Deutschland ist Schaumweltmeister!

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Deutschland ist Schaumweltmeister!

In keinem Land dieser Welt wird so viel Schaumwein getrunken wie in Deutschland, fast vier Liter. Pro Kopf!! Ein kleiner Vergleich: in US-Staaten wie Texas trinken die Menschen (pro Kopf) keine fünf Liter, aber Wein und Schaumwein zusammen. In Deutschland kommen immerhin noch einundzwanzig Liter Wein hinzu.

Für die Cava-Produzenten ist Deutschland das gelobte Land: dreiunddreißig Millionen Flaschen und ein paar Zerquetschte, mit dickem Abstand zu Belgien (sic!), UK, und dann erst USA. Jede fünfte exportierte Flasche Cava wird in Deutschland entkorkt, ohne die Alemannen könnten ein paar Firmen glatt die Tür zusperren. Aber was ist das eigentlich, was schütten wir da so gedankenlos in uns hinein?

Erst einmal: die Rebsorten! Zugelassen sind neun Sorten, wobei die drei Klassiker – Macabeo, Parellada, Xarel.lo – knapp achtzig Prozent der dreiunddreißig tausend Hektar Rebfläche ausmachen, die in der D.E. Cava registriert sind. Dann kommt Chardonnay mit gut acht Prozent Flächenanteil, dann der Rest: Garnacha Tinta, Trepat, Monastrell, Subirat Parent (eine Malvasía – Spielart) sowie Pinot Noir. Im Prinzip sind das alles Rebsorten, die in Katalonien seit geraumer Zeit angebaut werden. Dies ist wichtig, da die Region Cava nun einmal nicht mit der Region Katalonien übereinstimmt. Und da beginnt das Problem!

Cava wurde nicht via Consejo Regulador ins Leben gerufen, es gab ihn schon lange bevor die Denominación Especial Cava vor ein paar Jahrzehnten das Licht der Welt erblickte. Es gab Cava aus Katalonien, aus Utiel-Requena, aus Calatayud, diverse Cavas aus der Rioja und aus Navarra, aus Aranda de Duero, aus Rueda sowie aus Almendralejo (sic!). Nun kam der Consejo und wollte dies eingrenzen. Das Ergebnis war eine Art Bestandsschutz für alle, die schon vorher Cava erzeugten, egal in welcher Ecke Spaniens sie herumturnten. Aber: nur mit den zugelassenen Sorten. Daher verschwand der Cava aus Rueda und tauchte als Espumoso wieder auf; Verdejo stand nicht auf der Liste. Andere, Galicier etwa, kamen gar nicht erst in die Verlegenheit, über Cava nachzudenken. Nix mit Albacava oder Treixacava.

Abgesehen von Rioja und Navarra, wo Macabeo (Viura) und Garnacha eine gewisse Rolle spielen, bestehen fast alles Cavas, die es aus Aranda, Calatayud, Turis oder Almendralejo gibt, aus Chardonnay, niemand pflanzt Xarel.lo in der Extremadura oder auf der kastilischen Meseta.

In Katalonien ist das Puzzle einfacher zu lösen, aber nicht immer einfach zu verstehen. Klar ist immerhin, dass das zentrale Hügelland, also Penedès, Conca de Barberà, Tarragona (vorne) sowie Alella, komplett zur D.E. Cava gehört, im Norden etwa, in Empordà, sieht die Sache dann schon wieder ganz anders aus. Dort gibt es Dörfer, die zur D.E. Cava gehören, während Nachbardörfer ohne nachvollziehbare Argumente ausgeschlossen bleiben.

Den durchschnittlichen Konsumenten braucht das aber gar nicht zu interessieren, da gefühlt siebenundneunzig Prozent dessen, was sich Cava nennt, sowieso irgendwie in irgendwelchen Kellern zusammengeschüttet wird, fein (…) mit Zucker dosiert – und ab geht der Lastwagen. Es gibt zweihundert und vierundvierzig Betriebe, die sich Cava-Bodegas nennen dürfen. Wenn man nun alle Firmen herausstreicht, die Trauben oder Fasswein zukaufen (oder gleich fertigen Cava), dann bleiben maximal derer zwanzig übrig. Wenn überhaupt. Der Großteil der Cava-Produzenten keltert keinen Wein! Das machen Cooperativen, Handelskellereien und artverwandte Unternehmen. Die wiederum vermarkten keinen Cava.

Um die neun Monate Flaschenreife kommen selbst die Cava-Giganten nicht herum – aber spätestens dann wird degorgiert, gezuckert – und siehe oben. Das mit dem Zucker ist eine interessante Sache. Etwa ein Fünftel der Cava-Produktion kommt als brut nature auf den Markt, also ohne jegliche Dosage. Das wird fast alles in Katalonien getrunken, wo es durchaus üblich ist, die eine oder andere Flasche Cava zum Mittagessen zu leeren. Die in Deutschland so beliebten Spielarten semi-süß, süß und voll-süß braucht man in Katalonien gar nicht erst suchen. Es gibt sie in den Lagern der Giganten, Freixenet an erster Stelle, aber nur im Exportlager. Spricht man die Katalanen darauf an, machen sie erst ein ernstes Gesicht – und fangen dann an zu lachen. Man versteht nicht, warum man für so etwas Geld ausgibt, findet es aber klasse, dass die Deutschen das ganze Zeug wegräumen, das in Katalonien niemand trinken will. Und dafür auch noch Geld geben.

Daraus entwächst natürlich ein gigantisches Problem: die ganzen wirklich guten Cavas – ein paar gibt es schon, die meisten beginnen mit dem Wort Recaredo – sind brut nature, wenige etwas größere Firmen (Raventos i Blanc, Torelló – Gramona spielt nicht in dieser Liga) füllen den einen oder anderen ordentlichen Cava brut. Das kennt in Mitteleuropa aber kaum jemand. Und deswegen werden diese Produkte auch nur verhalten nachgefragt. Ein wirklich guter Cava kostet schnell mal Mitte zwanzig Euro, dafür bekommt man auch Schampus der ordentlichen Einstiegsklasse (nix mit Witwe oder Clique oder so, of course). Oftmals ist ein wirklich guter Cava dem Champagner in dieser Preisklasse zumindest ebenbürtig; Konsumenten indes bevorzugen in diesem Fall das Wort Champagne auf dem Etikett, insbesondere wenn die Flasche dem Imagegewinn dienen soll. Wenn man auf eine Party geht und einen Cava mitbringt, läuft man Gefahr, von der Adressliste gestrichen zu werden….

Schuld an diesem Desaster sind natürlich die Cava-Produzenten. Sie meinten jahrzentelang, es nicht nötig zu haben, den Konsumenten ordentlich zu informieren. Das haben dann Freixent und Codorníu (immerhin der Cava-Produzent der ersten Stunde [1921]) übernommen – und deswegen gibt es diese pappsüße Spratzelwasser an allen Ecken und Enden. Nun stehen sie da und blöken etwas von „doofer Konsument“. Typischer Fall von fehlgelaufenem Marketing….

Anders als in Deutschland, Frankreich, Österreich oder Italien kann man dem Etikett eines spanischen Schäumlis nicht entnehmen, ob es sich um eine Art Winzercava handelt oder um ein zusammengeschüttetes Etwas. Im besten Fall hilft der Händler des Vertrauens, zumindest in den Fällen, in denen der Händler etwas weiter denkt als nur bis zum Ende der Flasche. Der muss in der Bodega im Zweifelsfall mehrmals nachhaken, denn wenn katalanische Verkäufer eines können, dann ist das Verkaufen. Es braucht oft drei, vier oder gar fünf Anläufe, ehe man sich bequemt, etwas über den Ursprung (aka Weinberge) zu erzählen. Uns selbst dann muss man vorsichtig sein: Winzerlatein kommt gleich nach Jägerlatein! Grobe Faustregel: Reserva oder Gran Reserva, brut nature (wenn auftreibbar) oder maximal brut. Eine Jahrgangsangabe ist kein Güte-Siegel, aber zumindest ein Indiz.

Namen? Recaredo ist immer gut, Raventos i Blanc in der Regel auch (wenn man den belanglosen Rosat La Nit mal außen vor lässt). Agustí Torelló, Mas Candí, Heredad Mestres, in Notfällen auch Gramona. Die Liste der wirklich guten Cavas ist so lange nicht.

Und wenn man keinen Cava will, sondern andere Schaumweine Spaniens? Nun, dann hat man ein kleines Probläm! Es gibt ein paar, aber nicht wirklich viele. Die meisten gibt es, welche Wunder, in Katalonien. In der Regel geht es um Rebsorten oder Anbaumethoden. Manche Schaumweine beginnen die Vergärung im Tank und beenden sie in der Flasche, es folgt dann keine zweite Gärung mehr. Man nennt dies espumoso ancestral, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Gleichwohl gibt es gerade einmal zwei oder drei Produzenten, die in diesem Marktsegment aktiv sind.

Jenseits von Katalonien und den Cava-Inseln gibt es nur wenige wirklich spannende Dinge. Galicische Schaumweine befinden sich noch in der Findungsphase, einzig Prada a Tope in Bierzo (Greater Galicia) ist etwas weiter. Xamprada ist aber schon arg Mainstream. Kastilien ist, von Palacio de Bornos einmal abgesehen (ex Cava), eher kompliziert. Es gibt zwei Produkte aus Toro, die man am besten vor Ort verkostet und vor Ort wieder vergisst. Rioja, Navarra und Aragón: das, was es gibt, ist in der Regel Cava. Südspanien: wenn da was gärt, handelt es sich wahrscheinlich um einen Flaschenfehler… Bleibt der Norden. In Asturien gibt es vor allem schäumenden Sidra, in Kantabrien nix. Dafür aber in Euskadi! Ameztoy aus Getaria keltert einen durchaus süß geratenen Txakspumoso, während der von Doniene Gorrondona schon wirklich ordentlich ist. Es lohnt sich durchaus, die eine oder andere Flasche zu suchen. Nur sind wir dann halt schnell wieder beim Ursprungsproblem: für Mitte/Ende zwanzig wird dieser Schaumwein nur jenen eine Freude bereiten, die gerne auf das Wort Champagne verzichten – und wirklich trockene Produkte mögen. Text: El oso alemán

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Weine

Paul Mas Le Rosé

Wein · Roséwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Le Rosé ist ein floral-fruchtiger Rosé aus den Rebsorten Grenache Gris, Grenache Noir, Pinot Gris, Caladoc und Cinsault. Typisch sind seine saftige Struktur und die sommerliche Aromatik nach roten, reifen Früchten wie Erdbeere, Pfirsich und Himbeere.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das mediterrane Klima mit viel Sonne und kühlenden Meeresbrisen bietet ideale Voraussetzungen für fruchtige, frische Rosés. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Gris, Grenache Noir, Pinot Gris, Caladoc und Cinsault. Nach kurzem Schalenkontakt zur Gewinnung der zarten Farbe wird der Most schonend und kühl im Edelstahl vergoren, was die frische, fruchtbetonte Aromatik bewahrt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase floral und fruchtig, mit Erdbeere, Pfirsich und Himbeere. Am Gaumen saftig und frisch, mit feiner roter Frucht, schöner Struktur und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif, Sommer- und Terrassenwein oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Antipasti, gegrilltem Gemüse, Fisch, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Grenache Gris, Grenache Noir, Pinot Gris, Caladoc & Cinsault, trocken
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, kühle Edelstahlgärung (fruchtbewahrend)

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2014

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2014 ist ein ausgesprochen fleischiger, pfeffriger Syrah – wie der Gang in eine Metzgerei in Südfrankreich. Holzrauch, Schwarzkirsche und gepfeffertes Fleisch über viel Mineralität: reich und vielschichtig, dabei frisch und von dunklem, granitischem Stil. Nur 358 Kisten.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2014. Der Wein reifte in 600-Liter-Fässern aus französischer Eiche, davon nur 10 bis 15 % neu.

Im Glas

Leuchtendes dunkles Rot. In der Nase Holzrauch, Schwarzkirsche, Teriyaki und Schichten von gepfeffertem Fleisch, dazu dunkle Beeren, Speck, Lavendel, Kräuter und braune Gewürze. Am Gaumen reich und vielschichtig, mit dunklem Fruchtkern, viel Mineralität, feinem Tannin und innerer Eleganz – fest und dunkel, aber lebendig und bekömmlich.

Am Tisch

Jetzt in guter Trinkreife. Etwas Luft im Dekanter lohnt sich. Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Pfeffersteak, Lamm, Wild und Charcuterie.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2014 (358 Kisten)
Ausbau: 100 % Syrah; 600-l-Fässer aus französischer Eiche, 10–15 % neu

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Schaumweine

Egly-Ouriet Rosé Grand Cru Extra Brut

Der Egly-Ouriet Rosé Grand Cru Extra Brut ist ein Rosé für den Esstisch: 70 % Pinot Noir, 30 % Chardonnay, fast alles aus Ambonnay. Seine Farbe bekommt er von etwas stillem Rotwein vom eigenen Gut, nicht von langer Maischestandzeit.

Im Glas

Feine Perlen und ein klarer Duft nach Cranberry und Johannisbeere, dazu Mandarinenschale und ein Hauch Brioche. Am Gaumen eher schlank als üppig, mit straffer Säure, weil Egly auf den biologischen Säureabbau verzichtet. Die Kreide bringt Salz. Lang, präzise und trocken.

Mach was draus

Entenbrust mit Kirschen, Taube, Kalbsfilet in heller Rahmsoße oder ein kräftiger Ziegenkäse. Auch ein feiner Fischgang passt. Als Aperitif macht er sich gut, richtig glänzt er aber beim Essen. Genau der Champagner für ein Dinner zu zweit oder den Abend, an dem du zeigen willst, was Rosé-Champagner kann. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Am schönsten ist er ein, zwei Jahre nach dem Degorgieren. Dann ist die Frucht offen und die Säure gut eingebunden.“

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Kurz gefragt

Wie wird dieser Champagner rosa? Durch Verschnitt: Etwa 5 % stiller Pinot Noir aus Ambonnay kommen zum weißen Grundwein. Innerhalb der EU darf so nur die Champagne Rosé machen.

Wie lange kann ich ihn lagern? Gut über zehn Jahre. Alle Aromen zeigt er ab etwa ein bis zwei Jahren nach dem Degorgieren.

70 % Pinot Noir, 30 % Chardonnay · rund 90 % aus Ambonnay, dazu Bouzy und Verzenay · etwa 5 % stiller Rotwein (Coteaux Champenois) · Spontangärung im Holz (ca. 10 % neu) · ohne biologischen Säureabbau · 48 Monate Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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Weine

Metzger Saumagen Riesling 2020 Magnum

Weißwein · Riesling · trocken · Magnum · Pfalz

Metzger Saumagen Riesling Magnum ist ein Lagen-Riesling vom Weingut Metzger aus dem Kallstadter Saumagen in der Pfalz – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Die Trauben stammen aus dem ursprünglichen Teil der Lage, wurden selektiv von Hand gelesen und im Halbstückfass vergoren. Kalkige Mineralität, feine Würze und harmonische Säure prägen den Wein. Ein präziser Riesling mit Lagencharakter.


Kallstadter Saumagen

Der Kallstadter Saumagen zählt zu den großen Riesling-Lagen der Pfalz. Die Trauben stammen aus dem ursprünglichen Teil der Lage, deren kalkreiche Böden seit jeher für mineralische, würzige Weine mit harmonischer Säure stehen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, selektiv von Hand gelesen und mit der Korbpresse abgepresst. Die Gärung erfolgt im Halbstückfass, um das Terroir der Lage präzise einzufangen. Die Magnum lässt den Wein besonders langsam reifen.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Zitrus, gelber Apfel und feine kräutrige Würze über kalkiger Mineralität. Am Gaumen straff und mineralisch, mit harmonischer Säure, Würze und langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft gewinnt der Wein an Tiefe; die Magnum eignet sich zum Reifen im Keller.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Spargel, Geflügel und feine Käse.


Lage: Kallstadter Saumagen, Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: Handlese, Korbpresse, Gärung im Halbstückfass; 1,5-l-Magnum

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Rebsorten

Martin Waßmer Dottinger Castellberg Pinot Noir GC 2018

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Waßmer Dottinger Castellberg Pinot Noir GC 2018 ist ein ausgezeichneter Lagen-Spätburgunder mit Potenzial. Purpurfarben mit violetten Reflexen, zeigt er sehr elegante, klassische Aromen und einen saftigen, fein gewürzten Gaumen.


Baden / Dottinger Castellberg

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Der Pinot Noir aus dem Dottinger Castellberg wächst auf terrassierten Steillagen mit Trockenmauern, auf kalkhaltigen Böden aus Kalkmergel, Kalkverwitterung und Teilen aus Konglomeratgestein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) in der Spitzenkategorie GC. Der Ausbau im Holzfass verleiht dem Wein elegante Würze und Struktur, ohne die klassische Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Purpurfarben mit dezenten violetten Reflexen. In der Nase sehr elegante, klassische Aromen mit dezenten Anklängen von Süßkirsche, Himbeere und Sauerkirsche, dazu feine Röstaromen im Hintergrund. Am Gaumen saftig, mit reifer Beerenfrucht, Kirscharomen und eleganter Holzwürze; gutes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Kurzgebratenem, Gegrilltem und Geschmortem, kräftigem Geflügel und gereiftem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland – Dottinger Castellberg (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein (GC) – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: Holzfassausbau; terrassierte Kalksteillage (Kalkmergel, Konglomeratgestein)
Jahrgang: 2018

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Schaumweine

Clandestin Les Grandes Lignes 2020 Brut Nature

Der ClanDestin Les Grandes Lignes 2020 Brut Nature ist Chardonnay aus einer einzigen kleinen Parzelle bei Buxières-sur-Arce: Portland-Kalk, steinig, nach Süden ausgerichtet. Zehn Monate im großen Holzfass, dann in die Flasche, ohne jeden Zucker. Eine kleine Menge, mit viel Sorgfalt gekeltert.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Zitrusschale, ein wenig weißer Pfirsich und Kräuter, getragen von kreidiger Tiefe. Im Mund straff und gerade, dabei sanft cremig, mit klarer Säure. Salzig und lang im Abgang, fokussiert und ruhig zugleich.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, Seezunge, Spargel oder ein junger Comté. Ein Champagner für einen eleganten Aperitif oder für den Fischgang eines feinen Menüs. Wer Chablis liebt, findet hier einen sprudelnden Verwandten. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Grandes Lignes ist für mich Chardonnay in Klarschrift. Ein großes Glas, und er zeigt seine ganze Tiefe.“

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Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Zehn Monate in großen Holzfässern mit 600 Litern, danach rund zwei Jahre in der Flasche. Ohne Dosage.

Was ist Portland-Kalk? Eine Kalksteinschicht aus dem Oberjura, wie sie auch im Chablis vorkommt. Sie gibt dem Chardonnay Spannung und Salz.

100 % Chardonnay · Einzelparzelle bei Buxières-sur-Arce, Côte des Bar · Portland-Kalk, steinig, Südlage · Ausbau 10 Monate im 600-Liter-Fass · ca. 2 Jahre Flaschenreife · Jahrgang 2020 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne ClanDestin, Landreville · Stand: Oktober 2026

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Weine

Domaine de Bichery Les Terres Mêlées 2021 Brut Nature BIO

Der Domaine de Bichery Les Terres Mêlées 2021 ist ein Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir. Der Name bedeutet „gemischte Erden“ und spielt auf die unterschiedlichen Böden an, auf denen die Reben stehen. Biologisch angebaut, weiß gekeltert, ohne Dosage gefüllt.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Duft nach hellen Früchten und Zitrus, dazu etwas Brioche. Im Mund trocken, klar und straff, mit spürbarer Mineralität und frischer Spannung. Ein langer, trockener Ausklang.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, gegrillter Fisch, Perlhuhn oder eine Gemüsetarte. Ein Champagner für alle, die Pinot Noir in seiner kühlen, klaren Form mögen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Terres Mêlées zeigt die frische Seite des Pinot Noir. Für mich ein idealer Essensbegleiter.“

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Kurz gefragt

Was ist ein Blanc de Noirs? Ein weißer Champagner aus roten Trauben. Der Saft wird schnell von den Schalen getrennt und bleibt so hell.

Wie arbeitet die Domaine? Jede Cuvée stammt aus einer einzigen Ernte. Vergoren wird spontan mit natürlichen Hefen, teils in gebrauchten Burgunderfässern, teils im Edelstahl. Gefüllt wird ungeschönt, unfiltriert und mit sehr wenig Schwefel.

Wie trocken ist er? Brut Nature: Es wird kein Zucker zugegeben, der Restzucker liegt bei 0 g/l.

Pinot Noir (100 %), weiß gekeltert · Côte des Bar (Aube), gemischte Böden, Kalk und Mergel · Jahrgang 2021 · bio, FR-BIO-01 · Blanc de Noirs · Restzucker 0 g/l (Brut Nature) · Domaine de Bichery, Neuville-sur-Seine · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Adrien Renoir Cuvée Le Terroir Grand Cru

Die Hauscuvée des Guts heißt Adrien Renoir Le Terroir Grand Cru – Pinot Noir und Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Verzy. Gegoren wird spontan, ausgebaut in Fässern und großen Foudres. Anschließend ruht der Champagner lange auf der Hefe – bis sie ihre feine Textur entwickelt hat.

Im Glas

Feine Perlen. Der Duft: Blüten, Steinobst und reife Birne, dazu Brioche und ein Hauch Fliederhonig. Im Mund seidig, präzise und voller Energie, getragen von kreidiger Mineralität. Straff und konzentriert, aber auch geschmeidig. Ein langer Abgang.

Mach was draus

Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel oder ein gereifter Käse. Auch als Aperitif ein Genuss für Kenner. Wer Verzy kennenlernen will, beginnt am besten mit dieser Flasche. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Terroir ist die perfekte Einführung in Verzy. Klar, salzig und mit viel Leben.“

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Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Extra Brut mit nur 0,8 g/l Restzucker.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit natürlichen Hefen, Ausbau in Fässern und Foudres, lange Reife auf der Hefe.

Wer steht dahinter? Adrien Renoir aus Verzy, der das Familiengut in fünfter Generation führt und für seine Agroforst-Arbeit bekannt ist.

Chardonnay, Pinot Noir · Grand Cru Verzy · Kreide · Spontangärung · Holzfass und Foudre · langes Hefelager · Extra Brut, Restzucker 0,8 g/l · Champagne Adrien Renoir, Verzy · Stand: Oktober 2026

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