Blog

5. Dezember 2016

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Bertheau Bonnes Mares Grand Cru 2021

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2021

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2021 der Domaine François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny; in Bertheaus Händen verbindet sich diese Statur mit der seidigen Eleganz von Chambolle.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze. Bei Bertheau verbindet sich diese Statur mit seidiger Eleganz; das Tannin ist fest und zugleich fein, der Abgang lang.

Kraft und Struktur, getragen von seidiger Eleganz – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Envinate Palo Blanco Las Molinas blanco 2024

Weißwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Blanco

100 % Listán Blanco Teneriffa · Los Realejos Lage Las Molinas (seit 1897) Envínate Vulkanboden · ~550 m 100-J.-Reben 1.500-l-Holzfass 2024

Der Envínate Palo Blanco Las Molinas 2024 ist ein reinsortiger Listán Blanco aus dem Filetstück eines uralten Vulkan-Weinbergs – unfassbar straff, mit mineralischer Struktur und gletschergleicher Säure. Ein authentisches, kleines Meisterwerk.


Las Molinas – uralter Weinberg über Los Realejos

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Las Molinas ist ein uralter Weinberg in der Gegend von Los Realejos (Valle de la Orotava), der 1897 erstmals dokumentiert wurde – wahrscheinlich sind die Listán-Blanco-Reben hier noch deutlich älter. Sie wachsen auf vulkanischen Böden in rund 550 Metern Höhe. Aus dem Filetstück dieses alten Weinbergs wird der Palo Blanco Las Molinas gewonnen.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2024 einen vertikalen, mineralisch-straffen Weißwein von großer Frische und Spannung. Die uralten Reben und der schonende Ausbau betonen die kompromisslose, herkunftsgenaue Stilistik dieser Einzellage.

Ausbau

Reinsortiger Listán Blanco aus dem Jahrgang 2024, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Nach sorgfältiger Selektion reift dieser straffe, mineralisch strukturierte Weißwein in einem 1.500-Liter-Holzfass – im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Ein unfassbar straffer Weißwein mit mineralischer Struktur: Fenchel, knackiger Apfel, Würze, weißer Tee und leichte oxidative Noten. Am Gaumen lang und explodierend, mit einem ellenlangen Abgang. Die Säure ist prägnant und gletschergleich – ein authentisches, kleines Meisterwerk.

Unfassbar straff und mineralisch – lang und explodierend, mit prägnanter, gletschergleicher Säure.

Profitiert vom Dekantieren; gewinnt mit etwas Luft und Reife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Tapas und Reisgerichten, zu Geflügel sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava, Lage Las Molinas (Los Realejos; Kanaren, Spanien); ~550 m, vulkanische Böden; über 100 Jahre alte Reben, Weinberg erstdokumentiert 1897
Klassifikation: Weißwein, Teneriffa; 100 % Listán Blanco (trocken)
Ausbau: Selektion aus dem Filetstück der Lage, Reife im 1.500-l-Holzfass; minimal-invasiv, organischer Anbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra kaltgepresst 5 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. Im praktischen 5-Liter-Vorratsgebinde.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls. Der 5-Liter-Kanister ist ideal für Vielnutzer und die regelmäßige Küche.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Vielseitig für die tägliche Küche – zum Verfeinern und Zubereiten.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten. Nach dem Öffnen kühl, dunkel und gut verschlossen lagern.

Vorratsgebinde 5 Liter

Das 5-Liter-Vorratsgebinde ist die wirtschaftliche Wahl für Haushalte mit hohem Verbrauch und für die Gastronomie. Am besten füllt man jeweils eine kleinere, dunkle Flasche für die Küche ab und lagert das Gebinde kühl, dunkel und gut verschlossen.

Zum Kennenlernen gibt es das Öl auch in der 0,25- und der 0,5-Liter-Flasche.

Häufige Fragen

Was bedeutet „nativ extra“?
Natives Olivenöl extra ist die höchste Güteklasse für Olivenöl in der EU. Es wird ausschließlich mechanisch gewonnen, ohne chemische Behandlung, und darf höchstens 0,8 % freie Fettsäuren enthalten.

Was heißt „kaltgepresst“?
Der Begriff darf nur verwendet werden, wenn die Oliven bei höchstens 27 °C verarbeitet wurden. Die niedrige Temperatur schont Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe.

Wie wird Olivenöl richtig gelagert?
Kühl, dunkel und gut verschlossen, nicht im Kühlschrank. Nach dem Öffnen am besten innerhalb weniger Monate verbrauchen.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst
Inhalt: 5 Liter
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 5,0 Liter (Kanister)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.03.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024

Rotwein · Langhe DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Neive · 180–200 m Ton-Sand-Boden große Eichenfässer 2024

Der Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024 stammt von jüngeren Reben auf tiefgründigen Ton-Sand-Böden in Neive. Die Familie Busso bestimmt diese Trauben schon bei der Lese für den Langhe Nebbiolo – er ist eine eigene Kategorie im Sortiment, kein herabgestufter Barbaresco. Im Glas ein harmonischer, fruchtbetonter Nebbiolo mit feinem Tannin und der Frische des kühleren Jahrgangs 2024.


Neive – jüngere Reben auf den tiefgründigen Böden am Hangfuß

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet. Heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut in Neive, seit 2019 und traditionell gearbeitet.

Die Trauben für den Langhe Nebbiolo wachsen in der Gemeinde Neive auf 180 bis 200 Metern Höhe, nach Südwesten ausgerichtet, im Guyot-System erzogen. Die Böden sind tonig-sandig und damit tiefgründiger und nährstoffreicher als in den Barbaresco-Lagen des Hauses. Zum Vergleich: Die Busso-Crus Albesani und Gallina liegen auf 210 bis 240 Metern und stehen auf Kalk mit Ton und Schluff, San Stunet in Treiso erreicht rund 400 Meter.

Genau dieser Unterschied prägt den Wein. Die fetteren Böden und die jüngeren Stöcke bringen fruchtigere, weichere Nebbiolo-Trauben mit zugänglicherem Tannin hervor. Statt sie in einen Barbaresco einfließen zu lassen, keltert die Familie sie seit Jahren gezielt als eigenständigen Langhe Nebbiolo.

Jahrgang 2024 – Langhe

Auf einen Winter mit wenig Regen und kaum Schnee folgte in den Langhe ein sehr regenreiches Frühjahr. Die Niederschläge beendeten die Sorge vor Trockenheit, erschwerten aber die Arbeit im Weinberg: Der Druck durch Falschen und Echten Mehltau lag deutlich über dem Vorjahr, besonders in ohne Herbizide bewirtschafteten Lagen. Im Sommer folgten Hitzewellen.

Die Nebbiolo-Lese begann um den 10. Oktober. Drohender Herbstregen zwang viele Betriebe, in kurzen Zeitfenstern zu lesen – die Ernte zog sich über Wochen, die tatsächlichen Lesetage waren aber knapp. 2024 ergibt im Piemont Weine mit etwas niedrigerem Alkohol als in den Vorjahren und sehr guter Säure – frisch und ausgewogen, eine gute Voraussetzung für einen früh zugänglichen Langhe Nebbiolo.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Gärung und Maischestandzeit erfolgen im Stahltank bei kontrollierten 28 bis 30 °C. Die vergleichsweise warme Gärung zieht Farbe und Frucht aus den Schalen. Anschließend reift der Wein in großen Eichenfässern, die Struktur geben, ohne Holzaromen aufzuprägen, und schließlich in der Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. In der Nase rote Kirsche, Himbeere und ein Hauch Rose. Am Gaumen harmonisch und ausgewogen, mit saftiger Frucht, frischer Säure und einem feinen, gut eingebundenen Tannin, das dem Wein Länge gibt.

Junge Reben auf Ton und Sand, großes Holz und ein frischer Jahrgang 2024: Nebbiolo mit roter Frucht und feinem Tannin, früh zugänglich.

Schon jetzt zugänglich, profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Geflügel und Vitello tonnato, gegrilltes und geschmortes Fleisch sowie mittelreifer Käse.


Produzent Piero Busso, Neive
Rebsorte Nebbiolo
Lage Neive, Piemont · 180–200 m · Südwest · tonig-sandiger Boden · jüngere Reben · Guyot
Klassifikation Langhe DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Gärung und Maischestandzeit im Stahltank bei 28–30 °C
Ausbau große Eichenfässer · Flaschenreife
Zertifizierung

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Pimentón Picante Ahumado

Feinkost · Gewürz · Spanien

El Avión Pimentón Picante Ahumado ist ein scharfes, geräuchertes Paprikapulver aus Spanien. Seine Besonderheit ist die leicht rauchige Note, die durch ein traditionelles Räucherverfahren über Eichenholz entsteht – ein Gewürz für alle, die es würzig und pikant mögen.


Herkunft

Hinter El Avión steht ein spanisches Familienunternehmen aus Aspe (Alicante), das seit 1918 Safran und Gewürze verarbeitet. Pimentón gehört zu den meistverwendeten Gewürzen der spanischen Küche.

Herstellung und Räucherung

Verarbeitet werden reife rote Paprikaschoten der scharfen Sorte. Nach dem Trocknen und Mahlen wird das Pulver leicht über Eichenholz angeräuchert. So entsteht die typische rauchige Note, die sich mit der Schärfe der Paprika verbindet.

Geschmack

Tiefrotes Pulver mit kräftigem Paprikageschmack, deutlicher Schärfe und einer fein rauchigen Komponente. Verleiht Gerichten zugleich Farbe, Würze und Pikanz.

In der Küche

Zum Würzen und Färben vieler Gerichte – sparsam einsetzen, Schärfe und Aroma sind intensiv. Klassisch in der Paella, ebenso zu Fleisch, Fisch und Eintöpfen.

Passt zu: Paella, Schmorgerichten, Fleisch, Fisch und Eintöpfen.


Hersteller: El Avión (seit 1918, Aspe/Alicante)
Produkt: Pimentón (Paprikapulver)
Sorte: Picante Ahumado (scharf, geräuchert)
Herkunft: Spanien
Verarbeitung: über Eichenholz geräuchert, gemahlen
Mindesthaltbarkeit (MHD): 27.05.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Force Majeure Red Mountain Estate Viognier 2019

Weißwein · Red Mountain · Viognier

Viognier Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2019

Der Force Majeure Red Mountain Estate Viognier 2019 ist ein rarer, voller und ausdrucksstarker Weißwein von der berühmten Red Mountain AVA – reich, doch nie ölig, mit wunderbar balancierter Säure, strahlender Frische und Länge. Eine echte Rarität.


Force Majeure – Estate Viognier von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA.

Auf der Red-Mountain-Lage wächst nur eine sehr kleine Menge Viognier – direkt unterhalb einiger Syrah-Parzellen. Ein Teil davon dient der Co-Fermentation mit dem Syrah, der Rest wird zum Estate Viognier ausgebaut. Die Produktion ist so limitiert, dass der Wein eigentlich ausschließlich Mitgliedern der Mailing-List vorbehalten ist.

Jahrgang 2019 – Red Mountain

2019 war in Washington State ein gemäßigter, ausgewogener Jahrgang, der aromatische Weißweine mit klarer Frucht und lebendiger Säure hervorbrachte. Beim Viognier ergibt das einen vollen, ausdrucksstarken Wein, der seine Fülle stets mit Frische und Balance verbindet.

Ausbau

Reinsortiger Viognier aus dem Jahrgang 2019.

Gepresst und vergoren in Beton und neutralen (gebrauchten) französischen Eichenfässern. So entsteht ein voller, reicher und ausdrucksstarker Wein, der nie ölig oder breit wirkt, sondern eine wunderbar balancierte Säure mit strahlender Frische und Länge bewahrt.

Im Glas

Voll, reich und ausdrucksstark, dabei nie ölig oder breit. Typisch für diesen Wein sind Aromen von Zitrus, Litschi, weißen Blüten und Würze. Am Gaumen getragen von einer wunderbar balancierten Säure, die für strahlende Frische und Länge sorgt.

Voll, reich und ausdrucksstark – ohne je ölig zu wirken, mit strahlender Frische, Balance und Länge.

Bei 10–12 °C servieren. Hinweis: Der 2019er trägt ein gelbes Wachssiegel, keine Folie mehr über dem Korken. (Martín Apell)

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce, zu mild-würziger asiatischer Küche sowie zu jungem Weichkäse.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage unterhalb der Syrah-Parzellen (Washington State, USA)
Klassifikation: Red Mountain AVA, Viognier (trocken)
Ausbau: 100 % Viognier; gepresst und vergoren in Beton und neutraler französischer Eiche; sehr limitierte Produktion

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Maxime Crotet Bourgogne Aligoté Vielles Vignes 2025

Weißwein · Bourgogne Aligoté AOC · Vieilles Vignes

Aligoté Bourgogne Aligoté AOC 2025 Pernand-Vergelesses Reben von Ende der 1980er Bâtonnage während der Gärung 10 Monate französische Eiche

Der Bourgogne Aligoté 2025 von Maxime Crotet stammt aus Pernand-Vergelesses, von Reben, die Ende der 1980er Jahre auf Kalkboden gepflanzt wurden. Aligoté gilt als zweite weiße Rebsorte Burgunds und wird meist als Kir-Grundlage abgetan – Crotet behandelt sie wie einen Lagenwein: Spontangärung im Holz, zehn Monate Ausbau, kein Schwefel bis zur Füllung.


Aligoté in Pernand-Vergelesses – Kalk statt Kompromiss

Bourgogne Aligoté ist die einzige regionale Appellation Burgunds, die nach einer Rebsorte benannt ist statt nach einem Ort. Das erklärt zugleich ihren Ruf: Aligoté wurde historisch dort gepflanzt, wo Chardonnay nicht den besten Platz bekam – auf den oberen Hangpartien, in den Nebentälern, auf den kühleren Parzellen. Der Wein galt als Karaffenwein, gut genug für den Kir, zu wenig für die Flasche.

Dabei unterscheiden sich die Herkünfte deutlich. Aligoté aus den Hautes-Côtes fällt frischer und schlanker aus, während die Weine aus Pernand-Vergelesses als die geschmeidigeren und fruchtigeren gelten – die Gemeinde am Fuß des Corton-Hügels ist unter Kennern die Referenzherkunft für Aligoté außerhalb von Bouzeron, das für diese Sorte eine eigene Village-Appellation besitzt. Die Reben dieser Cuvée stehen auf kalkreichen Böden und wurden Ende der 1980er Jahre gepflanzt.

Rund vier Jahrzehnte Rebenalter sind bei Aligoté die Ausnahme, weil die Sorte in Zeiten geringer Wertschätzung reihenweise gerodet und durch Chardonnay ersetzt wurde. Was überlebt hat, steht meist an Standorten, die man nicht umbestocken wollte. Alte Aligoté-Anlagen regulieren ihren Ertrag selbst und liefern die Konzentration, die der Sorte in jungen Anlagen fehlt – hier liegt der Unterschied zwischen einem Karaffenwein und einem Wein mit Struktur.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

Milder Winter, warmer Frühling, trockener und sonniger Sommer – 2025 lief der Vegetationszyklus im Burgund durchgehend vor dem Kalender. Eine Hitzewelle Mitte August beschleunigte die Reife zusätzlich, ohne die Säure abzubauen; der Gesundheitszustand der Trauben war durchweg gut, Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle. Für eine von Natur aus säurebetonte Sorte wie Aligoté ist ein warmes Jahr kein Nachteil, sondern die Chance auf physiologische Reife bei erhaltener Frische.

In der Côte de Beaune wurden die weißen Sorten ab dem 23. bis 25. August gelesen, rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und auf dem Niveau von 2022. Die Sommertrockenheit hielt die Beeren klein und ließ die Erträge von Parzelle zu Parzelle stark schwanken, in Einzelfällen bis zur halben Ernte. Ältere Rebanlagen kamen mit der Hitze erkennbar besser zurecht als junge – ein Umstand, der einer Anlage aus den 1980er Jahren in diesem Jahrgang unmittelbar zugutekommt.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Aligoté, Jahrgang 2025. Die Trauben werden direkt gepresst, der Most setzt sich anschließend rund zwölf Stunden im temperaturkontrollierten Tank ab. Vergoren wird spontan mit den traubeneigenen Hefen im Holzfass – ohne Reinzuchthefe, ohne Enzyme.

Während der alkoholischen Gärung wird regelmäßig bâtonniert, um die Feinhefe in Schwebe zu halten; das baut Textur auf, ohne dass Säure verloren geht. Der Ausbau dauert zehn Monate in französischer Eiche, die Fässer werden wöchentlich aufgefüllt, um Oxidation zu begrenzen – eine Notwendigkeit, wenn während des gesamten Ausbaus kein Schwefel zugegeben wird. Geschwefelt wird ausschließlich bei der Abfüllung, in minimaler Menge.

Im Glas

Blasses Strohgelb mit grünem Reflex. In der Nase Akazienblüte und Weißdorn – die florale Signatur der Sorte –, dazu grüner Apfel, Zitronenschale und ein Hefeton aus dem Bâtonnage. Am Gaumen straff und salzig, mit der klaren Säurekante, die Aligoté von Chardonnay unterscheidet, aber breiter aufgebaut als ein Karaffen-Aligoté aus dem Stahltank. Der Abgang bleibt trocken und zitrisch, mit kreidigem Nachklang vom Kalk.

Bourgogne Aligoté ist die einzige Regionalappellation Burgunds, die nach einer Rebsorte benannt ist – nicht nach einem Ort.

Servieren bei 10 bis 12 °C. Einfacher Aligoté ist nach ein bis drei Jahren am Ende; diese Version hält durch Rebenalter, Holzausbau und Feinhefelager deutlich länger und gewinnt in den ersten Jahren noch an Breite. Bei minimaler Schwefelung gehört sie konstant kühl gelagert.

Am Tisch

Zu Schnecken in Kräuterbutter – der Klassiker der Region –, zu Austern und Meeresfrüchten, zu gebratenem Fisch und zu Ziegenkäse. Auch zu Frittiertem und zu hellem Fleisch in heller Sauce, wo die Säure das Fett auffängt. Für den Kir ist dieser Wein zu schade; wenn Kir, dann mit einem einfacheren Aligoté.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Aligoté
Herkunft Pernand-Vergelesses, Côte de Beaune
Klassifikation Bourgogne Aligoté AOC
Jahrgang 2025
Rebenalter Gepflanzt Ende der 1980er Jahre
Vinifikation Direktpressung · 12 Stunden Vorklärung · Spontangärung im Holz · Bâtonnage während der Gärung
Ausbau 10 Monate französische Eiche · wöchentliches Auffüllen · kein SO₂ im Ausbau
Schwefelung Minimal bei der Abfüllung
Trinkempfehlung 2026–2031
Boden Kalkreich

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Martin Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett fruchtig süß

Weißwein · Baden · Muskateller Kabinett

Gelber Muskateller Kabinett Markgräflerland, Baden Handlese dezente Restsüße

Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett ist ein Aromasortenwein vom Weingut Martin Waßmer aus Schlatt bei Bad Krozingen. Die Muskateller-Traube, eine der ältesten bekannten Rebsorten, zeigt hier einen intensiven Duft nach reifer Aprikose, Blüten und Litschi. Am Gaumen bleibt der Kabinett schlank und straff, die feine Restsüße wird von einer kräftigen Säure getragen.


Markgräflerland – Löss und Kalk zwischen Schwarzwald und Rhein

Das Weingut Martin Waßmer liegt in Schlatt bei Bad Krozingen, einem Ort, in dem Weinbau seit 1298 urkundlich belegt ist. Martin Waßmer gründete das Weingut 1997 auf Rebflächen, die die Familie bereits bewirtschaftete. Heute umfasst es rund 40 Hektar. Sabrina Waßmer verantwortet Marketing und Organisation, Marvin Waßmer die Arbeit im Weinberg.

Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz, und zählt zu den wärmsten Zonen Badens. Durch die Burgundische Pforte strömt warme Luft aus dem Süden in die Oberrheinebene. Die Hauslage des Weinguts, der Schlatter Maltesergarten, besteht aus tiefgründigem Lösslehm mit hohem Kalkanteil, weitere Lagen stehen auf Kalkmergel.

Die Reben des Weinguts sind teils über 40 Jahre alt und dicht gepflanzt, die Erträge werden konsequent begrenzt. Für den aromaintensiven Muskateller bedeutet das warme Klima volle Aromenreife, während kalkreiche Böden die Säure stützen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gelbem Muskateller in der Prädikatsstufe Kabinett. Die Trauben werden zum optimalen Reifezeitpunkt ausschließlich von Hand gelesen, im Keller sortiert und schonend verarbeitet. Die Gärung verläuft temperaturkontrolliert, damit die flüchtigen Muskat-Aromen erhalten bleiben.

Der Wein behält eine natürliche Restsüße. Einer Analyse zufolge liegt sie bei rund 6,8 Gramm je Liter, bei etwa 8,5 Gramm Säure. Deshalb schmeckt der Kabinett nicht süß, sondern feingliedrig und zupackend: Die Säure hält die Frucht straff, die Restsüße rundet sie ab.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sehr intensiv, mit reifer Aprikose, Holunder- und Orangenblüte, Litschi und Muskat. Am Gaumen schlanker, als der Duft vermuten lässt, straff und feingliedrig, mit harmonisch eingebundener Restsüße und frischem, saftigem Abgang.

Muskateller aus dem warmen Markgräflerland, von Hand gelesen: Aprikose, Blüten und Litschi, von kräftiger Säure schlank gehalten.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Scharfe asiatische Küche, Thai-Curry, indische Gerichte, Süßkartoffel mit Schafskäse, frisches Obst und milder Käse – oder solo als Aperitif.


Produzent Weingut Martin Waßmer, Bad Krozingen-Schlatt
Rebsorte Gelber Muskateller
Lage Markgräflerland, Baden, Deutschland
Klassifikation Baden · Kabinett
Vinifikation Handlese · temperaturkontrollierte Gärung
Ausbau mit natürlicher Restsüße

Mehr erfahren ...