Sonnora – Dreis – Deutschland

Sonnora – Dreis – Deutschland

Im Restaurant Sonnora fing das persönliche Glück, der Fresslust zu erliegen, vor einigen Jahrzehnten auf wundersame Weise an. Die Welt hat sich seitdem gastronomisch komplett gewandelt. War vor gut fünfundzwanzig Jahren nur die französische Küche „wortwörtlich“ in aller Munde und galt auch hier in Deutschland als das „non plus ultra“, haben sich seitdem die mediterrane, die spanische Avantgarde, die nordische und die asiatische Küche durch das Internet und die dadurch entstandene Globalisierung nach und nach in Deutschlands Top Küchen etabliert. Immer mehr verschiedene Stilrichtungen, Aromen und Kombination haben sich in Kochtöpfen und Pfannen miteinander mal besser und mal schlechter miteinander vermischt.

Helmut Thieltges ist einer der ganz wenigen, wenn nicht sogar der einzige deutsche Top Koch, der der französischen Gourmet Küche treu geblieben ist. Im Sonnora gibt es weder vom rustikalen Interieur, noch von der dezenten Beschallung noch von der Auswahl des Bestecks wirklich etwas atemberaubendes Neues zu berichten. Und auch auf den Tellern wird nach wie vor eine ganz und gar klassisch- französische Küche zelebriert. Das nette, unauffällige Personal tischt hier nach und nach zeitlose Geschmacks- und Kalorienbomben auf, die teilweise ihres gleichen suchen, jeder Beschreibung spotten und jeden Vegetarier oder gar Veganer die Schamröte ins Gesicht treiben würden.

Dass dieser Abend im Sonnora nicht nur wegen seines zeitlosen, großartigen Mahls einzigartig war, lag auch an der Erkenntnis, dass wahre Igel nicht nur keinen Winterschlaf halten, sondern in der Winterzeit gerne gut dinieren und auch voller Freude, ohne jegliche Entwicklungshilfe von Menschenhand, die ein oder andere Flasche Wein und Champagner leeren können. Dies selbstredend ohne Happy End!

Safranschaumsüppchen mit Miesmuscheln, Thunfisch und Edelfischpraline.

Galantine von Gänsestopfleber „Traube-Nuss“ in Gelee von altem Madeira mit geeistem Feigen-Croustillant.

Kleine Torte von Rinderfilet-Tatar auf Kartoffelrösti und einer großzügigen Imperial Kaviar Krone. Ohne Frage, der grossartigste Gang des Abends. Ein unverschämt leckerer Kartoffelrösti, welcher zuerst die tragende Geschmackssäule markierte, flankiert von der durchaus gelungenen Kombination von Tatar und allerbestem Kaviar. Das Beste an diesem Stück Torte war aber der andauernde Nachhall im Mund. Immer wieder explodierten hier verschiedene Aromen. Getragen von einem grandiosen, feinen Edel-Pfeffer und den einzelnen Komponenten dieses Gerichts kann man hier mit Fug und Recht von einer „süchtig machenden“ Edel-Droge sprechen!

Sautiertes Kalbsbries mit Maccaroni-Charlotte und Perigord-Trüffel-Creme.

Steinbutt aus der Bretagne mit Safran-Fenchel in mediterraner Vinaigrette mit Olio Verde und Balsamico. Der einzige Gang, der ein wenig neben der Top Qualität Spur lag. Eine eher normale Steinbuttqualität- für ein Restaurant dieser Klasse- und ein wenig zu viel Balsamico, welche diese Speise komplett überlagerte.

Eifeler Rehrücken mit karamellisierten Macadamia Nüssen auf Rouenaiser Sauce mit Spitzkohl.

Geeister Kaffee Arabica mit Kakaobohneneis und Tahiti-Vanilleschaum.

Blanc-manger „Mandel -Marzipan“ mit Bratapfeleis und Calvados-Sabayon.

Petit Fours.

Willi Igel. Anstatt einen ordentlichen Winterschlaf wie seine Artgenossen hinzulegen endete der Abend für den genusssüchtigsten Igel der Welt leider ohne „Happy End“.

Waldhotel Sonnora
Auf dem Eichelfeld 1
54518 Dreis
Deutschland
Telefon: +496578406
www.hotel-sonnora.de

 

 

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Whisky

Hunter Laing Old and Rare Bunnahabhain 1991-22 Jahre

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Hunter Laing Old & Rare Bunnahabhain 1991 ist eine Single-Cask-Abfüllung des unabhängigen Abfüllers Hunter Laing – ein 22 Jahre gereifter Islay Single Malt aus der Bunnahabhain-Destillerie. Aus einem Sherry Hogshead: weich und cremig, mit Honig, Bittermandeln und feiner Torfnote. Limitiert auf 239 Flaschen.


Herkunft

Bunnahabhain ist eine Destillerie an der Nordostküste der Insel Islay in Schottland, bekannt für meist nur dezent rauchige Malts. Hunter Laing & Company aus Glasgow ist ein renommierter unabhängiger Abfüller; die Reihe Old & Rare versammelt seltene, lange gereifte Einzelfässer.

Destillation und Reifung

Als Single Cask reifte dieser Bunnahabhain 22 Jahre in einem einzelnen Sherry Hogshead. Die lange Reife im Sherryfass verleiht ihm Tiefe und cremige Textur, während eine feine Torfnote den Islay-Charakter zeigt. Limitiert auf 239 Flaschen.

Im Glas

Golden bis bernsteinfarben. In der Nase Honig, Bittermandeln und süße Sherrynoten, unterlegt von dezentem Torf. Am Gaumen weich und cremig, mit nussiger Süße, getrockneter Frucht und einer feinen rauchigen Note. Langer, warmer Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltener, lange gereifter Islay Single Malt für besondere Momente – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Bunnahabhain
Art: Single Malt Whisky – unabhängige Abfüllung Hunter Laing „Old & Rare" (Single Cask)
Reifung: 22 Jahre, Sherry Hogshead
Edition: Destillation 1991; limitiert auf 239 Flaschen

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2018

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.333 Flaschen · 2018

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2018 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2018 – Rioja

2018 war an der Rioja ein eher kühler, klassischer Jahrgang mit ausgewogener Reife und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2018, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.333 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.333 Flaschen

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USA

Saxum Broken Stones 2014

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden überwiegend neue Barriques 2014

Der Saxum Broken Stones 2014 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Aus dem sehr trockenen Jahrgang 2014 besonders dicht und straff gewoben.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2014 – Paso Robles

2014 war an der kalifornischen Central Coast ein sehr trockener Jahrgang, der besonders dichte, straff gewobene und konzentrierte Weine mit guter Mineralität, Würze und feinem, verfeinertem Tannin hervorbrachte. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Broken Stones 2014 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend würzig-erdigen Sekundäraromen, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 41 % Syrah, 19 % Grenache, 16 % Petite Sirah, 13 % Mourvèdre, 8 % Tempranillo und 3 % Roussanne, Jahrgang 2014, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Mourvèdre Struktur und herzhafte Erdigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Dichte und Mineralität: tiefes Granat-Purpur im Glas, dazu schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Cassis sowie Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und Potpourri, Lakritz, zartbittere Schokolade und eine rauchig-pfeffrige Note. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, dicht und straff gewoben, mit samtiger Textur, feinem, verfeinertem Tannin und einer kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Granat-Purpur, Brombeere, Blaubeere und Veilchen über Lakritz, Schokolade und rauchigem Pfeffer – dicht und mineralisch, mit feinem Tannin.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 41 % Syrah, 19 % Grenache, 16 % Petite Sirah, 13 % Mourvèdre, 8 % Tempranillo, 3 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling GG 2020

Weißwein · Niederberg Helden (Mosel) · Riesling

Riesling Niederberg Helden Lieser · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) 100 % blauer Schiefer Steillage bis 80 % · wurzelecht Großes Gewächs · trocken 2020

Der Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Großes Gewächs 2020 stammt aus der Hauslage des Guts – bestockt mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben auf 100 % blauem Schiefer, bei Steigungen bis 80 %. Ein trockener Riesling von expressivem Charakter, feiner Eleganz und lebhafter Säure, geprägt von der rauchigen Mineralität dieser facettenreichen Lage.


Niederberg Helden – die Hauslage auf Blauschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios. Die naturnahe Bearbeitung der Weinberge und die spontane Vergärung der Weine sind seit jeher das Markenzeichen des Guts und spiegeln die Wertschätzung der Natur gegenüber wider.

100 % blauer Schiefer, bis zu 120 Jahre alte wurzelechte Reben und bis zu 80 % Steigung – dafür steht die Lage Niederberg Helden. Lange vergessen, gilt sie seit mehreren Jahren als eine der interessantesten und facettenreichsten Lagen der Mosel, die jedes Jahr aufs Neue Spitzenrieslinge hervorbringt: einzigartige Weine mit expressivem Charakter und besonderem Reifepotenzial.

Jahrgang 2020 – Mosel

2020 brachte an der Mosel einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem blauen Schiefer des Niederberg Helden und aus den bis zu 120-jährigen Reben ergibt das ein besonders expressives, klar gezeichnetes GG, in dem reife Frucht und mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Lage Niederberg Helden, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben.

Nach strengster, selektiver Handlese gelangen nur vollreife, gesunde Trauben in den Keller. Der Wein wird spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein präziser, glasklarer und tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus dem blauen Schiefer der Steillage lebt dieser Riesling von Präzision und Ausdruck: gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Apfel und Quitte, untermalt von floraler Würze und einer rauchig-feuersteinigen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, tiefgründig und expressiv, mit einer lebhaften, präzisen Säure, die dem Wein Spannung verleiht – mit langem, glasklarem und salzig-mineralischem Nachhall.

Gelbe Steinfrucht, Zitrus und Quitte über rauchig-salziger Blauschiefer-Mineralität – trocken und expressiv, mit lebhafter, präziser Säure und langem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Lieser Niederberg Helden, Mittelmosel; 100 % blauer Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Spirituosen

Lepanto Brandy Solera Gran Reserva

Brandy · Brandy de Jerez · Solera Gran Reserva · Spanien

Lepanto Brandy Solera Gran Reserva ist einer der großen Klassiker unter den spanischen Brandys, hergestellt von González Byass in Jerez. Zu 100 % aus der Palomino-Traube, rund 15 Jahre im klassischen Solera-Verfahren gereift – cremig und fein, mit Karamell, zarten Fasstönen und Zigarrennoten.


Herkunft

González Byass in Jerez de la Frontera (Andalusien) zählt zu den traditionsreichsten Bodegas Spaniens. Lepanto ist der einzige Brandy de Jerez, der vollständig in Jerez und zu 100 % aus der autochthonen Palomino-Traube entsteht.

Destillation und Reifung

Aus Palomino-Wein wird in kupfernen Charentais-Brennblasen doppelt destilliert (die sogenannten „Holandas"). Anschließend reift der Brandy rund 15 Jahre im traditionellen Solera-Verfahren (Criaderas y Solera) in amerikanischen Eichenfässern, die zuvor den Fino Tío Pepe enthielten.

Im Glas

Elegantes Mahagoni mit altgoldenen Tönen. In der Nase edle Hölzer, Karamell, Rosinen, getrocknete Mandeln und ein Hauch Zigarre. Am Gaumen sehr cremig und samtig, fein, trocken aber zugänglich, mit süßen Karamellnoten. Langer, anhaltender Abgang.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem bauchigen Glas genießen. Klassisch auch zum Abschluss eines Essens oder – typisch spanisch – zu kräftigem Blauschimmelkäse.

Klassisch solo: pur, als Digestif oder zu Blauschimmelkäse.


Herkunft: Jerez de la Frontera, Andalusien (Spanien)
Art: Brandy de Jerez Solera Gran Reserva (100 % Palomino)
Destillation: doppelte Destillation in Charentais-Brennblasen
Reifung: rund 15 Jahre, Criaderas y Solera, in ex-Tío-Pepe-Fino-Fässern

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Weine

Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2020 BIO

Weißwein · Nackenheim (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lagen)

Riesling Nackenheim VDP.Aus Ersten Lagen Kühling-Gillot Roter Hang · Nackenheim roter Tonschiefer (Rotliegendes) große alte Stückfässer · langes Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2020 ist der Prototyp des kristallklaren Rieslings vom Roten Schiefer. Streng, klar und erhaben – mit zurückhaltender Frucht und ausgeprägter, steiniger Würze.


Nackenheim – der Rote Hang an der Oberfläche

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang (DE-ÖKO-006). In Nackenheim drückt sich die mächtige Tonschieferbank des Roten Hangs an die Oberfläche, bevor sie einige Kilometer südlich bei Nierstein wieder unter der Erde verschwindet.

Das Gut besitzt Parzellen in allen spannenden Lagen des Roten Hangs; nach umfangreichen Neuanpflanzungen haben besonders die Reben in Nackenheim das richtige Alter für einen großen Wein erreicht. Durch die geringere Südausrichtung gegenüber den Niersteiner Lagen fällt die Frucht etwas zurückhaltender, die steinige Würze dafür ausgeprägter aus; der karge Unterboden lässt den Riesling streng, klar und erhaben erscheinen. Seit dem Jahrgang 2018 trägt der Wein die Klassifikation VDP.Aus Ersten Lagen, da nur Trauben aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen einfließen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der karge rote Tonschiefer und die geringere Südausrichtung bewahrten steinige Würze, Klarheit und Frische – ein strenger, erhabener Riesling ohne opulenten Körper.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Nackenheim, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer des Roten Hangs.

Nach der Handlese wird der Wein in großen, alten Stückfässern mit langem Hefelager ausgebaut, was ihm Fülle und elegante Cremigkeit verleiht. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kristallklarer, strenger Riesling vom Roten Schiefer: zurückhaltende gelbe Frucht, dazu Sommerkräuter, tabakige Anklänge und eine ausgeprägte, rauchig-steinige Würze. Am Gaumen klar und erhaben, mit frischer Säure, nicht allzu opulentem Körper, feiner Cremigkeit aus dem langen Hefelager und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Zurückhaltende gelbe Frucht über Sommerkräutern, tabakigen Anklängen und rauchig-steiniger Würze – klar und erhaben, mit frischer Säure, feiner Cremigkeit und langem, würzig-mineralischem Nachhall.

Ein strenger, klarer Rotliegend-Riesling mit Reifepotential; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Kräutern und Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Nackenheim, Roter Hang, Rheinhessen; roter Tonschiefer (Rotliegendes) an der Oberfläche; aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Ausbau in großen alten Stückfässern mit langem Hefelager; biologisch, DE-ÖKO-006

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Länder/Regionen

Château Fontebride Sauternes 2021

Weißwein · Sauternes · edelsüß · Bordeaux

Château Fontebride Sauternes ist ein edelsüßer Weißwein aus dem Sauternes im Bordeaux. Die Weine dieser Appellation zählen – gemeinsam mit deutschen Rieslingen – zu den berühmtesten und lagerfähigsten Süßweinen der Welt. Aus Sémillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle entsteht ein reichhaltiger, vollmundiger Süßwein. Noten von Waldhonig, Flieder und getrockneten Früchten verwöhnen schon im Duft.


Sauternes

Sauternes liegt im Süden des Bordeaux, wo der kühle Garonne-Zufluss Ciron morgendliche Nebel bildet. Diese begünstigen die Edelfäule (Botrytis cinerea), die den Trauben Wasser entzieht und Zucker sowie Aromen konzentriert – die Grundlage großer, lagerfähiger Süßweine.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sémillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle. Die edelfaulen Trauben werden konzentriert eingebracht; der Ausbau verleiht dem Wein Fülle, Tiefe und großes Reifepotenzial.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase Waldhonig, Flieder und getrocknete Früchte, insbesondere Aprikose und Pfirsich. Am Gaumen reichhaltig und vollmundig, mit konzentrierter Süße, feiner Frische und vollem, langem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Gut gelagert reift der Wein über viele Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Foie gras, Blauschimmelkäse, Tarte Tatin, Obstdesserts oder solo.


Lage: Sauternes, Bordeaux (Frankreich)
Klassifikation: AOC Sauternes (edelsüß)
Ausbau: Sémillon, Sauvignon Blanc & Muscadelle, edelsüß

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Rebsorten

Henri Bourgeois Pouilly Fumé

Weißwein · Pouilly-Fumé · Sauvignon Blanc · Loire

Henri Bourgeois Pouilly-Fumé ist ein Sauvignon Blanc aus der Appellation Pouilly-Fumé an der Loire. Das Haus Henri Bourgeois steht seit über zehn Generationen für qualitätsorientierten Loire-Weinbau. Typisch für Pouilly-Fumé ist die leicht rauchige Note. Im Glas viel Fruchtfülle und mineralische Spannung.


Pouilly-Fumé

Pouilly-Fumé liegt am rechten Ufer der Loire, gegenüber von Sancerre. Die Feuerstein- (Silex) und kalkhaltigen Böden verleihen dem Sauvignon Blanc seine charakteristische rauchige Note („fumé") und mineralische Tiefe. Henri Bourgeois ist eines der renommiertesten Häuser der Region.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die Frucht und die mineralische, leicht rauchige Prägung des Silex-Terroirs in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase die typische, leicht rauchige Note, dazu Stachelbeeren, schwarze Johannisbeeren und reifer Pfirsich. Neben der enormen Fruchtfülle auch mineralische Noten. Am Gaumen ganz klar und saftig. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchte und Spargel.


Lage: Pouilly-Fumé, Loire (Frankreich); Silex/Kalk
Klassifikation: Pouilly-Fumé AOC
Ausbau: Sauvignon Blanc, fruchtbetonter, mineralischer Ausbau

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