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13. Dezember 2016

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Rebsorten

Dietrich Riesling halbtrocken 1,00 Liter

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Riesling ist geprägt von Zitrus- und Apfelaromen und präsentiert sich mit viel Frische und spritziger Säure. Eine feine Restsüße bildet den belebenden Gegenspieler in diesem Schoppen – praktisch abgefüllt in der 1-Liter-Flasche.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr bringen reife, aromatische Trauben hervor. Riesling ist die Königssorte des deutschen Weinbaus.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau bewahrt die klare Frucht, die lebendige Säure und eine feine Restsüße, die für ein saftiges, animierendes Spiel sorgt. Abgefüllt in der praktischen 1-Liter-Flasche – ideal als Schoppenwein.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase Zitrus und frischer Apfel. Am Gaumen saftig und spritzig, mit klarer Frucht, lebendiger Säure und einer feinen Restsüße als belebendem Gegenspieler; animierender Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ein unkomplizierter Schoppenwein, auch solo.

Passt zu: leichten Vorspeisen, Fisch, Geflügel, asiatischer Küche und würzigen Gerichten.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Riesling
Ausbau: fruchtbetont, mit lebendiger Säure
Füllmenge: 1,0 Liter

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Weine

Odinstal Riesling 120 N.N. 2022 BIO

Weißwein · Pfalz · Riesling

Riesling Pfalz · Wachenheim Monopollage Odinstal (bis 350 m) Gutsriesling 120 N.N. spontan vergoren Biodynamie / Demeter (DE-ÖKO-022) 2022

Der Odinstal Riesling 120 N.N. 2022 ist der zugängliche Gutsriesling aus einer der höchsten Lagen der Pfalz. Spontan vergoren, mit kräutriger Würze und einer nahezu salzigen, zupackenden Mineralität – die Visitenkarte des höchsten Weinguts der Mittelhaardt.


Odinstal – höchstes Weingut der Mittelhaardt

Das Weingut Odinstal thront auf rund 350 Metern hoch über Wachenheim, in der gutseigenen Monopollage Wachenheimer Odinstal – einer der höchsten Lagen der Pfalz und in Alleinbesitz des Guts. Seit 1998 in Händen der Familie Hensel, wird hier seit 2006 konsequent biologisch-dynamisch (Demeter) gearbeitet; schon seit Anfang der 1990er bewirtschaftet man die Weinberge ökologisch. Die kühle Höhe lässt die Trauben „auf kleiner Flamme" ausreifen – das ergibt filigrane, subtile, langlebige Weine.

Diese Weine sind das Herzstück der Produktion. Der Riesling 120 N.N. ist die zugänglichere Gutsabfüllung – im selben puristischen Geist wie die bodenspezifischen Spitzen, überwiegend spontan vergoren und geprägt von kräutriger Würze und einer nahezu salzigen, zupackenden Mineralität.

Jahrgang 2022 – Pfalz

2022 war in der Pfalz ein warmes, trockenes Jahr mit reifer, klar definierter Frucht. Die kühle Höhenlage des Odinstals bewahrt dabei Frische, Säure und Mineralität – im 120 N.N. ergibt das einen saftigen, würzig-salzigen Riesling mit gutem Trinkfluss und Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2022, trocken; Pfälzer Landwein, Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022).

Im puristischen, naturnahen Stil des Hauses: überwiegend Spontangärung, langes Hefelager und minimaler Schwefeleinsatz – ohne moderne Kellertechnik, ohne Gärführung oder Temperaturkontrolle. Biodynamische Bewirtschaftung (Demeter).

Im Glas

Geprägt von einer kräutrigen Würze, gepaart mit einer nahezu salzigen, zupackenden Mineralität. Am Gaumen saftig und kühl, mit klarer, reifer Frucht, lebendiger Säure und gutem Trinkfluss – ein eigenständiger, herkunftsgenauer Riesling, der die kühle Höhenlage des Odinstals widerspiegelt.

Kräutrige Würze, gepaart mit einer nahezu salzigen, zupackenden Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Reife; profitiert von Luft. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel und hellem Gemüse sowie zur würzig-asiatischen Küche.


Lage: Pfalz, Wachenheim, Monopollage Wachenheimer Odinstal (bis 350 m, eine der höchsten Lagen der Pfalz, Alleinbesitz)
Klassifikation: Pfälzer Landwein, Riesling (trocken); Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022); Gesamtproduktion 5.988 Flaschen
Ausbau: Riesling; überwiegend Spontangärung, langes Hefelager, minimaler Schwefel; biodynamisch (Demeter)

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Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Mugnier-Parzelle 0,36 ha · 900–1.500 Flaschen 2020

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2020 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem nur 36 Ar kleinen Streifen – eine Rarität von rund 900 bis 1.500 Flaschen. Rote Frucht aus Chambolle trifft auf Offenheit, Festigkeit und erdige Tiefe vom Morey-Terroir, ergänzt um mineralische Nuancen und Waldboden.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir; die Böden reichen von reicher und tiefer (Morey-Ende, strenger) bis feiner und kalkreicher (Chambolle-Ende, seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères" der Abtei Notre Dame de Tart zurück.

Mugniers Parzelle ist ein schmaler 36-Ar-Streifen, der sich über die gesamte Höhe des Hügels zieht; gepflanzt wurde 1961, 1980 und 1988. Je nach Jahrgang entstehen nur rund 900 bis 1.500 Flaschen. Die Domaine J.-F. Mugnier zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, von Reben der Pflanzjahre 1961, 1980 und 1988.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Das aromatische Spektrum roter Früchte aus Chambolle dominiert, ergänzt um die Offenheit, Festigkeit und erdige Note des Morey-Terroirs sowie mineralische Nuancen und dezente Anklänge von Waldboden. Am Gaumen tief und strukturiert, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Rote Frucht aus Chambolle, erdige Festigkeit aus Morey und mineralische Nuancen – ein tiefer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang; Mugnier-Parzelle 0,36 ha (Pflanzung 1961/1980/1988)
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Ingelheimer Ortswein Baum-Barth Ingelheim · Selztal über 20 J. Reben 10–20 % Ganztrauben neue & gebrauchte franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022 ist ein Ortswein zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen. Ein Spätburgunder von schönem Terroir-Ausdruck, mit Cassis, rauchiger Tiefe und frischem, druckvollem Trinkfluss.


Ingelheimer Spätburgunder – Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Ingelheimer Spätburgunder ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen.

Die Trauben werden in liebevoller Handarbeit von über 20 Jahre alten Rebstöcken gelesen. Ein Ganztraubenanteil von 10–20 % verleiht dem Wein eine besondere Finesse und Frische.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Ingelheimer Lagen, Jahrgang 2022; von über 20 Jahre alten Reben.

Der Wein wird mit einem Ganztraubenanteil von 10–20 % vinifiziert und reift in einer Mischung aus neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern, die ihm Struktur und Tiefe verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein typischer Ingelheimer Terroir-Ausdruck mit schönem Cassis-Duft; eine leichte Reduktion und rauchige Nuancen verleihen zusätzliche Komplexität. Am Gaumen zeigt sich der Spätburgunder von seiner frischen Seite: eine wunderbar eingebundene Säure sorgt für harmonischen Trinkfluss, während eine druckvolle Länge und Tiefe das Geschmackserlebnis vervollständigen.

Schöner Cassis-Duft mit leichter Reduktion und rauchigen Nuancen – am Gaumen frisch, mit wunderbar eingebundener Säure, harmonischem Trinkfluss und druckvoller Länge und Tiefe.

Ein frischer, druckvoller Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheimer Lagen (Selztal), Rheinhessen; über 20 Jahre alte Reben
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, 10–20 % Ganztrauben, Reifung in neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern

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Frankreich

Domaine Latour-Giraud Meursault Charmes 1er Cru 2022

Weißwein · Meursault Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault · 1er Cru Les Charmes unter Genevrières & Perrières · Südhang Côte de Beaune 2022

Der Meursault Charmes 1er Cru 2022 der Domaine Latour-Giraud stammt aus einer der größten und bekanntesten Premier-Cru-Lagen von Meursault. Ein Chardonnay von kraftvoller Eleganz – mit Tiefe, Struktur und mineralischer Finesse, getragen von einem Spannungsbogen aus Frische und Fülle.


Les Charmes – Premier Cru in Meursault

Les Charmes gehört zu den größten und bekanntesten Premier Crus von Meursault und steht sinnbildlich für die kraftvolle Eleganz, die die Meursault-Weine weltberühmt gemacht hat. Die Parzelle liegt am sanften Südhang unterhalb der Toplagen Genevrières und Perrières. Die kalkhaltigen, teils steinigen und gut durchlässigen Böden zwingen die Reben zu tiefem Wurzelwachstum – ideal für Weine mit Tiefe, Struktur und mineralischer Finesse.

Das Mikroklima mit viel Morgensonne und kühleren Nachmittagen sorgt für eine langsame, gleichmäßige Reife. Besonders begehrt ist der höher gelegene Teil (Les Charmes-Dessus). Die Domaine Latour-Giraud zählt zu den renommierten Adressen von Meursault.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für den Spannungsbogen dieses Meursault Charmes.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Eichenfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, der Tiefe und feine Würze gibt, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Helle gelbe Frucht, Haselnuss und ein Hauch Honig über Zitrus und steiniger Mineralität. Am Gaumen voll und cremig, zugleich frisch und präzise, mit einer langen, mineralischen Linie und aromatischer Komplexität.

Gelbe Frucht, Haselnuss und Mineralität über cremiger Fülle und klarer Frische – kraftvolle Eleganz aus Meursault.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Charmes (1er Cru), Meursault (Côte de Beaune); Südhang unterhalb Genevrières & Perrières, kalkig-steinig, gut durchlässig
Klassifikation: Meursault Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Länder/Regionen

Ziereisen Jaspis 10 hoch 4 Spätburgunder 2021

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis 10⁴ Spätburgunder 2021 ist ein Pinot Noir aus alten Reben des Weinguts Hanspeter Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Die Reben sind mit mindestens 10.000 Stöcken pro Hektar bestockt – eine im deutschen Weinbau seltene Pflanzdichte, die konsequent auf Ertragsreduzierung setzt. Unfiltriert abgefüllt.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im Markgräflerland, dem südlichsten Zipfel des badischen Weinbaus. Das Dreiländereck D/F/CH bringt ein kontinental geprägtes Klima mit langen Vegetationsperioden. Die Böden wechseln zwischen verwittertem Kalkstein, Lehm und Lössauflagen – tiefgründig genug für alte Rebwurzeln, die sich bei hoher Pflanzdichte tief ins Erdreich arbeiten. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) von alten, handgelesenen Reben. Der Namensteil 10⁴ steht für die Mindest-Pflanzdichte von 10.000 Stöcken pro Hektar; jeder Stock produziert wenig Frucht – die Konzentration entsteht im Weinberg, nicht im Keller. Unfiltriert ausgebaut. Trocken.

Im Glas

Dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase rote Kirschen, getrocknete Kräuter, Erde und ein Hauch Graphit. Am Gaumen feste, aber feinkörnige Tannine, eine präzise Säurestruktur und eher dunkle Frucht – Brombeere, schwarze Pflaume –, unterlegt von würzigen Noten. Der Abgang ist lang und mineralisch, ohne Überdruck.

Am Tisch

Trinkreife jetzt mit Dekantieren (mindestens 45 Minuten); optimales Fenster 2025–2033. Kühl bei 12–14 °C, liegend lagern.

Passt zu: gebratener Ente, Wildgerichten, Lammrücken und Pilzrisotto – verträgt kräftige Röstaromen, braucht aber keine schwere Sauce.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben, 10⁴ = ≥10.000 Stöcke/ha), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert
Jahrgang: 2021

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Corton Charlemagne Grand Cru 2023

Weißwein · Corton-Charlemagne Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Corton-Charlemagne Grand Cru (Frankreich) 2023 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Pierre Vincent Corton-Charlemagne Grand Cru 2023 ist ein monumentaler Weißwein aus dem Debütjahrgang der neuen Domaine: intensiv, kraftvoll, mit leicht reduktiven Noten, einem Hauch Butter und enormem Zug am Gaumen. Der Name ist Programm – und Verpflichtung.


Corton-Charlemagne – die Lage

Corton-Charlemagne ist eine der größten Weißwein-Lagen Burgunds, gelegen am fast kreisförmigen Kalksteinhügel von Corton am nördlichen Ende der Côte de Beaune. Die kalk- und mergelreichen, von der bewaldeten Hügelkuppe erodierten Böden bringen Chardonnays von großer Mineralität und feuersteinartigem Charakter hervor.

Pierre Vincents Cuvée stammt aus zwei nur 0,5 Hektar umfassenden Parzellen alter Reben (1947–1981): die wärmere Le Charlemagne (Südwest, direkt unterhalb von Vougeraie) für Körper und Fülle, die kühlere En Charlemagne (West) für Spannung und Frische. Beide wurden 2023 fünf Tage versetzt gelesen.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune sehr große Weißweine. In einem warmen Jahr erweist sich die kühle Höhenlage des Corton-Hügels als ideal, um Frische und Mineralität zu bewahren.

Es ist zugleich der Debütjahrgang der Domaine Pierre Vincent: 2023 übernahm der langjährige Leiter von Vougeraie und Leflaive die frühere Domaine des Terres de Velle und keltert seither unter eigenem Namen.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol. Insgesamt nur neun Fässer, rund 2.500 Flaschen.

Pierre Vincent arbeitet biodynamisch und im Keller bewusst zurückhaltend: lange, sanfte Pressung, Gärung teils im Edelstahl, anschließend Ausbau in Barriques mit nur geringem Neuholzanteil (eines von neun Fässern neu), ergänzt um rund 20 % Keramik-Amphore zur Wahrung von Spannung und Frische. Der Wein reift über zwei Winter im Keller.

Im Glas

Intensiv und kraftvoll, mit noch leicht reduktiven Noten, einem Hauch von Butter und Schmalz sowie enormem Zug und Druck am Gaumen. Reife Mirabelle und Quitte, Akazienblüte und eine markante mineralische, feuersteinartige Ader, getragen von lebendiger Säure. Der Nachhall ist majestätisch.

Ein monumentaler Corton-Charlemagne – intensiv, mineralisch, mit majestätischem Nachhall.

Gebaut für die lange Reife. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer, Steinbutt, Bresse-Geflügel in Rahmsauce, Kalb oder gereiftem Comté. Ein großer Begleiter für festliche, gehaltvolle Gerichte.


Lage: Le Charlemagne und En Charlemagne, Corton-Charlemagne Grand Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalk-Mergel, alte Reben (1947–1981), 0,5 ha
Klassifikation: Corton-Charlemagne Grand Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Barrique (geringer Neuholzanteil) und ca. 20 % Keramik-Amphore; zwei Winter Ausbau; biodynamisch; 13,00 % vol

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Weine

Jacques-Frédéric Mugnier Nuits St. Georges Clos de la Marechale 2022 Magnum

Rotwein · Nuits-Saint-Georges Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Maréchale · 1er Cru (Monopol) Nuits-Saint-Georges Magnum (1,5 l) 2022

Der Nuits-Saint-Georges Clos de la Maréchale 1er Cru 2022 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier – hier in der Magnum (1,5 l) – ist ein reinsortiger Pinot Noir aus der größten Monopol-Lage der Côte d'Or. Floral und sinnlich, mit eleganter Länge; einer der feinsten und vielschichtigsten Nuits-Saint-Georges überhaupt.


Clos de la Maréchale – die große Monopol-Lage

Der Clos de la Maréchale – früher „Clos des Fourches", dann „Clos Maréchal" – erstreckt sich heute über 9 Hektar und ist damit die größte Monopol-Weinlage der Côte d'Or. Die Domaine J.-F. Mugnier, seit 1902 in Familienhand, erweiterte ihr Gut im November 2003 von 4 auf 14 Hektar und bewirtschaftet die Lage seither selbst. Die Pinot-Noir-Reben sind im Schnitt rund 50 Jahre alt.

Der Boden ist eine Mischung aus Ton und Steinen über Kalkuntergrund; dieselbe geologische Schicht taucht weiter südlich in Le Montrachet wieder auf und verleiht den Weinen Kraft und Langlebigkeit. Die Domaine zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der Kraft und Langlebigkeit des Clos de la Maréchale schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 50 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet. Das Magnum-Format begünstigt eine langsamere, gleichmäßige Reife und eignet sich besonders für die Lagerung.

Im Glas

Ein bemerkenswertes, anhaltendes Bouquet aus Irisblüte, Himbeeren und einer intensiven Note von weißem Flieder. Komplex und sinnlich, mit einem märchenhaften, langen Abgang.

Iris, weißer Flieder und Himbeere – komplex, sinnlich und mit einem märchenhaft langen Abgang.

Idealerweise 5 bis 10 Jahre reifen lassen; im Magnum reift der Wein besonders lange. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Maréchale (1er Cru, Monopol), Nuits-Saint-Georges (Côte de Nuits); Ton und Steine über Kalk, 9 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Nuits-Saint-Georges Premier Cru (Monopol)
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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