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7. Dezember 2016

Michelin Star

Tian – Wien – Österreich

Tian – Wien – Österreich Der Name Tian bedeutet wohl in einer asiatischen Sprache „himmlisch“; auch könnte der Name des gleichnamigen Wiener Restaurants auf den

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay La Garenne · Premier Cru Puligny-Montrachet, Blagny-Zone Parzelle 0,99 ha · Pflanzung 1989 Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2024

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet stammt aus einer 0,99 Hektar großen Parzelle, die das Gut 1989 bepflanzt hat, hoch oben in der Blagny-Zone von Puligny. Ein kühler, straffer Chardonnay mit steiniger Kontur – im frischen Jahrgang 2024 besonders präzise gezeichnet.


La Garenne – Premier Cru in der Blagny-Zone

Mit rund 10 Hektar ist La Garenne einer der größten Premier Crus in der Blagny-Zone von Puligny-Montrachet. Der Weinberg liegt an einem nach Osten geneigten Hang etwas südwestlich des Weilers Blagny, im Westen grenzt die Gemeinde Saint-Aubin an. Nicht zu verwechseln ist er mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter weiter östlich.

Entscheidend ist die Höhe. La Garenne liegt deutlich über den berühmten Lagen im Hangzentrum von Puligny, dort, wo der Hang in Richtung Hochfläche ausläuft. Die Böden sind flachgründig und kalkreich, die Wurzeln erreichen schnell den Fels. Die Lage ist kühler und windiger als die Premier Crus weiter unten; die Trauben reifen später und behalten mehr Säure. Weine aus La Garenne wirken deshalb schlanker, steiniger und geradliniger als die breiteren Pulignys aus der Hangmitte – ein Profil, das in warmen Jahren an Wert gewinnt.

Die Domaine Etienne Sauzet wurde 1903 gegründet und gehört zu den Referenzadressen für weiße Burgunder in Puligny. In La Garenne bepflanzte das Gut 1989 eine Parzelle von 0,99 Hektar – die Reben sind damit rund 35 Jahre alt.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld. Auf einen ungewöhnlich milden, sehr niederschlagsreichen Winter folgten ein früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst ein stabilerer, trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät und verlangte strenge Selektion; die Erträge waren vielerorts stark reduziert, teils um bis zu 60 %. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine des Jahrgangs wirken klar, fein strukturiert und frisch, mit präziser Säure – für eine ohnehin kühle Lage wie La Garenne bedeutet das ein besonders straffes, steiniges Profil.

Spontangärung und Ausbau im Eichenfass

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024. Die Gärung verläuft im Stil des Guts spontan in Eichenfässern und temperaturreguliert – langsam genug, damit sich die Aromatik entwickelt, kontrolliert genug, damit der Wein frisch bleibt.

Der gesamte Ausbau bis zur Füllung dauert bis zu 18 Monate, einschließlich einer Phase auf der Feinhefe. Die Hefe gibt Textur und Schmelz, das Holz einen langsamen Sauerstoffkontakt, der die Säure des kühlen Jahrgangs abrundet, ohne sie zu überdecken.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone und Zitrusschale, weiße Blüten, dazu ein steiniger, leicht rauchiger Ton. Am Gaumen straff und geradlinig, mit klarer, spürbarer Säure, feiner Textur aus dem Hefelager und einer salzigen, kalkigen Ader. Der Abgang ist lang und trocken.

Hoch am Hang, flachgründig, kühl – und ein Jahrgang, der das noch verstärkt: Puligny in seiner steinigsten Form.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren: Jakobsmuscheln, Langustinen, Austern. Ebenso zu Seezunge in brauner Butter und jungem Comté.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage La Garenne, Blagny-Zone von Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · Ostlage in der Höhe · flachgründige, kalkreiche Böden · rund 10 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2024
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturreguliert
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2034
Rebenalter Parzelle von 0,99 ha, gepflanzt 1989

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2021

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2021

Der Montevertine Le Pergole Torte 2021 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2021 – Toscana

2021 gilt in der Toskana als klassischer, ausgewogener Jahrgang: ein gemäßigter, nicht zu heißer Vegetationsverlauf brachte Sangiovese von feiner Frische, klarer Frucht und präziser Tanninstruktur. Im Le Pergole Torte ergibt das einen besonders eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2021, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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Rebsorten

H by Haselgrove Chardonnay 2025

Weißwein · Chardonnay · McLaren Vale · Australien

H by Haselgrove Chardonnay ist ein ungeholzter, trockener Weißwein aus McLaren Vale in South Australia. Reinsortiger Chardonnay mit heller Steinfrucht im Bouquet und gutem Volumen – frisch, cremig und nicht breit, umspielt von dezent tropischen Nuancen.


McLaren Vale

Haselgrove ist eine 5-Sterne-Winery (Halliday) im Herzen von McLaren Vale in South Australia. Die „H"-Reihe ist die unkomplizierte, lebensfrohe Linie des Hauses – zugängliche Weine mit klarer Sortenhandschrift.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, bewusst ohne Holz (ungeholzt) ausgebaut. So bleiben die helle Steinfrucht und die frische, klare Aromatik im Vordergrund, getragen von einem guten Volumen und cremiger Textur.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase helle Steinfrucht mit dezent tropischen Nuancen. Am Gaumen frisch und nicht breit, mit gutem Volumen und cremiger Textur – eine gute Mischung aus süffig, frisch und trocken.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter und mittelkräftiger Küche.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Pasta.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Chardonnay – Weißwein (trocken)
Ausbau: ungeholzt, im Edelstahltank

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Feinkost

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra kaltgepresst 0,25 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.

Flaschengröße 0,25 Liter

Die 0,25-Liter-Flasche ist ideal zum Kennenlernen, für kleine Haushalte und als Geschenk. Weil angebrochenes Olivenöl mit der Zeit an Aroma verliert, bleibt es in der kleinen Flasche bis zum letzten Tropfen frisch.

Für den täglichen Gebrauch gibt es das Öl auch in der 0,5-Liter-Flasche und im 5-Liter-Vorratsgebinde.

Häufige Fragen

Was bedeutet „nativ extra“?
Natives Olivenöl extra ist die höchste Güteklasse für Olivenöl in der EU. Es wird ausschließlich mechanisch gewonnen, ohne chemische Behandlung, und darf höchstens 0,8 % freie Fettsäuren enthalten.

Was heißt „kaltgepresst“?
Der Begriff darf nur verwendet werden, wenn die Oliven bei höchstens 27 °C verarbeitet wurden. Die niedrige Temperatur schont Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe.

Wie wird Olivenöl richtig gelagert?
Kühl, dunkel und gut verschlossen, nicht im Kühlschrank. Nach dem Öffnen am besten innerhalb weniger Monate verbrauchen.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst
Inhalt: 0,25 Liter
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,25 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaut St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin Kalklehm & wärmespeichernder Kies 2023

Der Gevrey-Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Viel Fruchtfülle, Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade treffen auf präsente Tannine, die dem Wein ein festes Gerüst für lange Reife geben.


Lavaut Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaut Saint-Jacques zählt zu den besten Premier Crus von Gevrey-Chambertin. Die Böden sind von starkem Kalklehm durchzogen und weisen viel wärmespeichernden Kies auf – so wird die Tageswärme nachts besser gehalten, und die Pinot-Frucht kann sich klarer herauskristallisieren als in vielen anderen Lagen.

Die 9,5 Hektar liegen westlich des Dorfes am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und fördern einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – ganz auf einen klaren Lagenausdruck und ein tragfähiges Tanningerüst ausgerichtet.

Im Glas

Viel Fruchtfülle mit Lakritz, kleinen reifen Walderdbeeren, Zeder, dunkler Schokolade, unreifer Kirsche und einem Anflug von Kräutern. Die Tannine sind präsent und geben dem Wein ein ideales Gerüst für lange Reife.

Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade über präsentem Tannin – ein Premier Cru mit Gerüst für viele Jahre.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaut Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalklehm mit wärmespeicherndem Kies, Combe de Lavaux, 9,5 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett Riesling Monster 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Monster Mosel Kabinett · fruchtsüß 1,10 ha · reduktiver Ausbau

Der Thörnicher Ritsch „Monster" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein kompromissloser, tief mineralischer Mosel-Riesling aus einer 1,10 Hektar großen Einzelparzelle der Ritsch – eine Riesling-Granate der Extraklasse, die Zeit und Luft braucht.


Thörnicher Ritsch – Parzelle „Monster"

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Monster" ist der Spitzname einer 1,10 Hektar großen, zusammenhängenden Parzelle in der Einzellage Thörnicher Ritsch – schlicht, weil es sich um eine „monstermäßig" große Parzelle handelt. Schon die Namensgebung lässt einen diesem Riesling ehrfurchtsvoll und mit gebührendem Respekt begegnen.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und spannungsreiche Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – Bedingungen, die der kompromisslosen Ludes-Stilistik entgegenkommen.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Wie bei allen Weinen von Hermann Ludes sitzt der erste „Riechschock" tief: Der reduktive Ausbau lässt selbst geübte Trinker innehalten – ganz wie die alten J.J.-Prüm-Weine, die vor Jahrzehnten ebenso unzugänglich dufteten und heute makellos schmecken. Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, keine Schönung, Schraubverschluss. Das „Monster" braucht Luft: am besten einige Stunden, besser noch Tage vor dem Genuss belüften.

Im Glas

Hinter der zunächst verschlossenen Hülle steckt ein Riesling-Meisterwerk: nackter, nasser Stein, grüner Apfel, Weinbergspfirsich in Perfektion und subtile Kräuter. Immer wieder wischt die wunderbar gaumenreinigende Säure den Mund sauber, getragen von einer fesselnden Länge – ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert.

Ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert – eine Riesling-Granate der Extraklasse.

Jung unbedingt lange belüften; großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch, gebratenem Geflügel, würziger asiatischer Küche oder reifem Käse. Ebenso ein faszinierender Solist – mit genug Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch „Monster" (Mittelmosel); 1,10 ha Steillage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Weine

La Tire by Jeff Carrel Fitou rouge BIO

Wein · Rotwein · Fitou · Frankreich

Jeff Carrel La Tire Fitou Rouge ist ein biozertifizierter Rotwein aus dem Fitou. Die handselektionierte Cuvée aus Carignan und Syrah hat Biss und jede Menge Würze: dunkle Schokolade, Kräuter der Provence, Kirschen und ein wenig dunkler Pfeffer, abgerundet von gut eingebundenen Gerbstoffen.


Fitou / Languedoc

Das Fitou ist die älteste Rotwein-Appellation des Languedoc und stand einst – wie die „Ente" als Automobil – für französische Lebensart und bezahlbaren Genuss. Jeff Carrel lässt dieses Lebensgefühl mit La Tire wieder aufleben. Der Wein ist biozertifiziert (FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Carignan und 40 % Syrah, von Hand selektioniert und gelesen. Carignan bringt würzige Kraft und Biss, Syrah dunkle Frucht und Pfeffrigkeit. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte, würzige Stilistik mit gut eingebundenen Gerbstoffen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase Kirsche, dunkle Schokolade, Kräuter der Provence und ein wenig dunkler Pfeffer. Am Gaumen würzig und saftig, mit Biss, reifer Frucht und gut eingebundenen, samtigen Tanninen; runder Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, geselliger Begleiter.

Passt zu: Baguette und Charcuterie, gegrilltem Fleisch, mediterranen Schmorgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Fitou AOP, Languedoc (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Fitou AOP – Cuvée aus 60 % Carignan & 40 % Syrah, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit gut eingebundenen Gerbstoffen

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USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2012

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2012 ist einer der gefeierten Grenaches Nordamerikas – im Jahrgang 2012 von fast ätherischer Feinheit. Ein reiner, vielschichtiger Wein aus der Lage Armada, der sich im Glas immer weiter öffnet und Schicht um Schicht neue Aromen zeigt.


Armada, Walla Walla Valley

God Only Knows stammt aus der Lage Armada im Rocks District of Milton-Freewater, dem steinigen Teil des Walla Walla Valley. Die Reben wurden 2001 mit 1.815 Stöcken pro Acre gepflanzt – damals die dichteste Pflanzung der Region – und wurzeln in runden Basaltkieseln. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und hält die Erträge winzig klein.

Rebsorte und Ausbau

Rund 90 % Grenache; die übrigen rund zehn Prozent verrät Christophe Baron nicht – daher der Name „God Only Knows“. Der Wein wird überwiegend mit ganzen Trauben im Beton vergoren und reift anschließend in großen, gebrauchten Fässern aus französischer Eiche, die der reinen Frucht ihren Raum lassen.

Im Glas

Helles, leuchtendes Rubin. In der Nase duftige rote Früchte, Blüten, Kräuter und steinige Noten, die sich mit Luft immer weiter entfalten. Am Gaumen feingliedrig und rein, mit seidiger Textur, lebendiger Frische und langem, salzig-mineralischem Nachhall – ein Grenache von großer Eleganz.

Am Tisch

Jetzt in schöner Reife. Etwas Zeit im Glas oder im Dekanter lohnt sich. Bei 15–17 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Ente, Geflügel und Gerichte mit Pilzen.


Lage: Armada, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Jahrgang: 2012
Ausbau: ca. 90 % Grenache; Ganztraube, Beton, große gebrauchte Fässer

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