YOSHI by NAGAYA – Düsseldorf – Deutschland

YOSHI by NAGAYA – Düsseldorf – Deutschland

Der japanische Ausnahme Koch Yoshizumi Nagaya hat nun in Düsseldorf ein weiteres, etwas kleineres Restaurant namens Yoshi by Nagaya eröffnet. Das Yoshi ist ein kleines und sehr intimes Restaurant. Warme Erdtöne schimmern von den Wänden, und diese schöne Atmosphäre prägt auch das Bild des gesamten weiteren Interieurs.

Lediglich ein paar Tische stehen hier dem Gast zur Verfügung, plus ein paar Hocker an der Sushi Bar. Hinter dieser Theke zaubert dann der Meister höchstpersönlich kleine und größere Köstlichkeiten hervor.

Es ist eine wahre Augenweide, der Kochkunst dieses Virtuosen zuschauen zu dürfen. Jeder Handgriff ist über Jahre eingeübt und wird wie ein perfektes Uhrwerk angewendet. Blitzschnell, aber ohne Hektik, wird mit jeder Menge Umsicht und Liebe Teller für Teller in Szene gesetzt. Sashimi, Sushi und auch europäisch- japanische Speisekombinationen setzen für die Region neue Qualitätsmassstäbe.

Ein wahres kulinarisches Highlight bildete an diesem Abend das in zarte, hauchdünne Stücke geschnittene Wagyu Beef. Eine leicht scharfe und vor allen Dingen doch sehr saure Soja-Yuzu-Sauce und ein formidabler weißer Trüffel dazu boten eine neue Geschmacksdimension. Die Verbindung von erdigen, fettigen Elementen mit frischen, salzigen und säurelastigen Komponenten hat hier nicht nur funktioniert, sondern auch fantastisch gemundet. Brillant!

Vorspeisen Variationen. Tofu, geräucherte Aal Maki, Spinat, Aubergine, Krabbe, Fleischpastete mit Rosine.

Thunfisch- Schnittlauch Maki.

Wagyu unter einer Yuzu-Soja Sauce mit frischem weißen Trüffel.

Filet vom Rubia Gallega Rind mit Estragon Sauce und japanischer Pflaume.

Gegrillte bretonische Jakobsmuschel mit Wasabi-Butter-Sauce.

Gegrillte norwegische Krabbe und Kaviar.

Apfel Komposition und Tee-Matcha.

 

YOSHI by NAGAYA
Kreuzstr. 17
40210 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211 86043060

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Weine

Saxum James Berry Vineyard 2012 MAGNUM

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Magnum 1,5 l 2012

Der Saxum James Berry Vineyard 2012 in der Magnum (1,5 l) ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, vielschichtig und seidig texturiert, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2012 zeigt er heute zusätzliche Tiefe – im Großformat besonders langlebig.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2012 – Paso Robles

2012 gilt an der kalifornischen Central Coast als großzügiger, klassischer Jahrgang mit reifer, vollmundiger Frucht bei guter Balance. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der James Berry 2012 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend vielschichtigen, würzig-erdigen Sekundäraromen, während die feine Säure und die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgen. Im Magnumformat verläuft diese Reife langsamer und behutsamer.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah und 10 % Counoise, Jahrgang 2012, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Counoise floralen Lift und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: rote und dunkle Frucht wie Himbeere, Brombeere und Cassis, dazu mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), weißer Pfeffer, florale Anklänge und eine herzhaft-würzige Note von geräuchertem Fleisch. Mit der Reife treten erdige, leicht wildwürzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und vielschichtig, mit einer nahtlosen, seidigen Textur, dichtem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Himbeere, Brombeere und Cassis, mediterrane Kräuter, weißer Pfeffer und Würze – reich und seidig, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Im Magnumformat mit besonders langem Atem. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah, 10 % Counoise (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Primitivo pur Probierpaket 12 Flaschen

Geniessen Sie die fruchtig-samtigen Primitivos aus dem sonnigen Italien im 12er Probierpaket. Zur Auswahl stehen je zwei Flaschen:

I Muri Primitivo (13,0%, 2024), Cielo Primitivo (13,5%, 2024), San Donaci Primitivo (13,5%, 2023), Cielo e Terra Maestro Primitivo (14,5%, 2021), Zolla Primitivo (15%, 2024), Campiano Primitivo (14,5%, 2023) aus Apulien. Versandkostenfreie Lieferung.

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Weine

François Bertheau Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Amoureuses · 1er Cru Chambolle-Musigny unterhalb Le Musigny · SO-Lage 2021

Der Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2021 der Domaine François Bertheau stammt aus der berühmtesten Premier-Cru-Lage von Chambolle – einem Weinberg auf Grand-Cru-Niveau. In der Jugend verschlossen, läuft Bertheaus Amoureuses über die Jahre zur Hochform auf: Samt und Seide, kernige Himbeerfrucht und ein unendlich sanfter Nachhall.


Les Amoureuses – der berühmteste Premier Cru von Chambolle

Les Amoureuses („die Liebenden") gilt als bester Premier Cru der Gemeinde und als einer der großen Weinberge der Welt – bei einer Neuklassifizierung wäre ein Grand-Cru-Status kaum fraglich. Die Lage liegt am südlichen Ende von Chambolle-Musigny, direkt oberhalb des Dorfes Vougeot und unterhalb des Grand Cru Le Musigny; im Norden grenzt Les Charmes, südlich Les Petits Vougeots.

Der kalkhaltige Boden ist hier leichter: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln in Felsspalten zwingt. Das begrenzt Wuchskraft und Ertrag und führt zu kleinen, konzentrierten Beeren. Die meist südöstliche Ausrichtung und das kühle Klima sichern Reife bei erhaltener Säure. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die feine, balancierte Art der Amoureuses.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Jugend verschlossen und subtil. Mit Reife entfalten sich Samt und Seide, reinste, kernige Himbeerfrucht, ein erdiger Charakter und feste, zugleich seidige Tannine. Der Abgang ist unendlich sanft und lang.

Samt und Seide, kernige Himbeerfrucht und feste, seidige Tannine – ein Kult-Premier-Cru mit unendlich sanftem Nachhall.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre, oft Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein eleganter Wein für den besonderen Anlass.


Lage: Les Amoureuses (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); unterhalb Le Musigny, dünner Felsboden über hartem Kalkstein, SO-Lage
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Länder/Regionen

Soil Therapy Le Geste blanc 2023

Weißwein · Vin de France · Cuvée

40 % Sylvaner · Pinot Blanc · Auxerrois · Pinot Gris Elsass Vin de France rund 9 Monate Ausbau ¾ Edelstahl · ¼ Holzfass 2023

Der Soil Therapy Le Geste blanc 2023 ist eine Cuvée aus dem Elsass mit Sylvaner als größtem Anteil, ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris. Rund neun Monate auf der Hefe, überwiegend im Edelstahl, zu einem Viertel im Holzfass: jung zugänglich, trocken und klar, mit Konzentration und feiner Textur. Der Einstieg in die Weine von Thomas Schertz.


Soil Therapy – das Elsass abseits der Appellationslogik

Soil Therapy ist das Label von Thomas Schertz, einem Autodidakten, der sein Handwerk im Austausch mit Elsässer Winzern lernte; vor seinen eigenen Weinen arbeitete er im Vertrieb der Domaine Ostertag. Er denkt das Elsass nicht in Rebsorten und Appellationen, sondern in Zusammensetzungen: Cuvées statt sortenreiner Weine, langsame Entwicklung statt schneller Füllung, winzige Mengen.

Das Elsass ist eines der wenigen Weinbaugebiete Frankreichs, in dem die Rebsorte traditionell auf dem Etikett steht und das System auf reinsortige Weine ausgerichtet ist. Eine Cuvée aus vier Sorten ist dort eine bewusste Gegenposition. Schertz füllt sie als Vin de France – die Kategorie ohne Herkunftsangabe, die ihm die Freiheit lässt, Sorten und Parzellen so zusammenzuführen, wie er es für richtig hält.

Die Auswahl der Sorten ist dabei eine Stilentscheidung. Sylvaner liefert Frische, Trinkfluss und eine kräuterige Klarheit; Pinot Blanc und Auxerrois geben Rundung und Schmelz; Pinot Gris steuert Körper und eine würzige Tiefe bei. Gewürztraminer und Muscat hat Schertz bewusst weggelassen – ihre ausgeprägte Aromatik hätte die Cuvée dominiert und die präzise Linie verwischt.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 war im Elsass ein warmes Jahr mit ausreichend Wasser. Nach einem feuchten Frühjahr, das die Böden gut auffüllte, folgte ein sonniger, stellenweise heißer Sommer. Die Wasserreserven aus dem Frühjahr bewahrten die Reben vor dem Trockenstress der Vorjahre, die Reife verlief gleichmäßig.

Gelesen wurde früh und bei gutem Gesundheitszustand, die Mengen fielen großzügiger aus als in den knappen Jahren zuvor. Die Weine zeigen reife, klare Frucht bei erhaltener Frische. Für eine Cuvée, die auf Trinkfluss und Präzision zielt, ist das die passende Grundlage: genug Reife für die Burgundersorten, genug Säure für den Sylvaner.

Assemblage und Ausbau

Cuvée mit 40 % Sylvaner als größtem Anteil, ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris, Jahrgang 2023, trocken.

Ausgebaut wird rund neun Monate auf der Hefe, zu etwa drei Vierteln im Edelstahltank und zu einem Viertel im Holzfass. Der Stahl hält die Frucht und die Frische des Sylvaner, das Holz liefert eine langsame Sauerstoffzufuhr und etwas Textur, ohne Holzaroma beizusteuern. Die Hefelagerung gibt über die Mannoproteine zusätzlichen Schmelz und bindet die vier Sorten zusammen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Apfel- und Birnenschale, dazu feine Zitrusnoten und ein kräuteriger Anklang vom Sylvaner. Am Gaumen trocken und klar, mit guter Konzentration für einen Wein dieser Kategorie; eine feine Textur aus der Hefelagerung steht neben der Frische, eine leicht mineralische Note zieht sich bis in den Abgang.

Vier Sorten ohne Aromaten, drei Viertel Stahl, ein Viertel Holz: Präzision statt Parfum.

Bei 10–12 °C servieren. Schon jung zugänglich; mit etwas Luft wird der Wein runder. Über die nächsten Jahre zu trinken.

Am Tisch

Zu Flammkuchen und elsässischer Küche, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Quiche sowie zu frischem bis halbreifem Käse. Ebenso zu Spargel, Kräutergerichten und leichter asiatischer Küche – der Sylvaner-Anteil macht ihn zu einem guten Begleiter für Grünes.


Produzent Soil Therapy, Thomas Schertz, Elsass
Rebsorte 40 % Sylvaner, dazu Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris
Lage Elsass
Klassifikation Vin de France · trocken
Jahrgang 2023
Ausbau rund 9 Monate auf der Hefe · etwa 75 % Edelstahl, 25 % Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis 2028

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USA

Saxum James Berry Vineyard 2018

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Beton & französische Eiche 2018

Der Saxum James Berry Vineyard 2018 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, rein und vielschichtig, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins – aus einem herausragenden Jahrgang mit großem Reifepotenzial.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Reinheit, Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des James Berry Vineyard ergibt das einen rotfruchtbetonten, vielschichtigen und langlebigen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großer Eleganz verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro (Mourvèdre), 14 % Syrah und 6 % Carignan, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mataro und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Frucht und Würze: rote und blaue Frucht wie Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, dazu florale Anklänge von Veilchen, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), Lakritz, frisches Leder und süße Gewürze, untermalt von einer rauchig-mineralischen Note. Am Gaumen vollgewichtig, rein und vielschichtig, mit einer geschliffenen, dichten Textur, feinem Tannin und einer lebendigen, mineralischen Frische, die in einen langen, präzisen Nachhall mündet.

Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, Veilchen, mediterrane Kräuter und Lakritz – reich und rein, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Noch jugendlich; vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro, 14 % Syrah, 6 % Carignan (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mataro/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Schaumweine

Cazé-Thibaut Le Chemin des Plants 2021 Extra Brut

Der Cazé-Thibaut Le Chemin des Plants 2021 Extra Brut ist Chardonnay aus einer kleinen Lage am rechten Marne-Ufer – eine Ausnahme im Meunier-Land. Mehr als vier Jahre Hefelager, dazu nur 1,5 g Zucker pro Liter.

Im Glas

Feine, elegante Perlen. In der Nase gelbe Zitrusfrucht, Trockenmango und Zeste, dazu etwas Rauch und grüne Kräuter. Im Mund kraftvoll und straff zugleich, klar gebaut und salzig. Der Nachhall bleibt lang und frisch.

Mach was draus

Gebratener Steinbutt, Kalbsbries, Pilzrisotto oder ein junger Comté. Auch zu Gemüsegerichten mit Kräutern passt er gut. Ein Champagner, der zeigt, dass im Marnetal mehr wächst als Meunier – genau richtig für einen Abend mit Weinfreunden. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Gib ihm ein großes Glas und eine Viertelstunde Zeit. Dann kommen Frucht und Rauch richtig nach vorn.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum ist Chardonnay hier eine Ausnahme? Im Marnetal dominiert Meunier. Le Chemin des Plants hat leichtere Böden: Sand, Lehm und Mergel, darunter Kreide, auf denen Chardonnay gut gedeiht.

Wie lange lag er auf der Hefe? Über vier Jahre. Davor reifte der Grundwein rund zehn Monate in gebrauchten Fässern.

100 % Chardonnay · Einzellage Le Chemin des Plants am rechten Marne-Ufer · Jahrgang 2021 · Spontangärung, ca. 10 Monate gebrauchte Fässer · über 4 Jahre Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1,5 g/l Restzucker · Champagne Cazé-Thibaut, Châtillon-sur-Marne · Stand: Oktober 2026

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USA

Force Majeure Estate Cabernet Sauvignon 2016

Rotwein · Red Mountain · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2016

Der Force Majeure Estate Cabernet Sauvignon 2016 ist ein kraftvoller, zugleich eleganter Kult-Cabernet von der berühmten Red Mountain AVA in Washington State – tiefdunkel, konzentriert und vielschichtig, von der estate-eigenen Lage des Guts.


Force Majeure – Estate Cabernet von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die ursprüngliche Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA – einer der renommiertesten Cabernet-Lagen Washingtons.

Der Estate Cabernet wächst vor allem entlang des Südwest-Rückens der Lage, auf tiefgründigen, lehmigen Böden, die von vielen kleinen Gesteinsbrocken durchsetzt sind: zerbrochener Basalt, verfestigte Asche und Granit – ein Erbe der eiszeitlichen Missoula-Fluten. Die damals elfjährigen Reben bringen kleine Beeren mit viel Kraft und Konzentration hervor.

Jahrgang 2016 – Red Mountain

2016 war auf der Red Mountain ein hervorragender Cabernet-Jahrgang mit vollreifem, gesundem Lesegut. Er brachte tiefe, konzentrierte und kraftvolle Cabernets hervor, die ihre Power mit einem feinen Maß an Finesse und ausgezeichneter Struktur verbinden – ideale Voraussetzungen für lange Flaschenreife.

Ausbau

Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2016.

Nach einer langen, warmen Gärung mit verlängerter Schalenstandzeit bei einzelnen Partien reifte der Wein 22 Monate in französischer Eiche, davon 75 % neu. Abgefüllt wurde er ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Tiefes, gesättigtes Purpur. In der Nase ein reiches, tiefgründiges Bukett von Crème de Cassis, Espresso, zerstoßenem Gestein und Graphit. Am Gaumen vollmundig und kraftvoll, mit dezent eingebundenem Holz, reifen, süßen Tanninen und einem ausgezeichneten Tanninmanagement, das dem Wein trotz seiner Power Finesse verleiht. Das vielschichtige Finale ist lang und nachhaltig.

Ein kraftvoller, vielschichtiger Cabernet von Red Mountain – mit der Tiefe und Struktur für zwei bis drei Jahrzehnte Reife.

Braucht reichlich Luft, um sein ganzes Potenzial zu zeigen; profitiert deutlich vom Dekantieren oder einigen Jahren Kellerreife. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage (Washington State, USA); tiefgründige Lehmböden mit Basalt-, Asche- und Granitgestein der Missoula-Fluten, Südwest-Rücken
Klassifikation: Red Mountain AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon; 22 Monate franz. Eiche (75 % neu), lange warme Gärung, verlängerte Schalenstandzeit; ungeschönt und unfiltriert

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Länder/Regionen

Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022

Rotwein · Cornas · Syrah

Syrah Cornas AOC Cuvée C (ehem. Chaillot) Nördliche Rhône Handarbeit im Weinberg 2022

Der Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 ist ein Syrah von Weltklasse – aus den steilen Terrassenlagen von Cornas, von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Bereits in der Jugend von bemerkenswerter Klarheit und Präzision.


Thierry Allemand – Ikone von Cornas

Thierry und sein Sohn Théo Allemand zählen zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten im Rhônetal. In den steilen Terrassenlagen von Cornas – die zu den anspruchsvollsten Weinbergen Frankreichs gehören – erzeugen sie Syrah-Weine von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Thierry, Autodidakt mit feinem Gespür und tiefem Respekt vor der Natur, lernte das Handwerk von der lokalen Legende Robert Michel – der ihm einst sogar das Leben rettete, als Thierry in ein Weinfass fiel.

Die Cuvée C, ehemals „Chaillot", stammt aus einer Einzellage mit 25 bis 35 Jahre alten Reben. Thierry Allemand arbeitet von Hand, ohne Herbizide und mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise sogar ganz ohne. Und dennoch sind seine Weine makellos sauber, von atemberaubender Präzision und Tiefe. Die Cuvée C ist dabei der zugänglichere der beiden großen Cornas-Weine des Hauses – der große Bruder Reynard stammt von 55–65 Jahre alten Reben auf Granitboden und zeigt eine noch tiefere, mineralisch geprägte Komplexität.

Jahrgang 2022 – Cornas

2022 war an der nördlichen Rhône ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, konzentrierte Syrahs mit satter dunkler Frucht hervorbrachte – bei Allemand gezähmt durch sorgfältige Arbeit und das kühle Gespür des Hauses. Die Cuvée C zeigt sich entsprechend klar und präzise, mit charmantem Duft frischer Syrahfrucht und der für das Gut typischen energiegeladenen Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Trauben von 25 bis 35 Jahre alten Reben der Einzellage, von Hand bewirtschaftet, ohne Herbizide. Vinifikation und Ausbau mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise gänzlich ohne –, kompromisslos auf Reinheit, Präzision und die unverfälschte Ausdruckskraft der Lage ausgerichtet.

Im Glas

Bereits in ihrer Jugend zeigt die Cuvée C eine bemerkenswerte Klarheit, Präzision und den charmanten Duft frischer Syrahfrucht. Im Glas entfaltet sie eine feingliedrige Aromatik von schwarzen Johannisbeeren, reifen Kirschen, geräuchertem Speck, Zimt und einer Spur Teer. Am Gaumen überzeugt sie mit feinen, reifen Tanninen, großer Balance und einer klaren Säure, die ihr ein langes Leben garantiert.

Ein Syrah von Weltklasse, der sich würdevoll neben den berühmten Appellationen Côte-Rôtie und Hermitage behauptet.

Schon jung zugänglich, doch mit großem Reifepotenzial – 15 bis 25 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild und Lamm mit Kräutern, zu Ente sowie zu kräftigen, würzigen Schmorgerichten.


Lage: Cornas, nördliche Rhône (Frankreich); steile Terrassenlage, Einzellage (ehem. Chaillot), Reben 25–35 Jahre
Klassifikation: Cornas AOC, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Handarbeit im Weinberg, minimaler bis kein Schwefeleinsatz; kompromisslos auf Reinheit und Präzision ausgerichtet

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