des Burgunds. Reife Kirschen, saftige Pflaumen und feine Beerenfrucht treffen auf lebhafte Frische, seidige Textur und eine feingliedrige Struktur – Finesse, Klarheit und Eleganz wie aus dem Bilderbuch des klassischen Volnay.


Volnay – Archetyp des eleganten Burgunders

Volnay an der Côte de Beaune ist berühmt für die elegantesten, duftigsten Pinot Noirs der Region. Die Domaine Michel Lafarge gilt als Archetyp des klassischen Volnay – raffiniert, duftend und feminin, mit Präzision und Konturenschärfe. Der Volnay Village stammt aus mehreren Parzellen mit zusammen 2,62 Hektar und durchschnittlich 50 Jahre alten Reben.

Die Lafarges sind seit dem frühen 19. Jahrhundert Winzer; heute führen Frédéric und Chantal Lafarge die Domaine. Gearbeitet wird mit Kompost und Pflanzenpräparaten, mit Pflanzungen überwiegend aus „sélection massale".

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 50 Jahre alten Reben aus mehreren Parzellen.

Traditionell und zurückhaltend vinifiziert: überwiegend (80–100 %) entrappt, mit sehr maßvollem Einsatz neuen Holzes (max. 25 %), Ausbau im mehrere Jahrhunderte alten Keller. Das Gut ist seit 2000 Ecovert-zertifiziert.

Im Glas

Vielschichtig: rote und dunkle Beerenfrucht, Veilchen und Gewürze. Am Gaumen klare Frische, seidige Textur und feine, reife Tannine, getragen von einer feingliedrigen Struktur – die Handschrift des Guts.

Rote und dunkle Beere, Veilchen und Würze über seidiger Textur und feinem Tannin – Finesse, Klarheit und Eleganz.

Schon jung viel Freude, mit Potenzial für einige Jahre Reife. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Volnay (Côte de Beaune); mehrere Parzellen, 2,62 ha, Reben Ø 50 Jahre
Klassifikation: Volnay AOC
Ausbau: Pinot Noir, überwiegend entrappt; max. 25% neues Holz; Ecovert-zertifiziert

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